News-Check: Verlorene Bitcoin, Trump und die neue Art des Fundings

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Die Highlights der Krypto-Woche. Heute: Verlorene Bitcoins, Trump vs. China, ein Schmuddel-Token und die neue Art des Fundings.

Willkommen zu unserem neuen Format: Der News-Check. Wir präsentieren euch die Highlights der Krypto-Woche. Mit einem Videobeitrag von Jan Heinrich Meyer aka essra. Alles, was in der laufenden Woche im Bereich Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen wichtig war.

Trump vs. China: Der kalte, digitale Währungskrieg

So langsam müsste es auch den letzten Optimisten dämmern: Donald Trump bekleckert sich als Außenpolitiker nicht mit Ruhm. Seine wiederholten Twitter-Ausbrüche, zuletzt in Richtung der chinesischen Regierung, belasten die ohnehin schon angespannte Beziehung der beiden Handelsmächte mit jedem Tag mehr.

China auf der anderen Seite arbeitet mit Hochdruck daran, den US-Dollar von seinem Leitwährungsthron zu stoßen. Das Mittel zur Wahl ist dabei die digitale Zentralbankwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC). Man kann es nicht anders sagen: Der kalte, digitale Währungskrieg ist in vollem Gange.

RICO: LUKSO bringt neuen Token-Standard

Wo wir schon bei absteigenden Ästen sind: Im Krypto-Space haben Initial Coin Offerings (ICO) einen angeschlagenen Ruf. Selbst hartgesottene Scammer dürften sich inzwischen dreimal überlegen, ob sie die Funding-Methode noch einmal verwenden, um Geld einzusammeln. Um ICOs wieder zu neuem Glanz zu verhelfen, hat sich Fabian Vogelsteller ein neues Konzept ausgedacht: das Reversible ICO, kurz: RICO. RICOs versprechen ein Plus an Sicherheit: Sollten Funding-Ziele nicht erreicht werden, bekommen Investoren ihr Geld zurück – Smart Contracts sei Dank. Sein Krypto-Unternehmen LUKSO steht mit dem weltweit ersten RICO bereits in den Startlöchern.

Sex meets Krypto: PornVisory will eigenen Token (PVY) einführen

Die Sex-Industrie und das Bitcoin-Ökosystem gehören zusammen. Zumindest wenn es nach PornVisory-Gründerin Veronica Noschese geht. Sie geht davon aus, dass die meisten Nutzter ihre Premium-Porno-Account-Rechnungen nicht über die private Kreditkarte abrechnen wollen und sieht hier einen perfekten Use Case für Kryptowährungen. Grund genug, einen eigenen Token einzuführen: In Anlehnung an den Basic Attention Token (BAT) aus dem Hause Brave soll der PVY-Token dafür sorgen, dass sich Pornos Schauen doppelt lohnt.

Verloren im Mempool: Was passiert, wenn deine Bitcoin-Transaktion nicht bestätigt wird?

Das Halving hat im Bitcoin-Netzwerk seine Spuren hinterlassen. Aufgrund der halbierten Belohnung lohnt sich das „Schürfen“ von neuen Bitcoin nur noch für einen ausgewählten Kreis von Minern – vor allem für solche, die sehr günstigen Strom beziehen können. Außerdem ist die Hash Rate deutlich gesunken – die Transaktionsgebühren dafür deutlich gestiegen. Manch ein Bitcoiner mag bemerkt haben, dass das Versenden von BTC auf einmal ewig zu dauern scheint. Was man tun kann, wenn die Bitcoins im Mempool feststecken, erklären wir hier.

Mehr Video-Beiträge findet ihr auf unserem Youtube-Kanal.

Das Meinungs-ECHO: Bitcoin auf 50.000 US-Dollar – Jimmy Song gewohnt Bullish

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Was haben Robert Kiyosaki, Jimmy Song und Anthony Pompliano gemeinsam? Richtig, in Sachen Bitcoin-Bullentum macht ihnen keiner was vor.

Jimmy Song: Bitcoin über 50.000 US-Dollar

Wir haben Bitcoin-Maximalist Jimmy Song zum Interview getroffen. Erwartungsgemäß gibt sich der Texaner bullish: 50.000 US-Dollar soll demnach eine Einheit des digitalen Goldes Wert sein.

Für Altcoins hingegen sieht Song schwarz. Die BTC-Dominanz dürfte 2020 seiner Ansicht nach noch auf 75 Prozent anwachsen.

Die meisten Altcoins sind kompletter Betrug. Einige von ihnen hatten einen ICO und jetzt können sie machen was sie wollen. Wenn die Finanzen schlecht laufen, erstellen sie einfach mehr von ihren Token. Außerdem sind alle Altcoins zentralisiert. Das bedeutet, du investierst mehr oder weniger in Fiat-Geld.

Jimmy Song

Robert Kiyosaki wird zum Bitcoin-Bullen

Rich Dad Poor Dad gilt als Standardwerk der Glücksritter. Darin beschreibt Bestsellerautor und Milliardär Robert Kiyosaki wie man zu Reichtum kommt – oder es so richtig vergeigt. Jüngst fand der Hawaiianer indes Zugang zum Bitcoin-Kaninchenbau und sorgt damit unter Bitcoinern für gemischte Gefühle. Einerseits sorgt der US-Amerikaner mit bullishen Bitcoin-Prognosen immer wieder für Publicity.

Andererseits löst die Polemik, die aus seinen Tweets spricht, unter Marktbeobachtern wie Nic Carter „gemischte Gefühle” aus.

