Ripple kommt nach Europa und 10% der Transaktionen von USA nach Mexiko über XRP

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Eigentlich gehen traditionelle Investoren davon aus, dass auf eine Steigerung des fundamentalen Wertes eines Assets eine Steigerung im Kurs des Assets folgt. Doch trotz der ständig neuen Partnerschaften und Erfolge aus bestehenden Partnerschaften von Ripple mit anderen Finanzunternehmen, kommt der XRP Kurs nach dem Crypto-Winter nicht so recht vom Fleck. Im Vergleich zu vor genau einem Jahr ist der Ripple Kurs über 60% im Minus und notiert aktuell bei 0,19 USD. Trotz dieser Kurs-Misere wollen wir uns in diesem Artikel auf positive Ripple News konzentrieren, denn das Unternehmen hat trotzdem einiges zu feiern!

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Ripple wird auch in Europa immer wichtiger

Zu diesen positiven Ripple News zählt allem voran, dass XRP und das Produkt der On-Demand-Liquidity (ODL) scheinbar so gut ist, dass es mehr Nachfrage erhält, als angenommen. Selbst der CTO der Firma scheint davon überrascht zu sein.

Konkret äußert sich diese starke Nachfrage in der Tatsache, dass auch der Zahlungskorridor zwischen dem Euro und dem US-Dollar (EURUSD) nun von Ripple verbessert wird. Das Besondere dabei: dieser Korridor gehört zu einem der effizientesten und liquidesten der Welt und war so eigentlich gar nicht auf dem Schirm von Ripple. Der CTO David Schwartz schreibt dazu auf Twitter:

Ich hätte nicht gedacht, dass es in Korridoren, die bereits so effizient und flüssig sind, Sinn machen würde, aber wir haben Kunden, die sagen, dass die Schnelligkeit und Verfügbarkeit zu jeder Stunde und während der Ferien für sie nützlich ist.

Im Laufe des Jahres 2019 stieg laut Ripple das ODL-Volumen um 550%, wobei die Anzahl der Transaktionen im letzten Quartal um fast 400% anstieg.


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Auch USA-Mexiko immer wichtiger wegen XRP

Doch damit nicht genug. Auch in anderen Regionen der Erde sorgt Ripple mit seiner ODL Lösung weiter für Verbesserungen bei Remissen-Überweisungen. Schon länger ist bekannt, dass XRP einen beachtlichen Prozentsatz des Volumens zwischen den USA und Mexiko transferiert.

In einem neunen Interview berichtet Warren Anderson, der Head of Developer Relations bei Ripple davon, dass diese Zahl mittlerweile sogar 10% beträgt. Umso beachtlicher wird diese News, dadurch, dass der Korridor zwischen den USA und Mexiko der drittgrößte der Welt ist.

Der Zahlungsfluss von Ripple zwischen dem US-Dollar und dem mexikanischem Peso wird von der in Mexiko ansässigen Krypto-Börse Bitso in einer Ende 2018 gegründeten Partnerschaft ermöglicht.

Insgesamt können wir also festhalten, dass es um die Firma Ripple und die Verwendung der ODL wahrscheinlich besser steht als je zuvor. Doch die entscheidende Frage für alle Fans lautet: Wann profitiert der XRP Kurs davon?

Leider können wir euch hierauf natürlich keine klare Antwort geben. Aber eines steht weiterhin fest: Ripple ist mit XRP nicht umsonst die 4. größte Kryptowährung und beweist wie oben gesehen, dass sie (im Gegensatz zu vielen anderen Coins) einen klaren Use Case haben. Es bleibt also abzuwarten, wann sich das auch wieder im XRP Kurs widerspiegelt. Solltest du dich selbst informiert haben und von Ripple und XRP überzeugt sein, dann beachte unbedingt das Folgende:

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.

Bitcoin-Regulierung (BTC): Louisana wagt Vorstoß

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Das amerikanische Krypto-Start-up Layer1 schafft mit seinen Bitcoin Batteries das Mining von Bitcoin noch profitabler zu machen.

