Tyler Winklevoss: „Wettrennen der Stablecoins geht erst durch Wall Street richtig los“

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Tyler Winklevoss, der Geschäftsführer der Kryptobörse Gemini, prognostiziert, dass der Wettbewerb zwischen Stablecoins erst so richtig losgehen wird, sobald die Wall Street im Dezentralisierten Finanzwesen (DeFi) mitmischt. Die entsprechende Einschätzung gab er im Interview mit dem Blockchain-Newsletter The Defiant ab.

Das Dezentralisierte Finanzwesen, also ein Finanzsystem, das auf der Blockchain-Technologie basiert, sei zwar auf einem guten Weg, wie Winklevoss attestiert, allerdings fehle es der Kryptobranche weiterhin an einer „Killer-App“, die die breite Öffentlichkeit in den Markt holen kann. Der Begriff Killer-App beschreibt in diesem Zusammenhang einen besonderen Anwendungsfall, der das DeFi vom traditionellen Finanzsystem abheben würde.  

Wettbewerb der Stablecoins hat noch nicht begonnen

Im Interview mit Camila Russo von The Defiant erklärt der Gemini-Geschäftsführer zudem, warum er die Wall Street als entscheidenden Wegbereiter für Stablecoins sieht:

„Wenn die Wall Street anfängt ins Dezentralisierte Finanzwesen zu investieren, dann wird sie dafür eine Währung brauchen, denn wenn ein DeFi-Unternehmen Dividende oder Aktiengewinne ausschüttet, wird dies wegen der Volatilität wohl kaum in Form einer Kryptowährung passieren, sondern eher mit einem Stablecoin.“

Stablecoins sind zwar ebenfalls eine Form von Kryptowährung, allerdings verfügen diese über ihre namensgebende (Wert-)Stabilität, da sie an externe Vermögenswerte wie zum Beispiel Landeswährungen gekoppelt sind. Den bestehenden Stablecoin-Projekten stellt Winklevoss jedoch kein gutes Zeugnis aus:

„Viele dieser Stablecoins nehmen einfach ihr eigenes Geld, um den Eindruck zu erwecken, dass das verwaltete Vermögen größer ist als es eigentlich ist. Das finde ich echt doof und die Leute durschauen sowas.“

Zinserträge als Marktlücke für DeFi?

Eines der Felder, in denen das Dezentralisierte Finanzwesen laut Winklevoss bereits Punkten kann, ist das Anbieten von überdurchschnittlich hohen Zinserträgen, was besonders in der aktuellen wirtschaftlichen Lage an Wert gewinnt:

„Aktuell gibt es auf Sparvermögen kaum Zinsen, für manche Dinge gibt es sogar negative Zinsen und zudem droht eine Hyperinflation, was es umso wichtiger macht, dass es im DeFi die Möglichkeit gibt, bis zu 5 – 6 % Zinsen zu bekommen“, wie er deshalb meint.

Abschließend gibt der Gemini-Geschäftsführer an, dass seine Kryptobörse zukünftig mehr Unterstützung für Kryptowährungen, die „die DeFi-Revolution vorantreiben“, anbieten will.   

Obwohl Winklevoss der Zukunft insgesamt optimistisch entgegenblickt, sieht er die Kryptobranche aktuell noch nicht reif genug, um die dringend benötigte Killer-App hervorzubringen und die breite Masse anzuziehen:

„Im Moment sehe ich noch keine Killer-App, die die Krypto-Freunde und alle anderen Menschen auf die Blockchain holt.“

Bank Frick, Quantoz und BDO lancieren StableCoin as a Service für Zahlungsökosysteme

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Bank Frick ist spezialisiert auf Banking für Intermediäre. Die liechtensteinische Bank bietet ein voll integriertes Angebot an Classic- und Blockchain-Banking-Dienstleistungen.

Zusammen mit dem holländischen Technologieanbieter Quantoz lanciert Bank Frick eine StableCoin-as-a-Service-Lösung (SCaaS). Audit-Partner ist mit BDO einer der führenden Wirtschaftsprüfer der Schweiz. SCaaS ist vollständig PSD2-konform und ermöglicht seinen Emittenten die Herausgabe ihres eigenen Stablecoin sowie die einfache Integration in ihre bestehenden Systeme. Händler und Endkunden des Emittenten profitieren dadurch von einem sicheren und stabilen Token-basierten Zahlungsökosystem.

Bank Frick offeriert Intermediären und Unternehmen ab heute eine innovative SCaaS-Lösung, welche mit Hilfe der Expertise der holländischen Quantoz N.V. entwickelt wurde. Bei dem Angebot handelt es sich um Software-as-a-Service-Lösung basierend auf der etablierten NEXUS-Technologie von Quantoz. Diese ermöglicht Emittenten die Herausgabe ihres eigenen Stablecoin in einem geschlossenen Ökosystem.