Ist Satoshi zurück? UTXO von 2009 ausgegeben

Und dann gab es noch ein kleines Bitcoin-Beben. Am 20. Mai erreichte uns die Nachricht, dass jemand Bitcoin aus dem Jahr 2009 verschickt hatte. Es kommt nicht alle Tage vor, dass UTXOs aus Bitcoins Anfangstagen die Adresse wechseln. Sogleich kochte die Gerüchteküche hoch. Kann es sich dabei um Satoshi handeln? Viele kommen als Besitzer dieser ungewöhnlich alten UTXO wahrlich nicht in Frage. Neben Satoshi Nakamoto und Hal Finney wird Adam Back als heißer Besitzer der Coins gehandelt.

Nic Carter stellt indes heraus, dass ein solches Ereignis zwar selten ist. Die Wiederkehr von Bitcoins Schöpfer beweist der Zwischenfall allerdings nicht.

Jerome Powell: Wir haben das System mit Geld geflutet

Als US-Zentralbankchef hat Jerome Powell in Bitcoin-Kreisen nun wirklich kein gutes Standing. Schließlich steht der Dienstherr der Notenbank wie kein Zweiter für expansive Geldpolitik und die damit einhergehende Inflation. Seinen jüngsten Auftritt bei 60 Minutes nahm die Community sodann zum Anlass, die Unterschiede zwischen BTC (knapp) und US-Dollar (nicht knapp) herauszustellen.

60 Minutes Host Scott Pelly: „Sie haben also das Finanzsystem mit Geld geflutet?“

Jerome Powell: „Ja, das haben wir gemacht. So kann man das sehen.“

Als Zentralbank haben wie die Möglichkeit, Geld zu schaffen.

Jerome Powell

Dieser Satz war natürlich Wasser auf die Mühlen der Bitcoiner. Podcaster Anthony Pompliano etwa tweetete:

Fahren Sie fort, hier gibt es nichts zu sehen.

Die Top Bitcoin und Blockchain-News der Woche im Newsflash

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J.K. Rowling gerät in einen Bitcoin-Twitter-Shitstorm, Jimmy Song gibt sich im Interview bullish und sehr alte BTC versetzen die Community in Unruhe. Die Top News der Woche.

Willkommen zum BTC-ECHO-Newsflash. Die wichtigsten Bitcoin- und Krypto-News der vergangenen Woche.

Rückzug der Bitcoin-Miner: Welche Gefahr besteht für das Netzwerk?

Das Bitcoin Halving hat die Miner unter Druck gesetzt. Schließlich sind jene „Schürfer“, die das BTC-Netzwerk am Laufen halten, maßgeblich vom Bitcoin-Kurs abhängig. Da ihre Belohnung im Zuge des Halvings von 12,5 BTC auf 6,25 BTC halbiert worden ist, sehen sie sich beim aktuellen Kurs gehörig unter Druck gesetzt. Teilweise sind die Miner sogar gezwungen, ihre Geräte vom Netz zu nehmen. Besteht hier eine Gefahr für das Netzwerk?

J.K. Rowling: Harry-Potter-Autorin löst Twitter-Beben aus

Damit hatte die Harry-Potter-Autorin wohl kaum gerechnet. Nachdem sie auf Twitter danach gebeten hatte, Bitcoin erklärt zu bekommen, wurde sie von Antworten überflutet. Die Bandbreite der Qualität der Antworten war dabei mindestens so groß wie das Kopfschütteln, das beim Überfliegen der Antworten unweigerlich erfolgen musste.

Von der nüchtern-geekig-sachlichen Erklärung Vitalik Buterins über kompletten Unsinn und einer „Magic Internet Money“-Erklärung von Elon Musk war alles dabei. Die Krypto-Community zeigte sich nicht gerade von ihrer Schokoladen- dennoch vermutlich von ihrer ehrlichen Seite. J.K. Rowling bekam in der Folge einen größeren Shitstorm ab, weil sie eingestand, das Bitcoin-Konzept nicht verstanden zu haben.

Lebenszeichen von Satoshi? 50 BTC aus Anfangstagen bewegt

Wenn sich alte BTC bewegen, erhitzen sich sogleich die Gemüter. War das etwa Satoshi Nakamoto? Hat der berühmt-berüchtigte, dennoch unbekannte Bitcoin-Erfinder etwa seine BTC bewegt? So geschehen in der vergangenen Woche: Eine rostige Wallet erwachte zum Leben und bewegte die eigenen Funds. Sodann stellten sich Kryptonauten die Frage: War es Satoshi?

Jimmy Song: „Bitcoin müsste mindestens 50.000 US-Dollar erreichen”

Sicherlich ein Highlight der vergangenen Woche: BTC-ECHO hat Jimmy Song zum (digitalen) Gespräch getroffen. Im Interview mit Dana Hajek verrät der Programmierer, warum der Bitcoin-Kurs die 50.000 US-Dollar-Marke knacken müsste, warum die meisten Altcoins wertlos sind und wie er die Zukunft der Finanzwirtschaft sieht. Zum gesamten Gespräch geht es hier.

Samsung lanciert Blockchain-Smartphone mit Quantenchip

Auch in Sachen Adaption ist es in der vergangenen Woche vorangegangen. So wurde bekannt, dass Elektronikriese Samsung ein Blockchain–Smartphone mit Quantenchip herausgegeben hat. Als Kernfeature verfügt das Gerät über einen Quanten-Zufallszahlengenerator-Chipsatz. Damit ist es das weltweit erste 5G-fähige Smartphone, das Quantenverschlüsselung verwenden kann.

Bitcoin Halving: Futter für die BTC-Bullen – Meinungsecho-Spezial

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Nach dem Halving ist vor dem Halving. Das Meinungs-ECHO steht diese Woche natürlich im Licht der vergangenen Block-Subsidy-Halbierung – und liefert Futter für die Bitcoin-Bullen.

