„Positives Zeichen“ – Abverkauf der Bitcoin-Miner geht zu Ende

Advertisement

Eine Kennzahl, die sich auf das Mining von Bitcoin (BTC) bezieht, gibt Grund zum Optimismus, wie ein Experte meint.

Die entsprechende Schlussfolgerung zieht dieser aus dem sogenannten Miner Outflow Multiple (MOM), der laut Glassnode wieder im relativ niedrigen Bereich liegt, was ein gutes Zeichen ist.

Abverkauf ist vorbei

Die Kennzahl misst die Anzahl der Bitcoin-Einheiten, die von den Minern innerhalb der letzten sieben Tage abverkauft wurden, und setzt diese in Relation zum Jahresdurchschnitt der von den Minern verkauften Bitcoin.

Am 3. Juni belief sich das MOM auf einen Wert von 0,534, womit es um die Hälfte niedriger ist als am 10. Mai, also einen Tag vor dem Bitcoin-Halving.

Adamant Capital Mitgründer Tuur Demeester interpretiert diesen Wert als positiv und meint, dass die Krypto-Anleger dementsprechend optimistisch in die nahe Zukunft blicken können.

So schrieb er am Freitag auf Twitter:

„Die Miner, denen es gut geht, halten ihre Bitcoin und die Miner, denen es schlecht geht, haben keine Bitcoin mehr zum Abverkaufen. Das ist ein positives Zeichen.“

Bitcoin miner outflow multiple historical chart

Abverkauf der Bitcoin-Miner als MOM-Kennzahl (gelb). Quelle: Glassnode

Ähnlichkeiten zur Bodenbildung 2018?

Wie Cointelegraph diese Woche berichtet hat, ist die Anzahl der von den Minern abverkauften Bitcoin in den letzten zwei Wochen deutlich zurückgegangen. Nach dem Halving waren diese zwischenzeitlich sogar höher als die neu eingenommenen Bitcoin der Miner, woraufhin sich die Lage nun wieder zu normalisieren scheint.

Die Mining-Difficulty, also der Schwierigkeitsgrad beim Abbau der marktführenden Kryptowährung, der den zu betreibenden Aufwand bestimmt, ist derweil auf dem Weg, ein Phänomen zu wiederholen, das es zuletzt Ende 2018 gab, so wird der Schwierigkeitsgrad zum dritten Mal hintereinander abgesenkt.

Dies hat es zuvor erst zwei Mal gegeben, wobei der Rekordwert im Jahr 2011 bei acht Absenkungen in Folge liegt.

Bitcoin könnte nun also, ähnlich wie Ende 2018, einen Boden gebildet haben, was vermuten lassen würde, dass es von jetzt an wieder weiter aufwärts geht.

Bitcoin-Kurs (BTC) setzt das Netzwerk unter Druck – Marktupdate

Advertisement

Der Bitcoin-Kurs (BTC) ist kämpft sich langsam Richtung Norden. Mit 9.777 US-Dollar verzeichnet er ein leichtes Plus zum Vortag. Signale aus Russland könnten ihn in Zukunft ankurbeln.

Der Bitcoin-Kurs notiert mit aktuell 9.777 US-Dollar knapp zwei Prozent über seinem Vortagesniveau. Nachdem er am gestrigen 4. Juni vorläufig auf 9.500 US-Dollar gefallen war, nimmt er nun abermals Anlauf auf die 10.000 US-Dollar-Marke.

Wie man im Tageschart erkennen kann, bewegt sich die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung im Tagesverlauf wellenartig zwischen der 9.750- und 9.850-US-Dollar-Marke. Sollte es der Bitcoin-Kurs schaffen, die 9.900 US-Dollar zu durchbrechen, werden hier weitere Ziele nach oben aktiviert.

Netwerk unter Druck

Das Bitcoin-Netzwerk befindet sich indessen unter Druck. Die Wehen des Halvings sind noch immer zu spüren. So wurde gestern bekannt, dass die Mining Difficulty um neun Prozent gefallen war.

