Schweizer Bank Maerki Baumann eröffnet Verwahrung und Handel von Kryptowährungen

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Die Maerki Baumann, eine nicht-börsennotierte Privatbank aus der Schweiz, erweitert ihr Dienstleistungsangebot um Verwahrung und Handel von Kryptowährungen.

Durch eine entsprechende Genehmigung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) darf die Maerki Baumann ab Juni 2020 offiziell Kryptowährungen verwahren und zum Handel anbieten.

Zunächst fünf Kryptowährungen

In einer Mitteilung vom 29. Mai hat das in Zürich ansässige Familienunternehmen bekanntgegeben, dass mit diesem Schritt eine weitere Stufe bei der Verfolgung der firmeneigenen Krypto-Strategie erreicht ist. Im Rahmen der Strategie hatte die Bank zunächst Blockchain-Unternehmen ermöglicht, Bankkonten einzurichten und Startups dabei geholfen, sogenannte Initial Coin Offerings (ICOs) und Security Token Offerings (STOs), also Krypto-Token-Verkäufe zum Zwecke der Kapitalbeschaffung, durchzuführen.

Durch die jüngste Erweiterung des Dienstleistungsangebotes sind Kunden von Maerki Baumann ab sofort in der Lage, die Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ether (ETH), XRP, Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC) zu handeln. Zudem sollen bald auch alle auf dem ERC-20-Standard basierenden Kryptowährungen zur Verfügung stehen.

In diesem Zusammenhang erklärt ein Sprecher der Bank gegenüber Cointelegraph:

„Handel und Verwahrung von ERC-20-Tokens wird in erster Linie von der Kundennachfrage und den jeweiligen Krypto-Projekten abhängen. Es sind bereits mehrere Projekte im Gespräch. Wir rechnen damit, dass wir schon bald die ersten solchen Krypto-Tokens ins Angebot nehmen.“

Neue Möglichkeiten für Anleger

Zur Durchführung des Krypto-Handels arbeitet Maerki Baumann mit mehreren bewährten Kooperationspartnern zusammen. So werden die Trading-Order über die InCore Bank, professionelle Krypto-Broker oder Kryptobörsen abgewickelt. „Damit können wir sicherstellen, dass alle Transaktionen schnell und mit möglichst geringem Preisunterschied vollzogen werden“, wie die Bank angibt.

Mit dem Vorstoß in Richtung Kryptowährungen soll eine Brücke zwischen dem privaten Bankenwesen und der Kryptobranche geschlagen werden. So meint Maerki Baumann Geschäftsführer Dr. Stephan Zwahlen in diesem Zusammenhang:

„Mit dem Handel und der Verwahrung digitaler Vermögenswerte erschließen wir nicht nur ein neues Geschäftsfeld, sondern schaffen auch zusätzliche Anlageperspektiven in unserem Kerngeschäft. Davon profitieren jüngere, technologieaffine Kundensegmente ebenso wie Privatkunden und Institutionelle, die über digitale Vermögenswerte neue Renditemöglichkeiten suchen oder ihre Portfolios breiter diversifizieren wollen.“

Cointelegraph hat Maerki Baumann um weitere Details zu den Krypto-Dienstleistungen gebeten, sobald eine Rückmeldung vorliegt, wird dieser Artikel dementsprechend ergänzt.

„Krypto-Sparkasse“ Celsius knackt Schallmauer von 1 Mrd. US-Dollar an Sparvermögen

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Die „Krypto-Sparkasse“ namens Celsius Network hat die Schallmauer von 1 Mrd. US-Dollar an eingelagerten Sparvermögen geknackt.

Die Spar-Plattform gibt an, dass sie 80 % ihrer Einnahmen an die Anleger ausschüttet, dementsprechend hat sie bereits 17 Mio. US-Dollar an Zinserträgen an ihre Krypto-Sparer ausgezahlt. 12 Mio. US-Dollar davon in Form von Bitcoin (BTC) und 3 Mio. US-Dollar in Form der firmeneigenen Kryptowährung CEL.

Auch in der Krise stark

Das Wachstum der Krypto-Plattform in den letzten Monaten ist beträchtlich, vor allen Dingen vor dem Hintergrund, dass das Coronavirus die Wirtschaft stark geschwächt hat.

