Bitcoin-Kurs (BTC) läuft 10.000 US-Dollar an – Futures laufen aus

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Der Bitcoin-Kurs startet einen erneuten Versuch, die magische Marke von 10.000 US-Dollar zu knacken. Daran hindern könnten ihn die auslaufenden Bitcoin Futures.

Ist der Bitcoin-Kurs (BTC) noch zu Anfang der Woche unter 9.000 US-Dollar gefallen, startet er mit einem 24-stündigen Plus von 3,7 Prozent erneut den Angriff auf die Marke von 10.000 US-Dollar. Auf der Tageschart fällt der RSI unter 58 und der MACD nähert sich der Signallinie. Aktuell notiert der Bitcoin-Kurs bei 9.512 US-Dollar und ist somit im Wochenvergleich um 4,9 Prozent gestiegen.

Bitcoin Wochenchart

Auch die Altcoins drehen zum Pfingstwochenende auf. Der Ether-Kurs (ETH) liegt auf Tagessicht mit 7,3 Prozent im Plus und steigt mit einem Zuwachs von 10,9 Prozent im Wochenvergleich auf 221,47 US-Dollar. Der XRP-Kurs kann immerhin 2,2, Prozent in den letzten 24 Stunden gut machen und notiert mit einem Plus von 2,5 Prozent auf Wochensicht bei 0,200 US-Dollar. Mit einer 24-stündigen Steigerung von 2,9 Prozent klettert der IOTA-Kurs (MIOTA) auf 0,200 US-Dollar und ist somit in den letzten sieben Tagen um 7,3 Prozent gestiegen.

Futures laufen aus: Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs?

Am heutigen Freitag laufen die Bitcoin-Terminkontrakte und -Optionen an den hiesigen Börsen aus. Allein an der Börse CME werden heute Terminkontrakte im Volumen von 259 Millionen US-Dollar beendet werden. In der Vergangenheit fiel das am Monatsende immer mit einer erhöhten Volatilität beim Bitcoin-Kurs zusammen.

So kam es seit 2018 mit einer 75-prozentigen Wahrscheinlichkeit zu Kurskorrekturen von durchschnittlich Minus 2,23 Prozent am Monatsende, zeitgleich, wenn die Terminkontrakte auslaufen, wie Arcane Research analysiert hat. Futures werden wie Wetten zwischen Käufern und Verkäufern abgeschlossen. Käufer gehen long oder short und wetten somit auf einen steigenden oder fallenden Bitcoin-Kurs.

Bei Auslaufen der Kontrakte kann es zu kurzfristigen Verkaufswellen kommen, die den Bitcoin-Kurs nach unten drücken, gerade wenn Händler ihre zusätzlich zu den Futures gekauften Bitcoin wieder am Markt veräußern.

Fear and Greed Index steigt

Der Fear and Greed Index ist ein Indikator für die Stimmung unter Anlegern am Krypto-Markt. Seit Monatsbeginn bewegt sich der Index wieder oberhalb der 40-Punkte-Zone und spiegelt damit ein wieder steigendes Interesse und Vertrauen von Investoren in Krypto-Assets wieder.

Ausgelöst durch den Corona-Crash lag der Index im März und April noch weitestgehend in der Fear-Zone. Dass der Wert wieder steigt, ist zwar kein profundes Analysemittel für Kursentwicklungen. Der Wert zeigt aber, dass sich der Krypto-Markt nach den schweren Verlusten in den Vormonaten wieder stabilisiert.

Bitcoin-Kurs (BTC) vor Ausbruch? Netzwerk erholt sich vom Halving

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Während der Bitcoin-Kurs in die Höhe schnellt, klingen die Nachwehen des Halvings allmählich ab.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) hat sich wieder über die Marke von 9.000 US-Dollar zurück gekämpft. Mit einem Plus von 3,5 Prozent notiert der Bitcoin-Kurs bei 9.155 US-Dollar, liegt auf Wochensicht jedoch mit 4 Prozent im Minus. Hat der Bitcoin-Kurs noch Anfang letzte Woche auf knapp 9.900 US-Dollar zugelegt, ist er stetig auf rund 8.700 US-Dollar am vergangenem Montag eingeknickt. Seither dreht der Bitcoin-Kurs aber wieder auf und könnte pünktlich zum Pfingstwochenende zur Mini-Ralley ansetzen.

Wochenchart des Bitcoin-Kurs

Der Ether-Kurs (ETH) lässt sich vom Bitcoin-Kurs mitziehen und klettert um 1,7 Prozent auf 206,39 US-Dollar. Im Wochenvergleich musste aber auch die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung Federn lassen und ist um 1,8 Prozent im Wert gefallen. Der XRP-Kurs steigt um 0,8 Prozent in den letzten 24 Stunden auf 0,196 US-Dollar und holt den Wertverlust von 2,8 Prozent der letzten sieben Tage allmählich wieder auf. Der IOTA-Kurs (MIOTA) hält hingegen sein Niveau vom Vortag und notiert nahezu unverändert bei 0,195 US-Dollar mit einem Minus von 2,5 Prozent auf Wochensicht.

Bitcoin-Transaktionsgebühren sinken

Im Zuge des Halvings kam es zu einer kurzzeitigen Überlastung des Bitcoin-Netzwerks. Die Hash Rate sank rapide, der Mempool wuchs und damit stiegen auch die Transaktionsgebühren. Nach der jüngsten Anpassung der Mining Difficulty scheint sich das Netzwerk aber wieder zu stabilisieren.

So liegt die Gesamtsumme der an Miner gezahlten Gebühren inzwischen bei rund 78 BTC und damit weit unter ihrem 11-Monats-Hoch von 201 BTC am 21. Mai.

Der Gesamtwert aller an Miner gezahlten Transaktionsgebühren in US-Dollar, also ohne Block-Belohnungen, hat sich ebenfalls normalisiert. Lag die Summe der Transaktionsgebühren am 21. Mai noch bei 1,861 Millionen US-Dollar, ist sie mittlerweile 745.000 US-Dollar zurückgegangen.

Dass sich die Transaktionsgebühren wieder auf ein normales Niveau zurück bewegen, steht im Zusammenhang mit einer verringerten Transaktionsaktivität und der jüngsten Anpassung der Mining Difficulty. Das Volumen der Transaktionsgebühren ist daher ein guter Indikator für die Stabilität beziehungsweise Überlastung des Netzwerks.

