DeFi im Aufschwung: Centrifuge-Plattform geht live

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Das Berliner Start-up Centrifuge hat das Mainnet gleichen Namens lanciert und damit den Grundstein für ein neues Ökosystem für dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi) gelegt.

Ohne Zweifel zählt der Bereich der dezentralisierten Finanzdienstleistungen (Decentralized Finance, kurz: DeFi) zu den spannendsten Trends im Investment-bezogenen Blockchain-Kosmos. Das Ökosystem, das sich dabei basierend auf der Ethereum Blockchain unter Verwendung der Smart-Contract-Technologie bildet, verspricht, angestaubte Finanzierungswege und Anlagemöglichkeiten ins digitale Zeitalter zu hieven und dabei das Werteversprechen demokratischer Teilhabe einzulösen. Aus dem fruchtbaren DeFi-Boden schält sich nun ein neuer Anbieter hervor, der dem Ökosystem seinen Stempel aufdrücken möchte: Centrifuge.

Anleger im DeFi-Rausch

Das noch junge DeFi-Ökosystem befindet sich im stetigen Wachstum. Am 15. Februar, wenige Tage bevor das Corona-Virus die globalen Finanzmärkte zum Wanken bringen sollte, erreichte das Gesamtvolumen mit 1,253 Milliarden US-Dollar ein neues Allzeithoch.

Das Interesse an DeFi-Anwendungen ist auch angesichts weltweiter Konjunktureinbrüche und Marktverwerfungen ungebrochen. So ist das in DeFi-Anwendungen eingelagerte Gesamtvermögen wieder auf ein Volumen von knapp 866 Millionen US-Dollar gestiegen.

Mittler zwischen den Welten

Dabei sind Anbieter spezieller DeFi-Produkte gemessen an der steigenden Nachfrage noch rar gesät. Mit Centrifuge betritt nun ein neuer Anbieter das aufblühende DeFi-Feld. Das Beliner Start-up hat es sich laut Presseerklärung zur Aufgabe gemacht, „eine Brücke für Kreditnehmer und Investoren [zu bauen], um Zugang zu einem dezentralisierten Finanzsystem zu erhalten“.

Zum offiziellen Launch der Centrifuge-Plattform am 26. Mai ist ist das Mainnet mitsamt der lending Dapp Tinlake live gegangen. Tinlake ist eine Smart-Contract-Anwendung auf Ethereum mit der Unternehmen Liquiditätskonten füllen können. Somit können „Investoren und Kreditnehmer ihre eigenen Asset-Pools finanzieren“. Da die Smart Contracts Open Source sind, lassen sie sich leicht in das DeFi-Ökosystem einbinden. Zudem lassen sich über Tinlake nicht fungible Token (NFTs) erzeugen, mit denen Kredite besichert werden.

Das Centrifuge-Mainnet verwendet einen Proof-of-Stake-Konsensmechanismus, eben jener, der auch das Ethereum-Netzwerk 2.0 künftig in ungeahnte Höhen skalieren soll. Über die öffentliche Blockchain können Unternehmen Vermögenswerte als nicht fungible Token (NFTs) abbilden. Diese lassen sich in die Ethereum Blockchain integrieren. Angetrieben durch den Radial-Token (RAD) als Belohnung, werden die Zentrifugalkräfte des Centrifuge-Mainnets aktuell von 10 Validatoren kontrolliert.

Die Centrifuge-Plattform könnte folglich in erster Linie für kleine und mittelständische Unternehmen ein neuer Weg zur Kapitalbeschaffung sein. Ohne die Abhängigkeit großer Finanzinstitute und Kreditgeber und dem damit verbundenen bürokratischem Aufwand, können Unternehmen somit neue Liquiditätsmittel schaffen, von Hypotheken bis zu KMU-Rechnungen.

Ethereum Idikator wächst exponentiell – DeFi Nutzer verdoppeln sich in 5 Monaten

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Nach dem Höhepunkt des Crypto-Bullruns 2017 und Anfang 2018 hat sich sowohl in den Kursen, als auch fundamental bei den meisten Kryptowährungen viel getan. So wurde bei Ethereum der damalige Hype zu einem großen Teil durch die Verwendung für ICOs ausgelöst. Mittlerweile sind ICOs nicht mehr so stark gefragt und dementsprechend schwindet dieser Use Case für Ethereum. Doch welchen Nutzen bietet die Smart Contract Plattform denn aktuell und was könnte den nächsten Hype auslösen?