«Unsere SCaaS-Lösung eignet sich vor allem für Emittenten, die täglich grosse Mengen an Zahlungen abwickeln, z. B. für Händler und deren Endkunden», betont Julien Hawle, Head Blockchain Lab von Bank Frick. «Die Teilnehmer eines solchen Ökosystems profitieren mit unserer SCaaS-Lösung insbesondere von geringeren Transaktionskosten und Gebühren sowie einem fertigen Setup, das sich ohne technische Expertise nahtlos integrieren lässt.»

Schnelle Integration in bestehende Prozesse

Die Integration der SCaaS-Lösung in bestehende Geschäftsprozesse und Systeme erfolgt unter Berücksichtigung der regulatorischen Anforderungen. Unternehmen werden so zu Emittenten ihres eigenen Stablecoin und stellen ihren Handelspartnern sowie deren Endkunden ein geschlossenes Zahlungsökosystem auf Token-Basis zur Verfügung. Der Stablecoin ist dabei mit einem garantierten Wechselkurs an eine Fiat-Währung wie Euro oder Schweizer Franken gebunden und im Verhältnis 1:1 hinterlegt, wodurch seine Preisstabilität sichergestellt wird.

Geringere Transaktionskosten und attraktive Kundenbindung

Emittenten aus der EU benötigen für SCaaS keine eGeld-Lizenz, da es sich um ein geschlossenes System handelt. Durch die Nutzung einer in der Praxis erprobten Software-as-a-Service-Lösung entstehen zudem keine internen Entwicklungskosten. Händler innerhalb des SCaaS-Ökosystems profitieren ihrerseits wiederum von geringeren Transaktionsgebühren und attraktiven Customer-Lock-in-Effekten – z. B. durch die Einbindung von Treueprogrammen.

Compliance und Sicherheit an erster Stelle

Neben ihrer reibungslosen Implementierung ermöglicht die SCaaS-Lösung eine vollständig prüfbare Buchhaltung aller Fiat- und Tokenzahlungen – Transaktionen sind stets nachvollziehbar und lassen sich zurückverfolgen. Das Auditing übernimmt mit BDO eine der führenden Wirtschaftsprüfungs-, Treuhand- und Beratungsgesellschaften der Schweiz. Die intuitive Benutzeroberfläche setzt zudem keine technische Expertise voraus und minimiert operationelle Risiken.

«Der auf dem weltweit anerkannten Standard ISAE 3000 basierende Auditbericht bestätigt die Parität der eingezahlten FIAT-Währung mit den herausgegebenen Token. Emittenten gewinnen durch den periodisch durchzuführenden, optionalen Prüfbericht an zusätzlichem Vertrauen, von welchem auch ihr Zahlungsökosystem profitiert», ist Markus Hug, Leiter IT Audit und Beratung FS und Head Fintech der BDO Schweiz, überzeugt. «Denn Vertrauen ist ein wesentlicher Baustein für diesen innovativen Service.»

Quantoz stellt für die SCaaS-Lösung die technische Infrastruktur bereit und übernimmt für den Emittenten im Vorfeld alle technischen Abklärungen und individuellen Anpassungen. Bank Frick bietet die notwendigen Banking Services und verwahrt die hinterlegten Fiat-Währungen.

Zukunftsweisende Infrastruktur

Die Bereitstellung eines geschlossenen Ökosystems für Token-basierte Transaktionen, welches sich nahtlos in Geschäfts-, Compliance- und Buchhaltungsprozesse einbinden lässt, ist in dieser Form einzigartig.

Auch Henri de Jong, Mitgründer und Chief Business Development Officer von Quantoz, ist überzeugt von dem gemeinsamen SCaaS-Angebot:

«Quantoz hat sich von Beginn an auf die Schnittstelle zwischen klassischer Finanzwelt und Blockchain-Technologie fokussiert. Die Zusammenarbeit mit Bank Frick war somit für uns der logische Schritt in der Weiterentwicklung unserer Produkte und Services. Wir sind stolz auf unsere gemeinsame Entwicklung und die starke Partnerschaft, die dahintersteht.»







Bank Firck to introduce StableCoin as a Service

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Bank Frick specialises in banking for intermediaries. The Liechtenstein bank provides a fully integrated offering of classic banking and blockchain banking services. Its clients include fintechs, asset managers, payment service providers, family offices, fund promoters, pension funds and fiduciaries.

Bank Frick, Quantoz and BDO launch StableCoin as a Service for payment ecosystems. Together with the Dutch technology provider Quantoz, Bank Frick is launching a StableCoin as a Service (SCaaS) solution. Audit partner is with BDO one of the leading auditors in Switzerland. SCaaS is fully PSD2-compliant and enables its issuers to issue their own stablecoin and to integrate it easily into their existing systems. As a result, the issuer’s merchants and end customers benefit from a secure and stable token-based payment ecosystem.

