Bloomberg: “Bitcoin erreicht dieses Jahr Rekordhoch von 20.000 US-Dollar”

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In einem kürzlichen Bericht von Bloomberg hieß es, dass das Unternehmen davon ausgehe, dass Bitcoin (BTC) die Höchststände von 2017 erneut erreichen und sogar bis auf 28.000 US-Dollar steigen könnte.

COVID-19 und Institutionen helfen Bitcoin

Dem Bericht zufolge, würde COVID-19 den Reifeprozess von Bitcoin als Vermögenswert beschleunigen. Er zeigt inmitten des rückläufigen Aktienmarkts Stärke. Darüber hinaus wird darin auch auf das ständig wachsende Interesse institutioneller Investoren eingegangen. Insbesondere Grayscale oder GBTC, das etwa 25 Prozent des neuen Angebots aufgekauft hat:

“Bis jetzt in diesem Jahr hat das steigende AUM des Unternehmens etwa 25 Prozent der neuen Bitcoins aufgekauft, im Jahr 2019 noch waren es hingegen weniger als 10 Prozent. Unsere Grafik zeigt den rasch ansteigenden 30-Tages-Durchschnitt des GBTC AUM, der sich bei fast 340.000 in Bitcoin-Äquivalenten, also etwa 2 Prozent des Gesamtangebots, beläuft. Vor etwa zwei Jahren waren es noch 1 Prozent.”

Schmalerer GBTC/BTC-Aufschlag. Quelle: Bloomberg.

Schmalerer GBTC/BTC-Aufschlag

Bloomberg hält den schmaleren GBTC/BTC-Aufschlag für klares Signal:

“Der GBTC-Aufschlag sinkt trotz starker Zuflüsse stetig. Das deutet darauf hin, dass das Angebot vom Markt genommen wird und reift. Im 30-Tages-Durchschnitt steht der 20-Prozent-Aufschlag von GBTC auf den zugrunde liegenden Anlagenwert dem historischen Mittelwert von 39 Prozent gegenüber.”

Bitcoin steigt mit Gold. Quelle: Bloomberg.

BTC-Anstieg auf 20.000 US-Dollar oder 28.000 US-Dollar?

Im Bericht heißt es, dass “etwas wirklich schief gehen müsste”, damit der Bitcoin-Wert nicht steigt. Bitcoin werde sich dem Höchststand von 20.000 US-Dollar aus dem Jahr 2017 nähern und möglicherweise sogar einen neuen Höchststand von 28.000 US-Dollar erreichen:

“Letztes Jahr lag der Höchststand bei etwa 14.000 US-Dollar, was bei einer Rotation innerhalb der jüngsten Spanne bis 2020 fast eine Verdoppelung bedeuten würde. Im Gesamtbild bedeutet das allerdings wenig.”

Korrelation zwischen BTC und  USDT. Quelle: Bloomberg.

Ein weiterer wichtiger Grund für die Wertsteigerung von Bitcoin ist dem Bericht zufolge das schnelle Wachstum von Tether (USDT). Im vergangenen Mai lag die Marktkapitalisierung bei 4 Mrd. US-Dollar. Ein Jahr später wuchs sie auf 10 Mrd. US-Dollar. Die Umlaufsteigerung des Stablecoin deutet auf eine größere Akzeptanz von Krypto-Vermögenswerten hin:

“Das Interesse an digitalen Verbindungen zum Dollar zeigt die Nachfrage nach Transaktionen und einen Wertbewahrung der globalen Reservewährung ohne Zwischenhändler. Wir sehen Parallelen zur Einführung von Papierwährungen im Laufe der Geschichte, da sich die Welt heute rasch in Richtung Digitalisierung entwickelt.”

Die Halbierung und fast die Hälfte des Jahres 2020 liegen hinter uns. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis wir sehen, ob sich die Bloomberg-Prognosen erfüllen.

