FXCoin-Stratege: Schwacher Yuan könnte Bitcoin stärken

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Der Chefstratege der japanischen Kryptofirma FXCoin glaubt, dass eine Abwertung des chinesischen Yuan im Jahr 2020 dazu führen könnte, dass mehr Händler zu Bitcoin übergehen. 

Yasuo Matsuda von FXCoin sprach mit Cointelegraph Japan und erklärte, dass Bitcoin (BTC) unter chinesischen Staatsbürgern, die aufgrund der nationalen Sicherheitsgesetze im Rahmen der Reaktion der Regierung auf die COVID-19-Pandemie mit Wirtschaftssanktionen rechnen müssen, wahrscheinlich beliebter sei.

Der Stratege sagte, die Menschen in China seien “frustriert wegen der Rezession der Inlandswirtschaft” und würden nach einem Ausweg suchen:

China war im Hinblick auf Gesetze, wie etwa bei der Verabschiedung des nationalen Sicherheitsgesetzes von Hongkong, auffallend streng. Aber die Auswirkungen des Coronavirus haben die Wirtschaft in eine Rezession gestürzt. Der Anreiz, Vermögenswerte ins Ausland zu bewegen, ist hoch, und wenn die Gesetzgebung zu Wirtschaftssanktionen seitens der Vereinigten Staaten führt, wird BTC wahrscheinlich noch beliebter werden.

Matsuda erklärte, dass der Yuan und BTC nicht immer in die gleiche Richtung korreliert sind. Er erwarte jedoch, dass eine Abwertung des Yuan chinesische Händler dazu bewegen könnte, im Jahr 2020 mehr Bitcoin zu kaufen. 

Wenn der Yuan fällt, gibt er den Einwohnern Chinas einen Anreiz dafür, ihr Vermögen ins Ausland zu verlagern, weil ihr Wert in US-Dollar sinkt. Das führt zu einer weiteren Abwertung des Yuan. Da die chinesische Regulierung im Hinblick auf Kapitalflucht jedoch sehr streng ist, glauben einige, dass Bitcoin die Lösung dafür ist. Deshalb fungiert BTC als Mittel zur Flucht zur Sicherheit. 

Der Wert des Yuan fiel beim Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China im Jahr 2019. Im Mai 2019 ist er stark gesunken, bis er im September einen Tiefststand erreichte. Obwohl er sich im Januar leicht erholte, befindet sich der Yuan im Jahr 2020 immer noch auf einem niedrigen Wert von 0,1404 US-Dollar. Damit nähert er sich den Niveaus aus dem Jahr 2008.

Hisashi Oki von Cointelegraph Japan hat an diesem Artikel mitgewirkt

Kryptoanalyst: Stock-to-Flow-Modell deutet auf BTC-Bullenlauf hin

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Der Kryptoanalyst PlanB wies auf einen wichtigen Indikator für sein Kursprognosemodell Stock-to-Flow hin. Dieser könnte signalisieren, dass ein Bitcoin-Bullenlauf auf 100.000 US-Dollar bis 2021 begonnen hat.

PlanB bestätigte am 31. Mai auf Twitter, dass es in seinem Bitcoin-Kursprognosemodell Stock-to-Flow nun einen roten Punkt gebe, der auf einen Kursanstieg hinweise.

Das S2F-Modell behandelt BTC als Handelsware, genau wie Gold oder Silber, und betrachtet das vorhandene Krypto-Angebot im Vergleich zur geminten Menge. 

Viele haben ein bullisches Verhalten bei BTC nach der Halbierung der Belohnung am 11. Mai vorhergesagt. Das Modell von PlanB markiert einen Bullenlauf dabei mit einem roten Punkt. Dieses Modell prognostiziert einen BTC-Kurs von 100.000 US-Dollar bis Ende 2021. 

Stock-to-Flow-Modell

Cointelegraph berichtete im April, dass PlanB in seinem neuen, anlagenübergreifenden S2F-Modell namens S2FX einen BTC-Kurs von 288.000 US-Dollar bis 2024 prognostizierte. Der Kryptoanalytiker Harold Christopher Burger verwendete die gleichen Daten und prognostizierte auf dieser Grundlage eine Rallye auf 1 Million US-Dollar bis 2025.