Bank Frick is now offering intermediaries and enterprises an innovative SCaaS solution, which was developed with the help of the expertise of the Dutch Quantoz N.V. The offer is a Software as a service solution based on Quantoz‘ established NEXUS technology. It enables issuers to issue their own stablecoin in a closed ecosystem.

„Our SCaaS solution is particularly suitable for issuers who process large volumes of payments on a daily basis, such as merchants and their end customers,“ says Julien Hawle, Head Blockchain Lab at Bank Frick. „With our SCaaS solution, the participants in such an ecosystem benefit from lower transaction costs and fees as well as a ready-made setup that can be seamlessly integrated without the need for technical expertise.“

Quick integration into existing processes

The integration of the SCaaS solution into existing business processes and systems is carried out in compliance with regulatory requirements. Enterprises thus become issuers of their own stablecoin and provide their trading partners and their end customers with a closed and token-based payment ecosystem. The stablecoin is linked to a fiat currency such as the Euro or Swiss franc at a guaranteed exchange rate and deposited at a ratio of 1:1, thus ensuring price stability.

Lower transaction costs and enhanced customer retention

EU issuers do not need an e-money license for SCaaS as it is a closed system. Moreover, the use of a Software as a Service solution that has been tested in practice means that no internal development costs are incurred. For their part, merchants within the SCaaS ecosystem benefit from lower transaction fees and attractive customer lock-in effects – e.g. through the integration of loyalty programs.

Compliance and safety first

In addition to its smooth implementation, the SCaaS solution enables fully auditable accounting of all fiat and token payments – transactions are always traceable. BDO, one of the leading auditing, trust and consulting firms in Switzerland, is responsible for auditing. The intuitive user interface also requires no technical expertise and minimizes operational risks.

„Based on the globally recognised ISAE 3000 standard, the audit report confirms the parity of the fiat currency deposited with the issued tokens. Issuers gain additional trust through the optional audit report, which is to be carried out periodically, from which their payment ecosystem also benefits“, Markus Hug, Head IT Audit and Consulting FS and Head Fintech of BDO Switzerland, is convinced. „After all, trust is an essential building block for this innovative service.“

Quantoz provides the technical infrastructure for the SCaaS solution and takes over all technical clarifications and individual adjustments for the issuer in advance. Bank Frick offers the necessary banking services and keeps the deposited fiat currencies in safe custody.

Future-oriented infrastructure

The provision of a closed ecosystem for token-based transactions, which can be seamlessly integrated into business, compliance and accounting processes, is unique in this form.

Henri de Jong, co-founder and Chief Business Development Officer of Quantoz, is also convinced of the joint SCaaS offering:

„Quantoz has focused on the interface between the classical financial world and blockchain technology from the very beginning. The cooperation with Bank Frick was therefore the logical step for us in the further development of our products and services. We are proud of our joint development and the strong partnership behind it.”







Digitales Europa – Abkehr vom Bargeld rückt näher

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Seit Frühjahr 2020 ist klar, dass uns eine rasante Zukunft bevorsteht. Der viel beschworene digitale Wandel wurde durch das Coronavirus massiv befeuert, da technologische Lösungen in vielen Feldern von jetzt auf gleich an Wichtigkeit gewonnen haben. Das Finanzwesen ist dabei eine der ersten Branchen, die sich darauf einlässt. So gewinnt die Umstellung von Bargeld auf kontaktloses Zahlen mittlerweile selbst in konservativen europäischen Ländern immer mehr an Boden, wodurch auch Kryptowährungen, allen voran die sogenannten Stablecoins, vermehrt in den Fokus rücken. Nicht nur Bargeld als möglicher Übertragungsweg für das Virus, sondern auch die inflationäre Geldpolitik im Zuge der Wirtschaftskrise wirken unweigerlich als Katalysator für die Marktreife von Kryptowährungen.

Bargeld verliert an Einfluss

Münzen und Geldscheine könnten dementsprechend schon bald ein Relikt vergangener Tage werden. Nicht nur, dass sie in der Post-Corona-Welt technologisch überholt und altbacken scheinen würden, zudem wären sie weiterhin eine Gefahrenquelle, da nicht klar ist, wann die Corona-Pandemie wirklich vorüber ist. Dementsprechend ist durchaus realistisch, dass Social-Distancing und andere Vorsichtsmaßnahmen auch auf längere Zeit noch Gültigkeit haben werden.

Im Gegensatz zu den USA und Asien, die Innovationen und neuen Entwicklungen generell offener gegenüberstehen, ist Europa eher traditionell und konservativ eingestellt. Durch die Krise drängt sich der Wandel nun aber geradezu auf, also wenn nicht jetzt, wann dann?

