Bitcoin-Kurs (BTC): Wie Profis am Krypto-Markt profitieren

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Wie aus einer Studie hervorgeht, wird Tether kaum verbrannt. Das lässt auf Arbitrage-Trading schließen – hierbei können Profis immer von Unterschieden beim Bitcoin-Kurs profitieren.

Ob der Bitcoin-Kurs nun steigt oder fällt: Es gibt wohl einige Trader da draußen, die fast immer Profit am Krypto-Markt machen. Das Zauberwort heißt: Arbitrage. Das Mittel zum Zweck: Tether (USDT).

Stable Coins im Bitcoin-Space

Tether ist momentan hinter Bitcoin und Ethereum die drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Damit führt das zugehörige Unternehmen Tether Limited samt Schwesterfirma und Krypto-Börse BitFinex den Markt der Stable Coins klar an.

Das Konzept Stable Coin erfreut sich indessen erhöhter Beliebtheit im Bitcoin-Kosmos. Im sonst so volatilen Krypto-Markt verspricht der USDT-Coin eine Eins-zu-Eins-Kopplung an den US-Dollar. Gedeckt wird jeder USDT durch Rücklagen – diese müssen jedoch nicht zwangsweise in US-Dollar vorliegen, sondern auch durch andere (Krypto-)Assets. Wenn Investoren ihre USDT nicht mehr benötigen und sie an Tether zurückgeben, bekommen sie – so das Versprechen – ihre Einlagen zurück und die Token werden wieder verbrannt.

Wie nun aus einer aktuellen Analyse von Flipside Crypto hervorgeht, war das bei den Ethereum-basierten Tether-Token bisher kaum der Fall. Daraus schließt Flipside in seiner Studie, die Cointelegraph vorliegt, dass die Stable Coins hauptsächlich zur Arbitrage auf zentralisierten Bitcoin-Börsen genutzt würden.

Dabei nutzen Trader die Kursunterschiede auf verschiedenen Exchanges aus. Schließlich ist der Bitcoin-Kurs (BTC) nirgends festgeschrieben: Auf unterschiedlichen Börsen zahlt man mitunter unterschiedliche Preise für einen BTC. Der aktuelle Bitcoin-Kurs setzt sich stets aus Angebot und Nachfrage zusammen, welche letztlich auf verschiedenen Börsen variieren kann. So kann es sich lohnen, auf Bitcoin-Börse A BTC (günstig) zu kaufen und sie auf Bitcoin-Börse B (teurer) zu verkaufen.

Tether-Bewegungen im Ökosystem. Quelle: Flipside Crypto.

Im Bericht heißt es dazu:

Es ist ziemlich eindeutig, dass der Großteil an Tether auf zentralisierten Exchanges genutzt wird, vor allem Huobi, Binance und Bitfinex. Die konstanten Hin- und Her-Bewegungen zwischen Nutzern und Börsen spiegelt die Tatsache, dass Tether hauptsächlich für Arbitrage genutzt wird. [….]

Tether-Kontroversen

Tether Limited und BitFinex waren in der Vergangenheit immer wieder in die Krypto-Schlagzeilen geraten. So standen die beiden Unternehmen im Verdacht, im Zuge des Krypto-Booms 2017 den Bitcoin-Kurs manipuliert zu haben. Durch den künstlichen Druck von Tether-Einheiten sollen sie Kauf- und Verkaufs-Order gestellt haben, die nie eingelöst worden sind. Tether und BitFinex weisen die Vorwürfe indes ab, letztlich geklärt ist der Fall bisher jedoch nicht.

CoinShares: Neuer Index vereint Bitcoin und Co. mit Gold

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Das Royal Melbourne Institute of Technology will Blockchain-Experten ausbilden – mit freundlicher Unterstützung vom Privatsektor.

Die Corona-Kirse hat den Digitalisierungsdruck auf Firmen weiter verstärk. Die Kontakbeschränkungen treffen Unternehmen, die ihr Geschäft vornehmlich im „Meat Space“ betreiben, mit besonderer Härte. Bei der Umstellung auf digitale Infrastrukturen spielt Sicherheit eine zentrale Rolle. Die Blockchain-Technologie bietet einen möglichen Weg dafür, einen sicheren Datenaustausch zu ermöglichen. Bestes Beispiel dafür ist Bitcoin, das seit seiner Genese im Jahr 2009 noch nicht gehackt wurde.

Blockchain-Wissen wird zur „geschäftskritischen“ Qualifikation

Für den Eintritt ins Blockchain-Zeitalter mangelt es vielen Unternehmen indes an der notwendigen Blockchain-Expertise. Fähige Köpfe sind rar gesät, was unter anderem an fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten liegt. Die Melbourner Universität RMIT (Royal Melbourne Insitute of Technology) will diesen Umstand nun beseitigen – zumindest in Australien. In Zusammenarbeit zwischen dem Technologieriesen IBM, dem IT-Security-Unternehmen Palo Alto sowie Stone & Chalk, einem Anbieter von Coworking-Spaces bietet die Uni nun zwei neue Postgraduierten-Programme an, die sich dezidiert den Themen Blockchain beziehungsweise IT-Sicherheit widmen.