Sogar der bekannte Silicon-Valley-Investor Peter Thiel ist in das Mining-Start-up Layer1 investiert, das sich selbst vor allem auch als ein Energie-Infrastruktur-Unternehmen sieht. In einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, gibt das Start-up nun bekannt mit der Installation von so genannten Bitcoin Batteries einen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben.

Ab sofort dienen die voll integrierten Bitcoin-Mining-Rechenzentrumscontainer von Layer1 als große Energiespeichersysteme („Bitcoin–Batterien“), die man in Echtzeit anzapfen kann, um in Auslastungsspitzen die Nachfrage des Marktes bedienen zu können. Durch die Zentralisierung des Verbrauchs und der Freigabe von mehreren Megawatt pro Rechenzentrumscontainer stabilisieren die Bitcoin Batterien die nationalen und lokalen Energienetze, die häufig unter Nachfrageschocks leiden.

Bitcoin Batteries: Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Schließlich sind die Energieunternehmen verpflichtet, die Netzstabilität zu gewährleisten und gleichzeitig die steigende Verbrauchernachfrage nach Elektrizität in ihren Märkten zu bedienen. Wenn zum Beispiel eine Hitzewelle zuschlägt und sich die Nachfrage nach Klimaanlagen verstärkt, drohen den Bürgern Stromausfälle. In solchen Fällen kann die Demand-Response-Software von Layer1 aktiviert werden, um das Energienetz zu stabilisieren, indem der Stromverbrauch in Zeiten von Nachfragespitzen auf dem Markt dynamisch gesteuert wird.

Der CEO von Layer1, Alexander Liegl, sieht durch das Wachstum erneuerbarer Energien eine erhöhte Notwendigkeit von derartigen Energiespeichersystemen:

Während die verstärkte Erzeugung erneuerbarer Energien die Regierungen in die Lage versetzt, die Ziele zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen zu erreichen, bedeutet die Volatilität der Erzeugung grüner Energie eine geringere Versorgungssicherheit für die Endverbraucher. Um weiterhin die Stabilität des Energienetzes zu gewährleisten, müssen die öffentlichen Versorgungsunternehmen ihre Integration mit modernster Technologie zur Reaktion auf die Nachfrage verstärken.

Die patentierte Tauchbad-Flüssigkeitskühlung von Layer1 senkt die Gesamtstromkosten des Unternehmens um mehr als 75 Prozent, wodurch die Produktionskosten pro geminten Bitcoin um ein Vielfaches niedriger sind als die der meisten Konkurrenten. Die Integration von Mining Anlagen in die bestehende Energiewirtschaft nimmt immer stärker zu. So gibt es bereits schon Ansätze Bitcoin Mining mit der Erdölförderung zu kombinieren.

Coinbase übernimmt Verwahrung des Exchange-Tokens der FTX

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Die Kryptobörse Coinbase hat am 22. Mai bekanntgegeben, dass sie die Depot-Dienstleistungen für den Exchange-Token (FTT) der Handelsplattform FTX übernehmen wird. Die FTX ist eine Handelsplattform für Krypto-Derivate, an der wiederum die Kryptobörse Binance beteiligt ist.  

Coinbase Custody, der Depot-Service von Coinbase, ist somit für die Verwahrung der auf dem ERC-20 Standard basierenden FTT-Tokens zuständig, die auf der FTX für die Abwicklung von Handelsgeschäften genutzt werden.

Wie Coinbase im Rahmen der Bekanntgabe mitteilt, ist die FTX „der bisher größte Kunde“.

Zudem weist die Kryptobörse darauf hin, dass in den nächsten Tagen mehrere große Transaktionen an FTT-Tokens auf der Blockchain verzeichnet werden könnten, bei denen es sich jedoch lediglich „um genau bewachte Transfers der FTT-Gelder in die sicheren Offline-Speicher von Coinbase Custody handelt“.

