Japan möchte Kryptowährungen und die Blockchain nach der Corona-Krise vermehrt einsetzen

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Japan

Nach der Corona-Krise möchte die japanische Regierung ihren Fokus auf Kryptowährungen und die Blockchain legen. Senator Otokita Shun, Mitglied des Finanzausschusses von Tokio (Nippon Ishin), teilte seine Ansichten zur Rolle der „Kryptokratie“ auf Twitter:

„In der Welt nach Corona werden nicht nur digitale Währungen, sondern auch hier die Bedeutung von Kryptowährungen und Blockchains zunehmen. Dies wird auch positive Verbesserungen bei der Besteuerung und bei innovationsbehindernden Regelungen erfordern.“

Dezentrale Computersysteme können in Zeiten von Pandemien für mehr Transparenz sorgen. Die weltweite gemeinsame Nutzung von Patientendaten sowie der Verlauf und die Informationen über die Infektion werden mithilfe der Blockchain-Technologie transparenter. Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate entwickeln bereits Corona-Tracking-Anwendungen für Patienten und Bürger, die auf der Blockchain basieren.







Japans größter Kreditkartenemittent erstellt Blockchain-Zahlungssystem

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JCB, der größte Kreditkartenaussteller in Japan, hat sich mit TECHFUND zusammengetan, um ein nachhaltiges Transaktionssystem in der Blockchain aufzubauen.

Laut einer von JCB am 15. Mai veröffentlichten Erklärung wird die Partnerschaft das Know How von TECHFUND in Bezug auf Security-Token-Offerings (STOs) und Beteiligungen nutzen, um eine neue Plattform für Transaktionen zu schaffen. TECHFUND mit Sitz in Tokio entwickelte ein Programm namens ACCEL BaaS (Blockchain as a Service), das die Einführung von Blockchain-Technologien für Startups und Unternehmen beschleunigen soll.

JCB bewegt sich auf die Blockchain zu

Das Finanzunternehmen hat einige Schritte in Richtung innovativer Lösungen für Online-Zahlungen unternommen. Cointelegraph berichtete im Dezember, dass JCB die Einführung einer neuen B2B-Zahlungslösung (Business-to-Business) auf Basis der Blockchain-Technologie plant.

Dies ist ein Artikel von Hisashi Oki von Cointelegraph Japan.

Japanischer E-Book-Vertrieb steigt wegen hoher Nachfrage auf DLT um

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Die in Japan ansässige Media Do Holdings wird 2,6 Millionen Euro in die Distributed Ledger Technology für den Vertrieb ihrer E-Books investieren.

Laut einem Artikel der Nachrichtenagentur Nikkei vom 17. Mai plant Media Do Holdings, ab Ende 2020 300 Millionen Yen – umgerechnet rund 2,6 Millionen Euro – in die Entwicklung eines Distributed Ledgers für die E-Books des Unternehmens zu investieren.

Das Unternehmen führte an, dass die Möglichkeit einer zuverlässigen Transaktionshistorie es erlaubt, gebrauchte Exemplare wieder zu verkaufen und Lizenzgebühren sowohl an Verlage als auch an Autoren weiterzugeben. Media Do plant, die Distributed Ledger Technologie zunächst bei My Anime List einzuführen, einer Social Media Website des Unternehmens für Anime- und Manga.

Kyoji Fujita, Präsident von Media Do Holdings, sagte:

Die Stärke von E-Books liegt in dem Komfort, sie 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr kaufen und verwenden zu können. Die durch das Coronavirus verursachte Situation ermöglicht es uns, den Wert von E-Books zu erkennen und deren Nutzung zu erhöhen.

E-Book-Verkäufe steigen während der Pandemie

Der japanische E-Book-Vertrieb arbeitet derzeit mit über 2.000 Verlagen und 150 Online-Buchhandlungen zusammen. Noch vor den Quarantäne und Home-Office Empfehlungen meldete das Unternehmen für das im Februar 2020 endende Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 555 Millionen Euro.

Media Do verzeichnete im April einen Anstieg des E-Book-Umsatzes um 20% gegenüber des Vorjahrs, möglicherweise aufgrund der Schließungen von Buchhandlungen und Schulen, die durch den jüngsten landesweiten Ausnahmezustand in Japan aufgrund von COVID-19 verursacht wurden.

