In Bitcoin investieren – warum ist das immer noch so kompliziert?

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In Bitcoin investieren: Bitcoin kaufen und verkaufen wird von vielen immer noch mit viel Mühe, Aufwand und technischem Know How verbunden. Dass es immer noch vergleichsweise kompliziert ist, in Bitcoin zu investieren, liegt vor allem an den Faktoren Technologie, Recht und Mensch. Die gute Nachricht: Es wird definitiv einfacher werden!

Die meisten Leute, auch jene, die sich nicht bewusst mit neu aufkommenden Technologien beschäftigen, kennen mittlerweile Bitcoin und seine Vorzüge. Viele von ihnen würden auch gerne versuchsweise einen kleinen Geldbetrag in diese digitale Anlage investieren. Für «Normalsterbliche» ist das Kaufen und Verkaufen von Bitcoin und anderen Kryptowährungen aber nach wie vor ein mühsames Unterfangen, welches mehrere Tage und viel Nerven kostet. Einen seriösen Anbieter finden, ein Konto anlegen, sich verifizieren lassen (persönliche Daten eingeben, Wohnsitzbestätigung und ID-Kopie hochladen, einen Video-Call durchführen), Geld überweisen, Geld in Bitcoin wechseln, Wallet anlegen, Private Key sichern, Bitcoin auf die Wallet überweisen. Für die Mehrheit der Menschen ist das zu viel Aufwand, nur um dieses etwas verwirrende aber doch faszinierende Ding namens Bitcoin auszuprobieren.

In Bitcoin investieren – Warum ist das Ganze immer noch so kompliziert?

Bitcoin ist doch schon über 10 Jahre alt und seit dem grossen Boom 2017 auch in der breiten Gesellschaft angelangt. Darüber hinaus sollte die digitale Währung doch aufgrund seiner dezentralen Natur den Umgang mit Geld vereinfachen, wie das Internet den Umgang mit Informationen vereinfacht hat. Bitcoin erlaubt es jedem Menschen Geld zu halten, zu empfangen und zu senden, und das alles ohne jegliche Drittpartei. Die Krux liegt, wie so oft, im Übergang von der alten zur neuen Welt. Das alte Geld (CHF, EUR, USD) muss ja irgendwie gegen das neue Geld (BTC) getauscht werden. Hier gibt es nun verschiedene Reibungspunkte, welche diesen Prozess erschweren und in der Folge das Investieren in Bitcoin anstrengend machen.

Faktor Technologie

Bitcoin ist eine neuartige Technologie, die noch in den Kinderschuhen steckt. Das traditionelle Bankensystem mit Bitcoin zu vergleichen ist wie eine traditionelle Bibliothek mit Wikipedia zu vergleichen. Das eine System existiert seit Jahrhunderten und hat sich über Generationen bewährt, das andere wurde in den letzten 20 Jahren erfunden und ist noch im Wandel, geniesst noch wenig Vertrauen, ist technisch aber vielfach überlegen. Wie beim Digitalisieren von Büchern fällt auch beim Wechsel von altem zu neuem Geld ein eher umständlicher technischer Prozess an. Geld muss vom Bankkonto auf eine Wechselbörse gelangen, dort gegen Bitcoin getauscht werden, und dieses muss dann wieder auf eine vom Nutzer kontrollierte Wallet gesendet werden. Dieser Vorgang ermöglicht den Einstieg vom alten ins neue Finanzsystem, ist aber aktuell noch nicht sehr benutzerfreundlich gelöst und mit einigem Aufwand verbunden. Durch innovative neue Lösungen wird dieser Prozess aber laufend verbessert.

Von Kritikern wird an diesem Punkt auch gerne hinterfragt, wofür es sich denn lohnt diesen Aufwand überhaupt zu betreiben. Das Bitcoin Netzwerk könne ja viel weniger Transaktionen pro Sekunde verarbeiten als Banken und Kreditkarten, und sei deshalb technisch dem traditionellen Finanzsystem unterlegen. Diese und weitere Kritikpunkte sind berechtigt und machen es aus Nutzersicht aktuell noch etwas mühsam, Bitcoin zu benutzen, da Transaktionen nur relativ langsam und vergleichsweise ineffizient durchgeführt werden können. Dass das Grundkonzept dieses rein digitalen, globalen und dezentralen Finanzsystems aber um ein Vielfaches leistungsfähiger ist und das traditionelle Bankensystem nach einigen weiteren Jahren der Entwicklung wie ein altes Gebäude voller Bücher aussehen lassen wird, darüber bestehen unter Experten keine Zweifel. Die Musikqualität der ersten MP3-Player war ebenfalls schlechter als diese von CDs und entsprechend glaubte die Mehrheit, dass sich diese neue Technologie nie durchsetzen wird. Heute hören nur noch die wenigsten Musik mit ihrem Discman. Technologische Entwicklung schreitet häufig exponentiell voran, und was heute noch schwierig zu benutzen ist, wird übermorgen einfacher und besser sein als die alten gewohnten Systeme.

Faktor: Recht

Wer heute eine Investition tätigt oder überhaupt Geld transferiert, geht davon aus, dass bei dieser Transaktion eine Bank im Spiel ist. Das Geld der meisten Menschen ist genau genommen nicht in deren eigenem Besitz, sondern sie vertrauen es ihrer Bank für die sichere Aufbewahrung und für das Durchführen von Zahlungen an. Es gibt auch im Bitcoin Zeitalter noch gute Gründe dafür, diese Dienstleistung einer Bank in Anspruch zu nehmen, sie ist aber nicht mehr alternativlos. Banken haben mit dieser Aufgabe eine grosse Verantwortung und werden entsprechend streng reguliert, schliesslich hantieren sie mit unserem Ersparten. Sie brauchen eine Bankenlizenz, unterliegen strengen Eigenkapitalvorschriften und müssen akribisch nachweisen, mit wem bzw. für wen sie welche Transaktionen getätigt haben. Diese Gesetze gelten nun auch für meisten Bitcoin Verkaufsstellen, da sie von Kunden Geld annehmen und für sie Handel betreiben. Aus Nutzersicht bedeutet dies ein meist langer und aufwändiger Onboarding Prozess, in dem persönliche Daten angegeben und geprüft werden müssen, ähnlich wie beim Eröffnen eines Bankkontos. Wie Cash kann Bitcoin aber auch ganz selbständig vom Nutzer kontrolliert werden. Man braucht dazu weder ein Bankkonto noch muss man sich bei einem Drittanbieter verifizieren lassen, um dieses digitale Asset handeln und verwahren zu können. Wenn Bitcoin also richtig gehandhabt wird, kann es auch regulatorisch viel einfacher werden, es zu benutzen, da man dafür nicht gezwungen ist, sich mit einer von der Finanzmarktaufsicht regulierten Institution auseinanderzusetzen.

Faktor: Mensch

Bitcoin wurde von Programmierern, Ingenieuren und Tech-Nerds erfunden und über die ersten Jahre seiner Existenz gefördert. Deshalb erstaunt es nicht, dass die Mehrheit der Produkte und Dienstleistungen, die heute in der Bitcoin-Ökonomie angeboten werden, eher system- und nicht benutzerorientiert aufgebaut sind. Ein Ingenieur baut eine Bitcoin App, bzw. den entsprechenden Kauf- und Verkaufsprozess, anders auf als ein Psychologe. Der Ingenieur optimiert auf Leistungsfähigkeit des Systems, während der Psychologe die Benutzerfreundlichkeit priorisiert. Die meisten der heute vorhandenen Bitcoin Investment Services sind also, weil von Ingenieuren entwickelt, sehr leistungsfähig und technologisch fortgeschritten, dafür aber kompliziert und für den Alltagsnutzer unbrauchbar. Erst in den letzten 2-3 Jahren kamen die Bäcker, Lehrer und Apotheker dazu, die ebenfalls in diese neue Finanzwelt einsteigen möchten. Der Markt verändert sich, und es braucht eine neue Generation von Produktentwicklern, die den Alltagsbenutzer mehr in den Vordergrund stellen, damit das Investieren in Bitcoin einfacher wird.

In Bitcoin investieren: Wird es in Zukunft einfacher werden?

Die Verbreitung von Bitcoin schreitet rasch voran. Um das «digitale Gold» mit einer Marktkapitalisierung von über 150 Mrd CHF bildet sich eine grosse Industrie und neue innovative Anbieter stürmen den Markt mit einem gemeinsamen Ziel: Den Zugang zu Bitcoin massentauglich machen. Da immer mehr Geld und Talent in die Erreichung dieses Ziels fliesst, ist damit zu rechnen, dass es bereits in naher Zukunft sogar für Mutter und Grossmutter einfach möglich sein wird, in Bitcoin zu investieren. Während man sich früher manuell via Modem ins Internet einwählen musste (und dabei dann nicht gleichzeitig telefonieren konnte), schreiben heute die meisten Rentner mit links Emails und Facebook Kommentare. Mit Bitcoin stehen wir noch am Anfang dieser Entwicklung. Glücklicherweise müssen Menschen Dinge wie das Internet (oder auch iPhones, Kreditkarten, Autos) nicht bis ins Detail verstehen, um es nutzen zu können. Auch Bitcoin wird früher oder später an diesem Punkt angelangen, an dem die Mehrheit grundsätzlich versteht, warum es nützlich ist, und es auch ganz einfach benutzen können und in Bitcoin investieren.

Bild von Relai.ch

Als Jungunternehmer und Berater im Bereich Crypto Finance setzt sich Julian Liniger für die Zusammenführung der traditionellen und der Crypto-Finanzwelt ein. Mit seiner Firma Bravis berät und trainiert er Finanzdienstleister in den Bereichen Crypto Assets & Blockchain. Mit dem Startup Relai arbeitet er an der schweizweit einfachsten Bitcoin Investment App. Julian beschäftigt sich seit 2015 mit dieser Thematik und ist im Crypto Valley fest verankert.

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Bitcoin erklärt: Was ist die Stock-to-Flow Analyse?

