Coinbase übernimmt Verwahrung des Exchange-Tokens der FTX

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Die Kryptobörse Coinbase hat am 22. Mai bekanntgegeben, dass sie die Depot-Dienstleistungen für den Exchange-Token (FTT) der Handelsplattform FTX übernehmen wird. Die FTX ist eine Handelsplattform für Krypto-Derivate, an der wiederum die Kryptobörse Binance beteiligt ist.  

Coinbase Custody, der Depot-Service von Coinbase, ist somit für die Verwahrung der auf dem ERC-20 Standard basierenden FTT-Tokens zuständig, die auf der FTX für die Abwicklung von Handelsgeschäften genutzt werden.

Wie Coinbase im Rahmen der Bekanntgabe mitteilt, ist die FTX „der bisher größte Kunde“.

Zudem weist die Kryptobörse darauf hin, dass in den nächsten Tagen mehrere große Transaktionen an FTT-Tokens auf der Blockchain verzeichnet werden könnten, bei denen es sich jedoch lediglich „um genau bewachte Transfers der FTT-Gelder in die sicheren Offline-Speicher von Coinbase Custody handelt“.

FTX expandiert in die USA

Anfang des Monats hatte die FTX zuletzt eine Kryptobörse speziell für den amerikanischen Markt gegründet.

Um die Expansion in die USA voranzutreiben, hatte sich die FTX zuvor eine entsprechende Zulassung für Zahlungsdienstleister von der Aufsichtsbehörde FinCEN gesichert. Es ist davon auszugehen, dass die Krypto-Handelsplattform bald noch weitere benötigte Lizenzen ersucht.

In diesem Zusammenhang hat FTX bereits bestätigt, eine sogenannte BitLicense in New York beantragt zu haben, die ihr eine Befugnis für die Region einräumen würde.

Auf der Handelsplattform kann zwischen dem US-Dollar und den Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Bitcoin Cash (BCH), Paxos Gold (PAXG) und Tether (USDT) gehandelt werden.

FTX.US, der amerikanische Ableger der Kryptobörse, will zukünftig noch weitere Landes- und Kryptowährungen ins Angebot nehmen. Zudem soll für qualifizierte Trader auch sogenanntes „Margin-Trading“ möglich sein.

Ein schneller Aufstieg

Seit ihrer Gründung vor knapp 12 Monaten hat sich die FTX inzwischen als eine der führenden Plattformen für den Handel von Krypto-Derivaten etabliert. So hat sie allein gestern ein Tagesvolumen von 250 Mio. US-Dollar verzeichnet.

Im Dezember konnte sich die FTX eine „strategische Investition“ von Binance sichern, wobei der genaue Betrag der Investitionssumme nicht offengelegt wurde.

Coinbase-CEO rät Kryptobranche von Zusammenarbeit mit Massenmedien ab

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Coinbase Geschäftsführer Brian Armstrong ist der Meinung, dass die Führungsköpfe der Kryptobranche mehr und mehr darauf verzichten sollten, mit den Massenmedien zu arbeiten, um sich stattdessen über soziale Medien direkt an die eigene Nutzerschaft zu wenden.

„Unsere Kunden sind auf YouTube, in den sozialen Netzwerken und hören Podcasts, anstatt die Mainstreammedien zu lesen“, wie Armstrong in diesem Zusammenhang am 22. Mai auf Twitter meint. Dies führt er darauf zurück, dass Unternehmen in der heutigen Medienlandschaft inzwischen in der Lage sind, „ihre Kommunikationskanäle selbst zu kontrollieren”. Dahingehend ergänzt er:

„Wenn wir auf unserem firmeneigenen Blog, Twitter- oder YouTube-Kanal veröffentlichen, dann können wir den Kunden genau das kommunizieren, was wir wollen und bekommen nicht nur ein verkürztes Zitat in einem (manchmal sogar unfairen) Zeitungsartikel.“

Überwiegend auf eigene Kanäle setzen

Allerdings will Armstrong mit dieser Erklärung nicht gegen die klassischen Medien hetzen, denn wie er eingesteht „gibt es immer noch ein paar gute Journalisten […], denn Journalismus erfüllt eine wichtige gesellschaftliche Rolle.“  

Aus Unternehmersicht sieht er die beste Strategie jedoch darin, mit 3 -5 guten Journalisten Beziehungen aufzubauen „und ansonsten überwiegend auf den modernen Kanälen tätig zu sein“.