Obwohl Premierminister Shinzo Abe letzte Woche solche Beschränkungen für den größten Teil des Landes aufgehoben hat, befinden sich Großstädte wie Tokio noch immer im Ausnahmezustand.

Dies ist ein Artikel von Hisashi Oki von Cointelegraph Japan.

Media Do Holdings: E-Books auf der Blockchain

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Eine Australierin wurde von der Staatspolizei von New South Wales, Australien, angeklagt und soll unrechtmäßig Kryptowährungen im Wert von Millionen von Dollar einschließlich Bitcoin umgetauscht haben.

Wie 9News Australia berichtet, habe die Spezialeinheit New South Wales (NSW) nun in drei Punkten Anklage gegen die Frau erhoben. Zuvor konnten die Ermittler im Auto der Person 60.000 australische Dollar in bar und 3,8 Bitcoin auf einer Hardware-Wallet sicherstellen.

Laut Anklage habe die 52-jährige Frau gegen Vorschriften in Bezug auf Krypto-Handelsplätze verstoßen. So soll die Frau seit 2017 Bitcoin im Wert von mehr als 5 Millionen australischen Dollar (3,22 Millionen US-Dollar) gehandelt haben.

Die Festnahme erfolgte im Rahmen groß angelegter Ermittlungen, die bereits im November 2018 begannen. Die Cyberkriminalitätsabteilung des State Crime Command hat damals die Strike Force Kerriwah eingerichtet, um ein Geldwäsche-Netzwerk aufzudecken. Dieses soll über mehrere Jahre große Mengen an Fiat-Geld in Kryptowährungen gewaschen haben:

Im Rahmen dieser Untersuchung lässt sich behaupten, dass die Wallet mit Krypto-Geld, die die beteiligten Personen verwendet haben, seit 2017 über 326 Bitcoin gehandelt hat,

teilte Matthew Craft, Cybercrime Squad Commander, mit und ergänzt:

Dies ist die erste von vielen Verhaftungen, die wir, wie ich glaube, in den kommenden Jahren vornehmen, und sie werden zur Kenntnis genommen.

SBI Holdings-Chef: Ripple-Partner könnten bei Pandemie-Lieferkette helfen

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Yoshitaka Kitao, der CEO des japanischen Finanzriesen SBI Holdings, hat erklärt, Ripple sollte neben Finanzinstituten auch mit multinationalen Unternehmen zusammenarbeiten. Seine Empfehlung wurde teilweise durch den Umgang Japans mit der Coronavirus-Pandemie beeinflusst.

Kitao, der auch Vorstandsmitglied bei Ripple ist, sprach mit Reportern am 28. April bei einer SBI-Telefonkonferenz. Der CEO sagte, dass seine Anwälte am nächsten Führungsausschuss von Ripple teilnehmen würden und bat sie, neue Partnerschaften mit multinationalen Unternehmen, wie etwa Big Shosha, einem japanischen Handelsunternehmen, zu bewerben. 

“Mit multinationalen Unternehmen im Ripple-Netzwerk neben den Finanzinstituten können wir erwarten, dass die Zahl der grenzüberschreitenden Zahlungen exponentiell wachsen wird.” 

Blockchain-Lösungen für Coronavirus

Kitao erwartet, dass die Verwendung von Blockchain im globalen Lieferkettenmanagement nach dem Coronavirus ein dringenderes Thema sein werde. SBI habe während der Pandemie eine “Unterbrechung der Lieferkette” für äußerst wichtige Gegenstände gehabt:

“Wir sind uns bewusst, wie abhängig wir von China im Hinblick auf die Lieferung von Masken sind. Wir sind in ernsthaften Schwierigkeiten.”

Kitao glaubt, dass Transparenz und Rückverfolgbarkeit, was Ripple auch bietet, in Zukunft wichtiger sein werden. 

“Man wird mehrere Lieferketten mit einer gewissen Flexibilität betreiben müssen. Man bedenke dabei, welche Länder besser für eine Pandemie gewappnet sind. Außerdem muss man herausfinden, welche Länder Informationen frei zugänglich machen und mit anderen auf der ganzen Welt zusammenarbeiten.”

