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Die schweizer Regierung hat einen Staatsfonds zur Unterstützung der lokalen Blockchain- und Krypto-Start-ups im Kanton Zug abgelehnt. Ohne weitere finanzielle Mittel droht vielen innovativen Tech-Firmen das Aus.

Wie die schweizerische Sonntagszeitung berichtet (bezahlpflichtiger Artikel), hat die Schweizer Regierung einem Staatsfonds zur Unterstützung von lokalen Krypto-Firmen einen Riegel vorgeschoben. Speziell geht es hierbei um den Kanton Zug, in dem viele Start-ups aus dem Krypto- und FinTech-Bereich ansässig sind. Zug ist über Jahre zu einem attraktiven Standort für Blockchain und Krypto-Start-ups gereift und deshalb auch unter dem Namen „Crypto Valley“ bekannt. Die Initiierung für den Staatsfonds kam vom Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler. Ziel war es, die lokalen Firmen, die von der COVID-19-Pandemie betroffen sind, zu unterstützen.

Droht das Sterben der Start-ups im Crypto Valley?

Denn bereits im April schlug Tännler die Gründung einer Stiftung im Rahmen eines Staatsfonds zur Unterstützung der Start-ups vor. Die Stiftung sollte ein Volumen von 100 Mio. Franken haben und sich aus verschiedenen Investoren zusammensetzen. So sollten 20 Millionen Franken von dem Kanton Zug, 30 Millionen Franken von der der Stadt Zug und 10 bis 15 Millionen Franken vom Bund gefördert werden. Die restliche Summe sollte über private Investoren aufgetrieben werden. 

Grund für die Idee eines Staatsfonds war die Befürchtung, dass viele Start-ups nicht die Regularien für die herkömmlichen Hilfsprogramme, die im Zuge der Pandemie ins Leben gerufen wurden, erfüllen und somit in Gefahr sind. Laut Bloomberg, sehen sich nur die Hälfte der 50 größten Start-ups im Kanton Zug in der Lage die nächsten zwölf Monate in der aktuellen Situation zu überleben. Der Fond sollte als Wandeldarlehen, die aussichtsreichsten Startups aus den Bereichen Blockchain und Kryptowährungen unterstützen. Dadurch wäre die öffentliche Hand am Erfolg der Startups beteiligt.

Der Regierungsrat hat nun jedoch dem Plan von Tännler einen Riegel vorgeschoben. So wird es kein weiteres Geld vom Kanton Zug über die bereits bestehenden Kredite hinaus geben. Insgesamt haben Bund und Kantonen 154 Millionen Franken für die Rettung vorgesehen, was aus Tännlers Sicht zu wenig ist. 

Auch in Deutschland sieht sich die Start-up-Szene in einer existenzbedrohenden Situation. Denn wie BTC-ECHO bereits im April berichtet hatte, sind Investoren in der aktuellen Marktlage sehr zurückhaltend. Dies bringt die Finanzierung vieler deutscher Start-ups ins Stocken. Gleichzeitig werden auch hierzulande die Rufe nach finanzieller Unterstützung aus der Startup-Szene lauter. Es bleibt abzuwarten, ob es in Deutschland weitere Maßnahmen geben wird, um Start-ups samt ihrer innovativen Technologien zu retten.

Digitale Krankenakte – VeChain testet Corona-App

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Im Kampf gegen das Corona-Virus setzen die Unternehmen VeChain und I-Dante auf eine digitale Krankenakte. Als Blockchain-basierte Smartphone-App soll diese die Ergebnisse von Corona-Tests sicher verwahren. Indes geht die Suche nach Technologielösungen gegen die Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 weiter.

Gerade in Krisenzeiten geht es in der Verwaltung schnell drunter und drüber. Dies kann fatal sein – gerade, wenn es um die Gesundheitsdaten von Patienten bei Ärzten und Krankenhäusern geht. In der anhaltenden Corona-Pandemie wollen die Entwickler von VeChain solche Situationen mit einer Blockchain-basierten digitalen Krankenakte vermeiden.

