Baseline-Mitbegründer: Krypto derzeit noch in einer Phase “vor CompuServe”

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John Wolpert, ConsenSys-Entwickler und Mitbegründer des Baseline-Protokolls, hat prognostiziert, dass es noch Jahrzehnte dauern würde, bis Krypto-Vermögenswerte und Distributed-Ledger-Technologien in großem Stil eingesetzt werden.

“Ich persönlich glaube, dass diese Dinge immer in 20-Jahres-Zyklen ablaufen”, so Wolpert gegenüber Cointelegraph.

“Jeder, der heute ein Unternehmen führt, sollte sich zur Ruhe setzen. Neue Leute müssen auf den Plan treten. Das haben wir auch im Mobiltelefonbereich gesehen.”

Krypto im Vergleich zum Internet vor 1980

Wolpert verglich die Entwicklung der Kryptowährung mit der Entwicklung des Internets seit dessen Einführung im Jahr 1969 und widersprach dabei den hartnäckigen Analogien zwischen Bitcoin und dem Internet der frühen 1990er Jahre.

Der ConsenSys-Entwickler hat prognostiziert, dass es noch 15-20 Jahre dauern würde, bis die Blockchain in das tägliche Leben eingebunden wird:

“Dann ist es soweit, dass ich meiner Näherin in Guatemala ein Trinkgeld für den tollen Aufnäher auf meinem Hemd geben kann, ohne dass dieses Trinkgeld auch nur zum Teil an ihren Chef geht. Das würde ich gerne erleben. Und das wird noch fünfzehn Jahre, wahrscheinlich zwanzig dauern.”

“Selbst wenn man sich eine parallele Entwicklung zwischen der Akzeptanz von Blockchain und der Verbreitung des Internets vorstellt, sind wir im Moment noch in einer Zeit vor CompuServe.”

Deutsche Bank prognostiziert 200 Millionen Krypto-Nutzer im Jahr 2030

Anfang des Jahres veröffentlichte die bekannte Deutsche Bank AG einen Bericht, der die Entwicklung von Krypto mit der Entwicklung des frühen Internets vergleicht.

Im Bericht heißt es allerdings, dass das Internet nach 8 Jahren 500 Millionen Nutzer angezogen habe, während Krypto in der gleichen Zeit 50 Millionen Nutzer gewonnen habe.

Die Deutsche Bank prognostiziert, dass Krypto-Vermögenswerte weiterhin im Vergleich mit dem Internet um 10 Prozent wachsen werde. Die Krypto-Community soll bis zum Jahr 2030 auf 200 Millionen Nutzer wachsen.

Bitcoin Billionaires: Bitcoin goes Hollywood

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Bitcoin Billionaire: So heisst der neue Hollywood Bitcoin Film.

Das leben der Winklevoss-Brüder soll bald in einem Kinofilm abgebildet werden. Die Buchvorlage trägt den Titel „Bitcoin Billionaires“ und erzählt vom Aufstieg der beiden Zwillinge in der Welt der Kryptowährungen.

Das Leben der Zwillinge eignet sich perfekt für die Leinwand, denn der Film „The Social Network“, welcher das Leben ihres ehemaligen Kommilitonen Mark Zuckerberg zeigt, konnte einige Filmpreise abräumen. Der neue Film entstammt Ben Mezrichs Buch „Bitcoin Billionaires“, welches den Aufstieg der beiden Brüder in der Welt der Kryptowährungen darstellt und die Erfolge Revue passieren lässt. Das Nachrichtenportal Deadline hat kürzlich bekanntgegeben, dass der Film vermutlich von Stampede Ventures produziert wird. Das Studio ist in Besitz von Greg Silverman, dem ehemaligen Präsidenten von Warner-Bros. Die Winklevoss-Zwillinge und Jon Berg, der zuletzt an den Blockbustern Justice League und Wonder Woman mitgearbeitet hat, sitzen hier ebenfalls mit im Boot.