Selbst hier in Deutschland, wo Bargeld essentieller Bestandteil des alltäglichen Lebens ist, haben die Kartenzahlungen im Zuge der Corona-Krise erstmals Bargeldzahlungen übertroffen. Treibende Kraft für diesen Sinneswandel sind allen voran gesundheitliche Bedenken, bei der Nutzung von Bargeld. Diese Annahme wird zusätzlich dadurch unterstrichen, dass mehr als die Hälfte aller Kartenzahlungen in Deutschland inzwischen kontaktlos getätigt werden. Vor der Krise waren es nur knapp 35 % aller Kartenzahlungen. Mittelfristig wird das Bargeld bei uns zwar nicht so schnell verschwinden, jedoch ist mehr und mehr erkennbar, wo die Reise hingeht.    

Unabhängig von der Krise hatte sich in den letzten fünf Jahren ohnehin schon der Wert der Kartenzahlungen stetig gesteigert. Während 2013 in Deutschland noch 4,5 Mrd. Euro mit Karte gezahlt wurden, waren es 2018 immerhin schon 7,8 Mrd. Euro.

Die Technologie-affine jüngere Generation treibt diesen Wandel umso stärker voran, da sie ohne Vorbehalte auch Zahlungen per Smartphone oder Kryptowährung tätigt.

Kryptowährungen und Digitalwährungen als Alternative

Trotz des erfolgreichen deutschen Weges bei der Verlangsamung der Ausbreitung ist die Zahl der Corona-Infektionen inzwischen auf über 170.000 Personen angestiegen, wodurch die Notwendigkeit alternativer Lösungsansätze immer größer wird. Dies gilt aber nicht nur für Deutschland, sondern auch für andere Länder, weshalb Regierungen auf der ganzen Welt vermehrt auf Blockchain-Projekte und die Entwicklung eigener Zentralbank-Digitalwährungen setzen.

Bereits Ende 2019 war deutlich geworden, dass es einen Bedarf für Digitalwährungen gibt, weshalb Regierungen ihre Haltung zu Krypto und Blockchain inzwischen merkbar geändert haben. So sind Digitalwährungen nicht mehr nur eine scheinbare Spielerei für Nerds, sondern eine ernstzunehmende Technologie, die das bestehende Finanzsystem in vielerlei Hinsicht besser machen kann.

Zu dieser Einsicht kommt inzwischen auch die deutsche Politik, die im Dezember 2019 ein Gesetz verabschiedet hat, das vorsieht, dass jedes Unternehmen, das mit Kryptowährungen arbeitet, bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine entsprechende Genehmigung als Krypto-Verwahrer beantragen muss.

Die Welt öffnet sich für den Wandel

In Sachen eigener Zentralbank-Digitalwährung eilt China derweil voraus. So werden im Reich der Mitte bereits erste Testläufe mit einem digitalen Yuan absolviert, an denen sich auch die dortigen Ableger namhafter Firmen wie McDonald’s, KFC und Starbucks beteiligen.

Allerdings ist die Nutzung von Digitalwährungen keine reine Zukunftsmusik, denn vereinzelt kann bereits mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) gezahlt werden. Die Fastfoodkette Burger King ist bekannt dafür, als einer der ersten Konzerne Zahlungen in Form von Bitcoin angenommen zu haben. So konnten in den Niederlanden schon im Jahr 2016 die ersten hungrigen Kunden ihre Burger mit der Kryptowährung bezahlen. Wenig später waren auch in Deutschland Bitcoin-Zahlungen über die Webseite und Smartphone-App von Burger King möglich.

Immer mehr Europäer sind überzeugt, dass Digitalwährungen nicht nur eine bloße Modeerscheinung sind. Diese Einschätzung ist durchaus berechtigt, denn Blockchain und Krypto haben das Potenzial, das Finanzsystem grundlegend zu ändern. So können sie nicht nur dafür sorgen, dass Zahlungen für Einzelpersonen und Unternehmen kostengünstiger und effizienter werden, sondern sie können auch Finanzintermediäre in vielen Bereichen überflüssig machen und für einen direkteren Zugang zu Geld sorgen.  

Auch in der Europäischen Union wächst deshalb das Interesse an Zentralbank-Digitalwährungen und Stablecoins, wobei Malta eine Führungsrolle in Sachen Krypto-Gesetzgebung übernommen hat.

Selbst die Europäische Zentralbank (EZB) spielt inzwischen offen mit dem Gedanken eines digitalen Euros. Anfang des Jahres hatte EZB-Chefin Christine Lagarde dementsprechend gesagt, dass ihr Institut eine tragende Rolle bei der Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Digitalwährung spielen will, da eine CBDC umso wichtiger ist, wenn „die Nutzung von Bargeld nachlässt“.