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Noch immer gelten Kryptowährungen für viele unerfahrene als eine Art Glücksspiel. Dies liegt ohne Frage daran, dass Medien vor allem auf die hohe Schwankungsanfälligkeit – die sogenannte Volatilität – zu sprechen kommen, wenn es um den Bitcoin und Altcoins geht. Und in der Tat haben die vergangenen Wochen mehrfach unter Beweis gestellt, wie schnell die Preise am Markt steigen und leider auch fallen können. Wahr ist aber gleichermassen, dass digitale Währungen eine zunehmende Akzeptanz im „Mainstream“ verbuchen. Und dies macht Coins und Token durchaus wertbeständiger als in den frühen Jahren der Branche. Und es gibt durchaus analytische Ansätze, die eine Bitcoin-Kursanalyse ermöglichen. Die Stock-to-Flow-Ratio ist ein solches Hilfsmittel, mit dem mancher Anleger bereits gute Bitcoin-Erfahrungen gesammelt hat. Ein guter Grund, sich eingehender mit dem Begriff und dem Analyse-Hintergrund zu befassen.

Die wichtigsten Daten im kompakten Überblick:

  • Stock-to-Flow-Ratio am Kryptomarkt ein junges Analyseverfahren
  • Analyseansatz zieht Parallelen zum Edelmetall Gold
  • Prognosen basieren auf Verhältnis von Produktionsmenge & Marktbestand
  • teils zu unsichere Datenlagen für die Analyse

„Ratio“ sagte schon oft sechsstellige BTC-Kurse vorher

Knapp zusammengefasst, lässt die Stock-to-Flow-Ratio bei einem Gut Rückschlüsse auf seine Knappheit zu. Diese Formulierung verlangt freilich nach einer ausführlicheren Erklärung, um einen Eindruck der technischen Hintergründe und der Aussagekraft der Erkenntnisse. In der Vergangenheit brachte die Stock-to-Flow-Ratio im Rahmen der Bitcoin-Kursanalyse manch erstaunliche Vorhersage. Im November 2019 etwa kursierten verschiedene Meldungen, die den BTC-Kurs in Regionen von 250.000 US-Dollar und mehr für das Frühjahr 2020 sahen. Derartige Prognosen aber wiesen vielfach statistische Mängel auf. Zudem fusste manche Einschätzung zu astronomisch hohen Kursen meist auf weiteren Annahmen, die aber zur die Ermittlung der eigentlichen Stock-to-Flow-Ratio nur bedingt geeignet sind.

Stock-to-Flow: Verhältnis produzierter Menge und der Marktreserven als Basis

Die verdeutlicht einmal mehr, warum sauberes analytisches Arbeiten so wichtig ist. Denn selbst das dritte Halving in der Bitcoin-Blockchain liess den Preis nicht so hoch wie erwartet steigen. Doch kommen wir nun zur eigentlichen Erklärung der Analyse-Möglichkeit zum BTC-Preis. Bei der Stock-to-Flow-Ratio geht es um die Beschreibung der Knappheit eines Vermögenswertes – analog oder digital. Der Begriff Ratio bedeutet hier „Verhältnis“, „Flow“ steht für eine mögliche Produktionsmenge, während „Stock“ den aktuellen Lagerbestand definiert. Das Verhältnis meint dabei, wie viel Zeit verstreicht, bis der aktuelle Lagerbestand bei Einhaltung der momentanen Produktionsmenge erreicht wäre. Aus der Relation des Bestandes und der produzierten Menge ergibt sich als die Knappheit eines Gutes XY. Der Wert der Knappheit steigt parallel zur Höhe des Verhältnisses.

Das SF-Modell gehört bei der BTC-Analyse zu jungen Varianten zur Kursprognose. In seiner mittlerweile gebräuchlichen Version kursiert es erst seit kurzem in Bitcoin-Foren und auf Fachportalen. Als Urheber des Konzepts gilt „PlanB“ ein bekannter Kryptoanalyst. Selbiger ermittelte für das Jahr 2019, dass das Währungspaar aus Bitcoin und US-Dollar lediglich zeitweise vom Stock-to-Flow-Modell abwicht. Insbesondere zum Jahresende aber gab es eine deutlichere Schwankung.

Beschränkung der Ressourcen als wichtiges Kriterium

Niemand Geringerer als Nick Szabo sieht in der besagten Knappheit eine „eher fälschungssichere Kostbarkeit“. Es gibt per Definition höchstens 21 Millionen Bitcoins, was die Digitalwährung deutlich von Fiatgelder unterscheidet. In Finanz- und Wirtschaftskrisen werfen die Zentralbanken gerne die Geldpressen an und steigern die Geldmenge, was meist mit einem Anstieg der Inflationsraten einhergeht. Solche Entwicklungen übrigens hinterlassen auch am Kryptomarkt bleibenden Eindruck, sodass Probleme oder wirtschaftliche Ereignisse auch Einfluss auf den Bitcoin-Kurs haben.

Analyse-Modell kommt vor allem beim Gold zum Einsatz

Eigentlich legen Analysten die Stock-to-Flow-Ratio vor allem bei Rohstoffen wie beispielsweise dem „sicheren Hafen für Anleger“ Gold zugrunde. Die Grundannahme eines steigenden Preises bei zunehmender Knappheit ist beim Edelmetall zumeist auch zutreffend. Die Anwendung des Analyseinstruments ist generell auch mit Blick auf den Bitcoin-Kurs möglich, die resultierenden Kursprognosen führen indes zu den besagten „Mondpreisen“. Schon der Einfluss der etwa alle vier Jahre stattfindenden Halvings und der damit verbundenen Halbierung der Mining-Belohnungen wird mitunter überbewertet. Ein zeitweise geringerer Nachschub an Coins im System wirkt sich in der Stock-to-Flow-Ratio ebenfalls teils unverhältnismässig deutlich auf die Erwartungen aus.

Hoher SF-Wert spricht für steigendes Kurspotenzial

Viele Industrierohstoffe (z. B.) Kupfer zeigen seit jeher, dass der Preis von der Anpassung der produzierten Mengen mehr oder weniger deutlich beeinflusst wird. Übertragen auf den Bitcoin kann die Knappheit also ein wichtiger Kursindikator sein. Hier geht es um das Verhältnis zwischen Bestand und Fluss bzw. die Beziehung zwischen der am Markt verfügbaren BTC-Menge und der handelbaren.

Ein Rechenbeispiel: Auswertungen zufolge entstanden 2019 gut 657.000 neue Bitcoins mittels Mining. Der Markt wies Ende April 2020 ein Kontingent von etwa 18,36 Mio. Bitcoins auf. Im einfachen Berechnungsmodell liegt die Stock-to-Flow-Ratio bei 27,9.

Durch das ständige Entstehen neuer Blöcke und weitere stattfindende Halvings steigt die Relation des Bestandes zur Neuproduktion stetig. Interessanterweise kommen verschiedene Auswertungen zum Ergebnis, dass die Stock-to-Flow-Daten des Bitcoins durchaus mit denen von Gold und Silber mithalten. Ende 2017 etwa entsprach der SF-Werte des BTC beinahe dem Wert von Silber.

Kritische Faktoren dürfen nicht ausser Acht gelassen werden

Mit Blick auf Halvings gibt es hier zudem ein Problem. Experten sprechen gerne rund um die Halbierung der BTC-Belohnungen von einem Kurskorridor, den sie als „Narrow Halving Window“.  Rund um ein Halving bewegt sich der Kurs erfahrungsgemäss in einem Kursbereich, der später nicht zu 100 Prozent bestätigt wird. Als Aussage über die Vergangenheit ist die Annahme erneuter Anstiege aber immer das sprichwörtliche dünne Eis, auf das sich Analysten begegnen. Zumal sich nach dem dritten Halving durchaus nicht nur positive Entwicklungen abzeichneten. Die historisch starke Bewegung nach früheren Halbierungen ist aber keine Garantie für vergleichbare Trends in Zukunft.

Vorsicht bei allzu rosigen Kursversprechen von Analysten

Aus Sicht vieler Analysten ist die Bitcoin-Kurs-Prognose anhand der S-2-F-Ratio zu spekulativ, andere schwören auf den Ansatz. Die Problematik besteht aus der Sicht der Kritiker darin, dass die Kursbewegung eben nicht allein durch die Bitcoin-Produktionsrate bestimmt wird. Ein Beispiel: Aktuelle Auswertungen würden zu einem wahrscheinlichen Preis von 1,0 Millionen US-Dollar nach dem fünften Halving kommen. Zu kurz kommt in der Stock-to-Flow-Ratio unter anderem die Marktkapitalisierung. Einige bekannte Analysten haben berechnet, dass der BTC für einen Millionenkurs eine Kapitalisierung in einer Grössenordnung wie relevante Fiatgelder wie der US-Dollar oder der Euro erreichen müsste. Trotz zunehmender Akzeptanz im Handel sind solche Entwicklungen binnen weniger Jahre vermutlich eher unwahrscheinlich. Dass der Bitcoin gerne als „digitales Gold“ tituliert wird, darf in diesem Zusammenhang auch aus einem weiteren Grund nicht missverstanden werden.

Nachfrage-Entwicklung von vielen Punkte beeinflussbar

Anhänger der Stock-to-Flow-Ratio müssen automatisch davon ausgehen, dass die Coins tatsächlich genutzt werden. Ob dies dann als Zahlungsmittel, Wertspeicher oder anderweitig geschieht, wäre nebensächlich. Belastbare Vorhersagen zu einer steigenden – für die Stock-to-Flow-Ratio unverzichtbaren – Nachfrage lassen sich aber nur bedingt ableiten. Es gab immer wieder mal Momente in der Bitcoin-Geschichte, in denen die Nachfrage überraschend sank. Weitere Aspekte, die Analysen insgesamt erschweren, sind Unvorhersehbarkeiten. Neue Produkte wie Futures und Optionen auf den Bitcoin leisteten der grösseren Akzeptanz vor einiger Zeit Vorschub. Auch das Interesse institutioneller Investoren sendet positive Signale aus. Negativ wirkt sich auf die potenziell steigende Nachfrage die nach wie vor schwierige Regulierungssituation aus. Regelmässige Berichte über vermeintliche Manipulationen sind für verlässliche Prognosen über Analyse-Instrumente wie die Stock-to-Flow-Ratio ihrerseits nicht gerade förderlich.

