Bitcoin-Kurs (BTC): Kommt der Halving-Bullrun? Die Lage am Mittwoch

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) konnte am 1. Juni erstmals seit Ende Februar wieder die 10.000 US-Dollar-Marke erklimmen. Damit hat er den Corona-Einbruch überwunden. Kommt nun der nachgelegte Halving-Bullrun? Die Lage am Mittwoch.

Der Schock am 12. März saß tief. Der Bitcoin-Kurs war im Zuge der Corona-Verunsicherung an den Finanzmärkten auf manchen Krypto-Börsen auf unter 4.000 US-Dollar gerutscht. Milliarden hatten sich plötzlich in Luft aufgelöst. Der so genannte „Schwarze Donnerstag“ hatte an den Märkten sein Tribut gefordert, die Verunsicherung war groß.

Während Kritiker schnell dabei waren, den Krypto-Markt samt dem Sicherer-Hafen-Narrativ zu beerdigen, zeigt sich aktuell wieder einmal: Ein langer Atem zahlt sich aus. So konnte der Bitcoin-Kurs längst zur Erholungs-Rallye ansetzen und die Verluste des Corona-Schocks wieder aufholen. Prallte er im Mai noch einige Mal an der magischen 10.000 US-Dollar-Marke ab, konnte die Kryptowährung diese am 1. Juni vorerst hinter sich lassen. Die naheliegende Frage: Wohin geht nun die Reise?

Angebotsverknappung spricht für Bitcoin-Kurs-Rallye

Im Bitcoin-Netzwerk kam es vor gut zwei Wochen zum Bitcoin Halving. Bei diesem Event wird der Angebotsnachschub halbiert. Seitdem produzieren Miner nur noch 6,25 BTC pro erfolgreich geschürften Block. Die Kryptowährung bewegt sich seitdem darauf zu, das knappste Gut der Welt zur werden. Gemäß der Stock-to-Flow-Analyse könnte das im Nachgang des Halvings einen Bitcoin-Kurs von 288.000 US-Dollar begünstigen.

Das ökonomische Kalkül dahinter ist simpel. Sollte sich die Nachfrage nach Bitcoin erhöhen, dürfte das bei einer gleichzeitigen Verknappung des Angebotsnachschubes der Bitcoin-Kurs erhöhen.

Wiederholt sich die Geschichte?

Bullishe Einschätzungen bezüglich einer Post-Halving-Rallye berufen sich dabei vor allem auf die vergangenen Bitcoin Halvings. So setzte der Bitcoin-Kurs jeweils zu explosiven Bullruns nach jeder Halbierung an:

  • 1. Halving: Das erste Bitcoin Halving fand am 28. November 2012 statt. Die Belohnung für Miner halbierte sich von 50 BTC auf 25 BTC. Der Bitcoin-Kurs lag zum Zeitpunkt des Halvings bei 12,35 US-Dollar. Nach 150 Tagen erreichte er 127 US-Dollar. Seinen Höchststand in der Phase zwischen Halving 1 und Halving 2 erreichte er im Dezember 2013, ein knappes Jahr später, mit etwa 1.038 US-Dollar. Der Zuwachs erreichte damit ein Maximum von über 9.300 Prozent.
  • 2. Halving. Das zweite Bitcoin Halving fand am 9. Juli 2016 statt. Die Halbierung erfolgte von 25 BTC auf 12,5 BTC. Zum Zeitpunkt des Halvings lag der Bitcoin-Kurs bei 650,63 US-Dollar. 150 Tage später war er bei 758,81 US-Dollar. Seinen Höchststand erreichte der Bitcoin-Kurs am 17. Dezember mit knapp 20.000 US-Dollar, nach etwa 1,5 Jahren. Hier waren es „nur“ knapp 3.000 Prozent Zuwachs.

Sollten sich derartige Szenarien im aktuellen Fall wiederholen, wären die 288.000 US-Dollar laut Stock-to-Flow-Analyse noch konservativ geschätzt.

Impulse für das Ökosystem

Insgesamt stehen die Zeichen im Bitcoin-Ökosystem aktuell auf Wachstum. So wurde etwa in der vergangenen Woche erstmals ein Reversible Initial Coin Offering (RICO) gestartet. Damit soll die in Verruf geratene Funding-Methode ICO einen seriöseren Anstrich bekommen. Die Neuheit daran: Sollte ein Projekt sein Funding-Ziel nicht erreichen, können Investoren ihr Geld zurückbekommen. LUKSO-CEO Fabian Vogelsteller sieht hier samt LYXE-Token eine neue Ära für Investoren anbrechen. Gegenüber BTC-ECHO teilte er mit:

Der Reversible ICO ist der erste ICO, der das Investieren über Zeit automatisiert. Dadurch, dass man LYXe nur reserviert und nicht direkt kauft, hat man mehr Bedenkzeit, sein Investment zu durchdenken. Diese kauft man dann über einen Zeitraum von 8 Monten. Da das kaufen linear passiert, weiß man immer, wann man wieviel schon gekauft hat, und wieviel Ether man noch wieder rausholen kann. [….]

