„Internet der Blockchains“ – AVA Labs startet in letzte Testphase

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AVA Labs, das Blockchain-Protokoll, des türkisch-amerikanischen Informatikprofessors Emin Gün Sirer, will im Rahmen der finalen Testphase 2 Mio. Tokens der zugehörigen Kryptowährung ausgeben, ehe das Blockchain-Netzwerk im Sommer offiziell an den Start geht.

Das sogenannte „Denali Testnetzwerk“ ist der letzte Probelauf in Vorbereitung auf den Start des Hauptnetzwerks der AVA Blockchain. Auf dem Testnetzwerk kann jeder Teilnehmer, der sich als Validator-Node zur Verfügung stellt, bis zu 2.000 Tokens der zugehörigen Kryptowährung verdienen, wie AVA Labs am 29. Mai bekanntgegeben hat.

Die Kryptowährung von AVA Labs ist bisher noch auf keiner Kryptobörse verfügbar und kann auch nicht anderweitig gekauft werden, so AVA Labs gegenüber Cointelegraph.

Ein letzter Testlauf

Die Anmeldung für das Testnetzwerk hat am gestrigen 29. Mai begonnen, wobei die Inbetriebnahme am 1. Juni erfolgt. Ab diesem Zeitpunkt können die Teilnehmer dann auf der Blockchain als Nodes mitwirken. Der Testzeitraum läuft bis zum 15. Juni, wonach im Sommer 2020 der Startschuss für das Hauptnetzwerk erfolgen soll. Bisher gibt es allerdings noch keinen konkreten Termin, wie ein AVA Labs Sprecher bestätigt.

Das Denali Testnet ist der zweite Test der AVA Blockchain, nachdem zuvor bereits erfolgreich das Testnetzwerk „Cascade“ betrieben wurde. Mit Cascade wurde Mitte April 2020 getestet, wobei sich daran knapp 300 Entwickler beteiligt hatten.

AVA Labs will „Internet der Blockchains“ schaffen

Die AVA Labs Blockchain, die 2019 von Sirer ins Leben gerufen wurde, ist eine Open-Source-Plattform, die hauptsächlich als Grundgerüst für Dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi) und Blockchain-Anwendungen für Firmenkunden dienen soll. Die Plattform schickt sich an, DeFi-Anwendungen und andere Blockchain-Lösungen in einem gemeinsamen Ökosystem zusammenfassen. Die Ambitionen sind dabei nicht zu knapp, denn AVA Mitgründer Kevin Sekniqi hofft, dass das eigene Netzwerk das „Internet der Blockchains“ wird.

Ende April hatte AVA Labs Gründer Emin Gün Sirer für Aufsehen gesorgt, als er meinte, dass 95 % aller Kryptowährungen reine „Abzocke“ wären und keinen wirklichen Mehrwert bieten würden.

Die zukünftige Kryptowährung von AVA Labs sollte nicht mit der bestehenden Kryptowährung namens AVA verwechselt werden, die wiederum dem Blockchain-Reiseportal Travala.com angehört. In Kooperation mit der großen Kryptobörse Binance ermöglicht Travala.com unter anderem, Reisebuchungen per Kryptowährung zu bezahlen.

Alibaba geht Blockchain-Kooperation mit chinesischem Hafenbetreiber ein

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China Merchants Port, der größte chinesische Hafenbetreiber, ist am 28. Mai eine Kooperation mit dem großen chinesischen Onlinehändler Alibaba Group und dessen Tochter Ant Financial eingegangen. Im Rahmen der Partnerschaft soll eine gemeinsame Blockchain-Plattform entwickelt werden.

Laut chinesischen Medienberichten soll die Blockchain-Plattform Einkäufer, Verkäufer, Logistikunternehmen, Banken, Zollbehörden und das Finanzamt an einem Ort zusammenführen, um Import- und Exportgeschäfte digital abzuwickeln.

Im Zuge dessen wollen die drei beteiligten Unternehmen die Verwendung der Blockchain-Technologie im Hafenbetrieb bedeutsam vorantreiben. Erklärtes Ziel ist es, den weltweit ersten vollständig auf Blockchain basierten Hafen zu schaffen.

Blockchain als Game-Changer für Hafenbranche

Der betreffende Hafen soll als Hauptknoten auf der zugehörigen Blockchain agieren und dadurch den internationalen Handel mit der Logistik verknüpfen. Dafür ist ein umfangreicher Datenaustausch notwendig, der ebenfalls über die Technologie gelöst wird.