Mempool schwellt ab

Kommt es zu einem gleichzeitigen großen Andrang von Transaktionen, können Miner nicht sämtliche dieser Transaktionen in Blöcken verarbeiten. Infolge staut sich eine Menge unbearbeiteter Transaktionen an, die im Mempool auf ihre Bestätigung warten. Um die Transaktionen schmackhaft zu machen, müssen sie schon mit hohen Gebühren versehen werden, damit sie gegenüber weniger lukrativen bevorzugt werden.

Der Mempool hat sich im Zuge des Halvings bis zum 21. Mai auf 92.398m Bytes aufgebläht. Allmählich klingt aber auch der Mempool wieder ab und hat mit 34.582m Bytes am 28. Mai wieder ein niedrigeres Niveau erreicht.

Dass die Transaktionsgebühren sinken und der Mempool abschwillt, deutet auf eine gesunde Erholung des Netzwerks nach dem gravierenden Halving an. Letztlich profitieren Nutzer von der Stabilisierung, da sie wieder verhältnismäßig günstiger und schneller Transaktionen versenden können.

Bitcoin-Kurs (BTC):Drängen Miner den Krypto-Markt in die Abwärtsspirale?

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Zu Wochenbeginn ist der Bitcoin-Kurs (BTC) mit einem Fall unter die Marke von 9.000 US-Dollar auf Bodensuche. Welche Rolle spielen Miner bei der Kurskorrektur?

Der Bitcoin-Kurs hat über das Wochenende erneut Federn lassen müssen. Seit letztem Mittwoch, den 20. Mai, ist der Bitcoin-Kurs um rund 1.000 US-Dollar gefallen und liegt auf Wochensicht mit 8,9 Prozent im Minus. Konnte die Krypto-Leitwährung noch knapp die Marke von 9.000 US-Dollar übers Wochenende verteidigen, deutet sich zu Wochenauftakt erneut eine Kurskorrektur an. In den letzten 24 Stunden ist der Bitcoin-Kurs um 4,7 Prozent gefallen und notiert aktuell bei 8.779 US-Dollar. Auslöser dieser Abwärtsbewegung könnten Miner sein, die ihre BTC-Bestände wegen auf den Markt werfen, um ihre Kosten zu decken.

Auch die Altcoins fahren zu Wochenbeginn Verluste ein. Der Ether-Kurs (ETH) rutscht auf Tagessicht um 3,5 Prozent auf 201,76 US-Dollar, wodurch ein bearishes Reversal wahrscheinlicher wird. Fällt der Ether-Kurs unter das nächste Unterstützungslevel bei 195 US-Dollar und kann sich nicht an der Marke von 176 US-Dollar stabilisieren, droht ein Tests der Trendkanalunterkante bei 170 US-Dollar.

Mit einem 24-stündigen Minus von 3 Prozent ist der XRP-Kurs ebenfalls mit schlechten Vorzeichen in die Woche gestartet. Aktuell notiert der Ripple-Coin bei 0,194 US-Dollar und ist somit im Wochenvergleich um 2,9 Prozent gefallen. Die Indikatoren beim XRP-Kurs sind ebenfalls bearish zu bewerten. Schafft es der XRP-Kurs nicht, das 38er Fibonacci-Retracement bei 0,202 US-Dollar zu durchbrechen, scheint ein Anlaufen des Supportlevels bei 0,185 US-Dollar wahrscheinlich.

Konnte der IOTA-Kurs (MIOTA) noch knapp die Marke von 0,20 US-Dollar am Wochenende halten, befindet sich die Internet-der-Dinge-Währung mit einem Minus von 5 Prozent im Tagesvergleich seither im Sinkflug. Auf Wochensicht fällt der IOTA-Kurs um 4,1 Prozent auf 0,190 US-Dollar. Rutscht der IOTA-Kurs unter die Kursunterstützung des 38er Fibonacci-Retracement bei 0,188 US-Dollar, könnten die Bären versuchen, den Kurs in Richtung 0,164 US-Dollar zu drücken.

Miner drücken den Bitcoin-Kurs

Seitdem das Halving die Coinbase Rewards für Miner von 12,5 auf 6,25 BTC und somit einen wesentlichen Teil der Einkommensgrundlage für Miner halbiert hat, kämpfen vor allem kleine Miner mit Existenznöten. In Abhängigkeit zum schwächelnden Bitcoin-Kurs sind die Betriebskosten gegenüber den Einnahmen unverhältnismäßig gestiegen.

Um Kosten decken zu können, veräußern Miner in der Konsequenz aktuell mehr Bitcoin aus ihren Reserven als sie neue BTC schürfen. Die Gewinnschwelle für das Schürfen neuer Blöcke liegt für Miner nach dem Halving bei einem Bitcoin-Kurs von 12.000 US-Dollar. Aktuell notiert der Bitcoin-Kurs jedoch bei rund 8.779 US-Dollar – Eine Differenz von rund 36 Prozentpunkten.

Wie aus der obigen Grafik von ByteTree hervorgeht, liegt das Miner’s Rolling Inventory (MRI) knapp über 102 Prozent. Das bedeutet, dass Miner aktuell mehr BTC als üblich auf den Markt spülen. Dies deutet darauf hin, dass der gegenwärtige Verkausfdruck anhalten und den Bitcoin-Kurs weiter drücken könnte. Diese Dynamik birgt die Gefahr einer kurzfristigen Abwärtsspirale. Hält der Trend an, könnten sich Miner selbst zu weiteren Verkäufen zwingen. Schließlich treiben sie den Kurs nach unten und müssen infolge immer häufiger BTC-Bestände anzapfen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Rund zwei Wochen nach dem Halving treten allmählich die ersten Effekte zu Tage. Bis ein neues Gleichgewicht im Bitcoin-Netzwerk hergestellt ist, könnten bereits einige Miner zur Aufgabe gezwungen worden sein.

Bitcoin-Kurs (BTC) und Krypto-Markt im Sinkflug: Angriff oder Flucht?

