Buterin und Winklevoss-Zwillinge kritisieren „Zensur“ durch Twitter – Blockchain als Alternative?

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Der Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin und die beiden Gründer der Kryptobörse Gemini, Tyler und Cameron Winklevoss, haben sich gegen die Einflussnahme von Twitter im politischen Diskurs ausgesprochen und verweisen auf die Blockchain-Technologie als alternatives neutrales Kommunikationsmedium.

„Ich habe in der Vergangenheit wiederholt darauf hingewiesen, wie Konzerne immer mehr auf Regierungen einwirken und jetzt zensiert Twitter sogar den US-Präsidenten wegen Aufrufes zur Gewalt“, wie Buterin am 29. Mai auf Twitter schreibt.

Dahingehend ergänzt er: „Das ist die nächste große Eskalationsstufe in der Beziehung zwischen Wirtschaft und Staat.“

Steint des Anstoßes war ein Tweet von US-Präsident Donald Trump, in dem sich dieser am 28. Mai zu den Protesten im US-Bundesstaat Minnesota äußerte. Die Proteste stehen vor dem Hintergrund des von der Polizei getöteten Afro-Amerikaners George Floyd. Trump droht nun, gegebenenfalls die Nationalgarde einzuschalten, sollten die Proteste nicht aufhören.

Kurz darauf legte er in einem weiteren Tweet nach, den Twitter letztendlich sperrte, weil dieser vermeintlich gegen die Nutzungsbedingungen des sozialen Netzwerks verstößt. So schrieb Trump:

„Diese SCHWEINE beschmutzen das Andenken an George Floyd und das werde ich nicht zulassen. Ich habe eben mit Gouverneur Tim Walz gesprochen und habe ihm zugesagt, dass er notfalls das Militär an seiner Seite hat. Sollte es weitere Schwierigkeiten geben, dann werden wir dafür sorgen, dass wir die Kontrolle zurückgewinnen. Sobald geplündert wird, fallen die ersten Schüsse. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!“

Buterin mahnt zur Aufmerksamkeit

Der Tweet und die anschließende Zensur durch Twitter regten Buterin zu den eingangs genannten Kommentaren an. Diese Gedanken führte er in weiteren Einträgen fort, indem er meinte: „Dies ist ein bedeutender Schritt, der weitreichende Konsequenzen haben könnte, weshalb wir jetzt ganz aufmerksam sein sollten.“

In diesem Zusammenhang stellte Buterin klar, dass er Aufrufe zur Gewalt keinesfalls befürwortet. Stattdessen fordert er vielmehr ein besseres, Blockchain-basiertes Kommunikationssystem, „das auf organischem und neutralem Weg Anreize hervorbringt, die positive Inhalte belohnen“.

Darüber hinaus stellt Buterin fest, dass einflussreiche Politiker ohnehin immer große öffentliche Aufmerksamkeit genießen werden, völlig unabhängig, welche Kommunikationswege sie wählen.

Winklevoss-Zwillinge wittern Zensur

Zudem unterzieht Twitter die Einträge des US-Präsidenten seit neuestem einem Faktencheck, was ebenfalls für viel Aufsehen sorgte. Dies stößt auch Cameron Winklevoss, dem Mitgründer der Kryptobörse Gemini, sauer auf. So meint er am 29. Mai: „Stellt euch mal vor, euer Telefonanbieter würde eure Telefongespräche oder E-Mails einem Faktencheck unterziehen!“

Cameron Winklevoss schlägt in dieselbe Kerbe, indem er ein Zitat aus dem Buch „Die Farm der Tiere“ von George Orwell abwandelt und damit auf die Parteiergreifung des sozialen Netzwerks hindeutet: „Alle Tweets sind gleich, aber manche sind gleicher als die anderen.“

Vitalik Buterin und Harvard-Forscher – Blockchain ist Mittel gegen Kartellbildung

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In einem neuen wissenschaftlichen Aufsatz erklärt Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin gemeinsam mit dem Harvard-Forscher Thibault Schrepel, wie die Blockchain-Technologie dabei helfen kann, Kartellrecht umzusetzen.