Die Kooperationspartner wollen mit dem gemeinsamen Projekt „Innovation im chinesischen Hafenbetrieb fördern“.

Jing Xiandong, Vorsitzender der Ant Financial Group, zeigt sich dementsprechend hoffnungsvoll:

„Die Blockchain-Technologie wird den internationalen Handel und Logistik grundlegend verändern. […] Die Ant Financial Blockchain ist die optimale Lösung für die Zusammenführung der verschiedenen Bereiche.”

Chinas Außenhandel setzt zunehmend auf Blockchain

Die China Merchants Port betreibt 50 Häfen in 26 verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt. Jeder dieser Häfen spielt eine wichtige Rolle im internationalen Handel, wie das Unternehmen in diesem Zusammenhang angibt.

Am 9. Mai hatte Cointelegraph berichtet, dass eine chinesische Provinz die Blockchain-Technologie zur Abwicklung internationaler Zahlungen einsetzen will.

Die chinesische Regierung hat am 27. April wiederum ein Blockchain-basiertes Service-Netzwerk ins Leben gerufen, das ebenfalls für internationalen Handel genutzt werden soll und Blockchain-Projekten dahingehend ermöglichen soll, ihre Anwendungen kosteneffizienter zu entwickeln.

Fraunhofer Institut und bayrisches Ministerium gewinnen Preis für Blockchain-Projekt

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Für den Prototyp eines neuen digitalen Gültigkeitsregisters wurden das Fraunhofer Institut, das bayerische Justizministerium und die Bundesnotarkammer mit dem “Innovationspreis Reallabore” als Sieger prämiert.

Samsung Money: Samsung wird zur Digitalbank!

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Samsung Money

Jetzt ist endlich klar, warum Samsung so viel Geld und Energie in Partnerschaften und Wallet-Entwicklung steckt: Samsung wird zur Digitalbank. Erfindet Samsung die Wunderwaffe für eine florierende Wirtschaft? Eine rein digitale Bank, wo jeder ein Konto eröffnen kann und die erst noch Bitcoin kann? Denn vor wenigen Tagen wurde die Partnerschaft von Samsung und der bekannten Gemini Bitcoin-Börse bekannt.

Zeit, Samsung Pay zu installieren?

Bereits Anfang Mai kündigte Samsung eine eigene Debitkarte an, welche in Zusammenarbeit mit dem Fintech-Unternehmen SoFi und Mastercard lanciert werden soll. Nun hat der südkoreanische Hersteller neue Details zur geplanten Debitkarte genannt, die unter dem Namen Samsung Money by SoFi vertrieben wird. Zunächst wird die neue Dienstleistung im Spätsommer in den USA lanciert. All diese Karten funktionieren natürlich automatisch in Samsung Pay, der Smartphone Payment App von Samsung. Details über einen Start in der Schweiz gibt es nicht.

Samsung Money ist ein echtes Bankkonto!

Samsung Money bietet einen vollwertigen Cash-Management-Account und eine physische Debitkarte, welche direkt über das Smartphone bzw. Samsung Pay verwaltet werden kann. Kontogebühren werden nicht in Rechnung gestellt. Zudem gibt es keine Transaktionsgebühren und keine Überziehungsgebühren. Auch lässt sich mit der Samsung Debitkarte an 55’000 Geldautomaten weltweit kostenlos Geld abheben.

Samsung Money will sich zudem mit attraktiven Bonusprogrammen von anderen, vergleichbaren Dienstleistungen abheben. Ob das reicht, um sich auf dem hart umkämpften Markt zu behaupten, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Bei Apple läuft die Apple Card so weit ich weiss gar nicht mal so schlecht, wobei wir da doch von einem etwas anderen Klientel sprechen.







LG Electronics tritt Hedera Blockchain-Gremium bei

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Der Beitritt zum Verwaltungsgremium ermöglicht es LG, die Grenzen von Blockchain zu überwinden und die bevorstehende Ära schneller, fairer und sicherer Anwendungen einzuleiten

LG Electronics Inc. (LG) und Hedera Hashgraph, eine Plattform für Distributed-Ledger-Technologie (DLT) im Unternehmensbereich, gaben heute bekannt, dass LG dem Hedera Governing Council beigetreten ist. Das Gremium, gegründet, um ein besonders dezentralisiertes Verwaltungsmodell für Public Ledger zu ermöglichen, soll bis zu 39 globale Organisationen aus einer Vielzahl von Branchen und Regionen umfassen.

