Bitcoin-Kurs (BTC): Diese Indikatoren stimmen bullish

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Nach mehreren gescheiterten Versuchen, sich oberhalb von 10.000 US-Dollar festzusetzen, könnte der Derivatemarkt den nötigen Schub bringen.

Nach einem raschen Kurssprung auf über 10.000 US-Dollar und einem ebenso raschen Kursabschlag, legt der Bitcoin-Kurs seit Dienstag wieder zu. Mit einem Plus von 1,6 Prozent in den letzten 24 Stunden notiert die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung aktuell bei 9.656 US-Dollar.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Im Wochenvergleich behauptet der Bitcoin-Kurs somit eine Wertsteigerung von immerhin 1,1 Prozent. Die starke Volatilität am Dienstag, die den Bitcoin-Kurs binnen weniger Minuten um 500 US-Dollar auf über 10.100 US-Dollar katapultierten und wenige stunden später in gleicher Schnelle wieder fallen ließ, wurde durch ein Ungleichgewicht von Long und Short-Positionen am Futures Markt ausgelöst. Die spannende Frage bleibt, wann die Krypto-Leitwährung sich wieder stabil oberhalb der 10.000-USD-Marke bewegt. In insgesamt drei Versuchen der letzten drei Quartale ist der Bitcoin-Kurs immer wieder an dem Widerstand bei 10.5000 US-Dollar abgeprallt. Bullishe Kursindikatoren, die auf einen mittelfristigen Wachstumstrend hindeuten, kommen derweil aus dem Bitcoin-Optionen-Markt.

Optionen könnten Bitcoin-Kurs in Schwung bringen

Ein Indikator, der auf eine bullishe Entwicklung des Bitcoin-Markts hindeutet, ist das Verhältnis von Put- und Call-Optionen an den Optionsmärkten. Bei Call-Optionen erhalten Käufer das Recht, einen bestimmten Basiswert, also Bitcoin, bis zum Verfallsdatum der Option zu einem zuvor verhandelten Preis zu kaufen. Im Gegensatz zu Futures ist der Anleger also nicht zum Kauf verpflichtet. Für dieses Recht müssen Anleger bestimmte Optionsprämien zahlen. Der Verkäufer der Call-Option erhält diese Prämie und ist im Gegenzug verpflichtet, den Basiswert zum verhandelten Preis zu verkaufen, wenn der Käufer die Option wahrnimmt.

Umgekehrtes gilt bei Put-Optionen. Bei einer Put-Option erhält der Käufer das Recht, den Basiswert bis zum Verfallstermin zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Gehen Anleger also eine Put-Option ein, können sie vom Käufer dazu verpflichtet werden, den Basiswert zum vorher festgelegten Preis zu kaufen.

An der Bitcoin-Derivate-Börse Deribit gibt es eine Anzahl von 17.309 Call-Optionen für Juni bis zu einem Strike von 13.000 US-Dollar. Dies beläuft sich auf 225 Millionen US-Dollar. Demgegenüber stehen 11.564 Put-Optionen, die sich auf 150 Millionen US-Dollar belaufen. Dies führt zu einem Put/Call-Verhältnis von rund 34 Prozent, was einen bullishen Kursindikator für den Bitcoin-Kurs darstellt.

Contango deutet auf Wachstum hin

Ein weiterer Indikator, der neben dem Put-Call-Verhältnis auf eine bullishe Entwicklung des Bitcoin-Kurs und eine positive Stimmung unter professionellen Anlegern hindeutet, ist der sogenannte Contango, auch als Futures-Kurve bekannt. Bei Contango übersteigt der Preis für die Auslieferung in der Zukunft den aktuellen Kassakurs.

Die Futures-Kurve zeigt an, dass der Preis steigt, je später der Liefertermin datiert. Verkäufer verlangen demnach mehr Geld, um die Abwicklung des Terminkontrakts zu verschieben.  

Diese Situation wird Contango genannt. Futures kosten demnach mehr als der aktuelle Kassapreis. Eine steile Futures-Kurve ist ein durchaus bullisher Indikator, da Verkäufer in Zukunft noch mehr Geld für die Lieferung verlangen.

Altcoins

Der Ether-Kurs (ETH) ist in den letzten 24 Stunden um 3,2 Prozent auf 243,68 US-Dollar gestiegen. Somit verbucht die zweitgrößte Kryptowährung ein Wochenplus von 11 Prozent.

Der XRP-Kurs kann vergleichsweise zwar weniger zulegen. Mit einem Tagesplus von immerhin 0,8 Prozent kann der Ripple-Coin aber auf 0,204 US-Dollar klettern. In den letzten sieben Tagen ist der XRP-Kurs um 2 Prozent im Wert gestiegen.

Beeindruckender hingegen ist die derzeitige Entwicklung des IOTA-Kurs (MIOTA). Im Tagesvergleich steigt der IOTA-Kurs um 6,9 Prozent auf 0,250 US-Dollar. Auf Wochensicht verteidigt die IoT-Währung somit ein Kursplus von 23,4 Prozent.

Ungleichgewicht im Futures-Handel drückt den Bitcoin-Kurs (BTC)

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Nur kurz währte der Ritt oberhalb der 10.000 US-Dollar, bevor der Bitcoin-Kurs schnurstracks in die Tiefe brauste. Was steckt dahinter?

Nur einen Tag nachdem der Bitcoin-Kurs nach langer Zeit wieder die Angstmarke von 10.000 US-Dollar durchbrach, steht die Krypto-Welt auf dem Kopf. Mit einem 24-stündigen Minus von 5,7 Prozent notiert der Bitcoin-Kurs bei 9.499 US-Dollar und steht somit wieder dort, von wo aus er seine Mini-Rallye startete.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Insgesamt drei mal testete der Bitcoin-Kurs innerhalb der letzten acht Monate den Widerstand bei 10.5000 US-Dollar und prallte immer wieder an der Marke ab. Trotz der jüngsten Kurskorrektur kann sich der Bitcoin-Kurs in ein Wochenplus von 7,4 Prozent retten. Die 10.000-US-Dollar-Marke rückt jedoch nach dem letzten gescheiterten Versuch wieder vorläufig in die Ferne.

Altcoins segeln mit

Auch die Altcoins wurden von den Markt-Turbulenzen am gestrigen Nachmittag zu Boden gedrückt. Während der Bitcoin-Kurs innerhalb weniger Minuten um rund 1.500 US-Dollar fiel, stürzte der Ether-Kurs (ETH) von 250 auf 230 US-Dollar. Mit einem Minus von 5,3 Prozent auf Tagessicht fällt die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung auf aktuell 234,64 US-Dollar. Trotz des jüngsten Kursabschlags kann Ether ein Wochenplus von 17 Prozent behaupten.