Das akademische Schreiben namens „Blockchain als Mittel gegen Kartellbildung“ führt aus, inwiefern die Blockchain-Technologie durch ihre charakteristische Eigenschaft der Dezentralisierung bei der Verhinderung von Monopolbildungen helfen kann. Allerdings betonen die Autoren, dass das Kartellrecht mit der Technologie Hand in Hand gehen müsse, um den gewünschten Effekt erzielen zu können:

„Recht und Technologie sollten als Verbündete gesehen werden, und nicht als Gegner, weil sie komplementäre Stärken und Schwächen haben“, wie das Papier dahingehend feststellt.

Dezentralisierung verhindert Monopolbildung

Buterin und Schrepel sind der Überzeugung, dass die Blockchain dabei besonders in Situationen helfen kann, in denen das Kartellrecht nicht wie gewünscht durchgesetzt werden kann, zum Beispiel, wenn Staaten untereinander nicht kooperationsbereit sind oder die entsprechenden Aufsichtsbehörden von Korruption befallen sind.

Hier kommen dann die sogenannten „Smart Contracts“, ein Mechanismus, der für die Abwicklung von Transaktionen auf der Blockchain sorgt, ins Spiel, die durch ihren Aufbau automatisch Vertrauen zwischen wirtschaftlichen Akteuren schaffen können und somit einen Anreiz für Zusammenarbeit setzen.

Darüber hinaus ist Dezentralisierung eine der charakteristischen Eigenschaften der Blockchain-Technologie, was den ursprünglichen Hintergrund des Kartellrechts, nämlich die Verhinderung von Monopolen bzw. der Bildung einer zentralen Marktmacht, naturgemäß ergänzt.

 So heißt es:

„[Durch Dezentralisierung] soll erreicht werden, dass alle Marktteilnehmer frei entscheiden können und nicht den Vorgaben eines zentralen Marktherrschers folgen müssen.“

Kartellrecht und Blockchain als Partner

Wegen dieser scheinbaren Synergie zwischen Kartellrecht und Blockchain fordern Buterin und Schregel die Aufsichtsbehörden auf, sich die Technologie zu Nutze zu machen. In diesem Zusammenhang schlagen sie vor, spezielle gesetzliche „Sandkisten“ einzurichten, in denen Blockchain-Entwickler gewisse rechtliche Freiheiten genießen. Ziel sollte es sein, die Dezentralisierung hiermit größtmöglich voranzutreiben.     

Auch wenn die Gewährung dieser Freiheiten gewisse Risiken birgt, wäre es dennoch ratsam, eine solche Strategie zu fahren, wie die beiden Autoren abschließend in Anlehnung an die Prinzipien der Spieltheorie zusammenfassen:

„Wenn die Technologie auf Konfrontationskurs geht, muss das Gesetz auch auf Konfrontationskurs gehen. Aber wenn sich die Technologie für Kooperation entscheidet, muss auch das Gesetz kooperieren, selbst wenn es damit einen Teil seiner Macht aufgibt.“

Ethereum: Vitalik Buterins Traum vom Weltcomputer

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Vitalik Buterin hat den Krypto-Kosmos auf den Kopf gestellt und mit Ethereum seinen Beitrag zur globalen Technisierung geleistet. Seine Vision vom Weltcomputer rückt dabei immer näher.

Während der oder die Bitcoin-Erfinder ihre Identität hinter Satoshi Nakamoto verschleiert haben, steht ein Gesicht wie kein zweites für den Ethereum-Kosmos: Vitalik Buterin. Der Überflieger mit kanadisch-russischen Wurzeln hat im zarten Alter von gerade mal 19 Jahren das zugrundeliegende White Paper verfasst und damit einem gesamten Krypto-Ökosystem die Türen aufgestoßen. Nicht zuletzt durch das bevorstehende Ethereum-Upgrade ist es an der Zeit, den bemerkenswerten Werdegang Revue passieren zu lassen.

Vom White Paper…

Vitalik Buterin kam am 31. Januar 1994 in der Stadt Kolomna in Russland auf die Welt. Im sechsten Lebensjahr zog er schließlich mit seinen Eltern in der Hoffnung auf bessere Lebensgrundlagen nach Toronto, Kanada. Das Talent für den Umgang mit Zahlen und Codes scheint Vitalik dabei schon in die Wiege gelegt worden zu sein: Sein Vater war Computerwissenschaftler, seine Mutter Wirtschaftsanalytikerin.