FTX expandiert in die USA

Anfang des Monats hatte die FTX zuletzt eine Kryptobörse speziell für den amerikanischen Markt gegründet.

Um die Expansion in die USA voranzutreiben, hatte sich die FTX zuvor eine entsprechende Zulassung für Zahlungsdienstleister von der Aufsichtsbehörde FinCEN gesichert. Es ist davon auszugehen, dass die Krypto-Handelsplattform bald noch weitere benötigte Lizenzen ersucht.

In diesem Zusammenhang hat FTX bereits bestätigt, eine sogenannte BitLicense in New York beantragt zu haben, die ihr eine Befugnis für die Region einräumen würde.

Auf der Handelsplattform kann zwischen dem US-Dollar und den Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Bitcoin Cash (BCH), Paxos Gold (PAXG) und Tether (USDT) gehandelt werden.

FTX.US, der amerikanische Ableger der Kryptobörse, will zukünftig noch weitere Landes- und Kryptowährungen ins Angebot nehmen. Zudem soll für qualifizierte Trader auch sogenanntes „Margin-Trading“ möglich sein.

Ein schneller Aufstieg

Seit ihrer Gründung vor knapp 12 Monaten hat sich die FTX inzwischen als eine der führenden Plattformen für den Handel von Krypto-Derivaten etabliert. So hat sie allein gestern ein Tagesvolumen von 250 Mio. US-Dollar verzeichnet.

Im Dezember konnte sich die FTX eine „strategische Investition“ von Binance sichern, wobei der genaue Betrag der Investitionssumme nicht offengelegt wurde.

JPMorgan: „Digitalwährungen könnten Bedrohung für Machtstellung der USA sein“

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„Es gibt kein Land, das mehr durch das disruptive Potenzial von Digitalwährungen zu verlieren hat als die USA.“

So lautet die drastische Warnung, die JPMorgan Chase, die größte Bank der Vereinigten Staaten, in einem neuen Bericht formuliert.

Wie Bloomberg News am 22. Mai meldet, sind die JPMorgan Chase Mitarbeiter Josh Younger, Leiter für Zinsstrategie im Derivathandel, und Chef-Ökonom Michael Feroli für die Verfassung des entsprechenden Berichts verantwortlich.  

In Anlehnung an ihre oben genannte Warnung schreiben die Autoren:

„Dies bezieht sich hauptsächlich auf die Vorherrschaft des US-Dollars. Herausgeber der weltweiten Leitwährung und des marktführenden Zahlungsmittels für Güter, Handelswaren und Dienstleistungen zu sein, hat immense Vorteile.“

Digitalwährungen könnten politischen Einfluss schmälern

Obwohl die Experten zu dem Schluss kommen, dass der US-Dollar seine Stellung als weltweite Leitwährung nicht so schnell verlieren wird, weisen sie auf einige Schwachstellen der amerikanischen Währung hin, die allen voran in der Abwicklung von Außenhandelsfinanzierung und dem SWIFT-Zahlungssystem liegen.

Das SWIFT-Zahlungssystem war eine der wichtigsten Stellschrauben bei der Durchsetzung der US-Sanktionen gegen den Iran. So konnten iranische Banken ab 2018 nicht mehr darauf zugreifen, wodurch sie mehr oder weniger vollständig vom internationalen Bankensystem abgeschnitten wurden. Dies führte wiederum zu Spannungen zwischen den USA und Europa, da die Europäer darin einen Verstoß gegen das hiesige Recht sahen.

Falls Länder per Digitalwährungen in der Lage wären, das SWIFT-Zahlungssystem umgehen zu können, würde die USA massiv an politischem Einfluss verlieren, der in großen Teilen von der Marktherrschaft des US-Dollars abhängt.

Eigene Digitalwährung könnte bei Prävention helfen

Dementsprechend kommt der Bericht zu dem Schluss, dass eine Digitalwährung für die USA „zur Herausforderung für das geopolitische Risikomanagement“ werden würde.

