Hype vom Halving lässt nach – Suchanfragen zu Bitcoin normalisieren sich wieder

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Das Interesse an Bitcoin (BTC) normalisiert sich nach dem Hype um das Halving wieder und der Markt kehrt zur alter Stabilität zurück.

Wie die entsprechenden Daten von Google Trends am 30. Mai zeigen, ist die Anzahl der auf Bitcoin bezogenen Suchanfragen inzwischen wieder auf einem ähnlichen Stand wie Mitte April. Damals ging es für die marktführende Kryptowährung anschließend von 6.800 auf über 10.000 US-Dollar.

Halving-Hype lässt nach

Die Zahlen von Google Trends belegen zudem, dass das Interesse an Bitcoin nach dem Halving vom 11. Mai deutlich zurückgegangen ist.

Cointelegraph hatte zuvor berichtet, dass das Bitcoin-Halving, im Zuge dessen die Anstiegsrate der Umlaufmenge wortwörtlich halbiert wurde, für eine gesteigerte Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit gesorgt hatte. 

Gleichzeitig hatte der Bitcoin-Kurs kurz vor dem Halving die 10.000 US-Dollar Marke geknackt, was den Hype um die Kryptowährung zusätzlich anfachte.

Nach dem Halving ging es für den Kurs nicht so drastisch nach unten, wie einige Experten angesichts der verringerten Rentabilität für Bitcoin-Miner befürchtet hatten, weshalb sich wohl auch das Interesse langsam wieder normalisiert hat, anstatt durch einen Crash weiter befeuert zu werden.

Worldwide Google search interest for “Bitcoin.”

Weltweite Suchanfragen zu Bitcoin. Quelle: Google Trends

Stimmung wieder im neutralen Bereich

Auch andere Indikatoren deuten darauf hin, dass sich der Markt wieder gelegt hat. Eine solche Kennzahl ist der sogenannte Fear & Greed Index, der die Stimmungslage auf den Kryptomärkten misst und diese dazu in verschiedene Phasen der Angst (Fear) und Gier (Greed) unterteilt.

So hatte sich der Index zuletzt von „extremer Angst“ zur „Gier“ verschoben und ist inzwischen im „neutralen“ Bereich angekommen.

Des Weiteren hat die Menge, der auf Kryptobörsen verwahrten Gelder den niedrigsten Wert seit Dezember 2018 erreicht, was ein weiteres Anzeichen sein könnte, dass die Krypto-Anleger aktuell nicht an schnellen Geschäften interessiert sind und deshalb von täglichen Wasserstandsmeldungen unbeeindruckt sind.

Crypto Fear & Greed Index 3-month chart

Fear & Greed Index der letzten 3 Monate. Quelle: Alternative.me

Wie Cointelegraph gestern berichtet hat, könnte sich jedoch schon bald wieder ein neuer Hype entwickeln, denn der Analyst Credible Crypto meint, dass sich Bitcoin seit dem Rekordhoch von 2017 in einer Preisspanne eingependelt hat, aus der ein Ausbruch schon längst überfällig ist. Seiner Meinung nach könnte die marktführende Kryptowährung dadurch schon in naher Zukunft bis auf 100.000 US-Dollar katapultiert werden.

Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin an der wichtigen 9.500 US-Dollar Hürde.

Ready for Take-Off? – Krypto-Experte sieht Bitcoin schon bald bei 100.000 US-Dollar

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Seit dem Rekordhoch von 20.000 US-Dollar befindet sich Bitcoin (BTC) nun schon fast 900 Tage lang im Sinkflug, aber schon bald könnte die Kletterpartie bis auf 100.000 US-Dollar beginnen.

Zumindest, wenn man dem populären Krypto-Trader „Credible Crypto“ Glauben schenkt, der am 29. Mai prognostiziert hat, dass der nun seit 896 Tagen anhaltende Abwärtstrend der marktführenden Kryptowährung bald vorbei ist.

Ist der Startschuss schon gefallen?

