Africa erlebt eine Krypto-Renaissance

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Die Einführung von Krypto macht in Afrika bedeutende Fortschritte, da Krypto-Besitz, Handelsvolumen und Regulierung in Richtung einer Massenakzeptanz deuten.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von Arcane Research und Luno ergab, dass Uganda, Nigeria, Südafrika, Ghana und Kenia bei der Google-Suche nach dem Wort “Bitcoin” häufig zu den Top-10-Ländern gehören.

Der Bericht beschreibt den Kontinent als “eine, wenn nicht die vielversprechendste Region für die Einführung von Kryptowährungen” und betont Afrikas Kombination aus geringer vorhandener Krypto-Akzeptanz und einer “enormen” Domain-Möglichkeit.

Die Unternehmen betonen, dass Afrika eine junge Bevölkerung, häufige Währungskrisen und Währungsversagen, große Bevölkerungsgruppen ohne oder mit nur schlechter Bankverbindung sowie teuer Zahlungsmittel aufweist.

Südafrika steigt zum Krypto-Hub auf

Während Nigeria das Handelsvolumen des Kontinents seit langem dominiert, hat der Bericht herausgestellt, dass Südafrika mit 13% den höchsten Anteil an Kryptowährungsbesitz oder -nutzung unter Internetnutzern in Afrika aufweist, gefolgt von Nigeria mit 11%.

Weltweit liegt Südafrika an fünfter Stelle bei der Einführung von Krypto.

In der vergangenen Woche verzeichnete Südafrika sein zweitstärkstes wöchentliches Volumen auf dem Peer-to-Peer-Bitcoin-Markt ((BTC) Localbitcoins, wobei BTC im Wert von fast 1,65 Millionen US-Dollar die Besitzer wechselte.

Wöchentliches Handelsvolumen von Localbitcoins: Coin.dance

Wöchentliches Handelsvolumen von Localbitcoins: Coin.dance

Der Anstieg der Handelsaktivität führte letzte Woche dazu, dass Südafrika bezüglich des P2P-Gesamtvolumens Kenia überholte. Das Handelsvolumen zwischen Localbitcoins und Paxful betrug 1,95 Mio. US-Dollar.

Im vergangenen Monat hat die südafrikanische Finanzaufsicht ein Grundsatzdokument herausgegeben, in dem behauptet wird, dass Krypto-Assets und -Aktivitäten in Bezug auf virtuelle Währungen „nicht länger außerhalb des regulatorischen Bereichs bleiben können“.

P2P-Volumina steigen in ganz Afrika

Der nigerianische P2P-Handel erholt sich auf Rekordhöhen und produziert einen kombinierten wöchentlichen Handel von 9,2 Mio. US-Dollar.

Der kenianische Handel hat in letzter Zeit ebenfalls einen Anstieg verzeichnen können. Der Handel auf Localbitcoins zwischen BTC und dem kenianischen Schilling brachte zum dritten Mal in Folge die zweitstärkste Woche seit Bestehen.

Marokko und Ägypten haben in den letzten Wochen ebenfalls eine Rekordhandelsaktivität verzeichnet.

Die Volumensteigerung auf dem gesamten Kontinent hat auch dazu geführt, dass das P2P-Volumen aus Afrika südlich der Sahara zum ersten Mal das Volumen Lateinamerikas überboten hat.

Blockchain tragen wichtige Rolle bei Zusammenspiel von Virtual Reality und Sozialen Medien

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Die Virtual-Reality-Medienplattform Sensorium hat ihre Mitgliedschaft im Global Blockchain Business Council (GBBC) bekannt gegeben – einem in der Schweiz ansässigen gemeinnützigen Branchenverband für Blockchain.

Sensorium wird am 28. Mai am bevorstehenden virtuellen Forum von GBBC teilnehmen, in dem der Technologiedirektor des Unternehmens, Alex Blagirev, seine Prognosen präsentieren wird. Hauptthema dabei wird die Veränderung durch virtuelle soziale Medien sein.

Cointelegraph sprach mit einem Vertreter des GBBCs über die Schnittstelle zwischen Sozialen Medien und Virtual Reality (VR) und die Rolle, die Blockchain in der Zukunft des Sektors spielt.