Nach seiner Ausbildung an der Abelard School, einer Privatschule mit sokratischen Lehrmethoden, begann er sich mit 17 Jahren für die noch junge Kryptowährung Bitcoin zu interessieren und verdingte sich als Autor auf dem Blog Bitcoin Weekly. Nachdem der Blog eingestampft wurde, gründete er gemeinsam mit Mihai Alisie im Jahr 2011 das Bitcoin Magazine. Nach einer Weltreise quer über den Globus, bei der sich Buterin mit zahlreichen Entwicklern austauschte, kehrte er schließlich 2013 nach Toronto zurück und schrieb das White Paper zur Ethereum Blockchain. Nachdem das Entwicklerteam ein Jahr lang an der Umsetzung getüftelt hatte, ging Ethereum schließlich am 30. Juli 2015 live.

…bis zum Weltcomputer

Nun, knapp 5 Jahre später, ist Ethereum zu einem globalen Blockchain-Netzwerk herangewachsen, das die Technologie der Smart Contracts und den Bereich dezentraler Finanzen (Decentralized finance, kurz: DeFi) erst ermöglicht hat. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 22 Milliarden US-Dollar ist Ether zudem hinter Bitcoin die zweitgrößte aller Kryptowährungen. Im Gegensatz zu Bitcoin fungiert Ether dabei der Idee nach jedoch weniger als Wertspeicher. Die Währung dient eher als Treibstoff eines ganzheitlichen Ökosystems und ist in Funktionen und Mechanismen eingebettet, die über das Traden hinausgehen: Mit der Ethereum Blockchain soll nicht weniger als ein dezentral verwalteter, durch Smart Contracts automatisierter Weltcomputer entstehen, der spezifischen Anwendungen von Entwicklern offen steht.

Dabei ist das Ethereum-Netzwerk keineswegs abgeschlossen, sondern im stetigen Wandel. Mit dem großen Upgrade Serenity, das sich über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren erstrecken soll, stehen der Blockchain viele Veränderungen bevor. Mit dem neuen Konsensmechanismus Proof of Stake, der Sharding-Funktion, einer neuen virtuellen Maschine und dem Asset Eth2 wird die Skalierung des Netzwerks ungleich beschleunigt. Dabei rückt die erste Stufe der Wiedergeburt, Phase 0, immer näher. Laut Buterin sei ein Start noch Mitte 2020 möglich. Ein sich anbietendes Datum wäre wohl der 30. Juli, wenn das Ethereum-Netzwerk seinen fünften Geburtstag feiert.

Ethereum 2.0 auf dem Weg: Erste Schritte in Richtung Phase 0?

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Nachdem das Bitcoin Halving nun hinter uns ist, richten sich die Augen (endlich?) wieder auf viele weitere Projekte in der Kryptowelt. In diesem Jahr gibt es nämlich einige weitere interessante Entwicklungen, die es zu beobachten gilt: Dazu gehören die Bestrebungen von IOTA den Coordicide voranzubringen, Cardano’s Entwicklungen im Zuge von ‚Voltaire‘ sowie die Umstellung von Ethereum auf Ethereum 2.0.

In diesem Artikel wollen wir einen Blick auf die ersten Schritte in Richtung Phase 0 von Ethereum werfen. Passend dazu gibt es nun nämlich Neuigkeiten.

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Ethereum 2.0: Multi-Client Testnet und Phase 0

Aktuell findet die Consensus:Distributed statt. In dem viertägigen Event (11.05 – 15.05) machte der Ethereum Gründer Vitalik Buterin den Auftakt. Dahingehend sprach Buterin auch über die Entwicklungen und Fortschritte bei Ethereum 2.0.

Nennenswert war hierbei aus der Sicht von Buterin vor allem der kürzlich bestätigte Launch von „Schlesi“. Dabei handelt es sich um ein Multiclient-Testnet für Ethereum 2.0 und bildet einen wichtigen Meilenstein (engl. milestone) für den Übergang von Ethereum 1.0 zu Ethereum 2.0.