„Wenn man ins Fernsehen geht, bekommt man vielleicht 100 neue Besucher für die firmeneigene Webseite“, wohingegen die Veröffentlichung über einen spezialisierten Tech-Blog 10.000 neue Besucher einbringen würde, wie Armstrong seine Argumentation verdeutlicht.

Kryptobranche reagiert gemischt

Auf die Twitter-Einträge des Coinbase Geschäftsführers antworteten auch andere Stimmen aus der Kryptobranche, um ihre Sicht der Dinge mitzuteilen.

So entgegnet Catherine Coley, der Geschäftsführerin von Binance.US, zum Beispiel: „Ich glaube weiterhin an die Presse und ihren wichtigen Auftrag. Ja, wir können uns heutzutage direkt an unsere Nutzer wenden, aber um die Kryptobranche voranzubringen, müssen wir interessante Geschichten von tollen Schreibern erzählen lassen.“

Kraken Mitgründer Jesse Powell schlägt derweil in die gleiche Kerbe wie Armstrong, wobei er meint, dass „ein Teil des Problems ist, dass die Massenmedien immer denken, vermeintlich etwas aufdecken zu müssen oder Zitate aus dem Kontext reißen“.

Zudem wären Veröffentlichungen in den traditionellen Medien „ein hohes Risiko bei relativ geringem Mehrwert, wohingegen firmeneigene Podcasts und Videos nicht verzerrt dargestellt werden können.“

Chainstone Labs Geschäftsführer Bruce Fenton beobachtet abschließend, wie drastisch sich der Zeitgeist geändert hat:

„Kaum zu glauben, dass Unternehmen vor 15 Jahren noch für viel Geld PR-Firmen beauftragt haben, um in der Times oder bei Forbes zu erscheinen, damit sie sich den Artikel einrahmen und an die Wand hängen konnten.“

Bitcoin als Einstiegsdroge? – BTC und die Tür zu den Altcoins

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Ist Bitcoin die Einstiegsdroge für den Kryptomarkt? – Dieser interessanten Frage wollen wir heute auf den Grund gehen. Dazu werfen wir einen Blick auf den aktuellen Bericht des wohl größten Krypto-Brokers: Coinbase. In deren jüngsten Report geht es um die Frage, wie viel Prozent der Investoren eigentlich direkt Bitcoin kaufen und ob BTC nur die Tür zum Kauf weiterer Altcoins öffnet?

60% der Coinbase-Nutzer starten mit Bitcoin

Wie bereits erwähnt bildet der aktuelle Coinbase-Report (siehe Quelle) die Basis unseres Artikels. Für den Bericht wurde das Kaufverhalten aller Coinbase-Kunden, die mindestens 5 Käufe (!) auf der Plattform getätigt haben, untersucht. Der Untersuchungszeitraum lief von 2019 bis 2020.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die sogenannte „Asset Preference“ – Welche Kryptowährungen bevorzugen die Kunden und ist Bitcoin tatsächlich der Einstieg in die Kryptowelt?

Bitcoin kaufen - Coinbase Report zu Userverhalten

Wir können hier deutlich erkennen, dass die absolute Mehrheit von 60% Bitcoin als ersten Kauf auf der Plattform tätigt. Damit wird – zumindest durch die Daten von Coinbase – die These unterstrichen, dass BTC den Einstieg in den Kryptomarkt bildet. Dennoch ist es interessant zu sehen, dass demnach 40% der Kunden zuerst einen Altcoin kaufen.