Dies verkündet VeChain in der vergangenen Woche in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem Unternehmen I-Dante, das ebenfalls an der Entwicklung der Software beteiligt ist. Ihre E-HCert getaufte App soll per Blockchain die erhobenen Ergebnisse von COVID-19-Tests sicher und für alle involvierten Krankenhäuser und Ärzte zugänglich verwahren.

Es besteht ein dringlicher Bedarf an der Sammlung vertrauenswürdiger und standardisierter verschlüsselter Gesundheitsdaten, die sicher zwischen mehreren Parteien geteilt werden können. Hierbei fällt die erste Wahl auf die Blockchain-Technologie. [Diese] bietet Unternehmen bessere Möglichkeiten, ihre Systeme für Gesundheitsdaten zu überprüfen, das Workflow-Design zu optimieren und gleichzeitig jedem Patienten die sichere Aufbewahrung und Weitergabe ihrer Krankenakte zu ermöglichen,

werben die Unternehmen für die Smartphone-App. Zunächst soll diese in einer Klinik auf Zypern getestet werden. Wie lange der Testlauf dauern soll und welche nächsten Schritte daraufhin geplant sind, lassen die Entwickler in ihrer Pressemitteilung offen.

Corona-Apps wie Sand am Meer – wann gelingt der Durchbruch?

Derweil hält die Debatte an: Unter welchen Voraussetzungen können Veranstaltungen wieder stattfinden? Wann können Kneipen und Restaurants öffnen? Wie kann ein Stück Normalität ins Wirtschaftsleben zurückkehren? Diese Fragen bestimmten die Diskussion.

Vielerlei Hoffnungen lasten in diesem Zuge auf Smartphone-Apps, die den Weg zurück in den gewohnten Alltag bahnen sollen. Auch aus dem Krypto-Space liegen indes zahlreiche Vorschläge für den Kampf gegen das Virus vor. Dabei setzen die unterschiedlichen Lösungen von Socios.com, Vottun oder TIXnGO auf Blockchain-basierte Passdokumente, die die Immunität ihrer Nutzer garantieren sollen.

Dass Not kreativ macht, zeigt auch die Kryptographie-Software von IBM. Mithilfe seiner Blockchain-Lösung will der Software-Riese für eine nachhaltiges Versorgungslage von Gesundheitsgeräten sorgen. Die App des niederländischen Public Health Blockchain Consortium wiederum soll nichtinfizierte Personen über ihre Bewegungsprofile vor möglichen Ansteckungsgefahren schützen.

Abseits solcher Anstrengungen wartet man hierzulande weiter auf die seit längerem angekündigte Tracing-App. Gemeinsame europäische Initiativen waren zuletzt an Bedenken gegenüber der Datenzentralisierung gescheitert. Nun sollen es Telekom und SAP richten. Der Starttermin für die App ist für Mitte Juni anvisiert. Ob die Unternehmen dabei Erkenntnisse aus der Blockchain–Forschung einfließen lassen, bleibt abzuwarten.

1xBit macht das Zuhausebleiben mit einer neuen Cyberlotterie zum Erlebnis

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Bleiben Sie zu Hause und bleiben Sie
mit der QUARANTEAM-Cyberlotterie von 1xBit am Ball!

Vorbeugende
Maßnahmen gegen das Coronavirus sind immer noch aktuell und traditionelle
Sportveranstaltungen auf der ganzen Welt wurden deshalb vollständig
eingestellt. Da es nun keine echten Sportarten gibt, auf die man wetten kann,
suchen die Spieler nach Alternativen, bei denen sie trotzdem noch wetten
können.

Dies
ist wahrscheinlich der Grund, warum Wetten auf virtuelle Sportarten oder
Cybersportarten zunehmen. Wenngleich Simulationen in der Glücksspielbranche
nichts Ungewöhnliches sind, da in vielen Casinos schon seit langer Zeit
virtuelle Pferderennen angeboten werden, haben in letzter Zeit auch Wetten auf
Cybersportveranstaltungen das Interesse vieler Spieler geweckt.