Grayscale kauf Grossteil der neu geschürften Bitcoins

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Grayscale hat 150 Prozent der seit dem Halving geminten Bitcoin aufgekauft

Grayscale Investments, eine US-Amerikanische Investitionsgesellschaft, kauf derzeit rund 150% aller neu geschürften Bitcoins auf, die seit dem sogenannten Halving, das am 11. Mai stattgefunden hat, entstanden sind. Demnach hat Grayscale seit dem Halving 18’910 Bitcoins aufgekauft, während erst 12’337 neu geschürft wurden.

Ein Bitcoin-Marktforscher namens Kevin Rooke erklärt, dass die Investmentgesellschaft allein im ersten Quartal des Jahres 2020 über 30% der Gesamtmenge neuer Bitcoins erworben hat. Somit hat der Fonds über 60’000 Bitcoin in den letzten 100 Tagen angesammelt.Auch fliesst den Fonds von Grayscale weitaus mehr Kapital zu, als es im Jahresvergleich im ersten Quartal 2019 noch der Fall war. So verzeichnen die US-Amerikaner einen Anstieg von 800% mit einem Kapitalfluss von rund 30 Millionen Dollar im ersten Quartal.

Wie einem Tweet von Grayscale Chef Silbert zu entnehmen ist, scheint das Vereinnahmen von Bitcoins noch nicht zu Ende zu sein. So wandte er sich an Rooke und erklärte, dass im zweiten Quartal noch ganz andere Zahlen zu sehen sein werden:

Der Kryptoforscher meint, dass der Krypto-Fonds inzwischen doppelt so viele der digitalen Coins pro Tag kauft, als es im Vorjahr der Fall war.

Grayscale zum Thema CBDC, die Zentralbank-Digitalwährungen

Oftmals wird der Bitcoin mit den CBDCs gleichgestellt, von dieser Ansicht distanzieren sich die Verantwortlichen bei Grayscale jedoch. In einem Bericht wird erklärt, dass vor allem das Thema Dezentralität den Unterschied ausmacht. So sind Kryptowährungen wie der Bitcoin sehr dezentral gestaltet, davon sei bei den CBDCs jedoch wenig zu sehen.

Eine weite wichtige Differenz besteht darin, dass Kryptowährungen wie der Bitcoin den Geldbegriff gänzlich neu auffassen wollen, während die Währungen der Zentralbanken eher der Unterstützung bestehender Infrastrukturen dienen sollen. Daraus schliesst der Bericht von Grayscale allerdings auch, dass eine erfolgreiche Digitalwährung der Zentralbanken eher förderlich für die Beliebtheit von Bitcoin und andere Digitalwährungen wirken kann. Denn auch der Ökonom John Vaz meint, dass die CBDCs keinen echten Mehrwert schaffen, sondern eher der Ausdruck dafür sind, dass Zentralbanken nicht sonderlich viel von Kryptowährungen halten.

Asset Under Management:

Grayscale verwaltet mittlerweile 1.7 Milliarden Kundengelder alleine im Grayscale Bitcoin Trust. In der Tabelle unter AUM gelistet, was soviel wie Asset Under Management heisst:







Nimmersatt – Grayscale hat 150 Prozent der seit dem Halving geminten Bitcoin aufgekauft

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Die Krypto-Vermögensverwaltung Grayscale Investments kauft momentan ungefähr 150 % aller neu produzierten Bitcoin seit dem Halving vom 11. Mai auf.

Laut Daten des Krypto-Marktforschers Kevin Rooke hat Grayscale seit dem Halving 18.910 BTC für den eigenen Bitcoin-Fonds aufgekauft. Dies ist umso interessanter, da seit dem 11. Mai erst 12.337 BTC gemint wurden.