DLT schützt das Urheberrecht für Benutzerinhalte

Ein GBBC-Vertreter erklärte, dass die Konvergenz von VR und sozialen Medien bereits an Fahrt gewinnt, und stellte fest, dass große Plattformen wie Facebook „den Nutzern neue Möglichkeiten bieten, Inhalte zu teilen und zu erleben“.

„In diesem Zusammenhang wird die Blockchain-Technologie wahrscheinlich eine wichtige Rolle bei der Schaffung digitaler Assets und einer virtuellen Online-Wirtschaft spielen”, sagte der Vertreter weiter.

“Darüber hinaus könnte die Blockchain-Technologie zum Schutz von Eigentum und Urheberrecht sowie zur Schaffung neuer Werbemodelle in virtuellen Welten eingesetzt werden, so wie dies bereits in der realen Welt der Fall ist.”

Blockchain kann Identitätsdiebstahl in sozialen Medien bekämpfen

Brian Kean, CCO von Sensorium, betonte die Sicherheitsvorteile der Distributed Ledger Technologie (DLT) und erklärte:

Identitätsdiebstahl, gefälschte Konten usw. werden weitgehend beseitigt, da menschliche Teilnehmer in der sozial-virtuellen Welt ihre Identität über die Blockchain verifizieren müssen.

Kean gab außerdem bekannt, dass Blockchain auch verwendet wird, um “die Zahlung für erstellte Inhalte von Drittanbietern zu erleichtern”.

Sensorium will politische Entscheidungsträger über das GBBC erreichen

Als GBBC-Mitglied wird Sensorium an einer Reihe von GBBC-Aktivitäten teilnehmen, die darauf abzielen, „die Einführung der Blockchain-Technologie voranzutreiben und Regulierungsbehörden, politische Entscheidungsträger und Führungskräfte über die Vorteile der Technologie aufzuklären“.

Die beiden Entitäten begannen ihre formelle Zusammenarbeit beim Flaggschiffevent der GBBC, dem Blockchain Central Davos, an dem Sensorium teilnahm.

“Wir haben den Abend mit einer speziellen Demo der VR-Plattform von Sensorium und einem Auftritt des GBBC-Botschafters für Kunst und Musik sowie ehemaligen Schlagzeugers von Guns N’Roses, Matt Sorum, abgeschlossen”, fügte der GBBC-Sprecher hinzu.

Digitale Krankenakte – VeChain testet Corona-App

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Im Kampf gegen das Corona-Virus setzen die Unternehmen VeChain und I-Dante auf eine digitale Krankenakte. Als Blockchain-basierte Smartphone-App soll diese die Ergebnisse von Corona-Tests sicher verwahren. Indes geht die Suche nach Technologielösungen gegen die Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 weiter.

Gerade in Krisenzeiten geht es in der Verwaltung schnell drunter und drüber. Dies kann fatal sein – gerade, wenn es um die Gesundheitsdaten von Patienten bei Ärzten und Krankenhäusern geht. In der anhaltenden Corona-Pandemie wollen die Entwickler von VeChain solche Situationen mit einer Blockchain-basierten digitalen Krankenakte vermeiden.

Dies verkündet VeChain in der vergangenen Woche in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem Unternehmen I-Dante, das ebenfalls an der Entwicklung der Software beteiligt ist. Ihre E-HCert getaufte App soll per Blockchain die erhobenen Ergebnisse von COVID-19-Tests sicher und für alle involvierten Krankenhäuser und Ärzte zugänglich verwahren.

Es besteht ein dringlicher Bedarf an der Sammlung vertrauenswürdiger und standardisierter verschlüsselter Gesundheitsdaten, die sicher zwischen mehreren Parteien geteilt werden können. Hierbei fällt die erste Wahl auf die Blockchain-Technologie. [Diese] bietet Unternehmen bessere Möglichkeiten, ihre Systeme für Gesundheitsdaten zu überprüfen, das Workflow-Design zu optimieren und gleichzeitig jedem Patienten die sichere Aufbewahrung und Weitergabe ihrer Krankenakte zu ermöglichen,

werben die Unternehmen für die Smartphone-App. Zunächst soll diese in einer Klinik auf Zypern getestet werden. Wie lange der Testlauf dauern soll und welche nächsten Schritte daraufhin geplant sind, lassen die Entwickler in ihrer Pressemitteilung offen.

Corona-Apps wie Sand am Meer – wann gelingt der Durchbruch?