Vom
Wrestling bis zum Autorennen sind viele Spieler auf Wetten auf simulierte
Versionen abgesagter Events umgestiegen. E-Sport-Versionen von bekannten
Spielen wie FIFA, CS:GO, DOTA2 und Mortal Kombat sind auch auf
Buchmacherwebseiten sehr beliebt.

Um Wettbegeisterte zu motivieren, auch in Zeiten von Corona aktiv zu bleiben, hat 1xBit eine große Cyberlotterie gestartet, die eine großartige Gelegenheit bietet, mit  E-Sport-Wetten tolle BTC-Preise zu gewinnen. Durch die Teilnahme an der Lotterie können Spieler neue Sportarten kennenlernen, auf die sie bisher noch nicht gewettet haben. Wer bisher nur auf traditionelle Sportarten gewettet hat, sollte sich nicht scheuen, neue Produkte auszuprobieren, da er andernfalls profitable Gewinne verpassen könnte. Das Prinzip ist genau das Gleiche wie bei jedem anderen Sportwetten-Event, nur dass jetzt alles online passiert.

Durch das Platzieren von Wetten auf eines der über 50 E-Sport-Spiele bei 1xBit können Spieler in der QUARANTEAM-Cyberlotterie 1 BTC gewinnen.

Darüber
hinaus können 5 glückliche Gewinner Geldpreise von bis zu 400 mBTC erhalten!

Weitere 50 Lotterieteilnehmer werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und erhalten eine erhebliche Anzahl von Bonuspunkten, die sie im GUTSCHEINCODE SHOP des 1xBit Crypto-Casinos einlösen können.

Um
teilzunehmen, müssen Sie sich nur registrieren oder auf der 1xBit-Website
anmelden und vom 11.05.2020 bis 12.07.2020 Wetten auf eine beliebige
E-Sport-Veranstaltung platzieren. Für jede erfolgreiche Wette erhalten Sie
einen Pokal. Je mehr Pokale Sie sammeln, desto höher sind Ihre Chancen, den
großen Lotteriepreis zu erhalten.

Die
Verlosung der Quaranteam-Preise findet am 13.07.2020 um 20:00 Uhr GMT statt!

Der E-Sport-Bereich von 1xBit bietet eine Vielzahl der beliebtesten Titel, darunter FIFA, CS:GO, DOTA2, Call of Duty, League of Legends und Mortal Kombat. Wettfreunde können Wetten mit einer der über 20 auf der Plattform unterstützten Kryptowährungen platzieren und wer sich neu registriert, kann einen Willkommensbonus von bis zu 7 BTC erhalten.

Erfahren Sie mehr über 1xBit und
verfolgen Sie die neuesten Aktivitäten in den sozialen Medien auf:

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Ein weiterer Fall von Cryptojacking sorgt für Aufsehen. Denn dieses Mal schleusten Hacker ihre Malware zum Abbauen von Monero (XMR) in mehrere europäische Hochleistungsrechner. Besonders ärgerlich daran: Deren Rechenleistung hätte eigentlich für den Kampf gegen das Covid-19 Virus zum Einsatz kommen sollen.

Hochleistungsrechner in Forschungseinrichtungen mehrerer europäischer Staaten gingen in der vergangenen Woche vom Netz. Ursache dafür war laut einem Bericht des Tech-Portals ZDNet ein Hack. Die Angreifer sollen dabei ein Cryptojacking-Programm auf den Rechnern installiert haben, um damit die Kryptowährung Monero abzubauen.

Die betroffenen Institutionen in Großbritannien, Deutschland und der Schweiz halten sich weitestgehend bedeckt mit Details zu den Zwischenfällen. Das Computer Incident Response Team (CSIRT) der European Grid Infrastruture (EGI) veröffentlichte am 16. Mai allerdings weitere Informationen sowie Datenproben zu dem Vorfall.