Dies zeigt er anhand eines Kursdiagrammes auf (siehe Grafik), aus der er schlussfolgert, dass Bitcoin sich seit Dezember 2017, als das bisherige Rekordhoch erreicht wurde, in „einer massiven Akkumulationsphase befindet“.

Dementsprechend habe sich eine Preisspanne gebildet, in der Bitcoin in eine Seitwärtsbewegung übergangen ist. Laut Credible Crypto wäre die Zeit nun reif, dass die Kryptowährung aus der Preisspanne ausbricht, wodurch sie weit über die Rekordmarke von 20.000 US-Dollar katapultiert werden würde.   

Dahingehend schreibt der Krypto-Trader:

„Die letzten 896 Tagen waren lediglich eine Re-Akkumulationsphase im Vorlauf auf die Kletterpartie bis 100.000 US-Dollar, #Bitcoin wird bald aus der Preisspanne ausbrechen. Seid ihr bereit?“

Obwohl es für Bitcoin seit dem Halving ein ständiges Auf und Ab ist, konnten bisher alle Verluste vom Crash aus dem März aufgeholt werden. Am Tiefpunkt aus dem März 2020 meint der Krypto-Trader, ablesen zu können, dass der Kurs langfristig ein „höheres Tief“ ausgebildet hat, denn im Vergleich zum Tiefpunkt aus dem Dezember 2018 entspricht selbst der niedrigste Kurswert im März einem Zugewinn.

Die „höheren Tiefs“ und „niedrigeren Hochs“ vermerkt Credible Crypto im Kursdiagramm, was seiner Meinung nach verdeutlichen soll, dass es sich bei der Kursentwicklung tatsächlich um eine Preisspanne handelt, die sich langsam keilförmig zuspitzt. Dies würde wiederum darauf hindeuten, dass das jüngste Tief der Startschuss ist, um Bitcoin schon bald aus der Preisspanne zu katapultieren und einen neuen starken Aufwärtstrend zu starten.

BTC/USD 3-year chart showing “consolidation structure.”

Bitcoin-Kursdiagramm der letzten 3 Jahre. Quelle: Credible Crypto/ Twitter

Macht sich langfristiges Halten bezahlt?

Wie Cointelegraph bereits berichtet hat, stimmen viele Krypto-Experten in den Tenor mit ein, dass sich im Anschluss an das Halving ein Aufwärtstrend ergeben wird. Allerdings scheiden sich die Geister, wann es damit genau losgeht.

Das beliebte Stock-To-Flow (S2F) Prognosemodell des Krypto-Analysten PlanB berechnet bis 2024 einen Kursanstieg auf 288.000 US-Dollar, wobei im Optimalfall sogar ein Aufschwung bis auf 576.000 US-Dollar pro Bitcoin möglich sein soll.

Auch einige technische Daten sprechen für eine positive Entwicklung, so wurden knapp 60 % der vorhandenen Umlaufmenge von Bitcoin mindestens 1 Jahr lang nicht bewegt, was darauf hinweisen könnte, dass viele Anleger vom langfristigen Potenzial des Marktführers überzeugt sind.

„Was habt ihr denn geraucht?“ – Kryptobranche feuert gegen Goldman Sachs zurück

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Die Befürworter von Bitcoin (BTC) blasen zum Gegenangriff, nachdem bekannt wurde, dass die einflussreiche Investmentbank Goldman Sachs die marktführende Kryptowährung nicht als legitimes Anlageprodukt sieht.

Eine geleakte PowerPoint-Folie aus einer Onlinekonferenz vom 27. Mai zeigt, dass die fünftgrößte Bank der USA massive Vorbehalte gegenüber Kryptowährungen hat. 

Goldman wiederholt altbekannte Kritik

Als Gründe nennt Goldman unter anderem, dass Bitcoin für Anleger kein fixes Einkommen erzielt, wie es zum Beispiel Anleihen und Aktien tun.

Dementsprechend trifft die Investmentbank das nüchterne, aber für Bitcoin vernichtende, Urteil, „dass ein Finanzprodukt, dessen Wertsteigerung allein davon abhängt, ob jemand anders einen höheren Wert dafür bezahlen will, kein empfehlenswertes Investitionsprodukt für unsere Klienten ist“.