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) hat in den letzten 24 Stunden zum Sinkflug angesetzt. Mit knapp 9.000 US-Dollar ist die 10.000-er-Marke wieder in die Ferne gerückt. Auch die Altcoins lassen Federn.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) notiert mit knapp über 9.000 US-Dollar gut 5 Prozent unter seinem Vortagsniveau. Die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung zeigt damit einen Wochenverlust von 7 Prozent. Mit einer Marktkapitalisierung von 165,8 Milliarden US-Dollar führt das Krypto-Zugpferd aktuell eine Korrektur am Krypto-Markt an.

der aktuelle bitcoin-kurs bei knapp 9.000 US-Dollar

Wie man im Tagesverlauf jedoch sieht, lag das kurzfristige 24-Stunden-Tief bei etwa 8.850 US-Dollar. Sollte der Bitcoin-Kurs im weiteren Verlauf unter diese Unterstützung sinken, könnte es weiter bergab gehen. Als undurchdringbarer Widerstand gilt nach wie vor an oberster Stelle die 10.000 US-Dollar-Marke. Bis auf wenige Ausreißer schaffte es der Bitcoin-Kurs bisher nicht, sie nachhaltig zu überschreiten.

Altcoins in Bedrängnis

Auch der Ether-Kurs erleidet einen Verlust von knapp 5 Prozent. Die Kryptowährung des Ethereum-Netzwerkes notiert aktuell bei 197 US-Dollar. Ähnliche Verluste muss aktuell auch der Ripple-Coin verkraften. So ist der XRP-Kurs innerhalb eines Tages um knapp 4 Prozent gefallen und notiert bei 0,19 US-Dollar. Den IOTA-Kurs hat es indes etwas stärker erwischt. Mit über 6 Prozent notiert die Kryptowährung für das Internet der Dinge bei 0,18 US-Dollar.

Bitcoin-Kurs: Diese News könnten wichtig werden

Iran sucht nach Mining-Strategie: Bullish

Der iranische Präsident hat angeordnet, dass die Regierung eine gemeinsame Strategie für die Krypto-Industrie entwickelt. Hassan Rohani hat laut Medienberichten Mitglieder der Iranischen Zentralbank sowie des Energie- und Informations-Ministeriums angeordnet, ein nationales Vorgehen für das Mining von Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu entwickeln. Damit soll unter anderem ein rechtlicher Rahmen für Bitcoin & Co. entstehen. Das wiederum könnte zum bullishen Signal für den Bitcoin-Kurs werden.

China treibt CBDC-Pläne voran: Neutral bis baerish

Die chinesische Regierung hat eine regionale Kryptowährung vorgeschlagen, die vom japanischen Yen, dem Koreanischen Won dem Hong Kong Dollar und dem chinesischen Yuan gedeckt sein soll. Laut chinesischen Medienberichten soll es sich hier um einen Stable Coin handeln, herausgegeben von der chinesischen Zentralbank. Damit versucht sich die Regierung in China weiterhin einen ökonomischen Vorteil durch das Voranschreiten im digitalen Wettrüsten zu schaffen. Konzipiert als Gegenentwurf zu Bitcoin dürfte das dem Bitcoin-Kursverlauf wenig in die Hände spielen. Dennoch verhilft es dem Krypto-Ökosystem zu mehr Wahrnehmung. Außerdem könnte die durch China vorangetriebene Zentralisierung im Bereich digitaler Währungen umso mehr zu einem Ruf nach einer dezentralen Alternative führen.

Regulierung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen: Russland zieht die Schlinge enger: baerish

Die russische Regierung zeigt sich indessen gewohnt streng im Hinblick auf BTC und Co. So könnte die Verwendung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ohne Genehmigung bald mit saftigen Geld- oder Haftstrafen belangt werden. Laut einem neuen Gesetzesentwurf, der von russischen Medien bestätigt worden ist, könnte es für Krypto-Trader in Russland bald eng werden. Sollte es hier zu Panikverkäufen kommen, könnte auch der Bitcoin-Kurs leiden.

Bitcoin-Kurs: Wie geht es weiter?

Von den technischen Indikatoren betrachtet sieht es aktuell danach aus, als ob der kurzfristige Boden bei knapp 9.000 US-Dollar erreicht ist.

So zeigt die Betrachtung im Stundenchart, dass die Unterstützungslinie von 8.960 US-Dollar bisher gehalten werden konnte. Momentan scheint sich der Bitcoin-Kurs in der Range zwischen 9.040 und 9.060 US-Dollar zu stabilisieren. Von da an könnten die Kurse wieder zu einer Erholung ansetzen. Sollte die 9.000-US-Dollar-Marke jedoch nach unten gerissen werden, sind weitere Abverkäufe denkbar.

Diese Zeilen stellen keine Investmentberatung dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten. Der Bitcoin-Kurs und der Krypto-Markt sind volatil, Investitionen können zu Verlusten führen.

Bitcoin-Kurs (BTC) setzt zum Angriff auf 10.000 US-Dollar an

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Seitdem der Bitcoin-Kurs (BTC) in den gestrigen Mittagsstunden kurz gefallen war, dreht er ins Plus und nähert sich allmählich wieder der Marke von 10.000 US-Dollar. Derweil wurden die Stellschrauben für die Mining Difficulty neu justiert.

Nach einem raschen Auf und Ab von knapp 300 US-Dollar von 9.576 auf 9.855 US-Dollar in den gestrigen Mittagsstunden, bewegt sich der Bitcoin-Kurs (BTC) seither in einer Spanne von 200 US-Dollar zwischen 9.600 und 9.800 US-Dollar. Mit einem Plus von 1.5 Prozent in den letzten 24 Stunden notiert der Bitcoin-Kurs somit bei 9.746 US-Dollar und behauptet auf Wochensicht einen stolzen Kursgewinn von 10,7 Prozent. Als Kursziel gilt weiterhin die wichtige Marke von 10.000 US-Dollar, die der Bitcoin-Kurs das letzte mal Ende Februar überstieg – kurz bevor die Corona-Krise die Märkte zu Boden drückte.

Unter der Bitcoin-Marktdominanz drehen auch die Altcoins ins Plus. So klettert der Ether-Kurs (ETH) um 0,8 Prozent im Tagesvergleich auf 213,39 US-Dollar und liegt damit 12,6 Prozent auf Wochensicht im Plus. Der XRP-Kurs verzeichnet eine 24-stündige Kurssteigerung von 0,7 Prozent und ist binnen einer Woche um 5,5 Prozent im Wert gestiegen. Der IOTA-Kurs (MIOTA) legt hingegen auf Tagessicht zwar nur um 0,3 Prozent zu. Mit einem Plus von 8,3 Prozent in den letzten sieben Tagen hat die Internet-der-Dinge-Währung aber wieder an Fahrt aufgenommen und notiert gegenwärtig bei 0,201 US-Dollar.