SBI und Ripple-Partnerschaft

Die beiden Unternehmen haben in der Vergangenheit eng zusammengearbeitet. Im Rahmen des Joint Venture SBI Ripple Asia, das zur Förderung der Nutzung von XRP auf den asiatischen Finanzmärkten im Jahr 2016 gegründet wurde, war SBI Holdings ein aktiver Partner von Ripple.

Kitao ist nicht nur Mitglied des Vorstands von Ripple, sondern auch bekannt für seine Freundschaft mit dem selbsternannten “Satoshi Nakamoto” Craig Wright. 

Hisashi Oki von Cointelegraph Japan hat an diesem Artikel mitgewirkt

Sugoi! – Neuer Bitcoin-Manga in Japan veröffentlicht

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Ein neuer japanischer Manga hat Bitcoin zum Thema, was die steigende Beliebtheit von Kryptowährungen weiter untermalt.

Der Bitcoin-Manga trägt den Namen „Genesis Code“ und wurde bereits vor einigen Tagen in Japan veröffentlicht. Der Manga erscheint im Rahmen des Magazins Young Animal, wobei er vom Verlag Hakusensha stammt.

Am 28. April wurde ein Werbetrailer zum Manga veröffentlicht, im Zuge dessen auch das zugehörige Titelbild vorgestellt wurde. Der Hauptprotagonist hält auf diesem eine Münze, die wiederum mit einem Bitcoin (BTC) Logo versehen ist, was die tragende Rolle der Kryptowährung verdeutlicht.

Bitcoin-Entstehung als Handlungsrahmen

Laut einer Zusammenfassung der offiziellen Webseite, dreht sich die Handlung des Mangas um die Entstehungsgeschichte von Bitcoin. Dementsprechend spielt sie im Jahr 2009, als die Kryptowährung eingeführt wurde.

Der Hauptprotagonist ist Phantom Wolf, ein Hacker, der den plötzlichen Tod seines Vaters zu verarbeiten hat. Gleichsam nimmt er an einem Wettbewerb teil, in dem das Rätsel um die Entstehung von Bitcoin gelüftet werden soll. Dem Sieger winken 1 Mio. BTC als Preisgeld.

Wie der Verlag schreibt, sind die Implikationen für Wolf allerdings noch dramatischer, da es in dem Wettbewerb für ihn um Leben und Tod geht.

Nebenfiguren des Mangas sind eine weibliche Streamerin und zwei Mitstreiter des Hackers, außerdem rückt eine mysteriöse Smartphone App in den Mittelpunkt des Geschehens.

Mangabranche in der Krise

Aktuell befindet sich die japanische Mangabranche in einer Krise, die allen voran durch Internetpiraterie ausgelöst wurde. So werden auf illegalen Webseiten Raubkopien von Mangas hochgeladen, was der Branche bedeutende Verluste beschert.

Kryptowährungen wie Bitcoin sind auf diesen Seiten ein beliebtes Zahlungsmittel, um „Spendengelder“ einzusammeln und den Betrieb aufrecht zu erhalten. Umso ironischer, dass der Marktführer nun Gegenstand eines Mangas wird.  

Allerdings kann die Blockchain-Technologie, auf der auch Kryptowährungen beruhen, womöglich zur Lösung des Problems beitragen. Wie Cointelegraph am 20. April berichtet hatte, hat sich die große japanische Werbefirma Dentsu mit den Marktforschern von Kadokawa Ascii zusammengetan, um zu ergründen, wie Kunstschaffende, darunter auch Mangastudios, auf Basis von Blockchain alternativ entlohnt werden können.

Studie: Europäer vertrauen immer mehr auf Bitcoin

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Die europäische Tochterfirma der japanischen Bitcoin-Börse BitFlyer hat Ende April 2020 die Ergebnisse des jährlichen Crypto-Confidence-Index veröffentlicht. Demnach glauben 66 Prozent der Befragten, dass Kryptowährungen in zehn Jahren noch existieren werden. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten.