Der erfolgreiche Umgang mit diesem Risiko würde allerdings nicht nur darin bestehen, eine Digitalwährung gänzlich abzulehnen, vielmehr wäre es sogar sinnvoll aktiv auf eine eigene Digitalwährung zu setzen, um etwaigen Machtverlusten vorzubeugen:

„Ein grenzübergreifendes Zahlungssystem, das auf einem digitalen US-Dollar basiert und so designt ist, dass es der Struktur des heimischen Finanzsystems so wenig wie möglich schadet, wäre ein geschickter Schachzug, um die globale Vormachtstellung zu schützen.“

Cointelegraph hatte zuvor berichtet, dass Judy Shelton, die von der Trump-Regierung für das Direktorium der US-Zentralbank vorgeschlagen wurde, eine ähnliche Position einnimmt.

So hatte sich Shelton bereits in der Vergangenheit für die Einführung eines digitalen US-Dollars ausgesprochen, um „die weltweite Vormachtstellung des Dollars zu erhalten“.

Twitter-CEO tritt für Grundeinkommen ein, Krypto könnte Wegbereiter sein

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Jack Dorsey, der Geschäftsführer von Twitter und Zahlungsdienst Square, will 5 Mio. US-Dollar an Humanity Forward spenden. Die Non-Profit-Organisation wurde vom ehemaligen Präsidentschaftskandidaten und Krypto-Befürworter Andrew Yang gegründet und soll helfen, das Bedingungslose Grundeinkommen (Universal Basic Income) in den USA politisch zu etablieren.

Seine Spendenabsicht legte Dorsey dementsprechend am 21. Mai im Podcast von Andrew Yang offen. So meinte der Twitter-Gründer in diesem Zusammenhang, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen „schon längst überfällig“ wäre. Allerdings wäre es nur möglich, den politischen Widerstand durch Fallstudien und praktische Experimente in diese Richtung aufzuweichen.

Gegenüber dem Rolling Stone gab Yang bekannt, dass Humanity Forward die Spende von Dorsey deshalb dafür nutzen wolle, um jeweils 250 US-Dollar an US-Bürger zu verschenken, die im Zuge der Corona-Krise ihre Arbeit verloren haben oder in finanzielle Not geraten sind.

Corona-Hilfen als Testlauf für Grundeinkommen?

Im Rahmen seines Wahlprogrammes hatte Yang ursprünglich ein Bedingungsloses Grundeinkommen vorgeschlagen, das jedem (!) amerikanischen Bürger monatlich einen festen Grundbetrag ausbezahlt hätte. Obwohl sich Yang mit dieser Forderung nicht durchsetzen konnte, wird dieser Gedanke in zeitlich begrenzter Form bereits Realität, denn wegen der Corona-Krise hat die US-Regierung an weite Teile der Bevölkerung Einmalzahlungen in Höhe von 1.200 US-Dollar gemacht.

Die meisten Leistungsempfänger haben ihre Einmalzahlungen schon im April erhalten, während Amerikaner im Ausland das Geld erst im Mai bekommen haben. Für vier Millionen Menschen steht die Zahlung sogar noch gänzlich aus. Darüber hinaus gibt es noch weitere spürbare Probleme bei der Abwicklung der Corona-Hilfen. Sollte ein Bedingungsloses Grundeinkommen also irgendwann Realität werden, braucht es womöglich alternative Wege zur Verteilung der Gelder.

Krypto und Blockchain könnten Wegbereiter sein

Andrew Yang hat in der Krise über Humanity Forward inzwischen 2 Mio. US-Dollar an Menschen in Not vergeben. Obwohl er als Befürworter von Krypto und Blockchain gilt, setzt seine eigene Plattform die Technologien bisher noch nicht als Mechanismus zur Verteilung von Geldern ein.

Allerdings schicken sich andere Organisationen an, Blockchain-basierte Systeme für die Verteilung eines Bedingungslosen Grundeinkommens zu entwickeln.