Im März hatte Celsius Geschäftsführer Alex Mashinsky deshalb sogar gemutmaßt, dass seine Plattform die erste Krypto-Sparkasse ist, die Profit macht.

Um den Kundenstamm auszubauen, hat Celsius letzten Monat „tokenisiertes“ Gold, also Gold in Form von Kryptowährungen, ins Angebot aufgenommen. Zudem sollen bald auch tokenisierte Handelswaren zur Verfügung stehen.

Gegen das Bankensystem

Während viele Krypto-Projekte daran arbeiten, Finanzdienstleistungen auch für Menschen ohne Bank zugänglich zu machen, hat es sich Celsius zum Auftrag gemacht, dass Sparer und Anleger von ihren Banken weggehen und stattdessen auf Kryptowährungen umsatteln. In diesem Zusammenhang meint Mashinsky:

„Wir freuen uns auf den Tag, an dem Milliarden von Menschen dem traditionellen Bankensystem den Rücken kehren und zu Celsius wechseln. Wir haben bewiesen, dass wir die Macht zurück in die Hände des Volkes geben können.“

Mashinsky betont, dass die Celsius-App besonders auf Menschen abzielt, die vom traditionellen Finanzsystem „wegen Herkunft, Geschlecht, Beruf oder Schufa“ zurückgewiesen werden, damit diese auch weiterhin Finanzdienstleistungen in Anspruch nehmen können.

Alibaba geht Blockchain-Kooperation mit chinesischem Hafenbetreiber ein

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China Merchants Port, der größte chinesische Hafenbetreiber, ist am 28. Mai eine Kooperation mit dem großen chinesischen Onlinehändler Alibaba Group und dessen Tochter Ant Financial eingegangen. Im Rahmen der Partnerschaft soll eine gemeinsame Blockchain-Plattform entwickelt werden.

Laut chinesischen Medienberichten soll die Blockchain-Plattform Einkäufer, Verkäufer, Logistikunternehmen, Banken, Zollbehörden und das Finanzamt an einem Ort zusammenführen, um Import- und Exportgeschäfte digital abzuwickeln.

Im Zuge dessen wollen die drei beteiligten Unternehmen die Verwendung der Blockchain-Technologie im Hafenbetrieb bedeutsam vorantreiben. Erklärtes Ziel ist es, den weltweit ersten vollständig auf Blockchain basierten Hafen zu schaffen.

Blockchain als Game-Changer für Hafenbranche

Der betreffende Hafen soll als Hauptknoten auf der zugehörigen Blockchain agieren und dadurch den internationalen Handel mit der Logistik verknüpfen. Dafür ist ein umfangreicher Datenaustausch notwendig, der ebenfalls über die Technologie gelöst wird.

Die Kooperationspartner wollen mit dem gemeinsamen Projekt „Innovation im chinesischen Hafenbetrieb fördern“.

Jing Xiandong, Vorsitzender der Ant Financial Group, zeigt sich dementsprechend hoffnungsvoll:

„Die Blockchain-Technologie wird den internationalen Handel und Logistik grundlegend verändern. […] Die Ant Financial Blockchain ist die optimale Lösung für die Zusammenführung der verschiedenen Bereiche.”

Chinas Außenhandel setzt zunehmend auf Blockchain

Die China Merchants Port betreibt 50 Häfen in 26 verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt. Jeder dieser Häfen spielt eine wichtige Rolle im internationalen Handel, wie das Unternehmen in diesem Zusammenhang angibt.

Am 9. Mai hatte Cointelegraph berichtet, dass eine chinesische Provinz die Blockchain-Technologie zur Abwicklung internationaler Zahlungen einsetzen will.

Die chinesische Regierung hat am 27. April wiederum ein Blockchain-basiertes Service-Netzwerk ins Leben gerufen, das ebenfalls für internationalen Handel genutzt werden soll und Blockchain-Projekten dahingehend ermöglichen soll, ihre Anwendungen kosteneffizienter zu entwickeln.