Helen Souness, CEO von RMIT online, erklärt die Motivation hinter den neuen Kursen mit der Corona-Pandemie:

In den letzten Monaten haben wir eine bedeutende Veränderung der traditionellen Arbeits- und Geschäftspraktiken beobachtet. Die Unvorhersehbarkeit unseres derzeitigen Umfelds erfordert, dass wir unser Verständnis der digitalen Landschaft stärken und beschleunigen. Cybersicherheit und Blockchain-Technologien entwickeln sich zu geschäftskritischen Fertigkeiten, und wir bieten die Schulungen an, die diese Fertigkeiten in unserer Belegschaft vermitteln,

Die neuen Postgraduierten-Programme beginnen im Oktober 2020 und haben eine Laufzeit von neun Monaten.

Wem der Weg nach Australien zu weit ist, um seine Blockchain-Expertise zertifizieren zu lassen, dem sei indes unsere Academy wärmstens ans Herz gelegt.

Bis zu 4,3% Zinsen: Das Bitcoin-Sparbuch von Bitwala ist online

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Bitwala erweitert sein Angebot. Der Bitcoin-Wallet-Anbieter wirbt aktuell mit passivem Einkommen auf Bitcoin-Bestände.

Hodlern wird allgemein nachgesagt, dass sie gegenüber Bitcoin-Tradern das ruhigere Leben führen. Einfach Satoshis stapeln, am besten nach der Dollar-Cost-Averaging-Methode, und darauf warten, dass der Bitcoin-Kurs steigt. Durch das kürzlich durchgeführte Halving steigt die Aussicht auf langfristige Kursanstiege. Schließlich hat sich dadurch der Angebotsnachschub verknappt, BTC wird immer seltener. Anhänger der Stock-to-Flow-Ratio sehen durch das Halving sogar einen Bitcoin-Kurs von bis zu 288.000 US-Dollar als wahrscheinlich an.

Bitcoin Hodlen soll sich lohnen

Bitwala bietet solchen Langzeit-Investoren nun die Möglichkeit, ihre Bestände zu vermehren. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung mitteilt, können Nutzer ab sofort per App ein Ertragskonto einrichten und dabei bis zu 4,3 Prozent Zinsen im Jahr für ihre eingelagerten BTC bekommen. Die Auszahlung soll jeden Montag erfolgen, Push-Benachrichtigung per App inklusive. Dazu arbeitet der Neobanking-Service mit dem Celsius Network zusammen, laut Pressemitteilung der weltgrößte Anbieter von Krypto-Krediten. Dabei sei es jederzeit möglich, die BTC wieder zurückzuholen, ferner gebe es keine minimale Einlagerungsfrist.

Über die Bitwala-App können Kunden ihre BTC also per Fingerbewegung dem Celsius Network überlassen und dabei Zinsen sammeln – durchschnittlich seien das 3,4 Prozent, so Bitwala weiter. Mit dem neuen Bitwala-Ertragskonto verspricht das Unternehmen aus Berlin ein passives Einkommen, das auf Langzeit-Anleger ausgelegt ist.

Ben Jones, Geschäftsführer des Unternehmens, sieht darin eine Möglichkeit, mit der Hodler ihre Gewinne maximieren können.

BTC ist der Goldstandard für das Internet of Value: Es gibt nur 21 Millionen Bitcoin, das ist unveränderbar. Das Bitcoin Halving halbiert jetzt die täglich geschaffenen Bitcoin um die Hälfte auf nur noch 900 BTC pro Tag. Das Rennen um die letzten rund 2 Millionen BTC ist damit eröffnet. Immer mehr Menschen vertrauen in Bitcoin. Bitwala ist die alltagstaugliche Brücke dazu. Mit unserem neuen Produkt bieten wir nun auch den Mini-Zinsen bei traditionellen Banken die Stirn, die mittlerweile eine Gefahr für die Altersvorsorge ganzer Jahrgänge sind. Wir partnern mit Celsius Network, dem weltweit führenden Anbieter für Endkunden im so genannten Bitcoin Lending.

Ben Jones, CEO von Bitwala

Bitwala Sparschwein

Das Unternehmen setzt mit dieser Neuerung einen weiteren Anreiz, um ihre 80.000 Kunden bei der Stange zu halten. Das Start-up aus Berlin zählt zu den First-Movern im deutschsprachigen Bereich, was die Schnittstelle von Banking und Kryptowährungen angeht.

Lending unter eigener Verantwortung

Während Bitwala unter der Aufsicht der deutschen Regulierung stehen, handelt es sich beim Partner-Netzwerk Celsius um ein US-amerikanisches Unternehmen. Im Risikoausschluss warnt Bitwala dementsprechend davor, dass das Unternehmen im Falle eines Bankrotts von Celsius nicht für Verluste aufkommen kann. Das Risiko tragen damit die Bitcoin-Hodler selbst.