Anpassung der Mining Difficulty

Seitdem das Halving am 11. Mai die Coinbase Rewards, also Blockbelohnungen für Miner von 12,5 auf 6,25 Bitcoin halbiert hat, befindet sich die Hash Rate im Sturzflug. Der Fall der Hash Rate als gesamte ins Bitcoin-Netzwerk gespeiste Rechenleistung deutet auf einen aktuell breiten Rückzug von Minern hin, für die das Schürfen neuer Blöcke zum Verlustgeschäft geworden ist. Schließlich stellen die Coinbase Rewards neben den Transaktionsgebühren die Einnahmequelle für Miner dar.

Kurz vor dem Halving zeigte sich noch ein deutlicher Anstieg der Hash Rate. In Erwartung einer Kursexplosion rund um den einschneidenden Termin haben viele Miner ihre Geräte eingeschaltet. Doch mit der Halbierung der Blockbelohnungen geht auch ein Einschnitt in der Hash Rate einher. So fiel diese von rund 122 EH/s kurz vom dem Halving auf aktuell knapp 98 EH/s, was einen Rückgang von knapp 20 Prozent darstellt.

Der Rückgang der Hash Rate nach dem Halving hat somit den raschen Anstieg kurz vor dem Halving im Volumen deutlich überholt. Infolgedessen ist auch der Mempool zwischenzeitlich gewachsen, also die Anzahl unbestätigter BTC-Transaktionen im Netzwerk. Um das durchschnittliche Blockintervall von 10 Minuten jedoch aufrecht zu halten, passt sich die Mining Difficulty etwa alle 14 Tage beziehungsweise 2.016 Blöcke an. Die jüngste Korrektur fand in der Nacht von Dienstag auf den heutigen Mittwoch statt, bei der die Mining Difficulty um 6 Prozent auf 15,14 T fiel.

Das Bitcoin-Netzwerk im Übergang

Der Einbruch der Hash Rate, so drastisch dieser auch momentan wirken mag, ist keineswegs besorgniserregend. Vielmehr wird nun ein neues Gleichgewicht im Netzwerk hergestellt, das sich nach dem Halving neu austarieren muss. Wurden noch wenige Tage vor dem Halving viel alte Mining-Geräte ans Netzwerk angeschlossen, sind diese kurz nach dem Halving bereits wieder vom Netz gegangen.

Zudem lag das Halving inmitten des Anpassungszyklus der Mining Difficulty. Dennoch hat das Halving das Mining-Geschäft nachhaltig verändert. Die Konkurrenz zwischen den großen Mining-Pools wurde neu entfacht. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, stellen Faktoren wie Stromkosten und Effizienz der Mining-Geräte immer wesentlichere Faktoren dar.

Hash Rate Futures

Trotz dieser maßgeblichen Änderungen müssen Miner nicht zwangsläufig in wirtschaftliche Existenznöte geraten. So hat die Krypto-Terminbörse FTX die Einführung von Bitcoin Hashrate Futures bekannt gegeben. Die Hash-Rate-Futures beginnen zu Beginn eines Quartals und laufen am Ende des Quartals aus. So wird der Q3-2020 Hash-Rate-Future für einen Zeitraum zwischen Juli und September 2020 auslaufen. Die Berechnung der Terminkontrakte erfolgt auf der Bitcoin Hash und berücksichtigt die durschnittliche Mining Difficulty:

Es ist unmöglich, die Hash Rate genau zu messen – man kann sie am besten anhand von Blockzeiten und Schwierigkeitsgrad bestimmen. Da jedoch bei der Schwierigkeitsanpassung versucht wird, 10 Minuten Blockzeiten beizubehalten, wird über lange Zeiträume die durchschnittliche Hash Rate proportional zur durchschnittlichen Schwierigkeit sein.

Gerade für Miner könnten die Futures ein geeignetes Produkt sein, um sich gegen die alle zwei Wochen stattfinden Anpassungen der Mining Difficulty abzusichern.

Bitcoin-Kurs (BTC) scheitert trotz Twittertrend an der Angstmarke

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Seit dem Halving vor rund einer Woche hat der Bitcoin-Kurs (BTC) deutlich zulegen können. Die Marke von 10.000 US-Dollar scheint jedoch unbezwingbar. Dabei belegt der jüngste Twitter-Trend ein steigendes Interesse an der Kryptowährung.

Kurze Zeit schien es, als könne der Bitcoin-Kurs (BTC) die mittlerweile geradezu magisch gewordene Marke von 10.000 US-Dollar endlich durchbrechen. Doch nach einem raschen Anstieg auf knapp 9.900 US-Dollar, fiel der Bitcoin-Kurs in den gestrigen Mittagsstunden auf etwas über 9.500 US-Dollar und bewegt sich mit einer Schwankungsbreite von 200 US-Dollar an diesem Niveau. Mit einem Minus von 1,6 Prozent im Tagesvergleich fällt der Bitcoin-Kurs somit auf 9.590 US-Dollar, liegt aber knapp eine Woche nach dem Halving mit 11,8 Prozent auf Wochensicht im Plus.

Dieser Trend spiegelt sich auch bei den Altcoins wieder. So notiert der Ether-Kurs (ETH) zwar mit einem Minus von 1,1 Prozent in den letzten 24 Stunden bei 211,77 US-Dollar. Im Wochenvergleich kann die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung aber ein ansehnliches Polster von 14,3 Prozent behaupten. Der Ripple-Coin XRP verharrt hingegen auf dem Niveau vom Vortag und wird mit einem kaum merklichen Rückgang von 0,2 Prozent bei 0,203 US-Dollar gehandelt. In Wochenrückblick verteidigt der XRP-Kurs somit eine Kussteigerung von 4,9 Prozent. Im direkten Vergleich sticht der IOTA-Kurs (MIOTA) mit 13,3 Prozent Zugewinn in den letzten sieben Tagen den XRP-Kurs jedoch aus. Mit einem leichten Minus von 1,1 Prozent binnen eines Tages rutscht der IOTA-Kurs allerdings auf gegenwärtig 0,201 US-Dollar.