LG ist das vierzehnte Mitglied und schließt sich Boeing, der Deutschen Telekom, DLA Piper, FIS (WorldPay), Google, IBM, Magalu, Nomura, Swirlds, Swisscom Blockchain, Tata Communications, University College London (UCL) und Wipro an. Als einziger Haushaltsgerätehersteller, der dem Hedera Governing Council beigetreten ist, wird LG mit Hedera und anderen Mitgliedern des Councils zusammenarbeiten, um Wege zu finden, wie die Distributed-Ledger-Technologie den Verbrauchern und Partnern in der Lieferkette zugutekommen kann, indem sie nahtlose Transaktionen ermöglicht.

Alle Mitglieder des Hedera Governing Council werden einen Netzwerkknoten im öffentlichen Hedera Hashgraph-Netzwerks betreiben und für die Verabschiedung der Roadmap von Hedera sowie für die Updates der Codegrundlage der Plattform verantwortlich sein. Die Mitglieder gewährleisten die Dezentralisierung und Vielfalt des Gremiums.

Mance Harmon, CEO und Mitbegründer von Hedera Hashgraph, kommentiert:

„Wir freuen uns sehr, den Branchenführer LG im Hedera Governing Council willkommen zu heißen. Seit vielen Jahren verfolgt LG im Hinblick auf die Vereinfachung des täglichen Lebens von Verbrauchern sowie Partnern weltweit einen visionären Ansatz bei der Einführung neuer Technologien. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit LG und dessen Ökosystem, um die vielen möglichen Wege zu erkunden, wie die Distributed-Ledger-Technologie in ähnlicher Weise zum Nutzen des Kundenstamms angewandt werden kann“.

„Die Technologie hinter Distributed Ledger birgt das Potenzial, den Mehrwert für den Kunden zu steigern und es Unternehmen aus vielen Branchen zu ermöglichen, neue hochsichere und agile Dienstleistungen anzubieten“

sagte Cho Taeg-il, Senior Vice President von LG Electronics.

„Wir sind stolz darauf, ein Teil des Hedera Governing Council zu sein. Dieses erlaubt uns, mit anderen führenden Organisationen aus einer Vielzahl von Branchen zusammenzuarbeiten, um die Anwendung der Distributed-Ledger-Technologie zum Nutzen von Unternehmen und Verbrauchern gleichermaßen weiterzuentwickeln.“







Samsung Moey: Samsung wird zur Digitalbank!

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Samsung Money

Jetzt ist endlich klar, warum Samsung so viel Geld und Energie in Partnerschaften und Wallet-Entwicklung steckt: Samsung wird zur Digitalbank. Erfindet Samsung die Wunderwaffe für eine florierende Wirtschaft? Eine rein digitale Bank, wo jeder ein Konto eröffnen kann und die erst noch Bitcoin kann? Denn vor wenigen Tagen wurde die Partnerschaft von Samsung und der bekannten Gemini Bitcoin-Börse bekannt.

Zeit, Samsung Pay zu installieren?

Bereits Anfang Mai kündigte Samsung eine eigene Debitkarte an, welche in Zusammenarbeit mit dem Fintech-Unternehmen SoFi und Mastercard lanciert werden soll. Nun hat der südkoreanische Hersteller neue Details zur geplanten Debitkarte genannt, die unter dem Namen Samsung Money by SoFi vertrieben wird. Zunächst wird die neue Dienstleistung im Spätsommer in den USA lanciert. All diese Karten funktionieren natürlich automatisch in Samsung Pay, der Smartphone Payment App von Samsung. Details über einen Start in der Schweiz gibt es nicht.

Samsung Money ist ein echtes Bankkonto!

Samsung Money bietet einen vollwertigen Cash-Management-Account und eine physische Debitkarte, welche direkt über das Smartphone bzw. Samsung Pay verwaltet werden kann. Kontogebühren werden nicht in Rechnung gestellt. Zudem gibt es keine Transaktionsgebühren und keine Überziehungsgebühren. Auch lässt sich mit der Samsung Debitkarte an 55’000 Geldautomaten weltweit kostenlos Geld abheben.

Samsung Money will sich zudem mit attraktiven Bonusprogrammen von anderen, vergleichbaren Dienstleistungen abheben. Ob das reicht, um sich auf dem hart umkämpften Markt zu behaupten, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Bei Apple läuft die Apple Card so weit ich weiss gar nicht mal so schlecht, wobei wir da doch von einem etwas anderen Klientel sprechen.