Stock-to-Flow-Ratio kann Aussagekraft erkennen lassen

Trotz der Schwierigkeiten, die auf dem Weg zur Kurs-Analyse für den Bitcoin lauern, kann die Ratio durchaus zielführend sein. Schliesslich ist der Bitcoin als erster digitale Vermögenswert per se auf Knappheit ausgelegt und damit auf Augenhöhe mit Edelmetallen wie Gold und Silber. Verschiedene  Analysten bestätigen, dass es eine tatsächliche Relation zwischen Stock-to-Flow auf der einen und dem BTC-Marktpreis gibt, die vielfach als „statistisch relevant“ einzustufen sei. Und diese Beziehung sei keineswegs auf einem reinen Zufall begründet. Letztlich schwanken die Bewertungen des Analyse-Ansatzes zwischen „berechtigt“ und „zu vage“. Richtig ist: Das Tool muss sich nach jedem entscheidenden Marktereignis als Modellberechnung neu beweisen. Dies aber trifft auch auf die meisten anderen Analysewege zu bei einem noch immer extrem volatilen Asset wie dem Bitcoin.

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Benutzen statt hodln: Status Quo von Bitcoin in Afrika – und woran es hakt

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Ein neuer Report analysiert den Status Quo von Kryptowährungen in Afrika. Danach erfreuen sich Bitcoin und Co. auf dem Kontinent zwar wachsender Beliebtheit – der Weg zur Massenadaption ist jedoch auch in Afrika ein steiniger.

Afrika hat das Zeug zum Krypto-Kontinent: Das legt zumindest ein Report der Analysefirma Arcane Research nahe. Danach sei Afrika ein idealer Nährboden für Kryptowährungen – vor allem was den Use Case der grenzüberschreitenden Überweisungen betrifft.

Während anderswo das Hauptaugenmerk auf Investitionen, Spekulation und Handel gerichtet war, hat Afrika ein größeres Bedürfnis an dem Einsatz von Kryptowährungen als jeder andere Kontinent

Kein Wunder also, dass sich Peer-to-Peer-Währungen wie Bitcoin in Afrika zunehmender Beliebtheit erfreuen. Laut dem Report verfügt Südafrika über die meisten HodlerInnen; 13 Prozent der Internet-NuterInnen im Alter zwischen 16 und 64 halten Kryptowährungen. Es folgt Nigeria mit 11 Prozent. Möglicherweise könnten Südafrika und Nigeria in absehbarer Zeit die Plätze tauschen: Nigeria sieht seit dem Frühjahr einen steilen Anstieg beim Bitcoin Trading auf der Plattform localbitcoins. Auch localbitcoins-Konkurrenz Paxful gehört zu den größeren Krypto-Akteuern, die auf dem Kontinent aktiv sind. Anfang Mai lancierte die Bitcoin-Tauschplattform eine Corona-Spendenkampagne für Afrika.

Lückenhafte Infrastruktur erschwert Bitcoin-Adaption

Dem überdurchschnittlichen Interesse an Bitcoin steht eine noch deutlich ausbaufähige technologische Infrastruktur gegenüber. Nur 39 Prozent der AfrikanerInnen haben laut Arcane Research zugang zum World Wide Web, im Gegensatz zu 63 Prozent der übrigen Weltbevölkerung.

Auch was die Verbreitung von internetfähigen Endgeräten angeht hinkt Afrika dem Rest der Welt laut dem Report noch hinterher. 2018 verwendeten demnach nur 39 Prozent der AfrikanerInnen ein Smartphone. Immerhin: Bis 2026 soll dieser Anteil auf 66 Prozent steigen. Zwar kann man Bitcoin auch ohne Internet überweisen – der einfachste Weg ist und bleibt jedoch die Mobile Wallet. Einen möglichen Weg, die Löcher in der Netzabdeckung zu stopfen, sieht der Bericht beispielsweise in dem StarLink-Projekt von SpaceX.

Damit Afrika sein Potenzial als „die vielversprechendste Region für die Einführung von Kryptowährungen“ auschschöpfen könne, bedürfe es folglich weiterer Investitionen. Dann könnte der Kontinent – auch aufgrund seiner Demografischen Struktur mit vielen Jungen Bürgerinnen – zeigen, was Bitcoin und Co. können.

Allerdings sind nicht alle Hürden technischer Natur. Auch die Frage nach der Regulierung von Bitcoin und dem Kryptosektor ist für einen Großteil des Kontinents noch nicht geklärt:

Die Legalität von Bitcoin und anderen Krypto-Vermögenswerten ist in der Region sehr unterschiedlich, wobei über 60 Prozent der afrikanischen Regierungen ihre Position noch klären müssen. Diese Ungewissheit stellt zwar keine absolute Barriere dar, ist aber ein Hemmnis für die Geschwindigkeit der Adaption,

glaubt Arcane Research.

Wie entstehen Preisunterschiede bei Kryptobörsen?

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Was Laien bei der Auswahl der richtigen Kryptobörse und -handelsplattform schnell überfordert, sind nicht nur die teils gravierenden Unterschiede bei der Auswahl digitaler Vermögenswerte für den Kryptohandel. Auch bei der Auswahl der Handelsinstrumente begegnet dir mitunter sehr verschiedene Angebote. Zu nennen sind etwa Broker, die Differenzkontrakte (CFDs), Futures oder Optionen auf Währungen wie den Bitcoin offerieren und so nicht nur den direkten Kauf von Coins ermöglichen. Kunden können so indirekt auf die Kursschwankungen verschiedener Kryptowährungen spekulieren – und dies bereits mit recht geringem Kapitaleinsatz. Abweichende Daten bei den Gebühren und Preisen für den Kryptohandel allerdings führen besonders häufig zur Verwirrung. Neben der Produktauswahl sind die Handelsentgelte und für Kauf und Verkauf genannten Preise aber ein elementarer Faktor für die Höhe der verbuchten Gewinne oder Verluste. Aber konkret: wie entstehen Preisunterschiede bei Kryptobörsen?

Markt für Kryptocoins hat bisher viel Entscheidungsfreiheit

Der erste wesentliche Grund für die Abweichungen der Preise bei unterschiedlichen Kryptobörsen: Bisher ist der Markt in weiten Teilen unreguliert. Staatliche Behörden arbeiten in vielen Ländern langsamer als etwa in der Schweiz, wo sich die Politik zunehmend offen für Bitcoin und Co. präsentiert. Ohne Regulierungen und Lizenzierungspflichten gibt es keine Kontrollen für Börsen und Handelsplattformen. Infolge dessen sind die Betreiber frei in der Gestaltung ihrer Gebührenmodelle und der Festlegung ihrer Preise. Allgemein gilt: Angebot und Nachfrage bestimmen am Kryptomarkt noch mehr als an der Börse die Entwicklungen der Kurse. Krypto-Portale aber sind in der Kursgestaltung noch freier. Zwar orientieren sich viele Dienstleister bei der Preisgebung an grossen Analyseportalen wie CoinMarketcap.

Spätestens aber seit Berichten über die Übernahme der Plattform durch die vermeintlich grösste Kryptobörse Binance zweifeln viele Beobachter an der Unabhängigkeit der Seite. Auch bei anderen Quellen ist nicht immer eindeutig, wie Preise für den Handel zustande kommen.

Wie entstehen die Preise bei Börsen?

Umso wichtiger ist es für potenzielle Börsenkunden also, zu hinterfragen, wie objektiv und unabhängig Kurse ermittelt und festgelegt werden. Hinzu kommt, dass es in Vergleichen und Tests seit Entstehen der Branche immer wieder Berichte über fehlende Transparenz hinsichtlich der Gebühren gibt. Experten kritisieren, dass mancher Betreiber wenig Bereitschaft erkennen lässt, Kundinnen und Kunden in spe das eigene System im Einzelnen zu erklären. Selbst auf Nachfragen geben sich unseriöse Anbieter bedeckt. Um solche Dienstleister solltest Du am besten von Anfang an einen grossen Bogen machen und lieber auf die kundennahen Plattform vertrauen. Bevor wir weiter auf die Vor- und Nachteile der Unterschiede bei den Preisen eingehen, hier noch wichtiger Hinweis: Wenn es um Gebühren geht, sollte dringend auch auf verschiedene mögliche Kostenpunkte geachtet werden.  Manches Portal berechnet ausschliesslich Handelsgebühren und verzichtet auf weitere Kosten, wie sie etwa für Ein-, vor allem aber für Auszahlungen vom Handelskonto entstehen können.

Bei kleinen Handelsguthaben fallen Unterschiede stärker ins Gewicht

In besonderer Weise sollten „Kleinanleger“ auf solche Entgelte achten. Werden pauschale Summen für Abhebungen fällig, bleibt vom Budget im Zuge einer Auszahlung oft nicht mehr allzu viel übrig. Zudem gibt es bei einigen Börsen Mischkalkulation, sodass Du noch genauer hinsehen musst, um Details zu erkennen. So kann es vorkommen, dass Du bei mancher Währung eine feste Pauschale pro Transaktion und ungeachtet des Auszahlungsbetrags einen bestimmten Bitcoin-Wert zahlen musst. Die Kursschwankungen sorgen bei unerfahrenen Händlern zusätzlich für Verwirrung, da immer nachgerechnet werden muss, um die genaue Höhe der Abhebungsentgelte in Fiat- der Kryptogeld zu erfahren. Was die Differenzen betrifft, solltest Du insbesondere daran denken, dass teilweise mit prozentualen Gebühren bei Transaktionen, aber auch mit pauschalen Gebühren gearbeitet wird.