Als weitere Kritikpunkte nennt die Bank hohe Volatilität (Wertschwankung) und einen Mangel an Beweisen, dass Bitcoin tatsächlich als Absicherung gegen Inflation fungiert. Diese Form der Kritik ist allerdings nicht neu aus Richtung des alteingesessenen Finanzsystems. Erst letzte Woche hat Vermögensverwalter Peter Mallouk gegenüber CNBC behauptet, dass es „keinen Grund“ geben würde, in die marktführende Kryptowährung zu investieren, obwohl diese sich in der Krise als stark erweist.

Mangelt es der Wall Street an Talent?

Der Liebesentzug von Goldman schlägt jedoch deutlich höhere Wellen, weshalb die Kryptobranche in den sozialen Medien heftigen Widerstand leistet.

So meint Dan Tapeiro von D-TAP Capital, dass die Investmentbank lediglich an ihren eigenen Umsatz denken würde.

„Goldman Sachs verdient keine Gebühren, wenn ein Klient bei ihnen #Bitcoin kauft. Der Kauf von Bitcoin impliziert eine Ablehnung derjenigen Finanzprodukte, die Goldman Sachs verkauft und an denen sie verdient“, wie er dementsprechend auf Twitter meint.

Und weiter:

„Mit dem Kauf von Bitcoin lehnt man ihre Weltanschauung ab, an der sie verdienen. Vertraut lieber auf Paul Tudor Jones (PTJ) und nicht auf Goldman Sachs (PTJ).“

Womit Tapeiro darauf anspielt, dass sich der namhafte Hedgefonds-Gründer Paul Tudor Jones kürzlich für Bitcoin als Anlageprodukt ausgesprochen hatte.

Tyler Winklevoss, der Gründer der Kryptobörse Gemini, kehrt derweil das positive an der Kritik hervor, indem er schlussfolgert, dass sich daran eine weitreichende Veränderung an der Finanzwelt ablesen lässt.

„Die Kryptobranche war mal das, wo man landet, wenn man es an der Wall Street nicht geschafft hat“, wie er zunächst schreibt.

Dahingehend ergänzt er sarkastisch:

„Die Qualität der Recherche, die Goldman Sachs hinsichtlich #Bitcoin betrieben hat, zeigt, dass sich die talentierten Leute jetzt genau andersrum entscheiden. Ab sofort landet man auf der Wall Street, wenn man es in der Kryptobranche nicht mehr schafft.“

In einem weiteren Twitter-Eintrag legte Winklevoss dann nach:

„Was habt ihr denn geraucht? Ich dachte Goldman ist die Bank an der Wall Street, bei der die schlauen Bänker angestellt sind.“

Andere Bitcoin-Fürsprecher zeigen sich wenig angriffslustig und meinen schulterzuckend, dass die Kritik der großen Finanzinstitute immer weniger Einfluss auf die Kryptowährung und deren Kursentwicklung hat.

„Ehrlich gesagt, waren die meisten ihrer Kritikpunkte absoluter Standard“, wie School of Arms Geschäftsführer John Bednarski die Einschätzung der Investmentbank deshalb zusammenfasst.

Bitcoin klettert über 9.400 US-Dollar, steuert auf fünfstelligen Bereich zu

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Bitcoin (BTC) ist am heutigen 28. Mai auf 9.400 US-Dollar geklettert und stemmt sich damit weiter gegen den Abwärtstrend, der die marktführende Kryptowährung vor einigen Tagen auf 8.460 US-Dollar abgesenkt hatte.

Marktvisualisierung von Coin360

Bitcoin wieder im Aufwind

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und CoinMarketCap zeigen, hat Bitcoin am Donnerstag ein Plus von 3 % erzielt, womit es zunächst wieder nach oben geht.

Bei Redaktionsschluss konnte die 9.400 US-Dollar geknackt werden, woraufhin bei 9.460 US-Dollar jedoch wieder ein leichter Rückgang erfolgte. Der Aufschwung in diese Region kommt also nur wenig später nachdem Bitcoin die 9.000 und 9.200 US-Dollar Marken überwinden konnte.