Wie Cointelegraph am 20. Mai berichtet hatte, hat zum Beispiel die Non-Profit-Organisation GoodDollar eine Krypto-Wallet auf den Markt gebracht, die auf Grundlage der Blockchain-Technologie entsprechende Zahlungen abwickeln kann.  

Auch die Non-Profit-Organisation Hedge for Humanity, die hinter der Kryptowährung Manna steckt, arbeitet zurzeit an einem Blockchain-System zur Distribution von Grundeinkommen. In diesem Zusammenhang will die Organisation demnächst eine Verlosung durchführen, bei der die Gewinner ein einjähriges Grundeinkommen von 100 US-Dollar in Form der Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) oder Dai (DAI) ausgezahlt kriegen.

Tuur Demeester: „Gar nicht mal so abwegig, dass Bitcoin über 50.000 US-Dollar klettert“

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Der Krypto-Marktforscher Tuur Demeester ist der Überzeuung, dass Bitcoin (BTC) nach dem Halving niemals wieder unter 6.000 US-Dollar abrutschen wird und stattdessen bis auf 50.000 US-Dollar klettert.

In einem Video auf dem YouTube-Kanal des Krypto-Marktforschungsinstituts Messari meint Demeester am 18. Mai, dass Bitcoin sich inzwischen wieder „zurück im Aufwärtstrend” befindet, nachdem im März zwischenzeitlich ein bisheriges Jahrestief von nur noch 3.000 US-Dollar zu Buche stand.

In diesem Zusammenhang spekulierte der Analyst auch, inwiefern sich die inflationäre Geldpolitik der amerikanischen Zentralbank auf die Kursentwicklung der marktführenden Kryptowährung auswirken könnte:

„Ich denke, ein Kurswert von 50.000 US-Dollar ist gar nicht mal so abwegig…Ich glaube sogar, dass 50.000 – 100.000 US-Dollar möglich ist.“

Was treibt den Kurs nach oben?

Dabei sieht Demeester allen voran das steigende Interesse institutioneller Investoren als treibende Kraft für den Kurs, denn da sich die Kryptowährung immer mehr von den traditionellen Märkten abkoppelt, wird es für Institutionen umso wichtiger, sich möglichst schnell einen Teil vom Bitcoin-Kuchen abzuschneiden.

Im Anschluss an das Interview unterstrich der Krypto-Marktforscher auf Twitter seine These, indem er meint, dass es zu einem parabolischen Aufschwung kommen wird, sobald die Großinvestoren eine kritische Menge an Bitcoin aufgekauft haben.

Vor 12 Monaten hat Bitcoin die Akkumulationsphase hinter sich gelassen und ist in die Re-Akkumulation eingetreten. Sobald diese Phase beendet ist, wird ein neuer parabolischer Aufschwung ausgelöst.https://t.co/uGbpqYs5s8 pic.twitter.com/T1jDZMeiNV

— Tuur Demeester (@TuurDemeester) 18. Mai 2020

Andere Stimmen der Kryptobranche sind derweil deutlich konservativer mit ihren Prognosen. So meint BitMEX-Geschäftsführer Arthur Hayes zum Beispiel, dass Bitcoin sehr wohl zurück auf 3.000 US-Dollar abrutschen kann. Nichtsdestotrotz ist er zuversichtlich, dass der Kurs bis Ende 2020 einen Wert von 20.000 US-Dollar erreicht.

Regulierungs-ECHO: Viel Bewegung in den USA – Stillstand in Europa?

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In den USA ist in dieser Woche bei der Regulierung des Krypto-Spaces einige Bewegung zu fühlen – Telegram stampft angesichts der harten Hand der Behörden sein Token-Projekt ein, die Steuerbehörde IRS will bei den Abgaben von Krypto-Usern genau hinsehen und die Bankenaufsicht OCC könnte sich für Krypto-Unternehmen öffnen. Hierzulande regt sich derweil weiter wenig: Trotz der chinesischen Vorstöße will die EZB eine Zentralbankwährung weiter nur untersuchen. Mit Blick auf die Energiewende schielt die Bundesregierung wiederum an Blockchain-Potentialen vorbei.