Die Investoren tragen das volle Risiko bei einem Bankrott des Celsius Network. Das Celsius Network ist der einzige Schuldner für die Ansprüche der Investoren in Bezug auf das vereinbarte Einkommen und die Rückzahlung der verwendeten Kryptowährungen. Ob das Celsius Network den Ansprüche der Investoren in der Zukunft gerecht werden kann, hängt nur vom Erfolg dessen Geschäfts-Aktivitäten ab. Wenn das Celsius Network zahlungsunfähig wird (zum Beispiel bei einem Bankrott), werden die Investoren den kompletten Verlust seines Investments verkraften. Das gilt auch für das Einkommen, das sie zwar verdient hatten, aber noch nicht ausgezahlt wurde.

Aus dem Disclaimer zum Lending-Programm. (Freie Übersetzung)

Hier gilt wie immer bei Bitcoin & Co.: Not Your Keys, Not Your Coins.

Auf Nachfrage von BTC-ECHO ergänzt Bitwala, dass das Celsius Network mit über 150 institutionellen Kreditnehmern zusamenarbeite, die ein strenges Clearingverfahren duchliefen. Die Kredite seien überbesichert (150%), was bedeute, dass Krypto-Assets oder Fiat vom Kreditnehmer als Sicherheit zur Verfügung gestellt würden. Für diese Kreditnehmer biete der Krypo-Kreditmarkt Zugang zu Vermögenswerten für Hande, Arbitrage oder Market-Making-Geschäfte.

Disclaimer: Diese Zeilen stellen keine Investmentberatung dar.

Grammy-Gewinner DJ RAC bringt Tape als Token auf Ethereum-Plattform

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Die Tokenisierung macht auch vor der Kulturwelt nicht halt. Nachdem es bereits mehrere Projekte gibt, die Kunstwerke in Token-Form überführen, springt die Musikindustrie ebenfalls langsam auf den Blockchain-Zug mit auf.

Der Grammy-prämierte DJ und Remix-Künstler André Allen Anjos hat eine Zusammenarbeit mit dem Online-Marktplatz Zora gestartet. Der unter dem Pseudonym RAC bekannte Musiker veröffentlichte eine Kassettenversion seines neusten Albums auf der Ethereum-basierten Plattform.  Das stark limitierte Tape können Fans dort in Form eines Token erwerben.

Ziel der neu gegründeten Zora-Plattform ist laut dem Krypto-Portal The Block die Veröffentlichung von limitierten Kunstobjekten und vergleichbaren Gegenständen. Ihre Überführung in Token-Form soll den Schöpfern dabei eine höhere Gewinnbeteiligung zusichern.

Musik-Token mit eingebauter Wertsteigerung

Im klassischen Musikgeschäft profitieren die Künstler nur vom ursprünglichen Verkaufswert ihrer Tonträger. Dabei kommt es immer wieder vor, dass Alben und Musikstücke nach der Veröffentlichung massiv an Wert gewinnen. Insbesondere Vinylplatten werden auf dem Sekundärmarkt nicht selten für ein Vielfaches ihres ursprünglichen Kaufpreises gehandelt. Das Tokenisierungs-Modell von Zora soll es dem Künstler ermöglichen, ebenfalls von dieser Wertsteigerung zu profitieren.

Die Tapes von Anjos neuestem Album BOY sind auf Zora beispielsweise durch den $TAPE Token abgebildet. Insgesamt 100 Stück können über die Plattform erworben werden. Der Preis des Token steigt dabei mit jeder erworbenen Einheit. Während der erste $TAPE Token somit lediglich 28 US-Dollar kostete, liegt der Preis zum Redaktionsschluss bereits bei 857,29 US-Dollar pro Einheit. Zora selbst verlangt dabei einen Prozent des Kaufpreises als Trading-Gebühr. Die Plattform behält zudem bis zu 10 Prozent der Einnahmen.

Gegenüber The Block gab Anjos indessen an, sich schon seit längerem für die Krypto-Welt zu interessieren. Bereits im Jahr 2017 ging er so eine Partnerschaft mit der ConsenSys-Tochter Ujo Music ein, um sein Album EGO auf der Ethereum Blockchain zu veröffentlichen. An Zora schätzt er, dass die Käufer kein tiefgehendes Verständnis von Kryptowährungen benötigen. Anjos gab schließlich an, dass sich die Unterhaltungsindustrie in einem frühen „Transitstadium“ hin zur Krypto-Technik befände.

Blockchain-Kunst auf dem Vormarsch

Während die Musikindustrie derart noch vereinzelte Gehversuche mit Blockchain und Token unternimmt, finden sich in der Kunstwelt bereits zahlreiche Projekte. Die Abbildung von Kunstwerken in Token-Form leuchtet indes besonders ein. Schließlich können Investoren dadurch auch nur Teile eines Bildes erwerben. Bei Kunstwerken und vergleichbaren Assets, die oftmals mehrere Millionen US-Dollar wert sind, ermöglicht die Tokenisierung somit einer breiteren Gruppe die Teilnahme am Marktgeschehen.