Dadurch dürfte auch das Ethereum-Ökosystem wieder neue Anschübe bekommen. Letzteres steuert aktuell auf das nächste Update zu, das Ethereum in die Übergangsphase zur neuen Netzwerk-Version bringen soll. Sollte hier alles glatt über die Bühne gehen, dürfen sich Investoren auf Kurszuwächse gefasst machen.

Disclaimer: Diese Zeilen stellen lediglich die Einschätzung des Schreibers dar. Sie sind kein Investment-Advice und dienen lediglich der Information.

Nimmersatt – Grayscale hat 150 Prozent der seit dem Halving geminten Bitcoin aufgekauft

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Die Krypto-Vermögensverwaltung Grayscale Investments kauft momentan ungefähr 150 % aller neu produzierten Bitcoin seit dem Halving vom 11. Mai auf.

Laut Daten des Krypto-Marktforschers Kevin Rooke hat Grayscale seit dem Halving 18.910 BTC für den eigenen Bitcoin-Fonds aufgekauft. Dies ist umso interessanter, da seit dem 11. Mai erst 12.337 BTC gemint wurden.

Changpeng Zhao, der Geschäftsführer der führenden Kryptobörse Binance, kommentierte das Diagramm von Rooke mit einem Verweis auf die Knappheit von Bitcoin: „Die Umlaufmenge ist selbst für einen Player zu klein.“

Grayscale vereinnahmt Bitcoin

Letzte Woche hatte Rooke bereits geschätzt, dass Grayscale im gesamten ersten Quartal 2020 ungefähr 33 % aller neuen Bitcoin aufgekauft hat, da der Krytpo-Fonds 60.762 BTC in etwas mehr als den letzten 100 Tagen akkumuliert hat.

Zudem verzeichnet Grayscale im ersten Quartal 29,9 Mio. US-Dollar an Kapitalzufluss in die eigenen Krypto-Fonds, was einem Anstieg von 800 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Als Antwort auf den betreffenden Tweet von Rooke schrieb Grayscale Gründer Barry Silbert: „Warte erstmal, bis du die Zahlen aus dem zweiten Quartal siehst.“

Wie Rooke schätzt, kauft Grayscale momentan doppelt so viel Bitcoin pro Tag wie zuvor. So sind es nach dem Halving durchschnittlich 1112,35 BTC, während es im Q1 noch 607,62 BTC pro Tag waren.

Grayscale sieht in CBDCs eine Chance für Bitcoin

Grayscale selbst hat jüngst einen Bericht veröffentlicht, in dem sie eine Gleichmachung von Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) und Kryptowährungen wie Bitcoin zurückweist.

„Zentralbank-Digitalwährungen werden oftmals als mit Digitalwährungen wie Bitcoin gleichgesetzt, allerdings weichen sie deutlich von der dezentralisierten Gestaltung ab, die den meisten Kryptowährunge innewohnt“, wie es in diesem Zusammenhang im Bericht heißt.

„Zentralbank-Digitalwährungen woll eine Verbesserung der bestehenden Zahlungsinfrastruktur sein, während Bitcoin versucht, Geld grundlegend neu zu definieren. Wenn die Zentralbank-Digitalwährungen erfolgreich sind, werden sie das Verkaufsargument für Bitcoin und andere Digitalwährungen vielmehr stützen“, wie Grayscale deshalb schlussfolgert.

Damit schlägt der Bericht in dieselbe Kerbe wie der Ökonom John Vaz, der zuletzt gegenüber Cointelegraph meinte, dass Zentralbank-Digitalwährungen „eine Art Gegenschlag der Zentralbanken sind, weil sie Kryptowährungen nicht mögen“.

„Bei Zentralbank-Digitalwährungen geht es wahrscheinlich mehr darum, Geldströme nachverfolgbar zu machen, anstatt einen wirklichen Mehrwert zu schaffen“, so Vaz.

Lost in Space: Was, wenn deine Bitcoin-Transaktion nicht bestätigt wird?

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Im Zuge des Bitcoin Halvings wächst die Größe des Mempools unaufhörlich an. So manche Transaktion warten daher seit Wochen auf eine Bestätigung.

Das Bitcoin Halving vom 12. Mai dieses Jahres hat den Bitcoin-Mining-Betrieb gehörig durchgewirbelt. Aufgrund des geringeren Block Subsidy lohnt sich der Betrieb von Mining Rigs nur noch für Miner, die Strom zu außerordentlich günstigen Konditionen beziehen können. In der Folge ergab sich ein kleines Blutbad am Mining-Markt. Die Hash Rate im Netzwerk ist seit dem Halving um sage und schreibe 21 Prozent zurückgegangen und beträgt zu Redaktionsschluss 94,8 EH/S.

