Shopify ermöglicht Bitcoin- und Krypto-Zahlungen an Händler

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Der Siegeszug der Kryptowährungen im Zahlungsverkehr ist unaufhaltsam. Durch die Partnerschaft zwischen Shopify und CoinPayments könnte die Krypto-Adaption neue Impulse bekommen.

Das globale Handelsunternehmen Shopify und der Krypto-Zahlungsanbieter CoinPayments haben eine strategische Partnerschaft beschlossen. Dies beinhaltet die Integration von CoinPayments als Zahlungsoption in die Shopify-Plattform. Denn dies soll die Adaption zur Nutzung von Kryptowährungen vorantreiben und Transaktionskosten senken.

Laut einer Pressemitteilung vom 20. Mai, haben sich CoinPayments und Shopify auf eine neue strategische Partnerschaft verständigt. Hierbei wird CoinPayments allen Shopify-Händlern den Zugang zu ihrer Krypto-Zahlungsverarbeitungsplattform ermöglichen. Durch die Integration soll die Nutzung von CoinPayments allen Händlern zur Verfügung stehen. Zudem soll die Adaption von Kryptowährungen für Geschäftstransaktionen vorangetrieben werden.

Bei CoinPayments handelt es sich um einen weltweit führenden Anbieter für Zahlungen im Bereich Kryptowährungen. Shopify ist ein global agierendes, börsennotiertes Unternehmen aus dem Bereich E-Commerce mit Sitz im kanadischen Ottawa.

Bitcoin und Kryptowährungen als Zukunft für Geschäftstransaktionen

Bereits seit 2019 arbeiten die Unternehmen in einem Pilotprojekt an der Implementierung von CoinPayments in Shopify. Von nun an soll CoinPayments für die Händler als sichtbare Zahlungsoption zur Verfügung stehen. Die Händler können aus 1.800 Kryptowährungen wählen und diese für Ihre Bezahlung nutzen. Dies soll die Nutzung und den Zugang zum Bitcoin-Ökosystem vereinfachen und gleichzeitig Kosten für Transaktionen senken. Zudem steht die Vereinfachung von grenzüberschreitenden Zahlungen durch das Wegfallen von zwischengeschalteten Intermediären im Fokus. 

Der CEO von CoinPayments, Jason Butcher sieht in der Integration von CoinPayments in die E-Commerce–Plattform mehr als nur ein großes Potential für die Zukunft.

Die Kombination aus Shopify und CoinPayments in die Zahlungsindustrie ist nicht mehr aufzuhalten.

Zudem soll CoinPayments mit seiner  benutzerfreundlichen Zahlungsplattform und Shopify als E-Commerce–Plattform dafür sorgen, dass die Nutzung von Kryptowährungen für jeden einfach getätigt werden kann. 

Als führende Unternehmen im Bereich E-Commerce und als Krypto-Zahlungsanbieter spiegelt unser kombiniertes Fachwissen die Zukunft der Geschäftstransaktionen wider.

Das kanadische Unternehmen ist im Hinblick auf die Adaption und Nutzung von Kryptowährungen auch in anderen Projekten sehr aktiv. Denn bereits im Februar teilte Shopify den Eintritt in das Libra-Netzwerk mit. Hierbei soll ein Zahlungsnetzwerk aufgebaut werden, dass sowohl Händler als auch Verbraucher bei der Nutzung von Kryptowährungen unterstützt. 

Shopify ist zudem bereits seit Jahren an der Nutzung von Bitcoin & Co. interessiert. Bereits im Jahr 2014 kündigte das Unternehmen die Einführung von Coinbase und BitPay als Zahlungsanbieter bei der E-Commerce–Plattform an.

Nasdaq setzt Corda-Blockchain für digitale Vermögenswerte ein

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Um den Handel und die Verwahrung digitaler Assets zu gewährleisten, nutzt Nasdaq künftig die Blockchain-Lösung Corda von R3.

Nasdaq, die größte elektronische Börse in den USA, hat sich mit dem Software-Unternehmen R3 zusammengeschlossen, um eine Plattform für Digital Asset Marketplaces auf der Corda–Blockchain zu entwickeln. Dies teilten die Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Marktteilnehmer sollen die Blockchain-Lösung nutzen können, um die Ausgabe, den Handel, die Abwicklung und die Verwahrung digitaler Vermögenswerte zu verwalten:

Diese Zusammenarbeit zwischen Nasdaq und R3 ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der kontinuierlichen Entwicklung von Technologien durch Nasdaq, die die Schaffung und das Wachstum von dynamischen, vertrauenswürdigen Marktplätzen für digitale Assets unterstützen. Die Corda-Plattform von R3 wird sich gut in das Technologie-Ökosystem und die Partnerschaftsstrategie von Nasdaq einfügen. Dadurch wird es möglich, die Leistungsfähigkeit eines skalierbaren Designs und ein neues Maß an Interoperabilität zu nutzen,

teilt Johan Toll, Leiter des Bereichs Digital Assets and Market Technology bei der Nasdaq-Börse.

Nasdaq will Lebenszyklus von digitalen Assets abbilden

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird Nasdaq schließlich die Corda-Blockchain von R3 einsetzen, um den „Lebenszyklus“ digitaler Assets abzubilden. Cathy Minter, Chief Revenue Officer bei R3, ergänzt dahingehend:

Finanzinstitutionen werden sich zunehmend des enormen Potenzials bewusst, das in der Bedienung der Bedürfnisse digitaler Vermögenswerte steckt. Wir können ihnen dabei helfen, diese Vermögenswerte mit Lösungen unterzubringen, die für sicherere, zuverlässigere und reguliertere Umgebungen ausgelegt sind. Zusammen mit der Nasdaq werden wir eine erstklassige Plattform bereitstellen, auf der Märkte für digitale Vermögenswerte aufgebaut werden können, was dazu beitragen wird, das Wachstum dieser und anderer Märkte rund um den Globus rasch zu beschleunigen.

Aufgrund der hohen Skalierbarkeit und geringen Latenzzeit ist die Blockchain-Lösung Corda von R3 speziell für Unternehmen konzipiert. Durch die Zusammenarbeit mit R3 will Nasdaq eigenen Aussagen nach Transparenz an Marktplätzen für digitale Vermögenswerte schaffen. Das erklärte Ziel besteht demnach darin, dass sich die „Weiterentwicklung der Geschäfte an die Standards der Kapitalmärkte anpassen können“. Bereits im vergangenem Jahr hat sich die Börse dem Krypto-Markt geöffnet und den Bitcoin- und Ether-Kurs indexiert.