Bill-Gates-Stiftung unterstützt Anti-Covid-Forschung mit Millionenbetrag

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Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung macht Geldmittel in Höhe von 9,7 Millionen US-Dollar frei. Das Geld soll in Blockchain-Forschungsprojekte für die Eindämmung der COVID-Pandemie gesteckt werden.

Die Ausbreitung des Corona-Virus mithilfe von moderner IT zu bekämpfen wird allerorten diskutiert. Das hochtechnisierte Korea könnte nun zu einem Vorreiter für den weitläufigen Einsatz von IT-gestützten Analysetools gegen die Covid-19-Pandemie werden. Mit von der Partie: die Blockchain-Technologie und Bill Gates.

Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, stattet die Bill & Melinda Gates Stiftung den größten Telekommunikationsanbieter Südkoreas, KT Corp., mit 9,7 Millionen US-Dollar aus. Das Geld soll in Forschungsprojekte gehen, die mögliche IT-Lösungen gegen Pandemien wie Corona untersuchen. Das Projekt hat demnach zwei Hauptziele. Zusammen mit der Global Epidemic Prevention Platform (GEPP) will man zunächst Frühwarnsysteme entwickeln, die den exponentiellen Ausbruch von pandemischen Viren frühzeitig erkennen. Zweitens will KT Corp. seinen reichhaltigen Datenfundus nutzen, um Bewegungsmuster Erkrankter sowie Hochrisikoregionen identifizieren zu können.

Blockchain-Einsatz denkbar

Die von KT ins Leben gerufene Präventionslabor gegen epidemische Erkrankungen, GEPP, forscht indes auch an einem Einsatz der Blockchain-Technologie für die Verarbeitung medizinischer Daten. Dies ist naheliegend. Schließlich handelt es sich bei medizinischen Daten um sensible Informationen; die Blockchain schafft ein Vertrauensumfeld, das Manipulationen ausschließt.

Im Hinblick auf die Verfolgung von Bewegungsdaten ist ein Einsatz der Blockchain indessen umso gebotener. Schließlich äußern Datenschützer – übrigens auch hierzulande – berechtigte Bedenken hinsichtlich möglicher Eingriffe in die Privatsphäre, da das Verfolgen von Handydaten sensible Rückschlüsse auf Bewegungsmuster zulässt. In einem Artikel zu dem Thema erwähnt die Stiftung daher, dass sie auf „dezentrale Datensicherung“ setzt. So könne man mithilfe der Blockchain-Technologie mobile Daten auswerten, ohne die digitale Privatsphäre zu gefährden. In dem Artikel heißt es,

Diese Instrumente [technologische Tools als Antwort auf COVID-19, Anm. d. Red.] können und müssen so entwickelt und eingesetzt werden, dass die digitale Privatsphäre und die persönliche Autonomie respektiert werden. Deshalb konzentrieren sich unsere Partner auf Merkmale wie anonymisierte Eingaben und dezentralisierte Datenspeicherung.

Die von der US-Autorin und -Philantropin Melinda Gates zusammen mit ihrem Mann Bill gegründete Stiftung ist mit einem Gesamtvermögen von 46,8 Milliarden US-Dollar die größte Wohltätigkeitsorganisation der Welt. Zu den primären Zielen der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung gehören die weltweite Verbesserung der Gesundheitsversorgung sowie die Verbesserung von Bildungschancen.

Bill Gates im Visier von Verschwörungen

Zuletzt war Bill Gates immer wieder in den Fokus von VerschwörungstheoretikerInnen geraten. So wurde zuletzt die Befürchtung laut, der Microsoft-Gründer könne versuchen, die Menschheit mit Microchips zu unterwerfen. Auslöser dafür war ein Tracking-Device für menschliche Aktivitäten auf Basis von Kryptowährungen.

Großbritannien: Blockchain-Jobs sind unter den disruptiven Technologien am besten bezahlt

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Die digitale Kreditplattform Capital on Tap hat neue Zahlen veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass in Großbritannien Arbeitsplätze im Bereich Blockchain, die am besten bezahlten Jobs unter den disruptiven Technologien sind.

Laut dem britischen Unternehmen zahlen Blockchain-Jobs ein durchschnittliches Jahresgehalt von 75.000 GBP (ca. 85.000 Euro).

In diesem Zusammenhang betont die Studie, dass disruptive Technologie, wie zum Beispiel Blockchain, in allen Branchen an Einfluss gewinnen.

USA weiterhin Spitze

Dahingehend heißt es in dem Bericht, dass die USA das Land sind, in dem die meisten Unternehmen beheimatet sind, die an und mit disruptiven Technologien arbeiten. Indien und Großbritannien belegen in dieser Hinsicht die Plätze 2 und 3.