Die Zwillinge kennen den Autor bereits durch das letzte gemeinsame Projekt, aus welchem das Buch „The Accidental Billionaires“ hervorging. Es diente als Vorlage für den Film „The Social Network“ und berichtet vom Rechtsstreit der beiden Brüder mit Mark Zuckerberg. Der Gründer von Facebook soll die Idee für das soziale Netzwerk von den Gründern kopiert haben. Ein US-Gericht urteilte im Jahr 2011, dass die Zwillinge teilweise im Recht liegen und sprach ihnen eine Entschädigung in Höhe von 65 Millionen US-Dollar zu. Die Handlung wird in „Bitcoin Billionaires“ fortgesetzt. Die Geschichte beginnt auf Ibiza, weil die Brüder dort erstmals mit dem Bitcoin in Berührung kamen. Sie investierten im Jahr 2013 11 Millionen US-Dollar in die neue Währung und wurden ein Jahr später zu Milliardären. Es gibt mittlerweile bereits einige Filme und Dokumentationen zum Thema Bitcoin, doch diese könnte ein echter Blockbuster werden.







Die Aktienmärkte brachen ein und der Bitcoin-Preis zog nach!

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In der Grafik können Sie sehen, dass es eventuell eine Korrelation zwischen dem Kurs von Bitcoin (dargestellt durch die grüne Linie) und den Aktienmärkten gibt. Die rote Linie repräsentiert den S&P 500 und die orange Linie den Dow-Jones-Index.

Als die amerikanischen Aktienmärkte am Donnerstag eröffneten, fiel der Bitcoin-Preis um mehr als sechs Prozent. Der Zeitpunkt dieser Entwicklung legt einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Fall der Aktienindexe und dem Bitcoin-Kurs nahe. Im Moment erholt sich der Preis jedoch wieder etwas.







Atari macht eigene Kryptowährung für E-Sports-Wetten nutzbar

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Der große Videospielhersteller Atari hat angekündigt, dass die firmeneigene Kryptowährung für Sportwetten im Gaming-Bereich nutzbar sein wird.

Dies geht aus einer offiziellen Pressemitteilung vom 12. Juni hervor, in der Atari die Zusammenarbeit mit dem E-Sports-Wettanbieter Unikrn bekanntgegeben hat.

Im Rahmen der Zusammenarbeit darf Unikrn die beliebten Atari-Videospiele Centipede, Pong und Asteroids auf der eigenen Plattform einbinden, während Atari sich im Gegenzug für den eigenen Krypto-Token die Nutzerschaft des Wettanbieters erschließen kann.

Laut Mitteilung soll die Atari-Kryptowährung auf Unikrn für Einkäufe, Wetten und Videospiele nutzbar sein. Der Unikrn Mitgründer und ehemalige Geschäftsführer von Microsoft Ventures Rahul Sood ist der Überzeugung, dass Sportwetten zukünftig ein wichtiger Faktor im E-Sports sein werden:

„Uns ist bewusst, dass Wetten eine zunehmend treibende Kraft in der Zukunft der Videospielbranche sein werden, weshalb wir uns freuen, dass die Unikrn-Community von dieser neuen Partnerschaft profitieren wird.“

Atari setzt auf Krypto

Atari ist ein Videospielhersteller, der 1972 in Kalifornien gegründet wurde und Klassiker wie Frogger, Pac-Man, Pong, Asteroids und Space Invaders entwickelt hat.

Nachdem das Unternehmen besonders in den 70er- und 80er-Jahren seine Blütezeit hatte, will Atari nun unter Zuhilfenahme von Blockchain und Krypto zu neuer Relevanz in der Branche gelangen.

Im Mai hatte sich das Unternehmen dazu mit der Blockchain-Firma Arkane zusammengetan, die auf die Entwicklung für Krypto-Tokens für Videospiele spezialisiert ist. Noch in diesem Jahr soll ein einführender Token-Verkauf (ICO) für die beiden Kryptowährungen der Kooperation stattfinden.

Hamburger Fintech Finexity öffnet Tokenisierungsplattform für Drittanbieter

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Das Hamburger Fintech-Startup Finexity hat seine 2019 gestartete Tokensierungsplattform für Drittanbieter geöffnet, wie das Unternehmen am 8. Juni per Pressemitteilung bekanntgab.

Nachfrage von Drittanbietern

“Wir wurden bereits mehrfach von anderen Unternehmen und Gründern angefragt, ob wir unsere Plattform auch für Projekte außerhalb unseres eigenen Geschäftsmodells zur Verfügung stellen”, schreibt Finexity. Man habe dann “schnell erkannt, dass grundsätzlich eine große Nachfrage nach unkomplizierten und schnellen Lösungen für Blockchain-Anwendungen” bestehe.

Über ein “Kern-Modul” könnten interessierte Unternehmen digitale Emissionen in den eigenen Web-Auftritt integrieren und damit Finexitys kompletten digitalen Zeichnungsprozess nutzen.