Die britische Cyber-Sicherheitsfirma Cado Security fertigte eine Auswertung dieser Proben an. Die Angreifer verschaffen sich demnach mit Hilfe von gestohlenen SSH-Zugangsdaten Zugriff auf die Rechner. Chris Doman, Mitbegründer von Cado Security, war auch derjenige, der die Cryptojacking-Information an ZDNet weitergab. Doman äußerte ebenfalls die Vermutung, dass die selbe Gruppe für alle Angriffe verantwortlich ist.

Zahlreiche Hochleistungsrechner in Deutschland betroffen

Die Angriffsserie scheint am Montag dem 16. Mai begonnen oder zumindest bemerkt worden zu sein. An diesem Tag nahm die Universität Edinburgh ihren ARCHER Supercomputer vom Netz. Die Universität berichtete von „sicherheitstechnischen Probleme auf den ARCHER-Login-Knoten.“

Am selben Tag vermeldete auch das Baden-Württembergische bwHPC einen ähnlichen Zwischenfall. Als Folge der vermeintlichen Cryptojacking-Attacke nahm die Organisation mindestens fünf der von ihr verwalteten Hochleistungsrechner vom Netz. Betroffen sind Geräte in Forschungseinrichtungen in Karlsruhe, Stuttgart, Tübingen und Ulm.

In den folgenden Tagen gingen mehrere Forschungsrechner in Bayern ebenfalls offline. Desweiteren vermeldeten auch die TU Dresden und die Universität Zürich sicherheitsbedingte technische Probleme an ihren Supercomputern. Gerüchteweise ist auch ein Hochleistungsrechner im spanischen Barcelona von dem Cryptojacking-Angriff betroffen.

Die Angriffe sind besonders ärgerlich, da mehrere der betroffenen Institutionen zuvor bekannt gegeben hatten, dass sie ihre Rechenleistung für den Kampf gegen die Corona-Pandemie nutzbar machen wollten.

Cryptojacking auf dem Vormarsch?

In letzter Zeit kam es häufiger zu Cyber-Attacken, bei denen Hacker die infizierten Geräte für das Minen von Monero nutzbar machten. Neben Cryptojacking Malware für Windows-Systeme existiert sogar für Geräte auf Linux-basis ein entsprechender Schädling.

Ein Bericht von McAfee Labs über die aktuelle Bedrohungslage im Internet vermerkte für das Jahr 2019 einen starken Anstieg von derartigen Angriffen. Dass Cryptojacker bevorzugt Monero abbauen, liegt zum Einen an der Anonymität der Krpyptowährung. Das Monero Mining erfordert desweiteren kaum Rechenleistung, so dass für gewöhnlich auch Heimcomputer ausreichend sind.

EC-Karte: 70 Rappen pro Transaktion sind keine Seltenheit

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TransferWise Kreditkarte

In Corona-Zeiten gibt es oft nur eine Möglichkeit, zu bezahlen: Mit Karte. Die lachende Drittpartei sind dabei stets die Banken und Kartenanbieter, wie eine aktuelle Studie zeigt. Jede zweite Bank kassiert beim bargeldlosen Zahlen. In Deutschland kann so das Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte je nach Bank bis zu 70 Cent kosten. Das ist ganz schön viel, wenn man beispielsweise nur einen Kaffee für 2.50 EUR kauft. Beim umrechnen in Schweizer Franken verdient dann die Bank gleich noch ein weiteres Mal.