Changpeng Zhao, der Geschäftsführer der führenden Kryptobörse Binance, kommentierte das Diagramm von Rooke mit einem Verweis auf die Knappheit von Bitcoin: „Die Umlaufmenge ist selbst für einen Player zu klein.“

Grayscale vereinnahmt Bitcoin

Letzte Woche hatte Rooke bereits geschätzt, dass Grayscale im gesamten ersten Quartal 2020 ungefähr 33 % aller neuen Bitcoin aufgekauft hat, da der Krytpo-Fonds 60.762 BTC in etwas mehr als den letzten 100 Tagen akkumuliert hat.

Zudem verzeichnet Grayscale im ersten Quartal 29,9 Mio. US-Dollar an Kapitalzufluss in die eigenen Krypto-Fonds, was einem Anstieg von 800 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Als Antwort auf den betreffenden Tweet von Rooke schrieb Grayscale Gründer Barry Silbert: „Warte erstmal, bis du die Zahlen aus dem zweiten Quartal siehst.“

Wie Rooke schätzt, kauft Grayscale momentan doppelt so viel Bitcoin pro Tag wie zuvor. So sind es nach dem Halving durchschnittlich 1112,35 BTC, während es im Q1 noch 607,62 BTC pro Tag waren.

Grayscale sieht in CBDCs eine Chance für Bitcoin

Grayscale selbst hat jüngst einen Bericht veröffentlicht, in dem sie eine Gleichmachung von Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) und Kryptowährungen wie Bitcoin zurückweist.

„Zentralbank-Digitalwährungen werden oftmals als mit Digitalwährungen wie Bitcoin gleichgesetzt, allerdings weichen sie deutlich von der dezentralisierten Gestaltung ab, die den meisten Kryptowährunge innewohnt“, wie es in diesem Zusammenhang im Bericht heißt.

„Zentralbank-Digitalwährungen woll eine Verbesserung der bestehenden Zahlungsinfrastruktur sein, während Bitcoin versucht, Geld grundlegend neu zu definieren. Wenn die Zentralbank-Digitalwährungen erfolgreich sind, werden sie das Verkaufsargument für Bitcoin und andere Digitalwährungen vielmehr stützen“, wie Grayscale deshalb schlussfolgert.

Damit schlägt der Bericht in dieselbe Kerbe wie der Ökonom John Vaz, der zuletzt gegenüber Cointelegraph meinte, dass Zentralbank-Digitalwährungen „eine Art Gegenschlag der Zentralbanken sind, weil sie Kryptowährungen nicht mögen“.

„Bei Zentralbank-Digitalwährungen geht es wahrscheinlich mehr darum, Geldströme nachverfolgbar zu machen, anstatt einen wirklichen Mehrwert zu schaffen“, so Vaz.

Grayscales Bitcoin-Bestand steigt auf über 3 Mrd. US-Dollar an

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Grayscale, ein bedeutender Fonds für die Verwaltung digitaler Vermögenswerte, konnte in diesem Jahr weitere Zuwächste verzeichnen. Damit erreicht das verwaltete Gesamtvermögen (AUM) neue Höchststände.

Laut einem Tweet vom 19. Mai belief sich der Gesamt-AUM von Grayscale auf 3,8 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von über 80% gegenüber 2,1 Milliarden US-Dollar im Mai 2019.

Das Bitcoin-Vertrauen gewinnt weiter an Dynamik 

Der Bitcoin-Trust (BTC) von Grayscale hat weiterhin andere Kryptowährungen im Fonds angeführt und macht 3,36 Mrd. USD oder 89% des gesamten AUM des Unternehmens aus. Der Wert des Bitcoin-Investmentfonds von Grayscale stieg von 1,9 Mrd. US-Dollar im Vorjahr um 76%. Gleichzeitig ging der Anteil des Bitcoin-Fonds von Grayscale leicht von 94% im Mai 2019 zurück.