Nach einer deutlichen Kurssteigerung der letzten Tage ist der XRP-Kurs ebenfalls mit in die Tiefe gerauscht. Im Tagesverleich verliert der Ripple-Coin 3,9 Prozent an Wert und fällt somit auf aktuell 0,202 US-Dollar. Demgegenüber steht immerhin ein Plus von 3,8 Prozent der letzten sieben Tage.

Die gestrigen Marktverwerfungen haben sich zwar auch im IOTA-Kurs eingepreist. Mit einem Minus von 0,2 Prozent notiert die Internet-der-Dinge-Währung aber nahezu unverändert bei 0,233 US-Dollar. Ungeachtet dessen verbucht der IOTA-Kurs zudem ein staatliches Polster von 20,3 Prozent im Wochenvergleich.

Bitcoin-Kurs fällt durch Ungleichgewicht am Futures-Markt

Nur kurze Zeit konnte der Bitcoin-Kurs während des gestrigen Handelsverlaufs die Marke von 10.000 US-Dollar verteidigen. Nach einem rasanten Anstieg in den frühen Morgenstunden ist die Krypto-Leitwährung gegen 16 Uhr in weniger als 15 Minuten um 14 Prozent von 10.180 auf 9.600 US-Dollar gefallen. Was sind die Ursachen für die Berg- und Talfahrt?

Ein Auslöser für die Kursschwankung waren Ungleichgewichte im Futures-Markt. Als der Bitcoin-Kurs stieg, sind die Kaufliquidationen an der Krypto-Exchange BitMEX sprunghaft angestiegen. Nur kurze Zeit später stiegen die Verkaufsliquidationen stark an, da Händler von Long-Positionen zum Verkauf gezwungen waren.

Eine Kaufliquidation bei einem Bitcoin-Kontrakt tritt ein, wenn eine verlierende Short-Position aufgelöst wird, was den Kauf von Bitcoin nach sich zieht. Gleiches gilt umgekehrt bei einer Verkaufsliquidation. Schließen verlierende Long-Positionen, kommt es zum Abverkauf von Bitcoin. Durch eine ungleiche Verteilung der Kontrakte am Markt erklärt sich, warum der Bitcoin-Kurs ebenso rasch stieg, wie er wieder fiel.

Fund Rate deutete Kurssturz an

Dieses Ungleichgewicht zwischen Short– und Long-Positionen deutete sich bereits zuvor im Anstieg der Fund Rate, also des Zinssatzes, an. Der Zinssatz passt sich der Verteilung von Short– und Long-Positionen an und soll so ein Gleichgewicht zwischen den Postionen am Markt regulieren. Entsprechend müssen Inhaber von Long-Kontrakten oder Short-Kontrakten ihren Wett-Kontrahenten eine Gebühr zahlen. Kommt es zu einem Anstieg des Bitcoin-Kurs und der Fund Rate, müssen Händler von Long-Positionen alle acht Stunden Gebühren entsprechend des Zinssatzes an den Inhaber des Short-Kontraktes zahlen. Dieser Mechanismus soll verhindern, dass der Markt ungleich zugunsten von Long– oder Short-Positionen ausschwankt.

Diese Fund Rate ist um 14 Uhr auf BitMEX von zuvor 0,0100 Prozent auf 0,1644 Prozent gestiegen. Die Mehrheit der Händler hielten demnach in Erwartung eines Anstiegs Long Positionen. Demgegenüber wurden deutlich weniger Short-Positionen gehalten. In der Folge kam es zu einem Long Squeeze, also einer massenhaften Liquidierung von Long-Kontrakten. Die Gesamtabwicklungen von Käufen beliefen sich in den letzten 24 Stunden auf 141 Millionen US-Dollar, während die Abwicklungen von Verkäufen bei 121 Millionen US-Dollar lagen. Insgesamt wurden somit in den letzten 24 Stunden 263 Millionen US-Dollar allein an der Bitcoin-Derivatebörse BitMEX liquidiert.

Bitcoin-Kurs (BTC) knackt die 10.000 US-Dollar – Wale im Aufbruch

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104 Tage hat es bis zu diesem Moment gedauert: Der Bitcoin-Kurs hat wieder die Marke von 10.000 US-Dollar erklommen.

Lange mussten Hodler auf diesen Moment warten. Mit einem Plus von 5,7 Prozent in den letzten 24 Stunden hat der Bitcoin-Kurs einen Satz gemacht und wieder die wichtige Marke von 10.000 US-Dollar durchbrochen. Rund 104 Tage ist es her, dass die Krypto-Leitwährung die Marke erreichte. Seither schien sie unüberwindbar, ist der Bitcoin-Kurs doch immer wieder haarscharf an ihr abgeprallt.

Auf Wochensicht liegt der Bitcoin-Kurs nun mit 13,5 Prozent im Plus und notiert aktuell bei 10.083 US-Dollar. Den letzten Anstoß zur Mini-Rallye könnte die derzeitige Protestwelle in den USA und die damit einhergehende Verschlechterung des wirtschaftlichen Klimas ausgelöst haben. Der Sprung auf 10.000 US-Dollar erfolgte zeitgleich mit Trumps Mobilisierung der Nationalgarde, um die Demonstranten auf dem Gelände des Weißen Hauses zu zerstreuen.

Altcoins folgen dem Bitcoin-Kurs

Auch die Altcoins können auf Tagessicht zulegen, allen voran die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. So klettert der Ether-Kurs (ETH) um 4,1 Prozent auf 247,72 US-Dollar und liegt im Wochenvergleich mit beachtlichen 21,6 Prozent im Plus. Der Ripple-Coin XRP steigt um 3,4 Prozent im Tagesvergleich und notiert aktuell bei 0,211 US-Dollar. In den letzten sieben Tagen ist der XRP-Kurs somit um 7,3 Prozent im Wert gestiegen. Der IOTA-Kurs hat ebenfalls an Fahrt aufgenommen. Mit einem 24-stündigen Plus von 4,4 Prozent erreicht die IoT-Währung 0,234 US-Dollar und steigt auf Wochensicht um ansehnliche 18,8 Prozent.

Wale frohlocken

Steigt der Bitcoin-Kurs, sind die Wale nicht weit entfernt. So auch beim jüngsten Kurssprung. Laut Krypto-Ticker Whale Alert haben Wale in den letzten 24 Stunden mal wieder beträchtliche BTC-Mengen transferiert.