Die meisten Kunden sind komplett ahnungslo: Daher droht bei Rechnungsabschluss ein böses Erwachen. Denn je nach Konto und Karte kann es sein, dass der Kunde diese Kosten selber tragen muss. In Deutschland sind vor allem Leute betroffen, die ein Konto bei einer klassischen Sparkasse besitzen:

Je nach Kontomodell:

Insgesamt 440 Volks- und Raiffeisenbanken, sowie 380 Sparkassen hat „biallo.de“ untersucht und dabei herausgefunden, dass jedes zweite Institut Gebühren für das bargeldlose Zahlen kassiert. Den Höchstpreis von 70 Cent je Transaktion verlangt dabei die Niederrheinische Sparkasse Rhein-Lippe beim Kontomodell „Giro Nispa Klassik“. „biallo.de“ hat ausgerechnet, dass bei im Schnitt zwei Kartenzahlungen pro Tag bis Ende des Jahres eine Mehrbelastung von 504 Euro auf Kunden zukommt. Mit der Haspa verlangt auch die grösste Sparkasse Deutschlands eine Gebühr von Kunden, die das Kontomodell „Klassik“ nutzen — 50 Cent je Kartentransaktion.

Schweizer im Ausland: EC-Karte oder Kreditkarte?

Wer mit Plastikgeld zahlen will, sollte bei kleinen Beträgen die Kreditkarte zücken. Denn: Bei Kreditkarten verrechnen die Anbieter Zuschläge bis zu zwei Prozent des Kaufbetrags. Das spürt man bei ein paar Euros kaum. Debitkarten, wie die EC-Karte, funktionieren anders: Dort verrechnen die Banken eine Pauschale, egal wie hoch der Kaufpreis ist. In der Regel liegt der Aufschlag bei 1.50 Franken. Die Faustregel ist: Für kleine Beträge die Kreditkarte, ab umgerechnet 100 Franken die Debitkarte, Bankkarte oder EC-Karte.







Media Do Holdings: E-Books auf der Blockchain

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Eine Australierin wurde von der Staatspolizei von New South Wales, Australien, angeklagt und soll unrechtmäßig Kryptowährungen im Wert von Millionen von Dollar einschließlich Bitcoin umgetauscht haben.

Wie 9News Australia berichtet, habe die Spezialeinheit New South Wales (NSW) nun in drei Punkten Anklage gegen die Frau erhoben. Zuvor konnten die Ermittler im Auto der Person 60.000 australische Dollar in bar und 3,8 Bitcoin auf einer Hardware-Wallet sicherstellen.

Laut Anklage habe die 52-jährige Frau gegen Vorschriften in Bezug auf Krypto-Handelsplätze verstoßen. So soll die Frau seit 2017 Bitcoin im Wert von mehr als 5 Millionen australischen Dollar (3,22 Millionen US-Dollar) gehandelt haben.

Die Festnahme erfolgte im Rahmen groß angelegter Ermittlungen, die bereits im November 2018 begannen. Die Cyberkriminalitätsabteilung des State Crime Command hat damals die Strike Force Kerriwah eingerichtet, um ein Geldwäsche-Netzwerk aufzudecken. Dieses soll über mehrere Jahre große Mengen an Fiat-Geld in Kryptowährungen gewaschen haben:

Im Rahmen dieser Untersuchung lässt sich behaupten, dass die Wallet mit Krypto-Geld, die die beteiligten Personen verwendet haben, seit 2017 über 326 Bitcoin gehandelt hat,

teilte Matthew Craft, Cybercrime Squad Commander, mit und ergänzt:

Dies ist die erste von vielen Verhaftungen, die wir, wie ich glaube, in den kommenden Jahren vornehmen, und sie werden zur Kenntnis genommen.

Halving und Corona: „Perfektes Timing für Bitcoin (BTC)“ – Mike Novogratz

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Galaxy Digital ist eine der größten Vermögensverwaltungen für Kryptowährungen. Nun ist dem Unternehmen die Listung an der Toronto Stock Exchange (TSX) gelungen.

Die Tätigkeiten von Galaxy Digital umfassen einen der größten Handelsplätze für Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten. Darüber hinaus bietet die Plattform eine Vermögensverwaltung für Risikokapital und digitale Assets, um Transaktionen sowie Übernahmen in der Krypto-Branche für ihre Kunden zu ermöglichen.