Bitcoin-Echokammer schwillt an

Eine interessante, wenngleich mit dem Bitcoin-Kurs in indirekter Korrelation stehende Entwicklung, ist der Anstieg des Bitcoin-Suchvolumens auf Twitter. Laut TIE, einem Nachrichtendienst für alternative Krypto-Daten, sprechen Investoren rund eine Woche nach dem Halving positiver über Bitcoin als jemals zuvor in den letzten zweieinhalb Jahren. Dies ergibt sich aus dem Verhältnis der Anzahl positiver und negativer Bewertungen auf des Hodlers Lieblingsplattform.

Darüber hinaus sei der 30-Tage-Durchschnitt des Tweet-Volumens von Bitcoin ebenfalls auf einem Allzeithoch für das Jahr 2020. Am 17. Mai gab es 31.111 Tweets über die Kryptowährung mit Wörtern wie Bitcoin, Gold, Handel und Halving. In diesem Zusammenhang schaffte es die Autorin J.K. Rowling aufgrund ihrer Bitcoin-Erklärungsanfrage vom 15. Mai ganz nach oben in der Rangliste.

Dass die Diskussionskultur auf der Plattform jedoch nicht immer der Etikette entspricht, durfte die Autorin des Weltbestsellers Harry Potter am eigenen Leib feststellen. Auf ihre einfache Frage, ob ihr jemand erklären könne, was Bitcoin sei, erntete J. K. Rowling die ganze Bandbreite der Twitter-Szene. Von einer kurzen sachlichen Einordnung Vitalik Buterins bis hin zum dünnhäutigen Shitstorm: Die Frage hat eine Lawine ausgelöst und einmal mehr gezeigt, dass Bitcoin die Gemüter hoch kochen lässt. Als Sprachrohr der Szene spricht der Anstieg des Suchvolumens aber eine durchaus positive Sprache für Bitcoin.

Bakkt und Andreessen Horowitz belegen Wachstumstrend

Während sich die aufgehitzten Gemüter allmählich auf Twitter abkühlten, gab die Bitcoin–Futures-Börse der Intercontinental Exchange (ICE), Bakkt, gestern bekannt, den Verwahrservice auf 70 institutionelle Kunden ausgedehnt zu haben. In Kooperation mit dem Versicherungsunternehmen Marsh habe man den Versicherungsschutz des digitalen Assets von 125 Millionen US-Dollar um weitere 500 Millionen US-Dollar aufgestockt, heißt es in der schriftlichen Mitteilung.

Damit kommt die Börse dem insgesamt wachsenden institutionellen Interesse nach Bitcoin entgegen. Gerade für Großinvestoren stellt der vollregulierte Futures-Handel oftmals den einzigen Zugang zum Bitcoin-Handel dar, da diese an Bitcoin-Börsen nicht handeln dürfen oder wollen.

Doch der Sinusknoten und damit Taktgeber des Krypto-Herzschlags sind Blockchain-Unternehmen, die der Krypto-Adaption mit innovativen Projekten auf die Sprünge helfen. Laut dem Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz erlebt das Krypto-Ökosystem demnach eine Blütephase. Den Kursschwankungen am Markt zum Trotz, überdauern viele Krypto-Start-ups auch die härtesten Marktverwerfungen und etablieren sich mit langlebigen Produkten. Obwohl der Corona-Crash auch Jungunternehmern mit Krypto-Bezug zugesetzt hat, scheint das Vertrauen in die Krypto-Ökonomie ungebrochen. So hat Andreessen Horowitz erst kürzlich einen zweiten Krypto-Fonds für Start-ups im Gesamtvolumen von 515 Millionen US-Dollar aufgesetzt.

Bitcoin-Kurs (BTC) kämpft sich zum Wochenende nach oben

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Erneut ist der Bitcoin-Kurs (BTC) im gestrigen Handelsverlauf an der Marke von 10.000 US-Dollar abgeprallt. Aktuell legt die Krypto-Leitwährung aber wieder zu und könnte zum Wochenende wieder Kurs auf 10.000 US-Dollar nehmen.

Mit einer Schwankungsbreite von knapp 500 US-Dollar hat sich der Bitcoin-Kurs (BTC) in den letzten 24 Stunden von seiner volatilen Seite gezeigt. Nachdem der BTC-Kurs in den gestrigen Mittagstunden beinahe auf 9.900 US-Dollar anstieg, fiel er in den frühen Morgenstunden auf unter 9.400 US-Dollar. Die symbolische Marke von 10.000 US-Dollar, die die Krypto-Leitwährung vergangenen Freitag nur kurz durchbrechen konnte, scheint derzeit unantastbar. Aktuell notiert BTC mit einem Plus von 0,8 Prozent im Tagesvergleich bei 9.522 US-Dollar.

Der Ether-Kurs tut es dem Bitcoin-Kurs gleich und klettert ebenfalls um 0,8 Prozent in den letzten 24 Stunden auf 200,41 US-Dollar. Der Ripple-Coin XRP zeigt sich hingegen unverändert und bleibt im Vergleich zum Vortag auf 0,201 US-Dollar stehen. Deutlich zulegen konnte demgegenüber der IOTA-Kurs (MIOTA), der mit einer ansehnlichen Steigerung von 9,4 Prozent auf 0,208 US-Dollar anzieht. Auf Wochensicht liegt die Internet-der-Dinge-Währung somit mit 12,9 Prozent im Plus.

Bitcoin-Kurs kann von negativem Fed-Leitzins profitieren

Um die Folgen der Corona-Krise auf die Wirtschaft abzufedern, hat die US-Notenbank Fed den Leitzins Mitte März um einen Prozentpunkt auf einen Korridor von 0 bis 0,25 Prozent gesenkt. Fallen die Zinssätze in den USA in naher Zukunft jedoch in den Negativbereich, könnten dem aktuellen Bericht von Stack Funds zufolge Anleger auf alternative Anlagemöglichkeiten ausweichen. In diesem Umfeld könnte sich für Bitcoin eine Chance bieten, eine noch breitere Akzeptanz unter institutionellen Investoren zu erlangen.

Die Federal Funds Rate ist derjenige Zinssatz, zu dem die amerikanischen Geldinstitute bei Interbankengeschäfte Geld untereinander leihen. Fällt der Zinssatz, werden Banken angeregt, sich das billiger gewordene Geld zu leihen. Dadurch werden Investitionsimpulse geschaffen, um eine drohende Rezession von der Wirtschaft abzuwenden. 