Derweil hält die Debatte an: Unter welchen Voraussetzungen können Veranstaltungen wieder stattfinden? Wann können Kneipen und Restaurants öffnen? Wie kann ein Stück Normalität ins Wirtschaftsleben zurückkehren? Diese Fragen bestimmten die Diskussion.

Vielerlei Hoffnungen lasten in diesem Zuge auf Smartphone-Apps, die den Weg zurück in den gewohnten Alltag bahnen sollen. Auch aus dem Krypto-Space liegen indes zahlreiche Vorschläge für den Kampf gegen das Virus vor. Dabei setzen die unterschiedlichen Lösungen von Socios.com, Vottun oder TIXnGO auf Blockchain-basierte Passdokumente, die die Immunität ihrer Nutzer garantieren sollen.

Dass Not kreativ macht, zeigt auch die Kryptographie-Software von IBM. Mithilfe seiner Blockchain-Lösung will der Software-Riese für eine nachhaltiges Versorgungslage von Gesundheitsgeräten sorgen. Die App des niederländischen Public Health Blockchain Consortium wiederum soll nichtinfizierte Personen über ihre Bewegungsprofile vor möglichen Ansteckungsgefahren schützen.

Abseits solcher Anstrengungen wartet man hierzulande weiter auf die seit längerem angekündigte Tracing-App. Gemeinsame europäische Initiativen waren zuletzt an Bedenken gegenüber der Datenzentralisierung gescheitert. Nun sollen es Telekom und SAP richten. Der Starttermin für die App ist für Mitte Juni anvisiert. Ob die Unternehmen dabei Erkenntnisse aus der Blockchain–Forschung einfließen lassen, bleibt abzuwarten.

Wie eine Technologie die Welt verändern wird – Blockchain in Afrika (Teil III / III)

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Dieser Artikel ist der finale Teil der „Wie eine Technologie die Welt verändern wird – Blockchain in Afrika“ Reihe von Juri Maibaum. Um zu den vorherigen Teilen zu gelangen, geht es hier zu Teil I und hier zu Teil II.

Decentralized Finance

Unter dem Begriff Decentralized Finance kann man alle heutigen Finanzapparate und Vorgänge verstehen, die durch neue Innovationen dezentralisiert werden können. Jeder Nutzer kann in diesem System zur eigenen Bank werden, er kann also Geld verleihen, versenden, empfangen und investieren. Die bürokratische zentrale Instanz, die heutzutage eine Bank darstellt, fällt hierbei vollkommen weg. Gerade die Menschen, die bisher kein Bankkonto hatten, würden davon profitieren. Genauer gesagt, zwei Milliarden Menschen, die heutzutage kein Bankkonto haben und somit keinen Zugang zum Finanzsystem. Viele davon leben in Afrika.

Konkrete Lösungsansätze

Das wunderbare an Decentralized Finance, kurz DeFi, sind die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Eine Möglichkeit sind Flashloans. Auf AAVE, was ein Lendingprotokoll auf der Ethereum-Blockchain ist, können Menschen in kürzester Zeit beliebige Summen von Geldern leihen. Das Ganze funktioniert so: Der Benutzer hält auf den Märkten nach Arbitragemöglichkeiten Ausschau. Wenn der Nutzer beispielsweise auf einer Exchange einen günstigen Bitcoin-Wechselkurs entdeckt, kann er zum AAVE-Protokoll gehen. Denn AAVE hält einen riesigen Pool voller Ether und Tokens zurück. Der User kann sich nun einen Betrag von Ether zeitweise leihen. Innerhalb der Zeit, in der ein neuer Block auf der Ethereum-Blockchain geminet (oder künftig gestaked) wird, hat er die Möglichkeit, einen guten Deal abzuschließen. Macht der User durch den Geldumtausch einen Gewinn, geht der geliehene Betrag an das Lendingprotokoll zurück, den restlichen Betrag, der aus dem Gewinn hervorgeht, kann der User behalten.

Schafft der User es nicht einen Deal in der Zeit der Blockerstellung abzuschließen, geht der Kredit automatisch zurück an das Lendingprotokoll. Ist der User dabei einen schlechten Deal abzuschließen, also, dass der geliehene Betrag an Ether entwertet wird, wird die Transaktion ebenfalls automatisch zurückgezogen und blockiert.

