Cardano bestätigt Termin für Shelley – ADA explodiert

Advertisement

Charles Hoskinson liefert ein konkretes Datum für die nächste Evolutionsstufe von Cardano. Der ADA-Kurs bedankt sich mit kräftigen Zuwächsen.

Nach dreijähriger Entwicklung steht Shelley nun offenbar kurz vor der Veröffentlichung. Cardano-Chef Charles Hoskinson hat am 28. die überarbeitete Roadmap für das Update vorgestellt. Der Cardano-Kurs reagiert prompt.

Sollte alles nach Plan ablaufen, steht die Codebasis von Shelley bis zum 30. Juni. Als möglichen Ersatztermin gibt die IHOK, eine der drei Organisationen hinter dem Krypto-Projekt, den 7. Juli für die Veröffentlichung des Shelley-Codes an. Am 29. Juli soll für das Cardano-Netzwerk die Shelley-Ära beginnen. Für den Umstieg ist eine Hard Fork geplant.

Aussicht auf ADA-Staking lässt Cardano-Kurs explodieren

Die Ankündigung hat den Kurs der plattformeigenen Kryptowährung ADA explodieren lassen: Zu Redaktionsschluss handelt der Cardano-Coin bei 0,064 US-Dollar und hat damit im Tagesvergleich um fast 15 Prozent zugelegt. Kein Wunder: Schließlich wird mit Shelley erstmals das Staking von ADA im Cardano Mainnet möglich. Bein Staking legen Netzwerkteilnehmer einen Teil ihrer Token als Sicherheitseinlage zurück, um sich an der Netzwerk-Governance sowie an der Bestätigung von Transaktionen beteiligen zu können. Bei Cardano war das bislang nur Teilnehmern im incentivierten Shelley Testnet möglich.

Ich bin wirklich stolz auf alle. Es hat lange auf sich warten lassen und es war ein schwieriges Jahr, denn wir mussten die Reifen wechseln, während das Auto läuft […] Was wir schaffen, ist im Grunde das nächste Betriebssystem der Welt,

lobt Charles Hoskinson sein Team in einem Podcast zum Shelley Update.

Shelley markiert gleichsam einen wichtigen Schritt zur Dezentralisierung des Netzwerks. In der nun dem Ende entgegen strebenden „Byron“-Ära kontrolliert IOHK noch alle Validator Nodes im Netzwerk. Mit Shelley soll die Kontrolle schrittweise an das Netzwerk abgegeben werden.

Die Shelley-Dezentralisierung wird viele blockchainbasierte Anwendungen für Cardano ermöglichen, insbesondere in Entwicklungsländern, in denen der Zugang zu Bank- und Finanzdienstleistungen bisher weitgehend fehlte. Das System wird auch den Energiehandel, das Gesundheitswesen und Tantiemen in Kunst und Musik sowie repräsentativere Demokratie und Abstimmungsmodelle unterstützen.

lässt sich Aparna Jue, Product Director bei IOHK zitieren.

Wettrennen gegen Ethereum

Cardano ist indessen nicht die einzige Smart-Contract-Plattform, die einem wichtigen Update entgegensteuert. So steht auch Branchenprimus Ethereum vor seiner nächsten Evolutionsstufe. Zwar werden bis zur finalen Version von Ethereum 2.0 noch einige Winter ins Land ziehen. Der von vielen ETH-Hodlern heißersehnte Umstieg auf Proof of Stake soll noch in diesem Jahr erfolgen. Erst Ende April ging das Testnet Schlesi v.0.11 für Ethereum 2.0 online. Damit rückt Phase 0 des Umstiegs auf Ethereum 2.0 in greifbare Nähe.

Nun muss sich zeigen, ob Ethereum seinen Vorteil als First-Mover unter den Smart-Contract-Plattformen gegen Cardano, Tezos und andere Anwärter auf den Thron verteidigen kann.

DeFi im Aufschwung: Centrifuge-Plattform geht live

Advertisement

Das Berliner Start-up Centrifuge hat das Mainnet gleichen Namens lanciert und damit den Grundstein für ein neues Ökosystem für dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi) gelegt.

Ohne Zweifel zählt der Bereich der dezentralisierten Finanzdienstleistungen (Decentralized Finance, kurz: DeFi) zu den spannendsten Trends im Investment-bezogenen Blockchain-Kosmos. Das Ökosystem, das sich dabei basierend auf der Ethereum Blockchain unter Verwendung der Smart-Contract-Technologie bildet, verspricht, angestaubte Finanzierungswege und Anlagemöglichkeiten ins digitale Zeitalter zu hieven und dabei das Werteversprechen demokratischer Teilhabe einzulösen. Aus dem fruchtbaren DeFi-Boden schält sich nun ein neuer Anbieter hervor, der dem Ökosystem seinen Stempel aufdrücken möchte: Centrifuge.