Bitcoin Tagesdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

9.500 US-Dollar ist nächste Hürde

Wie Cointelegraph berichtet hatte, geht der jüngste Aufschwung der marktführenden Kryptowährung mit einem Erstarken der Aktienmärkte einher.

Allerdings scheint der Rückenwind noch nicht ausreichend, da der Widerstand an der psychologisch wichtigen 10.000 US-Dollar Marke bisher zu groß ist. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Miner in der letzten Woche ihre Bitcoin verkaufen mussten, um die Verluste nach dem Halving aufzufangen. 

Der große Krypto-Hedgefonds Grayscale hat die Gunst der Stunde genutzt, um seinen Einfluss auf den Bitcoin-Markt weiter deutlich auszubauen.

Derweil gibt es weitere schlechte Nachrichten für Bitcoin, denn die einflussreiche Investmentbank Goldman Sachs hat ihren Klienten scheinbar explizit davon abgeraten, in die Kryptowährung zu investieren. 

Als nächstes gilt es jetzt die 9.500 US-Dollar Hürde in Angriff zu nehmen, die in den letzten Wochen immer wieder für Aufsehen gesorgt hat.

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Ausbruch aus Keilformation hebt Bitcoin über wichtige 9.200 US-Dollar Hürde

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In den vergangenen Stunden hat Bitcoin (BTC) es geschafft, die 9.200 US-Dollar Hürde bis auf 9.281 US-Dollar zur überspringen. Der Zugewinn von 2,58 % ist zwar nicht sonderlich beeindrucken, doch hat war dieser nun stark genug, um den wichtigen Widerstand zu knacken.

Marktvisualisierung von Coin360

Seit die marktführende Kryptowährung am 25. Mai bis auf 8.640 US-Dollar abgerutscht war, hat sie 7 % zugelegt, wobei ihre Erstarkung mit einem Aufschwung auf den Aktienmärkten einhergeht.

Sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500, die beiden wichtigsten amerikanischen Aktienindizes, sind am Mittwoch über ihr jeweiliges 200-Tage-Mittel geklettert, wodurch sie die Verluste der Corona-Krise fas gänzlich wieder aufgeholt haben.

Die Experten geben sich dementsprechend optimistisch und meinen, dass der Dow Jones „auf dem Weg zur besten Woche seit dem 8. April ist“.

Liquidierung von XBTUSD Positionen auf BitMEX. Quelle: TradingView

Wie die Daten der Krypto-Marktforscher von Skew zeigen, wurden am 27. Mai knapp 18 Mio. US-Dollar an XBT-USD Short-Positionen liquidiert, nachdem Bitcoin über die 9.000 US-Dollar Marke geklettert war.

Die Trader werden jetzt genau beobachten, ob sich die Kryptowährung nach ihrem Durchbruch oberhalb der 9.200 US-Dollar Marke festigen kann.

Bitcoin 4-Stunden-Diagramm. Quelle: Coin360

Im 4-Stunden-Diagramm ist ersichtlich, dass sich der Bitcoin-Kurs damit aus der fallenden Keilformation befreien konnte, was wohl bedeuten wird, dass es zunächst zurück bis auf den vorherigen Widerstand von 9.150 US-Dollar geht. Sollte dieser Support halten, werden die Bullen versuchen, den Kurs bis auf 9.350 oder sogar 9.500 US-Dollar zu heben.

Bitcoin-Tagesdiagramm. Quelle: Coin360

Die wichtigsten Altcoins konnten im Windschatten von Bitcoin ebenfalls Gewinne zwischen 1 – 3 % einfahren. So ist Ether (ETH), die zweitgrößte Kryptowährung, um 2,57 % gestiegen, während Bitcoin Cash (BCH) 2,37 % zulegen konnte und Cardano (ADA) ein Plus von 3,51 % erzielt hat. 