Worum es hier geht, ist, dass Menschen unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder finanziellem Wohlstand, Geld leihen und handeln können. Menschen, die zuvor keine Perspektive und keinen Wohlstand in irgendeiner Art hatten, haben nun die Möglichkeit, durch den Zugang zu einem dezentralen Finanzsystem, sich eigenständig aus einer Krise zu befreien. Die einzige Vorraussetzung ist mit JavaScript umgehen zu können, aber das ist beispielsweise für viele Kenianer oder Nigerianer überhaupt kein Hindernis.

Ein unabhängiges Finanzsystem

Zum anderen stellen ICOs eine Möglichkeit für Unternehmer dar, da sie auf der Ethereum-Blockchain ihr angehendes Unternehmen darstellen können. Investoren können dem Unternehmer nun liquides Geld, in Form von Ether, zur Verfügung stellen. Im Gegenzug erhalten die Investoren Tokens von dem Unternehmen.

Das System, welches hier beschrieben wird, ist keineswegs neu. Es funktioniert wie ein Unternehmen heute, das sich Investoren gegenüber öffnet und im Gegenzug Aktien ausgibt, nur eben auf einer digitalen und effizienteren Art und Weise. Mit diesem System reicht es für Menschen schlichtweg eine gute Idee zu haben, um ein Unternehmen zu gründen und Arbeitsplätze zu schaffen. Auf diese Art und Weise könnten tausende Unternehmen neu gegründet werden, die für mehr Wohlstand in manch afrikanischen Regionen sorgen würden.

Auf der anderen Seite ist es natürlich offensichtlich, dass sich viele afrikanische Länder von der finanziellen Abhängigkeit westlicher Länder loseisen könnten. Wenn sich Kryptowährungen durchsetzen, wäre keine afrikanische Währung mehr an den Euro gekoppelt, der Dollar wäre nicht mehr die Ankerwährung der Welt, was bedeuten würde, dass lokale Finanzkrisen sich nicht mehr unbedingt global verbreiten und auf sowieso schon geschwächte Länder einwirken. Einige wenige Personen können nicht mehr darüber entscheiden, wann wie viel Geld gedruckt wird, was Auswirkungen auf die ganze Welt hat. Alles in allem wird die Welt fairer und Länder, die derzeit wirtschaftlich gesehen hinterherhinken, werden den Abstand deutlich verkürzen und endlich Unabhängigkeit erlangen.

Fazit

Als ich am Flughafen am Gate für meinen Rückflug nach Frankfurt sitze, bin ich überglücklich. Zwar habe ich gesehen, was die restliche Welt diesem wunderschönen Kontinent angetan hat und antut. Doch die Hoffnung in mir überwiegt, dass es Afrika mit seiner neuen, vielversprechenden Generation schafft, die Machtverhältnisse der Welt zu ändern.

Coinbase übernimmt Verwahrung des Exchange-Tokens der FTX

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Die Kryptobörse Coinbase hat am 22. Mai bekanntgegeben, dass sie die Depot-Dienstleistungen für den Exchange-Token (FTT) der Handelsplattform FTX übernehmen wird. Die FTX ist eine Handelsplattform für Krypto-Derivate, an der wiederum die Kryptobörse Binance beteiligt ist.  

Coinbase Custody, der Depot-Service von Coinbase, ist somit für die Verwahrung der auf dem ERC-20 Standard basierenden FTT-Tokens zuständig, die auf der FTX für die Abwicklung von Handelsgeschäften genutzt werden.

Wie Coinbase im Rahmen der Bekanntgabe mitteilt, ist die FTX „der bisher größte Kunde“.

Zudem weist die Kryptobörse darauf hin, dass in den nächsten Tagen mehrere große Transaktionen an FTT-Tokens auf der Blockchain verzeichnet werden könnten, bei denen es sich jedoch lediglich „um genau bewachte Transfers der FTT-Gelder in die sicheren Offline-Speicher von Coinbase Custody handelt“.

FTX expandiert in die USA

Anfang des Monats hatte die FTX zuletzt eine Kryptobörse speziell für den amerikanischen Markt gegründet.

Um die Expansion in die USA voranzutreiben, hatte sich die FTX zuvor eine entsprechende Zulassung für Zahlungsdienstleister von der Aufsichtsbehörde FinCEN gesichert. Es ist davon auszugehen, dass die Krypto-Handelsplattform bald noch weitere benötigte Lizenzen ersucht.