Hash Rate im Bitcoin-Netzwerk. Quelle: Blockchain.com

So weit, so unproblematisch. 94,8 EH/s ist immer noch mehr als genug, um Bitcoin vor Angriffen wie Double Spends oder 51-Prozent-Attacken zu schützen. Wer in den letzten Tagen allerdings BTC verschickt hatte, der wird gemerkt haben, dass die Transaktionsgebühren deutlich in die Höhe geschnellt sind.

Kein Wunder: Schließlich impliziert ein so starker Abfall der Hash Rate zwischen zwei Difficulty Adjustments, dass der anvisierte Block-Intervall von zehn Minuten nicht mehr eingehalten werden kann. Im Schnitt hat jeder Block-Fund etwa elf anstatt zehn Minuten gedauert. Das Netzwerk hat die Difficulty daher zuletzt um sechs Prozent herunterreguliert. In der aktuellen 313ten Difficulty-Epoche sind die Miner sogar bereits 32 Blöcke beziehungsweise 23 Prozent in Verzug. Dies geht aus Daten des Bitcoin Difficulty Estimators von u/archaeal hervor.

Die Folge ist, dass viele Transaktionen seit Tagen im Mempool verbleiben, weil die Miner nicht hinterherkommen, diese in Blöcke einzubinden. Mit 108 MB ist der Mempool so groß wie zu Zeiten des Bitcoin Bull Runs im Dezember 2017.

Größe des Bitcoin Mempools. Quelle: Blockchain.com.

Wer seine Transaktion aktuell schnell bestätigt sehen will, der muss entsprechend tiefer in die Tasche greifen. Unter 40 Sats pro Byte finden Bitcoin-Transaktionen ihren Weg derzeit kaum in die Blockchain.

Lost in Krypto-Space: Was tun, wenn deine Bitcoin-Transaktion nicht bestätigt wird?

Ein solch drastisches Anwachsen des Mempools war im Vorfeld indes kaum abzusehen. Wer in den letzten Tagen BTC mit zu geringen Gebühren auf die Reise geschickt hat, dem droht böses Erwachen. Bis der Mempool vollständig abgebaut ist, dürfte es noch mindestens bis zur nächsten Difficulty-Epoche dauern. In anderen Worten: So manche UTXO könnte bis zu zwei Wochen unbestätigt bleiben. Doch es gibt Hilfsmittel.

Transaction Accelerator

Wer es eilig hat, kann Miner direkt dafür bezahlen, die UTXO in den nächsten Block einzubinden. Dafür gibt es verschiedene sogenannte Transaction Accelerators, wie den des Mining Pools ViaBTC.

Replace by Fee

Mit dem BIP125, das in Bitcoin Core 0.12.0 implementiert wurde, sind sogenannte Replace-by-Fee-Transaktionen (RBF) möglich. Damit kann man unbestätigte Transaktionen neu senden und sie mit höheren Gebühren für eine schnellere Bestätigung ausstatten. Leider unterstützen gängige Hardware Wallets wie Ledger Nano diese Funktion noch nicht. Wer aber etwa auf Electrum setzt, kann sich RBF zunutze machen, um seine UTXO schneller ans Ziel zu bringen.

Falls beides nichts hilft, heißt es: Abwarten und Tee trinken. Irgendwann ist auch der größte Mempool geleert.

Bitcoin Kurs von 300.000 USD – Finanzanalyst sieht Krise als Katalysator

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Viel wird über ihn geredet, viel wird spekuliert und analysiert, doch niemand versteht ihn so ganz: der Bitcoin Kurs. Schade eigentlich, denn wie an anderen Märkten auch, ließe sich damit sehr viel Geld verdienen. So ist es kein Wunder, dass es eine ganze Reihe an Modellen und Prognosen gibt, die diesen versuchen vorherzusagen. Das mit Abstand bekannteste und fundierteste Modell ist dabei das Stock-to-Flow Modell (S2F) von PlanB. Dieses sagt für Dezember 2021 einen BTC Preis von 100.000 USD voraus.

Laut dem Finanzanalysten und Podcaster Preston Pysh, ist diese Prognose noch sehr konservativ gewählt. Er sieht den Bitcoin Kurs nach dem Halving in diesem Mai eher in Richtung der 300.000 USD Marke wandern. Als Grund dafür sieht er die makroökonomische Entwicklung der vergangenen Monate. Auch das Bitcoin Halving scheint bereits, wie erwartet, erste Auswirkungen auf den Verkaufsdruck durch die Miner zu haben.