Als aussichtsreichster Kandidat werden nicht nur Ethereum 2.0 und die Serenity Updates gehandelt, sondern auch Decentralized Finance (kurz: DeFi). Während wir schon des Öfteren darüber berichtet haben, dass der Wert der in DeFi Anwendungen gelockten ETH immer weiter gestiegen ist, konnten wir in den letzten Monaten eine noch interessantere Entwicklung bei den Nutzerzahlen sehen. Diese legten in den letzten 5 Monaten eine beachtliche Entwicklung hin.

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Immer mehr Menschen nutzen DeFi auf Ethereum

Die Existenzberechtigung eines jeden Coins ist sein Use Case. Zusätzlich dazu gilt: je größer dieser Anwendungszweck, desto größer könnte die potentielle Wertsteigerung des Coins ausfallen. Die Frage ist nur, welche Use Case hat ETH aktuell?

Dem Kurs nach zu urteilen, könnte sich der Markt da im Moment auch nicht so sicher sein. Das damalige Allzeithoch, das durch den ICO Boom ausgelöst wurde lag bei über 1.400 USD. Davon ist Ethereum mit aktuell knapp über 200 USD noch weit entfernt. Doch ETH Fans könnten nun vielleicht ein Licht am Ende des Tunnels sehen.

Denn wie Spencer Noon, der Head of DTC Capital, einem Crypto-Investment Fond auf Twitter postete nimmt die Nutzerzahl der DeFi Anwendungen auf Ethereum momentan einen parabolischen Wachstumsverlauf an.

Alleine in den letzten 5 Monaten, seit Ende 2019, hat sich dieser Wert von 90.000 auf 178.000 fast verdoppelt. Insgesamt können wir laut dem Chart in den letzten 2 Jahren ein noch größeres Wachstum von einigen Tausend auf fast 180.000 Nutzer sehen.


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Stablecoins auf ETH explodieren

Aber damit noch nicht genug. Ethereum hat neben DeFi noch einen anderen Use Cse, der gerade in den letzten Monaten regelrecht explodiert ist. Gemeint ist damit die Herausgabe von Stablecoins, also einen an eine Fiatwährung gekoppelten Token.

Spencer Noon merkt in seinem obigen Post an, dass mittlerweile über 7 Milliarden USD an Stablecoins auf Ethereum herausgegeben wurden. Alleine 4 Milliarden davon in den letzten 3 Monaten. Das zeigt seiner Meinung nach die hohe Nachfrage nach „Crypto-Dollars“.

Passend zu diesem Trend haben wir in den letzten Wochen das Ripple (XRP) und Tether Flippening gesehen, bei dem der beliebteste Stablecoin XRP nach Marktkapitalisierung überholt hat.

Zusammenfassend können wir also sagen, dass Ethereum klare Anwendungszwecke hat, die sich gerade in den letzten Monaten immer größerer Beliebtheit erfreuen. Abzuwarten bleibt nur, ob und wann sich diese Entwicklung auch im Ethereum Kurs widerspiegeln wird. Momentan ist davon noch wenig zu sehen. Eine Vermutung wäre, dass die Umstellung auf ETH 2.0 für Unsicherheit unter den Anlegern sorgt. Dennoch ist ETH neben BTC die beliebteste Wahl bei einem Crypto-Kauf. Deshalb an dieser Stelle unser Tipp an dich:

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Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.

Polkadot: Die „größte Wette gegen Blockchain-Maximalismus“ ist live

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Polkadot ist live – zumindest in einer ersten, rudimentären Version. Kann Ethereum nun einpacken?

Polkadot wagt den Schritt ins Mainnet: Am 26. Mai lancierte die Web3 Foundation, die Organisation hinter dem Blockchain-Projekt, die erste Version von Polkadot. Das Protokoll ermöglicht die Vernetzung von verschiedenen Blockchains wie beispielsweise Bitcoin oder Ethereum. Für Gavin Wood, Gründer und CEO der Web3 Foundation, ist Polkadot der Gegenentwurf zum Maximalismus, also der Auffassung, dass eine einzige Blockchain künftig den gesamten Krypto-Sektor dominieren wird:

Polkadot ist in vielerlei Hinsicht die größte Wette in diesem Ökosystem gegen Blockchain-Maximalismus. Selbst wenn es die perfekte [Blockchain] gäbe, glaube ich nicht, dass sie sehr lange perfekt bleiben würde. Ich würde argumentieren, dass es kein guter Plan ist, sich zu stark auf die Unterstützung eines einzelnen „Gewinners“ zu konzentrieren,

Gavin Wood

Ein zentraler Bestandteil von Polkadot ist das Framework „Substrate“. Substrate gibt Software-Entwicklern Werkzeuge an die Hand, um Blockchain-übergreifende Anwendungen für die unterschiedlichsten Bereiche zu entwickeln: von dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) über das Internet der Dinge (IoT) bis zum Gaming.