Das neue Testnetz läuft wie wir dem Twitter Account von Afri Schoeden entnehmen können, nun seit rund 2 Wochen:

Dabei handelt es sich insofern um einen wichtigen Meilenstein, als dass es verschiedenen Entwicklern die Kommunikation über das gleiche Protokoll ermöglicht. Desweiteren bildet Schlesi den Grunstein für das offizielle Multiclient-Testnet von Ethereum (siehe Github).


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Wie steht es nun um den Zeitplan?

Am Ende der Github-Seite von Schlesi steht folgender Passus geschrieben:

Sobald ein signifikanter Fortschritt beim Testnetz erreicht ist, wird die Ethereum Foundation das offizielle Multiclient-Testnet implementieren.

Nach den Aussagen von Justin Drake, einem der Entwickler der Ethereum Foundation, soll die Phase 0 des Ethereum 2.0 Mainnets noch vor dem 30. Juli dieses Jahres stattfinden. Dies wäre insofern ‚historisch‘, als dass der 30. Juli den 5 Geburtstag von Ethereum 1.0 darstellt. Gegeben der Tatsache, dass der offizielle Launch bereits vom Januar 2020 auf das zweite Quartal und nun auf das Q3 verschoben wurde, stellt sich nun natürlich die Frage wie realistisch die Roadmap ist.

Am Ende wird auch der ETH Kurs bedeutsam von den Fortschritten bei Ethereum 2.0 abhängen. Wie denkst du über die Erfolgschancen und das damit verbundene Potenzial?

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Vitalik Buterin: Corona-Krise zeigt globale Wichtigkeit von Ethereum auf

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Vitalik Buterin ist der Überzeugung, dass Ethereum zukünftig eine tragende Rolle bei der Überwindung globaler Krisen spielen kann.

Die entsprechenden Äußerungen machte der Ethereum-Mitgründer am 7. Mai auf der Konferenz Ethereal Summit 2020 im Gespräch mit Cami Russo. In diesem Zusammenhang meint Buterin, dass die momentane Corona-Krise mehr als nur eine Wirtschaftskrise ist und dass das aktuelle Misstrauen zwischen den Ländern aufgezeigt hat, dass es ein Netzwerk wie Ethereum braucht, das als sozialer Kleber zwischen den Nationen fungiert.

„Ich denke, dass Blockchains, allen voran Ethereum, eine tragende Rolle als neutraler Mittler zwischen den nationalen Systemen, Währungen und Anwendungen einnehmen können. Alles, was direkt von den Nationalstaaten entwickelt und betrieben wird, kann diese Rolle nicht erfüllen.“

Finanzieller Aspekt ist nur noch ein Teil des Ganzen

Auf Nachfrage von Russo, ob Buterin Ethereum und die dazugehörige Kryptowährung ETH als das Blockchain-Netzwerk sieht, das diese Rolle einnehmen könnte, stimmte dieser zu. Dahingehend ergänzte er, dass „zunehmende Bedenken hinsichtlich Zensur, Datenschutz und zentraler Verwaltung“ die Menschen immer mehr in Richtung Blockchain und Kryptowährungen treiben.

Des Weiteren ist Buterin der Meinung, dass die momentane Krise „nur zu einem Drittel“ finanziell ist. Dabei zog der Ethereum-Mitgründer einen Vergleich zur Finanzkrise 2008 und inwiefern die aktuelle Krise einen neuen Krypto-Hype auslösen könnte. So geht Buterin davon aus, dass Kryptowährungen wie Ethereum dieses Mal besonders stark davon profitieren können, dass sie auch „nicht-finanzielle Probleme“ lösen.  

„Die Kryptobranche war in ihren ersten zehn Jahren besonders auf den finanziellen Aspekt fokussiert. Obwohl dies auch 2020 noch eine Rolle spielt, ist der finanzielle Aspekt weniger wichtig als zuvor.“

Warum Ethereum laut Buterin die Antwort auf die kommende Krise ist

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Vitalik Buterin glaubt, dass Ethereum in einer zukünftigen globalen Krise als Klebstoff fungieren kann, der helfen wird, die Nationen zusammenzuhalten.