Verschiedene Abrechnungsvarianten erschweren den Börsen-Vergleich

Doch zurück zum eigentlichen Thema der Preisunterschiede beim Handel auf Kryptobörsen. Branchenkenner erklären die Abweichungen oft mit den verschiedenen Zugängen der Teilnehmer am Markt. Broker und Börsen rechnen vielfach die entstehenden Netzwerkgebühren als Fixum ab. Hohe Kosten können auf Priorisierungen im Währungs-Netzwerk ab. Eine höhere Priorität sorgt für eine schnelle Transaktionsausführung, sodass eine zeitnahe Ausführung zu den für Dich günstigen Preisen ermöglicht wird. Zeitweise – wenn besonders viele Händler aktiv sind – kann es normalerweise dauern, bis Transaktionen abgeschlossen sind. So können Kursschwankungen auftreten. Realistisch betrachtet, sind es ja ohnehin die preislichen Unterschiede, von denen Trader profitieren. An klassischen Börsen etwa geht es hier nur darum, Werte einzelner Aktien oder anderer Assets an einem Handelsplatz ständig im Blick zu haben. So kaufst oder verkaufst Du im richtigen Moment.

Kryptomarkt wächst und viele neue Plattformen werben um Kunden

Der Kryptomarkt hingegen wächst stetig, regelmässig werden neue Börsen eröffnet. Ausgangspunkt für Preisunterschiede sind üblicherweise auch die Handelsvolumina der Anbieter. Je grösser das Volumen im aktiven Handel, desto besser stehen die Chancen für die Kundschaft auf anlegerfreundliche Preise. Ausnahmen bestätigen freilich die Regel, denn hinsichtlich ihrer eigenen Margen verfolgen Plattformen durchaus unterschiedliche Strategien. Das Handelsvolumen der einzelnen Händler ist in diesem Kontext natürlich ebenfalls entscheidend. Bei grossen Positionen rentieren sich häufig auch kleinere Preisunterschiede zwischen unterschiedlichen Börsen, während die Auswirkungen bei Klein- und Kleinstpositionen freilich weniger gravierend ausfallen. Bei neuen Mitbewerbern am Markt können Kunden zu Beginn mit etwas Glück zumindest phasenweise besonders günstig handeln.

Unterschiede bei Kursstellungen machen sich bezahlt

Grundsätzlich gilt: Dank der sogenannten „Crypto Arbitrage“ kannst Du Dir als Händler explizit die Preisunterschiede bei Kryptobörsen zunutze machen. Ganz ohne Grundlagenwissen klappt der Einstieg aber nicht. Gerade etwas analytisches Geschick braucht es also Grundlage für den Erfolg. Denn ohne Risiko ist dieser Handelsansatz nicht. Der Begriff „Arbitrage“ bedeutet nichts anderes, als dass Marktteilnehmer bewusst Kurs- und Preisunterschiede an unterschiedlichen (Krypto-) Börsen oder Handelsmärkten ausnutzen, um Renditen zu erreichen. Auch bei Zinsgeschäften ist dieser Weg beliebt beim Spekulieren. Um Unterschiede zum eigenen Vorteil werden zu lassen, braucht es allerdings zwangsläufig auch mehrere Börsenkonten.

Handel mit Preisunterschieden ohne Risiko kennenlernen?

Was Erfahrungen und Fachwissen angeht, können Demokonten zielführend sein. Bei etlichen Brokern und Börsen kannst Du zumindest für eine gewisse Zeit risikofrei den Bitcoin-Handel oder das Kaufen und Verkaufen von Altcoins wie Ethereum kennenlernen. So entstehen Dir nicht glich in der ersten Testphase hohe finanzielle Schäden, weil es Dir bisher an Know-how fehlt. Oft bekommst Du ein gewisses Startkapital, das für einen Zeitraum X im Testkonto für spielerischen Krypto-Handel verfügbar ist. Erst nach Ablauf der Testphase ist dann die erste Einzahlung für den „echten“ Handel erforderlich.

Ausführungsgeschwindigkeit kann ausschlaggebend sein

Ein wesentliches Erfolgskriterium beim Spekulieren auf Preisunterschiede bei Börsen ist der Faktor Zeit. Deshalb ist das Spekulieren unter Verwendung von Fiatgeldern wie Euro oder US-Dollar oftmals auch wenig vielversprechend. Denn der zusätzliche Geldtransfer (über Wallet- und Kryptokonto-Bestände hinaus) per Überweisung vom Bankkonto nimmt zu viel Zeit in Anspruch, sodass Kursvorteile bis zur Gutschrift längst wieder verschwunden sind. Da Accounts bei mehreren Börsen benötigt werden, spielen die schon erwähnten Transaktionsentgelte eine zentrale Rolle. Es gilt somit unter Umständen deutlich voneinander verschiedene Gebührenmodelle zu beachten, da sie sich insgesamt auf die späteren Gewinne auswirken – oder auf Verluste, die natürlich ebenfalls durch Fehlentscheidungen und dramatische Kursveränderungen ergeben können. Gerade Kosten durch den Transfer der Coin-Bestände zwischen den involvierten Börsen musst Du genau kennen, um die richtigen Entscheidungen zu fällen.

Handel auf führenden Portalen gelingt oft besonders schnell

Ähnlich wie bei den besagten Banküberweisungen kann es mitunter dauern, bis Coins und Token von einem zum anderen Konto bewegt wurden und auf dem Ziel-Account für Verkäufe zum besseren Kurs zur Verfügung stehen. Hier kommt nicht zuletzt einmal mehr der Grösse der Börse eine Bedeutung zu, denn die dominierenden Anbieter am globalen Markt für den Kryptohandel geben vielfach sprichwörtlich den Takt vor. Das jedenfalls zeigen die Erfahrungen vieler Händler, wenngleich es hier sich um eine allgemeingültige und unumstössliche Regel handelt. Zu lange Transferzeiten können zu in der Zwischenzeit veränderten Preisen führen, sodass das Ergebnis massiv vom angestrebten abweicht. Weiter oben haben wir bereits auf den Einfluss des Handelsvolumens auf das Rendite-Potenzial hingewiesen. Der zweite relevante Faktor ist freilich der Preisunterschied selbst, der im Vergleich verschiedener Börsenplätze offensichtlich wird.

Handelsvolumen entscheidet über Preisunterschiede bei Kryptobörsen

Das eigentliche Vorgehen ist dann ebenso logisch wie naheliegend, verlangt von Dir aber eine konstante Analyse der Markt- und Börsenlage. Denn Bedingungen können sich rasch ändern. Eine bisher besonders günstige Börse ist zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht nicht mehr die beste für den Einkauf, während an anderer Stelle besonders gute Konditionen für den Ankauf locken. Hierbei ist ebenfalls wichtig, dass Du mögliche Unterschiede bei mehreren Währungen vergleichst. Börse A ist beim Bitcoin eventuell die Topadresse für den Kauf, Börse B hingegen für Ethereum-Anschaffungen. Die eine perfekte Lösung für den Kryptokauf insgesamt suchst Du vermutlich vergebens. Du musst also den Überblick behalten, vor allem wegen möglicher steigender oder sinkender Kurse während Deines Handelsintervalls auf den beteiligten Märkten/Börsen. Die Zahl der Trader während eines Tages auf einer Plattform können teils erhebliche Bewegungen verursachen.

Nur wenn Händler aktiv sind, bewegen sich die Preise

Wesentlicher Anreiz des Handels unter Einbeziehung von Preisunterschieden bei Kryptobörsen ist zudem die Tatsache, dass Du natürlich nicht nur Bitcoins bei Börse A kaufen und später nach dem Transfer auf Börse B in Deine Fiatwährung tauschen kannst. Der Vorteil bei diesem Handelsansatz, dass Du digitale Währungen unter Ausnutzung der unterschiedlichen Preisniveaus gegeneinander tauschen kannst. Eben weil dies wie schon gesagt schneller funktioniert als etwa der Wechsel in Dollar über das Bankkonto. Damit der Arbitrage-Handel funktionieren kann, muss generell das Marktvolumen auf beiden beteiligten Börsen „stimmen“. Gerade beim Verkauf muss die Möglichkeit gegeben sein, dass Du Deine Wunsch-Coinmenge in die Zielwährung eintauschen kann. Für letztere wiederum muss es ein zur Position passendes Angebot auf der zweiten Börse geben.

Zunehmende Erfahrung schafft Sicherheit & Marktverständnis

Klingt das Spekulieren auf Preisunterschiede anfangs vielleicht etwas verwirrend, ist der Handel auf Basis der Krypto Arbitrage bei genauer Betrachtung und mit zunehmender Übung gar nicht so schwierig. Ein elementarer Aspekt für den Erfolg ist ein Gespür für die Volatilität, also die Schwankungsbreite des Kryptomarktes und der zahllosen Währungen, die in Betracht kommen. Wer die Schwankungen als Chance versteht, kann durch die enormen Preisunterschiede stattliche Gewinne einfahren durch die vielen verschiedenen Börsenplätze mit ihren selbst gewählten Preisen. Auch und gerade im Bereich Daytrading ergeben sich Gelegenheiten. Ein gesundes Risikomanagement ist hier wie beim Kryptohandel insgesamt das A und O.

Aufbewahrung der Devisen auf Börsen als Risiko?

Ein Risiko sei der Vollständigkeit halber nicht verschwiegen werden. Medien berichten immer wieder von Hackerattacken auf Börsen, bei denen im „Erfolgsfall“ teilweise sehr grosse Schäden entstehen. Um erfolgreich über Preisunterschiede bei Börsen zu spekulieren, musst Du Dein Krypto-Kapital auf Börsen-internen Konten verwahren. So ist Dein Geld ebenfalls von Hackerattacken bedroht. Wegen der fehlenden Regulierung des Marktes gibt es bei vielen Anbietern keinerlei Absicherung. Hier lohnt es sich zu vergleichen, denn manche Börse garantiert ihrer Kundschaft inzwischen durchaus Absicherungsmechanismen, wenn Schäden auf Fehler des Unternehmens zurückgeführt werden können.  Das Risiko eines Diebstahls kannst Du durch den Einsatz externer Wallets minimieren. Jedoch dauert es dann möglicherweise etwas länger, bis Gelder aus der digitalen Geldbörse zur Plattform A und von dort an die Börse B gesendet. Zeit, die man beim Trading nicht immer hat – Gerade wenn es um Preisunterschiede bei Kryptobörsen geht und jede Sekunde und Minute zählt.