Polkadot, der Ethereum-Killer

Es liegt nicht fern zu vermuten, dass Gavin Wood sein Plädoyer gegen den Maximalismus in erster Linie auf Ethereum bezogen hat. Bislang dominiert das zweitgrößte Krypto-Netzwerk nach Marktkapitalisierung den aufkeimenden DeFi-Sektor. Das liegt vor allem an seinen Vorteil als „First Mover“. Ethereum war das erste Krypto-Projekt, das Smart Contracts unterstützt – eine der Grundlagen für dezentrale Anwendungen. Allerdings operiert Ethereum seit geraumer Zeit an seiner Kapazitätsgrenze: Die durchschnittlich nur 12 Transaktionen pro Sekunde (TPS), die Ethereum verarbeiten kann, reichen bei weitem nicht aus, um dessen Anspruch als „Weltcomputer“ gerecht zu werden.

Ethereum 2.0 will die Skalierungsfrage unter anderem mit dem Umstieg auf Proof of Stake lösen. Perspektivisch sollen Technologien wie Sharding (das Aufpslitten der Blockchain in kleine „Scherben“) für einen noch höheren Transaktionsdurchsatz sorgen.

Die Skalierungsproblematik von Ethereum ist wenigen so vertraut wie Gavin Wood, der neben Vitalik Buterin zu den Begründern von Ethereum gehört.

Sharding ist bereits ein integraler Bestandteil von Polkadot:

Polkadot ist eine gesplitterte Blockchain, d.h. es verbindet mehrere Chains in einem einheitlichen Netzwerk miteinander, so dass sie parallel verarbeiten und Daten mit starken Sicherheitsgarantien zwischen den Blockchains austauschen können. Durch die Parallelisierung der Arbeitslast löst Polkadot wichtige Durchsatzprobleme, die bisher die dezentrale Anwendungsentwicklung behindert haben,

heißt es dazu in der Pressemitteilung der Web3 Foundation.

Proof of Authority

Wie Ethereum 2.0 hat auch Polkadot noch einen weiten Weg bis zur finalen Version vor sich. Das Mainnet ist nun zwar öffentlich, läuft jedoch noch im „Proof of Authority“ (PoA) Modus: Die Web3 Foundation hat die alleinige Kontrolle über das Netzwerk. Die Funktionalität für User beschränkt sich auf das Beanspruchen und Staking des plattformeigenen Tokens DOT.

Das Netzwerk wird nun auf etwaige Sicherheitsmängel überprüft. Im nächsten Schritt soll eine vorläufige Form von Proof of Stake eingeführt werden: Nominated Proof of Stake (NPoS). Auch hier wird die Web3 Foundation mit dem sogenantnen Sudo Modul noch eine Hintertür haben, um alleinige Governance-Entscheidungen zu treffen.

Sudo soll laut der Roadmap abeschaltet werden, sobald das Netzwerk stabil läuft und eine ausreichende Anzahl an Validatoren erreicht ist.

Tyler Winklevoss: „Wettrennen der Stablecoins geht erst durch Wall Street richtig los“

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Tyler Winklevoss, der Geschäftsführer der Kryptobörse Gemini, prognostiziert, dass der Wettbewerb zwischen Stablecoins erst so richtig losgehen wird, sobald die Wall Street im Dezentralisierten Finanzwesen (DeFi) mitmischt. Die entsprechende Einschätzung gab er im Interview mit dem Blockchain-Newsletter The Defiant ab.

Das Dezentralisierte Finanzwesen, also ein Finanzsystem, das auf der Blockchain-Technologie basiert, sei zwar auf einem guten Weg, wie Winklevoss attestiert, allerdings fehle es der Kryptobranche weiterhin an einer „Killer-App“, die die breite Öffentlichkeit in den Markt holen kann. Der Begriff Killer-App beschreibt in diesem Zusammenhang einen besonderen Anwendungsfall, der das DeFi vom traditionellen Finanzsystem abheben würde.  

