Akon baut neue Stadt samt eigener Kryptowährung

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Der Musikstar Akon fühlt sich in den letzten Jahren immer mehr in der Geschäftswelt zu Hause. Dort realisiert er Projekte, mit denen er dem afrikanischen Kontinent unter die Arme greifen möchte. In Senegal lässt der Rapper gar eine eigene Stadt errichten. Mit dem Akoin erblickt seine eigene Kryptowährung bald ebenfalls das Licht der Welt.

Chart-Hits wie Lonely und Locked Up machten Akon zu einer Größe im Musik-Game. Der US-Amerikaner mit senegalesischen Wurzeln verfolgt indessen weitaus ehrgeizigere Pläne. Denn mit „Akon City“ baut der Pop-Star im Senegal eine eigene Stadt, die in Anlehnung an den Marvel-Hit Black Panther als ein „echtes Wakanda“ angepriesen wird. Einer geplanten, eigenen Kryptowährung kommt bei den Plänen ebenfalls eine Schlüsselrolle zu.

Für das 6 Milliarden US-Dollar teure Projekt sicherte der Musiker sich nun zwei große Unternehmen als Baupartner. Seit dem 22. Juni ist bekannt, dass das US-amerikanische Ingenieurbüro KE-International für die Umsetzung des Bauprojekts verantwortlich ist. Mit Bakri & Associates Development Consultants konnte zudem ein Unternehmen aus Dubai für die architektonische Gestaltung gewonnen werden.

Krypto-City soll bis 2030 fertig sein

Akon kündigte die Pläne für eine eigene Stadt bereits im vergangenen Jahr an. Anfang 2020 konkretisierten sich die Überlegungen. Damals übergab die senegalesische Regierung dem Musiker etwa 81 Hektar Land, das weniger als eine Stunde Fahrt vom neuen internationalen Flughafen bei Dakar entfernt ist.

Die Bauarbeiten selbst sollen in drei Phasen von statten gehen, wobei KE International bereits die 4 Milliarden US-Dollar einnehmen konnte, die für die ersten beiden erforderlich sind. Die erste Phase soll bis zum Jahr 2023 abgeschlossen sein, neben Straßen soll hier grundlegende Infrastruktur, wie etwa eine Schule, eine Anlage für Solarenergie sowie ein Krankenhaus errichtet werden.

Die zweite Phase wird von 2024 bis 2029 gehen. An ihrem Ende soll eine Stadt stehen, die komplett mit Hilfe von Akons geplanter Kryptowährung betrieben wird.

Akon steigt ins Krypto-Geschäft ein

Mit dem Akoin arbeitet Akon an einer eigenen Kryptowährung, die bereits im Juli 2020 an die Öffentlichkeit gehen soll. Der Akoin ist als Utility Token ausgelegt, hinter ihm soll ein „großes Ökosystem“ stehen. Als technische Grundlage kommt die Stellar Blockchain zum Einsatz.

Laut Bloomberg ist Akon bereits seit längerem vom Krypto-Wertversprechen überzeugt. Der Musiker investierte 2014 erstmals in Bitcoin. Die Idee für eine eigene Kryptowährung soll ihm hingegen während einer Reise nach Frankreich gekommen sein. Als er die senegalesische Landeswährung nicht umtauschen konnte, entschied er, selbst Abhilfe zu schaffen.

Der geplante Akoin soll folglich der wirtschaftlichen Entwicklung des afrikanischen Kontinents zu Gute kommen. Akon gab jedoch bereits im April gegenüber Decrypt an, dass dies in erster Linie eine Zukunftsvision sei. Schließlich stünde allein schon die geringe Verbreitung von Smartphones in Afrika einer großflächigen Adaption des Akoin im Wege. Fürs erste wird die Währung deshalb wohl Akon City und vergleichbaren Enklaven vorbehalten bleiben.

Stellar Lumens (XLM) Kurs Prognose – Trendlinie bullisch gebrochen!

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Der Stellar Lumens XLM Kurs konnte die obere Trendlinie bullisch brechen. Wird Lumens nun in einen Bullentrend geraten?

XLM Kurs Prognose – obere Trendlinie bullisch gebrochen!