Spannend ist ebenso die Erkenntnis, dass 36% der Kunden im Nachhinein (das heißt nach ihrem Bitcoinkauf) zu Altcoins wechseln und somit ein anderes Asset kaufen. Ein gutes Viertel aller Kunden bleibt Bitcoin treu und kauft keine weiteren Coins.


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Schlussfolgerungen und Aussagekraft des Reports

Zum Report selbst können wir sagen, dass der Zeitraum für den Bericht immerhin ein volles Jahr betrug. Eine deutliche Einschränkung der Aussagekraft bildet jedoch die festgelegte Bedingung, dass ein Kunde mindestens 5 Käufe auf Coinbase tätigen musste. Spannend wären die Zahlen für alle Kunden, also beginnend beim ersten Kauf auf Coinbase, auch wenn keine weiteren Käufe folgten.

Dennoch halten wir fest, dass Bitcoin durchaus das Narrativ der „Einstiegsdroge“ oder lockerer formuliert des „Altcoin Gateways“ bedient. Aufgrund der Bekanntheit über den Kryptospace hinaus sowie die ihm attestierten Eigenschaften als digitales Gold und damit auch als Store of Value, beginnen viele Investoren ihre Reise in die Kryptowelt mit Bitcoin.

BTC bleibt die dominante Kryptowährung und Einstiegspunkt

Die eben angesprochenen 24% aller Kunden verstärken im Laufe ihrer Investorenkarriere ihre Positionen bei Bitcoin und verzichten somit vollends auf weitere Altcoins. Hierbei wäre es interessant zu sehen, welche weiteren Informationen es über diese Gruppe gibt. Handelt es sich hierbei um Investoren, die BTC als Ergänzung und/oder Hedge zu einem bestehenden Portofolio sehen? Denkbar ist auch die Art von Investoren, die Bitcoin aufgrund seiner Netzwerkstärke und bisher erfolgreichen Historie als „einzig wahre Kryptowährung“ sehen und daher die Mehrheit der Altcoins ablehnen.

Auf der anderen Seite sehen wir, dass Bitcoin nicht nur den Einstiegspunkt für den Kryptomarkt bildet, sondern offensichtlich viele Investoren anschließend dazu anregt sich näher mit der Materie zu beschäftigen. Darauffolgend informieren sich einige über weitere Kryptowährungen und Projekte, sodass sie ihr Portfolio mit weiteren Coins ergänzen.

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Wie denkst du über die Erkenntnisse des Reports? – Ist Bitcoin für dich die einzig wahre Kryptowährung oder investierst du gerne in Altcoins?

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.

Coinbase Studie: Bitcoin ist „Einstiegsdroge“ für Krypto-Anleger

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Laut einem neuen Marktforschungsbericht der Kryptobörse Coinbase ebnet Bitcoin (BTC) für viele Krypto-Anleger den Weg für Investitionen in Altcoins. So hat die Studie ergeben, dass von 60 % der Krypto-Anleger, die zuerst in Bitcoin investieren, nur 24 % allein dem Marktführer treu bleiben.

Die Mehrheit der Bitcoin-Anleger steigt auch auf andere Kryptowährungen um. Quelle: Coinbase

Dabei scheinen die Anleger grundsätzlich immer dann an den „alternativen Kryptowährungen“ interessiert, sobald sich diese im Aufwind befinden, zum Beispiel während des ICO-Hypes 2017 als Ethereum auf einem Hochpunkt war und die Marktherrschaft von Bitcoin um satte 30 % abgefallen war. Zum damaligen Zeitpunkt war Ethereum sogar die am meisten gehandelte Kryptowährung, da sie knapp 50 % des insgesamten Handelsvolumens ausmacht.

Justin Martin von Coinbase mutmaßt im firmeneigenen Blog, was die Ursache hinter dieser Verhaltensweise ist:

„Es könnte viele verschiedene Gründe dafür geben, aber ein großer Einflussfaktor ist sicherlich psychologisch bedingt. Wenn sich die Anleger nach ihrer ersten Krypto-Investition (in Bitcoin) gut fühlen, dann ist es umso wahrscheinlicher, dass sie auch auf andere potenzielle Gewinner setzen (wie damals während des Krypto-Hypes 2017).“

Einstiegsdroge Bitcoin?