Eric Wall sieht die Zeichen der Zeit

Die Frage, ob Bitcoin auch in ein traditionelles Wertpapierportfolio gehört, beschäftigt die Investmentgemeinde seit geraumer Zeit. Am Mittwoch, dem 13. Mai konnte die Bitcoin-Fraktion ein weiteres Argument auf ihrer Seite verbuchen. Denn während sich einer der wichtigsten Aktienindizes, der S&P 500, südwärts verabschiedete, schrieb BTC grüne Zahlen. Damit ist die lange währende Korrelation zwischen den beiden Assetklassen gebrochen – und Bitcoin wirbt um neue Anleger.

F2Pool schreibt Bitcoin-Geschichte

Der glückliche Gewinner des Rennens um den letzten Block der dritten Epoche heißt F2Pool. Das Halving feiert der Mining Pool indes mit einer Nachricht, die langjährigen Bitcoinern ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert hat.

Die Nachricht, die F2Pool in die Coinbase-Transaktion geschrieben hat, ist eine Referenz an den Bitcoin Genesis-Block, in dem Gründer Satoshi Nakamoto folgende Message hinterlassen hat:

The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks.

Hedgefonds-Manager hofiert Bitcoin

Jeder Tag, den Bitcoin überlebt, sorgt für mehr Vertrauen in BTC. Wenn du Bargeld hast, kannst du sicher sein, dass deine Zentralbank das Ziel hat, dessen Kaufkraft um zwei Prozent pro Jahr zu verringern. Daher denke ich, dass BTC ein großartiges Spekulationsobjekt ist.

Paul Tudor Jones

Während Hedgefons-Manager dieser Tage eher skeptisch auf neuartige Investitionsobjekte wie Bitcoin blicken, macht Paul Tudor Jones Nägel mit Köpfen. Er glaubt, dass „die Wall Street Zeuge einer historischen Geburt eines Wertspeichers werden könnte.“ Gegenüber dem US-Fernsehsender CNBC gab Jones bekannt, dass der Milliardär selbst zwischen ein und zwei Prozent seiner Assets in BTC hält.

In der Szene hat die Schützenhilfe aus der Finanzbranche eine bullishe Welle der Begeisterung ausgelöst. Schließlich gilt Jones als einer der erfolgreichsten Makro-Investoren aller Zeiten.

Mike Novogratz: Der perfekte Sturm

Noch mehr Futter für die Bitcoin-Bullen. CEO und Gründer von Galaxy Digital, Michael Novogratz, sieht die Zeit für Bitcoin gekommen. Während die US-Notenbank Fed nicht genug vom Gelddrucken bekommt, hat Orange Coin letzte Woche seine dritte Halbierung des Block Subsidy vollzogen. Gegenüber CNN Business sagte der Schnurrbartrtäger:

Es ist wirklich genau das perfekte Timing für eine Makro-Story. Die Leute denken, ich sollte 1 oder 2 Prozent in Bitcoin haben, weil die Wahrscheinlichkeit, dass die Dinge mit der klassischen Geldpolitik wirklich schlecht laufen, steigt.

Mike Novogratz

Für den Milliardär ist die Sache klar: Das digitale Gold ist der diametrale Gegenentwurf zu Überschuldung und Inflationssbestrebungen. Das Halving habe diesen Umstand verdeutlicht.

Bitcoin-Bullrun (BTC): Die Weichen sind gestellt – die Lage am Mittwoch

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Wie geht es nach dem Halving weiter? Wird der Bitcoin-Kurs wieder steigen? Und was passiert bei Ethereum und Ripple? Die Lage am Mittwoch.

Das Halving ist vorüber. Und irgendwie fragen sich alle: Steigt er jetzt, der Bitcoin-Kurs? Oder dauert das noch? Der Helikopterblick über das Ökosystem verrät: So schlecht sieht es nicht aus.

(Kleiner Hinweis: Um die folgenden Zeilen zu verstehen, ist es sinnvoll zu wissen, was es mit dem Bitcoin Halving auf sich hat. Einige Erklärungen finden sich unter anderem an dieser Stelle).

Delphi Digital erwartet Bitcoin-Adaptionsschub aus Brasilien

Das Analytikerteam von Delphi Digital hat jüngst einen Bericht herausgegeben, in dem sie die Lage am Krypto-Markt – vor allem im Hinblick auf das Bitcoin Halving – analysieren. Darin legt das Unternehmen nahe, dass ein nötiger Adaptionsschub künftig aus Brasilien kommen könne. Das Land, dessen heimische Währung abgewertet und dessen politische Lage durchaus brenzlig ist, könne Menschen bald dazu bringen, sich nach alternativen Währungen umzusehen. Bitcoin biete sich hier an. Schließlich gilt die Kryptowährung als Gegenentwurf zu staatlich herausgegebenen Währungen. In Verbindung mit der aktuellen Angebotsverknappung durch das Halving könnte das zu einem Anstieg beim Bitcoin-Kurs führen.

Europäische Zentralbank erforscht CBDC

Auch Abseits vom Halving und dessen möglichem Einfluss auf den Bitcoin-Kurs steht die Welt nicht still. So wurde jüngst eine Rede öffentlich, in der Yves Mersch von der Europäischen Zentralbank (EZB) erklärt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) an den Möglichkeiten und Gefahren von digitalem Zentralbankgeld forsche. Mersch erläutert, dass der Einsatz und die Entwicklung einer Central Bank Digital Currency (CBDC) zwar ein mehr an Effizienz bedeuten könne. Dennoch halte er es für wichtig, die Details genau auszuloten, bevor es in die tatsächliche Entwicklung gehe.