In diesem Zusammenhang hat FTX bereits bestätigt, eine sogenannte BitLicense in New York beantragt zu haben, die ihr eine Befugnis für die Region einräumen würde.

Auf der Handelsplattform kann zwischen dem US-Dollar und den Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Bitcoin Cash (BCH), Paxos Gold (PAXG) und Tether (USDT) gehandelt werden.

FTX.US, der amerikanische Ableger der Kryptobörse, will zukünftig noch weitere Landes- und Kryptowährungen ins Angebot nehmen. Zudem soll für qualifizierte Trader auch sogenanntes „Margin-Trading“ möglich sein.

Ein schneller Aufstieg

Seit ihrer Gründung vor knapp 12 Monaten hat sich die FTX inzwischen als eine der führenden Plattformen für den Handel von Krypto-Derivaten etabliert. So hat sie allein gestern ein Tagesvolumen von 250 Mio. US-Dollar verzeichnet.

Im Dezember konnte sich die FTX eine „strategische Investition“ von Binance sichern, wobei der genaue Betrag der Investitionssumme nicht offengelegt wurde.

Will Binance das größte blockchainbasierte Reisebüro schaffen?

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Die Zusammenarbeit zwischen Travala.com und dem von Binance unterstützten TravelByBit kann zur Schaffung der größten blockchainbasierten Online-Buchungsplattform führen.

Binance steigt tiefer in die Reisebranche ein

Zwei der führenden blockchainbasierten Online-Reiseplattformen, Travala.com und das von Binance unterstützte TravelByBit, kündigen ihre strategische Zusammenarbeit an, um ihre Wurzeln in der Reisebranche zu erweitern. Travala.com ist eine führende blockchainbasierte Plattform zur Buchung von Unterkünften, während das von Binance unterstützte TravelByBit ein kryptofreundliches Flugbuchungsportal ist.

Beide Plattformen erlauben es den Benutzern derzeit, Zahlungen sowohl in Kryptowährungen als auch in Fiat vorzunehmen. Zu den Kryptowährungen, die für Zahlungen unterstützt werden, gehören Bitcoin, Ethereum, Litecoin, BNB und BUSD. Zusätzlich hat Travala.com seine native Kryptowährung AVA, die den Benutzern Zugang zu verschiedenen Rabatten und Boni bietet. Darüber hinaus erhält der Benutzer für alle Buchungen, die auf Travala.com getätigt werden, 2% zusätzliche Cashback in AVA Capital.

Als ersten Schritt werden die beiden Unternehmen ihr Angebot marktübergreifend vermarkten, und zu einem späteren Zeitpunkt wollen sie eine Agentur aufbauen, die es den Nutzern ermöglichen würde, bei über 2 Millionen Hotels und 600 Fluggesellschaften zu buchen.

Binance investierte im Oktober 2018 über 2,5 Millionen Dollar in das in Australien ansässige Unternehmen TravelbyBit. Damals sagte der CEO von Binance, Changpeng “CZ” Zhao: “Es gibt nichts Besseres, als seine Kryptos auf Reisen benutzen zu können, kurz nachdem man in einem fremden Land gelandet ist, in dem man möglicherweise nicht über die Landeswährung verfügt.

In seiner Rede zu dieser neuen Zusammenarbeit sagte Juan Otero, CEO von Travala.com:

“Wir könnten nicht aufgeregter sein, unsere Kräfte mit TravelbyBit zu vereinen, das von Binance unterstützt wird und durch die Bereitstellung blockchainbasierter Online-Reisebuchungsdienste ständig die Einführung von Kryptographie erreicht und vorangetrieben hat. Wir teilen ähnliche Werte mit Binance und TravelbyBit und stimmen voll und ganz mit unserer Vision für die Zukunft einer massiven Einführung von Kryptowährungen überein.”

©Bild via Pixabay / Lizenz

Südkorea: Universität Suseong gründet neuen Blockchain-Campus

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Die südkoreanische Universität Suseong ist am 22. Mai eine Kooperation mit KORAIA, dem südkoreanischen Verband für Künstliche Intelligenz, eingegangen, um gemeinsamen einen universitären Blockchain und K.I. Campus in Daegu aufzubauen.