Die Annahme, dass Bitcoin also als eine Art „Einstiegsdroge“ für die Kryptomärkte dienen könnte, wurde schon in der Vergangenheit geäußert. So meine der Analyst Nick Colas schon 2017 in einem CNBC Interview, dass sich Kryptowährungen „zu einem breiteren Phänomen entwickelt haben, bei dem Bitcoin die Einstiegsdroge ist“.  

Ryan Selkis, der Mitgründer und Geschäftsführer von Messari, meinte 2019 gegenüber Bloomberg Markets wiederum, dass Facebook Libra als „Einstiegsdroge“ wirken könnte, durch die auch die breite Öffentlichkeit Zugang zu Bitcoin bekommt.

Auch Altcoins haben Daseinsberechtigung

In Krisenzeiten besinnen sich die Krypto-Anleger immer wieder zurück auf Bitcoin, wie die Studie abschließend feststellt.

Dies liegt in erster Linie daran, dass Bitcoin immer mehr zum digitalen Gold heranreift, während die Altcoins hauptsächlich andere Funktionen übernehmen. So heißt es in dem Bericht:

„In dieser Hinsicht sind wir davon überzeugt, dass die alternativen Krypto-Projekte viele verschiedene Services hervorbringen können (abgesehen von der Rolle als digitales Gold, auf die Bitcoin abzielt). Deshalb ist es für die Branche wichtig, auch diese anderen Projekte zu unterstützen.“

Coinbase Report: 36 % der Neukunden kaufen mehr als nur Bitcoin

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Bitcoin bleibt die dominierende digitale Währung gemäss Coinbase Report.

Banken erzählen generell wenig über die Präferenzen ihrer Kunden. Anders so in der Bitcoin-Branche. Die Bitcoin-Börse Coinbase hat einen Bericht veröffentlicht, gemäss dem lediglich 24 Prozent der Bitcoin-Investoren ausschliesslich diese Kryptowährung traden: Der Marktbericht „Around the Block“ erschien kürzlich zum sechsten Mal. In diesem Report liefert Coinbase Einblicke in das Unternehmen und in das Verhalten seiner Kunden. Diesmal wurde untersucht, wie viele Investoren, die beim ersten Trade Bitcoins erworben hatten, sich im Nachhinein auch für andere Kryptowährungen begeistern konnten.

In den Jahren 2019 und 2020 hatten dem Bericht zufolge 60 Prozent der Nutzer in ihrem ersten Handel Bitcoins erworben. Etwa 36 Prozent der User, welche beim ersten Trade Bitcoins erworben hatten, streckten ihre Fühler in der Zwischenzeit auch nach anderen Kryptowährungen aus. Die übrigen 24 Prozent der Nutzer sind dem Bitcoin vorerst treu geblieben.

Das Handelsvolumen des Bitcoins ist vergleichsweise niedrig

Der Bitcoin gilt nach wie vor als stärkste Kryptowährung auf dem Markt, gemessen an der Marktkapitalisierung. Die anderen Kryptowährungen können teilweise sehr viel Boden auf den Leader gut machen, zumindest laut Coinbase. Gegen Ende des Jahres 2019 konnten die Kryptowährungen Ox, Chainlink, Basic Attention Token, Tezos und Stellar ihren Rang stärken und wurden intensiver getradet als zuvor. Der Bitcoin wird auf Coinbase, im Vergleich zu seiner Marktkapitalisierung, wehr wenig gehandelt. Die Dominanz des Marktführers ist ungebrochen, denn er bringt die meisten Investoren erst mit den Kryptowährungen in Berührung. Der Bitcoin steigt aktuell immer weiter im Wert und die Investoren kommen durch Coinbase mit anderen Kryptowährungen in Kontakt. Bitcoin gilt als Spitze des Kryptomarkts und wird diesen auch in Zukunft weiter nach oben ziehen.