AUM von Grayscale im Mai 2020 Quelle: Twitter

Der massive Anstieg des Vertrauens in Grayscales Bitcoin-Fonds ist auf einen deutlichen Anstieg des BTC-Preises gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Momentan notiert Bitcoin bei 9.745 US-Dollar, was einem Anstieg von rund 30% gegenüber 7.600 US-Dollar des Vorjahres entspricht.

Bitcoin-Kurs im Jahresvergleich. Quelle: Coin360

Den Daten zufolge ist der Grayscale Ethereum (ETH) Fond nun der zweitgrößte unter den insgesamt 10 Fonds. Der Grayscale ETH Fonds macht 289 Millionen US-Dollar aus, gefolgt vom Grayscale Ethereum Classic (ETC) Fonds, der 73 Millionen US-Dollar hält.

Grayscale wurde 2013 von der Digital Currency Group gegründet und ist ein bedeutender globaler Krypto-Investmentfonds. Der Fonds wird von globalen Behörden wie der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde der Finanzindustrie und der Securities Exchange Commission reguliert. Berichten zufolge war Grayscale der erste Fonds für digitale Assets, der im Januar 2020 mit der Berichterstattung an die SEC begann.

Im April 2020 berichtete Grayscale, dass das Unternehmen rund 1,7% des gesamten Bitcoin-Angebots an seinem Grayscale Bitcoin Fonds hielt. Zu dieser Zeit gab das Unternehmen auch bekannt, dass es trotz der durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten Krise sein bisher bestes Quartal verzeichnet habe.

Bloomberg-Analyst: Warum BTC besser als Gold ist

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Mike McGlone, der leitende Rohstoffstratege von Bloomberg, ist in seinem jüngsten Bitcoin-Bericht weiterhin optimistisch im Hinblick auf die “erstgeborene” Kryptowährung. Er nennt einen Vorteil, den Bitcoin gegenüber seinem Rivalen in Sachen Absicherung, dem Gold, habe:

“Im Gegensatz zu der Quasi-Währung Gold sind höhere Preise kein Anreiz für ein größeres Angebot.”

Angebot von Bitcoin unelastisch?

McGlone spielt auf die Tatsache an, dass auf den meisten Rohstoffmärkten eine größere Nachfrage zu höheren Preisen führt. Das wiederum führe zu einer größeren Produktion des Rohstoffs und einer Preisstabilisierung. Das Bitcoin-Angebot ist jedoch mittels eines Codes vorgegeben. Außerdem wird sich die Produktionsrate für neue Bitcoins nächste Woche halbieren.

Man könnte argumentieren, dass das Bitcoin-Mining durch eine größere Nachfrage zwar nicht beschleunigt werden kann, aber das Angebot ist dennoch nicht unelastisch. Die Menge, die langfristige Besitzer aus dem kurzfristigen Angebot des Vermögenswerts entnehmen, reagiert auf den Kurs.

Perfekte Konstellation wie im Jahr 2017

Außerdem erklärt McGlone, dass die Kombination aus dem antiinflationären Angebot von Bitcoin und den beispiellosen Konjunkturpaketen der Zentralbanken eine perfekte Ausgangslage für Bitcoin schaffe, um andere Märkte zu übertreffen:

“Ein eingeschränktes Angebot bedeutet, dass die Akzeptanz und Verwendung das Maß ist, auf das es ankommt. Die Signale sind in diesem beispiellosen Umfeld, in dem praktisch jede Zentralbank aggressiv Liquidität generiert, nach wie vor überwiegend positiv.”

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Laut McGlone signalisiert noch ein weiteres wichtiges Maß ebenfalls die Stärke von Bitcoin. Die Volatilität der letzten 180 Tage hat ein Allzeittief erreicht. Das letzte Mal, dass der Markt einen solchen beträchtlichen Rückgang des wichtigsten Risikomaßstabs für diesen Vermögenswert verzeichnete, war vor dem größten Bullenmarkt:

“Das Allzeittief der 180-Tage-Volatilität von Bitcoin ist ein bemerkenswertes Signal für den Bullenmarkt, der im Jahr 2015 begann und 2017 endete.”