Balkan on the Block: Erster Bitcoin-Fonds in Kroatien genehmigt

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In Kürze ist das Bitcoin Halving. Viele gehen davon aus, dass danach auch der Bitcoin-Kurs steigt. Was dürfen Anleger erwarten?

Bitcoin Halving und der Bitcoin-Kurs

Das Bitcoin Halving findet in etwa alle vier Jahre, in BTC-Zeit gesprochen alle 210.000 Blöcke, statt. Dabei halbiert sich die Belohnung, die Miner für erfolgreich geschürfte Blöcke bekommen. Das nächste Halving stehtam 12. Mai an, die Miner-Belohnung verringert sich von 12,5 BTC auf 6,25 BTC. Damit wird die deflationär ausgerichtete Angebotsstruktur hinter der Digitalwährung unterstützt. Denn es wird maximal 21 Millionen Einheiten der Kryptowährung geben, danach ist Schluss.

Die ökonomischen Grundprinzipien von Angebot und Nachfrage lassen hier eine bullishe Hoffnung für den Bitcoin-Kurs zu: Steigt die Nachfrage bei sinkendem Angebotsnachschub, dürfte auch der Bitcoin-Kurs steigen.

Stock to Flow – Futter für die Bullen

PlanB, ein anonymer Krypto-Analyst, hat die Geldpolitik hinter BTC zum Anlass genommen und die so genannte Stock-to-Flow-Ratio auf das Krypto-Asset angewendet. Dieses berechnet die Seltenheit eines Gutes und wird ursprünglich bei Edelmetallen wie Gold verwendet. Nach der Anwendung dieses Modells würde die Seltenheit der Kryptowährung bald höher sein als die von Gold. Auf Basis von vergangenen Daten berechnete der Krypto-Analytiker dahingehend einen Bitcoin-Kurs von 288.000 US-Dollar nach dem Halving. Wissenschaftlich lückenlos ist seine Analyse dennoch nicht. So basiert das Modell lediglich auf sechs Datenpunkten und modelliert sich gezwungenermaßen lediglich aus Daten aus der Vergangenheit, wie wir hier erläutern.

Bitcoin-Kurs-Explosion?

Zudem ist das anstehende Halving kein Geheimwissen. Trader*Innen sowie sonstige Spekulierende wissen größtenteils um die Marktmechanismen hinter BTC, man kann davon ausgehen, dass das Wissen in den Markt bereits „eingepreist“ ist. Doch diese Annahme – kulminiert in der Effizienzmarkthypothese – ist auch nicht letztlich gesichert.

Am ehesten empfiehlt sich für die Einschätzung des weiteren Verlauf des Bitcoin-Kurs ein datengestützter Blick mit aller notwendigen Neutralität. Man wird, auch im Vergleich zu anderen Kryptowährungen sehen: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Dies ist keine Investmentberatung, sondern lediglich die Einschätzung des Analysten.

Bitcoin-Investment-App sammelt 700.000 US-Dollar ein

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Der Rohstoff-Stratege von Bloomberg, Mike McGlone, kommt in seiner Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Bitcoin das bessere Gold ist.

In seinem Bitcoin-Bericht, der gestern, am 5. Mai, auf Bloomberg veröffentlicht wurde, hat Mike McGlone herausgearbeitet, welche Aspekte für das digitale Gold sprechen. Dabei sieht er vor allem die Angebotsstruktur von Bitcoin als großen Vorteil im Vergleich zu Gold.

Schließlich kann trotz aller Knappheit die Goldförderung bei steigenden Kursen deutlich hochgeschraubt werden. Bei der Kryptowährung ist dies nicht möglich, das Angebot kann man nicht wie bei Gold deutlich steigern. Dieser Umstand macht den digitalen Rohstoff noch interessanter als Wertspeicher.

Angebot nicht vollkommen unelastisch

Dennoch räumt McGlone ein, dass das Angebot nicht vollkommen unelastisch ist. Dies zeigt sich vor allem durch Hodler, die Bitcoin aus dem Markt ziehen und auf ihren Wallets „bunkern“. Dadurch sind sehr viele BTC überhaupt nicht am Markt verfügbar. Diese Liquiditätsverknappung kann natürlich auch in die andere Richtung funktionieren, wenn beispielsweise Mining-Unternehmen ihre BTC auf den Markt werfen und diesen damit fluten. Folglich fällt dann durch den Angebotsüberschuss auch der Bitcoin-Kurs. Diese temporären Ereignisse ändern dennoch nichts an der wertfördernden Angebotsstruktur von Bitcoin.