Wetten auf Preisunterschiede bei Kryptobörsen auch automatisiert möglich

Alles in allem kannst Du durch den Vergleich von Transaktionskosten und Kontogebühren sowie mit einem ständigen Blick auf den Markt und die preislichen Unterschiede sehr beeindruckende Rendite durch dieses Handelskonzept erreichen. Das nötige analytische Fingerspitzengefühl kommt mit der Zeit. Ein probates Hilfsmittel können sogenannte Bots sein, die automatisiert Preisbewegungen und -unterschiede in Deinem Auftrag verfolgen. Solche Software kann bei einigen Brokern und Börsen kostenlos getestet oder gar dauerhaft genutzt werden.

Übrigens:

Zum Schluss sei noch auf einen Sonderweg beim Handel über Preisunterschiede bei Kryptobörsen hingewiesen. Mancherorts begegnet Dir im Zusammenhang der Begriff „Triangle“. Hierbei beziehst Du gleich drei Währungen in den Handel mit ein – beispielsweise kannst Du hier zwei Fialgelder und eine Digitalwährung oder zwei Kryptocoins und den US-Dollar wechselseitig tauschen, um im optimalen Falle doppelt an Kursbewegungen zu verdienen. Es gibt etliche andere Arbitrage-Varianten, die an dieser Stelle aber nicht weiter thematisiert werden sollen.

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Bitcoin Kurs Analyse: Der BTC Kurs bricht weiter ein, das letzte Key-Level der Bullen & die mittelfristige Preisaussicht

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Willkommen zu einem Bitcoin Kurs Update. Der BTC Kurs notiert aktuell rund 9.100$, nachdem er am gestrigen Tag kurzzeitig weitere 700$ abgerutscht ist. Heute wollen wir einen Blick auf den aktuellen status quo werfen und uns anschauen, was dieser weitere Preiseinbruch für den Bitcoin Kurs zu bedeuten hat.

Sind die 10.000$ damit vom Tisch? Oder ist alles noch offen, solange wir uns über 9.000$ halten?

Lass uns zusammen den Antworten auf Fragen wie diese und weitere auf den Grund gehen.

Achtung: Keine der in diesem Artikeln aufgeführten Formulieren stellen in irgendeiner Weise Handelsempfehlungen dar. Dieser und folgende Artikel dienen lediglich dem Informationsaustausch mit unserer Leserschaft. Weder CryptoMonday noch der Autor dieses Textes haftet für Verluste, die aufgrund von Handelsentscheidungen unserer Leser entstanden sind. DYOR!


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Bitcoin Kurs Bullrun abgesagt?

In den letzten Tagen hatte sich der Bitcoin Kurs an der oberen Trendlinie der langfristigen umgekehrten fallenden Keil-Formation auf dem Wochen-Chart von Bitcoin (BTC) bewegt und die 10.000$ schienen die magische Grenze zwischen einem Auf- oder Abwärtstrend zu sein. Diesem bullishen Szenario steht allerdings das BARR-Top im Weg.

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Bei dem BARR-Top handelt es sich um ein bearishes Chartmuster, indem sich der Bitcoin Kurs seit ca. 2 Monaten auf dem Tages-Chart zu bewegen scheint. Genauer gesagt, handelt es sich hierbei um ein Umkehrmuster, welches nahe legt, dass der BTC Kurs aktuell eine Trendwende vollziehen könnte.

Jedes Mal dann, wenn sich der Bitcoin Kurs weiter von den 10.000$ wegbewegt, wird dieses bearishe Szenario ein Stückchen wahrscheinlicher. Allerdings ist auch für die Bullen noch nicht alle Hoffnung verloren. Worauf es genau ankommt, schauen wir uns jetzt anhand des Charts genauer an.

Das ist das mittelfristige Key-Level für den BTC Kurs

Wenn wir einen Blick auf den Tages-Chart werfen, sehen wir eingezeichnet das aktuelle BARR-Top, in dem sich der Bitcoin Kurs zu bewegen scheint. Mit dem Kurseinbruch vom gestrigen Tag handeln wir aktuell wieder unter der Signallinie der Formation und nähern uns damit der unteren Trendlinie an. Wird diese untere Trendlinie nach unten durchbrochen, gilt das Chartmuster als bestätigt.

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Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Der Bitcoin Kurs hat bei knapp über 8.800$ gestern einen hinreichenden Support gefunden. Des Weiteren hat er noch nicht das letzte Tief bei 8.560$ unterschritten. Dieses Preisniveau kann als letzter Hoffnungsschimmer für die BTC Bullen am Markt betrachtet werden. Sollte der Bitcoin Kurs auf dem Tages-Chart unter 8.500$ schließen, dürfte es nur noch wenig Zweifel darüber geben, dass sich das BARR-Top bestätigen und der BTC Kurs mittelfristig deutlich abstürzen wird.

Wie genau dieses bearishe Szenario aussehen könnte, kannst du in dieser ausführlichen Bitcoin Kurs Prognose nachlesen.

Aktuell gilt es also genauestens zu beobachten, wie sich der Bitcoin Kurs in den nächsten Tagen und Woche verhalten wird. Es bleibt auf jeden Fall spannend um die Nummer 1 am Crypto-Markt und die Ungewissheit bietet stets eine gute Gelegenheit dar.

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Der Bitcoin Stromverbrauch – Wie sieht die aktuelle Lage aus?

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Wenn um das Thema Mining rund um den Bitcoin geht, existieren sich bei genauer Betrachtung viele Vorurteile. Es gibt aber auch einige wichtige Aspekte, die durchaus den Tatsachen entsprechen. Umwelt- und Nachhaltigkeitsexperten kritisieren seit Jahren bereits den vermeintlich hohen Stromverbrauch, der im Zusammenhang mit dem Schürfen, also dem Erzeugen neuer Einheiten in der Blockchain des Bitcoins (BTC), erkennbar wird. Bevor es um die genauen Umstände und mögliche Auswege aus dem Energie-Dilemma geht, eines vorab: In der Tat gab und gibt es immer wieder Anlass zur Kritik. Insbesondere wenn Miner auf Strom aus konventionellen Energiequellen zurückgreifen, sind kritische Stimmen durchaus berechtigt. Es gibt aber innerhalb der Kryptowelt allgemein und der Miningbranche im Speziellen schon lange Bestrebungen, dem Umweltschutz zunehmend Rechnung zu tragen. Wie sieht die aktuelle Lage rund um den Bitcoin Stromverbrauch aus?

Ganz davon ab: Im Kontext des traditionellen Währungssystem und anderer Vermögenswerte gibt es ebenfalls gute Gründe, Kritik zu üben.

Bitcoin Stromverbrauch – Viele Analysen vereinheitlichen die Tatsachen zu sehr

Dieser Vergleich wird im weiteren Verlauf in jedem Fall eine Rolle spielen. Erkennen werden wir im Rahmen der Analyse ausserdem, dass „Mining“ nicht gleich „Mining“ ist. Gemein sind hier die verschiedenen analytischen Kriterien auf der anderen und den Energie-Aspekt als solchen auf der anderen Seite. Zutreffend ist jedenfalls, dass auch der Standort im Hinblick auf den Strom bzw. Energieverbrauch eine wichtige Rolle spielen muss. Ein häufiger Kritikpunkt zielt darauf ab, dass die grössten führenden Mining-Farmen – so der Fachbegriff für professionelle Anlagen, in denen im grossen Stil Bitcoins und andere Kryptowährungen entstehen – in der Volksrepublik China beheimatet sind. Völlig aus der Luft sind solche Aussagen nicht gegriffen, denn mit einem eigenen Mining-Pool steigt derzeit die Börse Binance mit massiven Engagement in den Miningsektor ein.

Bitcoin Stromverbrauch: Standort der Miner und Mining-Farmen ist zu beachten

Der Konkurrent Bitmain hingegen arbeitet nach eigenen Angaben am texanischen US-Standort Rockdale an einer neuen Farm, die schon in naher Zukunft einen Wert von 300 Megawatt erreichen soll. Zwar ist auch dies ein chinesisches Unternehmen, aber die Pläne beziehen sich nun einmal auf die USA. Andere Farmen haben ihren Sitz in Ländern wie Kanada oder Norwegen. Unbestritten ist, dass die mathematisch aufwendigen Prozesse beim Schürfen mit zunehmender Blockchain-Grösse und dem Rückgang der vordefinierten maximalen Coin-Menge auch mehr Strom verbrauchen, was der erforderlichen Rechenleistung geschuldet ist. Neben dem Zeitaufwand steigt die Belastung der Umwelt – so die Stimmen der besagten Kritiker. Es gibt indes auch Wissenschaftler, die sich der grundlegenden negativen Stimmung entgegenstellen. Unter anderem deshalb, weil der Energieverbrauch aufgrund der dezentralen System-Ausrichtung scheinbar wegen fehlender vollständiger Datensätze nicht bis ins Detail messbar ist.

Dezentralität verdient in der Bewertung genaue Beachtung

Die Rechenzentren sind nicht bei Unternehmen angesiedelt, sondern arbeiten auf Basis vieler Einzelrechner. Diese wiederum können sich im Grunde überall rund um den Globus befinden und via Internet vernetzt sein. Belastbare Statistiken sind auch mehr als ein Jahrzehnt nach Entstehen des Bitcoin-Systems Mangelware. Wann wie viel Energie aus welcher Energiequelle in die Blockchain (und ähnliche Netzwerke) fliesst? Noch gibt es wenige seriöse Angebote. Erst allmählich entstehen überhaupt Modelle, die eine exakte Ermittlung ermöglichen wollen und können. Erfassbar ist aber schon jetzt, wie viel Rechenleistung insgesamt von allen beteiligten Rechnern fürs Mining bereitgestellt wird. In puncto Effizienz, dem einzelnem Stromverbrauch oder den Standort betreffend gibt es, wenn überhaupt nur bedingt geeignete Instrumente. Auch bei der Frage, welche Art Strom zum Einsatz kommt, fehlen Informationen weitgehend.