Das S2F-Modell wird aber auch kritisiert. Der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat sich gegenüber dem Stock-to-Flow-Modell skeptisch geäußert. Er sagte, es falle unter die 95 Prozent der Krypto-Artikel, die “im Nachhinein rationalisierter Schwachsinn” seien.

Als dieser Artikel geschrieben wurde, lag BTC bei 9.400 US-Dollar und ist in den letzten 24 Stunden um 2 Prozent gefallen.

Ready for Take-Off? – Krypto-Experte sieht Bitcoin schon bald bei 100.000 US-Dollar

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Seit dem Rekordhoch von 20.000 US-Dollar befindet sich Bitcoin (BTC) nun schon fast 900 Tage lang im Sinkflug, aber schon bald könnte die Kletterpartie bis auf 100.000 US-Dollar beginnen.

Zumindest, wenn man dem populären Krypto-Trader „Credible Crypto“ Glauben schenkt, der am 29. Mai prognostiziert hat, dass der nun seit 896 Tagen anhaltende Abwärtstrend der marktführenden Kryptowährung bald vorbei ist.

Ist der Startschuss schon gefallen?

Dies zeigt er anhand eines Kursdiagrammes auf (siehe Grafik), aus der er schlussfolgert, dass Bitcoin sich seit Dezember 2017, als das bisherige Rekordhoch erreicht wurde, in „einer massiven Akkumulationsphase befindet“.

Dementsprechend habe sich eine Preisspanne gebildet, in der Bitcoin in eine Seitwärtsbewegung übergangen ist. Laut Credible Crypto wäre die Zeit nun reif, dass die Kryptowährung aus der Preisspanne ausbricht, wodurch sie weit über die Rekordmarke von 20.000 US-Dollar katapultiert werden würde.   

Dahingehend schreibt der Krypto-Trader:

„Die letzten 896 Tagen waren lediglich eine Re-Akkumulationsphase im Vorlauf auf die Kletterpartie bis 100.000 US-Dollar, #Bitcoin wird bald aus der Preisspanne ausbrechen. Seid ihr bereit?“

Obwohl es für Bitcoin seit dem Halving ein ständiges Auf und Ab ist, konnten bisher alle Verluste vom Crash aus dem März aufgeholt werden. Am Tiefpunkt aus dem März 2020 meint der Krypto-Trader, ablesen zu können, dass der Kurs langfristig ein „höheres Tief“ ausgebildet hat, denn im Vergleich zum Tiefpunkt aus dem Dezember 2018 entspricht selbst der niedrigste Kurswert im März einem Zugewinn.

Die „höheren Tiefs“ und „niedrigeren Hochs“ vermerkt Credible Crypto im Kursdiagramm, was seiner Meinung nach verdeutlichen soll, dass es sich bei der Kursentwicklung tatsächlich um eine Preisspanne handelt, die sich langsam keilförmig zuspitzt. Dies würde wiederum darauf hindeuten, dass das jüngste Tief der Startschuss ist, um Bitcoin schon bald aus der Preisspanne zu katapultieren und einen neuen starken Aufwärtstrend zu starten.

BTC/USD 3-year chart showing “consolidation structure.”

Bitcoin-Kursdiagramm der letzten 3 Jahre. Quelle: Credible Crypto/ Twitter

Macht sich langfristiges Halten bezahlt?

Wie Cointelegraph bereits berichtet hat, stimmen viele Krypto-Experten in den Tenor mit ein, dass sich im Anschluss an das Halving ein Aufwärtstrend ergeben wird. Allerdings scheiden sich die Geister, wann es damit genau losgeht.

Das beliebte Stock-To-Flow (S2F) Prognosemodell des Krypto-Analysten PlanB berechnet bis 2024 einen Kursanstieg auf 288.000 US-Dollar, wobei im Optimalfall sogar ein Aufschwung bis auf 576.000 US-Dollar pro Bitcoin möglich sein soll.

Auch einige technische Daten sprechen für eine positive Entwicklung, so wurden knapp 60 % der vorhandenen Umlaufmenge von Bitcoin mindestens 1 Jahr lang nicht bewegt, was darauf hinweisen könnte, dass viele Anleger vom langfristigen Potenzial des Marktführers überzeugt sind.