Stellar Lumens (XLM) Kurs Prognose
XLM Tageskurs – Tradingview

Aktuell gibt es viele bullische Argumente für den Stellar Lumens Kurs! Zum einen liegt ein Golden Crossover vor, eine bullische Trendbestätigung. Außerdem formt der Stellar Kurs “higher highs” und “higher lows”, was ebenfalls bullisch zu deuten ist. Der MACD entwickelt sich ebenfalls bullisch, zwar sind die MACD Linien noch bärisch überkreuzt, jedoch tickt das Histogram bereits bullisch höher. Der RSI gibt keine bärischen Signale, stattdessen scheint das 0,382 Fib Niveau bei 0,08 $ als signifikanter Widerstand zu fungieren, welcher gebrochen werden muss, damit der Stellar Kurs neue Höhen erreicht.

Auch die Trendlinie wurde bullisch gebrochen und aktuell scheint der Stellar Kurs am 50-Tage-EMA Unterstützung zu finden.

XLM Kurs Prognose – 50-Wochen-EMA dient als Unterstützung!

Stellar Lumens (XLM) Kurs Prognose
XLM Wochenkurs – Tradingview

Zuvor diente der 50-Wochen-EMA als Widerstand, dieser wurde aber nun bullisch gebrochen und damit dient er nun als Unterstützung. Weitere horizontale Unterstützung erwartet den Stellar Kurs zwischen 0,0522 – 0,05755 $ und zwischen 0,0365 – 0,04215

XLM Kurs Prognose – “bullish engulfing candle!”

Stellar Lumens (XLM) Kurs Prognose
XLM Monatskurs – Tradingview

Falls der Stellar Lumens Kurs das 0,382 Fib Niveau brechen kann, stehen ihm die Tore offen für die Golden Ratio bei 0,11 $. Auch das Handelsvolumen ist drastisch angestiegen, was ein bullisches Anzeichen ist.

XLM Kurs Prognose – 50-Wochen-EMA dient als Widerstand!

Stellar Lumens (XLM) Kurs Prognose
XLM Wochenkurs – Tradingview

Gegen Bitcoin könnte der Stellar Lumens Kurs bald explodieren. Der Stellar Kurs erlebt eine Art Bodenbildung, woraufhin der Stellar Lumens Kurs den Versuch unternehmen könnte, den Widerstand des 50-Wochen-EMAs zu brechen um zum 0,382 Fib Niveau bei 0,00001474 BTC zu steigen, wo zusätzlich der 200-Wochen-EMA liegt. Die MACD Linien sind bullisch überkreuzt und der RSI verhält sich analog zum Kurs. Zusätzlich befindet sich unter dem aktuellen Stellar Lumens Kurs eine sehr starke Unterstützung, zwsichen 0,00000235 – 0,00000564 BTC.

Beste Grüße und erfolgreiche Trades

Konstantin

Stellar Lumens Kurs Prognose
Stellar Lumens Kurs Prognose© Cryptoticker

Stellar-Stiftung steckt eine halbe Million US-Dollar in SatoshiPay

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Neben einer Krypto-basierten Micropayments-Lösung hat sich SatoshiPay ebenfalls mit einer Plattform für grenzübergreifende B2B-Zahlungen hervorgetan. Die Stellar Development Foundation würdigt dieses Engagement nun mit einem saftigen Investment.

Die Stellar Development Foundation hat ein Investment in den Krypto-Bezahldienst SatoshiPay bekannt geben. Das FinTech-Unternehmen mit Sitz in London und Berlin ist eines der ältesten Teilnehmer am Stellar-Netzwerk. Die Zuwendung in Höhe von 500.000 US-Dollar erfolgte in Stellar Lumens (XLM), der Kryptowährung hinter der Blockchain-Plattform für Finanztransaktionen.

Die Stiftung hinter Stellar gab ihre neuerliche Investition in einer Pressemitteilung bekannt, die BTC-Echo vorliegt. Denelle Dixon, ihr CEO und Executive Director, bekundete dort eine anhaltende Unterstützung für SatoshiPay:

Als eines der ersten Unternehmen auf Stellar hat SatoshiPay demonstriert, wie diese Technologie Innovationen ermöglicht, indem sie das Netzwerk nutzt, um eine wachsende Plattform für sofortige globale Zahlungen zu schaffen. Ihre Anwendungsbeispiele sprechen für Skalierbarkeit , Nachhaltigkeit und Wachstumschancen für Unternehmen, die auf dem Netzwerk aufbauen. Wir sind stolz darauf, ihr Wachstum mit dieser Investition zu unterstützen.

Die Stiftung hatte zuvor bereits zwei mal in SatoshiPay investiert.