Anleger im DeFi-Rausch

Das noch junge DeFi-Ökosystem befindet sich im stetigen Wachstum. Am 15. Februar, wenige Tage bevor das Corona-Virus die globalen Finanzmärkte zum Wanken bringen sollte, erreichte das Gesamtvolumen mit 1,253 Milliarden US-Dollar ein neues Allzeithoch.

Das Interesse an DeFi-Anwendungen ist auch angesichts weltweiter Konjunktureinbrüche und Marktverwerfungen ungebrochen. So ist das in DeFi-Anwendungen eingelagerte Gesamtvermögen wieder auf ein Volumen von knapp 866 Millionen US-Dollar gestiegen.

Mittler zwischen den Welten

Dabei sind Anbieter spezieller DeFi-Produkte gemessen an der steigenden Nachfrage noch rar gesät. Mit Centrifuge betritt nun ein neuer Anbieter das aufblühende DeFi-Feld. Das Beliner Start-up hat es sich laut Presseerklärung zur Aufgabe gemacht, „eine Brücke für Kreditnehmer und Investoren [zu bauen], um Zugang zu einem dezentralisierten Finanzsystem zu erhalten“.

Zum offiziellen Launch der Centrifuge-Plattform am 26. Mai ist ist das Mainnet mitsamt der lending Dapp Tinlake live gegangen. Tinlake ist eine Smart-Contract-Anwendung auf Ethereum mit der Unternehmen Liquiditätskonten füllen können. Somit können „Investoren und Kreditnehmer ihre eigenen Asset-Pools finanzieren“. Da die Smart Contracts Open Source sind, lassen sie sich leicht in das DeFi-Ökosystem einbinden. Zudem lassen sich über Tinlake nicht fungible Token (NFTs) erzeugen, mit denen Kredite besichert werden.

Das Centrifuge-Mainnet verwendet einen Proof-of-Stake-Konsensmechanismus, eben jener, der auch das Ethereum-Netzwerk 2.0 künftig in ungeahnte Höhen skalieren soll. Über die öffentliche Blockchain können Unternehmen Vermögenswerte als nicht fungible Token (NFTs) abbilden. Diese lassen sich in die Ethereum Blockchain integrieren. Angetrieben durch den Radial-Token (RAD) als Belohnung, werden die Zentrifugalkräfte des Centrifuge-Mainnets aktuell von 10 Validatoren kontrolliert.

Die Centrifuge-Plattform könnte folglich in erster Linie für kleine und mittelständische Unternehmen ein neuer Weg zur Kapitalbeschaffung sein. Ohne die Abhängigkeit großer Finanzinstitute und Kreditgeber und dem damit verbundenen bürokratischem Aufwand, können Unternehmen somit neue Liquiditätsmittel schaffen, von Hypotheken bis zu KMU-Rechnungen.

Japan: Gerichtssaal auf der Blockchain

Advertisement

Coinbase Custody, der Verwahrservice vom größten amerikanischen Krypto-Broker Coinbase, beansprucht das größte Staking-Volumen bei Tezos.

Das Staking von Kryptowährungen wird immer beliebter, um ein kontinuierliches Einkommen durch die Anlage von Kryptowährungen zu erzielen. Eine Kryptowährung, die derzeit zu den beliebtesten Staking-Währungen zählt, ist Tezos (XTZ). Über den Service von Coinbase Custody können Kunden des amerikanischen Brokers ihre Tezos-Bestände gewinnbringend dem Netzwerk zur Verfügung stellen.

Gemäß Volumen soll es keinen größeren Staking Service geben, wie aus einem Bericht von The Block hervorgeht. Demnach hat Coinbase Custody zum Stichtag des 30. März ein Volumen von 65 Millionen Tezos verwaltet. Nach Coinbase folgen die Krypto–Börsen Kraken mit rund 30 Millionen XTZ, und Binance mit rund 27 Millionen XTZ. Zusammen verwalten die drei Krypto-Dienstleister ein Volumen von rund 19 Prozent aller gestakten Tezos.

Coinbase hat damit schnell in Puncto Staking aufgeholt. Bevor Coinbase im April 2019 mit seinem Staking Service online gegangen ist, waren Cryptium Labs und Polychain Labs für das meiste Staking-Volumen verantwortlich.

Australische Uni und Ripple kooperieren

Advertisement
law
Die Rechtsfakultät der Australian National University (ANU) wird im nächsten Jahr zwei neue Kurse in ihrem Master-Programm einführen, die sich mit der Rolle der Blockchain-Technologie in den Rechtswissenschaften auseinandersetzen.
 
Source: BTC-ECHO

Der Beitrag Australische Uni und Ripple kooperieren erschien zuerst auf BTC-ECHO.