Laut CoinMarketCap beläuft sich die Gesamt-Marktkapitalisierung aktuell auf 256,4 Mrd. US-Dollar, wovon 65,9 % Marktanteil auf Bitcoin entfallen.

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„Keine Anlageklasse“: Goldman Sachs verleugnet Bitcoin

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Die liechtensteinische Bank Frick nimmt nun Stable Coins in ihr Sortiment auf.

Stable Coins versprechen vor allem Liquidität. Wenn es beim Bitcoin- und Krypto-Handel mal schnell gehen muss, ist es mitunter bequemer, in Stable Coins zu wechseln, anstatt den Umweg über das eigene Bankkonto gehen zu müssen. Schließlich versprechen die „stabilen Münzen“ eine Eins-zu-Eins-Kopplung, meist an Fiatwährungen wie den US-Dollar.

Um diese Vorteile zu nutzen, hat die Bank Frick jüngst den USDC-Stable-Coin in ihr Sortiment aufgenommen. Laut einer offiziellen Mitteilung bietet das Unternehmen aus Liechtenstein professionellen Marktteilnehmern und vermögenden Privatunden den Handel und die Verwahrung des USD Coin an.

Stable Coin als Boost im Bitcoin-Handel

Der USD Coin verspricht – zumindest vom institutionellen Background gesehen – mehr Seriosität, als es vielleicht andere Stable-Coin-Anbieter tun. So steht der USD Coin unter der Schirmherrschaft der Bitcoin-Börse Coinbase sowie dem von Goldman Sachs finanzierten Fintech Circle.

Mit der Erweiterung um USDC ermöglichen wir unseren Kunden die schnelle und Token-basierte Abwicklung von USD-Zahlungen. Die Abwicklung im Vergleich zum klassischen SWIFT-Verfahren verkürzt sich dabei erheblich. Damit unterstreichen wir wiederholt unseren Anspruch als führende Blockchain-Bank Europas.

Stefan Rauti, Leiter Blockchain-Banking bei Bank Frick.

Der Kauf von Krypto-Assets wird gegen Euro, US-Dollar und Schweizer Franken abgewickelt. Der Handel findet täglich von 8 bis 18 Uhr (CEST) statt. Neu umfasst die Auswahl an handel- und verwahrbaren Kryptowährungen laut der Mitteilung von Bank Frick damit Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC), Ripple (XRP), Ether (ETH), Ethereum Classic (ETC), NEM (XEM), Qtum (QTUM), Stellar (XLM) sowie den USD Coin (USDC).

Bitcoin steigt über 9.000 US-Dollar — 3 technische Gründe

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Der Bitcoin (BTC)-Kurs stieg in den letzten 24 Stunden über 9.000 US-Dollar und zeigte eine anständige Erholung. Marktdaten zeigen, dass kurzfristig ein weiterer Anstieg in den Bereich von 9.300 bis 9.400 USD wahrscheinlich ist.

Drei Hauptgründe erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer geringfügigen Rallye: Die Liquidation von 25- bis 50-fachen Shorts liegt bei 9.300 US-Dollar, Wale, die das Goldman Sachs Telefonat verwenden, und niedrige Finanzierungsraten auf dem Futures-Markt.

Liquidationspreis von 25x bis 50x Shorts

Laut einem Kryptowährungshändler, der als „Crypto ISO“ bekannt ist, liegt der Liquidationsbereich von 25- bis 50-fachen Short-Positionen, die in den hohen 8.000 US-Dollar eingereicht wurden, bei rund 9.300 US-Dollar.

Das Widerstandsniveau von 9.300 US-Dollar verfügt auch über eine ausreichende Liquidität, was den Walen einen Anreiz gibt, den Preis für BTC darüber zu erhöhen. Der Händler sagte:

9.298 USD sind 25x Liq, 9.336 USD sind 50x Liq. Um die Rückfallkanallinie und die Fib-Zone herum. Der Preis hat heute die meisten Liqs gesenkt. Vielleicht schießt es vor der weiteren Verteilung nach Topside-Liquidität. Goldman hat einen Kundenanruf und eines der Themen ist BTC.

