John McAfee: Bitcoin-Prognose von 1 Mio. US-Dollar “Unsinn”

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John McAfee, er exzentrische Kryptowährungsanhänger und Unternehmer, erklärte in einem Tweet, seine vorhergehende Prognose, dass Bitcoin auf 1 Mio. US-Dollar steigen werde, sei völliger “Unsinn”. Er fügte hinzu, dass Menschen, die an seine “absurde” Prognose glauben, “aufwachen” sollten.

McAfee erwähnte das BIP Nordamerikas, um zu verdeutlichen, dass seine Prognose nur ein Witz gewesen sei: 

“Sollte Bitcoin jemals 1 Mio. US-Dollar erreichen, wäre seine Marktkapitalisierung größer als das BIP des gesamten nordamerikanischen Kontinents.”

McAfee entfernt sich von Bitcoin 

In seinem jüngsten Tweet bezeichnete McAfee Bitcoin als “die verkrüppelteste” Kryptotechnologie. Er hat die erste Kryptowährung auch zuvor schon kritisiert. Anfang des Jahres sagte er, Bitcoin sei eine “alte” Technologie und seine Kursprognose von 1 Mio. US-Dollar sei einfach ein Trick gewesen, um neue Nutzer in den Raum zu locken.

McAfee hat kürzlich eine eigene, auf Datenschutz ausgelegte Kryptowährung namens Ghost vorgestellt. Er sei überzeugt, dass sein Coin und eine neue Kryptowährung namens HEX viel effizienter darin seien, neue Leute in den Krypto-Raum zu locken, als es Bitcoin je könnte.

Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, gab McAfee zu, dass sein Projekt Ghost Elemente von einem Open-Source-Coin namens PIVX, der auf Anonymität ausgerichtet ist, “kopiert” habe.

Ghost Coin: %%title%%

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Allzu lange ist es nie still um das Enfant terrible der Krypto-Szene. Denn erneut steht John McAfee im Mittelpunkt einer Kontroverse. Dieses Mal geht es um Plagiatsvorwürfe gegen seinen geplanten Ghost Coin. Es folgt ein chronologischer Überblick.

Die Verfasser des Whitepapers zu John McAfees neustem Krypto-Projekt haben abgeschrieben. Das behauptete zumindest das Entwicklerteam des Privacy Coins PIVX.  Wenige Tage nach der Veröffentlichung des Whitepapers zu McAfees geplanter Kryptowährung schrieb das Team hierzu auf Twitter:

Nach einer eingehenden Untersuchung ist es offensichtlich, dass das GHOST Whitepaper aus einem veralteten PIVX Whitepaper von 2018 ausgiebig plagiiert wurde.

https://twitter.com/_PIVX/status/1262088383590830081

Der weitere Twitter Thread vom 17.Mai belegt mit Hilfe von Screenshots die Übernahme ganzer Sätze durch das Ghost-Team. Demnach enthalten 20 der 26 Seiten von McAfees Whitepaper umfangreiche Anleihen. Die PIVX-Entwickler gaben an, „extrem enttäuscht“ zu sein. Dass der Ghost Coin eine Fork von PIVX darstellt, sei hingegen unproblematisch.

PIVX-Team warnt vor technischen Problemen

Neben den Plagiatsvorwürfen weist das PIVX-Team weiterhin auf „mehrere schwerwiegende Probleme“ hin, die bei einer Umsetzung des Ghost Whitepapers in Code entstehen würden. Der Privacy Coin von McAfee verfüge demnach in seiner jetzigen Form über kryptographische Schwachstellen.

Gegenüber Cointelegraph gab ein PIVX-Sprecher allerdings an, dass sein Team zunächst keine rechtlichen Schritte gegen McAfee einleiten werde. Bei PIVX handle es sich schließlich um ein Open-Source-Projekt, das folglich unter Wahrung der MIT-Lizenz geforked werden könne. Im Bezug auf das Whitepaper sprach er jedoch von ethischen Schwierigkeiten. Das Ghost-Team sollte ihr Whitepaper aus dem Netz nehmen, bis sie es durch ein eigenes ersetzen können.

McAfees Leute ruderten zurück….

Das Team hinter Ghost ließ nicht lange auf eine Antwort warten. Bereits am 18. Mai veröffentlichten sie eine Stellungnahme, die mit einem Lobgesang auf ihren exzentrischen Arbeitgeber einsetzt.