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Außerdem glaubt McGlone, dass es Hinweise darauf gibt, dass Leute immer häufiger “kaufen und halten”. Er beobachtete, dass das verwaltete Vermögen des Grayscale Bitcoin Trust bei Kurseinbrüchen wachse:

“Das jüngste Rekordhoch in diesem Maßstab für die Nachfrage ist bemerkenswert. Es stellte sich nach dem Kurseinbruch von Bitcoin im März ein, als der Aktienmarkt einbrach. Das ist ein Anzeichen für eine Bitcoin-Unterstützung. Investoren reagierten auf Kursrückgänge mit Käufen. Mit etwa 330.000 Bitcoin-Äquivalenten Anfang Mai hält der GBTC etwa 2 Prozent des Bestands.”

Ethereum Whale Grayscale? – 50% aller in 2020 neu erzeugten ETH aufgekauft!

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Grayscale ist wohl die führende Vermögensverwaltung für digitale Währungen. Mit ihren bestehenden Fonds bilden sie ein wichtiges Fundament für den Einstieg institutioneller Investoren in den Kryptomarkt. Wie wichtig Grayscale für die Nachfrage nach Kryptowährungen ist, zeigt nun deren aktueller Bericht: Demnach hat der Grayscale Investments Ethereum Trust fast 50% aller in 2020 geminten ETH aufgekauft.

Als Grund für diesen massiven Kauf von ETH nennt die Firma eine hohe Nachfrage seitens der institutionellen Investoren. Ethereum2.0 wird hierbei als einer der wesentlichen Aspekte genannt.

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Grayscale sorgt für massive Nachfrage nach Ethereum

Basis für unseren Artikel ist ein aktueller Reddit-Thread sowie der Grayscale Bericht für das erste Quartal 2020. Nach dem Reddit-Thread wurden seit Beginn dieses Jahres bis zum 24. April insgesamt 1.563.245 ETH gemined. Wir liegen also bei rund 1.5 Millionen neu erzeugten ETH in 2020.

Parallel dazu können wir dem Grayscale Report entnehmen, dass die Firma zum 31.12.2019 insgesamt 5.230.200 Anteile (engl. shares) emittiert hat. Zum 24. April 2020 stehen jedoch insgesamt 13.255.400 Anteile aus.

Kommen wir nun zur simplen Mathematik: Im Zeitraum vom 31.12.2019 – 24.04.2020 hat die Firma also 13.255.400 – 5.230.200 = 8.020.200 neue Anteile emittiert. Ein Anteil hat einen Wert von rund 0.094 ETH. Wenn wir nun die 8.020.200 mit den 0.094 ETH multiplizieren, erhalten wir rund 756.239 ETH als Gegenwert. Wenn wir jetzt nochmal einen Blick auf die Anzahl neu geschürfter ETH in 2020 werfen, sehen wir schnell, dass Grayscale fast die Hälfte aller neuen Ethereum aufgekauft hat.


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Interesse institutioneller Investoren steigt deutlich an

Die nachfolgende Grafik zeigt, dass das Interesse institutioneller Investoren offensichtlich deutlich angestiegen hat. Quantitativ äußert sich das im Volumen des Ethereum Trust.

Grayscale-Ethereum-min

Wir sehen hierbei, dass alleine im Q1 2020 rund 110 Millionen US-Dollar in den Trust geflossen sind. Dieser Zuwachs ist enorm in Anbetracht der Tatsache, dass die Summe seit Auflage des Ethereum Trust bis zum Ende 2019 bei gerade einmal 95 Millionen USD lag.