Ethereum 2.0. soll im Juli kommen

Auf der diesjährigen Consensus hat Vitalik Buterin angekündigt, dass Ethereum 2.0. noch im Juli kommen soll. Der Gründer des zweitgrößten Krypto-Projektes nach Bitcoin hat den Termin in einer Videokonferenz bestätigt. Demnach arbeiteten verschiedene Ethereum-Entwickler bereits an Skalierungslösungen, um die Umstellung auf den Proof-of-Stake-Mechanismus so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Für die Umstellung von Ethereum auf Version 2.0. soll es zunächst im Rahmen einer Übergangsphase („Phase 0“) zwei parallele Versionen des Ethereum-Netzwerkes geben, wie wir an dieser Stelle im Detail erläutern:

In dieser Phase [Phase 0] wird es zunächst parallel zwei aktive Ethereum-Netzwerke geben, zum einen die aktuelle Eth1 Chain mit einem PoW und die künftige „Beacon Chain“ Eth2 Chain. Während dieser Übergangsphase können die Nutzer ihre Ether von der Eth1 Chain in die Eth2 Chain übertragen und mit einem Beacon Chain Client als Validatoren im Netzwerk agieren. Alle Transaktionen und Smart-Contract-Berechnungen laufen aber zunächst weiterhin auf der Eth1 Chain.

Investoren dürfen mit der nötigen Vorsicht auch hier auf Kursanstiege hoffen. Sollte die Umstellung reibungslos über die Bühne gehen, erwartet das Ethereum-Netzwerk ein starkes Plus an Effizienz, was letztlich auch die Vorherrschaft der Plattform im Smart-Contract-Bereich begünstigen dürfte.

Ripple (XRP) auf Expansionskurs

Auch für die drittgrößte Kryptowährung nach Bitcoin stehen die Weichen auf Expansion. So wurde am Sonntag bekannt, dass das Zahlungsnetzwerk von Ripple künftig bei der RAK-Bank in Bangladesch zum Einsatz kommen wird. Damit wird das kalifornische Unternehmen künftig den Zahlungsverkehr der neuntgrößten Bank der Arabischen Emirate regeln – und sich über ein Plus an Adaption freuen. Das RippleNet ist inzwischen auf über 300 Banken angeschwollen.

Bitcoin: Interesse wächst unter institutionellen Investoren

Auch das Interesse von institutionellen Investoren am Bitcoin-Markt wächst indes. So decken sich etwa Hedgefonds zunehmend mit Bitcoin & Co. ein. Wie zudem aus einem Bericht von PricewaterhouseCoopers (PWC) hervorgeht, werden diese auch zunehmend profitabler. Zwischen den Jahren 2018 und 2019 konnte PWC unter anderem feststellen, dass die Rendite der Bitcoin–Hedgefonds von 19 auf 25 Prozent gestiegen war.

Die Top Bitcoin (BTC) News der Woche – der BTC-ECHO Newsflash

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Eine neue Verschwörungstheorie, das nahende BTC-Halving und mehr im Bitcoin Newsflash.

Willkommen zum BTC-ECHO-Newsflash. Das Wichtigste, was im Bitcoin-Kosmos in der vergangenen Woche passiert ist.

Will Bill Gates die Welt mit Mikrochips unterwerfen?

Was wäre die Bitcoin-Welt ohne Verschwörungstheorien? Mit Sicherheit ein bisschen langweiliger – man erinnere sich nur an jenen famosen Zeitreisenden, der aus einer düsteren Zukunft berichtet, in der die Gesellschaft von BTCzu Fall gebracht wurde. Einen neuen Anreiz dürfte nun ein russischer Regisseur setzen. Denn Nikita Mikhalkov denkt, dass Bill Gates vor hat, die Welt mit Mikrochips zu unterwerfen.

Bitcoin Halving naht – jetzt BTC kaufen?

Falls es jemand noch nicht mitbekommen haben sollte: Das Halving steht in Kürze an. Die Halbierung der Belohung, die Miner für erfolgreich geschürfte Blöcke bekommen, wird von 12,5 BTC auf 6,25 BTC reduziert. Viele TraderInnen hoffen im Nachgang des Halvings auf saftige Kurszuschläge. Andere befürchten die anschließende Kapitulation der Miner. Was eintreten wird, liegt vermutlich irgendwo dazwischen.

Bitcoin-Kurs auf 288.000 US-Dollar? Das bullishe Stock-to-Flow-Update im Blick

Einer der bullishten Ansätze, wenn es um Bitcoin-Kurs-Prognosen geht, ist dieStock-to-Flow-Analyse von Krypto-Analyst PlanB. Mithilfe seines Modells bestimmt er die Seltenheit eines Gutes und kommt dabei zu dem Schluss, dass Bitcoin bald seltener als Gold ist. Im jüngsten Update seines Modells korrigierte er einige Eckpunkte – und kommt nun auf eine Bitcoin-Kurs-Vorhersage von 288.000 US-Dollar pro BTC.

Aktuelles aus der Steuer-Rechtsprechung zu Krypto-Assets

Nach wie vor gibt es Unklarheit im Bereich Steuern und Krypto-Assets. Wann muss ich meine Gewinne besteuern? Wie war das mit Bitcoin-Trading? Ein Gastbeitrag von Oliver Christian Schroen, M.A., Dipl. Betriebswirt (FH), Steuerberater bei der Peter & Partner Treubilanz Steuerberatungsgesellschaft mbH, Berlin bringt etwas Licht ins Dunkel.