Finexity übernehme die Identifikation und eine “individuelle Angemessenheitsprüfung”, stelle alle begleitenden, digital signierten Vertragsdokumente bereit und werde nach der erfolgreichen Finanzierung digitale Anteile in Form von Token emittieren.

Investoren erhalten dabei Zugriff auf eine digitale Wallet zur Eigenverwahrung der Security Token wie z.B. tokenisierte Schuldverschreibungen sowie Lösungen zur Abführung der Kapitalertragsteuer.

Modularer Ansatz für Security Token Offerings

Über ein Zusatzmodul in zwei Varianten will Finexity zudem einen Marktplatz als Sekundärmarkt bereitstellen, über den Investoren ihre digitalen Anteile handeln können:

“Der Community-Marketplace bündelt alle digitalen Emissionen auf einem gemeinsamen Handelsplatz, während der Enterprise-Marketplace die Möglichkeit bietet, einer geschlossenen Investorengruppe ausgewählte Anlageprodukte exklusiv anzubieten.”

Über ein CRM-Modul (Customer Resource Management) hilft Finexity Emittenten darüber hinaus bei der Kontakt-Verwaltung und Kommunikation mit lückenlosen Nachweisen der Gesamtkommunikation.

Im Juni 2019 war Finexity als eine der ersten Blockchain-Investmentplattform für Immobilien an den Start gegangen und ermöglichte Anlegern tokenbasierte Investments in eine Wohnimmobilie in Wiesbaden.

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Die Bad Crypto Podcaster Wright und Comm bringen eine Serie der 50 bekanntesten Blockchain-Superhelden, digitale Sammelobjekte in Form von Non-fungible Token (NFT), auf der WAX-Blockchain heraus.

In einem Land vor unserer Zeit, war einst alles frei und dezentralisiert. Doch die machtgierigen Kräfte der Finsternis, die Zentralisierer, lullten die Bevölkerung ein und beherrschten sie. Das Volk litt über Jahrhunderte hinweg unter diesem bösen Regime. Doch dann entdeckte die rätselumwobene Gestalt,  Satoshi Nakamoto, eine kraftvolle neue Technologie namens Blockchain. Ein kurzer Einblick in die Storyline der neuen NFT-Superhelden-Sammelserie von den Podcastern Joe Comm und Travis Wright. 

Satoshi Nakamoto wäre hier also eine der märchenhaften Figuren der sogenannten Blockchain-Heroes, eine NFT-Serie der 50 einflussreichsten Persönlichkeiten  der Blockchain-Community. Dargestellt als Superhelden sind die Blockchain-Heroes ein Teil einer neuen digitalen Sammelkartenserie,  die über die Worldwide Asset eXchange (WAX)-Blockchain läuft. Eine witzige Parodie unterschiedlicher Krypto-Stars. Darunter sind bekannte Erfinder, Verteidiger, Erbauer und Unterstützer der Industrie.

Die erste Serie in 28 Stunden ausverkauft

Joel Comm und Travis Wright, Hosts des Bad Crypto Podcast, dachten sich die kreative Serie aus. Bisher wurden die endgültigen Namen der Charaktere, außer Lady Lightning”, Captain Currency” und Data Avenger”, nur spekuliert. Die vollständige Enthüllung findet am 4. August von Comm und Wright in einem Livestream auf Youtube statt.

Seit mehreren Monaten hätten die beiden an non-fungablen Tokens für [ihre] Podcast-Hörer herumprobiert”. Im Mai diesen Jahres arbeiteten sie zunächst mit der amerikanischen Firma Topps zusammen und brachten eine erste Serie der Garbage Pail Kids – populäre Sammelkarten aus dem Jahr 1985 – im digitalen Format auf der WAX-Blockchain heraus. Die Karten waren in weniger als 28 Stunden ausverkauft und wurden sogar auf einem Sekundärmarkt für das 25-fache verkauft.

Weil WAX  die Idee der Podcaster so gut findet, fördern sie das Projekt finanziell durch WAX Labs. WAX ist eine globale Plattform auf Blockchain-Basis für mehr als 400 Millionen Spieler. Sie soll es Nutzern ermöglichen, virtuelle Marktplätze zu schaffen, auf denen sie ihre Gaming-Assets über einen dezentralen Marktplatz verkaufen und kaufen können. 