Als Regulierungsinstrumente der Notenbanken sind negative Zinssätze daher ein Zeichen für eine sich abschwächende Wirtschaft:

Theoretisch tritt ein negativer Zinssatz auf, wenn eine Zentralbank eine sich abschwächende Wirtschaft ankurbeln muss. Während großer Deflationsphasen behalten die Menschen und Unternehmen ihr Bargeld, anstatt es auszugeben, und negative Zinssätze fördern diese Aktion im Gegensatz dazu, dass sie es in einer Bank aufbewahren.

Wenn niedrige oder negative Zinssätze in der Wirtschaft vorherrschen, fallen auch die Rendite traditioneller Vermögenswerte niedrig aus. Infolge suchen Investoren nach alternativen Anlageklassen wie Bitcoin, die trotz wirtschaftlicher Schieflage attraktive Renditen bieten:

Daher ist es schwierig zu argumentieren, warum ein Fondsmanager den digitalen Vermögenswert nicht als Absicherung seines Portfolios betrachten würde. […] Bitcoin ist ein Vermögenswert, der aus einer Rezession geboren wurde, und wird seine Robustheit durch eine Rezession weiter unter Beweis stellen.

Hedgefonds und Banken setzen auf Bitcoin

Dahingehend lässt sich festhalten, dass das institutionelle Interesse an Bitcon in letzter Zeit bereits deutlich zugenommen hat. So ist das verwaltete Bitcoin– und Krypto-Vermögen von Hedgefonds dem jüngsten „Crypto Hedge Fund 2020“-Bericht von PwC und Elwood zufolge im Gesamtvolumen deutlich gestiegen. Zugleich sind die Renditen für Krypto–Hedgefonds im vergangenen Jahr von 19 auf 30 Prozent im vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Hedgefonds-Anteile mit einem Vermögen von über 20 Millionen US-Dollar sind ebenfalls von 19 auf 35 Prozent gestiegen. Die Zahlen verdeutlichen, dass das Krypto-Ökosystem zusehends auf das Interesse von Großinvestoren stößt. In Zeiten globaler wirtschaftlicher Verwerfungen und angesichts der Geldgeberpolitik der Notenbanken vertrauen Anleger immer häufiger auf alternative Anlegemöglichkeiten.

Zudem öffnen auch allmählich traditionelle Finanzinstitute dem Krypto-Kosmos ihre Pforten. So hat Bankenriese JPMorgan kürzlich Konten für die Bitcoin-Börsen Coinbase und Gemini eingerichtet. JPMorgan soll für die Exchanges künftig die Abwicklung von Fiat-Transaktionen übernehmen, also Überweisungen, Einzahlungen und Auszahlungen tätigen. Der Krypto-Handel bleibt derweil in den Händen der Börsen. 

Bitcoin-Kurs (BTC) im Plus – Halving-Nachwehen und Walwanderung

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Knapp drei Tage nach dem Halving setzt sich der Bitcoin-Kurs (BTC) in Bewegung. Derweil stranden Ether-Wale an der Bitcoin-Küste – unter dessen Auftrieb die Altcoins mit nach oben gespült werden.

Mit einem Plus von 6 Prozent in den letzten 24 Stunden nimmt der Bitcoin-Kurs kurz nach dem Halving allmählich an Fahrt auf. Auf Wochensicht glänzt die Krypto-Leitwährung mit immerhin 3,2 Prozent Kursgewinn und notiert somit aktuell bei 9.429 US-Dollar. Reagierte der Bitcoin-Kurs wider Erwarten mit einem leichten Einbruch auf das Halving, kann er im Nachgang deutlich zulegen. Ob sich eine verzögerte Nach-Halving-Rallye andeutet, bleibt jedoch abzuwarten. Die Altcoins freut es jedenfalls und folgen dem Bitcoin-Kurs mit nach oben.

So klettert der Ether-Kurs (ETH) mit einem Plus von 4,5 Prozent im Tagesvergleich auf 198,91 US-Dollar und verfehlt somit bei Redaktionsschluss nur knapp die Marke von 200 US-Dollar. Auch der Ripple-Coin XRP profitiert von den jüngsten Marktdynamiken und steigt binnen 24 Stunden um 1,8 Prozent auf 0,201 US-Dollar. Der IOTA-Kurs (MIOTA) notiert unterdessen mit einem Steigerung von 3 Prozent bei 0,192 US-Dollar und liegt damit auf Wochensicht mit 7,6 Prozent im Plus.

Auf zu neuen Ufern: Ether-Wale treiben in Bitcoin-Gewässern

Die Spuren, die das Halving abgesehen vom Bitcoin-Kurs im Krypto-Ökosystem hinterlässt, werden allmählich sichtbar. So führte das Halving nicht nur zu einer sich bereits jetzt abzeichnenden Umverteilung von Mining-Anteilen, sondern auch zu einer Neuorientierung von Ether-Walen.

Dies legen zumindest die Zahlen von Glassnode nahe. Demnach ist die Zahl der Adressen, die große Mengen an Ether halten in den letzten Wochen deutlich zurückgewichen. Der Sieben-Tage-Durchschnitt der Adressen mit 10.000 Ether oder mehr fiel am Dienstag, nur einen Tag nach dem Halving, auf 1.050. Das ist der niedrigste Stand seit Januar 2019 und gegenüber dem Hoch im Dezember von 1.115 Adressen ein Rückgang von fast 6 Prozent.

Der Einbruch an großen Ether-Adressen steht im Kontrast zum jüngsten Anstieg der Bitcoin-Wal-Adressen. Der gleitende Sieben-Tage-Durchschnitt der Anzahl der Adressen mit 10.000 Bitcoins oder mehr stieg Ende April auf 111, den höchsten Stand seit August 2019.

Der Rückgang von Ether-Walen und der gleichzeitige Zustrom von Bitcoin-Walen deutet darauf hin, dass einige ETH-Wale in Erwartung eines möglichen Kursanstiegs im Zuge des Halvings ihre Anlagen in BTC umparken.

Heute schon gehodlt?