Selbsternannter Satoshi Nakamoto Craig Wright soll bei Doktorarbeit abgeschrieben haben

Keine Woche ohne Meldung über Craig Steven Wright. Wie es nun aussieht, hat der selbsternannte Bitcoin-Erfinder a.k.a. „Faketoshi“ Nakamoto beim Verfassen seiner Doktorarbeit geschummelt. Ein Sprecher seiner ehemaligen Universität hat gegenüber BTC-ECHO nun bestätigt, dass der Verdacht ihm gegenüber nun untersucht wird. Die ganze Story gibt es hier.

5 Bitcoin Talks, die jeder Hodler kennen sollte – Maximalisten-Bingo

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Wo wären wir heute, wenn es charismatische Bitcoin-Evangelisten wie Andreas Antonopoulos nicht gegeben hätte? Hier sind 5 Talks, die es in sich haben.

1. Pierre Rochard: Bitcoin macht sparen wieder sexy

Der große Unterschied zwischen Bitcoin und Fiatgeld liegt im Anreiz zum Sparen. Während Fiatgeld inflationär designt ist und dadurch tendenziell an Wert verliert, handelt es sich bei Bitcoin um Hartgeld. Im Gegensatz zu Euro oder US-Dollar nimmt die BTC-Kaufkraft eher zu als ab. Schließlich ist die Menge an verfügbaren Bitcoin auf 21 Millionen Coins begrenzt.

In seinem Talk auf der BitBlockBoom Conference formuliert Pierre Rochard genau diesen Gedanken. Demnach ist Bitcoin nicht nur ein geniales Zahlungssystem, sondern auch eine „Savings Technology“, also technologisch so gestaltet, dass es Anreize zum Sparen setzt.

Fiatwährungen sind so gestaltet, dass sie dich vom Sparen abschrecken. Das bewusste Verwässern der Geldmenge sorgt für Anreize, Fiatgeld möglichst schnell zu investieren bzw. auszugeben. Das erste, woran man nach Eingang der Gehaltsabrechnung denkt, ist, das Geld in den Aktienmarkt zu stecken oder auszugeben.

Pierre Rochard

Wieso hingegen Bitcoin Sparen wieder attraktiv macht, seht ihr im Talk.

2. Andreas Antonopoulos: Das Internet des Geldes

Wenn jemand in einer Auflistung über rhetorische Bitcoin-Evangelisten nicht fehlen darf, dann ist es Andreas Antonopoulos. Der studierte Computerwissenschaftler hat durch seine charismatischen Reden vermutlich mehr Bitcoiner an Bord geholt als jeder andere.

Bitcoin, die Erfindung eines anonymen Schöpfers. Als Open-Source-Projekt ins Leben gerufen und von einer Gemeinschaft Freiwilliger aufrecht als Peer-to-Peer-Netzwerk aufrechterhalten. Für die ersten sechs Jahre belächelt und ignoriert. Jetzt nicht mehr.

Andreas Antonopoulos

So startet @aantonop seinen legendären Bitcoin-Talk über das Internet des Geldes. Darin stellt Antonopoulos Vergleiche über die Entstehung des Internets mit Bitcoins Wachstum an – und erklärt, wieso Bitcoin die ideale Geldform ist.

Gerade Einsteigern könnte dieser Talk auf der schwedischen Internet Days Konferenz vom November 2017 Lust auf mehr machen. Ein absoluter Klassiker.

3. Jimmy Song: Bitcoin ist antifragil

Das Konzept der Antifragilität beschreibt Systeme, die „Erschütterungen“, also Krisen, nicht nur überstehen, sondern daran wachsen. Die Idee geht auf das Werk Antifragile: Things That Gain from Disorder von Nassim Taleb zurück, das erstmals 2012 veröffentlich wurde.

Darin beschreibt Taleb Systeme, die „von Schocks wie Volatilität und Unsicherheit profitieren“. In der Geschichte finden sich nicht viele solcher antifragilen Systeme. Beispiele wären etwa das Wolffsche Gesetz, nach dem die Knochendichte nach erhöhter Belastung zunimmt. Die Kernidee ist also, dass antifragile Systeme Belastung nicht nur aushalten, sondern dass es sie verbessert.

Nach Aussage von Bitcoinern wie Jimmy Song handelt es sich beim digitalen Gold um genau ein solches antifragiles System. So sorgt die Volatilität etwa dafür, dass „schwache Hände“ bei Kurseinbrüchen liquidiert werden, und Bitcoin so schneller den Weg in „starke Hände“ findet. Langfristig sinkt die Volatilität dadurch und BTC gewinnt an Stärke.

4. Aleksandar Svetski: Blockchain ist tot

Bitcoin-Maximalisten gelten nicht gerade als Verfechter der Blockchain–Technologie – es sei denn, man setzt sie für solides Geld wie Bitcoin ein. Für Bitcoiner wie Aleks Svetski, seines Zeichens Gründer der Investment-App Amber, ist die Sache glasklar: Der Einsatz der Blockchain–Technologie ist nur dort sinnvoll, wo der Effizienzverlust von verteilten Systemen von seinen Vorteilen überwogen wird. Denkt man das zu Ende, bleibt eigentlich nur noch Geld als Blockchain-Einsatzgebiet übrig.

Die Blockchain-Befürworter, so Svetski, berücksichtigen nicht, dass der Kontext, in dem man Technologien anwendet, entscheidend ist. Man könne nicht einfach einen Teil eines Rezepts austauschen, optimieren und damit zu einem besseren Endprodukt gelangen.

Den gesamten Talk findet ihr hier.