Willkommen zum Regulierungs-ECHO. Das wichtigste der vergangenen Woche zum Thema Regulierung rund um das Bitcoin-Ökosystem.

Aus für TON – Telegram wirft das Handtuch

Nachdem die US-Wertpapieraufsicht SEC das Initial-Coin-Offering des WhatsApp-Konkurrenten Telegram als nicht registriertes Wertpapiergeschäft interpretiert und das zuständige New Yorker Gericht die Ausgabe der Token unterbunden hatte, setzt der Messenger-Dienst nun einen Strich unter das Projekt. Via Blogpost verkündet Geschäftsführer Pavel Durov das Ende des Vorstoßes. Von einem Neuversuch will er nichts wissen – trotz der Milliardeneinnahmen.

US-Steuerbehörde IRS sucht Hilfe

Wer mit Kryptowährungen handelt, betreibt ein komplexes Geschäft. Um nicht hinterherzuhinken und den Überblick über ausstehende Abgaben zu behalten, bemüht sich die US-Steuerbehörde IRS zur Stunde um eine helfende Hand aus dem Privatsektor. In dieser Woche gelangten entsprechende Hilfsgesuche an die Öffentlichkeit.  

Bankenaufsicht OCC will sich öffnen

Gleichzeitig könnten sich die USA weiter für Bitcoin–Unternehmen öffnen. Brian Brooks, Chef der US-Bankenaufsicht OCC, ließ am Montag verlauten, Krypto-Unternehmen könnten gesetzlich künftig als Finanzinstitute betrachtet werden – vorausgesetzt, sie bieten Zahlungsdienste an. Damit fielen sie unter Bundesrecht. Der Flickenteppich unterschiedlicher Handhabe je nach Bundesstaat hätte damit ein Ende.

Bestandsaufnahme – China, Bitcoin (BTC) und das digitale Wettrüsten

China kämpft sich im internationalen digitalen Wettrüsten weiter an die Spitze, während Bitcoin dort keinen leichten Stand hat. Im vergangenen Monat ist das Reich der Mitte mit einer staatseigenen digitalen Zentralbankwährung in die Testphase gegangen. Kryptowährungen haben in China derweil einen unsicheren Stand. Ein chinesisches Gericht urteilt nun, Kryptowährungen würden keinen gesetzlichen Schutz als Privatbesitz genießen.

Digitales Zentralbankgeld – Wann zieht die EZB nach?

Während die Volksrepublik mit seiner Zentralbankwährung zuletzt für ein weltweites Beben sorgte, denken auch westliche Notenbanken über die Möglichkeiten solcher digitalen Geldalternativen nach. Yves Mersch, Direktor der europäischen Zentralbank EZB, betonte zuletzt, dass auch die oberste Geldbehörde Europas an einer CBDC feile. Bis zu deren künftigen Einführung gelte es jedoch, technische und nicht zuletzt regulatorische Bedenken auszuräumen. Eile gäbe es keine. Ohnehin erfreue sich Bargeld in der Europäischen Union weiter großer Beliebtheit.

Mauritius plant CBDC

Weltweit sollen derzeit mehr 50 Notenbank an eigenen Digitalwährungen arbeiten. Als jüngstes Mitglied gesellte sich dieser Woche Mauritius in deren Reihen. Der Zentralbankgouverneur des Inselstaates verkündete am Dienstag, seine Behörde stecke in den Vorbereitungen einer CBDC.

Die Karten liegen auf dem Tisch – jetzt ist die Politik am Zug

Derweil liegen auch die übrigen staatlich-gelenkten Blockchain-Projekte hierzulande weiter brach. Zwar hatte die Bundesregierung ihre Blockchain-Strategie im vergangenen Jahr mit Pauken und Trompeten der Öffentlichkeit präsentiert. Noch jedoch ist es mit Blick auf die Adaption der Technologien ruhig geblieben. Dies will der Blockchain-Bundesverband ändern. In dieser Woche veröffentlichte die Organisation ihr drittes Positionspapier. Darin wirbt sie für die Blockchain als „digitale[n] Booster für die Energiewende“. Nun sei die Politik am Zug.