Einer der Hauptgründe ist wohl der Wechsel auf Ethereum 2.0 und damit die Möglichkeit des Stakings. Für viele institutionelle Investoren wird die jährliche Dividende in Höhe von rund 7% wohl ein wichtiger Grund sein. Auch die mit dem Upgrade verbundenen Verbesserungen hinsichtlich der Skalierbarkeit werden ihren Teil zum steigenden Interesse beigetragen haben.

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Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.

Hälfte der 2020 geminten Ethereum von Grayscale Investoren gekauft

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Institutionelle Investoren des Digital-Asset-Management-Unternehmens Grayscale Investments haben fast die Hälfte der im Jahr 2020 geminten Ethereum (ETH) gekauft. Das Unternehmen ist nach wie vor das führende Vehikel für Großinvestoren, die sich auf dem im Entstehen begriffenen Kryptomarkt engagieren.

Institutionelle Grayscale-Investoren laden ihre Ethereumreserven auf

Gemäß den von Reddit-Nutzer “nootropicat” geteilten Zahlen haben institutionelle Käufer von Grayscale fast die Hälfte der ETH gekauft, die zum Gesamtangebot der Kryptowährung seit Anfang 2020 hinzukamen.

Die aktuelle Berechnung von nootropicat zeigt, dass zwischen dem 31. Dezember 2019 und dem 24. April 2020 rund 1,56 Millionen ETH gemindet wurden. Grayscale hat im gleichen Zeitraum 8’025’200 Aktien ausgegeben, was rund 756’000 ETH zu 0,094 ETH pro Aktie entspricht.

Damit haben Grayscale Investoren im Jahr 2020 rund 48,5 Prozent der bisher geminten ETH gekauft. Dieser massive Appetit auf ETH bei den Kunden des Unternehmens besteht trotz des massiven 420-Prozent-Zuschlags auf den Ethereum-Fonds von Grayscale.

Grayscale-Käufer, die fast die Hälfte aller geminten ETH kaufen, sind Teil eines anhaltenden Trends des Krypto-Asset-Fondsmanagers, der ein zunehmendes Interesse institutioneller Investoren feststellt. 2019 hat Grayscacel Investitionen im Wert von 607 Millionen Dollar getätigt, mehr als zwischen 2013 und 2018 erwirtschaftet wurden.

Bereits im Jahr 2020, obwohl erst ein Viertel des Jahres abgeschlossen ist, scheint der weltgrößte Krypto-Asset-Fondsmanager den Rekord von 2019 zu brechen. Laut dem kürzlich veröffentlichten Bericht von Q1 2020 des Unternehmens hat Grayscale zwischen Januar und März Investitionen in Höhe von 503,7 Millionen Dollar verzeichnet.

Die Q1-Performance ist die größte in der Geschichte des Unternehmens – so lautet ein Auszug aus dem Bericht des Unternehmens:

“Grayscale hat im 1. Quartal 2020 nahezu 503,7 Millionen Dollar aufgenommen, fast doppelt so viel wie im vorherigen Quartalshoch von 254,8 Dollar in Q3 2019. Auf neue Investoren entfielen 160,1 Millionen Dollar an Zuflüssen. Grayscale Bitcoin Trust und Grayscale Ethereum Trust verzeichneten beide Rekordzuflüsse von 388,9 Mio. USD bzw. 110,0 Mio. USD pro Quartal”.

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Ethereum Preis im Jahr 2020 um mehr als 50 Prozent zugenommen

Als Teil des Berichts enthüllte das Unternehmen eine durchschnittliche wöchentliche Investition von 8,5 Millionen Dollar in seinen Ethereum Trust. Für den Bitcoin Trust des Unternehmens beläuft sich die durchschnittliche wöchentliche Investition auf fast 30 Millionen Dollar. Zu Beginn des Jahres erhielt der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) die Genehmigung der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), als berichterstattendes Unternehmen zu fungieren.