SatoshiPay setzt auf B2B-Zahlungssstem

SatoshiPay bietet eine Reihe von Dienstleistungen an, die allesamt auf die technische Infrastruktur des Stellar-Netzwerks zurückgreifen. Erste Beachtung erhielt das Unternehmen für die Bereitstellung eines Blockchain-basierten Systems für Micropayments, das  bei der Monetarisierung von Texten und anderem Digital-Content Verwendung findet. Das Micropayments-System bearbeitete bereits Zahlungen im Wert von 650.000 US-Dollar, die von über 200.000 Benutzerkonten in Auftrag gegeben wurden. Die firmeneigene Solar Wallet erfreut sich ebenfalls steigender Beliebtheit, sie kann 25.000 Downloads verbuchen.

Daneben engagiert sich SatoshiPay auch im B2B-Bereich. Dort lancierte es eine Stellar-basierte Blockchain-Lösung für grenzübergreifende Zahlungen. Da derartige Transfers in den nächsten Jahren massiv an Bedeutung gewinnen sollen, verortet auch der SatoshiPay CEO Meinhard Benn hier für sein Unternehmen das größte Wachstumspotenzial:

Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach sofortigen B2B-Zahlungen und der reifenden Blockchain-Technologie, die eine Revolution im Zahlungsverkehr ermöglicht, glauben wir, dass wir durch unser bewährtes, skalierbares Blockchain-Geschäftsmodell einen Vorsprung haben.

Benn brachte ferner seine Dankbarkeit gegenüber der Stellar Development Foundation zum Ausdruck. Die Stiftung war und bleibt für SatoshiPay demnach ein „wesentlicher Partner.“

Stellar verspricht Revolution des Zahlungsverkehrs

SatoshiPay ist indessen nicht das einzige Projekt, das an Stellar teilnimmt. Schließlich verfügt das dezentrale Netzwerk für transnationale Transaktionen bereits über vier Millionen Benutzerkonten. Folglich gibt es noch eine Reihe weiterer interessanter Krypto-Initiativen, die auf dieses Netzwerkprotokoll zurückgreifen.

Coinbase Report: 36 % der Neukunden kaufen mehr als nur Bitcoin

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Bitcoin bleibt die dominierende digitale Währung gemäss Coinbase Report.

Banken erzählen generell wenig über die Präferenzen ihrer Kunden. Anders so in der Bitcoin-Branche. Die Bitcoin-Börse Coinbase hat einen Bericht veröffentlicht, gemäss dem lediglich 24 Prozent der Bitcoin-Investoren ausschliesslich diese Kryptowährung traden: Der Marktbericht „Around the Block“ erschien kürzlich zum sechsten Mal. In diesem Report liefert Coinbase Einblicke in das Unternehmen und in das Verhalten seiner Kunden. Diesmal wurde untersucht, wie viele Investoren, die beim ersten Trade Bitcoins erworben hatten, sich im Nachhinein auch für andere Kryptowährungen begeistern konnten.

In den Jahren 2019 und 2020 hatten dem Bericht zufolge 60 Prozent der Nutzer in ihrem ersten Handel Bitcoins erworben. Etwa 36 Prozent der User, welche beim ersten Trade Bitcoins erworben hatten, streckten ihre Fühler in der Zwischenzeit auch nach anderen Kryptowährungen aus. Die übrigen 24 Prozent der Nutzer sind dem Bitcoin vorerst treu geblieben.

Das Handelsvolumen des Bitcoins ist vergleichsweise niedrig

Der Bitcoin gilt nach wie vor als stärkste Kryptowährung auf dem Markt, gemessen an der Marktkapitalisierung. Die anderen Kryptowährungen können teilweise sehr viel Boden auf den Leader gut machen, zumindest laut Coinbase. Gegen Ende des Jahres 2019 konnten die Kryptowährungen Ox, Chainlink, Basic Attention Token, Tezos und Stellar ihren Rang stärken und wurden intensiver getradet als zuvor. Der Bitcoin wird auf Coinbase, im Vergleich zu seiner Marktkapitalisierung, wehr wenig gehandelt. Die Dominanz des Marktführers ist ungebrochen, denn er bringt die meisten Investoren erst mit den Kryptowährungen in Berührung. Der Bitcoin steigt aktuell immer weiter im Wert und die Investoren kommen durch Coinbase mit anderen Kryptowährungen in Kontakt. Bitcoin gilt als Spitze des Kryptomarkts und wird diesen auch in Zukunft weiter nach oben ziehen.