Der Verfasser des Texts gesteht bereitwillig ein, dass es sich bei Ghost um eine Fork der PIVX Blockchain handelt, wobei PIVX selbst wiederum eine Fork von Dash sei. Auch die Entwickler von McAfees Privacy Coin hätten zunächst überlegt, Dash zu forken, entschieden sich dann aber für PIVX, da dies das bessere Produkt sei:

Hinter PIVX verbergen sich erstaunliche Datenschutzfunktionen, die von talentierten Ingenieuren entwickelt wurden. Deshalb haben wir uns entschieden, mit der Codebasis zu beginnen, aber es gibt zukünftige Verbesserungen, die noch nicht implementiert wurden, und darauf haben wir uns bei der Entwicklung konzentriert. Wenn das GHOST Main Net im Juni veröffentlicht wird, werdet Ihr sehen, welche Arbeit geleistet wurde.

Zum Plagiatsvorwurf merkte der Autor der Stellungnahme an, dass externe Entwickler den Großteil der Arbeit an Ghost stemmen. Auch das Whitepaper sei von ihnen verfasst worden. Da es sich bei Ghost um eine Fork von PIVX handelt, seien Ähnlichkeiten bei der Beschreibung der technischen Features unvermeidlich. Dennoch bittet er PIVX und die Krypto-Community um Entschuldigung. Er kündigte an, am 24. Mai weitere Informationen zur technischen Beschaffenheit von McAfees Krypto-Projekt herauszugeben.

….bis McAfee sich selbst zu Wort meldete

Diesen Beschwichtigungen zum Trotz, entschied McAfee am 19. Mai, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Als ein Benutzer ihn auf Twitter fragte, ob das Whitepaper plagiiert sei, gab er eine für McAfee typische Antwort. Unter Verwendung einer höchst ausdrucksstarken Sprache räumte der IT-Millionär das Plagiat bereitwillig ein.

Damit nicht genug. Denn kurze Zeit später warf McAfee den PIVX-Entwicklern Heuchelei vor. Schließlich könne ein Whitepaper nicht urheberrechtlich geschützt sein, wenn das Produkt selbst Open-Source ist. Als Konsequenz droht McAfee, rechtliche Schritte gegen PIVX einzuleiten:

Zu behaupten, ein Produkt sei Open Source, während die Dokumentation vorenthalten wird, ist Betrug. Schlicht und einfach. Das werde ich bald vor Gericht beweisen.

Es wird eine Klage wegen Verleumdung geben.

https://twitter.com/officialmcafee/status/1262774681599426563

Nach Angaben von Cointelegraph fiel die Reaktion von PIVX auf diese Drohungen gelassen aus. Da PIVX keine Rechtsperson sei, könne es genau so wenig verklagt werden wie Bitcoin. Auch davon abgesehen könnte sich das Einleiten von rechtlichen Schritten in den USA für McAfee schwierig gestalten. Denn der Unternehmer zog sich auf Grund von Vorwürfen der Steuerhinterziehung ins ausländische Exil zurück.

John McAfee gibt Plagiierung von PIVX Whitepaper zu und droht mit Klage

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Der exzentrische Verfechter von Kryptowährungen, John McAfee, gab heute in einer Reihe von Tweets zu, dass sein anonymitätsorientiertes Projekt Ghost Teile seines Whitepapers aus der Dokumentation der Open-Source-Datenschutzmünze PIVX „kopiert“ hat. Er scheint dennoch die Absicht zu haben, PIVX wegen Verleumdung zu verklagen. 

Ghost vs. PIVX – eine kurze Zusammenfassung

Anfang dieser Woche behaupteten PIVX-Entwickler, dass das Ghost-Whitepaper von einem veralteten PIVX-Whitepaper von 2018 plagiiert wurde. Demnach enthielten „mindestens 20 der insgesamt 26 Seiten“ des Ghost-Whitepapers „Material, das direkt aus dem PIVX-Whitepaper 2018 plagiiert wurde“. 

Zu dieser Zeit erklärte ein Vertreter von Ghost gegenüber Cointelegraph, dass ihre Startcodebasis “eine gespaltene Version von PIVX ist”, obwohl Ghost angeblich “viele Verbesserungen” am Code vorgenommen habe. 

PIVX wiederum argumentierte, dass ihr Produkt zwar verwendet werden kann, “solange Copyright-Verweise im Code enthalten sind”, das Whitepaper jedoch nicht Open Source ist und “2018 vollständig urheberrechtlich geschützt war”.