Zusammentreffen dreier wichtiger Kennzahlen deutet für Bitcoin Aufwärtstrend an

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Obwohl Bitcoin (BTC) sich zurzeit schwer tut, die psychologisch wichtige 10.000 US-Dollar Marke zu knacken, deuten drei Kennzahlen gemeinsam darauf hin, dass es für die marktführende Kryptowährung bald wieder kräftig nach oben geht.

Dies meint zumindest Timothy Peterson, Asset-Manager bei Cane Island Alternative Advisors, der unter Betrachtung seiner drei Lieblingskennzahlen am 21. Mai zu dem Schluss kommt, dass Bitcoin momentan stark ist.

3 Kennzahlen treffen sich erst zum vierten Mal

„Ich beobachte hauptsächlich diese 3 Kennzahlen für #Bitcoin: Den Metcalfe-Wert, den niedrigsten zukünftigen Kurs und den 200-Tage-MA“, wie Peterson auf Twitter schreibt.

„Am 29. April sind sie erst zum dritten Mal in der Geschichte von Bitcoin zusammengefallen und die letzten drei Male gab es anschließend jeweils einen bedeutsamen Aufwärtstrend.“

Und tatsächlich, beim Blick auf die Kennzahlen wird deutlich, dass sie das letzte Mal kurz vor dem Bitcoin-Aufwärtstrend vom April 2019 zusammengefallen waren.

Das 200-Tage-MA, also der Gleitende Durchschnitt der letzten 200 Tage, ist die wohl meist zitierte Kennzahl, wenn es um die langfristige Kursentwicklung von Bitcoin geht. Wie Cointelegraph berichtet, liegt diese derzeit bei knapp 8.000 US-Dollar.

Der Metcalfe-Wert ist hingegen eine etwas komplexere Kennzahl, die sich unter anderem aus den Netzwerkeffekten hinter der marktführenden Kryptowährung ableiten lässt. Zur genauen Berechnung hat Peterson bereits eine eigene Abhandlung veröffentlicht.

„Die Kursentwicklung von Bitcoin zeigt uns ziemlich gut auf, wie das Gesetz von Metcalfe funktioniert“, wie er in diesem Zusammenhang in seiner Erklärung schreibt.

Der niedrigste zukünftige Kurs, auch bekannt als „Never Look Back“, prognostiziert einen Minimalwert für den Bitcoin-Kurs zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Zukunft. Schon im April hatte Peterson darauf hingewiesen, dass für den 31. Dezember 2020 ein Minimumkurs von 10.400 US-Dollar vorhergesagt wird, was sich wiederum mit dem Metcalfe-Wert deckt.

Bitcoin price, Metcalfe value, lowest price forward and 200DMA chart

Bitcoin-Kurs, Metcalfe-Wert, niedrigster zukünftiger Kurs und 200-Tage-MA. Quelle: Timothy Peterson/ Twitter

Tuur Demeester: „Gar nicht mal so abwegig, dass Bitcoin über 50.000 US-Dollar klettert“

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Der Krypto-Marktforscher Tuur Demeester ist der Überzeuung, dass Bitcoin (BTC) nach dem Halving niemals wieder unter 6.000 US-Dollar abrutschen wird und stattdessen bis auf 50.000 US-Dollar klettert.

In einem Video auf dem YouTube-Kanal des Krypto-Marktforschungsinstituts Messari meint Demeester am 18. Mai, dass Bitcoin sich inzwischen wieder „zurück im Aufwärtstrend” befindet, nachdem im März zwischenzeitlich ein bisheriges Jahrestief von nur noch 3.000 US-Dollar zu Buche stand.

In diesem Zusammenhang spekulierte der Analyst auch, inwiefern sich die inflationäre Geldpolitik der amerikanischen Zentralbank auf die Kursentwicklung der marktführenden Kryptowährung auswirken könnte:

„Ich denke, ein Kurswert von 50.000 US-Dollar ist gar nicht mal so abwegig…Ich glaube sogar, dass 50.000 – 100.000 US-Dollar möglich ist.“

Was treibt den Kurs nach oben?