Vom Trend zur Realität

Laut einer Umfrage der Kryptobörse BitFlyer sind unter 10.000 Europäern aus 10 verschiedenen Ländern knapp zwei Drittel der Meinung, dass Kryptowährungen nicht wieder von der Bildfläche verschwinden werden.  

Darüber hinaus liegt es ohnehin immer mehr im Trend, Kryptowährungen zu kaufen, weshalb sich viele Krypto-Unternehmen bemühen, den Zugang so leicht wie möglich zu gestalten. So können Kryptowährungen inzwischen auch über Kreditkarten erworben werden.

Die Vorbehalte gegenüber Kryptowährungen werden immer geringer, was durch die momentane Lage nur noch beschleunigt wird. Digitale und kontaktlose Zahlungen gehören schon jetzt zum Alltag und das Potenzial der Blockchain-Technologie, unser Finanzsystem nachhaltig zu revolutionieren, wird zunehmend offensichtlich. 

Die Ansichten und Meinungen in diesem Artikel stammen allein vom Autor und decken sich nicht zwangsläufig mit den Ansichten von Cointelegraph.

Alex Axelrod ist Geschäftsführer und Gründer von Aximetria und Pay Reverse. Alex ist ein erfahrener Unternehmer, der mehr als zehn Jahre lang bei einem der führenden Finanzdienstleister gearbeitet hat.

Währungskorb gegen Hyperinflation – Saga will Problematik des „Gelddruckens“ lösen

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Ido Sadeh Man, der Gründer des Krypto-Projekts Saga, hat am 15. Mai im Interview mit Cointelegraph über seine globale Digitalwährung und deren Ambitionen gesprochen. Dabei erklärte er, dass diese an einen Korb aus Fiatwährungen und Bitcoin angebunden werden soll, um eine Antwort auf die Probleme des traditionellen Finanzsystems zu liefern.

Gelddrucken ist nicht die Lösung

Zunächst stellt Ido in diesem Zusammenhang fest, dass die durch die Zentralbanken verursachte Hyperinflation, also die Entwertung bestehender Landeswährungen, langfristig ein großes Problem werden wird:

„Diese Herangehensweise wird langfristig sehr schwerwiegend Konsequenzen haben.“

Laut Ido wäre ein Korb aus verschiedenen Währungen auf natürliche Weise weitaus mehr gegen einen Kaufkraftverlust geschützt.

Als einen solchen Währungskorb schlägt er deshalb den sogenannten SDR vor, in dem auch seine eigene Kryptowährung SDR vertreten ist. Darüber hinaus würde sich dieser aus dem US-Dollar, Euro, Britischen Pfund, japanischen Yen und chinesischen Yuan zusammensetzen. Dies soll Kursschwankungen einzelner Landeswährungen auffangen und dadurch das Risiko einer Entwertung verhindern. So erklärt Ido:

„Wenn einige der Landeswährungen im SDR gerade Geld drucken, dann gibt es andere, die zur gleichen Zeit kein Geld drucken, was bedeutet, dass wenn die einen im Kurs steigen, die anderen nach unten gehen.“

Inspiriert von Bitcoin

Bitcoin wurde im Zuge der Finanzkrise von 2008 geboren. Die heute marktführende Kryptowährung wurde damals mit dem Hintergedanken entworfen, ein Gegenentwurf zur willkürlichen Geldpolitik der Zentralbanken zu sein. In den nachfolgenden Jahren haben viele Digitalwährungen versucht, auf diesem Konzept aufzubauen. Gegenüber Cointelegraph gibt Ido zu, dass seine Kryptowährung ganz klar hiervon inspiriert ist.

Das erklärte Ziel seiner Kryptowährung namens Saga ist es, eine Währung zu schaffen, die völlig unabhängig von geldpolitischer Einflussnahme ist. Eine solche Währung könnte zugleich Wertaufbewahrungsmittel und internationales Zahlungsmittel sein. Laut Ido ist Saga dabei eine Mischung zwischen Bitcoin und sogenannten Stablecoins. Letztere beziehen ihre namensgebende (Wert-)Stabilität aus der Anbindung an einen externen Vermögenswert (z.B.: Gold, US-Dollar, etc.).

Von Bitcoin hat Saga wiederum eine ganz spezielle Eigenschaft übernommen:

„Wir machen es genau wie Bitcoin, dass wir die Umlaufmenge von Saga nicht beeinflussen können. Wir können also kein zusätzliches Saga-Geld drucken.“

Langfristig will sich Ido auch an weiteren Grundideen des Marktführers orientieren.

CBDCs sind nicht die Antwort

Abschließend nimmt er noch Bezug auf die zurzeit viel diskutierten Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC). In diesen sieht der Saga-Gründer allerdings lediglich eine „tokensierte“ Landeswährung, was wiederum bedeuten würde, dass sie keine wirkliche Antwort auf die inhärenten Probleme des Geldsystems geben können.