Die Liquidationszone für 25x und 50x Bitcoin-Shorts liegt bei 9.300 US-Dollar.

Die Liquidationszone für 25x und 50x Bitcoin-Shorts liegt bei 9.300 US-Dollar. Quelle: CryptoISO

Im April, als die Rallye von Bitcoin von 7.000 USD auf 10.000 USD hauptsächlich vom Spotmarkt angeführt wurde, hatte der Futures-Markt weniger Einfluss auf den Preis von BTC.

In den letzten Wochen hat sich das offene Interesse von BitMEX, OKEx und Binance Futures erholt. Dies zeigt an, dass mehr Händler auf dem Futures-Markt aktiv sind. Futures-Daten wie Liquidationsbereiche und Refinanzierungssätze können daher einen größeren Einfluss auf die Preisentwicklung von BTC haben als zuvor.

Wale und das Goldman Sachs Telefonat

Goldman Sachs hat am 27. Mai einen Kundenanruf mit Bitcoin, Gold und Inflation als Hauptthema. Es kann mittel- bis langfristig die Exposition von vermögenden Privatpersonen gegenüber BTC erhöhen. Es verbessert auch die Wahrnehmung von Bitcoin als Wertspeicher bei institutionellen Anlegern.

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass der Kundenanruf von Goldman Sachs zu einem kurzfristigen institutionellen Kaufrausch führt. Stattdessen ist es wahrscheinlicher, dass der Preis für BTC aufgrund dieser Nachrichten steigt, da die Wale sie nutzen, um eine kleine Rallye in einen Liquiditätsbereich von 9.300 US-Dollar auszulösen.

Bitcoin überstieg 9.000 US-Dollar vor dem Kundenanruf von Goldman Sachs

Bitcoin überstieg 9.000 US-Dollar vor dem Kundenanruf von Goldman Sachs Quelle: Tradingview

Ein ähnlicher Trend war im Oktober 2019 zu beobachten. Zu dieser Zeit befürwortete der chinesische Präsident Xi Jinping die Beschleunigung der Blockchain-Entwicklung. Die Nachrichten selbst hatten nichts mit Kryptowährungen zu tun, aber der Preis für BTC stieg innerhalb von 48 Stunden von 7.000 US-Dollar auf 10.000 US-Dollar.

Niedrige Finanzierungsrate

Die Refinanzierungsrate von Perpetual-Swap-Futures-Kontrakten auf BitMEX-, Bybit- und Binance-Futures war am 26. Mai negativ. Sie ist leicht auf unter 0,01% gestiegen, für Bitcoin jedoch immer noch historisch niedrig.

Dies weist darauf hin, dass eine große Anzahl von Händlern Bitcoin in Shorts halten und möglicherweise in Unterwasser-Short-Positionen gefangen ist. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Drucks auf den Widerstandsbereich von 9.300 USD bis 9.400 US-Dollar.

Die niedrige Finanzierungsrate, die geringe FOMO im Zusammenhang mit dem Goldman Sachs-Call und die Liquidationszone für Short-Positionen bei 9.300 US-Dollar können zu einem leichten Anstieg von Bitcoin führen.

Bitcoin “Hodl Wellen” Daten rufen seit 5 Monaten nach einem Bullenmarkt

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Bitcoin (BTC) befindet sich mit größerer Wahrscheinlichkeit näher an einem Beginn eines Bullenmarktes wie seit langer Zeit nicht mehr, wie neue Daten für Anleger nahe legen.

Die Daten von Phillip Swift, dem Erfinder der Überwachungsressource Look Into Bitcoin, zeigen, dass 60% des Bitcoin-Angebots seit über einem Jahr nicht mehr aus ihren Wallets entfernt wurden.

Analysten sehen “signifikantes Hodling”

Das letzte Mal, dass ein so großer Teil des Angebots so lange stationär blieb, war 2016 – kurz vor dem Start des Bullenlaufs, der BTC/USD auf 20.000 US-Dollar brachte.

Betrachtet man das beigefügte Diagramm von Swift, so besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Menge des ruhenden Angebots und der anschließenden Aufwärtsbewegung des Kurses.