Verleumdungsvorwürfe

John McAfee will PIVX laut seinen jüngsten Tweets nun wegen Verleumdung vor Gericht bringen. “PIVX versucht zu behaupten, dass der Quellcode gemeinfrei ist, das White Paper jedoch nicht”, schrieb er und fügte hinzu:

„Die Behauptung, dass ein Produkt Open Source sei, während das die Dokumentation zurückgehalten wird, ist Betrug. Schlicht und einfach. Ich werde das bald vor Gericht demonstrieren.“

Auf die Frage eines Twitter-Kommentators, ob das McAfee-Team das PIVX-Whitepaper kopiert hat, antwortete McAfee:

„Natürlich haben wir es getan!!! Es erklärt, was der Quellcode macht, den sie verdammt nochmal verschenkt haben!! Wie können Sie die Wegbeschreibung von Ihrem Haus zum Pizzaladen neu schreiben? Es ist eine gute Erklärung für etwas. Wacht auf, verflucht nochmal!”

PIVX sagt, sie zu verklagen ist wie “Bitcoin zu verklagen”

Cointelegraph hat sich bezüglich der möglichen Klage an PIVX gewandt und wurde vom Vertreter des Projekts darüber informiert, dass “PIVX keine juristische Person ist und keine einzelne Person ein bestimmtes Eigentum an PIVX oder dessen Entwicklung hat.” 

“Es ist, als würde John Bitcoin verklagen wollen”, fügte der Sprecher hinzu. Außerdem schlug der Sprecher vor, dass McAfees rechtlicher Status es ihm möglicherweise nicht erlaubt, Angelegenheiten vor Gericht zu bringen. Der britisch-amerikanische Unternehmer lebt seit 2019 wegen steuerbezogenen Klagen der US-Behörden “im Exil”.

Ghost soll früher als PIVX gestartet werden und kündigt ähnliche Funktionen an 

PIVX ist ein Open-Source-Protokoll, das ursprünglich von DASH stammt. Es ist geplant, das von Zcash (ZEC) erstellte Datenschutzprotokoll von zk-SNARK zu implementieren, eine weitere datenschutzorientierte Coin, die kurz vor dem Start im vierten Quartal 2020 steht. Ghost soll jedoch nächsten Monat starten – und in seinem Whitepaper wird auch zk-SNARKs erwähnt, möglicherweise als Folge der Übernahme des White Papers von PIVX.

“Wir haben den Verdacht, dass das GHOST-Team möglicherweise nicht wusste, dass PIVX es [zk-SNARKs] noch nicht implementiert hat, als es sein Whitepaper veröffentlichte”, schlug ein PIVX-Sprecher in einem Gespräch mit Cointelegraph vor.

“Wir machen gebührende Verweise für jeden Code, den wir verwenden”, fügte der Vertreter des Open-Source-Projekts hinzu. “Sei es Bitcoin, DASH, Zcash usw. Aber GHOST hat all das vollständig versteckt und unsere Arbeit offen kopiert und angekündigt, als ob sie alles selbst entwickelt hätten.”

Cointelegraph kontaktierte Ghost für weitere Details und wird diese Geschichte aktualisieren, falls wir eine Antwort erhalten.

Wer ist Satoshi? – John McAfee „kennt“ wahre Identität des Bitcoin-Erfinders

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Im Rahmen der Virtual Blockchain Week hat Cointelegraph ein exklusives mit John McAfee geführt. Der Entwickler der gleichnamigen Virensoftware hatte in der Vergangenheit immer wieder Stellung zu verschiedenen Themen der Kryptobranche genommen und meint nun, mit „99%iger Sicherheit“ die Identität des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto zu kennen.

Die Diskussion um die Identität von Nakamoto flammte im Zuge eines feurigen Gespräches auf, in dem McAfee unter anderem Verschwörungstheorien um das Coronavirus ablehnte.

McAfee ist sich „zu 99 % sicher“

Satoshi Nakamoto ist das Pseudonym unter dem das Bitcoin-Whitepaper, also der Projektentwurf der marktführenden Kryptowährung, verfasst wurde. Bisweilen ist unbekannt, wer sich hinter „Satoshi“ verbirgt, obwohl schon mehrere Personen von sich behauptet haben, der Erfinder zu sein.  

Gegenüber Cointelegraph meint McAfee, dass die landläufige Annahme, dass eine Einzelperson namens Satoshi Bitcoin erfunden hat, bloßer „Quatsch“ sei. Seine Version: „Das war ein Team aus elf Personen, die über fünf Jahre zusammen Bitcoin entwickelt haben.“

„Wie sie entschieden haben, wer das Whitepaper schreiben darf, weiß ich nicht. Aber wenn man wissen will, wer es war, dann gibt es die üblichen Verdächtigen. Craig Wright wird immer wieder genannt, aber ich führe jetzt nicht alle möglichen Autoren auf, sonst gebe ich noch Hinweise, wer es tatsächlich war“, so McAfee weiter.