Dabei sieht Demeester allen voran das steigende Interesse institutioneller Investoren als treibende Kraft für den Kurs, denn da sich die Kryptowährung immer mehr von den traditionellen Märkten abkoppelt, wird es für Institutionen umso wichtiger, sich möglichst schnell einen Teil vom Bitcoin-Kuchen abzuschneiden.

Im Anschluss an das Interview unterstrich der Krypto-Marktforscher auf Twitter seine These, indem er meint, dass es zu einem parabolischen Aufschwung kommen wird, sobald die Großinvestoren eine kritische Menge an Bitcoin aufgekauft haben.

Vor 12 Monaten hat Bitcoin die Akkumulationsphase hinter sich gelassen und ist in die Re-Akkumulation eingetreten. Sobald diese Phase beendet ist, wird ein neuer parabolischer Aufschwung ausgelöst.https://t.co/uGbpqYs5s8 pic.twitter.com/T1jDZMeiNV

— Tuur Demeester (@TuurDemeester) 18. Mai 2020

Andere Stimmen der Kryptobranche sind derweil deutlich konservativer mit ihren Prognosen. So meint BitMEX-Geschäftsführer Arthur Hayes zum Beispiel, dass Bitcoin sehr wohl zurück auf 3.000 US-Dollar abrutschen kann. Nichtsdestotrotz ist er zuversichtlich, dass der Kurs bis Ende 2020 einen Wert von 20.000 US-Dollar erreicht.

Andreessen Horowitz Bericht: Krypto nur auf dem ersten Blick chaotisch

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Die Risikokapitalgesellschaft Andreessen Horowitz ist der Ansicht, dass das jüngste Wachstum in den Bereichen Social Media, Entwicklung, Preisen und Startups im Bezug auf Kryptowährungen einen Krypto-Zyklus darstellen könnte, der sich als positive für zukünftige Investoren herausstellen könnte.

Das in den USA ansässige Unternehmen veröffentlichte am 15. Mai einen Bericht, in dem Kryptowährungen in drei Zyklen analysiert wurden, die 2010, 2013 und 2017 ihren Höhepunkt erreichten. Nach Angaben des Unternehmens zeigen die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten (CAGR) von 2010 bis heute “unruhigen und dennoch konsistenten Wachstum allen Schlüsselbereichen.”

Andreessen Horowitz

Quelle: Andreessen Horowitz

“Der 2017er Zyklus brachte Dutzende spannender Projekte in einer Vielzahl von Bereichen hervor, darunter Zahlungen, Finanzen, Spiele, Infrastruktur und Web-Apps“, heißt es in dem Bericht. 

Andreessen Horowitz merkte an, dass die innovativen Ideen, die im letzten Zyklus vorangetrieben wurden, das Potenzial haben, einen „vierten Krypto-Zyklus“ zu schaffen. Falls dieser Konstanz zeigt, besteht die Möglichkeit eines vergleichbaren Anstiegs der Aktivitäten in den Bereichen Social Media, Entwicklung, Startups sowie des Bitcoin-Preis (BTC).

Obwohl Krypto-Zyklen chaotisch aussehen, haben sie langfristig zu einem stetigen Wachstum neuer Ideen, Codes, Projekte und Startups geführt – der Zündstoff für Software-Innovationen. Technologen und Unternehmer werden Krypto in den kommenden Jahren weiter vorantreiben. Wir sind gespannt, was sie dadurch schaffen werden.

Nicht das erste Krypto-Rodeo

Cointelegraph berichtete am 14. Mai, dass Andreessen Horowitz Videos von seiner Online-Schule “Crypto Startup School” veröffentlicht habe, einem siebenwöchigen Ausbildungskurs für Unternehmer aus der Industrie, der bis Mitte April lief. Das Unternehmen war auch eine der ersten Risikokapitalgesellschaften, die in Krypto-Unternehmen investierte, unter anderem in Libra, MakerDAO (MKR) und Coinbase.

Raoul Pal: Bitcoin-Kurs von 1 Mio. US-Dollar wird immer wahrscheinlicher

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin (BTC) bis auf 40.000 US-Dollar oder sogar 1 Mio. US-Dollar klettern kann, hat sich „dramatisch erhöht“, nachdem die marktführende Kryptowährung erneut die 10.000 US-Dollar Marke geknackt hat.