Wettbewerb der Stablecoins hat noch nicht begonnen

Im Interview mit Camila Russo von The Defiant erklärt der Gemini-Geschäftsführer zudem, warum er die Wall Street als entscheidenden Wegbereiter für Stablecoins sieht:

„Wenn die Wall Street anfängt ins Dezentralisierte Finanzwesen zu investieren, dann wird sie dafür eine Währung brauchen, denn wenn ein DeFi-Unternehmen Dividende oder Aktiengewinne ausschüttet, wird dies wegen der Volatilität wohl kaum in Form einer Kryptowährung passieren, sondern eher mit einem Stablecoin.“

Stablecoins sind zwar ebenfalls eine Form von Kryptowährung, allerdings verfügen diese über ihre namensgebende (Wert-)Stabilität, da sie an externe Vermögenswerte wie zum Beispiel Landeswährungen gekoppelt sind. Den bestehenden Stablecoin-Projekten stellt Winklevoss jedoch kein gutes Zeugnis aus:

„Viele dieser Stablecoins nehmen einfach ihr eigenes Geld, um den Eindruck zu erwecken, dass das verwaltete Vermögen größer ist als es eigentlich ist. Das finde ich echt doof und die Leute durschauen sowas.“

Zinserträge als Marktlücke für DeFi?

Eines der Felder, in denen das Dezentralisierte Finanzwesen laut Winklevoss bereits Punkten kann, ist das Anbieten von überdurchschnittlich hohen Zinserträgen, was besonders in der aktuellen wirtschaftlichen Lage an Wert gewinnt:

„Aktuell gibt es auf Sparvermögen kaum Zinsen, für manche Dinge gibt es sogar negative Zinsen und zudem droht eine Hyperinflation, was es umso wichtiger macht, dass es im DeFi die Möglichkeit gibt, bis zu 5 – 6 % Zinsen zu bekommen“, wie er deshalb meint.

Abschließend gibt der Gemini-Geschäftsführer an, dass seine Kryptobörse zukünftig mehr Unterstützung für Kryptowährungen, die „die DeFi-Revolution vorantreiben“, anbieten will.   

Obwohl Winklevoss der Zukunft insgesamt optimistisch entgegenblickt, sieht er die Kryptobranche aktuell noch nicht reif genug, um die dringend benötigte Killer-App hervorzubringen und die breite Masse anzuziehen:

„Im Moment sehe ich noch keine Killer-App, die die Krypto-Freunde und alle anderen Menschen auf die Blockchain holt.“

Krypto-Sparkasse Celsius: „Können jetzt mehr für die kleinen Anleger machen“

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Anfang des Monats hat die „Krypto-Sparkasse“ Celsius, die einer der Vorreiter im Bereich der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) ist, den Meilenstein von 50.000 Bitcoin (BTC) in Verwaltung erreicht.

Im Interview mit Cointelegraph erklärt Celsius-Gründer Alex Mashinsky, der auch maßgeblich an der Entwicklung der Voice-over-IP Technologie beteiligt war, wie diese Zielerreichung einzuordnen ist.

Celsius ist erfolgreich und unzufrieden

Die Durchbrechung der Schallmauer von 50.000 BTC, die sich auf die Gesamtheit der von den Celsius-Nutzern eingelagerten Krypto-Sparvermögen bezieht, bewertet Mashinsky „zugleich gut und schlecht“.

So führt er in diesem Zusammenhang aus: „Bei unserem gesteckten Ziel für die Nutzerzahl liegen wir noch zurück, aber dafür haben wir die angestrebte Menge der eingelagerten Sparvermögen bereits übertroffen.“

Und weiter:

„Die gute Nachricht ist, dass wir genug Geld haben, um rentabel zu wirtschaften, weshalb wir jetzt auch mehr für diejenigen machen können, die nicht so viel Geld haben […], die vielleicht nur fünf oder zehn Dollar haben. Aber die schlechte Nachricht ist, dass wir den reichen 1 % in die Karten gespielt haben.“

„Unser durchschnittliches Sparvermögen liegt bei knapp 18.000 US-Dollar, aber das war nicht der Plan“, wie Mashinsky dahingehend ergänzt.

„Uns ist völlig klar, dass wir trotz unseres Erfolges unser eigentliches Ziel verfehlt haben, und zwar 100 Mio. neue Nutzer in die Kryptobranche zu holen.“

Anreize für kleine Anleger

Wie Mashinsky erklärt hat Celsius zuletzt besondere Konditionen eingeführt, die höhere Zinserträge an Kunden ausschütten, die ihre erste Einzahlung tätigen und nur wenig Sparvermögen auf ihrem Celsius-Konto haben. Dies soll allen voran Krypto-Nutzer, die weniger wohlhabend sind, dazu anregen, bei der Krypto-Sparkasse einzusteigen:   

„Die ganze Grundidee ist, dass die großen Jungs mit den dicken Geldbeuteln die Gewinne der kleinen Leute subventionieren, damit wir 100 Mio. neue Nutzer für die Community gewinnen.“

„Die großen Jungs verdienen aber trotzdem ein Vielfaches dessen, was sie woanders kriegen, also ist es eine Win-win-Situation“, wie der Gründer das Wirkungsprinzip seiner Plattform verdeutlicht.