Sport, NFT und Blockchain: ein gutes Match 

Es ist nicht neu, dass Sportvereine und Organisationen Kooperationen mit Blockchain-Start-ups abschließen. Beispielsweise hatten Fußball Clubs in der Vergangenheit Lizenzen an Krypto-Start-ups verkauft, um Blockchain Merchandising oder den Ticketverkauf zu organisieren. Auch das Unternehmen hinter den bekannten Digital Collectibles CryptoKitties, Dapper Labs, hat nun in Brasilien einen Patentantrag eingereicht, der es in Kooperation mit der National Basket Association (NBA) ermöglichen soll, digitale Sammelobjekte in Form von Non-fungible Token (NFT) herauszugeben.

Innovations-Hub von Telefonica Wayra fördert Blockchain-, IoT, und KI-Startups

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Der Telekommunikationsanbieter Telefonica hat über seinen Innovations-Hub Wayra mit Sitz in München ein Förderprogramm für Startups aus den Bereichen Blockchain, Internet der Dinge (IoT), Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) aufgelegt. Dies gab Wayra am 28. Mai auf seiner Webseite bekannt.

Als Frühphasen-Investitionsarm unterstützt Wayra technologieorientierte Startups und verfolgt ein “Venture-Client”-Modell, bei dem die Muttergesellschaft Telefonica als Kunde für die Produkte der Startups fungiert. 

Software-Ressourcen für Blockchain-Projekte

Für die Teilnahme ausgewählte Blockchain-Startups erhalten von Wayra Zugang zu Telefonicas TrustOS-Modulen für die Entwicklung ihrer Produkte. Dabei handelt es sich um eine Hybridlösung zur Kombination öffentlicher und privater Netze mit Fokus auf hohe Skalierbarkeit.

Interessierte Startups können sich über das Bewerbungsportal des Aktivierungsprogramms bis zum 22. Juni registrieren.

Blockchain-Engagement von Telefonica

Telefonica engagiert sich bereits länger im Blockchain-Bereich. Eine eigene, Hyperledger-basierte Blockchain des Unternehmens ist seit Januar auch von rund 8.000 Unternehmen auf dem spanischen Heimatmarkt des global operierenden Konzerns nutzbar.

Zusammen mit den Netzbetreibern Deutsche Telekom, T-Mobile US, Orange und der Industrievereinigung GSMA erprobt Telefonica derzeit zudem eine Blockchain-Lösung für das Roaming, welche Rabattvereinbarungen zwischen Mobilfunkbetreibern vereinfachen und sicherer abwickeln soll.

Brave: Partnerschaft mit K-Pop-Gruppe BTS für limitierte Edition für Japan

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Der Krypto-Webbrowser Brave arbeitet mit der koreanischen Popgruppe BTS und Rush Gaming zusammen, um eine limitierte Ausgabe seines Browsers für die japanische Bürger anzubieten.

Die japanische Zeitung Nikkei berichtete am 5. Juni, dass der Brave Browser und die K-Popgruppe BTS, auch bekannt als die Bangtan Boys, einen Browser ausschließlich für Nutzer in Japan entwickelt haben. Das ist die erste bekannte Zusammenarbeit zwischen einem auf Datenschutz ausgelegten Browser wie Brave und einer K-Pop-Boyband. 

Laut Nikkei wollen die beiden einen neuen Berührungspunkt zwischen Idolen und Fans schaffen. Nutzer des Limited-Edition-Browsers können Punkte sammeln, indem sie sich Anzeigen ansehen. Damit unterstützen sie E-Sport-Teams von Rush Gaming.

Brave wird immer beliebter

Der Brave Browser ist ein Open-Source-Webbrowser, der den Datenschutz verbessert und aufdringliche Werbung und Tracker blockiert. Der Browser bietet ein optionales Anzeigesystem, das auf der Ethereum-Blockchain und dem firmeneigenen Basic Attention Token (BAT) basiert.

Cointelegraph berichtete kürzlich, dass die Zahl der monatlich aktiven Benutzer des Browsers im vergangenen Jahr um 125 Prozent gestiegen sei und sich Ende Mai auf 15,4 Millionen Nutzer belief. In einer kürzlichen Episode des Podcasts Joe Rogan Experience in der es um Datenschutz und Sicherheit ging, empfahl der Moderator Millionen von Zuhörern, Brave zu nutzen.

Kritik für Binance Affiliate-Link-Autofill

Obwohl das erklärte Ziel von Brave der Datenschutz ist, wurde die Plattform kürzlich für unschöne Methoden kritisiert. 