5. Dan Held: Bitcoin Mining nutzt Energie und das ist okay

Die Mutter aller Totschlagargumente wenn es um Bitcoin geht, ist der Energieverbrauch des Minings. Die Kryptowährung Nr. 1 verbraucht tatsächlich eine Menge Strom; man spricht von einem Energieverbrauch, der mit dem von Staaten wie Dänemark vergleichbar ist.

Hodler wissen, dass das notwenig ist, damit Bitcoin langfristig sicher bleibt. Wer müde geworden ist, den Zusammenhang von Hash Rate, Stromverbrauch und Proof of Work ausführlich zu erklären, kann in Zukunft einfach auf diesen Talk von Dan Held verweisen. Auf der Value of Bitcoin Conference erklärt er, wieso Energie die Grundlage allen Lebens ist und dass Energieverbrauch in der Regel ein Zeichen für Wohlstand und Fortschritt ist.

Ein steigender Energieverbrauch bei Bitcoin ist also ein klares Zeichen für das Wachstum der Kryptowährung Nr. 1.

Bitcoin ist ein Super-Gut, geprägt von Energie selbst, dem fundamentalen Gut des Universums.

Dan Held

Bitcoin-Kurs (BTC): „Die Rezession ist noch nicht eingepreist“

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Hat Bitcoin nach dem Halving das Zeug zur Weltwährung? Wann kommt der nächste Dip? Und warum wurde Roger Ver vom Bitcoin-Jesus zum BTC-Judas? Das Meinungs-ECHO.

Analyst: Bitcoin-Kurs steht vor rezessionsbedingten Abverkäufen

Krypto-Analyst Cole Garner hält die aktuelle Korrelation von Bitcoin-Kurs und traditionellen Märkten für einen Grund, dass Bitcoin vor weiteren kurzfristigen Kursverlusten steht. Garner sieht darin eine gute Gelegenheit zum Einsteig. In einer 12-teiligen Tweet-Serie zitiert er unter anderem den Makroinvestor Raoul Pal, der Anfang März folgenden Tweet absetzte:

Damit eines klar ist: Eine Rezession führt in der Regel zu einem Rückgang der Aktien um 30 bis 40 Prozent, eine große Rezession hat in der Regel einen Rückgang von 40 bis 60 Prozent und eine Depression liegt bei 60 bis 80 Prozent. Wir haben noch nicht einmal eine Rezession eingepreist. Es liegt noch ein langer Weg vor uns.

Raoul Pal

Garner geht davon aus, dass auch jetzt noch Abverkäufe bei traditionellen Indizes wie dem S&P500 anstehen. Der Analyst rechnet damit, dass auch der Bitcoin-Kurs wieder Regionen unterhalb der 6.000 US-Dollar sehen wird:

Falls und wenn [der S&P 500] nachgibt, werden risikoreiche Anlagen wie BTC wahrscheinlich verkauft. Der Liquidations-Mechanismus von BitmMEX wird den gleichen Fehler nicht zweimal machen. Aber Bitcoin könnte niedrige Aufträge ausführen. Das „Big Picture“ ist bullish – aber ein Durchlaufen der Tiefstände könnte zuerst kommen. Wenn es nach mir geht, würde ich zwischen 5.600 und 4.800 US-Dollar kaufen,

so Garner, der angesichts des bevorstehenden Umsattelns auf Proof of Stake auch mit Ethereum liebäugelt.

Preston Pysh: Bitcoin Halving als Katalysator für sechstellige Kurse

Auch Marktanalyst Preston Pysh macht keinen Hehl aus seinem Bitcoin-Bullentum. In seinem eigenen Podcast zeichnet Pesh ein optimistisches Bild für den Bitcoin-Kurs. Das Bitcoin Halving soll als Katalysator für eine parabolische Kursrallye dienen, die den Bitcoin-Kurs in sechstellige Gefilde tragen wird, wo er sich mittelfristig einpendeln soll.

Glaube ich, dass es nur bis zu [100.000] US-Dollar gehen und dann aufhören wird? Verdammt nein. Er wird direkt durch diese Zahl marschieren. Er wird wahrscheinlich auf 200.000 bis 300.000 Dollar steigen. Und dann, wenn er seine Fluchtgeschwindigkeit nicht erreicht, was ein ganz anderer Begriff ist, der meiner Meinung nach völlig abhängig ist von all diesem anderen Makrokram, über den wir besprochen haben, dann wird er wieder auf diese 80.000 bis 100.000 US-Dollar-Marke zurückkommen. Und dort wird er bis zum nächsten vierjährigen Halving-Event bleiben.

Preston Pysh

Bitcoin hat nicht das Zeug zur globalen Leitwährung

Den Traum vieler Hardcore-Bitcoiner, dass BTC eines Tages den US-Dollar als globale Reserve-Währung ablösen wird, hält Marktstratege Jim Bianco von Bianco Research für unwahrscheinlich. Im Podcast mit Andreas „Pomp“ Pompliano erklärte er, warum – und ob es eine Kryptowährung gibt, die eher das Zeug zur dezentralisierten Leitwährung hat. So wiegelte Bianco im „Pompcast“ ab:

Sie existiert wahrscheinlich noch nicht. Ich weiß nicht, wann sie existieren wird oder welche es sein wird, denn sie muss sowohl ein Tauschmittel als auch ein Wertaufbewahrungsmittel sein. Bitcoin mag ein Wertaufbewahrungsmittel sein, aber es ist kein wirklich gutes Tauschmittel… Vielleicht gibt es noch andere wie Ether oder etwas anderes, das man als besseres Tauschmittel bezeichnen könnte, aber sie sind kein gutes Wertaufbewahrungsmittel.