Laut Capital on Top haben das Internet-of-Things, Augmented Reality und Neuerungen im Bereich E-Learning die Art und Weise wie Schulen mit ihrer Schülerschaft interagieren bereits jetzt verändert, allerdings belegt das Bildungswesen in Großbritannien nur Platz 8, was den Einsatz von disruptiven Technologien angeht.

Ein Sprecher von Capital Top ordnet die Forschungsergebnisse wie folgt ein:

“Disruptive Technologien können unser Alltags- und Berufsleben maßgeblich verändern. So können wir über sie aus alten Verhaltensmustern ausbrechen und einen Zugewinn an Genauigkeit, Effizienz und Lebensfreude erzielen. Zudem eröffnen disruptive Technologien Unternehmen die Möglichkeit, etwas noch nie Dagewesenes zu schaffen.“

Blockchain-Gehälter schwanken

Im März hatte Cointelegraph wiederum berichtet, dass die Blockchain-Gehälter in China im Gegensatz zu 2019 um 37 % gefallen sind.

Die Digitale Handelskammer von Kanada hatte 2019 jedoch ebenfalls festgestellt, dass die Blockchain-Branche zu den bestbezahltesten Branchen des Landes zahlt.

Spaniens Bank BBVA erforscht Zero-knowledge Proofs

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Die spanische Großbank BBVA erforscht mit dem Madrider Forschungsinstitut Zero-knowledge Proofs – und wie man sie fit für die Adaption machen kann.

Die spanische Bank BBVA geht in die Krypto-Forschung. Eine jüngst beschlossene Zusammenarbeit mit dem Madrider Forschungsinstitut IMDEA Software soll die Zero-Knowledge-Proof-Technologie (ZKP) massentauglich machen. Bei dieser geht es um den vertraulichen Abgleich von Informationen (beispielsweise Kontostände), ohne dass die Kommunikationspartner dafür einander ihre Daten offenbaren müssen. Die Krypto-Technologie kommt unter anderem bei dem Privacy Coin Zcash zum Einsatz.

Zero-knowledge Proofs auf dem Weg zur Marktreife

Der Zero-Knwoledge-Proof sei bald reif für die große Bühne, meint Antonio Faonio, Postdoktorand am IMDEA Software Insitute:

Bis vor kurzem waren diese kryptographischen Techniken nur auf theoretischer Ebene von Interesse. In den letzten Jahren haben wir enorme Fortschritte gesehen, die sie für einige praktische Szenarien anwendbar machen könnten, aber einige Herausforderungen bleiben bestehen: Unter anderem die Effizienz und die Integration in größere Systeme,

Mit der Zusammenarbeit sollen für diese Probleme nun Lösungen ermittelt werden, die Zero-Knowledge-Proofs bisher daran gehindert haben, Einzug in Finanzwesen und Industrie zu halten.

Diese Kollaboration könnte uns und der wissenschaftlichen Gemeinschaft helfen, diese Technologie an relevante industrielle Akteure weiterzugeben.

Antonio Faonio, IMDEA Software Institute

Die Forschungs-Kollaboration kam indessen offenbar auch aufgrund der Corona-Krise zustande. So hat die Coronavirus-Pandemie dem digitalen Datenschutz eine neue Dringlichkeit verliehen. Das meint zumindest Carlos Kutschkowski, Leiter der Abteilung Forschung und Patente bei der BBVA.

Es besteht ein wachsender Bedarf an der Entwicklung technologischer Lösungen, die es uns ermöglichen, die Informationen zu schützen, die wir bei der Nutzung digitaler Dienste in unserem täglichen Leben weitergeben. […] Dieser Bedarf ist durch die COVID-19-Krise noch greifbarer geworden, die den Mangel an robusten Datenschutzsystemen angesichts der wachsenden Zahl von Cyber-Angriffen und [Corona-Tracing-Apps] die nun in einigen Ländern auftauchen, deutlich gemacht hat

Carlos Kutschkowski, BBVA

Die BBVA hat bereits seit einigen Jahren einen Fuß in der Tür zum Krypto-Sektor. So erpobte die spanische Großbank beispielsweise bereits Ende 2017 die Blockchain-Plattform Waves für den Datentransfer. Im 2018 wickelte sie zudem erstmals ein Darlehen mittels Distributed-Ledger-Technologie ab. Darüber hinaus gehört die BBVA zu den Partnerbanken des kalifornischen Blockchain-Unternehmens Ripple.