Dies meint zumindest Raoul Pal, der Geschäftsführer des Investmentunternehmens Global Macro Investor. Am 8. Mai veröffentlichte Pal ein entsprechendes Kursdiagramm, aus dem die vermeintliche Entwicklung von Bitcoin hervorgeht.

Bitcoin bis auf 1 Mio. US-Dollar?

„Wie auch immer es nach dem Durchbruch der wichtigen 10.000 US-Dollar Marke weitergeht, die Wahrscheinlichkeit auf höhere Kurse hat sich damit dramatisch erhöht“, so der Krypto-Investor auf Twitter.

Pal, der vergangenen Monat noch die Vorteile von Bitcoin gegenüber Fiatwährungen betont hatte, kommt zu dem Schluss, dass sich allein aus der klassischen Chartanalyse nun ein zukünftiger Kurswert von mindestens 40.000 US-Dollar ableiten lässt.

So meint er:

„Damit ist potenziell (die Betonung liegt auf potenziell) ein Aufschwung bis 1 Mio. US-Dollar möglich.“

Die logarithmische Darstellung des Bitcoin-Kurses würde „durch eine Standardabweichung nach oben bis auf 40.000 US-Dollar ansteigen“, wobei eine doppelte Standardabweichung den Kurs sogar bis auf 1 Mio. US-Dollar katapultieren könnte, wie Pal erklärt.

Bitcoin price log chart showing $40,000 target

Logarithmische Darstellung der Kursentwicklung von Bitcoin. Quelle: Raoul Pal/ Twitter

Stock-To-Flow stützt Prognose

Die waghalsige Prognose wird auch vom Stock-To-Flow Modell gestützt, das die Kursentwicklung aufgrund des Verhältnisses von Umlaufmenge (Stock) und Anstiegsrate der Umlaufmenge (Flow) berechnet. Pal weist darauf hin, dass laut Stock-To-Flow ein durchschnittlicher Kurs von 288.000 US-Dollar von 2020 bis 2024 zu erwarten ist, wobei auch hier mindestens eine Verdoppelung möglich ist.

Am gestrigen Donnerstag hat die marktführende Kryptowährung für eine Überraschung gesorgt, als die psychologisch wichtige 10.000 US-Dollar Marke geknackt werden konnte, nachdem über die Woche Zugewinne von 35 % erzielt wurden.

Der momentane Erfolg von Bitcoin steht dabei im Kontrast zu den schwächelnden Finanzmärkten, die auch im Mai noch stagnieren. In diesem Zusammenhang ergänz Pal:

„Und dazu kommt, dass ALLE Zentralbanken der Welt entweder einen Zusammenbruch ihrer Währung erfahren (Brasilien, Türkei, Argentinien) oder wie VERRÜCKT Geld drucken. MASSIVE Quantitative Lockerungen stehen im krassen Gegensatz zu einer Währung, die automatisch knapper wird. Bitcoin geht als Sieger hervor.”

Bei Redaktionsschluss ist der Bitcoin-Kurs wieder auf 9.700 US-Dollar abgefallen.

Wenn BTC-Kurs sechsstellig wird: Stock-to-Flow-Erfinder will untertauchen

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Der Erfinder des Bitcoin (BTC)-Kursmodells, das für das BTC/USD-Paar bis 2024 einen Kurs von 288.000 US-Dollar prognostiziert, will untertauchen, wenn sich seine Vorhersagen bewahrheiten sollten.

In der neuen Folge des Stephan Livera-Podcasts vom 5. Mai warnte PlanB vor den Auswirkungen seines bullischen Bitcoin-Szenarios. 

PlanB: Welt mit 288.000 US-Dollar Bitcoin-Kurs wird “schlimm” 

Die aktuellste Version des Stock-to-Flow-Modells namens S2FX wurde letzte Woche veröffentlicht. In dieser wurde Prognose für den durchschnittlichen Bitcoin-Kurs im Vergleich zur vorherigen Version um ein vielfaches erhöht.

Für PlanB wäre das Ergebnis, trotz der offensichtlichen Freude über einen beträchtlichen Anstieg des BTC/USD-Paares, nicht ganz unproblematisch.

“Ich werde untertauchen, wenn das Modell erfolgreich ist. Denn, wenn das Modell erfolgreich ist, wird es nicht schön werden”, sagte er.