Auf dem Kassamarkt ist ETH – nach Marktkapitalisierung die zweitplatzierte Kryptowährung – seit Anfang des Jahres um mehr als 50 Prozent gestiegen. Die Preisentwicklung von Ether gewinnt umso mehr an Bedeutung, da das Wachstum von Bitcoin (BTC) 2020 nur 8 Prozent beträgt.

Die niedrige Performance von Bitcoin im Jahr 2020 ist größtenteils darauf zurückzuführen, dass die Kryptowährung darum kämpft, sich vom Absturz am “Schwarzen Donnerstag” am 12. März 2020 zu erholen, als der Coin auf 3.800 Dollar fiel. Die höchstrangige Kryptowährung konnte sich mittlerweile von dem Absturz erholen und hat es sogar geschafft, nach mehr als einem halben Dutzend Versuchen die Widerstandsmarke von 7.500 Dollar zu überwinden.

Quelle: btcmanager

Ethereum ETH Münze
Ethereum© Cryptoticker

Grayscale kontrolliert nun 1,7 Prozent der Bitcoin-Einheiten (BTC)

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Um die Bevölkerung in vielen Teilen des afrikanischen Kontinents an den globalen Finanzsektor anzuschließen, gehen Sesacash und CryptoLocally künftig gemeinsame Wege.

Die digitale Finanz- und Zahlungsplattform Sesacash und die Peer-to-Peer–Krypto-Handelsplattform CryptoLocally sind eine Kooperation eingegangen, um die finanzielle Inklusion auf dem afrikanischen Kontinent voranzutreiben. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, soll die lokale Bevölkerung über den Handel mit Kryptowährungen an den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr angeschlossen werden.

Trotz eines immensen Bedarfs an Überweisungsmöglichkeiten, gibt es in Afrika nur wenige Finanzdienstleister mit entsprechend hohen Gebühren. Die Partnerschaft zwischen CryptoLocally und Sesacash soll Afrikanern einen Zugang sowohl bei alternativen als auch traditionellen Finanzierungen ermöglichen.

CryptoLocally-Benutzer können auf der P2P-Handelsplattform Bitcoin und andere Kryptowährungen mit lokalen Währungen kaufen und verkaufen und diese direkt in ihre Sesacash-Wallet einzahlen können. Sobald sich Gelder in der Sesacash-Wallet befinden, lässt sich mit ihnen in den verschiedenen Kryptowährungen und lokalen Währungen, die in der Sesacash-Anwendung unterstützt werden, handeln.

Dadurch sollen afrikanische Nutzer Gelder über Grenzen hinweg bewegen können, ohne anfallende Gebühren oder begrenzte Auszahlungsmöglichkeiten. Aktuell unterstützt Sesacash unter anderem die Kryptowährungen Telos (TLOS), EOS (EOS), Bitcoin (BTC), USDC (USDC), Ethereum (ETH) und Yent (YNT). Zudem können Afrikaner ihre lokalen Währungen verwenden, um Zugang zu anderen afrikanischen Währungen zu erhalten. Gegenwärtig unterstützt Sesacash die ghanaischen Cedis, den nigerianischen Naira und den US-Dollar.

Bitcoin im Interesse der Institutionellen – Kommt nun der BTC Bullrun?

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Wo bleiben die institutionellen Bitcoin Investoren? Seit Jahren wird darüber gesprochen, dass institutionelle Investoren bereits in den Startlöchern stehen und bald in BTC einsteigen werden. Doch bis jetzt waren das nur leere Versprechen oder etwa doch nicht? Grayscale, einer der größten Vermögensverwalter für digitale Assets, zeigt mit seinem aktuellen Bericht, dass das Interesse an der institutionellen Front an Bitcoin massiv zugenommen hat.

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Rekord an institutionellen Geldern bei Grayscale

Grayscale wurde bereits in der Vergangenheit als möglicher Auslöser für einen institutionellen Bitcoin Boom angesehen. Der Vermögensverwalter hat sich frühzeitig auf Großinvestoren fokussiert und zeigt anhand der vierteljährlichen Berichte des Fonds, ob und wieviel institutionelles Geld in den Kryptomarkt eintritt oder austritt. Das ist ein guter Indikator, um das institutionelle Interesse in Bitcoin zu messen.