Graph (c)) Coinbase







Coinbase lüftet Geheimnisse: 36 % der Neukunden kaufen mehr als nur Bitcoin

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Bitcoin bleibt die dominierende digitale Währung gemäss Coinbase Report.

Banken erzählen generell wenig über die Präferenzen ihrer Kunden. Anders so in der Bitcoin-Branche. Die Bitcoin-Börse Coinbase hat einen Bericht veröffentlicht, gemäss dem lediglich 24 Prozent der Bitcoin-Investoren ausschliesslich diese Kryptowährung traden: Der Marktbericht „Around the Block“ erschien kürzlich zum sechsten Mal. In diesem Report liefert Coinbase Einblicke in das Unternehmen und in das Verhalten seiner Kunden. Diesmal wurde untersucht, wie viele Investoren, die beim ersten Trade Bitcoins erworben hatten, sich im Nachhinein auch für andere Kryptowährungen begeistern konnten.

In den Jahren 2019 und 2020 hatten dem Bericht zufolge 60 Prozent der Nutzer in ihrem ersten Handel Bitcoins erworben. Etwa 36 Prozent der User, welche beim ersten Trade Bitcoins erworben hatten, streckten ihre Fühler in der Zwischenzeit auch nach anderen Kryptowährungen aus. Die übrigen 24 Prozent der Nutzer sind dem Bitcoin vorerst treu geblieben.

Das Handelsvolumen des Bitcoins ist vergleichsweise niedrig

Der Bitcoin gilt nach wie vor als stärkste Kryptowährung auf dem Markt, gemessen an der Marktkapitalisierung. Die anderen Kryptowährungen können teilweise sehr viel Boden auf den Leader gut machen, zumindest laut Coinbase. Gegen Ende des Jahres 2019 konnten die Kryptowährungen Ox, Chainlink, Basic Attention Token, Tezos und Stellar ihren Rang stärken und wurden intensiver getradet als zuvor. Der Bitcoin wird auf Coinbase, im Vergleich zu seiner Marktkapitalisierung, wehr wenig gehandelt. Die Dominanz des Marktführers ist ungebrochen, denn er bringt die meisten Investoren erst mit den Kryptowährungen in Berührung. Der Bitcoin steigt aktuell immer weiter im Wert und die Investoren kommen durch Coinbase mit anderen Kryptowährungen in Kontakt. Bitcoin gilt als Spitze des Kryptomarkts und wird diesen auch in Zukunft weiter nach oben ziehen.

Graph (c)) Coinbase







Coinbase: 24 Prozent der Investoren setzen nur auf Bitcoin (BTC)

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Die Krypto-Börse Coinbase hat festgestellt, dass nur 24 Prozent der Bitcoin-Käufer BTC exklusiv die Treue halten.

In der sechsten Ausgabe ihres Martkberichts „Around the Block“ liefert Coinbase unter anderem Einblicke in das Trading-Verhalten seiner Nutzer. So beleuchtet die Bitcoin-Börse beispielsweise, inwieweit sich Investoren, bei denen BTC der erste Berührungspunkt mit dem Krypto-Markt war, später auch für Altcoins – Kryptowährungen neben BTC – begeistern können.

Demnach haben60 Prozent der Coinbase-Kunden zwischen 2019 und 2020 Bitcoin (BTC) als erste Kryptowährung gekauft. Von diesen 60 Prozent hat mehr als jeder Dritte (36 Prozent) später seine Fühler in Richtung Altcoins ausgestreckt. Ein knappes Viertel hält dagegen der größten Kryptowährung nach Martkkapitalisierung die Treue.

24 Prozent der Nutzer bleiben vorerst Bitcoin-„Maximalisten“

Bitcoin: Vergleichsweise niedriges Handelsvolumen auf Coinbase

Während BTC den Krypto-Markt in Sachen Marktkapitalisierung noch immer als unangefochtene Nr. 1 der Kryptowährungen dominiert, können die Altcoins vor allem in volatilen Phasen vergleichsweise viel Boden gut machen – zumindest bei Coinbase. Ein Effekt, der im Spätjahr 2019 vor allem bei den Altcoins Tezos (XTZ), Chainlink (LINK) Basic Attention Token (BAT), 0x und Stellar (XLM) zu beobachten war. Zu Beginn dieses Jahres gesellte sich Ethereum dazu – allerdings spielten BAT und XLM hier eine kleinere Rolle.