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Bitcoin Kurs im Aufwind – Finanzanalyst bullisher denn je

In einem Post bei Twitter teilte der Finanzanalyst und Autor des sehr erfolgreichen Podcasts „The Investors Podcast“, Preston Pysh, mit, dass er mittlerweile noch bullisher auf die Zukunft des Bitcoin Kurs blickt, als beispielsweise noch 2017. Das liegt laut der Aussage des Investors vor allem an markoökonomischen Faktoren, die sich besonders in den letzten Monaten aufgetan haben. So schreibt er:

[…] Ich bin jetzt optimistischer. Ich denke, Bitcoin hat die Fähigkeit, weit über das S2F-Niveau hinauszugehen. Damals im Jahr 2017 dachte ich nicht, dass das möglich wäre, weil die Makro-Umgebung nicht explodiert ist. Jetzt ist es anders, die Dinge fallen auseinander.

Dabei geht er sogar davon aus, dass der Bitcoin Kurs den vom Stock-to-Flow Modell prognostizierten Preis von 100.000 USD bei Weitem überschreiten wird. Zu einem anderen Zeitpunkt hielt Pysh einen Kurs von 300.000 USD für möglich:

Ich würde Ihnen sagen, dass ich glaube, dass die nächste Stufe der Umlaufbahn bei 80.000 bis 100.000 Dollar liegt. […] Es wird direkt durch diese Zahl gehen, und es wird wahrscheinlich auf $200.000 oder $300.000 steigen.


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Halving zeigt Auswirkungen – Miner verkaufen weniger

Auch, wenn ein Bitcoin Kurs von 200.000 bis 300.000 USD bei einem aktuellen Preis von ca. 9.200 USD exorbitant hoch erscheint, muss man Preston Pysh ein gewisses Händchen in Sachen BTC Investment zugestehen.

Laut eigener Aussage des Investors hat er seine BTCs im Dezember 2017 bei einem Bitcoin Kurs von 18.000 USD verkauft und erst Anfang 2019 bei wesentlich günstigeren Kursen wieder nachgekauft. Doch alleine das rechtfertig natürlich noch lange nicht seine Prognose. Aber zum Glück gibt es auch andere fundamentale Faktoren, die die optimistische Stimmung von Pysh untermauern.

So zeigt eine erste Analyse nach dem Bitcoin Halving, dass der Verkaufsdruck der durch die Miner verkauften Bitcoin bereits so kurz nach dem Halving abgenommen hat. Das nachfolgende Bild zeigt, dass in der letzten Woche durchschnittlich nur ca. 6.500 BTC erstmals von Minern nach dem Erhalt des Block Rewards bewegt, also aller Wahrscheinlichkeit nach verkauft wurden.

Zum Vergleich: in den 12 Wochen davor waren es durchschnittlich noch ca. 12.300 in der Woche gewesen. Das sind fast doppelt so viele und deckt sich mit der Halbierung des Block Rewards der Miner vom 11. Mai.

Miner verkaufen weniger

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Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.

Alles positiv! – Meinung über Bitcoin in den sozialen Medien auf Rekordhoch

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Eine Woche nach dem Halving ist die Meinung über Bitcoin (BTC) in den sozialen Medien auf einem zweieinhalbjährigen Hoch, wie neue Daten der Krypto-Marktforscher von The TIE zeigen.

Gegenüber Cointelegraph bestätigt Geschäftsführer Joshua Frank am 18. Mai, dass der Stimmungs-Score für Bitcoin, ein Maß für das Verhältnis der positiven Twitter-Einträge zu den negativen Einträgen über die Kryptowährung, aktuell auf dem höchsten Wert seit dem Jahr 2017 steht.

So heißt es in dem zugehörigen Tweet:

Die Bitcoin-Stimmung (30-tägiger Durchschnitt) liegt auf dem höchsten Wert seit 2017.

Darüber hinaus liegt das durchschnittliche 30-tägige Tweet-Volumen für Bitcoin auf Jahresrekord für 2020.

Nach dem Halving werden also nicht nur überdurchschnittlich viele positive Tweets über Bitcoin verfasst, sondern auch die Menge der Twitter-Einträge erreicht ein bisheriges Jahreshoch. So wurden allein am 17. Mai 31.111 Tweets mit Bezug zu „Bitcoin“ abgesetzt, die zudem Schlüsselwörter wie „Gold“, „Trading“ und „Halving“ beinhalten. Selbst die Namen der prominenten Persönlichkeiten Elon Musk und J.K. Rowling wurden in den vergangenen Tagen besonders häufig in Kombination mit der Kryptowährung genannt, da die Harry-Potter-Autorin am 15. Mai auf Twitter um eine Erklärung zu Bitcoin gebeten hatte, woraufhin auch der Tesla-Gründer antwortete.

Gute Stimmung gut für den Kurs?