Bitcoin Halving verstärkt Knappheit

Die durch den Code festgelegte Knappheit und Emissionsrate wird nun durch das Halving nächste Woche, am 12. Mai, noch weiter verstärkt. Die Blockerträge für die Miner sinken dann von aktuell 12,5 BTC pro Block auf 6,25 BTC. Insbesondere durch die inflationäre Politik der Notenbanken, die genau die gegenteilige Strategie von Bitcoin fahren, sieht McGlone noch viel Potential für das digitale Gold.

Bloomberg-Analyst erklärt warum Bitcoin besser als Gold ist

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Bitcoin-Münze lehnt an Goldstücken.

Der Rohstoff-Stratege von Bloomberg, Mike McGlone, kommt in seiner Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Bitcoin das bessere Gold ist.

In seinem Bitcoin-Bericht, der gestern, am 5. Mai, auf Bloomberg veröffentlicht wurde, hat Mike McGlone herausgearbeitet, welche Aspekte für das digitale Gold sprechen. Dabei sieht er vor allem die Angebotsstruktur von Bitcoin als großen Vorteil im Vergleich zu Gold.

Schließlich kann trotz aller Knappheit die Goldförderung bei steigenden Kursen deutlich hochgeschraubt werden. Bei der Kryptowährung ist dies nicht möglich, das Angebot kann man nicht wie bei Gold deutlich steigern. Dieser Umstand macht den digitalen Rohstoff noch interessanter als Wertspeicher.

Angebot nicht vollkommen unelastisch

Dennoch räumt McGlone ein, dass das Angebot nicht vollkommen unelastisch ist. Dies zeigt sich vor allem durch Hodler, die Bitcoin aus dem Markt ziehen und auf ihren Wallets „bunkern“. Dadurch sind sehr viele BTC überhaupt nicht am Markt verfügbar. Diese Liquiditätsverknappung kann natürlich auch in die andere Richtung funktionieren, wenn beispielsweise Mining-Unternehmen ihre BTC auf den Markt werfen und diesen damit fluten. Folglich fällt dann durch den Angebotsüberschuss auch der Bitcoin-Kurs. Diese temporären Ereignisse ändern dennoch nichts an der wertfördernden Angebotsstruktur von Bitcoin.

Bitcoin Halving verstärkt Knappheit

Die durch den Code festgelegte Knappheit und Emissionsrate wird nun durch das Halving nächste Woche, am 12. Mai, noch weiter verstärkt. Die Blockerträge für die Miner sinken dann von aktuell 12,5 BTC pro Block auf 6,25 BTC. Insbesondere durch die inflationäre Politik der Notenbanken, die genau die gegenteilige Strategie von Bitcoin fahren, sieht McGlone noch viel Potential für das digitale Gold.

Krypto-Fonds soll Blockchain-Start-ups zugute kommen

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Wird Bitmain, Bitcoin-Mining-Chip-Hersteller und Mining-Platzhirsch, als Gewinner aus der Krise ziehen? Aktuelle Zahlen lassen es vermuten.

Der chinesische Bitcoin-Mining-Gigant Bitmain soll in diesem Jahr bereits Einnahmen von 300 Millionen US-Dollar generiert haben. Das Unternehmen sichert sich derzeit eine Vormachtstellung im Krypto-Business.

Laut chinesischen Medienberichten freut sich Bitmain derzeit über vergleichsweise hohe Einnahmen. Wie das Nachrichtenmagazin Wu Blockchain berichtet, stammten die Informationen aus internen Kreisen. Bitmain habe den Millionen-Umsatz im Hinblick auf den anstehenden Tag der Arbeit innerhalb des Unternehmens mitgeteilt. Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher jedoch nicht.

Zentralisierung im Bitcoin Mining

Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, wachse das Unternehmen auch im Bereich Künstlicher Intelligenz. Die gute Einnahmen-Bilanz ermögliche es Bitmain, seinen Mitarbeiterin Boni von bis zu 70.000 Yuan zum anstehenden Feiertag zu bezahlen.

Hier lässt sich vermuten, dass Bitmain als zentraler Player im Bitcoin-Mining-Geschäft das anstehende Halving und die damit einhergehenden Einbussen nicht so stark fürchten muss wie die Konkurrenz. Mehr dazu an dieser Stelle.

USA bekommt neues Trading-Netzwerk

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Die SEC hat erneut Urheber eines ICOs an die Kandare genommen. Diesmal geht es um mehr als „nur“ eine fehlende Registrierung.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat mit der Trading-Plattform Dropil das nächste Krypto-Projekt zur Regulatorenbrust genommen. Neben dem Vorwurf des Verkaufs nicht registrierter Wertpapiere, mit dem die SEC üblicherweise gegen ICOs zu Felde zieht, geht es diesmal auch um Betrug. So sollen sich die Initiatoren des ICOs – drei Kalifornier – im Jahr 2018 die eigenen Taschen mit dem Erlös aus dem Verkauf von DROP-Token gefüllt haben.