Graph (c)) Coinbase







Coinbase lüftet Geheimnisse: 36 % der Neukunden kaufen mehr als nur Bitcoin

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Bitcoin bleibt die dominierende digitale Währung gemäss Coinbase Report.

Banken erzählen generell wenig über die Präferenzen ihrer Kunden. Anders so in der Bitcoin-Branche. Die Bitcoin-Börse Coinbase hat einen Bericht veröffentlicht, gemäss dem lediglich 24 Prozent der Bitcoin-Investoren ausschliesslich diese Kryptowährung traden: Der Marktbericht „Around the Block“ erschien kürzlich zum sechsten Mal. In diesem Report liefert Coinbase Einblicke in das Unternehmen und in das Verhalten seiner Kunden. Diesmal wurde untersucht, wie viele Investoren, die beim ersten Trade Bitcoins erworben hatten, sich im Nachhinein auch für andere Kryptowährungen begeistern konnten.

In den Jahren 2019 und 2020 hatten dem Bericht zufolge 60 Prozent der Nutzer in ihrem ersten Handel Bitcoins erworben. Etwa 36 Prozent der User, welche beim ersten Trade Bitcoins erworben hatten, streckten ihre Fühler in der Zwischenzeit auch nach anderen Kryptowährungen aus. Die übrigen 24 Prozent der Nutzer sind dem Bitcoin vorerst treu geblieben.

Das Handelsvolumen des Bitcoins ist vergleichsweise niedrig

Der Bitcoin gilt nach wie vor als stärkste Kryptowährung auf dem Markt, gemessen an der Marktkapitalisierung. Die anderen Kryptowährungen können teilweise sehr viel Boden auf den Leader gut machen, zumindest laut Coinbase. Gegen Ende des Jahres 2019 konnten die Kryptowährungen Ox, Chainlink, Basic Attention Token, Tezos und Stellar ihren Rang stärken und wurden intensiver getradet als zuvor. Der Bitcoin wird auf Coinbase, im Vergleich zu seiner Marktkapitalisierung, wehr wenig gehandelt. Die Dominanz des Marktführers ist ungebrochen, denn er bringt die meisten Investoren erst mit den Kryptowährungen in Berührung. Der Bitcoin steigt aktuell immer weiter im Wert und die Investoren kommen durch Coinbase mit anderen Kryptowährungen in Kontakt. Bitcoin gilt als Spitze des Kryptomarkts und wird diesen auch in Zukunft weiter nach oben ziehen.

Graph (c)) Coinbase







Auf dem Weg zur Titelverteidigung – Bitcoin trotz Krise das bisher beste Anlageprodukt 2020

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Neue Marktforschungsdaten der Investmentberatung Fundstrat zeigen, dass Bitcoin (BTC) im bisherigen Jahr 2020 das beste Anlageprodukt ist.

Fundstrat Chef-Analyst Thomas Lee hat die entsprechenden Daten am 8. Mai auf Twitter veröffentlicht, wobei aus diesen ersichtlich ist, dass Bitcoin bisher alle anderen Anlageklassen um mindestens 19 % ausgestochen hat (siehe Grafik unten). Seit Anfang des Jahres hat die marktführende Kryptowährung demnach einen insgesamten Zugewinn von 39 % erzielt.

Perfomances by Asset Classes

Amerikanische Staatsanleihen mit einer Mindestlaufzeit von 20 Jahren sind das zweitbeste Anlageprodukt, da diese im laufenden Jahr auf ein Plus von 21,1 % kommen, während Gold es mit einem Zuwachs von 12,5 % immerhin auf Platz 3 schafft.

Staatsanleihen mit einer geringeren Laufzeit konnten bisher nur 8,9 % hinzugewinnen, während der Aktienindex Nasdaq lediglich ein Plus von 1,7 % zu Buche stehen hat. Viele andere Anlageprodukte liegen gar im roten Bereich und sind vom Erfolg von Bitcoin weit entfernt.

Bitcoin auf dem Weg zur Titelverteidigung

Zudem führt Lee auch noch die besten Anlageprodukte von 2019 als Vergleich an, wobei die marktführende Kryptowährung schon im vergangenen Jahr mit einem Zugewinn von insgesamt 92,2 % der klare Sieger war.