Laut der entsprechenden Pressemitteilung, die über Money Today veröffentlicht wurde, soll die in Daegu ansässige Universität im Zuge dessen eine neue Fakultät für Künstliche Intelligenz, Big Data, Cloud-Technologien und Blockchain gründen. Ab 2021 können sich dann erstmals Studenten für das neue Lehrangebot einschreiben.

Corona-Krise beschleunigt den Wandel

Kim Kun-woo, der Planungsdirektor der Universität, zeigt sich höchst erfreut über die Ankündigung, da er, ausgelöst durch die Corona-Krise, einen „rasanten“ gesellschaftlichen Wandel zu Künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie wahrnimmt.

Des Weiteren heißt es in der Mitteilung, dass mehrere in Daegu ansässige Blockchain-Unternehmen bereits ihre Unterstützung zugesagt haben, um Lehrveranstaltungen abzuhalten und Praktikumsplätze für die Studenten anzubieten.

Südkorea will „große Chance“ wahrnehmen

Südkorea öffnet sich also weiter für Blockchain, wobei die Regierung mit ihrer fördernden Haltung gegenüber der Technologie die treibende Kraft ist.

Wie Cointelegraph am 17. April berichtet hatte, meinte Koo Yun-cheol, der stellvertretende Finanzminister, zuletzt, dass der Blockchain-Markt eine „große Chance“ für Südkorea darstellt, weshalb er die Wirtschaft des Landes auffordert, zunehmend in diese Richtung zu arbeiten.

Zudem haben zwei südkoreanische Ministerien am 17. März angekündigt, bis zu 3,2 Mio. US-Dollar an Investitionsgeldern für heimische Blockchain-Startups zur Verfügung zu stellen.

5 versteckte Nachrichten auf der Bitcoin Blockchain

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Bitcoin ist darauf optimiert, Wert möglichst ressourcenschonend zu verschicken. So mancher nutzt wertvollen Block Space trotzdem für allerlei anderen Schabernack.

1. Der Genesis Block

Als Hartgeld konzipiert, steht Bitcoin in in Konkurrenz zu Fiatgeld – und vertritt damit eine neue Art Finanzsystem. Damit es in dieser Hinsicht keine Missverständnisse gibt, hat Bitcoins Schöpfer, Satoshi Nakamoto, diesen berühmten Satz auf dem Genesis Block hinterlassen:

The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks.

Gemeint war ein Zeitungsartikel, der das Cover der Times-Ausgabe vom 3. Januar 2009 schmückt. Da der erste Bitcoin Block ebenfalls am 3. Januar 2009 geschürft wurde, dient die Nachricht auch als eine Art Time Stamp.

Zudem gibt sie Aufschluss darüber, welch Geistes Kind der BTC-Schöpfer ist. Schließlich handelt der zitierte Times-Artikel von weiteren britischen Bankenrettungen im Zuge der Finanzkrise 2008.

Der rohe Datenblock.

2. Der Halving Block

Am 12. Mai 2020 war es so weit: Der Block Subsidy, also der größte Teil der Miner-Entlohnung halbierte sich zum dritten Mal. Anstatt 12,5 BTC erhalten Miner ab sofort nur noch 6,25 BTC je geminten Block.

Obwohl diese drastische Reduktion des Block Rewards so manchem Miner Kopfschmerzen bereiten dürfte, scheinen diese ihren Humor nicht eingebüßt zu haben. Denn ähnlich wie auf dem Genesis Block, war auch in Block 629.999, also dem letzten Block der vergangenen Epoche, eine Nachricht versteckt.

Damit nimmt F2Pool eindeutig Bezug auf Bitcoins Schöpfer – und weist noch einmal darauf hin, wieso es BTC überhaupt gibt.

3. Lebenszeichen von Assange

Das Schöne an der Bitcoin Blockchain ist, dass Einträge, einmal bestätigt, ein felsenfestes Stück Menschheitsgeschichte ergeben. Dieses Feature der Kryptowährung Nr. 1 hat sich 2017 auch die Nachrichtenplattform Wikileaks zunutze gemacht.

Nachdem Gerüchte auf dem Imageboard 8Chan über Julian Assanges Tod die Runde machten, sah sich Wikileaks zu einer ungewöhnlichen Aktion gezwungen. Über Bitcoin-Adressen, die nachweislich zur Organisation gehören, hat Wikileaks die folge Nachricht publiziert:

were fine 8chan post fake

Dabei hat die Nachrichtenorganisation 0,5 BTC an verschiedene Adressen geschickt, die so modelliert wurden, dass sie benannte Nachricht ergeben.