Bei der Mining Difficulty handelt es sich um eine Kennzahl für die relative Schwierigkeit, einen gültigen Hash knapp unter dem sogenannten Target Value im Proof-of-Work-Algorithmus zu finden. Je geringer das Target ist, desto schwieriger ist es, einen gültigen SHA-256-Hash für den aktuellen Block Header zu finden:

Das Difficulty Adjustment ist der Kern von Bitcoins algorithmischer Geldpolitik. Denn wie die meisten bereits wissen, soll alle zehn Minuten ein Block ins Netzwerk gelangen – und mit dem Block [6,25, aktualisiert] frisch geschürfte BTC. Je mehr Rechenpower ins Netzwerk fließt, desto schneller lassen sich auch Bitcoin-Einheiten minen, so möchte man meinen. Doch alle 2.016 Blöcke (etwa alle zwei Wochen) erfolgt das sogenannte Difficulty Retargeting. Dabei vergleichen alle Miner die tatsächliche Anzahl geminter Blöcke mit der Zielvorgabe. Unterschreitet die tatsächlich benötigte Zeit von genau 20.160 Minuten (2016*10 Minuten) für 2016 Blöcke, so ist die Difficulty als zu „hoch“ einzuschätzen. In der Folge passen alle Miner den Wert für die Difficulty an, sodass im Schnitt wieder ein Block je zehn Minuten ins Netz kommt.

Aus den BTC-ECHO-Archiven

Das aktuelle Absinken der Difficulty lässt also auf eine abnehmende Mining-Aktivität schließen. Das wiederum hängt mit dem aktuellen Bitcoin-Kurs zusammen – seit die Belohnung für erfolgreich geschürfte Blocks halbiert worden ist, ist das „Schürfen“ neuer Coins längs nicht mehr für alle profitabel.

Nach letzten Informationen könnte sich das aber bald wieder ändern. So hat etwa Bitmain jüngst neue Mining-Rigs angekündigt, die das Geschäft wieder beleben dürften.

Bitcoin-Kurs: Kommt ein Boost aus Russland?

Auch der Bitcoin-Kurs könnte bald neue Impulse bekommen, wodurch sich letztlich auch das Mining wieder mehr lohnen würde. Denn laut russischen Medienberichten hat das Krypto-Trading in Russland in den letzten Monaten stark zugenommen. Wie die Nachrichtenplattform RBC.ru erläutert, habe sowohl die Zahl an Neuanmeldungen von russischen Nutzern als auch das daraus resultierende Trading-Volumen auf Krypto-Exchanges zugenommen. Sollte das Interesse hier weiter steigen, könnte es zu Kurssteigerungen kommen.

Indikatoren für ein steigendes Interesse an Bitcoin und anderen Kryptowährungen sehen indessen die Krypto-Analysten von Coinmetrics. In ihrem aktuellen Bericht mutmaßen sie, dass das tägliche Handelsvolumen aller Krypto-Assets in fünf Jahren eine Billion US-Dollar erreichen könnte – sofern es BTC & Co. schaffen sollten, den traditionellen Assets den Rang abzulaufen.

Das würde auch einen entsprechenden Boost für den Bitcoin-Kurs bedeuten. Dazu müssten Krypto-Assets allerdings die derzeitige Wachstumsrate beibehalten, heißt es im Bericht weiter. Ob das tatsächlich der Fall sein wird, lässt sich nicht mit abschließender Sicherheit sagen, letztlich müsste der Krypto-Markt in Bezug auf das tägliche Handelsvolumen dafür um das Hundertfache anschwellen.

Übrigens: Was die Bitcoin-Community aktuell bewegt, seht ihr in unserem aktuellen News-Check.

Hashvergleich: Bitcoin (BTC) Miner im Konkurrenzkampf

Advertisement

Die kanadische Marathon Patent Group hat 700 neue Bitcoin-Mining-Geräte aufgestellt. Das könnte neuen Schwung in den Mining-Konkurrenzkampf bringen.