Dropil und seine Gründer täuschten Investoren über die Verwendung von Investorengeldern und veruntreuten Investorengelder, indem sie sich selbst eine nicht offengelegte Vergütung aus den beim Verkauf von DROPs eingenommenen Geldern zahlten. Von den fast 1,9 Millionen Dollar die in der ICO-Phase aufgebracht wurden, wurden etwa 1,4 Millionen Dollar auf die persönlichen digitalen Vermögenskonten von McAlpine, Matar und O’Hara überwiesen,

Quelle: Anklageschrift

heißt es in der Anklageschrift, die von der SEC am 23. April bei einem kalifornischen Gericht eingereicht wurde. Darüber hinaus sollen die Dropil-Gründer die Plattform und den plattformeigenen „Trading Bot“ Dex mit völlig überzogenen Zahlen beworben haben.

In Wirklichkeit brachte der Verkauf von DROPs während der ICO-Phase weniger als 1,9 Millionen Dollar ein, nicht die geltend gemachten 54 Millionen Dollar. Es gab nur 2.472 Investoren, nicht die 34.000 beanspruchten. Darüber hinaus gibt es keine Aufzeichnungen darüber, dass Dex, das Dropil als Unterscheidungsmerkmal von DROPs bewarb, jemals betrieben wurde oder irgendwelche Handelsgewinne generierte,

beanstandet die SEC ferner.

InvestDiva: „Bitcoin korreliert mit dem Aktienmarkt, weil die Corona-Krise zu gravierend ist“

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Auch wenn es momentan so aussieht, als würde sich die Lage etwas bessern, sind deutliche Bremsspuren, insbesondere in den durcheinander gewirbelten Finanzmärkten zu erkennen. Investor*innen und Anleger*innen bleiben verunsichert. Kiana Danial ist Finanzexpertin und CEO von InvestDiva, einer Investment-Beratung, die speziell Frauen dabei hilft, in Assets, darunter Kryptowährungen, zu investieren. Also, wohin mit dem Geld in Zeiten von der Corona-Pandemie?

Ist genau jetzt der passende Zeitpunkt, um bei Bitcoin & Co. einzusteigen? Im Interview gibt Danial wichtige Tipps, wie man jetzt am sinnvollsten anlegt.

Weltweit befinden sich die Aktienmärkte im Ausnahmezustand. Was sind, deiner Meinung nach, die wichtigsten Kurstreiber in Zeiten von COVID-19?

Kiana Danial: Es gibt Mehrere. Am Aktienmarkt ist einer der wesentlichen Kurstreiber die Spekulation darüber, was als Nächstes passiert. Die Märkte hinken deswegen etwas hinterher. Und die Marktpreise bewegen sich schließlich mehrheitlich, weil Menschen spekulieren, dass etwas zukünftig passieren wird. Börsenkurse spiegeln immer die Vorstellungen der Menschen wider. 

Kannst du die Spekulation an einem konkreten Beispiel festmachen?

Kiana Danial: Als die Coronavirus-Pandemie zu Beginn zu einem „Big Thing” wurde, erfolgte ein massiver Marktrückgang. Warum? Weil die Menschen mit rasantem Arbeitsplatzverlust rechneten. Daher fielen die Märkte schon, bevor sich die Krise tatsächlich auf den Arbeitsplatzmarkt auswirkte. In den letzten Wochen haben sich, allein in den USA, fast 22 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, aber der Aktienmarkt ging nach oben. Denn die Tatsache, dass die USA von der Arbeitslosigkeit betroffen wird, war bereits in den Markt eingepreist.

Nun wird mittlerweile auf das baldige Ende der Krise spekuliert, was meiner Meinung nach nicht der richtige Weg ist. Zwar erholen sich die Märkte etwas und an der Börse geht es aufwärts, allerdings hängt das alles mit Spekulationen rund um das Virus zusammen. Es stellen sich Fragen wie: Wann gibt es einen Impfstoff? Was wird die nächste Reaktion der Menschen? Ich denke, dass wir ein weiteres bearishes Momentum und in diesem Zuge Bewegungen an den Märkten erleben werden.

„Menschen haben eine unterschiedliche Risikotoleranz“

Und welche Investitionsmöglichkeiten haben wir während des Ausbruchs? Was ist derzeit die beste Anlagestrategie?

Kiana Danial: Menschen haben eine unterschiedliche Risikotoleranz, nicht jede Strategie ist für jeden geeignet. Ich habe mich im Wesentlichen mit zweien auseinandergesetzt.

Zu Beginn der Pandemie habe ich Leuten mit hoher Risikotoleranz geraten, Aktien zu kaufen, die tatsächlich von COVID-19 profitieren. Das waren dann Unternehmen wie Zoom oder Microsoft beziehungsweise Skype, Netflix, Youtube oder Hersteller von Desinfektionsmitteln. Aber der Schlüssel zum Geld ist, dass man etwas früher verkaufen muss. Es ist keine langfristige Investition, denn sobald COVID-19 verschwindet, ist es wahrscheinlich, dass diese Aktien fallen und mit höherem Risiko verkauft werden.