The TIE Geschäftsführer Frank bewertet die neuen Daten als „extrem positiv für Bitcoin“, da die überwiegende Mehrheit der Wörter, die im Zusammenhang mit der Kryptowährung genutzt wurden, positiv ist. Bereits vor dem Halving hatten die Marktforscher eine „mittelstarke und positive“ Korrelation zwischen Einträgen über das Bitcoin-Halving und der Kursentwicklung gefunden.

Abschließend meint The TIE, dass das Halving zwar weiterhin für positiven Gesprächsstoff über Bitcoin sorgt, aber dass das Narrativ um Bitcoin als digitales Gold angesichts der Corona-Krise wieder zum vorherrschenden Thema wird.

Bitcoin Halving: Futter für die BTC-Bullen – Meinungsecho-Spezial

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Nach dem Halving ist vor dem Halving. Das Meinungs-ECHO steht diese Woche natürlich im Licht der vergangenen Block-Subsidy-Halbierung – und liefert Futter für die Bitcoin-Bullen.

Eric Wall sieht die Zeichen der Zeit

Die Frage, ob Bitcoin auch in ein traditionelles Wertpapierportfolio gehört, beschäftigt die Investmentgemeinde seit geraumer Zeit. Am Mittwoch, dem 13. Mai konnte die Bitcoin-Fraktion ein weiteres Argument auf ihrer Seite verbuchen. Denn während sich einer der wichtigsten Aktienindizes, der S&P 500, südwärts verabschiedete, schrieb BTC grüne Zahlen. Damit ist die lange währende Korrelation zwischen den beiden Assetklassen gebrochen – und Bitcoin wirbt um neue Anleger.

F2Pool schreibt Bitcoin-Geschichte

Der glückliche Gewinner des Rennens um den letzten Block der dritten Epoche heißt F2Pool. Das Halving feiert der Mining Pool indes mit einer Nachricht, die langjährigen Bitcoinern ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert hat.

Die Nachricht, die F2Pool in die Coinbase-Transaktion geschrieben hat, ist eine Referenz an den Bitcoin Genesis-Block, in dem Gründer Satoshi Nakamoto folgende Message hinterlassen hat:

The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks.

Hedgefonds-Manager hofiert Bitcoin

Jeder Tag, den Bitcoin überlebt, sorgt für mehr Vertrauen in BTC. Wenn du Bargeld hast, kannst du sicher sein, dass deine Zentralbank das Ziel hat, dessen Kaufkraft um zwei Prozent pro Jahr zu verringern. Daher denke ich, dass BTC ein großartiges Spekulationsobjekt ist.

Paul Tudor Jones

Während Hedgefons-Manager dieser Tage eher skeptisch auf neuartige Investitionsobjekte wie Bitcoin blicken, macht Paul Tudor Jones Nägel mit Köpfen. Er glaubt, dass „die Wall Street Zeuge einer historischen Geburt eines Wertspeichers werden könnte.“ Gegenüber dem US-Fernsehsender CNBC gab Jones bekannt, dass der Milliardär selbst zwischen ein und zwei Prozent seiner Assets in BTC hält.

In der Szene hat die Schützenhilfe aus der Finanzbranche eine bullishe Welle der Begeisterung ausgelöst. Schließlich gilt Jones als einer der erfolgreichsten Makro-Investoren aller Zeiten.

Mike Novogratz: Der perfekte Sturm

Noch mehr Futter für die Bitcoin-Bullen. CEO und Gründer von Galaxy Digital, Michael Novogratz, sieht die Zeit für Bitcoin gekommen. Während die US-Notenbank Fed nicht genug vom Gelddrucken bekommt, hat Orange Coin letzte Woche seine dritte Halbierung des Block Subsidy vollzogen. Gegenüber CNN Business sagte der Schnurrbartrtäger:

Es ist wirklich genau das perfekte Timing für eine Makro-Story. Die Leute denken, ich sollte 1 oder 2 Prozent in Bitcoin haben, weil die Wahrscheinlichkeit, dass die Dinge mit der klassischen Geldpolitik wirklich schlecht laufen, steigt.

Mike Novogratz

Für den Milliardär ist die Sache klar: Das digitale Gold ist der diametrale Gegenentwurf zu Überschuldung und Inflationssbestrebungen. Das Halving habe diesen Umstand verdeutlicht.

Ende einer Epoche: Der dritte Bitcoin Halving-Zyklus im Rückblick

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Das Bitcoin Halving ist vollzogen. Damit endet die dritte Block-Subsidy-Epoche in der Geschichte der Kryptowährung. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Ereignisse der letzten vier Jahre des digitalen Goldes.

Schielen wir zunächst auf den Kursverlauf. Auch wenn so mancher den zurückliegenden Krypto-Winter noch in den Knochen spürt, dürfte die letzte Halving-Periode für einen Großteil der Bitcoiner zu profitablen Kursgewinnen geführt haben.