Messari: Inflationsrate von XRP ist fünf Mal höher als bei Bitcoin

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Neue Daten der Krypto-Marktforscher von Messari zeigen, dass die Inflationsrate der Umlaufmenge von XRP, die Kryptowährung des Blockchain-Zahlungsdienstleisters Ripple, für das letzte Rechnungsjahr fast 20 % beträgt. Dies ist die höchste Inflationsrate unter den marktführenden Kryptowährungen und zugleich fünf Mal so hoch wie bei Bitcoin (BTC).

Inflationsrate wirkt sich auf Kurs aus?

Der Messari-Marktforscher Florent Moulin veröffentlichte die entsprechenden Informationen auf Twitter, wobei er im Zuge dessen ergänzt, dass der Kurs von Bitcoin im gleichen Zeitraum um 20 % gestiegen ist, während der XRP-Kurs seit letztem Jahr 47 % verloren hat. Damit impliziert Moulin, dass es womöglich einen Zusammenhang zwischen den Inflationsraten und Kurswerten der Kryptowährungen gibt.

Des Weiteren stellt Moulin vergleichend fest, dass Ripple bisher erst 30 % der insgesamt verfügbaren Umlaufmenge auf den Markt gebracht hat, während es bei Bitcoin inzwischen schon 87,5 % sind.

Kyle Samani von Multicoin Capital folgt dieser Argumentation und schlussfolgert, dass der steigende Abverkauf von XRP der treibende Faktor für die Schwäche der Kryptowährung ist:

„Der Herausgeber [Ripple] hat den XRP-Verkauf in den letzten drei Quartalen zunehmend erhöht, was sehr wahrscheinlich den Kurs nach unten gedrückt hat.“

Die Geschäftsführung von Ripple wehrt sich allerdings dagegen, dass die Einbringung von neuen XRP in den Markt einen merkbaren Effekt auf den Kurs haben soll. So meinte CEO Brad Garlinghouse Anfang des Jahres:

„In der XRP-Community ist Ripple der größte Eigentümer und ich habe zuvor schon des Öfteren betont, dass wir deshalb das größte Interesse am Erfolg von XRP haben […] Ripple hat genauso wenig Kontrolle über den XRP-Kurs wie Bitcoin-Großinvestoren über den Kurs von Bitcoin.“

Aussagekraft wird angezweifelt

Die Inflationsraten anderer großer Kryptowährungen sind ebenfalls niedriger als bei XRP, so liegt Tezos (XTZ) bei 13 %, während Litecoin (LTC) auf 5,1 % kommt und Ether (ETH) auf 4,7 %. Der Kurs von XTZ konnte trotz relativ hoher Inflationsrate um 180 % zulegen, wohingegen Litecoin trotz niedriger Inflationsrate 63 % verloren hat. Dies könnte der Annahme von Samani also widersprechen.  

Auch aus einem weiteren Grund werden die Ergebnisse von Messari von der Krypto-Community hinterfragt, denn die angegebenen Umlaufmengen weichen bis zu 50 % von den Statistiken führender Krypto-Datenbanken wie Coin360 und CoinMarketCap ab, was Zweifel an der Methodologie der Marktforscher aufkommen lässt.

Nimmersatt – Grayscale hat 150 Prozent der seit dem Halving geminten Bitcoin aufgekauft

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Die Krypto-Vermögensverwaltung Grayscale Investments kauft momentan ungefähr 150 % aller neu produzierten Bitcoin seit dem Halving vom 11. Mai auf.

Laut Daten des Krypto-Marktforschers Kevin Rooke hat Grayscale seit dem Halving 18.910 BTC für den eigenen Bitcoin-Fonds aufgekauft. Dies ist umso interessanter, da seit dem 11. Mai erst 12.337 BTC gemint wurden.

Changpeng Zhao, der Geschäftsführer der führenden Kryptobörse Binance, kommentierte das Diagramm von Rooke mit einem Verweis auf die Knappheit von Bitcoin: „Die Umlaufmenge ist selbst für einen Player zu klein.“

Grayscale vereinnahmt Bitcoin

Letzte Woche hatte Rooke bereits geschätzt, dass Grayscale im gesamten ersten Quartal 2020 ungefähr 33 % aller neuen Bitcoin aufgekauft hat, da der Krytpo-Fonds 60.762 BTC in etwas mehr als den letzten 100 Tagen akkumuliert hat.