Bitcoin Miner waren zuletzt auf eine harte Probe gestellt worden. Durch das Halving am 11. Mai war ihre Belohnung für erfolgreich geschürfte Blöcke von 12,5 BTC auf 6,25 BTC halbiert worden. Das zog ökonomische Konsequenzen nach sich. Teilweise mussten Miner, für die das „Schürfen“ beim aktuellen Bitcoin-Kurs nicht mehr rentabel war, ihre Geräte vom Netz nehmen. Kritische Stimmen befürchteten in Folge dessen gar eine Kapitulation der Miner – wie sich nun jedoch herausstellt, dürften diese Sorgen unbegründet sein.

So berichtet etwa die Marathon Patent Group am 3. Juni per Pressemitteilung, dass sie 700 neue Mining-Geräte aufgestellt hat. Zusätzlich erwarte sie die Lieferung von 1.160 neuen Mining-Geräten von Bitmain.

Wie im Mai bekannt wurde, sind die Antminer aus dem Hause Bitmain für über 20 Prozent der Hash Rate im Bitcoin-Netzwerk verantwortlich. Demnach hatte Bitmain bereits einen Großteil seiner Marktmacht abgeben müssen. Noch im Jahr 2018 waren die Bitmain-Mining-Rigs für 78 Prozent der Hash Rate verantwortlich. Nach und nach waren jedoch mehr Mining-Hersteller in den Markt gedrungen und hatten Bitmain die Stirn geboten.

Dennoch wird sich das zurückliegende Halving über kurz oder lang positiv auf die Geschäftszahlen der Hersteller von Mining-Geräten auswirken. So sind diese nun dazu angehalten, effizientere Geräte herzustellen, dass sich das Schürfen neuer Bitcoins auch für die „kleinen“ Miner beziehungsweise solche, die keinen Zugang zu Billigstrom haben, wieder lohnt.

Bitcoin Miner im Vergleich

Der aktuelle Antminer T19 von Bitmain schürft mit 84 Terahashes pro Sekunde und wird ab 21. Juni verschifft. Sein Energieverbrauch liegt bei 3.150 Watt. Bitmain stachelt den Konkurrenzkampf bereits beim Verkauf der Geräte an: Wer als erstes die 1.749 US-Dollar löhnt, soll als erstes das Gerät zugeschickt bekommen. Allerdings verteilen die Mining-Hersteller – „um das Horten zu vermeiden“ – lediglich zwei neue Geräte pro Nutzer.

Zum Vergleich: Der aktuelle PandaMiner P3 44T kommt zu einem Preis von 1.350 US-Dollar daher. Daher schafft er jedoch lediglich 44 Terahashes pro Sekunde. Dafür benötigt er 3.000 Watt.

Der neue AvalonMiner 1146 Pro von Canaan schafft immerhin 63 Terahashes pro Sekunde, bei einem Stromverbrauch von 3.300 Watt. Diesen gibt es für knapp 1.100 US-Dollar im Handel.

Der Whatsminer M30 von MicroBT überzeugt im Gegensatz dazu mit 90 Terahashes pro Sekunde und scheint damit in Sachen Geschwindigkeit den Markt aktuell anzuführen. Mit 3.650 Watt führt er jedoch auch das Ranking der Stromfresser an, mit einem Preis von 1.550 US-Dollar ist er andererseits in der Anschaffung günstiger als der Antminer von Bitmain.

Wie Bitcoin Mining im Detail funktioniert erklären wir an dieser Stelle.

Der BTC Preis könnte durch Mining Difficulty kurzfristig absinken

Advertisement

close up of bitcoin coinDie sogenannte Mining Difficulty steht kurz vor einem Drop. Traditionell sinkt mit einem Drop auch der BTC-Preis, so dass trotz des Bullenmarktes eine kurzfristige Preiskorrektur für den BTC zu erwarten ist. Der Drop der Difficulty ist der größte seit dem Bitcoin Halving am 11. Mai.

Bitcoin News: Der BTC Preis könnte durch Mining Difficulty kurzfristig absinken

Das Bitcoin Netzwerk unterläuft einer automatischen Korrektur, die entscheidet, wie schwer es ist, einen BTC-Block zu minen. Bei hohen Schwankungen dieser Mining Difficulty kommt es immer wieder zur Kapitulation von kleineren Minern, die ihre Rigs kurzfristig abschalten, um Verluste zu vermeiden.