Der Mitbegründer von Ethereum sprach auf dem Ethereal Summit 2020 am 7. Mai zu Cami Russo von The Defiant. Buterin beschrieb die gegenwärtige globale Krise als mehr als nur eine finanzielle Krise und sagte, das Ausmaß der politischen Zwietracht und des Misstrauens zwischen den Ländern habe die Notwendigkeit eines Netzwerks wie Ethereum deutlich gemacht.

Ich bin definitiv der Meinung, dass Blockchains – und Ethereum im Besonderen – eine Rolle spielen können, wenn es darum geht, diese Art von neutralen globalen Akteuren zu sein, damit diese Systeme, Währungen und Anwendungen interagieren können. Ich denke, alles, was von Nationalstaaten geschaffen und unterhalten wird, kann diese Rolle nicht übernehmen.


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Ethereum (ETH) als Antwort auf ein nicht nur finanzielles Problem

Auf die Frage von Russo, ob er Ethereum als ein Netzwerk betrachte, das diese Nationen verbindet und ETH die Rolle einer internationalen Währung übernimmt, stimmte Buterin zu. Er nannte „Bedenken bezüglich Zensur, Privatsphäre und Institutionen“ als Faktoren, welche die Menschen zu Kryptowährung und Blockchains treiben.

Der Mitbegründer von Ethereum beschrieb die gegenwärtige Situation als nur „ein Drittel“ finanziell. Er verglich sie auch mit der globalen Finanzkrise 2008 und ob das Ereignis dazu beitragen könnte, eine neue Crypto-Welle anzuheizen. Buterin sagte, dass Kryptowährungen wie ETH dieses Mal wachsen könnten, indem sie „nicht-finanzielle Probleme“ in der Welt angehen.

Der Raum der Kryptowährungen… in den ersten zehn Jahren oder so konzentrierte er sich wirklich auf die finanziellen Aspekte – Zensurresistenz des Geldes… aber hier im Jahr 2020 sehen wir definitiv viele der gleichen Themen, aber es ist etwas weniger finanziell als vorher.

Lies auch: Ethereum Studie zu den 10.000 reichsten ETH Investoren & wie sich ein ganzer Sektor auf Ethereum 2.0 einstellt

Was denkst du? Was erwartet den Ethereum Kurs als nächstes?

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Weniger ist mehr? – ETH 2.0 Anstiegsrate wird auf 2 Mio. Einheiten pro Jahr begrenzt

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Der Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin hat offengelegt, dass die Anstiegsrate der Umlaufmenge von Ethereum (ETH) durch das Upgrade auf Version 2.0 drastisch verringert wird. Die entsprechenden Aussagen machte er in einem Podcast-Interview der Show „Internet Money“.

„Einer der Gründe, warum wir uns für Proof-Of-Stake entschieden haben, ist, dass wir die Anstiegsrate der Umlaufmenge deutlich verringern wollten. Beim Entwurf von ETH 2.0 haben wir kalkuliert, dass die maximale Anstiegsrate auf 2 Mio. Einheiten pro Jahr begrenzt sein wird, vorausgesetzt, dass sich wirklich alle Netzwerkteilnehmer beteiligen.“

Dahingehend verweist Buterin allerdings darauf, dass die Anstiegsrate im Testnetzwerk für ETH 2.0 derzeit ca. 100.000 ETH pro Jahr beträgt. Das aktuelle Hauptnetzwerk, das noch mit der ersten Version betrieben wird, schöpft im Vergleich 4,7 Mio. ETH in einem Jahr. Die Anstiegsrate für ETH 2.0 wird sich voraussichtlich also zwischen 100.000 bis 2 Mio. ETH pro Jahr bewegen, wobei es wahrscheinlich ist, dass diese Zahl weit unterhalb der Obergrenze liegen wird.

„Verbrennung“ reguliert Umlaufmenge

In diesem Zusammenhang erklärt Buterin auch, dass die bestehende Umlaufmenge in Zeiten hoher Transaktionsaufkommen gar eine Reduktion erfahren könnte, da Teile der auf Transaktionen gezahlten ETH-Gebühren automatisch „verbrannt“ werden. Das Blockchain-Protokoll erhebt bei der Durchführung einer Transaktion eine Grundgebühr, von der ein Teil an den jeweiligen Miner ausgezahlt wird, während der Rest der Gebühr entwertet wird. Werden also in einem gewissen Zeitraum überdurchschnittlich viele Transaktionen getätigt, könnte diese Verbrennungsrate höher sein als die Anstiegsrate der neu geschöpften ETH-Einheiten, was die Umlaufmenge verringern würde.