Facebook auf den Spuren von Elon Musk? – Binance erklärt Vergleich von Libra und SpaceX

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Binance Research, die Marktforschungsabteilung der großen Kryptobörse Binance, sieht die geplante Facebook Kryptowährung Libra als ähnlich revolutionär für die Zahlungsbranche an wie das Unternehmen SpaceX für die Raumfahrt. Aber was sind die Gründe für diesen Vergleich?

Als SpaceX in die Raumfahrtbranche eingetreten ist, hatte der Sektor sehr hohe Eintrittsbarrieren und würde überwiegend von öffentlichen Organisationen dominiert, wie ein Marktforscher von Binance Research gegenüber Cointelegraph zunächst feststellt.

Dementsprechend gab es in der Branche „wenig Bewegung, da es kaum Anreize gab, um Innovationen, die über kleinere Verbesserungen hinausgehen, zu entwickeln“, so der Binance Research Sprecher. Und weiter: „In der Zahlungsbranche ist es genauso.“

Zahlungsbranche durch Landesgrenzen beschränkt

In einer neuen Studie zu Facebook Libra kommt Binance Research zu dem Schluss, dass Libra die Zahlungsbranche ähnlich auf den Kopf stellen wird wie Elon Musk die Raumfahrtbranche mit SpaceX.

In der Zahlungsbranche gestaltet sich das Bild nämlich vergleichbar, denn hier sind es Zentralbanken, die das Zepter schwingen, weshalb es schon ein großes Netzwerk mit einer beträchtlichen Nutzeranzahl und großes Startkapital braucht, um in dem Sektor konkurrenzfähig zu sein.

„Da die Zentralbanken in der Regel sehr große Zahlungssystem betreiben (z.B.: Echtzeit-Bruttoabwicklungssysteme), sind diese Systeme oftmals nur national und nicht global“, so der Marktforscher weiter.

Obwohl er zwar keine Beispiele für Privatunternehmen nennt, die sich erfolgreich in der Zahlungsbranche etabliert haben, erklärt der Binance Sprecher, dass diese oftmals eine ähnlich große Marktmacht haben. 

Neue Marktteilnehmer können für Innovation sorgen

Allerdings bringen Unternehmen wie Transferwise inzwischen frisches Blut in die Branche, wodurch wenigstens etwas Innovation in den Sektor kommt, jedoch bleibt das Innovationspotenzial von Libra dabei unerreicht, denn „Transferwise richtet sich noch zu sehr an den Einzelhandel“, wie der Binance Marktforscher erklärt. Dahingehend ergänzt er:

„Wenn Libra eingeführt wird, dann ist es Transferwise mal Hundert, das sich an die gesamte Wirtschaft richtet, wodurch es eine neue Welle der Innovation auslösen könnte und die Zahlungsbranche grundlegend verändern könnte.“

Während bereits einige Länder an ihrer eigenen Zentralbank-Digitalwährung arbeiten, hat Facebook Libra durch seinen globalen Ansatz immer noch einen entscheidenden Vorteil. Es ist schwierig vorherzusagen, was ein solches Zahlungssystem für die Weltwirtschaft bedeuten wird, allerdings muss das Facebook Krypto-Projekt zunächst die Bedenken der Regierungen und Regulierungsbehörden ausräumen, um überhaupt grünes Licht zu bekommen.

Binance Research: Libra könnte Zahlungswesen grundlegend erschüttern

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Binance Research hat sich mit dem jüngsten Whitepaper von Libra beschäftigt und einen ausführlichen Bericht vorgelegt. Darin wird teilweise behauptet, dass der von Facebook geplante Vermögenswert den Zahlungsverkehr erheblich verändern könnte.

“Das von Libra geplante globale Zahlungssystem könnte in der Zahlungsbranche das tun, was SpaceX in der Raumfahrtbranche tat: die Grundlagen eines etablierten Sektors mit hohen Eintrittsbarrieren erschüttern”, so der Bericht vom 22. April. Außerdem hieß es:

“Allein der Vorteil einer Ausgabe von weitläufig verfügbarem, programmierbarem Geld würde die Effizienz schon in vielerlei Hinsicht verbessern”.

Aussicht für Libra nach einem Jahr voller regulatorischer Schwierigkeiten

Nach der Veröffentlichung des ersten Whitepapers im Juni 2019 schalteten sich Regulierungsbehörden schnell ein und brachten das Projekt zum Stillstand. Dabei gab es eine Reihe von Anhörungen vor Gericht. Libra nahm mehrere Änderungen an seinen Plänen vor und hörte offenbar auf die Regulierungsbehörden, so der Binance-Bericht. 