Widespread usage of a CBDC could equate to huge numbers of people unknowingly granting unlimited and unrestricted access to data on their economic lives to a central authority. Ido believes privacy, custodianship, and financial stability would be the three most challenging elements a CBDC would face.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, hat der amerikanische Senat jüngst Corona-Hilfszahlungen von bis zu 485 Mrd. US-Dollar durchgewunken, was die Verschuldung des Landes, und damit die Abwertung des US-Dollars, massiv vorantreiben könnte. Mehr und mehr Experten sind der Meinung, dass Bitcoin durch diese makroökonomischen Verwerfungen tatsächlich zu einer attraktiven Absicherung gegen das traditionelle Finanzsystem werden kann.

Visa veröffentlicht Patent für eigenes Stablecoin-Konzept

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Am 14. Mai hat Visa, einer der größten Finanzdienstleister der Welt, ein Patent veröffentlicht, welches die Funktionsweise einer eigenen Kryptowährung beschreibt.

Die Kryptowährung soll an Fiat-Währungen gebunden sein bzw. den Wert einer Fiat-Währung repräsentieren. Somit handelt es sich um einen Stablecoin. Laut der Patentschrift verpflichtet sich der Antragsteller dazu den Gegenwert in Form einer Fiat-Währung aufzukaufen, womit die Stabilität zur entsprechenden Fiat-Währung gewährleistet werden soll. Damit funktioniert das System ähnlich wie Tether. Visa kauft Dollarbestände und gibt die entsprechende Anzahl Stablecoins heraus.

Die Verwaltung des digitalen Geldes erfolgt, wie für Kryptowährungen üblich, über ein Publik-Key / Private-Key System. In der Patentschrift wurde als Beispiel für eine Blockchain die Ethereum Blockchain erwähnt. Als Beispielwährung der US-Dollar. Es sollen aber beliebige Fiat-Währungen mit dem System abbildbar sein und potentiell auch andere Blockchains bzw. Konsensmechanismen verwendet werden können.

Das Patent wurde bereits vor rund 1,5 Jahren, am 8. November 2018, eingereicht. Verfasser des Antrags sind Simon Hurry und Alexander Pierre, beides Angehörige der Visa International Service Association mit Sitz in San Francisco.

Ein Sprecher von des Finanzdienstleisters meinte laut Forbes, dass das Unternehmen Jahr für Jahr hunderte von Patenten einreiche. Auch wenn nicht alle Patente zu Produkten führen, respektiere Visa geistiges Eigentum und arbeite stets daran, das eigene zu schützen.

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Veröffentlichung ein Monat nach Empfehlung des Verbots von jeglichem Stablecoin durch Zentralbanken

Das System von Visa erleichtert den Umgang mit Währungen erheblich. Die Kryptowährung ermöglicht grenzüberschreitende kostengünstige Transaktionen. Wer Zugang zum Internet hat, kann überall einfach bezahlen. Erst vor einem Monat haben Zentralbanken empfohlen Stablecoins komplett zu verbieten.

Sollten sie sich da durchsetzen können, was viele befürchten dürfte das Projekt von Visa schneller zu Ende sein als es begonnen hat. Da Stablecoins jedoch enorme Vorteile bieten und sie den nächsten evolutionären Schritt in der Entwicklung von Finanztechnologien darstellen, dürften es die Banken mit ihren diesbezüglichen Zielen nicht allzu einfach haben. Wie überall im Kryptobereich stehen uns auch hier spannende Zeiten bevor.

Stablecoin Ethereum Münze Dollarscheine und Visa Kreditkarte
Stablecoin© Cryptoticker

Alyze Sam über Stablecoins: “Brücke zur Dezentralisierung”

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Im Gespräch mit Teilnehmern der Virtual Blockchain Week von ihrem Haus in Kansas aus sagte Alyze Sam, die Co-Autorin eines wichtigen Leitfadens für Stablecoins, dass Stablecoins der Schlüssel für große Unternehmen wie Facebook und JP Morgan sein könnten, die dezentralisierte Vermögenswerte als Zahlungsmittel akzeptieren. 

Sie hat ein sehr fundiertes Wissen über Stablecoins und sieht für diese digitalen Vermögenswerte langfristig einen Platz in der Krypto-Welt.

“Sie sind nicht so dezentralisiert. Sie geben uns nicht die Freiheit, die wir alle haben wollen. Aber Stablecoins bieten die Vorteile einer Kryptowährung, wie etwa die kryptographische Sicherheit und die Möglichkeit, Vermögenswerte digital über schnelle Transaktionen zu übertragen.”

Screenshot von der Virtual Blockchain Week

Obwohl einige Stablecoins wie Tether im Mittelpunkt von Kontroversen stehen (Tether war zeitweise nur zu 74 Prozent durch eine Fiatwährung abgesichert), erklärte Sam, dass die Akzeptanz steigen werde, da größere Unternehmen Stablecoins verwenden. Sie sagte, das wäre ein Mittel, um “ihnen beizubringen, was es in einer dezentralisierten Wirtschaft gibt”. 