Es wird schlimm, es wird vielleicht Krieg geben. Einige Leute haben dann Bitcoins, einige Leute haben keine Bitcoins. Einige Länder haben Bitcoins, einige haben keine Bitcoins. Der US-Dollar verliert seinen Reserve-Status verliert. Es wird geopolitische Auswirkungen haben, es wird militärische Auswirkungen haben.

Bitcoin Stock-to-Flow-Chart vom 6. Mai 2020

Bitcoin Stock-to-Flow-Chart vom 6. Mai 2020. Quelle: PlanB/ Digitalik

Neues Modell falls Stock-to-Flow nicht stimmt

PlanB fügte hinzu, dass er weiter auf sozialen Netzwerken präsent bleiben werde, wenn sein Modell nicht mehr stimmen sollte, auch wenn die Leute das Gegenteil erwarten. 

“Das wird nicht passieren. Ich bleibe dann, denn wir werden dann ein anderes Modell brauchen”, erklärte er.

Das Stock-to-Flow-Modell wird weiterhin stark kritisiert. Wie Cointelegraph berichtete haben unter anderem der Bitcoin-Wal J0E007 von Bitfinex, Vitalik Buterin und andere das Modell kritisiert. 

PlanB argumentierte, dass diejenigen, die das Modell diskreditieren wollen, das nicht beweisen konnten und keine alternative Theorie vorgelegt haben, die nachweislich zutreffend ist.

In fünf Tagen erfolgt die dritte Halbierung der Bitcoin-Blockbelohnung. Das Ereignis ist ein wichtiger Meilenstein im Zeitplan des Stock-to-Flow-Modells auf dem Weg zu 288.000 US-Dollar.

Investmentbericht: Bitcoin kann in fünf Jahren bis auf 1 Mio. US-Dollar klettern

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Ein Investmentexperte ist der Meinung, dass Bitcoin (BTC) in den nächsten fünf Jahren auf einen Kurswert von 1 Mio. US-Dollar klettern kann, während das alteingesessene Finanzsystem nach und nach zusammenbricht.

Dies geht aus einem Rundschreiben des Investmentunternehmens Global Macro Investor hervor, das bereits am 30. März veröffentlicht wurde. In dem Bericht namens „The Unfolding“ wird der titelgebende „Zusammenbruch“ des Finanzsystems beschrieben und wie sich dieser auf die Kryptomärkte auswirken könnte.

Pal: US-Rentensystem vor dem Zusammenbruch

Geschäftsführer Raoul Pal, der zugleich Autor des Berichts ist, sieht in der Corona-Krise den Brandbeschleuniger für diesen Zusammenbruch.

„Der immense Schaden, der dadurch am amerikanischen Rentensystem angerichtet wird, ist unvorstellbar groß. Die älteren Generationen werden jeden Aufschwung sofort wieder abverkaufen, um ihre letzte Bastion zu schützen“, wie er dementsprechend prognostiziert.

Die Baby-Boomer sind jetzt richtig in den Arsch gekniffen. Ich habe wieder und wieder davor gewarnt.

Seit der Veröffentlichung des Berichts haben sich die Aktienmärkte inzwischen wieder leicht erholt, wobei die Arbeitslosigkeit in den USA zugleich jedoch neue Rekordzahlen erreicht.

Bitcoin-Fürsprecher sehen dies als Bestätigung für die mangelnde Fairness im traditionellen Wirtschafts- und Finanzsystem, in dem Großkonzerne Gewinne einfahren, während Arbeitnehmer und kleine Unternehmen auf der Strecke bleiben. Russia Today Moderator Max Keiser bezeichnet diesen Zustand als eine Art „Neofeudalismus“.

Bitcoin bis auf 1 Mio. US-Dollar?

Raoul Pal sieht Bitcoin als besten Ausweg aus dieser steigenden Ungleichheit.

Während er prognostiziert, dass Gold in den nächsten fünf Jahren bis um das Fünffache an Wert zulegen wird, schreibt er Bitcoin ein noch viel größeres Potenzial zu.

Bitcoin vs. gold 3-month chart

Bitcoin im Vergleich zu Gold. Quelle: Skew

„Bitcoin ist nochmal eine ganz andere Geschichte“, wie es dementsprechend in seinem Bericht heißt.