Im jüngsten Whitepaper präsentiert sich der Libra von Facebook als neuer Finanzrahmen. “Die Aufgabe von Libra ist es, eine einfache globale Währungs- und Finanzinfrastruktur zu ermöglichen, die Milliarden von Menschen hilft”, so das Whitepaper. 

Mit Verweis auf das jüngste Whitepaper von Libra wies Binance Research auf drei Grundpfeiler des Projektes hin. Diese sind die Libra-Blockchain, die Libra-Coins (Stablecoins, die an Vermögenswerte in der Libra Reserve gekoppelt sind) und ein unabhängiges Führungsgremium namens Libra Association.  

Genau wie SpaceX: System aufrütteln

Die Firma SpaceX von Elon Musk hat den Raumfahrtsektor stark verändert. Sie hat die Geschwindigkeit und die Umlaufzeiten für Raketenflüge verbessert, so ein CNBC-Artikel

Binance Research vergleicht den Libra mit dem Unternehmen von Elon Musk. Der Vermögenswert könnte den Zahlungsverkehrssektor dramatisch verändern, indem er die Umlaufzeiten beschleunigt und die allgemeine Transaktionsgeschwindigkeit erhöht.

Außerdem gebe es “nur sehr wenige Zahlungssysteme, und die meisten von ihnen werden von einer Zentralbank betrieben und sind nur regional von Bedeutung”, so der Bericht in der Überleitung zum Vergleich mit SpaceX. Als globales Unternehmen hat der Libra eine größere Reichweite und damit ein größeres Potenzial.

Der Libra hat jedoch nach wie vor regulatorische Schwierigkeiten. Die texanische Kongressabgeordnete Sylvia Garcia will den Vermögenswert als Wertpapier einstufen lassen. 

Cointelegraph bat Binance um weitere Informationen. Bis Redaktionsschluss lag allerdings noch keine Antwort vor. Der Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen. 

Forscher der Uni Hamburg: Kryptomärkte sind in Krisenzeiten Chance und Risiko zugleich

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Die Corona-Krise hat eine unerwartete Entwicklung auf den Kryptomärkten hervorgerufen, die wichtige Erkenntnisse über das Verhalten der Anlageklasse in Krisenzeiten liefern könnte.

Doktorin Hadar Jabotinsky, die der Universität Tel Aviv angehört, und Doktor Roee Sarel, der wiederum an der Universität Hamburg tätig ist, haben am 17. April auf dem Blog der Fakultät für Rechtswissenschaften an der Universität Oxford eine neue Studie veröffentlicht, in der sie erforscht haben, dass die Kryptomärkte in der Corona-Krise „eine umgedrehte U-Form“ durchlaufen haben.

Bei ihrer Betrachtung des Zeitraums vom 01. Januar 2020 – 11. März 2020 haben die beiden Forscher festgestellt, dass diese Kurse auf den Kryptomärkten mit Eintritt der Corona-Krise zunächst nach oben geklettert sind, auch das Handelsvolumen hatte im Gleichschritt zugenommen. Je mehr Infektionen mit COVID-19 gemeldet wurden, desto höher stiegen die Kurse. Diese positive Korrelation drehte sich im Laufe der Krise jedoch um, da die Krypto-Anleger ihre Vermögen aus den Märkten abzogen, um auf Bargeld umzusteigen. Folglich fielen die Märkte wieder, wodurch das umgedrehte U zustande kam.

Worauf ist dieser wortwörtliche „U-Turn“ (Deutsch: Kehrtwende) zurückzuführen und welche Schlüsse können daraus gezogen werden?

Entwicklung der Kryptomärkte in Krise nicht linear

Die beiden Akademiker vermuten, dass die zunächst positive Korrelation damit zu begründen ist, dass die Anleger Kryptowährungen anfangs als zuverlässige Quelle der Liquidität und sicheres Wertaufbewahrungsmittel gesehen haben.

Als die Anzahl der weltweiten Infektionen mit dem Coronavirus am 28. Februar jedoch 50.000 Patienten erreichte, begann sich dieser Trend umzudrehen, da die Anleger vermutlich von den inzwischen zunehmenden Todesfällen beunruhigt wurden.

Zudem merken die Forscher an, dass die Rate der neuen Infektionen ab der Marke von 50.000 Infizierten zwischenzeitlich geringer wurde, was die Anleger wohl als positives Zeichen für die Finanzmärkte interpretiert haben. Dementsprechend bewegten sie ihre Vermögen zurück in die Aktienmärkte.  