Italiener haben das größte Vertrauen in die Coins

Mit knapp drei Viertel (72 Prozent) führt Italien das Vertrauensranking an. Dies ist insofern erstaunlich, da die Befragung jedes Jahr im März stattfindet. In diesem Jahr, also mitten in der Corona-Krise, die Italien stark getroffen hat. Platz 2 teilen sich die Niederlande und Polen mit jeweils 70 Prozent. Mit 64 Prozent nimmt Deutschland den 6. Platz ein und liegt damit zwei Prozentpunkte unter dem europäischen Durchschnitt von 66 Prozent. Schlusslichter sind Frankreich (55 Prozent) und Großbritannien (57 Prozent). Vertrauensverluste gegenüber 2019 gibt es im Vereinigten Königreich (minus ein Prozent) und in Norwegen (minus 6 Prozent).

Unsicherheit bei den tatsächlichen Anwendungsfällen

Obwohl durchschnittlich zwei Drittel der Europäer an die Zukunft von Kryptowährungen glauben, herrscht bei den tatsächlichen Anwendungsfällen große Unsicherheit in Europa. Neun Prozent der Europäer sehen Kryptowährungen als Investition oder Sicherheit in den nächsten zehn Jahren. Ein Viertel der Befragten gibt an, dass sie keine Ahnung haben, in welcher Form die Coins in zehn Jahren existieren werden. An die Verwendung von Kryptowährungen als Hauptwährung glauben 12 Prozent der italienischen Bevölkerung. In Polen sind es zehn Prozent. Im Vereinigten Königreich können sich dies fünf Prozent vorstellen.

Über den Crypto-Confidence-Index:

Für den Crypto-Confidence-Index werden jedes Jahr 10.000 Personen in zehn europäischen Staaten (jeweils 1.000 in Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, in den Niederlanden, Norwegen, Polen, Spanien und im Vereinigte Königreich) befragt. Die Befragung wird mit Google Surveys durchgeführt.

Über bitFlyer EUROPE SA

bitFlyer EUROPE SA ist eine Austauschplattform für Bitcoin mit Sitz in Luxemburg. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der japanischen bitFlyer, Inc., einem der weltweit führenden Bitcoin- und Blockchain-Unternehmen.

Quelle:







Erster Exchange Token mit japanischem Siegel

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Facebook hat eine milliardenschwere Investition in Indiens größtes Telekommunikationsunternehmen getätigt.

Social-Media-Gigant Facebook hat eine Investition in Höhe von 5,7 Milliarden US-Dollar in Jio Platforms Limited angekündigt. Jio gehört als Tochterunternehmen zu Reliance Industries Limited, Indiens größtem Unternehmen in privater Hand. Mit knapp 370 Millionen Nutzern und einem Marktanteil von über 32 Prozent (Stand Januar 2020) ist Jio Indiens dominierendes Telekommunikationsunternehmen.

Angetrieben durch die Verbreitung digitaler Technologien, befindet sich das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde inmitten eines sozialen und wirtschaftlichen Wandels. So erhielten allein in den letzten fünf Jahren in Indien mehr als 560 Millionen Menschen Zugang zum Internet. Die Investition soll im Wesentlichen in die Entwicklung der JioMart-App fließen. Dadurch sichert sich Facebook wichtige Anteile im wachsenden Online-Payment-Markt:

Unser Ziel ist es, neue Möglichkeiten für Unternehmen aller Größenordnungen zu schaffen, insbesondere aber für die mehr als 60 Millionen Kleinunternehmen in ganz Indien. Sie machen die Mehrheit der Arbeitsplätze im Land aus und bilden das Herz und die Seele ländlicher und städtischer Gemeinden gleichermaßen,

erklärt der Konzern in der entsprechenden Pressemitteilung. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit Jio soll schließlich die Vernetzung von Menschen und Unternehmen in einer zunehmend digitalen Wirtschaft sein. Folglich soll die Bezahl-App JioMart mit WhatsApp zusammengeführt werden, um weitere Marktanteile im digitalen Zahlungsverkehr zu erschließen. Da Facebook seine Libra-Bemühungen jüngst wieder entfachte, könnte der Schritt eine erste Vorbereitung für die Einführung des globalen Zahlungsnetzes sein.

Japan: STO-Verband veröffentlicht neue Richtlinien für Krypto-Regulierung

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Der japanische Verband für Wertpapier-Token-Offerings JSTOA hat kürzlich selbstregulierende Richtlinien zur Trennung von Kundenvermögen und elektronischen Datenübertragungsrechten veröffentlicht.