Ein Umstand, den auch das folgende Balkendiagramm verdeutlicht. Das Handelsvolumen von BTC auf Coinbase sei, gemessen an seiner Marktkapitalsierung, vergleichsweise gering:

Als Krypto-Wechselstube scheint Coinbase der Bitcoin-Dominanz mit gemischten Gefühlen gegenüber zu stehen. So heißt es im Bericht weiter:

Bitcoin trägt die Fahne für den gesamten Kryptowährungsraum, und wir sollten ihn umarmen. Aber die Vorliebe der Kleininvestoren, auch in andere Anlagen zu investieren, zeigt, dass neue Benutzer [in erster Linie] über Bitcoin zu Krypto kommen, aber im Allgemeinen beginnen, nach alternativen Assets und Anwendungsfällen zu suchen. In diesem Sinne ist Bitcoin auch die Spitze des Trichters für ein breiteres Krypto-Wachstum.

Das ändert freilich nichts an dem Umstand, dass die Bitcoin-Dominanz nach wie vor ungebrochen ist. Im Gegenteil: Seit dem Bitcoin Halving verzeichnet sie einen Anstieg und hat vor kurzem einen bullishen Zielwert erreicht. Zu Redaktionsschluss beträgt die Marktkapitalisierung von Bitcoin 177,5 Milliarden US-Dollar – damit geht mehr als jeder Dritte US-Dollar der Gesamtmarktkapitalisierung auf das Konto des Branchenprimus, der zur Zeit des Schreibens wieder Kurs auf die 10.000 US-Dollar nimmt. Der Bticoin-Kurs liegt mit 9.800 US-Dollar 8,5 Prozent über dem Vortagsniveau – möglicherweise auch eine Folge des Halvings.

Grafiken entnommen von Coinbase Blog.

Kryptoadoption: JPMorgan bietet Bankdienstleistungen für Coinbase und Gemini an

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JPMorgan ist die drittgrößte Bank in Amerika und eine der größten Banken der Welt. Gestern veröffentlichte das Wall Street Journal einen Artikel, in dem es heißt, dass JPMorgen nun Bankdienstleistungen für die in den USA ansässigen Kryptobörsen Coinbase und Gemini anbieten werde.

Dies wäre das erste Mal, dass JPMorgan Dienstleistungen für Kunden anbietet, die direkt etwas mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu tun haben. Die Konten der beiden Kryptobörsen wurden im April eingerichtet und sind nun in Betrieb.

Coinbase und Gemini seien stets bemüht den regulatorischen Anforderungen zu genügen, was laut dem Wall Street Journal ein maßgeblicher Grund sei, dass JPMorgan die Konten genehmigt hat.

JPMorgan wird den Kryptobörsen das FIAT-Manangment erleichtern. Kunden von Gemini und Coinbase werden Ein- und Auszahlungen über Wiretransfer vornehmen können. Die Konten werden automatisch über das Backend der Kryptobörsen verwaltet.

Bitcoin und viele andere Kryptowährungen sind zwar per se dezentral aber zumindest im Moment noch auf zentrale Finanzstrukturen angewiesen. Die Ein- und Auszahlung zu den Handelsplätzen geht über Banken. Plattformen, auf denen direkt Bargeld in Kryptowährungen getauscht werden kann, wie Localbitcoins z. B., sind extrem ineffizient und in vielen Ländern verboten.

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JPMorgan bisher Bitcoin kritisch

Die Bank war bislang nicht unbedingt freundlich gegenüber Bitcoin und anderen Kryptowährungen eingestellt. Im September bezeichnete Jamie Dimon, CEO des Unternehmens, Bitcoin als Betrug. Immer wieder hört man, dass die Anlageberater der Bank vor Kryptowährungen warnen und empfehlen, nicht zu investieren.