Nachdem sich am 9. Juli 2016 der Block Subsidy zum zweiten Mal halbiert hat, ging es vom Eingangskurs bei 658 US-Dollar zunächst südwärts. Die Marke von 483 US-Dollar markierte sodann den Boden des zurückliegenden Halving-Zyklus. Seinen letzten historischen Bull Run startet die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung – und das dürfte vielen noch im Gedächtnis geblieben sein – Ende 2016, um dann im Dezember 2017 das vorläufige Alltime High bei knapp 20.000 US-Dollar zu erreichen.

Neben exorbitanten Traumgewinnen führte die Kryptowährung ihren Siegeszug auch hinsichtlich wichtiger Netzwerkmetriken fort. Wie CoinMetrics-Analyst Lucas Nuzzi auf Twitter herausstellt, verschickten Bitcoiner BTC im Gegenwert von 2,3 Billionen US-Dollar (ja, Billionen mit einem B) im Zuge der dritten Halving-Periode.

Damit bewegt sich Bitcoin bereits in der selben Liga wie Visa und Mastercard.

Auch die Annahme der Kryptowährung Nr. 1 nimmt demnach zu. Denn wie Nezzi aufzeigt, hat sich die Anzahl der Bitcoin-Adressen, die 100.000 Satoshis und mehr beinhalten, von 4 Millionen auf 16 Millionen insgesamt vervierfacht.

Die Anzahl der Adressen mit mehr als 100k sats (0,001 BTC) kann als Indikator für die Annahme angesehen werden. Am 1. Mai erreichte das Netzwerk eine ATH mit über 16M Adressen mit mindestens 100k sats,

so Lucas Nezzi auf Twitter.

Die Hard Fork und das Ringen um Narrative

Dass sich die Marke Bitcoin so leicht nicht vereinnahmen lässt, hat sich spätestens im Nachgang zur Bitcoin Cash (BCH) Hard Fork am 1. August 2017 gezeigt. Der Konflikt über die richtige Skalierungslösung ließ sich damals nur durch eine Teilung der Community in Big und Small Blocker beilegen. Während BCH-Anhänger an der Idee von schnellen On-Chain-Transaktionen festhalten, sehen Bitcoiner die Zukunft der Mikrotransaktionen eher in Second-Layer-Lösungen wie dem Lightning Network. Wichtig sei zunächst, so die Bitcoiner, ein solides und vor allem möglichst dezentrales Basisprotokoll zu etablieren. Und das gehe eben nur mit kleinen Blöcken.

Ein Blick auf den BCH-Kursverlauf zeigt: Im Gegensatz zum Platzhirsch Bitcoin verbleibt der Klon nach wie vor auf Stagnationskurs. Und so ist die dritte Subsidy-Epoche ein weiterer Beweis für Bitcoins Resilienz gegen soziale Attacken aus der Community.

Zuerst kam der Blitz: Aufstieg des Bitcoin Lightning Networks

Zwar geht die grundlegende Idee, Bitcoin mithilfe von Zahlungskanälen auf einer zweiten Ebene zu skalieren, bereits auf Satoshi Nakamoto zurück. Lightning zu Papier gebracht haben indes erst Joseph Poon und Thaddeus Dryja mit einem White Paper. Mittlerweile arbeitet eine ganze Reihe an Entwicklern an diversen Implementierungen des Open-Source-Projektes, von denen c-Lightning von Blockstream sowie lnd von Lightning Labs am populärsten sind.

Nur wenige Jahre nach seinen ersten Gehversuchen lässt sich die Entwicklung der Second-Layer-Lösung durchaus sehen. Die Netzwerkkapazität beträgt mit 923 BTC bereits knapp 9 Millionen US-Dollar. Zudem sind zu Redaktionsschluss 6.945 Nodes sichtbar, wovon knapp die Hälfte über TOR laufen.

Fazit zur letzten Bitcoin-Epoche

Insgesamt hat Bitcoin während der dritten Halving-Periode allen voran sein Image als digitales Gold gestärkt. Während BTC vormals eher unter digitalem Bargeld verbucht wurde und vor allem durch Dark-Net-Nutzung Aufsehen erregte, gewann das Peer-to-Peer-Netzwerk als zuverlässiger Wertspeicher an Popularität. Nicht zuletzt durch die UASF im Juli 2017 bewies die BTC Community, Bitcoin mithilfe von Second-Layer-Protokolle zu skalieren und die Blockgröße von 1 MB unangetastet zu lassen. Damit ebneten die Bitcoiner den Weg für einen stabilen Basislayer, der seinen Siegeszug auch in Epoche vier fortsetzen wird.

Schon im Aufwärtstrend? – Bitcoin klettert zurück über 10.000 US-Dollar

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Am Nachmittag des heutigen 14. Mai konnte Bitcoin (BTC) zwischenzeitlich über die psychologisch wichtige 10.000 US-Dollar Hürde springen, womit der Crash vom Wochenende nun endgültig ausgemerzt ist.