Die zweite Strategie ist die Suche nach dem Tiefpunkt. Es ist sehr schwierig, den Markt perfekt zu timen und genau zu wissen, wann er den Tiefpunkt erreichen wird. Aus diesem Grund habe ich auf der Grundlage technischer Analyse, also ausschließlich auf Kursentwicklungen und den Chart des betreffenden Marktes basierend, einige Levels festgelegt, die sich in der Vergangenheit als starke Support Level erwiesen haben. Für meine Aktien-Favoriten, die einen Schlag erlitten, habe ich Kauf-Limit-Orders festgelegt, also festgelegte Preispunkte, die das Wertpapier zu einem besseren Preis kaufen oder verkaufen. Auf lange Sicht werden sie sich natürlich nach COVID-19 wieder erholen. Somit ist die zweite Strategie langfristig und besteht darin, Aktien oder jeden anderen Vermögenswert, zu einem Ausverkaufspreis zu kaufen.

Könntest du noch einmal erklären, weswegen es schwierig ist, Märkte richtig zu timen und was stattdessen sinnvoller wäre?

Kiana Danial: Ich würde auf die Preispunkte schauen. Den Markt zu timen ist ziemlich komplex, während Preispunkte auf menschlicher Psychologie basieren und deutlich einfacher vorherzusagen sind. Man kann einen Preispunkt festsetzen, allerdings ist es schwierig zu sagen WANN dieser Preispunkt genau erreicht wird. Zum Beispiel habe ich am 3. März den Leuten gesagt, sie sollen für 112 US-Dollar in Zoom investieren und bei 160 Dollar wieder verkaufen. Der Preispunkt wurde bereits innerhalb von zwei Wochen erreicht. Von dieser Strategie haben wir also bereits profitiert und unseren Gewinn erreicht.

Und wie hat sich dein Anlagen-Portfolio nach dem jüngsten Marktcrash verändert?

Kiana Danial: Insbesondere infolge der ersten starken Kursverluste haben meine langfristigen Anlagen offensichtlich einen Schlag erlitten. Verkauft habe ich trotzdem nicht. Stattdessen habe ich meine Kauf-Limit-Orders so festgelegt, mehr zu kaufen, sobald der Markt wieder fällt. Und kurzfristige Investment-Strategien wie Zoom und Tesla nutzte ich auch. Bisher habe ich während COVID-19 mit kurzfristigen Investitionen Gewinn gemacht, langfristige müssen noch umgesetzt werden. In dem Sinne ist das Ganze schon ganz gut gelaufen! Hier muss man auch sagen, dass die Aktienmärkte grundsätzlich auch schon einen Crash erwartet haben, vielleicht nicht direkt COVID-19, aber sie waren auf eine Rezession gefasst.

„Jedes Mal, wenn der Markt anstieg, ging Bitcoin zurück“

Lass uns über Kryptowährungen sprechen. Verrätst du uns deine bisherigen Bitcoin-Prognosen für die Zeit Post-COVID-19?

Kiana Danial: Darin hatte ich mich geirrt. Bis COVID-19 zu unserer Realität wurde, hatten Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, ein inverses Verhältnis zum U.S.-Aktienmarkt. Das heißt jedes Mal, wenn der Markt anstieg, ging Bitcoin zurück – und umgekehrt. Deswegen erwartete ich, dass Bitcoin unter einer eintretenden Rezession stärker wird. Das war nicht der Fall: Im März sahen wir einen massiven Rückgang von Bitcoin. Es gab dabei zwar auch Gerüchte, dass ein Bitcoin-Schneeballsystem aus Südkorea, das ca. 24 Millionen US-Dollar anhäufte, einen Einfluss auf den Rückgang hatte, am Ende weiß man bei solchen Informationen natürlich nie, ob sie vertrauenswürdig sind. 

„Es wäre idiotisch, jetzt zu spekulieren“

Wenn Bitcoin nun mit dem Aktienmarkt korreliert? Lohnt es sich jetzt überhaupt, Bitcoins zu kaufen?

Kiana Danial: Normalerweise, das finde ich persönlich interessant, wird Bitcoin anhand der Fundamentalanalyse bewertet. Dabei wird versucht, den realistischen oder „inneren” Wert eines Finanzinstruments innerhalb eines Marktes zu bestimmen und Kursbewegungen zu antizipieren, anstatt ausschließlich die Preisentwicklung zu beobachten. Diesmal bewegt er sich aber alleine anhand technischer Analyse der Marktstimmung, also wird dabei ausschließlich auf Kursentwicklungen, also Diagramme und Trends, geschaut. Deshalb würde ich Bitcoin kaufen, sobald er fällt und ihn halten. Und das ohne die täglichen Bewegungen anzuschauen, denn die fundamentalen Kennzahlen haben sich geändert. Es wäre idiotisch, jetzt zu spekulieren.