Ob Dimon seine Meinung geändert hat, ist unklar. Jedenfalls gab die Bank im Februar 2019 bekannt an einem eigenen Blockchain Projekt zu arbeiten. JPM-Coin soll ein Stablecoin auf den US-Dollar werden. Seit seiner Ankündigung gab es leider kaum Berichte über die Fortschritte bzw. den aktuellen Status.

Der Vorstoß der Großbank ist jedenfalls ein gutes Zeichen für die Massenadoption von Kryptowährungen und die wahrscheinlich größte Nachricht nach dem Halving. Wenn eine Bank diesen Kalibers diesen Schritt geht, kann man davon ausgehen, dass andere Banken folgen werden. In Anbetracht der Niedrigzinsen und der noch nie dagewesenen globalen Gelddruckmaschine könnten sich Banken zudem nach Alternativen umschauen. Bitcoin und Kryptowährungen gewinnen zunehmend an weltweitem Interesse und Banken wollen den Anschluss nicht ganz verpassen.

JPMorgan New York
JPMorgan© Cryptoticker

Hype um Bitcoin-Halving sorgt für zweitstärkstes Tagesvolumen aller Zeiten

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Die Spekulation im Vorfeld des bevorstehenden Bitcoin-Halvings sorgt aktuell für ein historisch starkes Handelsvolumen der marktführenden Kryptowährung. So konnte am 30. April das bisher zweitstärkste Tagesvolumen aller Zeiten eingefahren werden, wie neue Daten der Marktforscher von CryptoCompare zeigen.  

Das Volumen für Bitcoin-Optionen auf der großen Optionsbörse Chicago Mercantile Exchange (CME) hat derweil am 5. Mai einen neuen Tagesrekord von 202 gehandelten Kontrakten aufgestellt.

Zweitstärkstes Tagesvolumen überhaupt

Als Bitcoin am 30. April (BTC) über die 9.000 US-Dollar Marke geklettert ist, wurde insgesamt ein Tagesvolumen von 66,2 Mrd. US-Dollar in Bitcoin gehandelt. Lediglich am 13. März, dem Tag als Bitcoin zuletzt heftig abgestürzt war, konnte mit 75,9 Mrd. US-Dollar Handelsvolumen ein besserer Wert erzielt werden.

CryptoCompare schätzt, dass 73 % der Trades auf kleineren Kryptobörsen getätigt wurden, während die restlichen 17,9 Mrd. US-Dollar auf den großen Kryptobörsen gehandelt wurden.

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Die drei größten Kryptobörsen Binance, OKEx und Coinbase machen dabei 10,4 % des besagten Tagesvolumens aus, wobei sie auf 3,6 Mrd., 2,5 Mrd. und 0,8 Mrd. US-Dollar kommen.

Die Vorherrschaft vor Tether (USDT) hat sich im Zuge dessen ebenfalls ausgebaut, da 74 % aller Bitcoin-Trades im Zusammenspiel mit dem Stablecoin abgewickelt werden.

Volume between BTC and stablecoins or fiat currencies: CryptoCompare

Monatsvolumen von Bitcoin in Stablecoins und Fiatwährungen. Quelle: CryptoCompare

Derivathandel geht zurück

Laut CryptoCompare war die Binance im letzten Monat die einzige Kryptobörse, die ein gesteigertes Volumen für Krypto-Derivate verzeichnen konnte, nachdem es im März durch den Crash zu den oben genannten Rekordzahlen gekommen war.

So ist das Monatsvolumen für Krypto-Derivate auf Binance um 11,6 % gestiegen, was einem Zuwachs von 108 Mrd. US-Dollar entspricht. Damit überholt die Kryptobörse inzwischen sogar den bisherigen Marktführer BitMEX, der durch einen Rückgang von 40 % bei den Derivaten lediglich auf 69,3 Mrd. US-Dollar kommt.