Zudem verzeichnet Grayscale im ersten Quartal 29,9 Mio. US-Dollar an Kapitalzufluss in die eigenen Krypto-Fonds, was einem Anstieg von 800 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Als Antwort auf den betreffenden Tweet von Rooke schrieb Grayscale Gründer Barry Silbert: „Warte erstmal, bis du die Zahlen aus dem zweiten Quartal siehst.“

Wie Rooke schätzt, kauft Grayscale momentan doppelt so viel Bitcoin pro Tag wie zuvor. So sind es nach dem Halving durchschnittlich 1112,35 BTC, während es im Q1 noch 607,62 BTC pro Tag waren.

Grayscale sieht in CBDCs eine Chance für Bitcoin

Grayscale selbst hat jüngst einen Bericht veröffentlicht, in dem sie eine Gleichmachung von Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) und Kryptowährungen wie Bitcoin zurückweist.

„Zentralbank-Digitalwährungen werden oftmals als mit Digitalwährungen wie Bitcoin gleichgesetzt, allerdings weichen sie deutlich von der dezentralisierten Gestaltung ab, die den meisten Kryptowährunge innewohnt“, wie es in diesem Zusammenhang im Bericht heißt.

„Zentralbank-Digitalwährungen woll eine Verbesserung der bestehenden Zahlungsinfrastruktur sein, während Bitcoin versucht, Geld grundlegend neu zu definieren. Wenn die Zentralbank-Digitalwährungen erfolgreich sind, werden sie das Verkaufsargument für Bitcoin und andere Digitalwährungen vielmehr stützen“, wie Grayscale deshalb schlussfolgert.

Damit schlägt der Bericht in dieselbe Kerbe wie der Ökonom John Vaz, der zuletzt gegenüber Cointelegraph meinte, dass Zentralbank-Digitalwährungen „eine Art Gegenschlag der Zentralbanken sind, weil sie Kryptowährungen nicht mögen“.

„Bei Zentralbank-Digitalwährungen geht es wahrscheinlich mehr darum, Geldströme nachverfolgbar zu machen, anstatt einen wirklichen Mehrwert zu schaffen“, so Vaz.

US-Bundesstaat Louisiana erwägt Einführung von Krypto-Lizenz

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Der amerikanische Bundesstaat Louisiana steht kurz davor, ein Gesetz zu verabschieden, das es Krypto-Unternehmen ermöglichen würde, eine offizielle Genehmigung für ihren Geschäftsbetrieb zu erhalten. Dies geht aus einem Bericht vom 25. Mai hervor. Laut Bericht wurde der entsprechende Gesetzentwurf schon Anfang des Jahres eingereicht mit dem Ziel, Krypto-Unternehmen in die Region zu locken.

Sollte der Gesetzentwurf verabschiedet werden, hätte der US-Bundesstaat einen gesetzlichen Rahmen für die Kryptobranche, in dem rechtliche Definitionen im Bezug auf Kryptowährungen ausformuliert sind.

Im Landtag von Louisiana hat der Gesetzentwurf bereits Zustimmung erhalten, allerdings muss er jetzt noch den Senat und das parlamentarische Wirtschaftskomitee durchlaufen, um vollständig verabschiedet zu werden.

Der Betrieb von Krypto-Unternehmen ist in den USA bisher nur unter erschwerten Bedingungen möglich, da die Angst vor illegaler Nutzung von Kryptowährungen hier momentan noch relativ hoch ist. Aus diesem Grund siedeln sich viele Firmen in Krypto-freundlicheren Ländern wie Malta, Kanada oder der Schweiz an.

Mit der Verabschiedung des vorliegenden Gesetzentwurfs wäre Louisiana einer der ersten US-Staaten, der sich für Kryptowährungen öffnet. Wie Cointelegraph berichtet hatte, hat sich der Bundesstaat New York bereits für einen solchen Ansatz entschieden. So vergibt die New Yorker Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen (NYDFS) hier eine sogenannte BitLicense, die als Zulassung für Krypto-Unternehmen fungiert.