Gleich drei Wale haben 6.000 BTC auf unbekannte Wallets bewegt, bei gegenwärtiger Umrechnung knapp 180 Millionen US-Dollar.

Neben den großen Walen hat Whale Altert weitere 9 Wale in den letzten 24 Stunden aufgespürt, die rund 14.000 Bitcoin im Gegenwert von rund 140 Millionen US-Dollar bewegt haben. Insgesamt sind also rund 320 Millionen US-Dollar transferiert worden, wobei die meisten Transaktionen Bitcoin auf unbekannte Wallets geschoben haben.

Da Börsen-interne Transaktionen vom Bot nicht erfasst werden, könnte es sich bei den Walen um Trader oder Investoren handeln, die ihre Bitcoin zur sicheren Verwahrung von Börsen abziehen und in Cold Storages verlagern.

Dieser Trend zeichnet sich bereits seit einigen Monaten ab. So sind die auf Börsen eingelagerten BTC-Reserven seit dem schwarzen Donnerstag, den 12. März, um 12 Prozent geschmolzen. Dies könnte einerseits mit einem Vertrauensverlust gegenüber bestimmten Börsen zusammenhängen. Zum anderen ist die diese Entwicklung der Effekt langfristiger Anlagestrategien und Ausdruck einer optimistischen Anlegerstimmung am Markt. 

Lücke im Markt: Miner verkaufen mehr Bitcoin als sie minen

In der letzten Woche haben Miner mehr Bitcoin verkauft, als sie neue generiert haben. Wie Daten von ByteTree belegen, haben Miner in den letzten sieben Tagen 6.006 BTC geschürft. Demgegenüber stehen 6.977 verkaufte Bitcoin. Der Miner’s Rolling Inventory (MRI) steigt demnach auf 116,16 Prozent.

Dies könnte zum einen daran liegen, dass Miner aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen sind, mehr BTC zu veräußern. Da das Halving die Blockbelohnungen für Miner gedrosselt hat, müssen Miner in Abhängigkeit zum Bitcoin-Kurs BTC auf den Markt werfen, um laufende Kosten zu decken und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die neue Antminer-Generation von Bitmain, die Ende des Monats ausgeliefert werden soll, verspricht Minern aber in Zukunft mehr Leistungsfähigkeit und Effizienz beim Abbau neuer Coins und könnte die Hash Rate in Zukunft wieder ankurbeln.

Zum anderen könnte das Ungleichgewicht weit weniger dramatisch mit einer erhöhten Nachfrage aufseiten institutioneller Investoren zusammenhängen. Insbesondere Krypto-Hedgefonds decken sich derzeit mit großen BTC-Mengen ein. Allein Fondsmanager Grayscale Investments hat seit dem Halving mehr Bitcoin gekauft als neue gemint wurden. Im Zeitraum zwischen dem 11. und 28. Mai wurden 12.337 neue Bitcoin gemint, während Grayscale in der gleichen Zeitspanne 18.910 BTC zu dem Bitcoin Investment Trust zugeführt hat.

Bitcoin-Kurs (BTC) vor Ausbruch? Investoren kaufen den Markt leer

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Krypto-Hedgefunds decken sich mit großen BTC-Reserven ein und könnten den Kurs nach oben treiben.

Seit Anfang letzte Woche dreht der Bitcoin-Kurs wieder auf. Auf Tagessicht stagniert die Krypto-Leitwährung zwar, konnte aber in den letzten sieben Tagen beachtliche 9,3 Prozent zulegen. So ist der Bitcoin-Kurs im Wochenvergleich um knapp 1.000 US-Dollar gestiegen und notiert aktuell bei 9.552 US-Dollar. Den Kurs in naher Zukunft weiter ankurbeln könnten zudem professionelle Anleger, die im derzeitigen Kaufrausch das BTC-Angebot am Markt verknappen.

Die Altcoins zeigen sich auf Tagessicht ebenfalls nahezu unverändert, verteidigen aber ihre beträchtlichen Gewinne der letzten Woche. Der Ether-Kurs (ETH) knickt im Tagesvergleich zwar um 0,5 Prozent ein und fällt somit auf 238,07 US-Dollar. Mit einem Plus von 18,9 Prozent in den letzten sieben Tage, prallt diese leichte Kurskorrektur aber geradezu ab. Der XRP-Kurs hingegen rutscht um 0,2 Prozent auf 0,204 US-Dollar, behauptet auf Wochensicht jedoch eine Steigerung von 5,5 Prozent. Etwas durchwachsener zeigt sich der IOTA-Kurs (MIOTA). In den letzten 24 Stunden ist die Kryptowährung zwar um 5 Prozent auf 0,222 US-Dollar gefallen. Demgegenüber steht jedoch ein Plus von 18,2 Prozent im Wochenvergleich.

Anleger ziehen ihre Bitcoin von Börsen ab

Nach dem Corona-Crash hat der Bitcoin-Kurs im zurückliegenden Monat seinen Boden wieder gefunden und sich mit einer gewohnt volatilen Schwankungsbreite von rund 1.500 US-Dollar relativ stabil auf einem Niveau zwischen 8.500 und 10.000 US-Dollar bewegt. Vergessen sind angesichts dessen die Verluste, die der Bitoin-Kurs infolge der Corona-bedingten Marktverwerfungen knapp zweieinhalb Monate zuvor erlebte. Mit aktuell 9.552 US-Dollar notiert der Bitcoin-Kurs höher, als vor dem 12. März, der den Kurs in kürzester Zeit von 8.000 auf 5.000 US-Dollar drückte und als schwarzer Donnerstag in die Bitcoin-Historie eingehen sollte.

Die Nachwirkungen dessen sind am Markt jedoch noch spürbar und haben das Anlegerverhalten nachhaltig verändert. Laut dem Analyseunternehmen Glassnode zeichnet sich seit diesem Datum ein großer Schwund von BTC-Reserven an Bitcoin-Börsen ab. Seit dem schwarzen Donnerstag sind die eingelagerten BTC-Bestände um rund 320.000 Bitcoin und damit um mehr als 12 Prozent gesunken, was den niedrigsten Stand seit einem Jahr bedeutet.

Laut Glassnode sind die Gründe für diese Entwicklung janusköpfig. Der Bitcoin-Abzug von Börsen könnte demnach auf langfristige Anlagestrategien und eine optimistische Markstimmung hindeuten. Investoren könnten ihre Bitcoin in Erwartung eines Bull Runs von Börsen abziehen und zur sicheren Verwahrung auf Cold Storages umparken. Unterfüttert wird diese Annahme durch die wachsende Zahl von Walen und das Anhäufen von BTC-Reserven von Hodlern in den letzten zwei Monaten.