Krypto braucht mehr Überzeugungskraft

Mashinsky, der in den 90er-Jahre einer der einflussreichsten Entwickler und Förderer der Voice-over-IP Technologie war, gesteht ein, dass es schwieriger ist als er gedacht hatte, Menschen für Krypto und Blockchain zu begeistern.

„Ich dachte, dass es viel leichter sein würde“, wie der Tech-Pionier angibt. Besonders im Vergleich zu damals merkt er einen deutlichen Unterschied: „Ich habe Voice-over-IP 1994 mitbegründet und auf den Markt gebracht, von da an ging es schnell über die ganze Welt.“

In diesem Kontext führt er aus:

„Es war leicht neue Kunden zu gewinnen, weil man nur sagen musste: ‚Hey, du bezahlst zwei Dollar pro Minute, um in den USA anzurufen? Dieser Service kostet dich nur 50 Cents.‘ Das war glasklar und ganz, ganz schnell sind Hunderte Millionen Leute auf der ganzen Welt auf VoIP umgestiegen.“

„Da habe ich mir dann natürlich gedacht: ‚Hey, kann doch nicht so schwer sein, Menschen zu überzeugen, dass sie 10-Mal so viel verdienen können wie bei ihrer Bank.“

Allerdings musste Mashinsky daraufhin schnell einsehen, dass „die psychologische Hürde bei VoIP sehr niedrig ist, denn im Zweifel konnten die Leute einfach zurück zu ihrem Telefonanbieter und alle waren glücklich.“

Wenn es um Geld geht ist diese psychologische Barriere hingegen deutlich höher, weshalb es umso mehr Überzeugungskraft braucht.

DeFi: „Krypto-Sparkassen“ verzeichnen im April die meisten Investitionen

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Eine neue Studie der Investmentberatung Ava.vc kommt zu dem Ergebnis, dass im April 57 % weniger Investitionsgelder von Risikokapitalgebern in die Kryptobranche geflossen sind.

Obwohl die Branche also insgesamt weniger Geld zur Verfügung hat, können sich „Krypto-Sparkassen“ darüber freuen, dass sie im Vergleich zum März ein Plus von 150 % erzielt haben.  

Krypto-Investitionen nehmen im April ab

Ausgenommen von der Studie ist die Finanzierungsrunde der Krypto-Handelsplattform Bakkt, da diese dem Betreiber der New Yorker Börse angehört und keine guten Vergleichsdaten liefert. Alles in allem wurden vergangenen Monat 32 Investitionsgeschäfte abgeschlossen, durch die 50 Mio. US-Dollar Investitionskapital in die Kryptobranche geflossen sind. Im Vormonat waren es hingegen noch 117 Mio. US-Dollar.

„Der Krypto-Winter ist noch nicht vorbei und die Branche ist bei weitem auch nicht frei von den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, da die meisten Investitionen mit Eigenkapital getätigt werden“, wie die Studie ihre Ergebnisse erklärt.

Dabei hat die Ava.vc festgestellt, dass der Sektor der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen, auch bekannt als DeFi, weiterhin das größte Feld für Investitionen ist, da knapp 40 % des monatlichen Investitionsvolumens in diesen Bereich geflossen sind.

Die zweitgrößte Menge an Geldern ging wiederum an Unternehmen, die Blockchain-Infrastruktur bauen (12,9 %), während Blockchain-Anwendungen speziell für Firmenkunden 9,7 % ausmachen und 6,5 % auf Blockchain-Handelsplattformen entfallen.

Krypto-Sparkassen können zulegen

Die „Krypto-Sparkassen”, also Blockchain-Plattformen, die Kredite vergeben und Zinserträge auf eingelagerte Krypto-Vermögen anbieten, haben im April 4,84 Mio. US-Dollar Investitionskapital eingesammelt, während es im März noch 3,1 Mio. waren, was einem Zuwachs von 56 % entspricht.

Dies ist umso interessanter, da das Gesamtvolumen der Investitionen in den DeFi-Sektor von 46,21 Mio. US-Dollar um knapp 60 % auf 19,35 Mio. US-Dollar abgerutscht ist.

Innerhalb der dezentralisierten Finanzdienstleistungen wurden die Zahlungsdienstleister am heftigsten getroffen, da diese einen Rückgang von satten 82,6 % verzeichnen mussten, was sich in nur noch 1,61 Mio. anstatt 9,24 Mio. US-Dollar Investitionskapital niederschlägt.

Als Sektor leiden die Kryptobörsen am heftigsten unter den verringerten Investitionen, da diese zuvor 73,8 % aller DeFi-Gelder ausgemacht hatten und nun nur noch auf 3,23 % kommen.