4. Fröhliche Weihnachten auf der Blockchain

Dass Bitcoins Blockchain wahre Kunstwerke enthält, zeigt das Projekt Messages from the Mines. Mithilfe von ASCII Codes (American Standard Code for Information Interchange) lassen sich sogar Bilder per Bitcoin verschicken. Das wohl eindrucksvollste schrieb der Bitcoiner H. Classen am 19.12.2014 auf die Blockchain.

Ho ho ho! Quelle: https://messagesfromthemines.brangerbriz.com/

Um die Bilder entschlüsseln zu können, braucht es indes Tools wie das von Messages from the Mines.

5. Wie auch du deine Nachricht auf die Blockchain bringst

Die Bitcoin Blockchain ist darauf optimiert, mit möglichst wenigen Bytes Transaktionsdaten um die ganze Welt zu schicken. Nachrichten auf ihr zu hinterlassen ist folglich nicht ganz einfach. Der gängigste Weg dafür ist OP_RETRUN codes zu manipulieren, sodass die gewünschte Nachricht anzeigen. Es ist allerdings nicht mehr möglich, die daraus resultierende UTXO auszugeben.

Da das kein ganz einfaches Unterfangen ist, gibt es Tools wie Inthebitcoin, die den Job übernehmen.

Twitter-CEO tritt für Grundeinkommen ein, Krypto könnte Wegbereiter sein

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Jack Dorsey, der Geschäftsführer von Twitter und Zahlungsdienst Square, will 5 Mio. US-Dollar an Humanity Forward spenden. Die Non-Profit-Organisation wurde vom ehemaligen Präsidentschaftskandidaten und Krypto-Befürworter Andrew Yang gegründet und soll helfen, das Bedingungslose Grundeinkommen (Universal Basic Income) in den USA politisch zu etablieren.

Seine Spendenabsicht legte Dorsey dementsprechend am 21. Mai im Podcast von Andrew Yang offen. So meinte der Twitter-Gründer in diesem Zusammenhang, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen „schon längst überfällig“ wäre. Allerdings wäre es nur möglich, den politischen Widerstand durch Fallstudien und praktische Experimente in diese Richtung aufzuweichen.

Gegenüber dem Rolling Stone gab Yang bekannt, dass Humanity Forward die Spende von Dorsey deshalb dafür nutzen wolle, um jeweils 250 US-Dollar an US-Bürger zu verschenken, die im Zuge der Corona-Krise ihre Arbeit verloren haben oder in finanzielle Not geraten sind.

Corona-Hilfen als Testlauf für Grundeinkommen?

Im Rahmen seines Wahlprogrammes hatte Yang ursprünglich ein Bedingungsloses Grundeinkommen vorgeschlagen, das jedem (!) amerikanischen Bürger monatlich einen festen Grundbetrag ausbezahlt hätte. Obwohl sich Yang mit dieser Forderung nicht durchsetzen konnte, wird dieser Gedanke in zeitlich begrenzter Form bereits Realität, denn wegen der Corona-Krise hat die US-Regierung an weite Teile der Bevölkerung Einmalzahlungen in Höhe von 1.200 US-Dollar gemacht.

Die meisten Leistungsempfänger haben ihre Einmalzahlungen schon im April erhalten, während Amerikaner im Ausland das Geld erst im Mai bekommen haben. Für vier Millionen Menschen steht die Zahlung sogar noch gänzlich aus. Darüber hinaus gibt es noch weitere spürbare Probleme bei der Abwicklung der Corona-Hilfen. Sollte ein Bedingungsloses Grundeinkommen also irgendwann Realität werden, braucht es womöglich alternative Wege zur Verteilung der Gelder.

Krypto und Blockchain könnten Wegbereiter sein

Andrew Yang hat in der Krise über Humanity Forward inzwischen 2 Mio. US-Dollar an Menschen in Not vergeben. Obwohl er als Befürworter von Krypto und Blockchain gilt, setzt seine eigene Plattform die Technologien bisher noch nicht als Mechanismus zur Verteilung von Geldern ein.

Allerdings schicken sich andere Organisationen an, Blockchain-basierte Systeme für die Verteilung eines Bedingungslosen Grundeinkommens zu entwickeln.