Vertrauensverlust in Börsen

Dieser Erklärung entgegengestellt, könnte der Abzug auch in einem Vertrauensverlust gegenüber einigen Börsen begründet liegen. Denn der Trend zeichnet sich nur bei einigen bestimmten Börsen ab. Während das der Bestand auf Coinbase mit einem aktuellen Wert von 968.000 BTC um nur 0,2 Prozent gesunken ist, und Binance und Bitstamp sogar leichte Zuwächse verzeichnen, sind die Bestände im gleichen Zeitraum vornehmlich an den Börsen Huobi, BitMEX und Bitfinex geschmolzen.

Insbesondere BitMEX war im Zusammenhang mit dem schwarzen Donnerstag in Vorwürfe der Marktmanipulation verwickelt. Als der Bitcoin-Kurs in kurzer Zeit zu Boden stürzte, kam es an der Bitcoin-Börse zu einem 45-minütigen Ausfall des Handelssystems. Laut der Börse war eine DDos-Attacke Grund für den Ausfall. Viele Investoren mussten jedoch teuer für diesen Ausfall bezahlen und konnten nur tatenlos den raschen Kursverfall beobachten, während ihre Transaktionen unbestätigt blieben. Daraus dürften einige ihre Lehre gezogen und ihre Bitcoin abgeführt haben.

Dieser Vorfall dürfte mit Sicherheit den gegenwärtigen Trend verstärkt haben. Jedoch erklärt dies auch nicht, warum diese Bitcoin nicht an andere Börsen umgeleitet wurden. Zumal sich bereits vor dem schwarzen Donnerstag ein Schwund der BTC-Bestände an den Börsen Huobi und Bitfinex abzeichnete. Am 12. März waren die BTC-Reserven bereits im Vergleich zu Dezember 2018 um 47 Prozent gesunken.

Die Gründe sind also vielfältig und spiegeln gegenseitige Dynamiken wieder: Während das Vertrauen aufseiten der Anleger in Börsen zu schwinden scheint, belegt das Umparken von Bitcoin in Cold Storages ein langfristiges Vertrauen in den übergeordneten Markt und deutet auf einen mittel- bis langfristigen Wachstumstrend hin.

Krypto-Hedgefunds kaufen mehr Bitcoin, als gemint werden

Dass das Vertrauen in den Markt aufseiten institutioneller Investoren wächst, zeigt sich im Aufblähen von Krypto-Hedgefunds. Fondsmanager Grayscale Investments hat seit dem Halving mehr Bitcoin gekauft, als neue gemint wurden. Seitdem sich die Coinbase Rewards, also Blockbelohnungen, für Miner von 12,5 auf 6,25 BTC halbiert haben, hat Grayscale 150 Prozent der neu geschürften Bitcoin aufgekauft.

Laut dem Kryptoforscher Kevin Rooke hat Grayscale seit dem Halving 18.910 BTC zu dem Bitcoin Investment Trust zugeführt, während seit dem 11. Mai nur 12.337 Bitcoin gemint wurden.

Während des ersten Quartals verzeichnete Grayscale außerdem durchschnittliche wöchentliche Investitionen in Höhe von 29,9 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von 800´Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Die Zahlen zeigen: Die Nachfrage an Bitcoin aufseiten institutioneller Anleger steigt stetig und könnte den Bitcoin-Kurs auf lange Sicht in die Höhe treiben. Grayscale-Gründer Barry Silbert kommentierte diesen Tweet zudem nüchtern:

Warten Sie nur, bis Sie das zweite Quartal sehen.

Wir dürfen gespannt sein.

Bitcoin-Kurs (BTC) läuft 10.000 US-Dollar an – Futures laufen aus

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Der Bitcoin-Kurs startet einen erneuten Versuch, die magische Marke von 10.000 US-Dollar zu knacken. Daran hindern könnten ihn die auslaufenden Bitcoin Futures.

Ist der Bitcoin-Kurs (BTC) noch zu Anfang der Woche unter 9.000 US-Dollar gefallen, startet er mit einem 24-stündigen Plus von 3,7 Prozent erneut den Angriff auf die Marke von 10.000 US-Dollar. Auf der Tageschart fällt der RSI unter 58 und der MACD nähert sich der Signallinie. Aktuell notiert der Bitcoin-Kurs bei 9.512 US-Dollar und ist somit im Wochenvergleich um 4,9 Prozent gestiegen.

Bitcoin Wochenchart

Auch die Altcoins drehen zum Pfingstwochenende auf. Der Ether-Kurs (ETH) liegt auf Tagessicht mit 7,3 Prozent im Plus und steigt mit einem Zuwachs von 10,9 Prozent im Wochenvergleich auf 221,47 US-Dollar. Der XRP-Kurs kann immerhin 2,2, Prozent in den letzten 24 Stunden gut machen und notiert mit einem Plus von 2,5 Prozent auf Wochensicht bei 0,200 US-Dollar. Mit einer 24-stündigen Steigerung von 2,9 Prozent klettert der IOTA-Kurs (MIOTA) auf 0,200 US-Dollar und ist somit in den letzten sieben Tagen um 7,3 Prozent gestiegen.

Futures laufen aus: Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs?

Am heutigen Freitag laufen die Bitcoin-Terminkontrakte und -Optionen an den hiesigen Börsen aus. Allein an der Börse CME werden heute Terminkontrakte im Volumen von 259 Millionen US-Dollar beendet werden. In der Vergangenheit fiel das am Monatsende immer mit einer erhöhten Volatilität beim Bitcoin-Kurs zusammen.

So kam es seit 2018 mit einer 75-prozentigen Wahrscheinlichkeit zu Kurskorrekturen von durchschnittlich Minus 2,23 Prozent am Monatsende, zeitgleich, wenn die Terminkontrakte auslaufen, wie Arcane Research analysiert hat. Futures werden wie Wetten zwischen Käufern und Verkäufern abgeschlossen. Käufer gehen long oder short und wetten somit auf einen steigenden oder fallenden Bitcoin-Kurs.

Bei Auslaufen der Kontrakte kann es zu kurzfristigen Verkaufswellen kommen, die den Bitcoin-Kurs nach unten drücken, gerade wenn Händler ihre zusätzlich zu den Futures gekauften Bitcoin wieder am Markt veräußern.