Swift selbst kommentierte auf Twitter:

60% aller Bitcoins haben sich seit mindestens 1 Jahr nicht mehr in der Blockchain bewegt.  Dies ist ein Hinweis auf ein signifikantes Hodl’ing. Das letzte Mal geschah dies Anfang 2016, zu Beginn des Bullenlaufs.

Bitcoin Hodl Wellen Diagramm. Quelle: Look into Bitcoin

Geht der Hodler “Wahnsinn” weiter?

Die Grafik zeigt Muster der Bitcoin-Versorgungsbewegung, die als „Hodl-Wellen“ bezeichnet werden. Die 60%-Marke deutet darauf hin, dass Bitcoin für langfristige Anleger am vorteilhaftesten Punkt in seiner aktuellen „Welle“ ist. 

Wie Cointelegraph im März berichtete, haben ähnliche Daten von Unchained Capital zuvor ergeben, dass diejenigen, die BTC während des Crashs 2018 auf 3.100 US-Dollar gekauft haben, auch an ihrer Investition festhalten.

Die Zahl von rund 60% hält diesen Zyklus inzwischen fast sechs Monate lang an, ohne dass sich das Verhalten seit Dezember 2019 wesentlich geändert hat. Zu dieser Zeit beschrieb ein beliebter Twitter-Kommentator ihre Handlungen als „verrückt“.

Twitter-Aktivität um Bitcoin & Co. spiegelt Aufteilung des Kryptomarktes wider

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Es scheint völlig logisch, dass Bitcoin (BTC) von allen Kryptowährungen am meisten in den sozialen Medien diskutiert wird, wobei die Rolle als Marktführer wohl noch schwerer wiegt als angenommen, denn wie neue Daten zeigen, ist die Beliebtheit von Bitcoin auf Twitter direkt proportional zum Marktanteil der führenden Kryptowährung.

Bitcoin beherrscht den Markt und Twitter

So belief sich die Anzahl an Twitter-Einträgen für Bitcoin am 26. Mai auf 26.778 Tweets, während die Altcoins Ether (ETH), XRP, Litecoin (LTC), Tezos (XTZ), EOS (EOS) und Chainlink (LINK) am selben Tag zusammen auf 13.000 Tweets kamen.

Von den knapp 40.000 Tweets entfallen also ca. 68 % auf Bitcoin, was nahezu der Marktkapitalisierung der führenden Kryptowährung entspricht, die zurzeit bei 65,7 % liegt.

Die Marktkapitalisierung beschreibt dem Gesamtwert aller vorhandenen Kryptowährungen, wobei der prozentuale Anteil an dieser Kennzahl als „Marktanteil“ der jeweiligen Kryptowährung gesehen werden kann. Bitcoin war dabei nicht immer so stark wie jetzt, denn obwohl 2018 der eigene Marktanteil von 32 % ebenfalls führend war, entsprach dies nicht wirklich einer Marktherrschaft.  

Das proportionale Verhältnis von Marktanteil und Tweet-Zahlen ist umso erstaunlicher, da es nicht nur Bitcoin betrifft, sondern auch die alternativen Kryptowährungen bzw. Altcoins. So kommt ETH, die zweitgrößte Kryptowährung mit einem Marktanteil von 8,4 % auf 17 % der Tweets, während die mit 8 % Marktanteil drittplatzierte XRP auch bei den Tweets mit 3,5 % auf Platz 3 landet.

Cryptocurrency Twitter mentions and number of users

Twitter-Einträge zu den verschiedenen Kryptowährungen. Quelle: TheTIE

Seit dem Crash im März befindet sich Bitcoin auf Twitter wieder im Höhenflug, wohingegen die Altcoins auf mehrjährige Tiefstände abgefallen sind.