Cryptocurrency market daily overview

Marktvisualisierung von Coin360

Bitcoin wieder fünfstellig

Laut den Daten von Cointelegraph Markets und CoinMarketCap hat sich Bitcoin durch einen bisherigen Tagesgewinn von 13 % zurück in den fünfstelligen Bereich katapultiert.

Nachdem sich genügend Druck aufgebaut hatte, konnten die Widerstände am Ende des 9.000 US-Dollar Bereichs erfolgreich übersprungen werden, wodurch die marktführende Kryptowährung zurück auf ihrem Stand der letzten Woche ist.

Bei Redaktionsschluss sorgt ein kleinerer Abschwung jedoch dafür, dass Bitcoin zurück unter die 10.000 US-Dollar Marke gerutscht ist. Zuletzt beläuft sich der Kurswert dementsprechend auf 9.700 US-Dollar.

Bitcoin 1-day chart

Bitcoin Tagesdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

Wie Cointelegraph heute schon berichtet hatte, weist die Stärke der marktführenden Kryptowährung momentan keine Korrelation mit den Aktienmärkten auf, was nahelegt, dass Bitcoin sich nach und nach von äußeren Einflüssen „abkoppelt“.

Analyst: „Bitcoin könnte im Aufwärtstrend sein“

Cointelegraph Markets Analyst Michaël van de Poppe führt den Aufschwung vom heutigen Donnerstag darauf zurück, dass Bitcoin eine rekordverdächtige „Lücke“ auf den Futures-Märkten der Optionsbörse CME geschlossen hat.

CME Bitcoin futures 1-week chart showing gap

Lücke der CME Bitcoin-Futures. Quelle: TradingView

Jede Woche entsteht eine Lücke zwischen dem „normalen“ Bitcoin-Handel und dem Handel der Bitcoin-Futures, da für diese der Handel am Wochenende ausgesetzt wird. Im Laufe der Woche wird diese Lücke geschlossen, was den Kurs üblicherweise stark beeinträchtigt.

„Die CME Futures-Lücke wurde geschlossen. Dies hat einen Abschwung von 400 US-Dollar ausgelöst und zugleich eine interessante Preisspanne aufgebaut. Diese liegt zwischen 8.250 – 10.000 US-Dollar“, wie van de Poppe auf Twitter schreibt.

Abschließend meint er zuversichtlich:

„Es gibt keinen Abverkauf nach dem Halving. Der Abverkauf hat vor dem Halving stattgefunden. Bitcoin könnte schon in einem Aufwärtstrend sein.“

alle live-updates zu den kryptomärkten hier

Bitcoin Kurs explodiert nach Halving – Anfang einer Ralley oder Pump and Dump?

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Der Bitcoin Kurs wurde in den letzten Tagen und Wochen rund um das Halving am Montagabend noch mehr beobachtet als sonst. Die Spekulationen gingen von einem erneuten Crash wie im März gesehen bis hin zu einem neuen Bullrun, der den Kurs innerhalb von Wochen auf ein neues Allzeithoch katapultiert.

Bisher, am 3. Tag nach dem Bitcoin Halving, ist es weder zu einem Crash und natürlich auch noch nicht zu einem neuen Allzeithoch gekommen. Dafür ist zu wenig Zeit vergangen. Dennoch können wir einen klaren Trend erkennen, und der zeigt eindeutig nach oben. In diesem Artikel wollen wir euch deshalb ein kurzes Update zum bisherigen Verlauf des Bitcoin Kurs geben und die regelrechte Explosion nach dem Halving analysieren!

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Bitcoin Kurs im Aufwärtstrend nach dem Halving

Viel Aufregung gab es am letzten Wochenende und am Montag rund um den Bitcoin Kurs. Nachdem der Kurs in den letzten Wochen vor dem Bitcoin Halving eine sehr starke Performance hinlegte und von knapp 6.800 USD Mitte April auf bis zu 10.000 USD am 7. Mai schoss, rutschte er am letzten Sonntag von 9.600 auf zwischenzeitlich 8.400 USD ab.

Nachdem sich der Bitcoin Kurs dann bis zum Halving wieder gefangen hatte, gab er kurz vor dem Erreichen des 630000. Block wieder nach, nur um kurz darauf wieder über die 9.000 USD Marke zu pumpen. Nach einigen Aufs und Abs notiert der Preis für einen der begehrten digitalen Taler sogar bei über 9.600 USD und kratze mit ca. 9.900 USD schon fast wieder an der nächsten Marke von 10.000 USD.

Bitcoin Kurs Verlauf nach dem Halving


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Ist das der Anfang einer noch größeren Explosion?