Türkische Stablecoin erhält Spot-Listung auf der BTSE-Börse

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Die außerbörsliche und Kryptowährungs-Futures-Börse BTSE hat heute die Unterstützung für BiLiras türkische Stablecoin TRYB hinzugefügt. TRYB kann jetzt an den Spotmärkten von BTSE gegen Tether (USDT) gehandelt werden.

Cointelegraph sprach mit BiLira und BTSE, um mehr darüber zu erfahren, was die Auflistung für den aufkeimenden Kryptowährungssektor der Türkei bedeutet.

Jonathan Leong, Mitbegründer und CEO von BTSE, erklärte, dass die Auflistung “türkischen Nutzern ermöglicht, niedrigere Gebühren durch Überweisungen sowie sofortige Abrechnungszeiten für TRYB-Nutzer zu ermöglichen”.

Leong sagte gegenüber Cointelegraph, dass BTSE Anfang dieses Jahres in den türkischen Markt eingetreten sei und dass die Börse “eine starke und wachsende Gemeinschaft in der Türkei” hervorgebracht habe.

Er bemerkte auch “eine Zunahme der Nachfrage nach Onboarding-Optionen durch die türkische Lira”, was sie letztendlich dazu veranlasste, die TRYB Stablecoin aufzulisten.

BiLira ist das 19. Krypto-Asset, für das BTSE Paarungen eingeführt hat.

Die Türkei ist reif für die Einführung von Krypto

Im Gespräch mit Cointelegraph sagte der COO von BiLira Vidal Artditi voraus, das die Türkei zu einer führenden Gerichtsbarkeit innerhalb der globalen Blockchain-Industrie werden wird, und betonte das hohe Maß an Kryptokompetenz und Akzeptanz in der allgemeinen Bevölkerung.

Anekdotisch berichtet er, dass die türkischen Bürger Krypto-Assets überwiegend zum Handel und zur Absicherung von Risiken verwenden. Arditi behauptet, dass der Handel ein grundlegender Bestandteil der türkischen Kultur ist und erklärt, dass “die kulturellen Nuancen der [Türkei] wirklich mit Blockchain und Kryptowährung in Resonanz stehen”.

“Die Verbreitung von Mobilgeräten in diesem Land liegt nördlich von 90%. […] Sie können QR-Codes verwenden und Ihre Mobile-Banking-App für so ziemlich alles verwenden”, fügt er hinzu.

“Wir sind nicht hier, um eine Blase zu schaffen.”

Trotz der Betonung der starken türkischen Handelstraditionen betonte Artditi, dass BiLira „nicht hier ist, um Spekulationen zu erzeugen“.

„Wir sind nicht hier, um eine Blase zu schaffen. Wir sind hier, um echte Anwendungsfälle zu erstellen. Deshalb haben wir unser System und unsere Plattform so eingerichtet, dass Menschen bis zu 100.000 Euro pro Monat kaufen können, ohne auch nur eine Lira für Provisionen zu zahlen “, sagte er.

„Es leicht zugänglich sein, auch wenn es unserem Unternehmen kurzfristig finanziell schaden wird. Nur um sicherzustellen, dass wir das Wertversprechen dieses Produkts hervorheben und wie es das Leben dieser Menschen wirklich verändern kann.“ 

„In diesem Land leben viele Einwanderer, die jede Woche Gehaltsschecks an ihre Familien in verschiedenen Ländern senden. Es gibt Leute, die nicht unbedingt ein Bankkonto haben. Und eben diese würden gerne Kryptowährung mit wenigen Klicks übertragen“, fügte Artditi hinzu.

Crypto.com will ihren MCO Visa Kreditkartenservice auch in Kanada anbieten

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Die führende Kryptowährungs-Zahlungsplattform Crypto.com gab bekannt, dass sie die behördliche Genehmigung für ihr Visa-Kartenprogramm in Kanada erhalten hat und in Kürze MCO-Visa-Karten im Land einführen wird. 

MCO Visa-Karten sind Prepaid-Karten, die mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Litecoin (LTC), XRP und dem nativen MCO-Token von Crypto.com aufgeladen werden können. 