Die Richtlinien sind seit dem 20. April auf der JSTOA-Webseite einzusehen. Diese seien der Webseite zufolge auf die Überarbeitung des Gesetzes über Finanzinstrumente und Börsen des Landes zurückzuführen, das vom japanischen Repräsentantenhaus verabschiedet wurde und ab 1. Mai in Kraft treten soll.

Bei einem Treffen der Mitarbeiter und des Vorstands legte die Vereinigung unter anderem die Regeln für die Rechte zur elektronischen Übertragung von Daten und die Verwaltung von Kundenvermögen fest. Der JSTOA wird die Verwaltung des getrennt aufbewahrten Kundenvermögens einmal im Monat durch Wirtschaftsprüfer und mittels Audits überprüfen lassen. 

Darüber hinaus fordert der Verband im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen gegen Investitionsberatung eine klarere Definition des Verkaufs von digitalen Vermögenswerten an ältere und somit betrugsgefährdetere Kunden. Der Verband bemüht sich um die Erstellung von Richtlinien für die Kundenberatung.

Krypto-Regulierung bald in Kraft

Die neuen Gesetze zur Regulierung von Kryptowährungen in Japan treten allmählich in Kraft. Das Gesetz über Finanzinstrumente und Börsen und das Zahlungsdienstleistungsgesetz, die beide Überarbeitungen der bestehenden Finanzgesetze darstellen, treten ab Mai in Kraft.

Der JSTOA in Tokio wurde im Oktober 2019 gegründet, um die Entwicklung von Kapitalbeschaffungen durch Wertpapier-Token-Offerings zu unterstützen. Sie bündelt zu diesem Zweck das Fachwissen aus der Branche, gewährleistet die Einhaltung von Gesetzen und schützt Investoren. Die Vereinigung wird von großen japanischen Finanzunternehmen, wie etwa Nomura Securities, Rakuten Securities, SBI Securities, Monex und weiteren, unterstützt.

Hisashi Oki und Yoshihisa Takahashi von Cointelegraph Japan haben diesen Artikel mitverfasst.

Japan: Regierung will jedem Bürger 900 Franken Helikoptergeld ausbezahlen

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https://asia.nikkei.com/Spotlight/Coronavirus/Abe-adopts-universal-930-handout-as-walls-close-in

Die Regierung des japanischen Premierministers Shinzo Abe hat beschlossen, jedem Bürger 100’000 Yen, also gut 900 Franken, auszubezahlen. Und das interessante daran: Jder Bürger soll den gleichen Betrag erhalten, unabhängig vom Einkommen:

Japan plant, jedem Einwohner unabhängig vom Einkommen eine Geldausgabe in Höhe von 100.000 Yen (900 CHF USD) zukommen zu lassen, um den wirtschaftlichen Abschwung durch die Coronavirus-Pandemie zu verringern, nachdem ein früheres Einkommensstützungssystem auf Widerstand gestossen war. Das ursprüngliche Plan sah vor, qualifizierten Haushalten einmalig 300’000 Yen auszubezahlen. Allerdings geriet dieses Vorhaben in Kritik und daher wurde der neue intelligente Plan ausgearbeitet, einfach jedem Japaner 900 Franken auszubzahlen, wie die japanische Nachrichtenagentur Nikkei berichtet.

„Wir brauchen eine Massnahme, die mehr Menschen Vorteile bringt“, sagte Premierminister Shinzo Abe am Donnerstagabend in einem Treffen der Coronavirus-Task Force der Regierung.

Schätzungen zufolge kostet die Verteilung von 100’000 Yen an jeden Bürger mehr als 12 Billionen Yen oder 100 Milliarden Schweizer Franken.

Die Änderung erfordert eine umfassende Korrektur von Japans Finanzhaushalt und muss daher erst noch vom Parlament genemigt werden. Allerdings beabsichtigt die Regierung, diese Massnahme bereits am 27. April dem Parlament zur Abstimmung vorzulegen. Wenn also tatsächlich jeder Japaner fast tausend Franken erhält, kann es sein das im Bitcoin-Land Japan doch der eine oder andere Japaner Geld in Bitcoin investiert. Der Bitcoin-Kurs könnte dann ansteigen.







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