Analyseinstrumente entstehen nur langsam und nutzen unterschiedliche Parameter

Ein noch recht neues „Tool“ ist der Bitcoin Electricity Consumption Index (CBECI). Entwickelt von der Cambridge University, kam der Index schon früh zu der Erkenntnis, dass der vielfach geschätzte Energieverbrauch in Verbindung mit dem Schürfen neuer Bitcoins zu hoch angesetzt ist. Dabei arbeitet das Programm des Cambridge Centre for Alternative Finance (CCAF) auf Basis von Echtzeitkursen. Ziel der Entwicklungsarbeit war ergebnisoffen in der Tat, den wirklichen Verbrauch im Bitcoin-Netzwerk zu errechnen. Echtzeit bedeutet in diesem Fall: Im 30-Sekunden-Takt wird der Index aktualisiert. Als Fundament dienen kryptografische Prozesse, die in Verbindung mit dem sogenannten „Proof-of-Work-Mechanismus“ rund um Blockchain-Transaktionen, die faktisch stetig zu einem höheren Energieverbrauch führen. Die Forscher weisen aber zugleich darauf hin, dass der CO2-Fussabdruck des Bitcoin weniger gross als gedacht ist.

Viele Analysten bedeuten viele Grundannahmen

Bei Kritikern sind vor allem die Werte ganzer Länder beliebt als Referenzwerte, um das scheinbar kritisch hohe Ausmass des Verbrauchs beim Schürfen von Coins in der Kryptowelt zu verdeutlichen. In einigen Fällen diente in der Vergangenheit der Stromverbrauch der Alpenrepublik Österreich als Vergleichsgrundlage, auch die Schweiz musste sich – ähnlich wie das deutsche Bundesland Hamburg oder Jordanien – schon dem Vergleich mit dem BTC Co2-Fussabdruck stellen. Für die Durchführung von Rechenoperationen beim Mining berechneten einige Wissenschaftler einen jährlichen Strombedarf in Höhe von 46 Terawattstunden, was wiederum denselben Forschern zufolge einer Kohledioxid-Freisetzung von 22 Megatonnen entspricht in der Berechnung.

Einheitliche Standards zur Berechnung fehlen am Markt

Es ist vor allem das Fehlen einheitlicher Methoden zur Verbrauchsmessung, die seriöse Debatten über möglicherweise politische Massnahmen so schwierig machen. Der Bitcoin Stromverbrauch (Electricity Consumption Index) ist diesbezüglich für viele Vertreter der Polit- und Medienlandschaft innerhalb kurzer Zeit ein wichtiger Massstab geworden. Dabei setzt auch dieser Indikator auf etliche verschiedene Methoden, wobei unter anderem Dutzende beim Minen gebräuchliche Hardware-Modelle Beachtung finden. Zudem arbeiteten die Entwickler schon früh an einer geografischen Kryptokarte, die interaktiv ausgerichtet sein sollte. Ziel der Karte: Betrachter erhalten einen Überblick über die globalen Mining-Aktivitäten.

Der Verbrauch ist hoch, aber wie sehen die Rahmenbedingungen aus?

Wie bei allen diskussionswürdigen Themen gibt es auch beim Mining eine zweite Seite der Medaille, einen anderen Blickwinkel genauer gesagt. Unumstritten ist freilich, dass das Schürfen mit einem enormen Energieverbrauch einhergeht. Eine Forscherin der Universität Nottingham, Katrina Kelly verweist auf die Notwendigkeit, zwischen Verbrauch und der Art des verwendeten Stroms bzw. der Stromgewinnung zu unterscheiden. Worum also geht es? Die verbrauchte Energiemenge, so Kelly, ist zwar nicht unwichtig, aber eben doch eher eine Randnotiz. Weitaus wichtiger im Rahmen der Debatten um den Umweltschutz. Anders als andere Experten sieht die Forscherin kein Anlass zur Sorge, wenn man sich den Bitcoin-Energieverbrauch anschaut. Aus wissenschaftlicher Sicht werde die Diskussion schlicht auf einem zu vereinfachten und damit nicht zielführenden Level geführt.

Forscherin sieht Diskrepanz zwischen Verbrauch und Auswirkungen

Der technologische Fortschritte müsse als wesentlicher Kontext in die Überlegungen mit einbezogen werden. Kelly kommt in ihren Berechnungen zum Ergebnis, dass das Bitcoin-System jährlich etwa eine jährliche Strommenge von 30 Terawattstunden verbuchte. Demgegenüber stehe im traditionellen Bankensystem und ihren umfassenden Rechenzentren ein Wert von mehr als 100 Terawattstunden pro Jahr. Das Aber: Diese Analyse ist nur eine von vielen. Der bekannte „Digiconomist“ kam in einer Berechnung für das Jahr 2018 auf einem Stromverbrauch in Höhe von 73 TWh Stromverbrauch.

Was bedeutet das Halving für die Verbrauchsentwicklung?

Und es gibt durchaus Auswertungen, die noch merklich höhere Werten ermittelt haben – bei steigender Tendenz. Und nach dem kommenden Halving in der Bitcoin-Blockchain könnte das weltweite Interesse weiter steigen. Denn mancher Branchenkenner überschlägt sich regelrecht mit optimistischen Vorhersagen für den BTC-Kurs. Teilweise erwarten Krypto-Pioniere Kurse, die bis weit in den sechsstelligen Dollar-Bereich gehen. Dies schafft Begehrlichkeiten bei Anlegern, zudem wird das Schürfen neuer Coins immer schwieriger. Der technische Aufwand steigt und damit auch der Stromverbrauch.

Zuverlässige Daten werden wohl auch weiterhin fehlen

Beim Energiebedarf darf nicht vergessen werden, dass es sich hierbei allein um Schätzungen zum Bitcoin handelt, all die anderen Coins und Token fliessen in die meisten Kalkulationen oft gar nicht mit ein. Dies ist aber durchaus relevant für eine verlässliche Prognose zum globalen Mining-Verbrauch. Für richtig aber halten Forscher inzwischen, dass sich Analysen weg vom absoluten Verbrauch an Strom/Energie orientieren müssen. Stattdessen ist die schon erwähnte CO2-Bilanz ein wichtigeres Kriterium. Durch diese Daten lässt sich zunehmend besser einordnen, welches Belastungspotenzial vom Bitcoin und Kryptowährungen zum jetzigen Zeitpunkt ausgeht.

Chinas bedeutende Rolle beim Mining ist tatsächlich ein Problem

Dass Bitcoin-Mining extremen Verbrauch nach sich zieht, ist wie gesagt unbestritten – auch unter Minern selbst und echten Kryptofans finden sich nur wenige, die das „Problem“ herunterspielen. Das Dilemma ist zumindest bisher die Verteilung der Mining-Aktivitäten rund um den Globus. Wie weiter oben schon erwähnt, dominiert China derzeit den Markt. Mehr als die Hälfte der „Minen“ befinden sich dieser Tage in der Volksrepublik. Dort werden laut Schätzungen zwischen 70 und 80 % des Stroms aus den fossilen Energieträgern Öl, Gas und Kohle gewonnen. Eine Verlagerung des Marktes ist vor Ort ohnehin vorprogrammiert, denn der Regierung ist der massive Energieverbrauch schon länger ein Dorn im Auge. Mancherorts gab es bereits erste Verbote.

Andere Länder, andere Sitten? Wie schnell hält grüner Strom Einzug?

Im Ausland – etwa in den USA, Island, Norwegen und Kanada – gibt es seit einigen Jahren verstärkt Projekte angelaufen, die sich von den traditionellen Energiequellen verabschieden. Die Wissenschaftlerin Kelly verweist etwa auf eine Wasserkraft-betriebene Mining-Farm im US-Bundesstaat Oregon. Auch das Unternehmen Unternehmen Northern Bitcoin verfolgt den Ansatz bei der Produktion seiner Miner, die in Norwegen in früheren Bergwerken zum Einsatz kommen. Norwegen ist insofern ein gutes Beispiel für die Frage nach CO2-Verbrauch, da das Land mittlerweile zu 95 Prozent Strom aus Wasserkraft und vier Prozent aus Windkraft gewinnt. Zudem wird der Stromverbrauch beim Mining im nordeuropäischen Land durch die energieschonende Kühlung mit Fjordwasser weiter reduziert.

Entwicklung des Verbrauchs von Strom und Energie steigt rasant

Um nochmals auf den Bitcoin Stromverbrauch zurückzukommen: An der Technischen Universität München errechnete Ein Forscherteam Ende 2018 einen Verbrauch von rund 45,8 Billionen Wattstunden, also 46 Terawattstunden jährlich Jahr als Gesamtmenge aller am Bitcoin-Mining beteiligten Rechner. Den Jahres-CO2-Ausstoss wiederum gaben die Wissenschaftler mit 22 bis 23 Millionen Tonnen an. Die entspreche etwa den Daten aus Ländern wie Jordanien oder Sri Lanka – oder eben der deutsche Stadtstaat Hamburg. Die Münchener Forscher liegen also zwischen den beiden oben genannten Statistiken. Als Quellen für die Auswertung dienten Mining-Pools wie auch Börsengänge dreier Schwergewichte aus dem Bereich der Produktion von Mining-Hardware.

Erkennbar wurden in der Analyse auch stete Verbrauchsanstiege. Lag der Energieverbrauch Ende 2016 angeblich noch bei unter 345 Megawatt, betrug der Verbrauch rund zwei Jahre später bereits mehr als 5.200 Megawatt Ende 2018, wie die Forscher ausrechneten. Bezieht man diese Werte auf das Exempel Norwegens, lässt sich sagen: Der Strommix am Standort der Rechner ist entscheidend.