Und es gibt offenbar eine starke Korrelation zwischen dieser Kapitulation und dem BTC-Preis. So konnte festgestellt werden, dass bei großen Drops der Difficulty der BTC-Kurs mit abfällt – in diesem Jahr etwa fiel der BTC-Preis um 12% mit dem letzten großen Drop.

Nun bahnt sich ein weiterer großer Drop an, der wahrscheinlich 10,25 Prozent der Difficulty ausmacht. Dies könnte den BTC-Preis kurzfristig nach unten ziehen. Mittelfristig sollte sich dieser Abfall jedoch mit  Hilfe des Bullenmarktes ausgleichen lassen.

(Bildquelle: Fotolia.com)

Bitcoin News

Ethereum News und ETH-Kursinfo

Bitcoin kaufen – Interessante Einstiegshilfen

Unter Tage: China hebt illegale Bitcoin-Mining-Farm (BTC) aus

Advertisement

In China ist eine Bitcoin-Mining-Farm aufgeflogen, die illegal Strom angezapft hatte.

China gilt als wichtige Anlaufstelle für Bitcoin Miner. Obwohl das Land bisher keine eindeutigen Richtlinien für das „Schürfen“ neuer BTC herausgegeben hat, zieht das Land Miner an, insbesondere wegen der geringen Stromkosten. Auch Mining-Gigant Bitmain, einer der führenden Hersteller für BTC-Mining-Rigs, hat seine Wurzeln im kommunistisch geführten Land. Doch wie sich nach und nach herausstellt, zieht das Land nicht nur Unternehmen mit scheinbar ehrlichen Motiven an.

So ist es chinesischen Behörden jüngst gelungen, eine illegale Bitcoin-Mining-Farm auszuheben. Das Pikante: Von Außen erschien die Farm als Begräbnisstätte. Wie das chinesische Nachrichtenmagazin Bejing News am 31. Mai berichtet, habe sich die illegale Bitcoin-Mining-Farm in der nordchinesischen Stadt Daqing befunden.

Wie das Magazin weiter mitteilt, waren die Behörden aktiv geworden, weil sich eine Ölfirma darüber beklagt hatte, dass sie unter unerklärlichen Energieverlust gelitten hatte. Unter zwei Erdhügeln waren die Beamten dann auf die Eingänge zur Mining-Farm gestoßen. Wie aus weiteren Berichten hervorgeht, war chinesischen Behörden kurz vorher ein ähnlicher Schlag gelungen. Beamte hatten eine Woche vor dem Vorfall in Daqing insgesamt 54 Bitcoin Mining Rigs unter Tage gesichert. Auch diese waren mit gestohlenem Strom betrieben worden.

Bitcoin Mining und das Halving

Solche Aktionen mögen nicht weiter verwundern – schließlich ist das Mining ein kosten- und energieintensives Unterfangen. Da der BTC-Kurs zudem volatil ist, ist das Einkommen der Schürfer nicht immer gesichtert. So waren sie auch zuletzt durch das Halving vermehrt unter Druck geraten. Schließlich hat sich bei diesem Ereignis die Belohnung, die die „Schürfer“ für neue Blöcke in der Blockchain bekommen, von 12,5 BTC auf 6,25 BTC verringert. In der Folge mussten einige Teilnehmer ihre Geräte vom Netz nehmen, da sich das Mining beim derzeitigen Bitcoin-Kurs für sie nicht länger lohnen sollte. Günstige Strompreise locken Miner daher vermehrt an – je günstiger, desto besser. Neben China zählt auch der US-Bundesstaat Texas als Mining-Mekka. Auch Texas bietet extrem günstigen Strom.

China, Blockchain und die Digitalisierung

Im internationalen Rennen um eine digitale Zentralbankwährung präsentiert sich China indes als überaus digitalisierungsfreundlich. Die Testläufe für die eigene Central Bank Digital Currency (CBDC) laufen bereits seit vergangenem Monat auf Hochtouren. Damit versucht das Land unter anderem, der Hegemonie des US-Dollars den Rang streitig zu machen. Twitter-Marionette Donald Trump hatte die Beziehung zwischen den USA und China zuletzt durch negative Online-Kommentare verschärft.