Was sind die Gründe für Bitcoins Korrelation mit dem Aktienmarkt? Und denkst du, die inverse Beziehung birgt irgendeinen Nachteil?

Kiana Danial: Wenn wir uns die Charts anschauen, sehen wir, dass es bei Gold zu Beginn der Krise ähnlich war. Es hat auch am Anfang einen Schlag bekommen, dabei wird auch Gold normalerweise als Absicherung betrachtet. Fällt der Aktienmarkt, steigt der Wert von Gold an. Woran liegt die Korrelation von Bitcoin also? Es liegt daran, dass die Krise zu gravierend ist. Menschen haben Panik und wollen Liquidität. Sie wollen Cash. Wahrscheinlich haben die meisten ihre Vermögenswerte verkauft, sei es Gold oder Bitcoin, um an Bargeld zu kommen. Daher war der US-Dollar der einzige, der Anfang März gestärkt wurde. 

„Bitcoin ist wie Gold ein Wertaufbewahrungsmittel“

Wie siehst du im Rahmen der Krise die Situation dabei für andere Altcoins wie Bitcoin Cash zum Beispiel? Brauchen wir sie in unserem Portfolio?

Kiana Danial: Bei Kryptos empfehle ich definitiv ein diversifiziertes Portfolio und jede Kategorie mit einem Spitzenreiter zu „besetzen”. Wie ich in meinem Buch “Cryptocurrency Investing for Dummies” schon erwähnte, betrachte ich Kryptowährungen in Kategorien, so wie ich Aktien in Kategorien betrachte. Dort haben wir Technologieaktien, Wachstumaktien, Blue Chip usw. Für mich sind sie, gleichwohl wie Aktien, für unterschiedliche Sachen optimiert. Bitcoin ist wie Gold ein Wertaufbewahrungsmittel, und nicht die beste Währung. Eigentlich ist er Gold 2.0, weil Angebot und Nachfrage langfristig eine bessere Überlebenschance haben, denn wir wissen genau wie viele Bitcoins es gibt und die Nachfrage wird somit nur steigen.

Dann haben wir Bitcoin Cash oder Dash, die für Zahlungen optimiert sind. Sie stehen vielmehr in einem Konkurrenzverhältnis zueinander als zu Bitcoin. Der Vergleich mit Bitcoin wäre etwas traurig. Dann gibt es Monero, der für die Privatsphäre, und Ethereum und Cardano, die als Plattform optimiert wurden. Meine Herangehensweise an Kryptowährungen ist, wohl gemerkt, langfristig mit mittlerem bis geringem Risiko, ich bin kein Day Trader.

Das nächste Bitcoin Halving steht vor der Tür, in anderen Worten, der Angebotsnachschub von Bitcoin wird um die Hälfte verknappt. Einige Experten, darunter Anthony Pompliano, behaupten, das Argument, das Halving sei bereits eingepreist, wäre dumm. Stimmst du dem zu? 

Kiana Danial: Ja. Mit der Börse ist es dasselbe. Das, was spekuliert wird, ist bereits eingepreist. Ich habe das Gefühl, als wäre Bitcoin schon vor etwa sechs Monaten eingepreist worden. Werden wir somit wieder Volatilität beim Halving sehen? Nein. Seit dem 11. März, nach dem Crash, versucht der Markt wieder in den Aufwärtstrend zu steigen, bewegt sich aber nicht besonders viel. Es ist nicht so, als hätten wir überhaupt nicht gewusst, was uns erwarten wird. Deshalb denke ich, dass jede weitere Bewegung, die wir in Bitcoin sehen werden, nur auf der Zukunft von Angebot und Nachfrage, und auf Analysen von dem beruht, was in der Welt passieren wird.

Um mit aller Macht gegen eine wirtschaftliche Rezession zu kämpfen, stellte die US-Notenbank erneut ein massives Corona-Krisenpaket auf. Der Dow-Jones-Index befindet sich trotzdem im Minus. Denkst du das Rettungsexperiment der Fed war nun endgültig das Ende des Fiat-Experiments?

Kiana Danial: Dass die FED einfach Geld drucken kann, ist entsetzlich. Und das werden die Leute sehen. Natürlich gib es einige Analysten, die vertreten, dass dies das Ende des Fiat-Experiments sei, weil Notenbanken Geld drucken als gäbe es kein Morgen, was wiederum den US-Dollar abwerten wird. Ich glaube nicht, dass es das Ende von Fiat sein wird, aber ich glaube, es wird sich eine Unterhaltung in größerem Maßstab über Kryptowährungen entwickeln. Wenn COVID-19 vorbei ist, werden wir verstehen, wie wichtig es ist, ein dezentralisiertes System zu haben, in dem es eine endliche Menge an Vermögenswerten gibt, wie Bitcoin.

Mit welchen drei Worten würdest du 2020 beschreiben?

Kiana Danial: Verwirrung. Möglichkeiten. Politischer Horror.

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