Grayscale hat kürzlich seine Ergebnisse für das erste Quartal 2020 veröffentlicht, die mehr als 500 Millionen US-Dollar an Zuflüssen in den Fond zeigen. Fast 90% dieser Zuflüsse waren institutionelle Gelder. Das deutet eindeutig darauf hin, dass der institutionelle Appetit nach Bitcoin und Kryptowährungen als Anlageklasse zunimmt.


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Institutionelle Bitcoin Investoren im Anmarsch

Dem Bericht zufolge verzeichnet das Unternehmen im ersten Quartal 2020 einen Zufluss von genau 503,7 Millionen US-Dollar in die 10 Krypto-Fonds. Es ist das beste Quartal in der Geschichte des Unternehmens. Die Zuflüsse haben sich zum dritten Quartal 2019 fast verdoppelt. Damals wurden insgesamt 254,8 Millionen US-Dollar investiert.

Was einige wohl verwundern dürfte ist, dass diese Verdopplung der Mittelzuflüsse trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten inmitten der Corona-Krise erfolgt ist. Das liegt nicht nur an den revolutionären Eigenschaften von Bitcoin, sondern weil die meisten Kunden von Grayscale Krypto-Assets als „mittel- bis langfristige Investitionsmöglichkeit und als Kernbestandteil ihres Anlageportfolios“ betrachten.

Bei Grayscale investieren aber nicht nur alteingesessene Investoren, sondern auch neue. Auf neue Investoren entfielen im 1. Quartal 2020 160,1 Millionen US-Dollar. Die Investoren interessieren sich aktuell eindeutig am meisten für Bitcoin. Etwas abgeschlagen aber dennoch stark zeigen sich die Investitionen in Ethereum. In Zahlen: 388,9 Millionen US-Dollar gingen in den Grayscale Bitcoin Trust und 110,0 Millionen US-Dollar in den Grayscale Ethereum Trust.

Am interessantesten dabei ist, dass 88% aller Zuflüsse im ersten Quartal 2020 von institutionellen Investoren kamen. Im Bericht wird angegeben, dass der Großteil davon von verschiedenen Hedge-Fonds kam.

All eyes on Bitcoin

Wie bereits erwähnt, beliefen sich die Zuflüsse in den Grayscale Bitcoin Trust auf insgesamt über 388 Millionen US-Dollar. Dies ist der höchste Stand, den der Fonds in einem einzelnen Quartal verzeichnet hat. Es übertrifft sogar den bisherigen Höchststand von rund 193,8 Millionen US-Dollar.

Grayscale kontrolliert aktuell 1,7% aller Bitcoin, die sich in Umlauf befinden. Das sind ca. 311.590 BTC. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Menge um ca. 0,1% erhöht. Das zeigt, dass die Nachfrage von institutionellen Investoren nach dem Grayscale Bitcoin Trust, seit der Gründung des Unternehmens vor sieben Jahren, weiter an Dynamik gewonnen hat. Wenn wir nun die gehaltene Menge an Bitcoins auf die Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen umrechnen, dann kontrolliert Grayscale ca. 1,2% des gesamten Kryptomarktes.

Die Daten von Grayscale lassen hoffen, dass das institutionelle Interesse nach Bitcoin und anderen Kryptowährungen weiter steigt. Es zeigt aktuell zudem, dass Bitcoin in der aktuellen Krise von vielen institutionellen Investoren als möglicher Store-of-Value angesehen wird, um sich in Zeiten einer möglichen Hyperinflation abzusichern. Wir sind gespannt wie sich das Interesse aus institutioneller Sicht weiterentwickelt wird und halten euch wie immer auf dem Laufenden.

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Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.