Fear and Greed Index steigt

Der Fear and Greed Index ist ein Indikator für die Stimmung unter Anlegern am Krypto-Markt. Seit Monatsbeginn bewegt sich der Index wieder oberhalb der 40-Punkte-Zone und spiegelt damit ein wieder steigendes Interesse und Vertrauen von Investoren in Krypto-Assets wieder.

Ausgelöst durch den Corona-Crash lag der Index im März und April noch weitestgehend in der Fear-Zone. Dass der Wert wieder steigt, ist zwar kein profundes Analysemittel für Kursentwicklungen. Der Wert zeigt aber, dass sich der Krypto-Markt nach den schweren Verlusten in den Vormonaten wieder stabilisiert.

Bitcoin-Kurs (BTC) vor Ausbruch? Netzwerk erholt sich vom Halving

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Während der Bitcoin-Kurs in die Höhe schnellt, klingen die Nachwehen des Halvings allmählich ab.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) hat sich wieder über die Marke von 9.000 US-Dollar zurück gekämpft. Mit einem Plus von 3,5 Prozent notiert der Bitcoin-Kurs bei 9.155 US-Dollar, liegt auf Wochensicht jedoch mit 4 Prozent im Minus. Hat der Bitcoin-Kurs noch Anfang letzte Woche auf knapp 9.900 US-Dollar zugelegt, ist er stetig auf rund 8.700 US-Dollar am vergangenem Montag eingeknickt. Seither dreht der Bitcoin-Kurs aber wieder auf und könnte pünktlich zum Pfingstwochenende zur Mini-Ralley ansetzen.

Wochenchart des Bitcoin-Kurs

Der Ether-Kurs (ETH) lässt sich vom Bitcoin-Kurs mitziehen und klettert um 1,7 Prozent auf 206,39 US-Dollar. Im Wochenvergleich musste aber auch die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung Federn lassen und ist um 1,8 Prozent im Wert gefallen. Der XRP-Kurs steigt um 0,8 Prozent in den letzten 24 Stunden auf 0,196 US-Dollar und holt den Wertverlust von 2,8 Prozent der letzten sieben Tage allmählich wieder auf. Der IOTA-Kurs (MIOTA) hält hingegen sein Niveau vom Vortag und notiert nahezu unverändert bei 0,195 US-Dollar mit einem Minus von 2,5 Prozent auf Wochensicht.

Bitcoin-Transaktionsgebühren sinken

Im Zuge des Halvings kam es zu einer kurzzeitigen Überlastung des Bitcoin-Netzwerks. Die Hash Rate sank rapide, der Mempool wuchs und damit stiegen auch die Transaktionsgebühren. Nach der jüngsten Anpassung der Mining Difficulty scheint sich das Netzwerk aber wieder zu stabilisieren.

So liegt die Gesamtsumme der an Miner gezahlten Gebühren inzwischen bei rund 78 BTC und damit weit unter ihrem 11-Monats-Hoch von 201 BTC am 21. Mai.

Der Gesamtwert aller an Miner gezahlten Transaktionsgebühren in US-Dollar, also ohne Block-Belohnungen, hat sich ebenfalls normalisiert. Lag die Summe der Transaktionsgebühren am 21. Mai noch bei 1,861 Millionen US-Dollar, ist sie mittlerweile 745.000 US-Dollar zurückgegangen.

Dass sich die Transaktionsgebühren wieder auf ein normales Niveau zurück bewegen, steht im Zusammenhang mit einer verringerten Transaktionsaktivität und der jüngsten Anpassung der Mining Difficulty. Das Volumen der Transaktionsgebühren ist daher ein guter Indikator für die Stabilität beziehungsweise Überlastung des Netzwerks.

Mempool schwellt ab

Kommt es zu einem gleichzeitigen großen Andrang von Transaktionen, können Miner nicht sämtliche dieser Transaktionen in Blöcken verarbeiten. Infolge staut sich eine Menge unbearbeiteter Transaktionen an, die im Mempool auf ihre Bestätigung warten. Um die Transaktionen schmackhaft zu machen, müssen sie schon mit hohen Gebühren versehen werden, damit sie gegenüber weniger lukrativen bevorzugt werden.

Der Mempool hat sich im Zuge des Halvings bis zum 21. Mai auf 92.398m Bytes aufgebläht. Allmählich klingt aber auch der Mempool wieder ab und hat mit 34.582m Bytes am 28. Mai wieder ein niedrigeres Niveau erreicht.

Dass die Transaktionsgebühren sinken und der Mempool abschwillt, deutet auf eine gesunde Erholung des Netzwerks nach dem gravierenden Halving an. Letztlich profitieren Nutzer von der Stabilisierung, da sie wieder verhältnismäßig günstiger und schneller Transaktionen versenden können.

Bitcoin-Kurs (BTC):Drängen Miner den Krypto-Markt in die Abwärtsspirale?

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Zu Wochenbeginn ist der Bitcoin-Kurs (BTC) mit einem Fall unter die Marke von 9.000 US-Dollar auf Bodensuche. Welche Rolle spielen Miner bei der Kurskorrektur?

Der Bitcoin-Kurs hat über das Wochenende erneut Federn lassen müssen. Seit letztem Mittwoch, den 20. Mai, ist der Bitcoin-Kurs um rund 1.000 US-Dollar gefallen und liegt auf Wochensicht mit 8,9 Prozent im Minus. Konnte die Krypto-Leitwährung noch knapp die Marke von 9.000 US-Dollar übers Wochenende verteidigen, deutet sich zu Wochenauftakt erneut eine Kurskorrektur an. In den letzten 24 Stunden ist der Bitcoin-Kurs um 4,7 Prozent gefallen und notiert aktuell bei 8.779 US-Dollar. Auslöser dieser Abwärtsbewegung könnten Miner sein, die ihre BTC-Bestände wegen auf den Markt werfen, um ihre Kosten zu decken.

Auch die Altcoins fahren zu Wochenbeginn Verluste ein. Der Ether-Kurs (ETH) rutscht auf Tagessicht um 3,5 Prozent auf 201,76 US-Dollar, wodurch ein bearishes Reversal wahrscheinlicher wird. Fällt der Ether-Kurs unter das nächste Unterstützungslevel bei 195 US-Dollar und kann sich nicht an der Marke von 176 US-Dollar stabilisieren, droht ein Tests der Trendkanalunterkante bei 170 US-Dollar.