Wichtiger Prozessorhersteller TSMC plant weiteres Werk in den USA

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Die Taiwan Semiconductor Manufacturing, einer der größten Computerchiphersteller der Welt, hat angekündigt, im amerikanischen Bundesstaat Arizona ein neues Werk aufzubauen.

Die TSMC hat sich zu diesem Schritt entschieden, da die Corona-Krise beträchtliche Auswirkungen auf die Lieferkette des Herstellers in China hatte.

Auch für die Kryptobranche hat diese Entwicklung eine gewisse Bedeutung, da der große Mining-Hersteller Bitmain die Prozessoren von TSMC als Grundlage für die eigenen Produkte nutzt. Dementsprechend war es zuletzt zu Lieferschwierigkeiten des Modells Antminer S19 gekommen.

TSMC baut neues Werk in Arizona

Der Bau des neuen Werks soll allerdings erst im nächsten Jahr beginnen, wobei TSMC damit plant, ab 2024 mit der Produktion beginnen zu können. 

Durch die neue Fabrik sollen mehr als 1.600 Arbeitsplätze geschaffen werden, während sich das geplante Investitionsvolumen in das Werk von 2021 bis 2029 schätzungsweise auf 12 Mrd. US-Dollar belaufen soll.

TSMC betreibt im US-Bundesstaat Washington bereits ein Werk, zudem sind Forschungszentren in Kalifornien und Texas beheimatet.

Trump-Regierung zeigt sich erfreut

Die US-Regierung begrüßt den Aufbau des TSMC-Werks in Arizona, da sie ohnehin bemängelt, dass die amerikanische Wirtschaft zu sehr von Zulieferungen aus Asien abhängt, was gar eine Bedrohung für die nationale Sicherheit sei.

Außenminister Mike Pompeo richtete deshalb bereits auf Twitter einen ersten Willkommensgruß aus: „Die USA freut sich, dass TSMC beabsichtigt, in unserem Land 12 Mrd. US-Dollar in eines der fortschrittlichsten Werke der Welt zu investieren.“

„Dieser Deal ist umso wichtiger für die nationale Sicherheit der USA, da China immer mehr versucht, wichtige Technologien zu kontrollieren“, wie Pompeo abschließend ergänzte.

Visa reicht Patentantrag für eigene „Kryptowährung“ ein

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Der große Zahlungsdienstleister Visa hat beim amerikanischen Patentamt einen Patentantrag für eine eigene Blockchain-Digitalwährung eingereicht.

Der entsprechende Antrag, der am 14. Mai veröffentlicht, aber bereits im November 2018 eingereicht wurde, stammt von Simon Hurry und Alexander Pierre, die der Visa International Service Association in San Francisco angehören. Gegenstand des Patentantrags ist eine Digitalwährung, die auf einer Blockchain basiert, was sie wiederum zu einer Kryptowährung macht.

Als potenzielle Blockchain, auf der die Digitalwährung betrieben werden soll, wird das Ethereum-Netzwerk genannt. Der Patentantrag sieht vor, dass die Digitalwährung, genau wie bei einer Kryptowährung, durch einen Privatschlüssel an eine Wallet gekoppelt ist. Zudem soll sie an eine Fiatwährung angebunden sein, um für die nötige Wertstabilität zu sorgen.

Diese Anbindung würde die Kryptowährung zu einem sogenannten Stablecoin machen. Das dafür geplante Verfahren beschreibt der Antrag folgendermaßen: 

„Jedes Mal, wenn eine Einheit der Digitalwährung generiert wird, verpflichtet sich der Antragsteller, den entsprechenden Gegenwert in Form einer Fiatwährung aufzukaufen, um den Wert der Digitalwährung stabil zu halten.“

Kurzum: Visa sagt zu, eine Geldmenge anzulegen, die exakt dem Gegenwert der Digitalwährung entspricht.