Der obige Chart-Verlauf spricht dabei ganz klar für sich. Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Bitcoin Kurs von zwischenzeitlich 8.300 USD auf akutell 9.600 USD gepumpt ist. Das ist ein Plus von über 15%! Aktuell sieht es so aus, als könnte der Kurs das Momentum halten. Das zeigt die Tatsache, dass diese Explosion über mehrere Tage stattfand. Doch wird das auch so bleiben?

Die Meinungen darüber gehen wie immer weit auseinander. Historisch gesehen war es nach den beiden Halvings, die es in der Geschichte von Bitcoin bisher gab immer so, dass der Bitcoin Kurs in den Wochen danach signifikant gefallen ist. Außerdem steht weiterhin die Befürchtung im Raum, dass durch die in den letzten Monaten erhöhte Korrelation zwischen BTC und den Aktienmärkten ein erneuter Abwärtstrend beim S&P 500 und Co. auch einen erneuten Abwärtstrend bei BTC verursachen könnte.

Die befürchtete Miner Kapitulation in größerem Ausmaß bleibt bisher aus, da die Hashrate zwar gefallen ist, aber sich das Minus noch im Rahmen hält. Rechnungen zeigen allerdings, dass viele Miner bei einem Bitcoin Kurs knapp über 9.000 USD gerade so profitabel minen. 2018 sorgte eine Miner Kapitulation für den Preisabfall auf fast 3.000 USD. Die Möglichkeit, dass das wieder passieren könnte, ist also noch nicht ganz auszuschließen.

Auf der anderen Seite kann auch nicht klar belegt werden, ob es sich bei dem 15% Pump nach dem Halving nur um Spekulation handelt, der in den nächsten Tagen wieder die Luft ausgeht oder um den Anfang eines langfristigen Trends.

Das Halving hat auf jeden Fall eines gezeigt: das Interesse der Öffentlichkeit an Bitcoin wächst und damit automatisch auch die Anzahl neuer Investoren. Gleichzeitig hat das Bitcoin Halving am Montag bekanntermaßen das neu entstehende Angebot auf 6,25 BTC pro Block reduziert. Wie sich die erhöhte Nachfrage und das geringere Angebot auf den Bitcoin Kurs auswirken werden, wird die Zukunft zeigen.

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Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.

Exodus nach dem Halving – Anleger ziehen ihre Bitcoin von den Kryptobörsen ab

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Im Anschluss an das lang ersehnte dritte Bitcoin-Halving, das am 11. Mai 2020 stattgefunden hat, haben die Krypto-Anleger knapp 23.540 Bitcoins (BTC) aus den Kryptobörsen abgezogen. Daran lässt sich ein gesteigertes Vertrauen in die Kryptowährung erkennen.

Zugleich setzt sich damit der Trend fort, dass Krypto-Anleger ihre Coins lieber in privaten Wallets einlagern und nicht mehr bei den großen zentralisierten Kryptobörsen. Seit dem heftigen Crash vom „Schwarzen Donnerstag“ ist die Anzahl der auf Kryptobörsen eingelagerten Bitcoin von 2.634.574 auf 2.332.524 Einheiten gefallen.

Bitcoin Net Exchange Flow versus Bitcoin Exchange Balances. Source: Glassnode.

Menge der auf Kryptobörsen eingelagerten Bitcoin (braune Linie). Quelle: Glassnode.

Ein gutes Zeichen?

Das Abziehen von den Kryptobörsen kann als positives Zeichen interpretiert werden, denn Anleger, die ihre Bitcoin von Handelsplattformen in eigene Wallets verschieben, scheinen in der nahen Zukunft keinerlei Verkaufsabsicht zu haben. Dementsprechend ist zu vermuten, dass sie ihre Krypto-Vermögen lieber langfristig halten wollen, was wiederum bedeuten würde, dass sie Vertrauen in die zukünftige Entwicklung von Bitcoin haben.

Am 12. März 2020, dem oben genannten „Schwarzen Donnerstag“, hatten die Kryptobörsen noch ein Rekordhoch an eingelagerten Bitcoin verzeichnet. So wurden innerhalb von nur 24 Stunden knapp 40.000 BTC auf den Handelsplattformen eingelagert. Als sich der Kurs der marktführenden Kryptowährung nach dem großen Crash wieder erholt hat, haben die Anleger dann allerdings damit begonnen, ihre Bitcoin in Scharen auszubuchen.   

Dieses langfristige Vertrauen in Bitcoin ist durchaus berechtigt, da die Fundamentaldaten der Kryptowährung weiterhin stark sind. So zeigen mehrere Indikatoren, dass das dazugehörige Blockchain-Netzwerk auf einem sehr guten Weg ist. Zudem hoffen die Krypto-Anleger wahrscheinlich auch darauf, dass die durch das Halving reduzierte Umlaufmenge den Bitcoin-Kurs nach oben treiben kann.