Ein weiterer Trend deutet auf eine langfristige Stabilisierung des Bitcoin-Kurs hin. So zogen Anleger rund 23.540 Bitcoin (BTC) im aktuellen Gegenwert von rund 222 Millionen US-Dollar nach dem Halving aus Bitcoin-Börsen.

Nutzer verschieben demnach ihre Einlagen weg von großen zentralisierten Börsen hin zu privaten Wallets. In der Zeitspanne von zwei Monaten nach dem Schwarzen Donnerstag ist die BTC-Menge in Bitcoin-Börsen von 2.634.574 auf 2.332.524 geschrumpft.

Dass große BTC-Mengen aus Börsen abgezogen und in private Wallets transferiert werden, könnte ein durchaus positive Entwicklung für das Bitcoin-Ökosystem sein. Statt Bitcoin als Tauschobjekt zu traden und bei günstigen schnell zu veräußern, deutet der jüngste Trend auf langfristige Anlegestrategien von Hodlern hin, die nachhaltig in Bitcoin als Wertspeicher investieren.

Diese Dynamiken spiegelten sich auch in umgekehrter Weise Mitte März wieder, als der Krypto-Markt infolge einer massiven Abverkauswelle kollabiert ist. Am schicksalsträchtigen 12. März verzeichneten Börsen einen immensen Bitcoin-Zufluss. Innerhalb von 24 Stunden wurden knapp 40.000 Bitcoin in Börsen eingezahlt. Mit der jüngsten Erholung des Bitcoin-Kurs hat sich dieser Trend nun umgekehrt. Anleger scheinen wieder Vertrauen in die Mutter aller Kryptowährungen zu schöpfen und ihre BTC von den Börsen abzuziehen, um sie auf ihren Wallets zu lagern.

Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

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Bitcoin-Kurs (BTC) setzt zum Sprung auf 9.000 US-Dollar an

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Zögerlich kommt der Bitcoin-Kurs (BTC) nach dem Halving aus der Deckung und pirscht sich an die Marke von 9.000 US-Dollar heran. Das Bitcoin-Netzwerk erlebt derweil einen zweiten Frühling.

Während der Bitcoin-Kurs (BTC) den Prognosen trotzte und pünktlich zum Halving den Sinkflug antrat, dreht er aktuell wieder ins Plus und peilt erneut die Marke von 9.000 US-Dollar an. Mit einem Anstieg von 2,5 Prozent in den letzten 24 Stunden notiert die Krypto-Leitwährung aktuell bei 8.908 US-Dollar, liegt damit aber auf Wochensicht mit einem Prozent noch leicht im Minus.

Im Windschatten des Branchenprimus ziehen auch die Kurse der Altcoins wieder an. Der Ether-Kurs (ETH) klettert zwar mit einem Plus von 1,1 Prozent auf aktuell 190,56 US-Dollar. Im Wochenvergleich fällt die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung jedoch um 7,1 Prozent. Der XRP-Kurs kann immerhin einen 24-stündigen Gewinn von 0,9 Prozent gut machen und wird gegenwärtig bei 0,197 US-Dollar gehandelt. Der IOTA-Kurs (MIOTA) steigt hingegen im Tagesvergleich um 2,5 Prozent und notiert somit bei 0,186 US-Dollar.

Wie gesund ist das Bitcoin-Netzwerk?

Das Analyseunternehmen Glassnode bewertet im jüngsten Netzwerkbericht den allgemeinen „Gesundheitszustand“ des Bitcoin-Netzwerks, der nach dem Halving nahe am Maximum kratzt. Glassnode hat den aktuellen Status auf Grundlage des On-chain-BTC-Index (GNI) berechnet, einer Kennzahl, die verschiedene On-chain-Daten erfasst. Der Global GNI, die Gesamtbewertung des Bitcoin-Ökosystems, fällt demnach im Laufe der Woche um 2 Punkte auf 74 Punkte, was den zehnthöchsten Wochenwert seit 2017 darstellt.

Grafik entnommen von Glassnode.

Der Rückgang von zwei Punkten sei dabei hauptsächlich durch den Sentiment-Subindex verschuldet, der das Verbrauchervertrauen in den Markt widerspiegelt und um 13 Punkte gesunken ist. Die Netzwerkgesundheit verbesserte sich hingegen durch einen Anstieg des Netzwerkwachstums und der Netzwerkaktivitäten und steigt um 6 Punkte von 88 auf 94 Zähler. Das Netzwerkwachstum erreicht damit das erste Mal seit dem Bull Run 2017 wieder den maximalen Wert.

Die Liquidität des Bitcoin-Netzwerks hat sich in den letzten Wochen ebenfalls geringfügig um einen Punkt verbessert, nachdem bei der Transaktionsliquidität ein Anstieg und bei der Handels-Liquidität ein leichter Rückgang zu verzeichnen war.

Grafik entnommen von Glassnode.

Insgesamt belegen die Daten von Glassnode einen guten Gesundheitszustand des Bitcoin-Netzwerks, den lediglich eine gedämpfte Anlegerstimmung am Markt trübt.

Glassnode Kompass – Wohin geht die Reise für den Bitcoin-Kurs?

Der Glassnode Kompass lokalisiert den Bitcoin-Kurs zudem grob im Bären- oder Bullenmarkt. In dieser Woche weist die Kompassnadel noch weit entfernt vom bearishem Regime 4, das durch einen fallenden Bitcoin-Kurs gekennzeichnet ist und bewegt sich tendenziell in Richtung Bullenmarkt. Aktuell verharrt er jedoch im Übergangs-Regime 3.

Grafik entnommen von Glassnode.

Der Status zwischen Bullen- und Bärenmarkt sei demnach darauf zurückzuführen, dass zwei der Schlüsselindikatoren voneinander abweichen. Während die Dynamik des Bitcoin-Kurs negativ ins Gewicht fiel, blieben die On-chain-Indikatoren stark.

Halving: Das Aus für Miner?

Ein weiterer Indikator für den Gesundheitstatus des Netzwerks ist die Hash Rate, also die von Minern ins Netzwerk gespeiste Rechenleistung. Der erwartete Einbruch der Hash Rate nach dem Halving blieb vorerst aus. Im Zuge des Halvings knickte die Hash Rate zwar zunächst ein, stabilisierte sich anschließend aber wieder auf dem vorherigen Niveau.