Die Aktienmärkte waren Bitcoin im Vorjahr noch dicht auf den Fersen, denn sowohl der Nasdaq (35,2 %) als auch der S&P 500 (28,9 %) kamen hinter der Kryptowährung aufs Treppchen. Der MSCI World Index erreichte mit 25,2 % Plus wiederum den vierten Platz. Es scheint also, dass sich die Kryptowährung dieses Jahr zu den eigenen Gunsten vom Aktienmarkt abgekoppelt hat.

Bereits im Jahr 2017 war Bitcoin das Anlageprodukt mit der besten Performance, damals konnte sogar ein Zugewinn von mehr als 1.550 % erzielt werden. Im Jahr 2016 war die Kryptowährung wiederum die insgesamt stärkste Handelsware (Commodity).

Abra erhält 5 Millionen US-Dollar von Stellar Development Foundation

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Der Rohstoff-Stratege von Bloomberg, Mike McGlone, kommt in seiner Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Bitcoin das bessere Gold ist.

In seinem Bitcoin-Bericht, der gestern, am 5. Mai, auf Bloomberg veröffentlicht wurde, hat Mike McGlone herausgearbeitet, welche Aspekte für das digitale Gold sprechen. Dabei sieht er vor allem die Angebotsstruktur von Bitcoin als großen Vorteil im Vergleich zu Gold.

Schließlich kann trotz aller Knappheit die Goldförderung bei steigenden Kursen deutlich hochgeschraubt werden. Bei der Kryptowährung ist dies nicht möglich, das Angebot kann man nicht wie bei Gold deutlich steigern. Dieser Umstand macht den digitalen Rohstoff noch interessanter als Wertspeicher.

Angebot nicht vollkommen unelastisch

Dennoch räumt McGlone ein, dass das Angebot nicht vollkommen unelastisch ist. Dies zeigt sich vor allem durch Hodler, die Bitcoin aus dem Markt ziehen und auf ihren Wallets „bunkern“. Dadurch sind sehr viele BTC überhaupt nicht am Markt verfügbar. Diese Liquiditätsverknappung kann natürlich auch in die andere Richtung funktionieren, wenn beispielsweise Mining-Unternehmen ihre BTC auf den Markt werfen und diesen damit fluten. Folglich fällt dann durch den Angebotsüberschuss auch der Bitcoin-Kurs. Diese temporären Ereignisse ändern dennoch nichts an der wertfördernden Angebotsstruktur von Bitcoin.

Bitcoin Halving verstärkt Knappheit

Die durch den Code festgelegte Knappheit und Emissionsrate wird nun durch das Halving nächste Woche, am 12. Mai, noch weiter verstärkt. Die Blockerträge für die Miner sinken dann von aktuell 12,5 BTC pro Block auf 6,25 BTC. Insbesondere durch die inflationäre Politik der Notenbanken, die genau die gegenteilige Strategie von Bitcoin fahren, sieht McGlone noch viel Potential für das digitale Gold.

Morgan Creek CEO: „XRP und Stellar werden zu stark von einer Hand kontrolliert, um in sie zu investieren“

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Einer der größten Krypto-Hedgefonds hat bekräftigt, nicht in XRP und Stellar (XLM) investieren zu wollen, weil beide Kryptowährungen zu sehr unter zentraler Kontrolle stehen.

Im Interview mit der YouTube Show Thinking Crypto bestätigte Mark Yusko, der Geschäftsführer von Morgan Creek Digital, dass die Position des Hedgefonds gegenüber den beiden Altcoins weiterhin unverändert bleibt.

Yusko: „Wollen Stellar und XRP nicht besitzen“

„Wir schließen alles aus, was zu stark von einer Hand kontrolliert wird. Stellar und XRP wollen wir deshalb nicht besitzen“, wie er in diesem Zusammenhang erklärt.

Yusko meint mit „wir“ den Investmentfonds namens Morgan Creek Bitwise Digital Asset Index Fund, den er 2018 gemeinsam mit der Vermögensverwaltung Bitwise gegründet hatte. Der Indexfonds setzt sich aus zehn großen Kryptowährungen zusammen, wobei der Anteil an Bitcoin (BTC) mit 80 % klar überwiegt.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, hat es in der Vergangenheit immer wieder für Kontroversen gesorgt, dass Ripple 6,5 Mrd. Einheiten der firmeneigenen Kryptowährung besitzt und damit massiven Einfluss auf die Kursentwicklung nehmen kann.