Das Unternehmen gab bekannt, dass Bürger Kanadas ihre Kryptokarten jetzt über einen dreiminütigen Kunden-Onboarding-Prozess und eine ID-Überprüfung in der Crypto.com-App buchen können.

Dies geschieht nur wenige Tage, nachdem das Unternehmen angekündigt hat, seine MCO Visa-Kartendienste in 27 Ländern der Europäischen Union sowie in der Schweiz, im Vereinigten Königreich, in Island und in Norwegen auszuweiten. Das Unternehmen fügte bereits 2018 Dienstleistungen für Singapur hinzu und startete im Juli 2019 in den USA.

Nach seiner Expansion in europäische Länder behauptete das Unternehmen, seine Karte sei die am weitesten verbreitete Kryptokarte der Welt. Im Gespräch mit Cointelegraph sagte Kris Marszalek, CEO von Crypto.com, dass das ultimative Ziel darin bestehe, die Karte weltweit verfügbar zu machen.

Kryptokarten können die Akzeptanz massiv beeinflussen

Debit- und Kreditkarten in Kryptowährung werden immer häufiger verwendet, da Benutzer Kryptowährungen ausgeben können, ohne sie manuell in Fiat-Währung umtauschen zu müssen. 

Heutzutage akzeptieren Millionen von Händlern auf der ganzen Welt Kartenzahlungen, wobei Visa und Mastercard die gängigsten Zahlungsdienstleister sind. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Anbietern von Zahlungslösungen bei der Entwicklung von Debit- oder Kreditkarten für Kryptowährungen können Kryptowährungsunternehmen Kryptozahlungen so einfach wie die von Fiat gestalten und so die Einführung erleichtern.

Darüber hinaus wurde die Kryptowährungsfirma Coinbase im Februar 2020 Hauptmitglied von Visa, wodurch das Unternehmen die Befugnis erhielt, eigene Debitkarten auszustellen, ohne sich auf Dritte verlassen zu müssen.

Bitcoin Suisse bedient institutionelle Kunden mit sicherer Verwaltung und Staking für Tezos

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Der große Schweizer Kryptowährungsbroker Bitcoin Suisse hat mit Blick auf seine institutionellen Kunden ihre hochsicheren Depot- und Staking-Dienste um Tezos (XTZ) erweitert.

In einer Ankündigung am 19. Mai gab Bitcoin Suisse, die ein Vermögen von über 1 Milliarde US-Dollar verwahrt, bekannt, dass sie mit ihrem Bitcoin Suisse Vault mit XTZ-Delegations- und Verwahrungsunterstützung live gehen wird. Erst im vergangenen Herbst hat dieser Tresor eine ISAE 3402-Prüfung durch PwC abgeschlossen.

Ähnlich wie bei anderen PoS-basierten Blockchains (Proof-of-Stake) können Tezos-Investoren eine Form von „Zinsen“ verdienen, indem sie ihre Token einsetzen (einzahlen), um sowohl das Netzwerk aufrechtzuerhalten als auch Belohnungen zu verdienen. 

Insbesondere bei Tezos beteiligen sich die Stakeholder am Staking- und Governance-Prozess, indem sie ihre Coins an einen Delegationsdienst ihrer Wahl „delegieren“. Nach der Delegierung werden diese Bestände in Korrelation mit dem gesamten Staking-Saldo des Dienstes festgelegt, wobei die Prämien entsprechend ausgezahlt werden, sobald sie vom Netzwerk freigegeben wurden.

Ein Sicherheitsupgrade

Bitcoin Suisses unterstützt seit Juli 2018 XTZ-Stakingdienste für seine Kunden, verwendet jedoch noch nicht den von PwC geprüften Hochsicherheitstresor. Der Broker sagt, dass immer mehr institutionelle und professionelle Investoren die Vorteile von Krypto-Assets und Krypto-Finanzprodukten, einschließlich der Möglichkeiten des Stakings, in Betracht ziehen. 

Den Vermögensverwaltern und Fondsmanagern fehlen jedoch möglicherweise das „tiefe technische Know-how“, die „spezifische Hardware“ sowie das Verständnis für die damit verbundenen Risiken, so Bitcoin Suisse. 