McAfee deduziert Identität aus dem Whitepaper

Laut McAfee müsse man lediglich eine sprachliche Analyse des Whitepapers vornehmen, auch bekannt als Stilometrie, um die wahre Identität von Satoshi Nakamoto aufzudecken.

„Erstens, wenn man das Whitepaper liest, wird zunächst einmal klar, dass er Engländer ist. Jedes einzelne Wort, das in amerikanischem Englisch und britischem Englisch unterschiedlich ist, ist in britischem Englisch geschrieben“, wie McAfee feststellt.

„Und zweitens hat er Hinweise versteckt. Nur 5 % der Bevölkerung machen zwei Leerzeichen hinter einem Punkt. Überall sind zwei Leerzeichen hinter einem Punkt. Außerdem ist die Formatierung identisch mit der Formatierung, die er beruflich benutzt“, so McAfee weiter.

„Wenn man ein Analyseprogramm benutzt, das Whitepaper davon untersuchen lässt und es dann mit einer seiner wissenschaftlichen Arbeiten vergleicht, dann kommt mit 99% Wahrscheinlichkeit heraus, dass es diese eine Person ist, von der ich spreche.“

Satoshi möchte anonym bleiben

Doch verraten möchte der Informatiker nicht, wer sich hinter der Identität von Satoshi verbirgt. Wie er angibt, hatte er schon darüber nachgedacht, den Bitcoin-Erfinder zu enttarnen, allerdings habe er diesen Plan nach einem Telefongespräch mit der betreffenden Person wieder verworfen.

So meint McAfee: „Ich habe schon mit ihm telefoniert, denn ich wollte ihn schon enttarnen. Warum? Weil das Alles Quatsch ist und die Leute mit den ganzen Spekulationen nur ihre Zeit verschwenden.“

Und weiter:

„Wissen Sie, was er mir daraufhin gesagt hat? ‚Ganz schön schlau, du Ars**! Aber was ist, wenn du falsch liegst? Wenn du richtig liegst, dann muss Satoshi 50 Bodyguards anheuern und seinen Lebensstil ändern, damit er nicht stirbt. Und warum? Weil jeder ihm an den Kragen will, selbst die Regierung wird ihn verfolgen, um Steuern einzutreiben.‘“

„Und dann fuhr er fort: ‚Okay, wenn du richtig liegst, kann die Person ja etwas daraus machen, aber was ist, wenn du falsch liegst? Du zerstörst dann das Leben eines unschuldigen Mannes und treibst ihn vermutlich sogar in den Tod‘“, wie McAfee sich an die Worte des vermeintlichen Satoshi erinnert.

„In dem Moment war ich einsichtig und sagte: ‚Ich verstehe, ich werde nichts sagen und dein Name wird mir niemals über die Lippen kommen.‘ Und genau das ist der Grund, warum ich vorhin nach Craig Wright aufgehört habe, mögliche Kandidaten aufzuzählen, weil ich versprochen habe, den Namen des echten Satoshis nie zu erwähnen“, so McAfee abschließend.

„Wenn ihr es wissen wollt, dann findet es selbst heraus. Es ist eigentlich ganz leicht.“

Bitcoin Kurs Prognosen sind sehr gefährlich – vorsicht beim Investieren!

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Vitalik Buterin gräbt alte Bitcoin Kurs Prognosen von einflussreichen Personen aus, die sich als ganz falsch herausgestellt haben.

Bitcoin war von Anfang an ein hochspekulativer Vermögenswert. Mehrere Marktanalysten und Trader sagten voraus, dass der Preis des Bitcoins bereits über 100.000 USD bis 1.000.000 USD liegen müsste. Andere Experten behaupteten wiederum, dass Bitcoin in einigen Jahren wertlos sein würde. Beides traf bis heute nicht zu. Investoren und Kleinanleger sollten sich von solchen Prognosen nicht beeinflussen lassen.

Der Mitbegründer von Ethereum, Vitalik Buterin, hob einige dieser sehr ehrgeizigen Prognosen hervor, die sich in als falsch erwiesen haben. Er spricht offen über die grundlosen Vorhersagen vieler einflussreichen Personen, Analysten und Marktkenner. Er twitterte, dass es eine gute Angewohnheit sei, die übertrieben selbstbewussten Preisprognosen auszugraben, die 2 bis 5 Jahre alt sind, um über sie zu lachen, wenn sie sich als Falsch herausgestellt haben.