Mit einem 24-stündigen Minus von 3 Prozent ist der XRP-Kurs ebenfalls mit schlechten Vorzeichen in die Woche gestartet. Aktuell notiert der Ripple-Coin bei 0,194 US-Dollar und ist somit im Wochenvergleich um 2,9 Prozent gefallen. Die Indikatoren beim XRP-Kurs sind ebenfalls bearish zu bewerten. Schafft es der XRP-Kurs nicht, das 38er Fibonacci-Retracement bei 0,202 US-Dollar zu durchbrechen, scheint ein Anlaufen des Supportlevels bei 0,185 US-Dollar wahrscheinlich.

Konnte der IOTA-Kurs (MIOTA) noch knapp die Marke von 0,20 US-Dollar am Wochenende halten, befindet sich die Internet-der-Dinge-Währung mit einem Minus von 5 Prozent im Tagesvergleich seither im Sinkflug. Auf Wochensicht fällt der IOTA-Kurs um 4,1 Prozent auf 0,190 US-Dollar. Rutscht der IOTA-Kurs unter die Kursunterstützung des 38er Fibonacci-Retracement bei 0,188 US-Dollar, könnten die Bären versuchen, den Kurs in Richtung 0,164 US-Dollar zu drücken.

Miner drücken den Bitcoin-Kurs

Seitdem das Halving die Coinbase Rewards für Miner von 12,5 auf 6,25 BTC und somit einen wesentlichen Teil der Einkommensgrundlage für Miner halbiert hat, kämpfen vor allem kleine Miner mit Existenznöten. In Abhängigkeit zum schwächelnden Bitcoin-Kurs sind die Betriebskosten gegenüber den Einnahmen unverhältnismäßig gestiegen.

Um Kosten decken zu können, veräußern Miner in der Konsequenz aktuell mehr Bitcoin aus ihren Reserven als sie neue BTC schürfen. Die Gewinnschwelle für das Schürfen neuer Blöcke liegt für Miner nach dem Halving bei einem Bitcoin-Kurs von 12.000 US-Dollar. Aktuell notiert der Bitcoin-Kurs jedoch bei rund 8.779 US-Dollar – Eine Differenz von rund 36 Prozentpunkten.

Wie aus der obigen Grafik von ByteTree hervorgeht, liegt das Miner’s Rolling Inventory (MRI) knapp über 102 Prozent. Das bedeutet, dass Miner aktuell mehr BTC als üblich auf den Markt spülen. Dies deutet darauf hin, dass der gegenwärtige Verkausfdruck anhalten und den Bitcoin-Kurs weiter drücken könnte. Diese Dynamik birgt die Gefahr einer kurzfristigen Abwärtsspirale. Hält der Trend an, könnten sich Miner selbst zu weiteren Verkäufen zwingen. Schließlich treiben sie den Kurs nach unten und müssen infolge immer häufiger BTC-Bestände anzapfen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Rund zwei Wochen nach dem Halving treten allmählich die ersten Effekte zu Tage. Bis ein neues Gleichgewicht im Bitcoin-Netzwerk hergestellt ist, könnten bereits einige Miner zur Aufgabe gezwungen worden sein.

Bitcoin-Kurs (BTC) und Krypto-Markt im Sinkflug: Angriff oder Flucht?

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) hat in den letzten 24 Stunden zum Sinkflug angesetzt. Mit knapp 9.000 US-Dollar ist die 10.000-er-Marke wieder in die Ferne gerückt. Auch die Altcoins lassen Federn.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) notiert mit knapp über 9.000 US-Dollar gut 5 Prozent unter seinem Vortagsniveau. Die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung zeigt damit einen Wochenverlust von 7 Prozent. Mit einer Marktkapitalisierung von 165,8 Milliarden US-Dollar führt das Krypto-Zugpferd aktuell eine Korrektur am Krypto-Markt an.

der aktuelle bitcoin-kurs bei knapp 9.000 US-Dollar

Wie man im Tagesverlauf jedoch sieht, lag das kurzfristige 24-Stunden-Tief bei etwa 8.850 US-Dollar. Sollte der Bitcoin-Kurs im weiteren Verlauf unter diese Unterstützung sinken, könnte es weiter bergab gehen. Als undurchdringbarer Widerstand gilt nach wie vor an oberster Stelle die 10.000 US-Dollar-Marke. Bis auf wenige Ausreißer schaffte es der Bitcoin-Kurs bisher nicht, sie nachhaltig zu überschreiten.

Altcoins in Bedrängnis

Auch der Ether-Kurs erleidet einen Verlust von knapp 5 Prozent. Die Kryptowährung des Ethereum-Netzwerkes notiert aktuell bei 197 US-Dollar. Ähnliche Verluste muss aktuell auch der Ripple-Coin verkraften. So ist der XRP-Kurs innerhalb eines Tages um knapp 4 Prozent gefallen und notiert bei 0,19 US-Dollar. Den IOTA-Kurs hat es indes etwas stärker erwischt. Mit über 6 Prozent notiert die Kryptowährung für das Internet der Dinge bei 0,18 US-Dollar.

Bitcoin-Kurs: Diese News könnten wichtig werden

Iran sucht nach Mining-Strategie: Bullish

Der iranische Präsident hat angeordnet, dass die Regierung eine gemeinsame Strategie für die Krypto-Industrie entwickelt. Hassan Rohani hat laut Medienberichten Mitglieder der Iranischen Zentralbank sowie des Energie- und Informations-Ministeriums angeordnet, ein nationales Vorgehen für das Mining von Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu entwickeln. Damit soll unter anderem ein rechtlicher Rahmen für Bitcoin & Co. entstehen. Das wiederum könnte zum bullishen Signal für den Bitcoin-Kurs werden.

China treibt CBDC-Pläne voran: Neutral bis baerish

Die chinesische Regierung hat eine regionale Kryptowährung vorgeschlagen, die vom japanischen Yen, dem Koreanischen Won dem Hong Kong Dollar und dem chinesischen Yuan gedeckt sein soll. Laut chinesischen Medienberichten soll es sich hier um einen Stable Coin handeln, herausgegeben von der chinesischen Zentralbank. Damit versucht sich die Regierung in China weiterhin einen ökonomischen Vorteil durch das Voranschreiten im digitalen Wettrüsten zu schaffen. Konzipiert als Gegenentwurf zu Bitcoin dürfte das dem Bitcoin-Kursverlauf wenig in die Hände spielen. Dennoch verhilft es dem Krypto-Ökosystem zu mehr Wahrnehmung. Außerdem könnte die durch China vorangetriebene Zentralisierung im Bereich digitaler Währungen umso mehr zu einem Ruf nach einer dezentralen Alternative führen.