Kanada startet zwei Blockchain-Kurse auf Universitätsebene

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Die in Kanada ansässige York University wird im September 2020 zwei neue Blockchain-Ausbildungsprogramme starten, um der steigenden Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich gerecht zu werden.

Universität in Kanada startet zwei Blockchain-Kurse

Als Reaktion auf die hohe Nachfrage der Arbeitgeber nach Fachkräften schuf die York University School of Continuing Studies die ersten und einzigen universitären Weiterbildungs-Blockchain-Kurse in Kanada. Das Teilzeit-Zertifikat in Blockchain-Entwicklung und das Vollzeit-Postgraduierten-Zertifikat in Back-End- und Blockchain-Entwicklung, beide ab September 2020 verfügbar.

Die Universität wird den Teilzeit-Blockchain-Entwicklungskurs vollständig online anbieten. Der Postgraduierten-Zertifizierungskurs wird jedoch online beginnen und dann, abhängig von den Richtlinien des öffentlichen Gesundheitswesens, auf dem Campus fortgesetzt werden.

Während die Einschreibung für den Kurs offen ist, hat die Universität weder die Dauer der Kurse noch die Anzahl der Studenten festgelegt, die sie aufnehmen wird.

“Daten sind wohl der mächtigste Aktivposten im Kampf gegen Pandemien. Systeme, die mit Data-Governance-Technologien wie Blockchain aufgebaut sind, können sicherere, transparentere und leistungsfähigere Umgebungen schaffen, um künftige Krisen wie COVID-19 zu mildern”, sagt Alisa Acosta, Direktorin für Bildung, Blockchain-Forschungsinstitut und Mitglied des Programmbeirats für das Zertifikat in Blockchain-Entwicklung und das Postgraduierten-Zertifikat in Backend- und Blockchain-Entwicklung.

“In einem kürzlich erschienenen Bericht identifizierte das Blockchain Research Institute fünf Schlüsselbereiche, in denen Blockchain bei Pandemien Chancen bietet, darunter Identität und Datenmanagement, Lieferketten und Fertigung, Geld und Finanzdienstleistungen, Talentmanagement im Gesundheitswesen und Anreize für Verhaltensänderungen.”

Die Coronavirus-Pandemie hat eine Vielzahl von Schwachstellen in den bestehenden Systemen zum Informationsaustausch und in den Lieferketten aufgezeigt. Ein Beiratsmitglied des Postgraduierten-Programms sagte, dass Technologien wie Blockchain entscheidend für den Aufbau eines transparenteren und leistungsfähigeren Datenverwaltungssystems sind, das Krisen wie die aktuelle mildern kann.

“Blockchain hat sich zu einer der revolutionärsten Technologien der heutigen Zeit entwickelt, wobei qualifizierte Blockchain-Entwickler die Innovation und Verbesserung von Unternehmen vorantreiben. Diese Innovation ist für die Lösung der durch die Pandemie entstandenen Probleme von entscheidender Bedeutung”, erklärt Tracey Taylor-O’Reilly, Assistant Vice-President, Continuing Studies.”

Als Kanadas führendes Unternehmen, das beschleunigte Online-Zertifikatsprogramme in aufstrebenden technischen Bereichen anbietet, werden das Certificate in Blockchain Development und das Postgraduierten-Zertifikat in Back-End- und Blockchain Development es den Absolventen ermöglichen, sich in diesem stark nachgefragten Bereich neu oder weiterzubilden und schnell wieder in die Arbeitswelt einzusteigen.”

©Bild via Pixabay / Lizenz

BSI-Studie zur IT-Sicherheit: Blockchain ist kein Allheilmittel

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im Rahmen einer Marktanalyse mehr als 300 Blockchain-Angebote untersuchen lassen. Nur neun Blockchain-Anwendungen stammen aus Deutschland, die Mehrheit jedoch aus der USA – über 25 Prozent. Auftragnehmer der Studie war das Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe. 

Wie das veröffentlichte Papier zeigt, haben Blockchain-Produkte einen durchschnittlich hohen Sicherheitsgrad. Die Hauptgründe dafür sind laut der BSI-Stellungnahme ein starker Fokus auf IT-Sicherheit und das hohe Finanzvolumen im Blockchain-Markt. Beide Faktoren machen es für Sicherheitsexperten attraktiv, im Blockchain-Bereich tätig zu werden. 