Diese Aussage kam von Vitalik als Antwort auf den Tweet von Vlad Zelinschi, der sagte:

„Der Welt fehlt ein Rahmen für die Rechenschaftspflicht derjenigen, die einen hohen Grad an Einfluss haben. Ethisch gesehen sollte es eine Strafe für die Verbreitung falscher Informationen, für absichtliche Manipulation usw. geben. Die Redefreiheit wird als eine Sache der Nicht-Verschuldung interpretiert. Dies ist gefährlich.“

Einflussnehmer müssen mit Prognosen vorsichtig sein

Vitalik teilte John McAfees berühmte Bitcoin-Preisprognose von 1.000.000 USD und wies darauf hin, dass Personen mit starkem Einfluss vorsichtiger sein sollten, da dessen Aussagen eine große Wirkung auf Menschen haben. John McAfee hatte vor einiger Zeit prognostiziert, dass der Preis für Bitcoin bis Ende 2020 1 Million US-Dollar erreichen wird.

Er hat auch getwittert, dass die Kursprognosen im Bereich der Kryptowährungen, egal ob optimistisch oder pessimistisch, berüchtigt sind dafür, dass sie sich als falsch herausstellen werden. Laut ihm brauchen wir zumindest einen sozialen Anreiz, um Dinge zu sagen, die vernünftig sind, und wir müssen an die Fehlbarkeit aller erinnert werden.

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Vitalik Buterin hob auch die BTC-Vorhersage von Nouriel Roubini hervor, wo er voraussagte, dass Bitcoin auf 0 USD fallen wird. Einflussreiche Personen übersehen oft, wie diese extremen Prognosen Menschen dazu bringen, in Panik Vermögenswerte zu kaufen oder zu verkaufen. Dies ist sehr gefährlich, da sich kleinere Anleger an den Worten von einflussreichen Personen orientieren.

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Nur eine Kryptowährung übertrifft Bitcoin im Moment

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Eine wichtige Kryptowährung hat die Kursgewinne von Bitcoin in den letzten Tagen übertroffen und ist immer noch auf dem Vormarsch.

Bitcoin hat sich in dieser Woche wieder erholt und ist zusammen mit Gold und anderen Safe-Hafen-Assets gestiegen, während die großen Aktienmärkte weiter kämpfen. In den letzten 24h hat der Bitcoin Preis rund 3% zugelegt. Nur eine wichtige Kryptowährung hat deutlich mehr als der Bitcoin zugelegt, und zwar die Kryptowährung Monero (XMR).

Monero, der sich auf den Schutz der Privatsphäre konzentriert und derzeit mit einem Gesamtwert von knapp 1 Milliarde Dollar auf CoinMarketCap an 12. Stelle der wertvollsten Kryptowährungen steht, hat in der vergangenen 24 Stunden fast 9% zugelegt.

Der genaue Grund für den plötzlichen Anstieg von Monero war nicht sofort klar, obwohl es in den letzten Monaten eine Reihe von positiven Entwicklungen für den anonymen Bitcoin-Rivalen gab. Die Monero-Entwickler haben kürzlich ein Update ihrer Software Carbon Chameleon herausgebracht, das darauf abzielt, die Ausführung von Transaktionen zu verbessern und zu zeigen, wie die Kryptowährung mit den privaten Netzwerken Tor und I2P zusammenarbeitet.

Privacy Coins sind klare Geheimfavoriten

Monero und weitere Privacy Coins haben in letzter Zeit die Unterstützung einiger hochkarätiger Persönlichkeiten aus der Technologie- und Kryptoindustrie erhalten. Der CEO von Coinbase, Brian Armstrong, schrieb Anfang des Jahres in einem Blogbeitrag folgendes:

„Neben der Skalierbarkeit werden wir meiner Meinung nach in den 2020er Jahren auch die Integration der Privatsphäre in eine der dominierenden Blockchain Netzwerke sehen. So wie das Internet mit HTTP startete und erst später HTTPS als Standard auf vielen Websites einführte, glaube ich, dass wir in den 2020er Jahren einen „Privacy Coin“ oder eine Blockchain mit eingebauten Datenschutzfunktionen sehen werden, die sich durchsetzen wird.“

Auch John McAfee, der umstrittene und freimütige Entwickler von Antiviren-Software und Präsidentschaftskandidat der USA, nannte Anfang des Jahres die Privacy Coins Monero (XMR) und Pirate Chain (ARRR) als seine bevorzugten Kryptowährungen.

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