Entnommen von Blockchain.com

Infolge der Halbierung des Coinbase Rewards ist oftmals über eine baldige Kapitulation vieler Miner spekuliert worden. Demnach decken sich Ertrag und Kosten für viele, vor allem kleine Miner, nicht mehr. Glassnode zufolge sei dies aber keine zwangläufige Folge:

Dieser Effekt scheint durch globale wirtschaftliche Umstände, die das Mining billiger machen, wie z.B. extrem niedrige Energiepreise und die Abwertung von Währungen […] z.B. in Ländern wie Russland, abgemildert worden zu sein.

Zusammen mit den starken On-chain-Daten des Bitcoin-Netzwerks deutet dies Glassnode zufolge auf ein langfristig stabiles, „wenn nicht gar bullishes Umfeld für BTC in den kommenden Monaten hin“.

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USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,92 Euro.

Bitcoin-Kurs (BTC) nach Halving: Warten auf die Explosion

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Wie gebannt starrte die Krypto-Welt auf den Bitcoin-Kurs (BTC) – doch dieser knickte geradezu störrisch rund um das Halving ein. Erst im Nachgang dreht er aktuell wieder auf.

Das Halving ist passé und die erhoffte Kursexplosion blieb aus. Nachdem der Bitcoin-Kurs (BTC) am vergangenen Wochenende kurz die Marke von 10.000 US-Dollar erklomm, und es schien, als bringe sich die Krypto-Leitwährung zum nächsten großen Anstieg in Stellung, rauschte der Kurs am Montag, wenige Stunden vor dem Halving, wieder auf 8.500 US-Dollar, nur um wenige Stunden später, pünktlich zum Halving, noch weiter auf 8.300 US-Dollar zu fallen. Seither klettert der Bitcoin-Kurs zwar zurück nach oben, prallt aber an der Marke von 8.800 US-Dollar ab. Mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent im Tagesvergleich und einem Verlust von 1,9 Prozent auf Wochensicht notiert der Bitcoin-Kurs aktuell bei 8.695 US-Dollar.

Altcoins orientieren sich an Bitcoin-Kurs

Auch die Altcoins mussten Federn lassen. Der Ether-Kurs (ETH) hat es dem Bitcoin-Kurs gleich getan und fiel kurze Zeit nach dem Halving auf unter 180 US-Dollar. Seitdem legt die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung jedoch zu und steuert aktuell auf die Marke von 190 US-Dollar. Auf Tagessicht zeigt sich Ether somit nahezu unverändert und wird mit einem Wochenminus von 8,8 Prozent gegenwärtig bei 187,95 US-Dollar gehandelt. Der XRP-Kurs ist zwar ebenfalls in den gestrigen Abendstunden kurzzeitig abgestürzt, nimmt aber aktuell wieder Kurs auf 0,2 US-Dollar. Mit einem Minus von 0,7 Prozent in den letzten 24 Stunden liegt XRP momentan bei 0,195 US-Dollar. Der IOTA-Kurs (MIOTA) kann hingegen im Tagesvergleich mit 0,5 Prozent ins Plus drehen und notiert somit bei aktuell 0,181 US-Dollar.

Rennen um den historischen Block

Das mittlerweile dritte Halving im Bitcoin-Netzwerk ist Geschichte und hat die Block Rewards erneut halbiert. Fortan müssen sich Miner mit 6,25 anstatt 12,5 BTC im Gegenzug für das Anheften neuer Blöcke begnügen. Um 19:23 Uhr wurde der 630.000ste Block vom chinesischen Mining Pool AntPool gemined. Der Block, dem die Krypto-Welt seit Monaten entgegenfieberte, enthielt 3.134 Transaktionen und 0,90968084 BTC an Transaktionsgebühren. Das Gesamttransaktionsvolumen für den Block betrug 3311,62144322 BTC. Mit AntPool hat sich der nach jüngsten Schätzungen weltweit drittgrößte Mining Pool den historischen Block gesichert.

Grafik entnommen von Blockchain.com

Der letzte Block vor dem Halving wurde von F2Pool abgebaut, dem größten aller Mining Pools. F2Pool hat auch 2016 den ersten Block nach dem Halving generiert. Bis das Wettrennen um den nächsten Halving–Block jedoch wieder eröffnet ist, muss man sich noch einige Zeit gedulden. In etwa 4 Jahren – oder fachgerecht ausgedrückt – in 210.000 Blöcken werden die Block Rewards das nächste Mal unter die Guillotine gelegt.

Der von Hodlern erhoffte Paukenschlag in Form einer raschen Explosion des Bitcoin-Kurs blieb zwar rund um das Halving zunächst aus. Spannender wird aber ohnehin zu beobachten sein, wie sich das Halving langfristig auf die Hash Rate und damit auf die Sicherheit des Netzwerks auswirkt.

Im Schatten des Halvings

Der Gradmesser für die Aktivitäten der Miner ist die globale Hash Rate, also die insgesamt ins Bitcoin Netzwerk eingespeiste Rechenleistung. Diese ist wenige Tage vor dem Halving noch mal deutlich angesprungen. Miner könnten in Erwartung eines Kursanstiegs noch schnell auf den rollenden Bitcoin-Zug aufgesprungen sein, um sich Anteile am Krypto-Kuchen zu sichern.

Am 08. Mai, etwa zeitgleich als der Bitcoin-Kurs zum Kurssprung auf 10.000 US-Dollar ansetzte, verfehlte die Hash Rate mit 122,165m TH/Sek. nur knapp das Allzeithoch, welches sie zwei Monate zuvor am 08. März, etwa zeitgleich als der Bitcoin-Kurs allmählich in den Keller und in den Folgetagen auf 5.000 US-Dollar stürzte, bei 123,287m TH/Sek. ausbildete.

Grafik entnommen von Blockchain.com

Wie sich die Hash Rate in kommender Zeit entwickelt, bleibt abzuwarten. Das Halving markiert bereits einen leichten Knick. In Abhängigkeit zur Kursentwicklung könnte das Halving demnach für einige Miner zum Verlustgeschäft werden und sich somit auf die Hash Rate und infolge auf die Sicherheit des Netzwerks auswirken. Fällt oder stagniert der Bitcoin-Kurs über einen längeren Zeitraum, könnte das Mining im Verhältnis zu den Ausgaben nicht mehr genug Profit abwerfen, was zumindest die kleinen Fische im Mining-Becken in die Knie zwingen könnte.

Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

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