Huobi und OKEx schaffen es im Ranking der Monatsvolumen für den April auf die ersten beiden Plätze, wobei sie jeweils 133 Mrd. bzw. 113 Mrd. US-Dollar einfahren konnten und dass obwohl sie im letzten Monat 10,5 % bzw. 31,4 % an Volumen verloren haben. Die große Optionsbörse CME musste derweil ein Minus von 11,1 % verkraften, was ihr Monatsvolumen wiederum auf 4,5 Mrd. US-Dollar abgesenkt hat.

Im Gegensatz zum März ist das Handelsvolumen für Krypto-Derivate insgesamt um 25 % gefallen, was einem Gegenwert von 456 Mrd. US-Dollar entspricht.

Coinbase: Bitcoin ist Gold überlegen

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Eine neue Studie der führenden amerikanischen Kryptobörse Coinbase kommt zu dem Schluss, dass Bitcoin (BTC) einen entscheidenden Vorteil gegenüber Gold hat. Dieser besondere Vorteil entspringt aus der Tatsache, dass Bitcoin im Gegensatz zu Gold nicht von der Funktionalität von Lieferketten abhängig ist.

Zunächst stellen die Autoren der Studie fest, dass „Bitcoin und Gold grundsätzlich eine ähnliche Knappheit aufweisen und beide weltweit verfügbare Vermögenswerte sind“. Allerdings weist Coinbase anschließend darauf hin, dass das Edelmetall im Zuge der Corona-Krise Probleme hatte, diese Verfügbarkeit gleichmäßig aufrechtzuerhalten, was wiederum den Vorzug der Kryptowährung betont hat.

Bitcoin bietet Vorteil

In dem Bericht vom 2. Mai schreibt Coinbase dementsprechend, dass das Coronavirus die Vorteile von Bitcoin gegenüber Gold deutlich gemacht hat, da „Bitcoin nicht auf zerbrechliche Lieferketten angewiesen ist, sondern wahrhaft immer und überall verfügbar ist“.

Diese Anfälligkeit hatte sich im Zuge der Krise gezeigt, als Lieferengpässe dafür sorgten, dass die Goldpreise in verschiedenen Ländern plötzlich drastische Abweichungen auswiesen.  

So stellt Coinbase fest, dass der Preis auf den Goldmärkten in New York und London gar eine Abweichung von 4,5 % hatte, was daran lag, dass nicht genügend Goldbaren vorhanden waren, um die gehandelten Gold-Futures abzudecken.

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Eine Goldmine in Australien hat ihre Produktion deshalb beträchtlich angekurbelt, um die ungewollte Verknappung abzufedern und mindestens 11.000 neue Goldbarren nach New York schicken zu können.

Corona-Krise beeinträchtigt Bitcoin-Mining nicht

Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass „Goldminen, Goldhersteller und die dazugehörigen Lieferketten lahmgelegt wurden, während das Protokoll von Bitcoin ungestört bleibt“. Ganz im Gegenteil kann von Engpässen auf der Bitcoin-Blockchain nicht die Rede sein, denn die Hashrate, ein Maß für die verfügbare Rechenleistung des Netzwerks, befindet sich auf dem Weg zu neuen Rekorden.

Coinbase ist der Ansicht, dass „Bitcoin irgendwann ungefähr so knapp sein wird wie Gold“, allerdings besitzt die Kryptowährung dazu noch den Vorteil, sich „teleportieren“ zu können:

„Die Anstiegsrate der Umlaufmenge von Bitcoin beträgt ca. 3,6 % pro Jahr und wird am 12. Mai durch das Halving auf ca. 1,7 % reduziert. Während die Goldminen und Raffinerien durch die Krise offline gehen mussten, war das Bitcoin-Netzwerk laut der Hashrate die ganze Zeit über widerstandsfähig.“

Zudem fügt Coinbase an, dass Bitcoin mit einem bisherigen Jahresgewinn von 20 % die Nase vorn hat. Das Edelmetall erreicht zum jetzigen Zeitpunkt nämlich nur 12 % Jahresgewinn.

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© Coincorner.ch