Analyse zeigt Vor- und Nachteile 

Grundsätzlich sei die Blockchain gegenüber klassischen zentralen Datenbanken besser verfügbar und robuster gegen Missbrauch. Dem stünden allerdings Nachteile im Bereich der Vertraulichkeit und der Effizienz gegenüber.

Auch könne keine der untersuchten Anwendungen “einen formalen Sicherheitsnachweis vorweisen”, so das BSI. Nur in wenigen Einzelfällen wurden von den Herstellern der Produkte unabhängige Sicherheitsuntersuchungen in Auftrag gegeben und deren Ergebnisse veröffentlicht. Eine Ausnahme bilden hier Hardware-Wallets und Blockchain-Clients, die überdurchschnittlich gut untersucht sind und einen hohen Grad an Sicherheit haben. Dies sei besonders vor dem Hintergrund zu erklären, “dass Sicherheitslücken in diesen Angeboten schnell zum Verlust einer großen Menge Geld führen können”. 

Das BSI bestätigt in seiner Analyse:

“Es ist allerdings auffällig, dass nur sehr wenige Konzepte und Lösungen aus dem Blockchain-Ökosystem wissenschaftlich fundiert untersucht wurden. Das ist vor allem deswegen problematisch, weil die Sicherheitsgarantien, die von verschiedenen Produkten gegeben werden, neuartig und häufig nicht vollständig verstanden sind”.

Zu den weiteren Problemen gehört auch “die große Anzahl an Abhängigkeiten zu fremden Programmbibliotheken, die in veralteten Versionen, teilweise mit bekannten Sicherheitslücken eingesetzt werden”. Die Verwendung von identischen Code-Bausteinen, die von einer Vielzahl von Implementierungen geteilt werden, sowie die ungewöhnliche Wahl der kryptographischen Primitiven deuten ebenso auf wesentliche strukturelle Probleme hin.

Fehlende Authentizität der Daten in der Blockchain, manipulierbare Zufallszahlen und Fehler im Code sind demnach weitere Probleme.

Blockchain-Produkte spielen auf dem Markt kaum eine Rolle

Laut BSI haben fast 80 Prozent aller untersuchten Anwendungen nur eine kleine oder sehr kleine Marktrelevanz. Jedes fünftes Produkt ist für den Einsatz im Finanzsektor gedacht, bei dem zweitgrößten Teil handelt es sich um Spiele. Insbesondere die Anwendungsfelder Verwaltung, IoT, Identitätsmanagement, Gesundheit und Energie, welche häufig als Haupteinsatz der Blockchain-Technologie genannt werden, werden bisher kaum von den untersuchten Anwendungen abgedeckt. 

Auch hinsichtlich des Reifegrades bleiben Blockchain-Produkte hinter anderen Arten von Angeboten zurück: Nur 20 Prozent aller Anwendungen haben einen hohen oder sehr hohen Reifegrad. 

“<...> die Blockchain-Anwendungen sind die am wenigsten entwickelte Art von Blockchain-Angeboten auf dem Markt. Es entsteht insgesamt der Eindruck, dass es bisher noch so gut wie keine im Einsatz befindlichen Anwendungen für die Blockchain-Technologie gibt.”

LG Electronics tritt Hedera Blockhain-Gremium bei

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Der Beitritt zum Verwaltungsgremium ermöglicht es LG, die Grenzen von Blockchain zu überwinden und die bevorstehende Ära schneller, fairer und sicherer Anwendungen einzuleiten

LG Electronics Inc. (LG) und Hedera Hashgraph, eine Plattform für Distributed-Ledger-Technologie (DLT) im Unternehmensbereich, gaben heute bekannt, dass LG dem Hedera Governing Council beigetreten ist. Das Gremium, gegründet, um ein besonders dezentralisiertes Verwaltungsmodell für Public Ledger zu ermöglichen, soll bis zu 39 globale Organisationen aus einer Vielzahl von Branchen und Regionen umfassen.

LG ist das vierzehnte Mitglied und schließt sich Boeing, der Deutschen Telekom, DLA Piper, FIS (WorldPay), Google, IBM, Magalu, Nomura, Swirlds, Swisscom Blockchain, Tata Communications, University College London (UCL) und Wipro an. Als einziger Haushaltsgerätehersteller, der dem Hedera Governing Council beigetreten ist, wird LG mit Hedera und anderen Mitgliedern des Councils zusammenarbeiten, um Wege zu finden, wie die Distributed-Ledger-Technologie den Verbrauchern und Partnern in der Lieferkette zugutekommen kann, indem sie nahtlose Transaktionen ermöglicht.