„Ich denke, sie [die Kryptowährung] kann im gleichen Zeitraum bis auf 1 Mio. US-Dollar klettern. Ich denke, die Anlageklasse kann von einer 200 Mrd. US-Dollar Marktkapitalisierung bis auf 10 Bio. US-Dollar hochgehen.“

Dies begründet Pal abschließend mit der Feststellung, dass Bitcoin „mehr als eine Währung oder ein Wertaufbewahrungsmittel“ ist.

„Es handelt sich dabei vielmehr um ein vollumfängliches Finanzwertsystem, das niemals ohne einen kryptografischen Algorithmus existieren könnte. Es ist nichts Anderes als die Zukunft unseres gesamten Zahlungs- und Währungssystems.“

Twitter-Frage: „Wird das Halving bereits im Kurs von Bitcoin berücksichtigt?“

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Das Bitcoin-Halving, bei dem die Anstiegsrate der Umlaufmenge von Bitcoin halbiert wird, wird im Mai 2020 zum dritten Mal durchgeführt. Die Krypto-Experten sind mehrheitlich davon überzeugt, dass der Bitcoin-Kurs durch diesen Vorgang langfristig steigen wird, aber es ist fraglich, ob die Halbierung zum Teil bereits im momentanen Kurs inbegriffen ist. Der Twitter-Nutzer Crypto Dog hat seine Follower dahingehend nun um ihre Einschätzung gebeten.

So richtet er am 22. April an die Krypto-Community die Frage: „Glaubt ihr, dass das Halving bereits im Kurs berücksichtigt wird?“

Andere Voraussetzungen

Der Programmiercode von Bitcoin sieht vor, dass die sogenannte Block-Belohnung alle vier Jahre um 50 % reduziert wird. Bei der aktuellen „Halbierung” entspricht dies einem Rückgang von 12,5 BTC auf nur noch 6,25 BTC pro errechnetem Block. Durch diesen verringerten Anreiz für die Miner der Kryptowährung soll die Anstiegsrate der Umlaufmenge erreicht werden, was bei gleichbleibender Nachfrage einen Kursanstieg zur Folge haben müsste.

Beim aktuellen Halving sind die Umstände interessanter als je zuvor, da die marktführende Kryptowährung mittlerweile weit mehr im Mainstream angekommen ist, zugleich aktuell aber von der Corona-Krise gebeutelt wird. Umso mehr gehen derzeit die Meinungen auseinander, ob sich die Halbierung bereits im aktuellen Kurs niederschlägt.

Krypto-Community mit gemischten Gefühlen

Ein Twitter-Nutzer, der zwar mittelfristig optimistisch ist, schreibt als Antwort auf die Ausgangsfrage von Crypto Dog, dass Halbierungen im Vorfeld generell nicht berücksichtigt werden können. Ein anderer Nutzer meint gar, dass das Halving kurzfristig keine Auswirkung auf den Kurs haben wird und sich erst innerhalb der nächsten vier Jahre bemerkbar macht.

Eine optimistische Stimme prognostiziert wiederum einen Kursanstieg für Bitcoin, allerdings ebenfalls erst in den nächsten Jahren, wie es bei den vergangenen Halbierungen schon der Fall war. Die Hoffnung auf einen starken Zugewinn direkt im Anschluss an das Halving sei allerdings ein Wunschtraum.

Die Twitter-Frage hat inzwischen 662 Antworten bekommen, wobei die Nutzer insgesamt ein sehr gemischtes Meinungsbild abgeben, was die Kursentwicklung unmittelbar nach dem Halving angeht. Auch hier scheint also Unsicherheit zu herrschen, wie es in den nächsten Wochen weitergeht. Allerdings scheint ein Konsens zu bestehen, dass die marktführende Kryptowährung mittel- bis langfristig im Wert steigen wird.

Wie Cointelegraph zuvor schon berichtet hatte, geben die Daten der letzten beiden Halbierungen keinen Aufschluss über die mögliche Auswirkung des bevorstehenden Halvings. Es ist lediglich festzustellen, dass es für Bitcoin langfristig jeweils deutlich nach oben ging.