Hierdurch stürzten die Kurse der Kryptowährungen wiederum ab, wobei sie jedoch nicht wieder nach oben geklettert sind, als die Anzahl der Corona-Infektionen Anfang März exponentiell nach oben gegangen ist.

Was müssen die Regulierungsbehörden beachten?

Aus diesen Ergebnissen zieht die Studie verschiedene Schlüsse. So ist daraus abzuleiten, dass die Kryptomärkte in Krisenzeiten als systemisches Risiko für das Finanzsystem verstanden werden können, allen voran, weil die Branche zunehmend Verzweigungen zur Wirtschaft und etablierten Finanzinstituten hat.

Zudem könnte eine Flucht von den Finanzmärkten in die Kryptomärkte das Finanzsystem destabilisieren, da es in Zeiten der Krise womöglich doch eine Korrelation zwischen Aktien- und Kryptomärkten gibt, die einen Dominoeffekt auslösen könnte. Dementsprechend ist es laut Studie umso wichtiger, dass Politik und Aufsichtsbehörden gezielt und zum richtigen Zeitpunkt eingreifen. Eine Regulierung, die zu früh oder zu spät kommt, ist wenig wirksam, weil die Entwicklung der Kryptomärkte in der Krise nicht linear verläuft:

 „Sofern der Anstieg auf den Kryptomärkten nur durch Externalitäten auftritt und die Marktteilnehmer die Risiken nicht internalisieren, ist eine Regulierung sinnvoll. Allerdings muss jegliche Form der Regulierung aufpassen, die Vorteile, die Kryptomärkte in einer Krise gleichwohl haben können, nicht zu unterlaufen.“  

Ein solcher Vorteil, der in Krisenzeiten aus den Kryptomärkten erwächst, ist die Tatsache, dass Kryptowährungen für Unternehmen ein alternatives Instrument zur Beschaffung von Investitionskapital sein können, was wiederum positiv für die Stabilität der Wirtschaft ist:

„Wenn die traditionellen Märkte zusammenbrechen, können Unternehmen über Kryptowährungen (Wertpapier-Tokens) weiterhin Investitionskapital einsammeln, was hilft, Liquiditätsengpässe und Bankenstürme zu vermeiden.“

Pilotprogramm: Bank of Korea macht mit digitaler Währung ernst

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Der amerikanische Autobauer General Motors hat nun ein Patent veröffentlicht, indem ein Navigationssystem beschrieben wird, das auf Blockchain-Technologie setzt.

General Motors hatte den Patentantrag bereits im Oktober 2018 an das US-Patentamt übertragen. Nun, am am 2. April, hat man diesen Antrag auch veröffentlicht, sodass jeder einsehen kann, worum es bei dem Blockchain Use Case gehen soll. Demnach soll eine Blockchain-Infrastruktur dabei helfen, Daten von Autosensoren zu verarbeiten, um daraus wieder eine Navigationskarte zu entwickeln. Die gelieferten Daten wiederum sollen dabei helfen, das autonome Fahren weiterzuentwickeln.

Das Patent widmet sich dem Problem bei der Erstellung von Karten, die man zur Navigation nutzt: Bisher erledigen das spezielle Fahrzeuge müssen diese generieren, die speziell dafür vorgesehen sind. Diese Methode ist allerdings im Verhältnis zum Daten-Ertrag allerdings kostpsielig. Würde man nun durch ein dezentrales Blockchain-System die Authentizität der Daten gewährleisten können, dann könnte man auf ein Vielfaches an Daten zu deutlich geringeren Kosten zurückgreifen. Jedes Auto mit der entsprechenden Ausstattung würde dann in Echtzeit Daten liefern, die mit den bestehenden Karteninformationen abgeglichen werden können.

Die Fahrzeuge würden dann ähnlich wie Nodes funktionieren. Die Transaktionen, ergo Sensordaten, sollen wiederum von anderen Fahrzeugen überprüft und damit in der Blockchain validiert werden. Das System hat man vorerst für die Premium-Flotte von General Motors konzipiert, die bereits in Teilen halbautonomes Fahren auf gut erforschten Straßen in den USA zulässt. Auch andere Autobauer arbeiten bereits an ähnlichen Projekten.

Australische Uni und Ripple kooperieren

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Die Rechtsfakultät der Australian National University (ANU) wird im nächsten Jahr zwei neue Kurse in ihrem Master-Programm einführen, die sich mit der Rolle der Blockchain-Technologie in den Rechtswissenschaften auseinandersetzen.
 
Source: BTC-ECHO

Der Beitrag Australische Uni und Ripple kooperieren erschien zuerst auf BTC-ECHO.