Wie Cointelegraph am 20. Mai berichtet hatte, hat zum Beispiel die Non-Profit-Organisation GoodDollar eine Krypto-Wallet auf den Markt gebracht, die auf Grundlage der Blockchain-Technologie entsprechende Zahlungen abwickeln kann.  

Auch die Non-Profit-Organisation Hedge for Humanity, die hinter der Kryptowährung Manna steckt, arbeitet zurzeit an einem Blockchain-System zur Distribution von Grundeinkommen. In diesem Zusammenhang will die Organisation demnächst eine Verlosung durchführen, bei der die Gewinner ein einjähriges Grundeinkommen von 100 US-Dollar in Form der Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) oder Dai (DAI) ausgezahlt kriegen.

Algorand kämpft mit neuer Partnerschaft gegen Versicherungsbetrug

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Das DLT-Unternehmen Algorand hat sich mit der Blockchain-basierten manipulationssicheren Medienverifizierungsplattform Attestiv zusammengetan, um Betrug in der Versicherungsbranche zu bekämpfen.

Die Unternehmen werden ihre Technologie kombinieren, um eine einzige Plattform für die Überprüfung digitaler Medien für eine Vielzahl von Interessengruppen im gesamten Versicherungssektor zu entwickeln – darunter Versicherungen, Kunden, Reparaturanbieter und Spediteure.

Medien werden mithilfe der KI-basierten Plattform von Attestiv “entweder zum Zeitpunkt der Erfassung oder durch forensische Analyse” validiert, bevor sie “mit einem Fingerabdruck” versehen und in die Algorand-Blockchain hochgeladen werden, um eine unveränderliche Aufzeichnung der validierten Dokumentation zu erstellen.

Sean Ford, COO von Alogrand, beschrieb Attestiv als “Wirbelwind der Versicherungsindustrie” und fügte hinzu: “Wir freuen uns, das Attestiv-Team im Algorand-Ökosystem willkommen zu heißen und ihnen zu helfen, die Versicherungsbranche zu transformieren.”

Versicherungsbetrug mit DLT aufwirbeln

In einem Gespräch mit Cointelegraph erklärte der Geschäftsführer von Attestiv, Nicos Vekiarides, dass die beiden Unternehmen im vergangenen Jahr durch die Boston Blockchain Association miteinander Kontakt aufgenommen haben. 

Vekiarides erklärte, dass eine Blockchain eingesetzt werden kann, um viele Redundanzen bei der Erfassung und Pflege von Versicherungsunterlagen zu vermeiden.

“Innerhalb des Versicherungssektors ermöglicht DLT eine größere Datentransparenz und mehr Vertrauen in ein großes Ökosystem”, sagte er und fügte hinzu:

„Wenn Sie sich die Stakeholder ansehen, die von Spediteuren, Maklern, MGAs, unabhängigen Sachbearbeitern, Bau und Reparatur bis hin zur öffentlichen Sicherheit reichen, finden Sie eine Menge Redundanz beim Sammeln und Verwalten von Aufzeichnungen sowie unterschiedliche technische Raffinesse.“

Ford sagte gegenüber Cointelegraph, dass die Partnerschaft Algorands der erste wichtige Anwendungsfall in der Versicherungsbranche sei, und stellte fest, dass das Projekt „mit dem Gesamtfokus von Algorand in Einklang steht, um die Reibung beim Wertaustausch zu beseitigen“.

Blockchain-basierte Kontaktverfolgung

Letzte Woche besprach Algorand-Gründer und Turing-Preisträger Silvio Micali mit Cointelegraph seinen Vorschlag für ein Blockchain-basiertes Kontaktverfolgungssystem.

Das System von Micali zielt darauf ab, die Anonymität der Teilnehmer zu gewährleisten und gleichzeitig wichtige Informationen an Gesundheitsorganisationen zu liefern, wann und wo Personen sich in die Nähe eines bestätigten COVID-19-Falls aufgehalten haben. 

Micali betonte den Wert der Verwendung eines Blockchain-Ledgers, um „eine gemeinsame Wahrheit“ inmitten des Ausbruchs des Coronavirus zu schaffen, und erklärte: 

„In Situationen wie dem gegenwärtigen Notfall im Bereich der öffentlichen Gesundheit ist der Zugang zu genauen Daten von entscheidender Bedeutung. Wirklich dezentrale Blockchains können dabei von enormem Wert sein.“