Globale Verschiebungen im Mining-Sektor könnten für Entlastung sorgen

Die CO2-Menge ist fraglos erst einmal bedenklich. Und die Werte werden sicher steigen, wie die Entwicklungen in der Corona-Krise zeigen. Bitcoin und Co. liegen im Trend, nicht mehr nur junge Menschen oder Bewohner wirtschaftlich dramatisch angeschlagener Länder setzen zunehmend auch digitale Währungen. Den CO2-Fussabdruck fürs Mining in China geben die Forscher mit 550 Gramm CO2 je verbrauchter Kilowattstunde Strom. Und China macht nun einmal fast 70 % der Erzeugung aus. Europas BTC-Mining-Anteil liegt bei 17 %, Nordamerika brachte es 2018 auf 15 %. Und in diesen Regionen setzen Miner verstärkt auf „grünen“ Strom.

Auch die Zahl der Transaktionen ist ein zentrales Verbrauchsmerkmal

Alex de Vries, Wirtschaftsexperte und Digiconomist-Blog-Betreiber, kommt im Bitcoin Energy Consumption Index zu dem Ergebnis dass jede Bitcoin-Transaktion für sich genommen dieselbe Energiemenge wie 17 Haushalte an einem Tag und mehr verbraucht. Oder ein 4-Personen-Haushalt im Schnitt in zwei Monaten. Und Transaktionen gab es viele. Sehr viele. Fast 81,4 Millionen wurden im Jahr 2018 durchgeführt. Der besagte Ökonom schätzte übrigens auch, dass für das Schürfen eines einzelnen Bitcoins etwa 42.000 KWh Strom benötigt werden. Achtung: Er bezieht sich in der Berechnung auf sogenannte „Asic-Miner“, diese effiziente Hardware aber nutzt keineswegs jeder Miner. Der tatsächliche Wert liegt damit höchstwahrscheinlich erheblich über dieser Zahl und kann wegen fehlender einheitlicher Dokumentationen nicht berechnet werden.

Wie schnell kann die Branche die Zeichen der Zeit erkennen?

Was die Frage nach der Nutzung grünen Stroms angeht, stecken Analysten leider in einer Zwickmühle. Bei allen Bestrebungen ist es kaum möglich, die Herkunft des Stroms bei Mining und Bitcoin-Transaktionen nachzuvollziehen. Saubere Geothermie oder schmutziger Kohlestrom? Alles zwischen diesen beiden Polen ist prinzipiell immer möglich. Es ist also schwierig. Praktikabel sind laut einigen Wissenschaftlern lediglich Rückschlüsse auf Strom- und Energieverbrauch über die Mining-Standorte und -Regionen sowie den dort üblichen Strommix. Selbiger sieht in China aktuell nun einmal denkbar schlecht, in Norwegen oder Kanada gut aus.

Kritik ist wichtig, aber auch andere Technologien verbrauchen viel

Generell sei nochmals darauf hingewiesen: Bei aller berechtigter Kritik am Bitcoin und seinem Energieverbrauch bei Mining und Transaktionen, darf der Blick über den Tellerrand nicht vergessen werden. Auch Dienste wie PayPal, Kreditkartengesellschaften und klassische Banksysteme verbrauchen Ressourcen im grossen Stil. Wer in Gold investiert, fördert im Zusammenhang mit Förderung, Transport und Lagerung ebenfalls den weltweiten Energieverbrauch. Hinzu kommt, dass es zunehmend Mittel und Wege zur Verbrauchsreduzierung beim Mining und im Bitcoin-System allgemein gibt. Ein Ansatz ist der Umstieg vom etablierten, aber Energie-raubenden Proof-of-Work-Algorithmus zum energieeffizienteren Proof-of-Stake. Bei letzteren schwindet die Bedeutung der Miner, da Blöcke verstärkt durch Coin-Inhaber entstehen. Dies reduziert den Prozessorbedarf.

Regulierungsmassnahmen könnten Trendwende einläuten

Ein Umdenken in diesem Punkt könnte die Bitcoin-Blockchain nachhaltiger gestalten. Allerdings wird dieser Schritt beim Bitcoin noch Zeit in Anspruch nehmen, während es es beim „Verfolger“ Ethereum schon vor längerem wichtige Weichen zu einer massiven Senkung des Energieverbrauchs gestellt wurden. Am Markt insgesamt bietet der Einsatz regenerativer Energien wohl vorerst die besten Chancen, um den CO2-Ausstoss um das nötige Mass senken zu können. Die Politik hingegen durch neue Gesetze Bitcoin-Mining regulieren und klaren Energieregeln für Mining-Farmen und -Pools schaffen. Die meisten Experten rechnen zwar mit einem dauerhaften Anstieg des Stromverbrauchs – der Ausstoss des umweltschädlichen Kohlendioxids aber wird mit etwas Glück sukzessive sinken durch die genannten Massnahmen und Entwicklungen.

Bisher aber ist dies nur Zukunftsmusik, die Kritik am Bitcoin Stromverbrauch ist also durchaus angebracht. Allein, sie wird wenig am steigenden Interesse ändern. Und dies ist nur allzu verständlich.

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Tezos – Eine Kryptowährung mit viel Potenzial

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Bitcoin (BTC) hat in diesem Jahr soweit alle anderen Vermögenswerte übertroffen – sogar auch den Absicherungsrivalen Gold. Analytiker sprechen auch vom „digitalem Gold“, denn Bitcoins Aufwärtsperformance weckt erneut das Interesse von Anlegern. Aber auch andere Währungen haben zugelegt. Dazu zählt auch Tezos (XTZ).

Der Bitcoin-Preis konnte sich relativ schnell vom Einbruch aufgrund des durch Coronavirus-Krise ausgelösten Ausverkaufs im März wieder erholen. Doch eine kleine Kryptowährung hat sich seit Januar fast verdoppelt – und viele erwarten, dass sie noch weiter steigen wird: Tezos (XTZ) ist seit Jahresbeginn um 85% gestiegen. Die im letzten Jahr erzielten Gewinnen setzen sich damit fort und Tezos hat damit eine Marktkapitalisierung von fast 1,8 Mrd. USD erreicht.

XTZ unter den Top-10 Coins nach Marktkapitalisierung

Seit Beginn des Jahres hat sich Tezos vom Platz 15 der wertvollsten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung in die Top-10 geschlagen, heisst es in den Daten von CoinMarketCap. Wenn dieser Lauf fortgesetzt wird, könnte sich XTZ schnell an einigen Konkurrenten vorbeibewegen.

Laut Mati Greenspan, Gründer des Marktanalyseunternehmens Quantum Economics, scheint Tezos derzeit eine der beliebtesten Plattformen für neue Projekte zu sein. Wie er erklärt, verwenden mehrere Kundenprojekte dieses Unternehmens aktuell diese Kryptowährung. Tezos verwendet das sogenannte Proof-of-Stake-Konsensmodell und hat sich als bevorzugte Blockchain und Kryptowährung für tokenisierte Immobilien- und Sicherheitstoken herausgestellt.

Skalierbarer und weniger ressourcenintensiv als Bitcoin

Wenn Bitcoin-Miner ihre Rechenleistung auf andere Kryptowährungen umstellen könnten, würde es dieser Kryptowährung möglicherweise einen zusätzlichen Schub geben? Schliesslich soll das BTC-Mining nach dem Halving nicht mehr so attraktiv sein für die Miner, weshalb die Hashrate schon jetzt gefallen ist. Doch die Kryptowährung Tezos, die auf dem Proof-of-Stake anstatt auf dem Proof-of-Work-Prinzip arbeitet, kann nicht auf die gleiche Weise wie Bitcoin geschürft werden.

Proof-of-Stake-Blockchains gelten im Allgemeinen als skalierbarer und weniger ressourcenintensiv, da die Miner keine komplexen mathematischen Probleme lösen müssen, um den nächsten Block zu erstellen. Sie fördern auch die Teilnahme von Tezos-Inhabern an der Netzwerksicherheit. So können die Inhaber ihre XTZ „einsetzen“ und zusätzliche Token als Belohnung für das Erstellen und Überprüfen neuer Blöcke in der Kette erhalten.

M-Cap | CHF 1.873.499.779

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So profitiert Tezos von Bitcoin

Auch Joe DiPasquale, Geschäftsführer des Hedgefonds-Managers BitBull Capital bezeichnet Tezos als eines der vielversprechenderen Projekte, die aus der anfänglichen Coin-Ära hervorgehen. In Zeiten wie diesen profitiert Tezos davon, dass der Bitcoin-Preis den Markt für einige ausgewählte Qualitätsprojekte aufwertet, erklärt DiPasquale.

Tezos hat in den letzten Monaten von verschiedenen Plattformen profitiert, die den XTZ-Token verwahrt haben, wie z. B. die Krypto-Börse Binance, was sich positiv auf den Preisfaktor auswirkte. Die Tezos-Rallye, die im November letzten Jahres begann, wurde auch durch wichtige Partnerschaften mit der Finanzwelt und dem sogenannten Tezos Foundation’s Faucet vorangetrieben, bei dem Benutzer alle 12 Stunden bis zu 0,01 XTZ erhalten.

Es bleibt abzuwarten, wie es nach dem BTC-Halving weitergeht – auch für die kleineren Kryptowährungen.

Mehr Insights und Hintergründe zu Kryptowährungen

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Tezos – Eine kleine Kryptowährung mit viel Potenzial

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Bitcoin (BTC) hat in diesem Jahr soweit alle anderen Vermögenswerte übertroffen – sogar auch den Absicherungsrivalen Gold. Analytiker sprechen auch vom „digitalem Gold“, denn Bitcoins Aufwärtsperformance weckt erneut das Interesse von Anlegern. Aber auch andere Währungen haben zugelegt. Dazu zählt auch Tezos (XTZ).

Der Bitcoin-Preis konnte sich relativ schnell vom Einbruch aufgrund des durch Coronavirus-Krise ausgelösten Ausverkaufs im März wieder erholen. Doch eine kleine Kryptowährung hat sich seit Januar fast verdoppelt – und viele erwarten, dass sie noch weiter steigen wird: Tezos (XTZ) ist seit Jahresbeginn um 85% gestiegen. Die im letzten Jahr erzielten Gewinnen setzen sich damit fort und Tezos hat damit eine Marktkapitalisierung von fast 1,8 Mrd. USD erreicht.