Roman Schnider, CFO und Head of Operations bei der Tezos Foundation, kommentierte die Einführung der von PwC-geprüften Speicherlösung von Bitcoin Suisse wie folgt:

„Tezos wurde mit grundlegenden Sicherheitsmerkmalen wie der formalen Überprüfung erstellt, die eine intelligente Vertragssicherheit auf institutioneller Ebene ermöglichen. Da sich immer mehr institutionelle Anwender und Investoren mit dem Tezos-Protokoll befassen, werden Verwahrungsdienste auf institutioneller Ebene […] ein wesentlicher Bestandteil des Ökosystems sein.“

Im vergangenen Monat war Bitcoin Suisse auch einer der Partner, die die Einführung eines neuen Bitcoin-gestützten Tokens in der Tezos-Blockchain mit dem Namen „tzBTC“ unterstützten. 

Der Gründer von Bitcoin Suisse unterstützt Proof-of-Stake nachdrücklich

Anfang dieses Jahres argumentierte der Gründer von Bitcoin Suisse, Niklas Nikolajsen, in einem Interview: “Sobald bewiesen ist, dass Proof-of-Stake gut funktioniert, ist es ein überlegenes System gegenüber Proof-of-Work.”

Im Gegensatz zum Proof-of-Work-Konsensalgorithmus, der Bitcoin zugrunde liegt, benötigen PoS-basierte Netzwerke erheblich weniger Strom, um diese aufrechtzuerhalten. 

Ungeachtet seiner positiven Ansichten über PoS als Konsensalgorithmus argumentierte Nikolajsen gegen die weit verbreitete Ansicht, dass die Energieintensität eine Achillesferse für das Bitcoin-Netzwerk darstellt.

Alles positiv! – Meinung über Bitcoin in den sozialen Medien auf Rekordhoch

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Eine Woche nach dem Halving ist die Meinung über Bitcoin (BTC) in den sozialen Medien auf einem zweieinhalbjährigen Hoch, wie neue Daten der Krypto-Marktforscher von The TIE zeigen.

Gegenüber Cointelegraph bestätigt Geschäftsführer Joshua Frank am 18. Mai, dass der Stimmungs-Score für Bitcoin, ein Maß für das Verhältnis der positiven Twitter-Einträge zu den negativen Einträgen über die Kryptowährung, aktuell auf dem höchsten Wert seit dem Jahr 2017 steht.

So heißt es in dem zugehörigen Tweet:

Die Bitcoin-Stimmung (30-tägiger Durchschnitt) liegt auf dem höchsten Wert seit 2017.

Darüber hinaus liegt das durchschnittliche 30-tägige Tweet-Volumen für Bitcoin auf Jahresrekord für 2020.

Nach dem Halving werden also nicht nur überdurchschnittlich viele positive Tweets über Bitcoin verfasst, sondern auch die Menge der Twitter-Einträge erreicht ein bisheriges Jahreshoch. So wurden allein am 17. Mai 31.111 Tweets mit Bezug zu „Bitcoin“ abgesetzt, die zudem Schlüsselwörter wie „Gold“, „Trading“ und „Halving“ beinhalten. Selbst die Namen der prominenten Persönlichkeiten Elon Musk und J.K. Rowling wurden in den vergangenen Tagen besonders häufig in Kombination mit der Kryptowährung genannt, da die Harry-Potter-Autorin am 15. Mai auf Twitter um eine Erklärung zu Bitcoin gebeten hatte, woraufhin auch der Tesla-Gründer antwortete.

Gute Stimmung gut für den Kurs?

The TIE Geschäftsführer Frank bewertet die neuen Daten als „extrem positiv für Bitcoin“, da die überwiegende Mehrheit der Wörter, die im Zusammenhang mit der Kryptowährung genutzt wurden, positiv ist. Bereits vor dem Halving hatten die Marktforscher eine „mittelstarke und positive“ Korrelation zwischen Einträgen über das Bitcoin-Halving und der Kursentwicklung gefunden.

Abschließend meint The TIE, dass das Halving zwar weiterhin für positiven Gesprächsstoff über Bitcoin sorgt, aber dass das Narrativ um Bitcoin als digitales Gold angesichts der Corona-Krise wieder zum vorherrschenden Thema wird.