Dahingehend erklärt Yusko, dass das Vorgehen seines Indexfonds ähnlich ist wie das des Aktienindex S&P 500. Der wichtige amerikanische Aktienindex verzichtet ebenfalls auf Aktien, die zu stark von einem Anteilseigner kontrolliert werden.

„Die Aktie von Tesla müsste beispielsweise allein wegen ihrer Größe im S&P geführt werden, aber das wird sie nicht, da sie zu stark von einer Hand kontrolliert wird, die den Kurs manipulieren kann“, so der Investmentexperte.

„Das Gleiche gilt auch für Kryptowährungen. Es gibt zwei, die unserer Meinung nach zu einseitig kontrolliert werden, weshalb sie nicht genauso frei gehandelt werden können wie Bitcoin, Ethereum, Dash oder Monero.“

Im Januar hatte Ripple Geschäftsführer Brad Garlinghouse versucht, diese Art der Kritik an seiner Kryptowährung zu entkräften, indem er argumentierte, dass Ripple XRP nur im gleichen Maße beeinflussen könne wie ein Bitcoin-Großinvestor. Die Wirkungsmacht des Blockchain-Zahlungsdienstleisters auf die eigene Kryptowährung sei also vernachlässigbar.

„99 % der Altcoins gehen gegen Null“

Yusko ist derweil für seine direkten Worte bekannt. So hatte er in der Vergangenheit prognostiziert, dass abgesehen von den Top-16 Kryptowährungen alle anderen irgendwann „auf Null gehen werden“, da die Anleger mit diesen lediglich auf Unternehmen wetten, die eine geringe Chance haben, sich durchzusetzen.

Für diese Kryptowährungen verwendet er deshalb den geflügelten Ausdruck „Shitcoins“, der oftmals von Bitcoin-Jüngern genutzt wird, um konkurrierende Altcoins sprachlich abzuwerten.

Damals sagte Yusko:

„An diesen alternativen Kryptowährungen – oder auch ‚Shitcoins‘, wie man sie mit einem Augenzwinkern nennt – ist nichts Falsches, aber 99 % davon werden auf Null gehen, da sie einfach nur Startkapital für Firmen sind, die ohnehin schlechte Chancen haben.“

Cointelegraph Markets Experte Michaël van de Poppe vermutet, dass die Bullen diese alternativen Kryptowährungen künstlich am Leben halten und verhindern, dass sie auf Rekordtiefstände absinken.

Reddit testet offenbar neues Punktesystem auf Blockchain-Basis

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Reddit könnte kurz davor sein, ein neues blockchainbasiertes Punktesystem in seiner App zu implementieren. Eine heute im “Cryptocurrency”-Subreddit gepostete Bildschirmaufzeichnung zeigt eine entsprechende Funktion.

Das vom Reddit-Nutzer MagoCrypto geteilte Video zeigt offenbar eine kommende Version der Reddit-Anwendung. Darin zu sehen ist eine Funktion Community-Punkten. Die FAQs der Wallet-Funktion spricht über Verteilung, Wallet, Backup und Wiederherstellung sowie über die Blockchain.

Screenshot of the video. Source: Reddit

Das nicht verifizierte Video deutet darauf hin, dass Reddit offenbar mit Blockchain oder einer Krypto-währung experimentiert, die für die Belohnung von Beiträgen genutzt werden könnte.

Frühere Punktesysteme

Vor etwa einem Jahr erprobte Reddit eine “Community Points”-Initiative, bei der Benutzer für ihr Engagement auf der Plattform mit Punkten belohnt wurden. Der Test erfolgte zunächst in der r/ethtrader-Community von Reddit durchgeführt und wurde dann auf die r/Stellar-Community ausgedehnt.

Erste Probeläufe waren von der Community unterstützt wurden. Kommentare zu dem geteilten Video zeigen jedoch, dass viele Benutzer der Blockchain zögerlich gegenüberstehen. Andere zeigten sich neugierig, welche Blockchain verwendet wird oder ob Reddit eine eigene Blockchain entwickelt. Die zugrundeliegende Frage, die sich durch den gesamten Thread zieht, lautet: “Warum Blockchain?

Einer der obersten Kommentare fragt einfach: “Welche Blockchain?”, worauf zahlreiche Benutzer antworteten: “Ethereum”, obwohl keiner die Behauptungen belegen konnte.