XTZ unter den Top-10 Coins nach Marktkapitalisierung

Seit Beginn des Jahres hat sich Tezos vom Platz 15 der wertvollsten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung in die Top-10 geschlagen, heisst es in den Daten von CoinMarketCap. Wenn dieser Lauf fortgesetzt wird, könnte sich XTZ schnell an einigen Konkurrenten vorbeibewegen.

Laut Mati Greenspan, Gründer des Marktanalyseunternehmens Quantum Economics, scheint Tezos derzeit eine der beliebtesten Plattformen für neue Projekte zu sein. Wie er erklärt, verwenden mehrere Kundenprojekte dieses Unternehmens aktuell diese Kryptowährung. Tezos verwendet das sogenannte Proof-of-Stake-Konsensmodell und hat sich als bevorzugte Blockchain und Kryptowährung für tokenisierte Immobilien- und Sicherheitstoken herausgestellt.

Skalierbarer und weniger ressourcenintensiv als Bitcoin

Wenn Bitcoin-Miner ihre Rechenleistung auf andere Kryptowährungen umstellen könnten, würde es dieser Kryptowährung möglicherweise einen zusätzlichen Schub geben? Schliesslich soll das BTC-Mining nach dem Halving nicht mehr so attraktiv sein für die Miner, weshalb die Hashrate schon jetzt gefallen ist. Doch die Kryptowährung Tezos, die auf dem Proof-of-Stake anstatt auf dem Proof-of-Work-Prinzip arbeitet, kann nicht auf die gleiche Weise wie Bitcoin geschürft werden.

Proof-of-Stake-Blockchains gelten im Allgemeinen als skalierbarer und weniger ressourcenintensiv, da die Miner keine komplexen mathematischen Probleme lösen müssen, um den nächsten Block zu erstellen. Sie fördern auch die Teilnahme von Tezos-Inhabern an der Netzwerksicherheit. So können die Inhaber ihre XTZ „einsetzen“ und zusätzliche Token als Belohnung für das Erstellen und Überprüfen neuer Blöcke in der Kette erhalten.

M-Cap | CHF 1.864.706.551

1,08%

So profitiert Tezos von Bitcoin

Auch Joe DiPasquale, Geschäftsführer des Hedgefonds-Managers BitBull Capital bezeichnet Tezos als eines der vielversprechenderen Projekte, die aus der anfänglichen Coin-Ära hervorgehen. In Zeiten wie diesen profitiert Tezos davon, dass der Bitcoin-Preis den Markt für einige ausgewählte Qualitätsprojekte aufwertet, erklärt DiPasquale.

Tezos hat in den letzten Monaten von verschiedenen Plattformen profitiert, die den XTZ-Token verwahrt haben, wie z. B. die Krypto-Börse Binance, was sich positiv auf den Preisfaktor auswirkte. Die Tezos-Rallye, die im November letzten Jahres begann, wurde auch durch wichtige Partnerschaften mit der Finanzwelt und dem sogenannten Tezos Foundation’s Faucet vorangetrieben, bei dem Benutzer alle 12 Stunden bis zu 0,01 XTZ erhalten.

Es bleibt abzuwarten, wie es nach dem BTC-Halving weitergeht – auch für die kleineren Kryptowährungen.

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Bitcoin Kurs Analyse: Testet der BTC Kurs schon bald seinen Support bei 8.500$?

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Willkommen zu einem Bitcoin Kurs Update. Der BTC Kurs notiert aktuell rund 9.600$ und befindet sich nun seit knapp 3 Wochen in einer Seitwärtsbewegung zwischen 10.000$ und 8.500$. Insbesondere in den letzten Tagen ist es sehr ruhig um die Nummer 1 am Crypto-Markt geworden. Ist das die Ruhe vor dem Sturm?

Achtung: Keine der in diesem Artikeln aufgeführten Formulieren stellen in irgendeiner Weise Handelsempfehlungen dar. Dieser und folgende Artikel dienen lediglich dem Informationsaustausch mit unserer Leserschaft. Weder CryptoMonday noch der Autor dieses Textes haftet für Verluste, die aufgrund von Handelsentscheidungen unserer Leser entstanden sind. DYOR!


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Bitcoin Kurs zeigt bearishe Tendenz

In meiner Bitcoin Kurs Analyse vom 15. Mai habe ich bereits darüber geschrieben, dass sich der BTC Kurs aktuell in einem Umkehrmuster bewegen könnte. Die Rede war von einem Bump and Run Reversal Top (BARR-Top).

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Auch wenn die Bestätigung des Musters mit dem Durchbruch der untersten Trendlinie noch auf sich warten lässt, gibt es nur wenig Zweifel auf meiner Seite darüber, ob es sich hier um ein BARR-Top handelt oder nicht. Bislang werden alle nötigen Charakteristika erfüllt. Die einzige Frage, die ich mir aktuell stelle, ist, ob

  1. das Muster aufgeht und
  2. der Bitcoin Kurs es schafft, vor der Trendwende noch einmal ein neues Hoch zu erreichen.

Der 4h-Chart offenbart, dass der BTC Kurs aktuell mit einem Widerstand bei 9.945$ zu kämpfen hat. Darunter hat sich etwas gebildet, was stark nach einer kleineren Version eines Doppel-Tops aussieht.

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Was genau das für den Bitcoin Kurs bedeuten könnte, schauen wir uns jetzt noch mal etwas genauer an.

Testet der BTC Kurs schon bald seinen Support?

Es gibt zwei signifikante Hinweise dafür, dass wir zumindest kurzfristig mit einem Kursrückgang rechnen sollten. Zum einen ist der Bitcoin Kurs zweimal an derselben Widerstandslinie eindeutig abgeprallt, woraufhin es zu der Ausbildung der zwei kleinen Tops kam. Zum anderen weist das erste Top deutlich mehr Volumen als das zweite auf. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass den Bullen am Markt langsam aber sicher die Puste ausgeht.

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Hier muss allerdings erst einmal die Signallinie durchbrochen werden, ansonsten könnte die aktuelle Konsolidierung fortgesetzt werden.

Sollte die Signallinie nach unten durchbrochen werden, dann ist darauf zu achten, ob das bei hohem Volumen geschieht. Dies wäre ein Indiz dafür, dass wir es mit einem stärkeren Kursrückgang zu tun haben, der den Bitcoin Kurs eventuell zu der besagten unteren Unterstützungslinie bei rund 8.500$ führen könnte.

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[Bildquelle: Shutterstock]

Coinbase: 24 Prozent der Investoren setzen nur auf Bitcoin (BTC)

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Die Krypto-Börse Coinbase hat festgestellt, dass nur 24 Prozent der Bitcoin-Käufer BTC exklusiv die Treue halten.

In der sechsten Ausgabe ihres Martkberichts „Around the Block“ liefert Coinbase unter anderem Einblicke in das Trading-Verhalten seiner Nutzer. So beleuchtet die Bitcoin-Börse beispielsweise, inwieweit sich Investoren, bei denen BTC der erste Berührungspunkt mit dem Krypto-Markt war, später auch für Altcoins – Kryptowährungen neben BTC – begeistern können.

Demnach haben60 Prozent der Coinbase-Kunden zwischen 2019 und 2020 Bitcoin (BTC) als erste Kryptowährung gekauft. Von diesen 60 Prozent hat mehr als jeder Dritte (36 Prozent) später seine Fühler in Richtung Altcoins ausgestreckt. Ein knappes Viertel hält dagegen der größten Kryptowährung nach Martkkapitalisierung die Treue.

24 Prozent der Nutzer bleiben vorerst Bitcoin-„Maximalisten“

Bitcoin: Vergleichsweise niedriges Handelsvolumen auf Coinbase

Während BTC den Krypto-Markt in Sachen Marktkapitalisierung noch immer als unangefochtene Nr. 1 der Kryptowährungen dominiert, können die Altcoins vor allem in volatilen Phasen vergleichsweise viel Boden gut machen – zumindest bei Coinbase. Ein Effekt, der im Spätjahr 2019 vor allem bei den Altcoins Tezos (XTZ), Chainlink (LINK) Basic Attention Token (BAT), 0x und Stellar (XLM) zu beobachten war. Zu Beginn dieses Jahres gesellte sich Ethereum dazu – allerdings spielten BAT und XLM hier eine kleinere Rolle.

Ein Umstand, den auch das folgende Balkendiagramm verdeutlicht. Das Handelsvolumen von BTC auf Coinbase sei, gemessen an seiner Marktkapitalsierung, vergleichsweise gering:

Als Krypto-Wechselstube scheint Coinbase der Bitcoin-Dominanz mit gemischten Gefühlen gegenüber zu stehen. So heißt es im Bericht weiter:

Bitcoin trägt die Fahne für den gesamten Kryptowährungsraum, und wir sollten ihn umarmen. Aber die Vorliebe der Kleininvestoren, auch in andere Anlagen zu investieren, zeigt, dass neue Benutzer [in erster Linie] über Bitcoin zu Krypto kommen, aber im Allgemeinen beginnen, nach alternativen Assets und Anwendungsfällen zu suchen. In diesem Sinne ist Bitcoin auch die Spitze des Trichters für ein breiteres Krypto-Wachstum.

Das ändert freilich nichts an dem Umstand, dass die Bitcoin-Dominanz nach wie vor ungebrochen ist. Im Gegenteil: Seit dem Bitcoin Halving verzeichnet sie einen Anstieg und hat vor kurzem einen bullishen Zielwert erreicht. Zu Redaktionsschluss beträgt die Marktkapitalisierung von Bitcoin 177,5 Milliarden US-Dollar – damit geht mehr als jeder Dritte US-Dollar der Gesamtmarktkapitalisierung auf das Konto des Branchenprimus, der zur Zeit des Schreibens wieder Kurs auf die 10.000 US-Dollar nimmt. Der Bticoin-Kurs liegt mit 9.800 US-Dollar 8,5 Prozent über dem Vortagsniveau – möglicherweise auch eine Folge des Halvings.

Grafiken entnommen von Coinbase Blog.