Die größte Bank in den USA JPMorgan Chase gibt ihren eigenen Stablecoin namens JPM Coin heraus. Das Projekt Libra von Facebook will seinen Token ebenfalls an einen Korb von Stablecoins koppeln.

Libra: Facebook passt Konzept an und beantragt eine Lizenz von der FINMA

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Libra: Die neue Weltwährung von Facebook.

Rund um die geplante Stablecoin von Facebook gab es lange Zeit keine neuen Informationen. Nun hat sich allerdings die Libra Foundation diesbezüglich gerührt. Die in Genf beheimatete Firma hat nun ein neues Whitepaper erstellt, sowie ein FINMA Gesuch gestellt. Dabei handelt es sich um ein Gesuch zur Bewilligung als Zahlungssystem.

Virtual Asset Service Provider

Das Whitepaper zeigt die Kategorien von Netzwerkteilnehmern. Darunter befinden sich auch sogenannte VASPs (Virtual Asset Service Provider). Stablecoin soll zukünftig bei der Entstehung von digitalen Währung zum Einsatz kommen. Dafür muss allerdings noch die bisherige Blockchain-Technik das dafür bestehende Regelwerk erfüllen. Dies ist aktuell noch nicht der Fall.

Neben dem überarbeiteten Zahlungssystem über VASPs soll sich das Projekt gegen Geldwäsche und die Finanzierung vom Terrorismus richten. Dafür soll ein umfassendes System geschaffen werden.

Korrektur erfolgt nach Gespräch mit Politikern

Auf die bisher bestehende Kritik hat die Libra Assiciation mit dem neuen Whitepaper reagiert. Seit Juni haben zudem Gespräche mit Poltikern rund um die Welt stattgefunden. In diesen ist über einen Plan für die Einführung des Libra gesprochen worden. Libra soll weltweit zugänglich und kostengünstig sein. Es handelt sich um ein Zahlungssystem, das die Währungen im Inland ergänzen soll. Keinesfalls soll es diese ersetzen. Zusätzlich zu Libra sollen auch Stablecoins auf Währungen wie USD, EUR oder GBP entwickelt werden. Diese Währungen könnten somit als Stablecoins geführt werden.

Zeitgleich wurde ein Gesuch für die Bewilligung gestellt. Damit ist ein Verfahren nach Schweizer Recht gestartet, bei dem Dauer und Ausgang völlig offen sind.
Das neue Gesuch unterscheidet sich deutlich von dem vorherigen Gesuch (wie bereits erwähnt im Bereich der Stable Coins).
Das Gesuch wird von der FINMA nun ausgiebig analysiert. Zusätzlich müssen für Dienstleistungen, die das Risiko erhöhen, zusätzliche Anforderungen erfüllt werden. Auch dies wird nun stattfinden.

Das Projekt soll eine grosse internationale Reichweite aufweisen. Daher ist auch im Vorfeld ein Vorgehen nötig, welches international koordiniert ist. FINMA steht daher in einem engen Kontakt sowohl mit der Schweizerischen Nationalbank, als auch mit 20 weiteren Nationalbanken und Aufsichtsbehörden aus der ganzen Welt.

Wie lange die Prüfung des Gesuches nun dauern wird, kann vorher unmöglich festgestellt werden. So lange wird das Projekt nun erst einmal warten müssen.







Huobi prägt 4,2 Mio. US-Dollar in Stablecoins — Werbeaktion oder Zufall?

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Am 20. April soll Huobi etwa 4.200.000 HUSD im Wert von 4,2 Mio. US-Dollar geprägt haben.

Daten von Whale Alert zufolge, sei diese Prägung gegen 7:30 Uhr GMT erfolgt. Social-Media-Nutzer wiesen darauf hin, dass diese Zahlt mit dem Datum übereinstimmte.

HUSD seit Start weitgehend inaktiv

Der Stablecoin hat seit seiner Einführung im Jahr 2018 kein großes Handelsvolumen verzeichnet, wurde aber am 7. Februar dieses Jahres reaktiviert. Seitdem gab es einige Prägungen seitens von Huobi.

Huobi hat an diesem Tag rund 2.013.945 HUSD geprägt. Bereits am nächsten Tag, dem 8. Februar, wurden rund 1.950.000 HUSD von der Börse geprägt. Am 14. Februar gab es dann eine weitere Prägung im Umfang von 1.090.075 HUSD.

Bei Redaktionsschluss hatte der Stablecoin von Huobi eine Marktkapitalisierung von 148 Mio. US-Dollar. Das tägliche Handelsvolumen beläuft sich auf etwa 20 Mio. US-Dollar. Das liegt weit unter der Marktkapitalisierung des BUSD von Binance. Diese liegt bei 203 Mio. USD und der BUSD weist zudem das doppelte Handelsvolumen im Vergleich zum HUSD auf.