Alle Mitglieder des Hedera Governing Council werden einen Netzwerkknoten im öffentlichen Hedera Hashgraph-Netzwerks betreiben und für die Verabschiedung der Roadmap von Hedera sowie für die Updates der Codegrundlage der Plattform verantwortlich sein. Die Mitglieder gewährleisten die Dezentralisierung und Vielfalt des Gremiums.

Mance Harmon, CEO und Mitbegründer von Hedera Hashgraph, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, den Branchenführer LG im Hedera Governing Council willkommen zu heißen. Seit vielen Jahren verfolgt LG im Hinblick auf die Vereinfachung des täglichen Lebens von Verbrauchern sowie Partnern weltweit einen visionären Ansatz bei der Einführung neuer Technologien. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit LG und dessen Ökosystem, um die vielen möglichen Wege zu erkunden, wie die Distributed-Ledger-Technologie in ähnlicher Weise zum Nutzen des Kundenstamms angewandt werden kann“.

„Die Technologie hinter Distributed Ledger birgt das Potenzial, den Mehrwert für den Kunden zu steigern und es Unternehmen aus vielen Branchen zu ermöglichen, neue hochsichere und agile Dienstleistungen anzubieten“, sagte Cho Taeg-il, Senior Vice President von LG Electronics. „Wir sind stolz darauf, ein Teil des Hedera Governing Council zu sein. Dieses erlaubt uns, mit anderen führenden Organisationen aus einer Vielzahl von Branchen zusammenzuarbeiten, um die Anwendung der Distributed-Ledger-Technologie zum Nutzen von Unternehmen und Verbrauchern gleichermaßen weiterzuentwickeln.“







TenX-Start in Deutschland und Österreich: VISA-Karte und Krypto-Kauf in der App ab sofort verfügbar

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Die TenX Visa-Karte mit App

Das Blockchain-Unternehmen TenX mit Sitz in Singapur, bekannt für die TenX Card, eine VISA-Debitcard, die es Nutzern erlaubt alltägliche Gebrauchsgüter mit Krypto-Guthaben zu bezahlen, ist ab sofort in Deutschland und Österreich verfügbar.

“Wir freuen uns, dass wir mit unserem Service nun auch Kunden aus Deutschland und Österreich bedienen können. Der Launch der TenX Card ist an eine neue Funktion gekoppelt, die den Kauf von Kryptowährungen deutlich vereinfacht“

so Toby Hoenisch, CEO und Co-Founder von TenX. Kunden können mit der TenX Card weltweit über 61 Millionen VISA-Akzeptanzstellen nutzen und Kryptowährungen in Echtzeit zu Fiatgeld (Euro) umtauschen.

TenX will Kryptowährungen zu einem Zahlungsmittel im Alltag zu machen. Mit dieser Idee ist der Dienstleister seit langer Zeit ein Vorreiter in der Branche. In diesem Jahr geht das Unternehmen den nächsten Schritt und stellt sicher, dass alle, die sich für diesen Bereich des digitalen Finanzwesens interessieren, auch leicht Zugang zu Krypto-Guthaben erhalten.

“Unsere Beobachtungen zeigen, dass es viele potentielle Kunden gibt, die neugierig beim Thema Kryptowährungen sind, aber noch nicht genau wissen, wie sie einsteigen sollen. Diese Kunden wollen wir Willkommen heißen und sie dabei unterstützen, einfach und sicher zu digitalem Geld zu kommen”

sagt Paul Kittiwongsunthorn, CDO und Co-Founder von TenX.

2019 erhielt TenX als erstes ICO-finanziertes Unternehmen eine europäische E-Geld-Lizenz durch die Finanzaufsicht Liechtenstein. Die zweite Jahreshälfte nutzte das Unternehmen, um Produkt und Funktionen weiterzuentwickeln und zur Marktreife zu führen. Der In-App Kauf von Kryptowährungen und das Aufladen der TenX Card sollen dem Nutzer so leicht von der Hand gehen, wie das Versenden einer Nachricht. Alle Funktionen sind ab sofort für alle Nutzer in Deutschland und Österreich verfügbar.

TenX strebt weitere Expansionen in andere europäische Länder an und wird seine Funktionen auf Grundlage eingehenden Kundenfeedbacks weiter ausbauen







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