Regulierung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen: Russland zieht die Schlinge enger: baerish

Die russische Regierung zeigt sich indessen gewohnt streng im Hinblick auf BTC und Co. So könnte die Verwendung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ohne Genehmigung bald mit saftigen Geld- oder Haftstrafen belangt werden. Laut einem neuen Gesetzesentwurf, der von russischen Medien bestätigt worden ist, könnte es für Krypto-Trader in Russland bald eng werden. Sollte es hier zu Panikverkäufen kommen, könnte auch der Bitcoin-Kurs leiden.

Bitcoin-Kurs: Wie geht es weiter?

Von den technischen Indikatoren betrachtet sieht es aktuell danach aus, als ob der kurzfristige Boden bei knapp 9.000 US-Dollar erreicht ist.

So zeigt die Betrachtung im Stundenchart, dass die Unterstützungslinie von 8.960 US-Dollar bisher gehalten werden konnte. Momentan scheint sich der Bitcoin-Kurs in der Range zwischen 9.040 und 9.060 US-Dollar zu stabilisieren. Von da an könnten die Kurse wieder zu einer Erholung ansetzen. Sollte die 9.000-US-Dollar-Marke jedoch nach unten gerissen werden, sind weitere Abverkäufe denkbar.

Diese Zeilen stellen keine Investmentberatung dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten. Der Bitcoin-Kurs und der Krypto-Markt sind volatil, Investitionen können zu Verlusten führen.

Bitcoin-Kurs (BTC) setzt zum Angriff auf 10.000 US-Dollar an

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Seitdem der Bitcoin-Kurs (BTC) in den gestrigen Mittagsstunden kurz gefallen war, dreht er ins Plus und nähert sich allmählich wieder der Marke von 10.000 US-Dollar. Derweil wurden die Stellschrauben für die Mining Difficulty neu justiert.

Nach einem raschen Auf und Ab von knapp 300 US-Dollar von 9.576 auf 9.855 US-Dollar in den gestrigen Mittagsstunden, bewegt sich der Bitcoin-Kurs (BTC) seither in einer Spanne von 200 US-Dollar zwischen 9.600 und 9.800 US-Dollar. Mit einem Plus von 1.5 Prozent in den letzten 24 Stunden notiert der Bitcoin-Kurs somit bei 9.746 US-Dollar und behauptet auf Wochensicht einen stolzen Kursgewinn von 10,7 Prozent. Als Kursziel gilt weiterhin die wichtige Marke von 10.000 US-Dollar, die der Bitcoin-Kurs das letzte mal Ende Februar überstieg – kurz bevor die Corona-Krise die Märkte zu Boden drückte.

Unter der Bitcoin-Marktdominanz drehen auch die Altcoins ins Plus. So klettert der Ether-Kurs (ETH) um 0,8 Prozent im Tagesvergleich auf 213,39 US-Dollar und liegt damit 12,6 Prozent auf Wochensicht im Plus. Der XRP-Kurs verzeichnet eine 24-stündige Kurssteigerung von 0,7 Prozent und ist binnen einer Woche um 5,5 Prozent im Wert gestiegen. Der IOTA-Kurs (MIOTA) legt hingegen auf Tagessicht zwar nur um 0,3 Prozent zu. Mit einem Plus von 8,3 Prozent in den letzten sieben Tagen hat die Internet-der-Dinge-Währung aber wieder an Fahrt aufgenommen und notiert gegenwärtig bei 0,201 US-Dollar.

Anpassung der Mining Difficulty

Seitdem das Halving am 11. Mai die Coinbase Rewards, also Blockbelohnungen für Miner von 12,5 auf 6,25 Bitcoin halbiert hat, befindet sich die Hash Rate im Sturzflug. Der Fall der Hash Rate als gesamte ins Bitcoin-Netzwerk gespeiste Rechenleistung deutet auf einen aktuell breiten Rückzug von Minern hin, für die das Schürfen neuer Blöcke zum Verlustgeschäft geworden ist. Schließlich stellen die Coinbase Rewards neben den Transaktionsgebühren die Einnahmequelle für Miner dar.

Kurz vor dem Halving zeigte sich noch ein deutlicher Anstieg der Hash Rate. In Erwartung einer Kursexplosion rund um den einschneidenden Termin haben viele Miner ihre Geräte eingeschaltet. Doch mit der Halbierung der Blockbelohnungen geht auch ein Einschnitt in der Hash Rate einher. So fiel diese von rund 122 EH/s kurz vom dem Halving auf aktuell knapp 98 EH/s, was einen Rückgang von knapp 20 Prozent darstellt.

Der Rückgang der Hash Rate nach dem Halving hat somit den raschen Anstieg kurz vor dem Halving im Volumen deutlich überholt. Infolgedessen ist auch der Mempool zwischenzeitlich gewachsen, also die Anzahl unbestätigter BTC-Transaktionen im Netzwerk. Um das durchschnittliche Blockintervall von 10 Minuten jedoch aufrecht zu halten, passt sich die Mining Difficulty etwa alle 14 Tage beziehungsweise 2.016 Blöcke an. Die jüngste Korrektur fand in der Nacht von Dienstag auf den heutigen Mittwoch statt, bei der die Mining Difficulty um 6 Prozent auf 15,14 T fiel.

Das Bitcoin-Netzwerk im Übergang

Der Einbruch der Hash Rate, so drastisch dieser auch momentan wirken mag, ist keineswegs besorgniserregend. Vielmehr wird nun ein neues Gleichgewicht im Netzwerk hergestellt, das sich nach dem Halving neu austarieren muss. Wurden noch wenige Tage vor dem Halving viel alte Mining-Geräte ans Netzwerk angeschlossen, sind diese kurz nach dem Halving bereits wieder vom Netz gegangen.

Zudem lag das Halving inmitten des Anpassungszyklus der Mining Difficulty. Dennoch hat das Halving das Mining-Geschäft nachhaltig verändert. Die Konkurrenz zwischen den großen Mining-Pools wurde neu entfacht. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, stellen Faktoren wie Stromkosten und Effizienz der Mining-Geräte immer wesentlichere Faktoren dar.