Prägung zu Werbezwecken oder Zufall?

Das HUSD-Projekt wurde Ende 2018 bekanntgegeben. Damit versucht Huobi, vom Stablecoin-Markt zu profitieren. Doch irgendwann im Jahr 2019 hörte Huobi auf, den Stablecoin zu prägen.

Diese kürzliche Prägung könnte eine Werbeaktion sein. Diese Vermutung kann allerdings nicht offiziell bestätigt werden. Cointelegraph bat einen Vertreter von Huobi um nähere Einzelheiten. Der Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

Libra News: Facebook greift noch einmal an mit einem neuen Design für die Stablecoin

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Libra stellt ein interessantes Kapitel in der Geschichte der Kryptoindustrie dar, nachdem Facebook bei der Vorstellung des Stablecoins auf heftige Gegenreaktionen gestoßen war. Unter dem Druck all dieser Untersuchungen hat Facebook das Kryptowährungsprojekt völlig neu gestaltet. Damit hofft es, dass Libra von den Regulierungsbehörden grünes Licht erhält. Der Plan zur Neugestaltung dieser umstrittenen Stablecoin wurde vor einem Monat erstellt.

Libra und der anfängliche Widerstand

Während das Projekt bereits 2019 enthüllt wurde, traf Libra von Anfang an auf eine Welle der Kritik und Missbilligung. Drohende intensive Prüfungen zwangen große Unternehmen und Partner von Facebook, sich kurz nach der Enthüllung aus dem Projekt zurückzuziehen. Facebook selbst bezeichnete Libra als das Geld der Zukunft. Doch war es wahrscheinlich das Unternehmen und sein zweifelhafter Ruf, welche der Stablecoin im Weg standen.

Globale Regulierungsbehörden schenkten Kryptowährungen in der Regel nur wenig Beachtung, da sie diese nicht als Gefahr für Fiat-Währungen sehen. Der Druck auf Stablecoins als ernstzunehmendes Substitut verschärft sich hingegen zunehmend. Insbesondere, wenn hinter einer solchen Stablecoin (und im konkreten Fall von Libra) ein globales und einflussreiches Unternehmen wie Facebook steht.

Facebook verfügt über die Ressourcen, um ein funktionierendes alternatives und grenzübergreifendes Finanzsystem zu etablieren. Jeder der sich auch nur oberflächlich mit der Thematik Geld beschäftigt, kann sich schnell ausmahlen, welche Machtposition das Unternehmen in einem solchen Fall erlangen könnte. Das Regierungen darum bemüht sind, solche Ambitionen möglichst direkt im Keim zu ersticken, ist nicht verwunderlich. Dementsprechend war auch die allgemeine Reaktion auf Libra keine große Überraschung.


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Eine neue konforme Struktur für die Stablecoin

Nun hat Facebook allerdings als Reaktion darauf zusammen mit seinen verbleibenden Partnern beschlossen, Libra als Projekt neu zu gestalten. Die Intention dahinter ist klar. Man erhofft sich dadurch an den regulatorischen Hürden vorbeizukommen, die in der Vergangenheit das Aus für die Stablecoin bedeutet haben. So soll Libra beispielsweise näher an lokale Währungen gebunden sein, ähnlich wie digitale Dollars oder Euros bei PayPal verwendet werden.

Wie die Vereinigung erklärt, soll Libra laut dem neuen Design mehrere Iterationen der Stablecoin erzeugen. Jede dieser Stablecoins wird wiederum durch die Fiat-Währung des jeweiligen Landes unterstützt werden. Eine separate Coin, deren Wert durch einen Korb an mehreren Fiat-Währungen unterstützt wird, soll nur noch verwendet werden, um Geld zwischen den Ländern zu bewegen. Dies wiederum wird dem Bericht zufolge den lokalen Handel erleichtern.

Interessant ist natürlich die Frage nach der Zugänglichkeit zu der „internationalen Version“ von Libra, die in ihrem Wesen am ehesten der ursprünglichen Idee des Projektes entspricht. Sollte der Zugang für jedermann erhältlich sein, wäre jede Abwandlung davon natürlich nicht mehr als eine Farce und würde niemals durchgewunken werden. Dient sie lediglich als eine Art Brückenwährung, so bekommt Ripples XRP damit eventuell einen ernstzunehmenden Konkurrenten auf dem Markt.

In jedem Fall wird es noch einmal spannend um die Facebook-Coin Libra, die bereits von vielen als gescheitert abgehakt wurde. Doch wie sagt man so schön? Tatgeglaubte leben länger. Daher lassen wir uns überraschen, was aus dieser Richtung noch folgen wird.