Blockchain-Gaming kommt noch nicht in Fahrt

Ungefähr die Hälfte aller Finanzierungen wurden in den USA abgeschlossen, wobei die Investitionen zu 80 % in die USA, Großbritannien und Europa geflossen sind.

Die Studie weist darauf hin, dass trotz des großen Hypes um Blockchain-Gaming im April kein solches Unternehmen Investitionsgelder einsammeln konnte.

Deutsche Krypto-Bank Bitwala bietet als weltweit erste Bank Zinserträge auf Bitcoin an

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Die 80.000 Nutzer von Bitwala können dank einer neuen Zusammenarbeit zwischen der deutschen „Neobank“ und der Krypto-Kreditplattform Celsius Network ab sofort Zinsen auf ihre bei Bitwala eingelagerten Bitcoin (BTC) verdienen.

Laut dem Informationsportal defiprime.com ist Bitwala damit die erste klassische Bank, die ihren Kunden Zinserträge auf Bitcoin-Sparvermögen anbietet. Bisher gibt es lediglich DeFi-Apps, also Apps aus dem Bereich der Blockchain-Finanzdienstleistungen, die einen vergleichbaren Service offerieren. Die DeFi-Apps haben mit Zinserträgen von bis zu 8,6 % pro Jahr im Vergleich zu Bitwala (bis zu 4,3 % p.a.) zwar die Nase vorn, allerdings operiert Bitwala über die Zulassung der deutschen SolarisBankAG, was bedeutet, dass sie einerseits eine rechtliche Freigabe hat und andererseits in 32 europäischen Ländern ihre Dienstleistungen anbieten darf.   

Interessierte Kunden können schon ab einem Wert von 30 Euro in Bitcoin die entsprechenden Zinserträge erwirtschaften. Dabei werden die Zinszahlungen wöchentlich getätigt. Dazu werden die eingelagerten Bitcoin über das Celsius Network an „geprüfte Partner“ als Kredit weitervermittelt, die die Gelder als Investitionskapital nutzen. Die erhaltenen Zinserträge können zudem unmittelbar in Euro konvertiert werden. 

Zinserträge auf Bitcoin

Bitwala Geschäftsführer Ben Jones meint in diesem Zusammenhang, dass das jüngst abgehaltene Bitcoin-Halving eine Warnung war, dass „Landeswährungen nicht unendlich gedruckt werden können“:

„Inzwischen vertrauen mehr und mehr Menschen auf Bitcoin und Bitwala ist die Brücke zur alltäglichen Nutzung. Durch die Zusammenarbeit mit dem Celsius Network, dem führenden Krypto-Kreditgeber, können unsere Kunden ab sofort Zinsen auf ihre Bitcoin-Sparvermögen verdienen.“

Neobanken haben schweren Stand

In den vergangenen vier Jahren haben immer mehr sogenannte Neobanken versucht, eine Brücke zwischen dem traditionellen Finanzwesen und den Kryptomärkten zu schlagen. Nur wenige haben jedoch eine entsprechende Bankzulassung bekommen, weshalb es bisher auch noch keine Bitcoin-Sparkonten gab.  

Die Revolut hatte Ende 2018 eine Bankzulassung für den europäischen Raum bekommen, jedoch wurde ihr in Australien eine solche Genehmigung verweigert. Der ehemalige Barcalys Manager Mark Hipperson hat derweil die Krypto-freundliche Starling Bank gegründet, die aber auch nur über eine eingeschränkte Lizenz verfügt.

1.000 wBTC auf Ethereum geprägt: Mehr wert als Lightning Network

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Eintausend Wrapped Bitcoins (WBTC) wurden heute im Ethereum-Netzwerk (ETH) geprägt. Diese einzelne Transaktion ist dabei in US-Dollar mehr wert, als die Werte im gesamten Lightning Network.

Damit beläuft sich die Gesamtmenge an Bitcoin, die jetzt in WBTC-Token eingesperrt ist, auf 2.300 BTC. Im Vergleich dazu sind etwa 927 Bitcoin (BTC) im Lightning Network eingesperrt.

Laut dem dezentralisierten Finanzdatendienst DeFi Pulse beläuft sich der US-Dollar-Wert von wBTC auf 20,7 Mio. US-Dollar. Damit ist es das achtgrößte dezentralisierte Finanzprotokoll (DeFi-Protokoll).

wBTC wächst mit DeFi

Wrapped Bitcoin ist ein ERC-20-Token, mit dem Benutzer auf populäre ETH-basierte DeFi-Protokolle zugreifen können, indem sie den Wert verwenden, der durch ihren Bitcoin-Bestand dargestellt wird. 