CryptoQuant-CEO: Unbekannter Miner hat Einbruch verursacht

Advertisement

Ki Young Ju, der CEO von CryptoQuant, behauptete, die Kapitulation eines unbekannten Mining-Pools habe den jüngsten Einbruch ausgelöst.

Der Miner, der in den letzten vier Tagen 51 Blöcke produziert hat, kapituliert möglicherweise, wie Ki Young Ju berichtet. Für die 51 Blöcke, die vom Mining-Pool produziert wurden, gab es eine Belohnung in Höhe von 637,5 BTC. Das waren in diesem Zeitraum 9 Prozent der Gesamtmenge.

Unbekannter Miner: Anzahl & Prozent der geminten Blöcke

Unbekannter Miner: Anzahl & Prozent der geminten Blöcke

Miner: Verkauf nur bei hohem Kurs

Unterdessen hat der größte unbekannte Mining-Pool mit der fünftgrößten Hashrate seit dem 20. Mai (heute nicht eingerechnet) 12.571 BTC aus seiner Kasse genommen. Wie Ki Young Ju gegenüber Cointelegraph erklärte:

“Mining-Pools bewegen Bitcoins nicht, es sei denn, sie wollen verkaufen. Jeder Miner geht mit seiner Wallet anders um. Große Mining-Pools schicken regelmäßig BTC an Börsen und der größte unbekannte Mining-Pool bewegt seine Bitcoins nur dann, wenn der BTC-Kurs eine Spitze erreicht.”

Transaktionen des unbekannten Mining-Pools

Transaktionen des unbekannten Mining-Pools

Heute hat ebendieser Mining-Pool mehrere tausend BTC bewegt. Es kann jedoch sein, dass dieser Miner nicht kapituliert, sondern nur die Gelegenheit genutzt hat, sein Vermögen zu einem attraktiven Kurs zu verkaufen. Wie bei allen Kursbewegungen bei Bitcoin ist nicht ganz klar, was dahinter steckt und ob dieser Miner den Einbruch verursacht hat. Aber das geht mit Berichten einher, laut denen Miner derzeit mehr Bitcoin verkaufen (BTC) als sie generieren. 

Ineffiziente Miner geraten in Schwierigkeiten

Die Blockbelohnung ist bei der Halbierung um die Hälfte reduziert worden. Die eigentliche Produktion hat jedoch aufgrund der sinkenden Hashrate und einer Zunahme des Blockzeitintervalls einen noch größeren Rückschlag erlitten. 

Bitcoin-Ausgabe. Quelle: Glassnode.

Viele ineffiziente Miner müssen nun eine Entscheidung treffen. Sie können die Produktion dauerhaft einstellen oder so lange ausharren, bis entweder der Kurs stark genug steigt, um den Produktionsausfall auszugleichen, oder sie neuere, effizientere Mining-Geräte erhalten.

Nichtsdestotrotz glauben Experten in einer Umfrage von Cointelgraph, dass der Ausstieg ineffizienter Miner langfristig positiv für Bitcoin sein werde.

Asteroid Mining: Kommen die Bodenschätze bald aus dem Weltall?

Advertisement

Asteroid Mining

Für lange Zeit war das Science Fiction, eine Idee für Romane und Filme: Bergbau im All. Neue Raumfahrtprogramme haen den Wettlauf ums All und vor allem um die Rohstoffe aus em All neu lanciert. Insbesondere die Erdnahen Asteroiden-Gürtel sind interessant.

Heute sind über 700’000 Asteroiden bekannt, davon 16’000 so genannte Naherdobjekte. Also Asteroide, die in der Nähe der Erde durchs All fliegen und damit für Raumschiffe relativ einfach zu erreichen sind. Anders als bei den Gesteinsplaneten wie der Erde, bei denen Eisen und andere schwere Elemente überwiegend in den Kern sanken und dabei Stoffe wie Platin oder Gold mitzogen, liegen bei Asteroiden die Rohstoffe häufig an der Oberfläche und lassen sich so im Tagebau fördern. Roboter sollen in Zukunft wertvolle Metalle aus dem All auf die Erde befürdern.