Jim Bianco

Bianco hatte erst den geplanten Facebook Coin Libra als einen potenziellen US-Dollar 2.0 gehandelt, der regulatorische Gegenwind habe dem Projekt mittlerweile jedoch die Zähne gezogen. Dass die nächste globale Leitwährung eine Kryptowährung sein wird, davon ist Bianco jedoch nach wie vor felsenfest überzeugt.

Roger Ver: Vom Bitcoin-Jesus zum BTC-Judas

Bitcoin (BTC) hat Roger Ver schon vor langer Zeit zum reichen Mann gemacht: Bereits 2011 sitzt er im Bitcoin-Boot. Der Bitcoin-Kurs lag in diesem Jahr teilweise noch unter 1 US-Dollar. Sein frühes Engagement für die Kryptowährung Nr. 1 brachte Ver den Spitznamen „Bitcoin Jesus“ ein. In den vergangenen Jahren hat sich Ver jedoch vom Bitcoin-Jesus zum BTC-Judas gemausert: Mittlerweile verliert Ver, der maßgeblich an der Abspaltung von Bitcoin Cash (BCH) beteiligt war, kaum noch ein gutes Wort über Bitcoin. Warum das so ist, bekräftige Ver zuletzt über den Kurznachrichtendienst Twitter:

Wenn Bitcoin noch als Geld funktionieren würde, würde ich gerne weiter dafür werben. Heute wäre es mir peinlich, etwas mit einer so schlechten Benutzererfahrung wie BTC zu fördern. Deshalb werbe ich jetzt für Bitcoin Cash,

Roger Ver via Twitter

schreibt Ver in Reaktion auf den Post eines Bitcoiners, der sich über lange Transaktionszeiten bei BTC beschwert hat.

Die Top Bitcoin und Blockchain News der Woche

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Diese Woche keine Zeit für Bitcoin und Co. gehabt? Macht nichts. Die wichtigsten Ereignisse aus der Krypto-Welt im Überblick.

Bitcoin-Kurs (BTC) zieht an – Hodler im Hamstermodus

Falls es irgendjemand noch nicht mitbekommen hat: Der Bitcoin-Kurs steigt wieder. Nachdem das digitale Gold Anfang der Woche noch unter der 7.000-US-Dollar-Marke notierte, verabschiedet sich der Kurs mit einem satten Plus ins Wochenende. Zu Redaktionsschluss handelt BTC bei über 7.500 US-Dollar – ein Zugewinn von über 6 Prozent im Wochenchart.

Wieso der Anstiegt aktiver Bitcoin-Adressen bullishe Signale sendet, lest ihr hier.

Manipulieren Tether & Co. den Markt?

Tether sieht sich seit geraumer Zeit verschiedensten Vorwürfen ausgesetzt, dabei ging es etwa immer wieder um die Frage, ob Tether Limited für Anstiege beim Bitcoin-Kurs verantwortlich ist. Eine neue Studie nahm sich daher den Zusammenhang zwischen Kursbewegungen und dem Druck neuer Stable Coins vor. Einen eindeutigen Beweis für systematische Kursmanipulationen finden die Autoren jedoch nicht. Hier mehr.

„Neue“ Nachricht von Satoshi Nakamoto?

Beinahe religiös betrachtet man in Krypto-Kreisen Textfragmente des anonymen Schöpfers Satoshi Nakamoto. Jede Mail und jeder Forenbeitrag wurde im Nachgang bereits akribisch diskutiert. Nun gibt es Neuigkeiten vom Autor des Bitcoin Whitepapers. Adam Back, Geschäftsführer von Blockstream und selbst Cypherpunk der frühen Stunde, hat nun eine Satoshi-Nachricht ausgegraben, die bereits aus dem Jahr 1999 stammt, also 10 Jahre vor dem Genesis-Block.

Darin diskutiert Satoshi Ideen, die sich auch im White Paper wiederfinden.

BTC-Automaten breiten sich aus

Bitcoin-Automaten gelten als probates Mittel, für mehr Öffentlichkeit sowie Adaption der Kryptowährung Nr. 1 zu sorgen. Schließlich ist deren Handhabe deutlich leichter als der Tausch über Krypto-Börsen. Coin ATM Radar listet mittlerweile weltweit über 7.630 BTC-Automaten. Allein in diesem Jahr stellten verschiedene Anbieter bereits 1.200 neue BTC-Wechselmaschinen auf. Wieso Deutschland mit schlappen 69 Automaten aktuell kein Mekka für Bitcoin ATMs ist, lest ihr hier.

Ölpreis-Crash bei WTI: Was der Öl-Markt mit Bitcoin Mining zu tun hat

Der Ölpreis ist gecrasht. Der Kurs der US-Öl-Sorte WTI etwa handelte in der vergangenen Woche so gering wie seit 21 Jahren nicht mehr. Der Ölpreis verbuchte Kurseinbrüche von über 70 Prozent. US-Podcaster und Bitcoin-Maximalist Marty Bent denkt im Zuge des Ölcrashs schon über die Fusion des ausgedienten Rohstoffs Öl mit dem Bitcoin Mining nach. Demnach arbeitet die Great American Mining (GAM) Company derzeit an einem System, um Abfallstoffe, die bei der Öl- und Gasgewinnung entstehen, für das Mining zu verwenden. Dafür müsse man lediglich Mining Rigs neben Ölfeder platzieren und könne so das Verlustgeschäft mit Abfallprodukten durch die Satoshi-Produktion ausgleichen.