Die Bitcoin der Benutzer werden vom Verwahrer BitGo verwaltet. Acht “Erst-Händler” fungieren als Vermittler zwischen den Benutzern und der Depotbank. Diese acht sind Dharma, Kyber, Ren, DiversiFi, Set Protocol, Gopax, AirSwap und Prycto.

Das Wrapped-Bitcoin-Protokoll wird von einer dezentralisierten autonomen Organisation betrieben, die 16 Projekte umfasst, darunter die Erst-Händler, Compound und MakerDAO.

Durch das Verbrennen von wBTC-Tokens können diese gegen BTC eingelöst werden.

ETH-basierte synthetische BTC-Protokolle immer beliebter

DeFi ist in letzter Zeit immer beliebter geworden. Die Zahl der DeFi-Projekte, die Bitcoin-Tokenisierung im Ethereum-Netzwerk anbieten, ist dadurch stark gestiegen.

Anfang April lancierte PieDAO seinen ersten Fonds namens PieDAO BTC++. Der Fonds bietet Zugang zu einem diversifizierten Korb von synthetischen BTC-Protokollen an. Nutzer können so mit seinem Token auf DeFi zugreifen und sich gleichzeitig gegen ein Scheitern absichern oder auf ein einzelnes synthetischen BTC-Projekt ausrichten. PieDAO BTC++ besteht aus 25 Prozent Wrapped BTC, 25 Prozent Synthetix BTC, 25 Prozent Provable BTC und 25 Prozent imBTC.

Im November 2019 hat die dezentrale Börse Tokenlon das synthetische BTC-Protokoll imBTC auf den Markt gebracht. Die Token gerieten jedoch kürzlich in den Mittelpunkt einer Kontroverse, nachdem sie im vergangenen Monat bei Angriffen gegen Uniswap und DForce eingesetzt wurden.

Bitcoin nun auch zur Absicherung von DAI verwendbar

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Bei einer Executive Vote am Sonntag Nachmittag entschieden die Token Holder der MakerDAO, Wrapped BTC als Kollateral für Krediteinlagen zu erlauben. Damit können nun neben Ethereum, Basic Attention Token und USDC nun auch Bitcoin als Absicherung für Kollateralpositionen genutzt werden. Wie wird sich das auf die Stabilität von DAI auswirken?

Ein Bestreben der Decentralized Finance (DeFi) war schon seit längeren, auch Bitcoin im DeFi-Ökosystem abzubilden. Seit Einführung von Wrapped Bitcoin (WBTC) im Jahr 2018 ist dies möglich, wenn auch nur als tokenisiertes Asset. Zwar werden verschiedene zentralisierte Aspekte der WBTC-Governance kritisiert und Alternativen entwickelt. Auf verschiedenen dezentralen Börsen konnte schon mit Wrapped Bitcoin gehandelt werden. Auf Plattformen wie Comound oder Fulcrum existiert auch ein Kreditgeschäft um WBTC.

Nun hat die MakerDAO einen weiteren Kollateral zugelassen: Anleger können, gegen die Einlage von Wrapped Bitcoin oder kurz WBTC, eine so genannte CDP (Collateral Debt Position) in Form des Stable Coin DAI geliehen werden. Die Absicherung eines derartigen Kredites liegt wieder bei 150 Prozent und die Kreditrate bei einem Prozent.

Der Blick in die Bitcoin-Welt ist für die MakerDAO und den restlichen DeFi-Bereich nicht neu: Ende April entschied das Maker-Team, dass das ETH/BTC-Kursorakel vom WBTC-Konkurrent tBTC genutzt werden soll. Ebenso existieren Bestrebungen, tBTC als Sicherheitsrücklage für DAI zu akzeptieren.

Mit Wrapped Bitcoin zu neuer Liquidität

Die Motivation hinter dieser Entscheidung kann man mit „Bitcoin ist groß“ zusammenfassen. Bitcoin, als größte aller Kryptowährungen, kann nicht nur die höchste Marktkapitalisierung, sondern auch das höchste Handelsvolumen und insgesamt die größte Resilienz vorweisen. Mit einer Volatilität, die dramatisch unter der von Ethereum oder Basic Attention Token liegt gäbe es auch einen Anreiz, tatsächlich Bitcoin für einen Stable Coin einzulagern – anders als beim Tausch von USDC gegen DAI. Anleger können ihr Geld, ohne es komplett aus der DeFi-Welt zu ziehen, temporär in ein wertstabiles Asset, den Stable Coin DAI umwandeln.