Hash Rate Futures

Trotz dieser maßgeblichen Änderungen müssen Miner nicht zwangsläufig in wirtschaftliche Existenznöte geraten. So hat die Krypto-Terminbörse FTX die Einführung von Bitcoin Hashrate Futures bekannt gegeben. Die Hash-Rate-Futures beginnen zu Beginn eines Quartals und laufen am Ende des Quartals aus. So wird der Q3-2020 Hash-Rate-Future für einen Zeitraum zwischen Juli und September 2020 auslaufen. Die Berechnung der Terminkontrakte erfolgt auf der Bitcoin Hash und berücksichtigt die durschnittliche Mining Difficulty:

Es ist unmöglich, die Hash Rate genau zu messen – man kann sie am besten anhand von Blockzeiten und Schwierigkeitsgrad bestimmen. Da jedoch bei der Schwierigkeitsanpassung versucht wird, 10 Minuten Blockzeiten beizubehalten, wird über lange Zeiträume die durchschnittliche Hash Rate proportional zur durchschnittlichen Schwierigkeit sein.

Gerade für Miner könnten die Futures ein geeignetes Produkt sein, um sich gegen die alle zwei Wochen stattfinden Anpassungen der Mining Difficulty abzusichern.

Bitcoin-Kurs (BTC) scheitert trotz Twittertrend an der Angstmarke

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Seit dem Halving vor rund einer Woche hat der Bitcoin-Kurs (BTC) deutlich zulegen können. Die Marke von 10.000 US-Dollar scheint jedoch unbezwingbar. Dabei belegt der jüngste Twitter-Trend ein steigendes Interesse an der Kryptowährung.

Kurze Zeit schien es, als könne der Bitcoin-Kurs (BTC) die mittlerweile geradezu magisch gewordene Marke von 10.000 US-Dollar endlich durchbrechen. Doch nach einem raschen Anstieg auf knapp 9.900 US-Dollar, fiel der Bitcoin-Kurs in den gestrigen Mittagsstunden auf etwas über 9.500 US-Dollar und bewegt sich mit einer Schwankungsbreite von 200 US-Dollar an diesem Niveau. Mit einem Minus von 1,6 Prozent im Tagesvergleich fällt der Bitcoin-Kurs somit auf 9.590 US-Dollar, liegt aber knapp eine Woche nach dem Halving mit 11,8 Prozent auf Wochensicht im Plus.

Dieser Trend spiegelt sich auch bei den Altcoins wieder. So notiert der Ether-Kurs (ETH) zwar mit einem Minus von 1,1 Prozent in den letzten 24 Stunden bei 211,77 US-Dollar. Im Wochenvergleich kann die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung aber ein ansehnliches Polster von 14,3 Prozent behaupten. Der Ripple-Coin XRP verharrt hingegen auf dem Niveau vom Vortag und wird mit einem kaum merklichen Rückgang von 0,2 Prozent bei 0,203 US-Dollar gehandelt. In Wochenrückblick verteidigt der XRP-Kurs somit eine Kussteigerung von 4,9 Prozent. Im direkten Vergleich sticht der IOTA-Kurs (MIOTA) mit 13,3 Prozent Zugewinn in den letzten sieben Tagen den XRP-Kurs jedoch aus. Mit einem leichten Minus von 1,1 Prozent binnen eines Tages rutscht der IOTA-Kurs allerdings auf gegenwärtig 0,201 US-Dollar.

Bitcoin-Echokammer schwillt an

Eine interessante, wenngleich mit dem Bitcoin-Kurs in indirekter Korrelation stehende Entwicklung, ist der Anstieg des Bitcoin-Suchvolumens auf Twitter. Laut TIE, einem Nachrichtendienst für alternative Krypto-Daten, sprechen Investoren rund eine Woche nach dem Halving positiver über Bitcoin als jemals zuvor in den letzten zweieinhalb Jahren. Dies ergibt sich aus dem Verhältnis der Anzahl positiver und negativer Bewertungen auf des Hodlers Lieblingsplattform.

Darüber hinaus sei der 30-Tage-Durchschnitt des Tweet-Volumens von Bitcoin ebenfalls auf einem Allzeithoch für das Jahr 2020. Am 17. Mai gab es 31.111 Tweets über die Kryptowährung mit Wörtern wie Bitcoin, Gold, Handel und Halving. In diesem Zusammenhang schaffte es die Autorin J.K. Rowling aufgrund ihrer Bitcoin-Erklärungsanfrage vom 15. Mai ganz nach oben in der Rangliste.

Dass die Diskussionskultur auf der Plattform jedoch nicht immer der Etikette entspricht, durfte die Autorin des Weltbestsellers Harry Potter am eigenen Leib feststellen. Auf ihre einfache Frage, ob ihr jemand erklären könne, was Bitcoin sei, erntete J. K. Rowling die ganze Bandbreite der Twitter-Szene. Von einer kurzen sachlichen Einordnung Vitalik Buterins bis hin zum dünnhäutigen Shitstorm: Die Frage hat eine Lawine ausgelöst und einmal mehr gezeigt, dass Bitcoin die Gemüter hoch kochen lässt. Als Sprachrohr der Szene spricht der Anstieg des Suchvolumens aber eine durchaus positive Sprache für Bitcoin.

Bakkt und Andreessen Horowitz belegen Wachstumstrend

Während sich die aufgehitzten Gemüter allmählich auf Twitter abkühlten, gab die Bitcoin–Futures-Börse der Intercontinental Exchange (ICE), Bakkt, gestern bekannt, den Verwahrservice auf 70 institutionelle Kunden ausgedehnt zu haben. In Kooperation mit dem Versicherungsunternehmen Marsh habe man den Versicherungsschutz des digitalen Assets von 125 Millionen US-Dollar um weitere 500 Millionen US-Dollar aufgestockt, heißt es in der schriftlichen Mitteilung.

Damit kommt die Börse dem insgesamt wachsenden institutionellen Interesse nach Bitcoin entgegen. Gerade für Großinvestoren stellt der vollregulierte Futures-Handel oftmals den einzigen Zugang zum Bitcoin-Handel dar, da diese an Bitcoin-Börsen nicht handeln dürfen oder wollen.

Doch der Sinusknoten und damit Taktgeber des Krypto-Herzschlags sind Blockchain-Unternehmen, die der Krypto-Adaption mit innovativen Projekten auf die Sprünge helfen. Laut dem Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz erlebt das Krypto-Ökosystem demnach eine Blütephase. Den Kursschwankungen am Markt zum Trotz, überdauern viele Krypto-Start-ups auch die härtesten Marktverwerfungen und etablieren sich mit langlebigen Produkten. Obwohl der Corona-Crash auch Jungunternehmern mit Krypto-Bezug zugesetzt hat, scheint das Vertrauen in die Krypto-Ökonomie ungebrochen. So hat Andreessen Horowitz erst kürzlich einen zweiten Krypto-Fonds für Start-ups im Gesamtvolumen von 515 Millionen US-Dollar aufgesetzt.