Mit der Listung an der Toronto Stock Exchange (TSX) sieht der bekannte Gründer und Geschäftsführer von Galaxy Digital, Mike Novogratz, einen wichtigen Schritt, um in der Breite an Bekanntheit hinzu zugewinnen. So heißt es in einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt:

Unser Wechsel an die TSX, einen der führenden öffentlichen Märkte für die TMX Group, ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Entwicklung als börsennotiertes Unternehmen, das sich darauf konzentriert, seinen Anlegern verbesserte Liquidität und eine erweiterte öffentliche Bekanntgabe zu bieten.

Im aktuellen Quartal wurden nach Aussagen von Galaxy Digital rund 1 Milliarde US-Dollar mit unterschiedlichen Aktivitäten wie eben Zuflüsse in den Bitcoin-Fonds oder M&A-Transaktionen umgesetzt. Das finale Datum der Listung an der TSX ist noch nicht bekannt und wird erst im Laufe des aktuellen Quartals kommuniziert.

#WirVsVirus: 1,6 Millionen Euro für den Kampf gegen Corona

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt bis zu 1,6 Millionen Euro für die #WirVsVirus-Projekte bereit.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat rund ein Viertel der #WirVsVirus-Projekte zur Förderung ausgewählt. Mit bis zu 47.500 Euro pro Team über eine Laufzeit von drei Monaten will das BMBF eine schnelle Umsetzung der Projekte forcieren. Ziel der Förderung sei es, die Lösungsideen als Open-Source-Projekte zu entwickeln und nutzbar zu machen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die BTC-ECHO vorliegt.

Unterstützung komme außerdem von Vodafone, der BMW Foundation sowie Google. Gemeinsam brachten sie 500.000 Euro auf. Dieses Geld fließe unter anderem in die Organisation. Schließlich gilt es hier, 130 Teams mit über 1.000 Mitgliedern zu koordinieren.

Zudem sei das #WirVsVirus-Team mit weiteren Partnern im Gespräch, um Pilotierungsfinanzierungen für weitere der 130 Projekte zu ermöglichen.

#WirVsVirus – ProgrammiererInnen gegen Corona

Im Rahmen der WirVsVirus-Initiative haben sieben Tech-Organisationen vom 20. bis 22. März unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung einen Hackathon veranstaltet. SoftwareentwicklerInnen sollten gemeinsam nach Lösungen suchen, um gegen die Corona-Epidemie zu kämpfen. Das Projekt wurde hinsichtlich der Teilnehmerzahl schnell zum Erfolg. Innerhalb einiger Tage versammelten sich schließlich 42.968 TeilnehmerInnen zu Video-Meetings und tüftelten an technischen Lösungen zur Corona-Krise.

Konsumanreize auf der Blockchain

Mit von der Partie war auch ein Blockchain-Projekt. Der Blockchain Bundesverband hatte einen dezentralen, digitalen Euro vorgeschlagen. Als Ausgabemodell für digitale Gutscheine soll der „Diggi“ (dg€) eine missliche Wirtschaftslage abfedern. Mittels Konsumgutscheinen, die man über die Blockchain verteilen und nachvollziehen kann, sollen solche Unternehmen, die besonders unter wirtschaftlichen Einbußen leiden, gefördert werden. Der politische Beirat des Bundesblocks teilte diesbezüglich mit:

Der dgE rettet Existenzen und erhält lokale Strukturen. Denn der dezentrale gemeinschaftliche Euro macht, was die Politik ihm aufträgt. Für breiten Konsum in e-Wallets für alle, aber räumlich und zeitlich präzise steuerbar: smarte Hilfspakete, die den Weg alleine finden. Marktwirtschaftlich effizient und pandemiesicher ist er obendrein.

Marcus Ewald

Welche Projekte es in die Top 20 der Auswahl von #WirvsVirus geschafft haben, erfährt man an offizieller Stelle.