Twitter-Nutzer aus der Krypto-Branche bemerkten, dass der Browser automatisch einen Affiliate-Link in seine Adressleiste einfügte. Dies geschah immer, wenn man auf die Webseite der führenden Kryptobörse Binance und ihrer US-Tochter Binance.US zugreifen wollte. Der Brave-Mitbegründer Brendan Eich sagte, das wäre ein “Fehler” gewesen und versprach, die Funktion, die das automatische Einfügen ausführte, zu entfernen.

Japan: Hausbauer nutzt Blockchain zur Vereinfachung von Mietverträgen

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In Japan plant einer der größten Hausbauer, Verträge für bestimmte Mietwohnungen auf die Blockchain zu bringen.

Laut einer Ankündigung vom 8. Juni auf der Webseite des Unternehmens, teilte Sekisui House mit, dass die Firma Blockchain für Mietverträge, auch für Strom und Gas, verwenden wolle. Die Maßnahmen werden bis zum März 2021 umgesetzt.

Benutzer, die in “Shamaison”-Mietwohnungen wohnen, können ihre Telefonnummern und Adressen registrieren lassen und die Immobilie betreten, ohne einen Immobilienmakler kontaktieren zu müssen. Die derzeitige Technologie ermöglicht es Kunden von Sekisui House, Türen allein mit ihren Smartphones zu öffnen und zu schließen.

Auf dem Weg zur direkten Vermietung

Hausbauer in anderen Ländern arbeiten ebenfalls darauf hin, dass Mietverträge für Immobilien auf der Blockchain registriert werden. Cointelegraph berichtete im Juni 2019, dass Regulierungsbehörden in Malta verlangten, dass Verträge auf einer Blockchain registriert werden müssen, um sie vor Manipulationen zu schützen und nur autorisierte Zugriffe zu gewährleisten. 

Im Juli 2019 gab die japanische Blockchain-Firma bitFlyer Blockchain bekannt, sie habe eine Partnerschaft mit der Sumitomo Corporation geschlossen. Sie gründeten daraufhin ein Immobiliengeschäft auf Basis von Smart Contracts, das über ihre hauseigene Miyabi-Blockchain funktioniert.

Sekisui House begann im Jahr 2017 in Zusammenarbeit mit KDDI und Hitachi mit dem Aufbau eines Immobilien-Informationsverwaltungssystems, das mit Blockchain arbeitet. Das Unternehmen ist Mitglied von Nexchain, einem Konsortium von Unternehmen, die Informationen unter anderem über die Blockchain austauschen.

Hisashi Oki von Cointelegraph Japan hat an diesem Artikel mitgewirkt.

Saudische Zentralbank verteilt Corona-Hilfen über Blockchain-Technologie

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Die Regulierung von Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen ist keine leichte Sache. US-Behörden suchen nun Hilfe.

Die Bitcoin-Regulierung ist auf internationaler Ebene nach wie vor ein Flickenteppich. Unklare Regelungen zur Einordnungen von Token, keine eindeutigen Richtlinien zur Besteuerung oder Behördenzugehörigkeit bestimmen das Feld.

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, hat das Office of the Comptroller of the Currency, eine US-Regulierungsbehörde, nun um Feedback der Öffentlichkeit gebeten. Sie sucht unter anderem Unterstützung, um einen besseren Überblick für digitale Aktivitäten von Nationalbanken zu finden, aber auch für Aktivitäten, die mit Kryptowährungen und digitalen Assets zu tun haben.

In diesem Zusammenhang hat die Behörde vergangene Woche zwei Aufrufe veröffentlicht, in der sie ankündigt, dass es bald zu einer Änderung der internen Richtlinien kommen wird. Die Behörde stellt dabei die folgenden Fragen an die Öffentlichkeit:

Welche Arten von Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen oder Kryptoassets beschäftigen Finanzdienstleistungsunternehmen oder Bankkunden? Inwieweit wirkt sich das Kundenengagement bei kryptorelevanten Aktivitäten auf Banken und die Bankbranche aus? Was sind die Barrieren oder Hindernisse […] für die weitere Einführung von kryptorelevanten Aktivitäten in der Bankenbranche? Gibt es spezifische Aktivitäten, die in der aufsichtsrechtlichen Beratung angesprochen werden sollten, einschließlich Vorschriften?

Bitcoin-Regulierung in Deutschland

Auch in Deutschland ist die Regulierung von Bitcoin und Krypto-Assets nicht ganz eindeutig. Der Branchenverband Bitkom setzt sich hier vermehrt für klarere Richtlinien ein.

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