Blockgröße als neue Variable

Eine weitere wichtige Neuerung des ETH 2.0 Upgrades ist die Tatsache, dass die Blockgröße angepasst werden kann. „Anstatt, dass wir schwankende Transaktionsgebühren haben, können wir zukünftig die Blockgröße variieren“, so Buterin.  

Aktuell kann lediglich die höhe der Transaktionsgebühren angepasst werden, um einer hohen Netzwerkaktivität gerecht zu werden, was es für die Nutzer jedoch schwierig macht, genau mit dieser zu kalkulieren.

Unterstützung für ETH 2.0 wächst

Unterdessen schließen sich immer mehr Teilnehmer dem Testnetzwerk an. So hat z.B. der große Mining-Pool OKEx diese Woche bekanntgegeben, dem ETH 2.0 Testnet beizutreten. Derzeit hat das Netzwerk knapp 24.000 aktive Validator.

Ethereum 2.0 Interesse steigt: Bullishe News für den ETH Kurs?

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Viele Investoren setzen ihre aktuelle Hoffnung auf Ethereum 2.0. Mit dem großen Upgrade und dem damit verbundenen Wechsel des Konsensmechanismus von Proof-of-Work zu Proof-of-Stake soll das Netzwerk deutlich besser werden. Diese Verbesserung – so die Hoffnung – sollte das Interesse an Ethereum steigen lassen und damit auch den ETH Kurs in die Höhe treiben.

Nach einem aktuellen Bericht von Glassnode sehen wir, dass die Anzahl an Validatoren zulegte. Sind dies bereits bullishe News für den ETH Kurs?

Ethereum 2.0: Das Interesse nimmt deutlich zu

Eines der größten Ereignisse einer Blockchain ist wohl der Wechsel des Konsensmechanismus. Dieses Ereignis steht Ethereum nun mit dem Upgrade auf Ethereum 2.0 bevor. Dabei entwickelt sich die Blockchain in Richtung eines Proof-of-Stake Algorithmus. Daraus resultierend sollen die Transaktionen günstiger und die Skalierbarkeit verbessert werden.

Für Ethereum 2.0 benötigt es natürlich auch Validatoren. Um selbst ein Validator zu werden, gilt die Voraussetzung, dass man 32 ETH einbringt bzw. staked. Nach einem aktuellen Bericht von Glassnode können wir nun sehen, dass das Interesse an Ethereum 2.0 – zumindest aus der Sicht der Validatoren – deutlich zugenommen hat.

Denn aktuell gibt es stattliche 116.426 Adressen, die 32 ETH oder mehr halten. Damit haben wir auch direkt die maximale, potenzielle Anzahl an Validatoren für das Netzwerk. Prozentual ausgedrückt ist die jetzige Zahl von 116.426 im Übrigen ein Zuwachs von 14% seit Jahresbeginn.

Die Zahl von 32 ETH ist ebenso keine Neuheit. Bereits 2018 sprach Vitalik Buterin im Rahmen eines Tweet über diese Zahl als Mindestsumme, um am Staking teilnehmen zu können.


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Kann der ETH Kurs durch Staking profitieren?

Noch ist unklar, ob und wie sich diese Mindestmenge auf den ETH Kurs auswirken wird. Fest steht, dass Ethereum 2.0 das Interesse vieler Investoren weckt und die Anzahl potenzieller Validatoren damit auch zunimmt. Nach der Webseite www.stakingrewards.com soll der zukünftige Staking Reward bei rund 7.15% pro Jahr liegen.

In Zeiten von Niedrigzinsen könnte dies für einige Anleger eine willkommene Alternative und gern gesehene Dividende darstellen. Dies wiederum könnte dazu führen, dass mehr Menschen ETH kaufen und zumindest bis zur Mindestmenge von 32 ETH akkumulieren.