TIXnGO: Schweizer Firma mobilisiert Blockchain-Knowhow gegen Corona

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Immer mehr Unternehmen aus dem Krypto-Space nutzen ihre technische Expertise, um den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie entgegenzuwirken. Das jüngste Beispiel für diesen erfreulichen Trend: Die Schweizer Blockchain-Firma TIXnGO.

Die Blockchain-Plattform Health n Go ist kürzlich an den Start gegangen. Die Schweizer Entwicklerfirma TIXnGO bietet damit eine Lösung für die Verarbeitung von Gesundheitszertifikaten. Laut einer Pressemeldung, die BTC-ECHO vorliegt, möchte das Unternehmen aus Lausanne die nötige technische Infrastruktur bereitstellen, falls die Behörden die Ausgabe von Gesundheitsbescheinigungen und Immunitätsnachweisen als Weg aus dem Corona-Lockdown wählen.

Die TIXnGO-Blockchain kam dabei bislang für die Verarbeitung von Tickets für Konzerte, Fußballspiele und andere Sportveranstaltungen zum Einsatz. Im Angesicht von Corona gestattet die selbe Technologie ihren Nutzern nun eine sichere Verwahrung von Gesundheitsdaten auf dem eigenen Mobilgerät.

Sichere Plattform für Gesundheitsdaten?

Das Prinzip hinter Health n Go ist denkbar simpel. Ärzte und Gesundheitsorganisationen können über die Blockchain-Plattform Bescheinigungen zum Gesundheitsstatus ihrer Patienten ausstellen. Durch Health n Go werden diese verschlüsselt und mit einer eindeutigen digitalen Identität verknüpft. Einzelpersonen können dann über eine App-Wallet auf ihre persönlichen Bescheinigungen zugreifen. Ein integriertes QR-Code-System vereinfacht zudem den etwaigen Vorzeigeprozess bei Unternehmen und Behörden.

Personalisierte Gesundheitszertifikate sind allerdings heikle Daten. Health n Go verspricht deshalb, dass das Blockchain-basierte Identitätssystem vor Vervielfältigung und Identitätsdiebstahl schützen soll. Einen zusätzlichen Schutz vor Betrugsversuchen bietet der Einsatz einer künstlichen Intelligenz. Die hohen rechtlichen Datenschutzanforderungen an Gesundheitsdaten soll das System ebenfalls erfüllen.

Laut Pressemeldung laufen in der Schweiz bereits erste Feldversuche mit der Blockchain-Plattform. Als Tester treten dabei sowohl Unternehmen als auch diverse Organisationen auf. Ob Deutschland den Weg aus der Corona-Krise mit Hilfe von Gesundheitszertifikaten bestreiten wird, bleibt unterdessen fraglich. Nach massiver Kritik legte Gesundheitsminister Jens Spahn die Pläne für einen Immunitätsausweis vorerst aufs Eis.

Diesen kontroversen Diskussionen rund um Gesundheitsdaten zum Trotz, zeigte sich der TIXnGO-CEO Frédéric Longatte gelassen. Im Angesicht der aktuellen Krisenlage wolle sein Unternehmen der Politik lediglich die grundsätzliche Bereitschaft zur Zusammenarbeit vermitteln:

Es ist nicht unsere Aufgabe, den genauen Einsatz der Technologie zu definieren, das ist eine Entscheidung, die von den Regierungen zu treffen ist. Doch wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse ans Licht gelangen und Reaktionsstrategien weiterentwickelt werden, sind wir bereit, mit Regierungen und Unternehmen zusammenzuarbeiten, um diese Technologie anzuwenden, wenn ihrer Meinung nach der richtige Zeitpunkt dafür kommt.