„Zehnfacher“ Bitcoin-Kurs nach Halving – Plan B

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Das Bitcoin-Halving bedeutet die Feuertaufe für das Stock-to-Flow Modell, meint Perma-Bulle PlanB. Jimmy Song fordert indessen angesichts der Corona-Krise einen „Reset“ mit Bitcoin, während Ryan Selkis ein bullishes Signal bei den Stable Coins sieht. Das Meinungs-ECHO

Das Kryptoversum fiebert dem Bitcoin Halving im Mai entgegen: In der planmäßigen Drosselung der Bitcoin-Produktion sehen viele einen möglichen Kurstreiber. So auch der Krypto-Analyst PlanB: Mit seinen Ausführungen zum Stock-to-Flow-Modell (S2F) für Bitcoin lässt Plan B seit März 2019 die Bitcoin-Bullen regelmäßig mit der Zunge schnalzen. Das Stock-to-Flow-Modell suggeriert einen bullishen Zusammenhang zwischen den vergangenen Bitcoin-Halvings und der Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Vor kurzem bekräftigte Plan B seine Auffassung, dass der Bitcoin-Kurs nach dem Halving starke Zuwächse erleben wird – allerdings nicht sofort.

Das nächste Halving sein nun die Nagelprobe für das Modell:

Meiner Ansicht nach wird das [Bitcoin] Halving 2020 wie 2012 & 2016 verlaufen. Gemäß dem S2F-Modell erwarte ich einen 10-fachen Kurs (Größenordnung, nicht genau) 1-2 Jahre nach dem Halving. Bei dem S2F-Modell wird die Halbierung ein Make-or-break für das S2F-Modell sein. Ich hoffe, diese Halbierung wird uns mehr über die zugrunde liegenden Fundamentaldaten und Netzwerkeffekte lehren.

PlanB via Twitter

Auch Krypto-fremde Kreise haben indessen das S2F-Modell für sich entdeckt. So kam etwa die Bayern LB im Oktober 2019 bei ihrer Analyse auf einen Post-Halving-Kurs von 90.000 US-Dollar – was sich mit Plan Bs aktueller Schätzung deckt.

Ist der Bull Run nach dem Bitcoin–Halving eine selbsterfüllende Prophezeiung? Vielleicht. Ein Selbstläufer? Sicher nicht.

Jimmy Song: Reset mit Bitcoin

Die beispiellosen Finanzhilfen, die von Regierungen und Zentralbanken zur Abmilderung der Corona-Krise verabschiedet werden, bringen die Gefahr der Inflation mit sich. Bitcoiner wie der Krypto-Unternehmer Jimmy Song weisen in diesen Zeiten deshalb vermehrt auf den Umstand hin, dass eine Aufblähung der Geldmenge bei Bitcoin nicht möglich ist. Für Song steht fest:

Jeder Dollar, den die Fed druckt, wählt Gewinner und Verlierer aus. Gewinner und Verlierer: Regierungsangestellte, Banken, Großunternehmen, bereits reiche Leute. Verlierer: Angestellte im Privatsektor, Kleinunternehmen, Mittelstand, Arbeiter, die von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck leben.

Reset mit #Bitcoin

Jimmy Song via Twitter

Leichter gesagt, als getan.

Drei Milliarden US-Dollar warten auf Bitcoin und Co.

Der Corona-Crash habe nur für einen zeitweisen Rückzug von Investoren aus Krypto-Assets gesorgt, ist sich Ryan Selkis indessen sicher. Der Blockchain-Analyst gründet seinen Optimismus auf dem Umstand, dass noch erhebliche Summen in Form von Stable Coins auf den Bitcoin-Börsen liegen:

Es gibt jetzt Stable Coins im Wert von über 3 Milliarden Dollar, die auf den Börsen herumliegen. Wollten Investoren vollständig aus Krypto auscashen, hätten sie Gelder an Banken abgehoben. Stattdessen haben wir jetzt mehr Dry Powder in der Krypto-Wirtschaft als je zuvor.

Ryan Selkis via Twitter

Einer von Selkis Followern stieß daraufhin in das gleiche Horn wie Jimmy Song: Fiat sei Fiktion, Bitcoin solle man kaufen. Es folgte ein Reality Check von einem afrikanischen Twitterati.

Dafür ist es ein paar Jahrzehnte zu früh, Brudi. Ich lebe in Afrika. Bitcoin ist hier an vielen Stellen ungefähr so nützlich wie Blätter.

Auch außerhalb von Afrika geht die Bitcoin-Akzeptanz – zumindest vonseiten des Einzelhandels – eher schleppend voran. Aber es tut sich was.

Asiatische Großinvestoren entdecken Ethereum

Nicht nur auf Bitcoin ruhen große Hoffnungen. Auch Ethereum (ETH), nach BTC die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, hat viele Fans. Darunter tummeln sich auch immer mehr asiatische Großinvestoren – zumindest, wenn man Su Szhu, CEO des Krypto-Hedgefunds Three Arrows Capital glaubt:

Ich kann sagen, dass in dem Raum mit hohem Eigenkapital, den wir in Asien sehen, ein ernsthaftes Interesse an Ether besteht, weil ich glaube, dass es für die Menschen in diesem Raum tatsächlich leichter zu verstehen ist. Sie sagen, Bitcoin ist digitales Gold, ich werde etwas davon kaufen. Aber besitze ich mit Ether ein Stück von dem, was eine globales Settlement-Layer antreibt? Es ist fast so, als besäße man digitale Gewerbeimmobilien. Es handelt sich hier um eine etwas knappe kommerzielle Immobilie, und Sie erhalten dafür eine Art Ertrag aus Gebühren oder Einsätzen oder was auch immer es ist, um am Netzwerk teilzunehmen

sagte der Hedgefund-Boss im Interview mit dem Krypto-Magazin The Block.