Insofern ist ein positiver Effekt auf den ETH Kurs durchaus vorstellbar, wenngleich viele weitere Komponenten dessen Preis bestimmen. Wer mehr über die potenzielle Entwicklung des ETH Preis erfahren möchte, den verweise ich auf die Analyse von Felix, der darüber schreibt, weshalb der Ethereum Kurs höchstwahrscheinlich bald bei 200$ liegt.

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Wie bewertest du den Anstieg an potenziellen Validatoren? – Kann der Ethereum Kurs davon profitieren?

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Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.

Nach ETH 2.0 – Veraltete Mining-Hardware sollte für Zero-Knowledge-Proofs genutzt werden

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Vitalik Buterin, ein Mitgründer des Blockchain-Netzwerks Ethereum, hat sich am 25. April in der Shitcoin Dot Com Show zum bevorstehenden Wechsel auf Ethereum 2.0 geäußert.

Im Zuge des Interviews wurde Buterin gefragt, was Ethereum-Miner mit ihrer veralteten Hardware machen sollten, sobald der Umstieg auf das neue Konsensverfahren vollzogen ist, durch den viele Mining-Geräte unbrauchbar werden. Aktuell basiert Ethereum auf Ethash, einer abgewandelten Version des Proof-Of-Work Konsensverfahrens. Dies erfordert spezielle Mining-Hardware mit hoher Rechenleistung, um Blöcke für die Ethereum-Blockchain zu generieren. Im Rahmen des Updates auf Ethereum 2.0 wechselt das Netzwerk nun allerdings auf das sogenannte Proof-Of-Stake Konsensverfahren, in dem Blöcke nicht durch das Erbringen von Rechenleistung generiert werden, sondern durch Einsatz von vorhandenen „Anteilen“ (Stakes) der Netzwerkteilnehmer.

Auf diese Frage antwortete Vitalik mit folgendem Verwendungszweck für die zukünftig ausrangierte Mining-Hardware:

„Ich weiß, dass nicht alle Miner dabei mitmachen werden, vielleicht aber immerhin ein paar. Ich hatte an Zero-Knowledge-Proofs gedacht.“

Ein mächtiges Werkzeug

Zero Knowledge Proofs (ZKPs) sind ein Verfahren zur Informationsübertragung. Durch dieses Verfahren können sich zwei Parteien wortwörtlich „beweisen“, dass sie über eine bestimmte Information verfügen, ohne diese Information offenlegen zu müssen.

Im Kontext der Blockchain-Technologie werden auf Zero-Proof basierende Transaktionen getätigt, um für Anonymität bzw. Datenschutz der Nutzer zu sorgen. Kryptowährungen wie Zcash benutzen deshalb eine noch speziellere Variante der ZKPs, die sogenannten zk-SNARKS, durch die Transaktionen vollkommen verschlüsselt übertragen werden können, aber nichtsdestotrotz verifizierbar sind.

Buterin, der dafür bekannt ist, ein großer Fürsprecher der Zero-Knowledge-Proofs zu sein, begründete seine Antwort im Interview damit, dass „jüngst eine technologische Revolution um die ZKPs in Gang gesetzt wurde“. Dahingehend führt er aus:

„Sie sind ein sehr mächtiges Werkzeug. Erstens, weil sie für Datenschutz sorgen und zweitens ermöglichen sie Skalierbarkeit, denn anstatt, dass man eine ganz großen Datensatz verifizieren muss, reicht es, wenn nur ein kleiner Beweis (Proof) bestätigt wird. Mit ihnen kann man verschiedenste Dinge validieren oder potenziell auch Hash-Bäume vollständig ersetzen.“

Wenig Aufregung vor großem Update

Der 26-jährige Chef-Entwickler scheint wenig Panik vor der Umstellung auf Ethereum 2.0 zu haben, obwohl es sich dabei um das größte Update der Blockchain seit ihrer Einführung im Jahr 2015 handelt. In diesem Zusammenhang meint er:

„Es ist weniger nervenaufreibend als beim ersten Mal, allein schon, weil ich sowas jetzt schon mal durchgemacht habe. Ich bin gespannt, was passieren wird, wenn wir damit bald live gehen.“

Und weiter:

„Man darf nicht vergessen, dass ETH 2.0 bis vor kurzem noch ein bloßer Traum war.“

Obwohl das genaue Startdatum von ETH 2.0 noch nicht bekannt ist, ist mit dem Start des Testnetzwerks am 18. April schon ein erster wichtiger Schritt getan. Auch Vitalik ordnet dies als „wichtigen Meilenstein“ ein.