BCH und BSV im Hintertreffen

Dieses Bild wird noch deutlicher bei Betrachtung der beiden alternativen Bitcoin-Versionen. Bitcoin Cash (BCH) kommt mit 1,7 % Marktanteil nur auf 2,6 % der Tweets vom 26. Mai und Bitcoin SV (BSV) verzeichnet mit 1,4 % Marktanteil lediglich 0,2 % der Tweets.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, liegt BCH im Vergleich zum „großen Bruder“ BTC aktuell fast wieder auf einem Rekordtief. Auch was die Hashrate angeht, also die verfügbare Rechenleistung für das Mining einer Kryptowährung, ist Bitcoin unter den drei „Geschwistern“ klar in Führung. So kommt BTC auf knapp 80 Trillionen Hashes pro Sekunde (H/s), während BCH und BSV auf 3,9 Trio. bzw. 1,7 Trio. H/s kommen.  

Bitcoin zieht auf Twitter derweil schon weitere Kreise, denn nicht nur, dass sie im Zuge des Halvings einen deutlichen Anstieg an Aktivität in dem sozialen Netzwerk verzeichnet hat, sondern auch Harry Potter Autorin J.K. Rowling sorgte hier zuletzt für rege Diskussionen um die marktführende Kryptowährung.

Ratingagentur Weiss: “Nur 21 Mio. Bitcoins? Falsch gedacht”

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Die Ratingagentur Weiss behauptet, dass es tatsächlich mehr als 21 Millionen Bitcoin (BTC) auf der Welt gibt.

In einem Tweet am 25. Mai argumentierte Weiss, der für seine umstrittenen Kryptowährungs-Posts bekannt ist, dass Börsen Hebel einsetzen, um den Eindruck zu erwecken, dass es mehr Bitcoins gibt als das tatsächlich der Fall ist.

Mehr als 21 Millionen ist “unpopuläre Meinung” Meinung von Weiss

“Unpopuläre Meinung: Das Angebot an #Bitcoin ist höher als 21 Millionen”, heißt es in dem Beitrag.

Die Börsen nutzen das vorhandene Angebot an #Krypto-Assets auf die gleiche Weise, wie Banken das Angebot an Fiat-Geld nutzen.

Weiss schien das Börsenmodell im Allgemeinen zu kritisieren. Die Börsen von Depotbanken, die trotz der jüngsten Massenabflüsse immer noch überwiegen, beinhaltet ein Vertrauenselement, das das Unternehmen als unerwünscht erachtet.

Der Tweet schließt folgendermaßen:

Der einzige Schutz besteht darin, Ihre eigene Krypto zu halten. Nicht deine Schlüssel, nicht dein Krypto.

Die tatsächlich überprüfbare Anzahl abgebauter Bitcoins beträgt derzeit 18,3 Millionen, von denen aber nicht alle im Umlauf sind. Schätzungen zufolge sind beispielsweise rund 4 Millionen unwiederbringlich verloren.

Weiss stellt die Marktleistung von Bitcoin eine mittelmäßige Note aus

Wie Cointelegraph berichtete, sind die Bitcoin-Reserven der Börsen jetzt auf dem niedrigsten Stand seit Ende 2018. Die Stimmungsänderung erfolgte unabhängig von den Bemühungen der Bitcoin-Benutzer, das Bewusstsein für die Risiken der Verwahrung durch Dritte zu schärfen.

Bitcoin Börsenbestand 1-Jahres-Diagramm

Bitcoin Börsenbestand 1-Jahres-Diagramm. Quelle: CryptoQuant

Insbesondere das “Proof of Keys” Event, das zum zweiten Mal am 3. Januar stattfand, schien nur geringe Auswirkungen auf die Reserven zu haben.

Weiss hat inzwischen selbst die Hitze seiner Kryptowährungsbewertungen gespürt, die routinemäßig bestimmte Altcoins über Bitcoin platzierten.

Einwände ergeben sich aus der Idee, dass die Technologie von Bitcoin noch keinen echten Konkurrenten gefunden hat, der Bitcoins Fähigkeiten verbessert und bestehende Benutzer davon überzeugt, das BTC-Netzwerk aufzugeben. 

Derzeit liegt Bitcoin mit einer Gesamtpunktzahl von 1- an der Spitze. Laut Weiss ist es eine „Marktleistung“ nur eine 3-.