Während für Investoren die Motivation ähnlich wie bei der Einlage von Ethereum gelagert ist, erhofft sich die MakerDAO durch diesen Schritt, dem in Bitcoin innewohnenden Kapital ein wenig die Tür zu öffnen. Die Öffnung eines der zentralen Projekte im DeFi-Ökosystem für Bitcoin-Investoren könnte dem gesamten Sektor eine größere Liquidität bescheren.

Nach dem Marktbeben von März, welches auch die MakerDAO und damit den gesamten DeFi-Markt erschüttern ließ, ist das auch notwendig. Zwar konnte sich der Markt seit Mitte März wieder etwas erholen, das Vertrauen in DeFi jedoch noch nicht komplett. Auch die Entscheidung, USDC als Sicherheitsrücklage (Collateral) zuzulassen, sehen einige eher kritisch. Hier kann Wrapped Bitcoin durchaus eine Alternative bieten.

Zuviele Assets verderben den DAI?

Doch es existieren auch WBTC-kritische Stimmen: Seit die MakerDAO mehrere Assets als Collateral zulässt, hat es immer wieder besorgte Stimmen gegeben, die sagen, dass diese Strategie das Risiko eher erhöhen denn verringern wird. Diese Kritik ist nun, auch im Licht der Entscheidung der MakerDAO bezüglich der Zukunft von SAI, nur noch lauter geworden. SAI war die erste Version des Stable Coins DAI, welche nur durch Ethereum abgesichert ist. Diese soll nun nach und nach eingestellt werden.

Die Sorge ist, dass das „Verteilen auf mehrere Schultern“ eben nicht zu einer höheren Sicherheit führt. Geht es Ethereum schlecht wird sich das auf die Performance des gesamten Netzwerks auswirken – und so seinen Einfluss auf alternative Collaterals wie BAT, Wrapped Bitcoin oder auch USDC haben.

Entsprechend sprechen sich manche Kritiker für einfachere Systeme aus. Zwar meinen einige, dass eine diversifizierte Sicherheitsrücklage für einen stabilen DAI-Kurs notwendig sei. Auf diesen Einwand antwortete jüngst der Krypto-Researcher Hasu auf Twitter:

Natürlich geht das. Wenn der DAI-Kurs unter einem US-Dollar notiert, erhöht man die Stability Fee. Ist er darüber, senkt man sie, notfalls unter null.

Ähnlich fällt von einigen Seiten, auch aus dem Umfeld der Ethereum- und DeFi-Freunde, die Kritik aus: Weitere Assets bringen keine weitere Sicherheit.

Sowohl dem DAI-Kurs als auch dem DAI-Supply haben diese Neuigkeiten bisher jedenfalls nicht geschadet:

DAI - Kurs und Supply

Der DAI-Kurs ist zwar nicht exakt bei einem US-Dollar, für einen dezentralen, Krypto-abgesicherten Stable Coin jedoch nahe dran. Ebenso ist den April über die Geldmenge von MakerDAOs Stable Coin gewachsen. Die jüngsten Announcements um Bitcoin als Kapitaleinlage haben anscheinend nur wenige Investoren verschreckt.

Krypto-Kredite: Genesis erzielt neues Rekordvolumen

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Bitcoin (Symbolbild)

Genesis Capital, eine Tochtergesellschaft von Genesis Trading, bietet institutionellen Investoren die Möglichkeit, größere Summen an Kryptowährungen bei dem Unternehmen auszuleihen. Der aktuelle Quartalsbericht zeigt ein signifikantes Wachstum.

Genesis Global Capital hat im ersten Quartal 2020 über zwei Milliarden US-Dollar an Kryptowährungen an Investoren ausgeliehen. Damit ist das Unternehmen einer der größten Player am Markt und kann sein Wachstum im Vergleich zum Vorquartal verdoppeln. Laut Bericht verzeichnete Genesis Global Capital damit ein aktives Kreditvolumen von 649 Millionen US-Dollar am 12. März. Vor dem Corona-Crash erreichte das aktive Kreditvolumen sogar die 1 Milliarde US-Dollar-Marke.

Bitcoin is King

Trotz eines Anstiegs in den letzten drei Quartalen ging die Zusammensetzung der Barkredite, also von Cash, im ersten Quartal 2020 zurück. Dieser Rückgang fand hauptsächlich in den letzten beiden Märzwochen statt, inmitten des breiten Marktausverkaufs und eines erheblichen Schuldenabbaus. BTC- und Barkredite dominierten immer noch das Kreditportfolio, das 81,4 Prozent ausmachte. Das allgemeine Interesse an den BTC/USD-Märkten ist im Vergleich zu den Altcoin-/USD-Märkten viel größer und das Unternehmen sieht derzeit nicht, dass es zeitnah eine Trendwende geben wird.