Cardano Gründer Hoskinson: „Ethereum bewegt sich im Tempo von Vitalik“

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Cointelegraph hat sich zum Interview mit dem Ethereum (ETH) Mitgründer und Cardano (ADA) Gründer Charles Hoskinson getroffen, wobei dieser unter anderem seine Kritik an Ethereum genauer erläutert hat.

„Sein erstes Projekt“

Für Hoskinsons ist einer der Hauptgründe für die Probleme bei Ethereum die Galionsfigur des Blockchain-Projekts, da schlichtweg zu viel von der Person Vitalik Buterin abhängt:

„Im Prinzip bewegt sich Ethereum im Tempo von Vitalik. Wenn er weiß, wie er ein bestimmtes Problem lösen kann und darin richtig, richtig gut wird, dann klappt es auch bei Ethereum. Aber wenn es um Forschung und Entwicklung geht, darum ein Produkt marktreif zu machen, dann fehlt ihm einfach die nötige Erfahrung.“

Hoskinson meint, dass daran deutlich zu erkennen sei, dass es sich bei Ethereum um das erste große Projekt von Vitalik Buterin handelt:

„Er hat sowas noch nie gemacht. Das ist seine erste Firma, sein erstes Projekt. Er war vorher noch nie ein Forscher oder Geschäftsführer.“

Schlechte Außendarstellung

Ein weiterer großer Kritikpunkt, den der Cardano Gründer anbringt, ist, dass der kommunizierte Fahrplan von Ethereum zu optimistisch gestaltet ist, was wiederum eine unrealistische Erwartungshaltung hervorrufen würde:

„Ich denke, dass die Marketingabteilung von Ethereum bisher nicht so gut darin war, die Erwartungshaltung zu steuern. Denn es gibt Dinge, die brauchen 5, 10 oder sogar 20 Jahre, das sind langfristige Geschichten wie das dezentralisierte Internet oder der Aufbau einer Krypto-Wirtschaft. Die Voraussetzungen dafür zu schaffen, ist sehr, sehr schwer und braucht viel harte Arbeit, sowohl in der Forschung als auch in der Entwicklung. Aber in der Ethereum-Community gibt es diese naive Hoffnung, dass irgendwie schon alles klappen wird und dass es dafür nur Monate oder Jahre braucht, anstatt ganzer Jahrzehnte.“

Widersprüchliches Verhalten

Allerdings ist dies nicht der einzige Kritikpunkt, den Hoskinson bei der Vermarktung des Projekts sieht. So bemängelt er auch die widersprüchliche Vorgehensweise bei der Umstellung auf ein neues Konsensverfahren:

„Warum gab es so viel Streit um ProgPoW [Anm. d. Red.: eine abgeänderte Version des Proof-Of-Work Konsensverfahrens]? Warum überhaupt das Proof-of-Work Verfahren ändern, wenn man ohnehin auf Proof-of-Stake umsteigen will? Warum macht man das dann überhaupt? Wolltet ihr Proof-of-Work nicht abschaffen?“

Jedoch betont Hoskinson, dass er den persönlichen Charakter von Vitalik Buterin trotz allem schätzt:

„Im Prinzip ist Vitalik ein feiner Kerl. Ich habe nie an seinen guten Absichten gezweifelt. Ich habe nie an seiner Integrität und seiner Leidenschaft für das Projekt gezweifelt.“

Obwohl er zwar viel Kritik an Ethereum äußert, sieht der Cardano Gründer in dem Projekt weiterhin einen starken Konkurrenten für seine eigene Blockchain:

„Ich denke, sie werden nicht so schnell verschwinden, sie werden ihre Relevanz nicht verlieren und ein starker Konkurrent sein.“

Im nächsten Teil unseres Interviews bespricht Charles Hoskinson unter anderem, welche Geschäftsübernahmen den Fortschritt von Ethereum hätten beschleunigen können.