Der US-Dollar wird im Patentantrag zwar explizit als eine mögliche Landeswährung zur Anbindung genannt, allerdings weist Forbes darauf hin, dass auch andere Landeswährungen wie das Britische Pfund, Yen und/oder Euro dafür genutzt werden könnten.

Im Februar hatte die Kryptobörse Coinbase bekanntgegeben, dass sie eine Partnerschaft mit Visa eingegangen ist, die ihr ermöglicht, Krypto-Debitkarten herauszugeben.

BitMEX CEO sieht Bitcoin-Fürsprache von Tudor Jones als Magneten für Großinvestoren

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Der namhafte Hedgefonds-Investor Paul Tudor Jones hat große Begeisterung in der Kryptobranche ausgelöst, nachdem er vor einigen Tagen offengelegt hat, dass er in Bitcoin (BTC) investiert. Wichtige Branchenköpfe wie der Geschäftsführer von BitMEX sehen in den Aussagen von Jones eine Strahlkraft, die weitere große Investoren in den Kryptomarkt ziehen könnte.

Arthur Hayes, der Geschäftsführer der weltweit zweitgrößten Kryptobörse BitMEX meint, dass Jones mit seinen Äußerungen für viele große Investoren das Risiko einer Rufschädigung durch Investitionen in Bitcoin massiv abgebaut hat. Dementsprechend würden sich diese nun endlich in den Markt trauen. „Ihr könnt davon ausgehen, dass jetzt viele Mitläufer-Fondsmanager auf den Zug mitaufspringen“, so Hayes am 7. Mai auf Twitter.

Jones macht den Weg frei

Dabei steht Hayes nicht allein mit seiner Meinung da, dass immer mehr institutionelle Investoren der Strategie von Jones folgen werden, das Inflationsrisiko, also die drohende Entwertung von Vermögen in Form von Landeswährungen, durch ein Ausweichen auf Bitcoin zu minimieren. Brian Kelly, der Bitcoin-Experte von CNBC, beleuchtete im Rahmen der Sendung Fast Money, welche Auswirkungen die Worte von Jones haben könnten.

Karen Finerman, Mitgründerin und Geschäftsführerin der Investmentberatung Metropolitan Capital Advisors, meint in der Fast Money Gesprächsrunde ebenfalls, dass Jones mit seinen Äußerungen den Weg für Mainstream-Investoren freigemacht hätte, um in Bitcoin zu investieren. Laut Finerman fürchten sich diese Investoren nun weniger davor, die Kryptowährung in ihr Portfolio aufzunehmen:

„Niemand will sich damit entblößen, in Bitcoin investiert zu haben, wenn die Kryptowährung plötzlich zusammenbricht. Aber wenn Jones jetzt auch Bitcoin besitzt, haben sie immerhin eine Ausrede, falls es schiefgeht.“

Bitcoin besser als Gold?

Paul Tudor Jones hatte vor wenigen Tagen gesagt, dass er Bitcoin momentan in einer ähnlichen Rolle sieht wie Gold während der Wirtschaftskrise der 70er-Jahre. Brian Kelly bestätigt diese These, da Bitcoin in der Tat ähnliche Eigenschaften hat wie Gold, was allen voran auf die begrenzte Umlaufmenge der beiden Assets zurückzuführen ist. Allerdings sieht Kelly Bitcoin sogar im Vorsprung, da die Kryptowährung den Vorteil der Digitalität besitzt. Zudem hätte Bitcoin ein viel höheres Risiko-Ertrags-Verhältnis, was eine weitere große Trumpfkarte ist.   

Am 2. Mai hatte die große Kryptobörse Coinbase bereits eine Studie veröffentlicht, in der sie zu dem Ergebnis kommt, dass Bitcoin Gold aus mehreren Gründen überlegen ist.