Antonopoulos: Fall des Ölpreises gibt US-Minern Wettbewerbsvorteil

Advertisement

Der Bitcoin-Aufklärer Andreas Antonopoulos sieht den jüngsten Rückgang der Ölpreise als Plus für Krypto-Miner weltweit, insbesondere für die Miner in der Bitmain Mining Facility in Texas.

In einem Video mit dem Titel “Down the Rabbit Hole”, das er am 27. Mai auf seinem YouTube-Kanal veröffentlichte, sagte Antonopoulos, die fallenden Ölpreise würden den Krypto-Minern zugute kommen, da dadurch weltweit billigerer Strom zur Verfügung steht, aber “nicht in gleicher Weise weltweit”. 

Die Miner in den Vereinigten Staaten, die 36 Prozent ihrer Energie aus Erdöl beziehen, und insbesondere Miner in Texas werden von diesem billigeren Strom profitieren.

Einer der größten neuen Mining-Betriebe in den Vereinigten Staaten wurde im Bundesstaat Texas eröffnet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Zufall ist. Es hatte wahrscheinlich viel damit zu tun, dass die USA über 12.000 Barrel pro Tag hatten. Durch das Fracking ist das Land der größte Ölproduzent der Welt. Daher könnte es wirklich gute Möglichkeiten für billigen Strom geben, was die US-Miner plötzlich viel, viel wettbewerbsfähiger und profitabler machen würde.

Auch chinesische Miner profitieren

China ist weiterhin ein wichtiger Akteur in der Kryptowährungs-Mining-Branche. Cointelegraph hat berichtet, dass chinesische Bitcoin-Miner im Jahr 2019 bis zu 66 Prozent der weltweiten Hashrate stellten. 

Antonopoulos räumte ein, dass der größte Teil des chinesischen Krypto-Minings über Anlagen durchgeführt werde, die in erster Linie von Kohlekraftwerken betrieben werden. Einige Unternehmen wollen auf erneuerbare Energien umsteigen

Er sagte jedoch, dass die fallenden Ölpreise immer noch finanzielle Vorteile für chinesische Miner mit sich bringen würden. Laut dem Bitcoin-Aufklärer könnten Energieproduzenten, die nicht auf Erdöl angewiesen sind, versuchen, wettbewerbsfähig zu werden, indem sie mit Verlust arbeiten. Das würde zu billigerem Strom für Miner führen, solange der Ölpreis niedrig ist.

Da Energie und Strom fungible Handelswaren sind, wird es weniger kosten, Strom aus einem Kohlekraftwerk zu beziehen, wenn man an einem Kohlekraftwerk angeschlossen ist und an anderer Stelle ein Gas- oder Ölkraftwerk nur halb so viel kostet, weil das Öl viel billiger ist.

Der tatsächliche Wettbewerb zwischen den Käufern, so Antonopoulos, werde nicht mehr dadurch bestimmt, dass man über die modernste Mining-Ausrüstung verfüge. Er sagt, dass diese in der Regel 18 bis 24 Monate lang problemlos eingesetzt werden können. Vielmehr gehe es um “die Kosten für Stromeinheiten, die in manchen Regionen von den Ölkosten dominiert werden”.

Neue ASIC-Generation für effizienteres Bitcoin Mining

Advertisement

Ein Stratege der US-Investmentbank JPMorgan kommt in einer Analyse zu der Auswertung, dass der intrinsische Wert von Bitcoin aktuell fair bewertet ist.

Der CEO von JPMorgan, Jamie Dimon, der bekanntlich zu den Bitcoin-Gegnern gehört, ist sicherlich nicht sonderlich begeistert davon sein, dass einer seiner Mitarbeiter eine Analyse erstellt hat, die den intrinsischen Wert von Bitcoin bestimmt. Ein Großteil aller Bitcoin-Kritiker streiten ab, dass Bitcoin überhaupt so etwas wie einen intrinsischen Wert haben kann. Neben Jamie Dimon ist hier allen voran Investment-Legende Warren Buffet zu nennen, für den Kryptowährungen nichts weiter als heiße Luft sind, die keinen intrinsischen Wert besitzen.