Ein auf einer Blockchain basierendes Ökosystem für Reddit könnte ein großer Schritt in Richtung einer allgemeinen Übernahme sein. Im Februar 2020 verzeichnete Reddit.com über 1,3 Milliarden Unique Visitors und im Dezember 2019 alleine 430 Millionen aktive Nutzer.

Laut Comscore sehen sich 38% der Reddit-Benutzer als Technologie-Liebhaber. r/Bitcoin hat über 1,4 Millionen Mitglieder, wobei r/Cryptocurrency nur knapp 1 Million Mitglieder verzeichnet.

Reddit-Leser können bereits Beiträge mit Basic Attention Tokens (BAT) über den Brave-Browser posten, obwohl diese Funktion vollständig vom Brave-Team initiiert wurde. Twetch, die Twitter-ähnliche Social-Media-Plattform von Bitcoin SV, und Hive, die Hard Fork von der ursprünglichen Steem-Blockchain, bieten in ihren jeweiligen Communities Belohnungs-Funktionen an.

Nodle bläst zum Großangriff auf IOTA – Umzug auf eigene Blockchain eingeleitet

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Das Nodle Network, ein Konkurrent von IOTA (MIOTA), zieht mit von der Stellar (XLM) Blockchain auf die firmeneigene Arcadia Blockchain um, die damit in ihre erste Testphase geht.

Ähnlich wie IOTA ist Nodle ein dezentralisiertes Netzwerk, das darauf spezialisiert ist, technische Geräte im Rahmen des Internet-of-Things (IoT) miteinander zu verbinden. Aktuell verbindet Nodle mehr als fünf Millionen aktive Nodes mit mehr als 92 Millionen erfassten Geräten.

Obwohl die Stellar Blockchain bisher in der Lage war, den hohen Traffic von Nodle, der sich auf 1,3 Mio. Transaktionen pro Tag beläuft, zu bewerkstelligen, will das betreibende Unternehmen nun auf eine firmeneigene Blockchain umziehen, um einige der Features umsetzen zu können, die im Whitepaper des Projekts angekündigt wurden.

Eliott Teissonniere, der leitende Blockchain-Architekt von Nodle, sieht Interoperabilität als den entscheidenden Erfolgsfaktor für die Arcadia Blockchain. Um dies zu erreichen, ist sie auf das Parity Substrate Framework aufgebaut und nutzt modulares Design. Dies soll dabei helfen, zur Parachain von Polkadot zu werden. Parachains sind spezielle Blockchains, aus denen sich wiederum das Polkadot Netzwerk zusammensetzt.

Nodle Cash — Wette auf die Zukunft

Die Nutzer des Nodle Network können die zugehörige Kryptowährung Nodle Cash verdienen. Allerdings ist diese noch nicht auf den Kryptobörsen notiert, da sie bisher keinen monetären Gegenwert hat. In diesem Zusammenhang erklärt Teissonniere gegenüber Cointelegraph:

„Unsere Kryptowährung ist eine Wette auf die Zukunft. Und im Prinzip wird sie schon in ein paar Wochen nutzbar sein. Wir arbeiten daran, den Nutzern eine Anwendungsmöglichkeit dafür zu bieten. Zum Beispiel veröffentlichen wir bald eine Benutzeroberfläche, die es unseren Nutzern ermöglicht, Webhooks einzurichten, um ihre eigenen Geräte anzuschließen.“

Nodle Mitgründer und Geschäftsführer Micha Benoliel ergänzt, dass das Unternehmen zunächst „ausreichend Nachfrage und ein ausgereiftes Ökosystem schaffen wollte“, ehe die Kryptowährung auf den Kryptobörsen zum Handel bereitsteht.

Zudem hätte Nodle sei Nodle bereits „mit knapp 20 Millionen Smartphones verbunden“, was dadurch erreicht wurde, dass App-Entwicklern Nodle Cash als Anreiz geboten wurde.

Nodle gegen IOTA

Benoliel ist der Überzeugung, dass Nodle „eine tolle Alternative“ zu IOTA ist, da das Netzwerk konkrete Anwendungsbereiche hat und auf Interoperabilität setzt. Teissonniere will zwar noch kein genaues Datum für den öffentlichen Start des Netzwerks nennen, geht jedoch davon aus, dass es in sechs Monaten so weit sein könnte.

Dabei könnte das Timing für Nodle momentan nicht besser sein, da der große Konkurrent IOTA noch immer unter den Folgen eines schwerwiegenden Hacks leidet.

© Coincorner.ch