Blockchain gegen Corona

Health n Go ist indessen nicht das einzige Projekt, das die Blockchain für die Bewältigung der Corona-Krise nutzbar machen soll. Denn in den vergangenen Wochen diskutierten Unternehmen und Behörden weltweit über mögliche Anwendungsfälle. Während US-amerikanische Kongressabgeordnete so den Einsatz der Blockchain für die Verteilung von Staatshilfen fordern, arbeitet die Sport-Plattform Socios.com an Blockchain-basierten Immunitätsnachweisen für Besuche im Stadion. Auch hierzulande präsentierte der Digitalbranchenverband Bitkom jüngst vielversprechende Einsatzmöglichkeiten.

COVID19: Ab Donnerstag erhalten Schweizer Startups Geld

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Der Bundesrat hat am 22. April 2020 entschieden, aussichtsreiche Startups mit Coronabedingten Liquiditätsengpässen über das Bürgschaftswesen zu unterstützen. Die vom Bund anerkannten Bürgschaftsorganisationen verschaffen Startups einen leichteren Zugang zu Bankkrediten. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat in Absprache mit den interessierten Kantonen und den Bürgschaftsorganisationen nun dafür die praktischen Voraussetzungen geschaffen. Bürgschaftsanträge können diesen Donnarstag 7. Mai bis am 31. August 2020 eingereicht werden.

Gestützt auf das bestehende Bürgschaftswesen wurde ein besonderes Bürgschaftsverfahren zur Sicherung von Bankkrediten an qualifizierte Startup-Unternehmen geschaffen. Die Bürgschaft wird zu 65% vom Bund und zu 35% vom Kanton oder vom Kanton vermittelten Dritten getragen. Auf diesem Weg verbürgen Bund und Kanton (bzw. Dritte) gemeinsam zu 100% einen Betrag von bis zu CHF 1 Mio. pro Startup-Unternehmen. Der insgesamt verbürgte Betrag darf dabei höchstens einem Drittel der laufenden Kosten 2019 des Startups entsprechen. In begründeten Fällen kann der Kanton in seiner Beurteilung davon abweichen.

Startups stellen über die Webseite einen Bürgschaftsantrag. Der Bürgschaftsantrag wird mit allen nötigen Unterlagen aus EasyGov dem teilnehmenden Kanton übermittelt. Eine vom Kanton bezeichnete Stelle prüft die Voraussetzungen und leitet ihre Beurteilung des Bürgschaftsantrags an die zuständige Bürgschaftsorganisation weiter. Die Bürgschaftsorganisation entscheidet unter Berücksichtigung der Beurteilung der vom Kanton bezeichneten Stelle abschliessend über die Bürgschaft.

Auf dieser Grundlage kann das Unternehmen bei einer beliebigen Bank einen verbürgten Kredit beantragen. Berücksichtigt werden Bürgschaftsanträge, die vom 7. Mai bis 31. August 2020 via die oben genannte Plattform vollständig eingereicht wurden.

Die Kantone Waadt und Neuenburg haben als erste Kantone ihre Teilnahme an den Unterstützungsmassnahmen für Startups bestätigt. Die Liste der beteiligten Kantone wird laufend aktualisiert und die zuständigen Stellen sowie sämtliche Angaben zum Verfahren sind hier publiziert.

Die zuständigen kantonalen Stellen können bei der Beurteilung bei Bedarf auf ein Expertengremium zurückgreifen, das von Innosuisse – der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung koordiniert wird. Dieses Gremium gibt eine Einschätzung ab, ob die antragstellen-den Unternehmen die Voraussetzung als wissenschafts- oder technologiebasierte Startups erfüllen.

Gesuch für Überbrückungskredit: Für Startups wird unter dem bestehenden Bürgschaftswesen ein besonderes Verfahren geschaffen. Der Bund kann dabei 65% eines Kredits und der Kanton die restlichen 35% verbürgen.

Gesuch für Überbrückungskredit: Für Startups wird unter dem bestehenden Bürgschaftswesen ein besonderes Verfahren geschaffen. Der Bund kann dabei 65% eines Kredits und der Kanton die restlichen 35% verbürgen.