Der intrinsische Wert von Bitcoin

Der intrinsische Wert eines Vermögenswertes soll angeben, was ein Asset wirklich, ergo fundamental, Wert ist. Schließlich neigen die Kurse an den Börsen zu Über- oder zu Unterbewertungen. Hinter dem intrinsischen Wert steckt also der Versuch möglichst objektiv zu bestimmen wie viel beispielsweise ein Unternehmen in Euro oder US-Dollar wert ist. Während bei einem Unternehmen ein Substanzwert vorhanden ist und das Unternehmen Gewinne oder Verluste erwirtschaftet, die bilanzielle Rückschlüsse auf eben einen intrinsischen Wert zulassen, ist das Ganze bei Kryptowährungen etwas schwieriger.

Das Halving hat zu einem fairen Bitcoin-Kurs geführt

Der JPMorgan-Stratege Nikolaos Panigirtzoglou scheint jedenfalls nicht die Ansicht seines Vorgesetzten zu teilen und hat sich an der Bestimmung eines intrinsischen Wertes von Bitcoin versucht. In dieser Auswertung kommt er zu dem Ergebnis, dass aktuell der Bitcoin-Kurs besonders fair, also nah an seinem intrinsischen Wert, bewertet ist. Im Januar war laut Nikolaos Panigirtzoglou der Bitcoin-Marktpreis über seinem intrinsischen Wert. Ebenjene Lücke sieht der JPMorgan-Strategie aber als nun geschlossen an.

Die Bewertungsgrundlage richtet sich bei der Bestimmung des intrinsischen Wertes von Bitcoin nach Commodities (Rohstoffe), so zumindest der Ansatz von JPMorgan. Dabei schaut man vor allem auf die Produktionskosten von Bitcoin, also die Kosten, die bei dem Mining anfallen. Als Grund für die nun faire Bewertung sieht Nikolaos Panigirtzoglou das Bitcoin Halving vom 11. Mai. Durch die Halbierung der Mining-Erträge hat sich demnach auch der intrinsische Wert verdoppelt.

Warum Bitcoin genauso viel oder genauso wenig wie Gold einen intrinsischen oder inneren Wert besitzt, wird im Video erklärt:

Russische Polizei ermittelt wegen illegalem Krypto-Mining gegen Postfilialleiter

Advertisement

Die russische Polizei hat Ermittlungen gegen einen ehemaligen Leiter einer regionalen Postfiliale aufgenommen, der über das Internet der Poststelle in Mineralnye Vody Krypto-Mining betrieben hat.

Laut einem Bericht der RNS verdächtigt die zuständige Strafverfolgungsbehörde der Region Stavropol den ehemaligen Filialleiter, mit „professioneller Hardware“ illegal Kryptowährungen über das Netz der Post gemint zu haben. Dafür habe er fast sechs Monate lang auch den Strom der Filiale genutzt. Das heimliche Krypto-Mining soll demnach im September 2019 begonnen haben.     

Kleiner Schaden, große Konsequenzen

Nach Berechnungen der Polizei hat das Postamt von Stavropol bisher dadurch bisher allerdings „nur“ einen Schaden von 30.000 Rubel (umgerechnet 385 Euro) erlitten.

Dem Beschuldigten wird nichtsdestotrotz „Machtmissbrauch“ vorgeworfen, was einen Verstoß gegen das russische Strafgesetzbuch darstellt. Die Ermittlungen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen, weshalb die Polizei die Identität des Mannes noch nicht offenlegt. Dementsprechend wurde bisher auch noch keine Anklage erhoben.

Nicht der einzige Fall

Im März hatte es in der Stadt Sankt Petersburg einen ähnlichen Fall gegeben, bei dem Krypto-Miner Strom im Wert von knapp 200.000 US-Dollar gestohlen hatten, um Bitcoin (BTC) abzubauen.

Dazu hatten die Kriminellen an acht verschiedenen Standorten entsprechende Mining-Hardware installiert, die sie dann wiederum direkt mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden hatten.