Österreich: Gin-Hersteller will Blockchain für Lieferkette nutzen

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Die österreichische Ginbrennerei The Stin will Südkoreas größtes öffentliches Blockchain-Projekt ICON (ICX) nutzen, um seine Lieferkette transparent nachverfolgen zu können.

Die österreichische Blockchain-Firma block42 wird die Nahfeldkommunikationstechnologie NFC mit der ICON-Blockchain kombinieren, um die Sicherheit des Überwachungssystems weiter zu stärken.

NFC-Chips und -Geräte dienen hier als elektronische Identitätsdokumente und Schlüsselkarten und werden derzeit bereits bei kontaktlosen Zahlungssystemen und mobilen Zahlungsdiensten eingesetzt und ersetzen Kreditkarten.

Für die Lieferkette von The Stin bringt block42 auf 999 Flaschen einer limitierten Gin-Edition der Brennerei mit kryptofähigen NFC-Chips an. Damit können die Flaschen gescannt werden, um ihre Echtheit zu überprüfen. Auch die Gesamtzahl der noch verfügbaren Flaschen der limitierten Serie können so verfolgt werden. 

In einer offiziellen Erklärung sagte der ICON-Gründer Min Kim, er befürworte den Einsatz der ICON-Blockchain zur Verfolgung der Knappheit. Kin sagte, die Technologie mache es möglich, “den hohen Wert von limitierten Auflagen und anderen seltenen Waren” durch zuverlässigere Verfolgungssysteme zu erhalten.

Die Konfiguration des ICON-Netzwerks für die Interaktion mit NFC und anderen Technologien kann dazu beitragen, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Knappheit und den entsprechenden Wert von Luxusgütern zu erhalten, so das Unternehmen.

Entwickler und Unternehmen sehen die Blockchain seit langem schon als eine leistungsfähige Infrastruktur erkannt. Diese kann die zuverlässige Dokumentation und Zirkulation von Luxusgütern fördern und deren ethische Herkunft nachweisen.

Darüber hinaus wurde kürzlich ein Projekt gestartet, bei dem nicht fungible Token zur Darstellung von Diamanten auf dem OpenSea-Marktplatz für digitale Sammelstücke verwendet werden.

Blockchain wird auch häufig mit Technologien wie dem Internet der Dinge für die Automatisierung und das Management von Lieferketten kombiniert. Der Einzelhandelsriese Walmart etwa hat sie als Instrument zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit verwendet.

Cointelegraph Consulting: DeFi-Leitfaden veröffentlicht

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Das starke Wachstum des DeFi-Sektors im Jahr 2020 hat viele neue Nutzer angezogen, die sich für die große Auswahl an Finanzierungsinstrumenten und -anwendungen interessieren. Es gibt allerdings große Barrieren bei diesen relativ neuen Plattformen. Die Komplexität, die hohen Transaktionsgebühren und das inhärente Risiko bei der Nutzung sind nur einige Beispiele dafür.

Cointelegraph Consulting will die Benutzererfahrung mit einer Wissensdatenbank vereinfachen und hat daher einen Leitfaden veröffentlicht. Dieser heißt DeFi Adoption 2020: Ein klarer Leitfaden für den Einstieg in die Branche. Der Leitfaden enthält die Ergebnisse der großen Umfrage von Cointelegraph Consulting, an der DeFi-Projekte weltweit teilgenommen haben. Dabei wurden Trends innerhalb der Branche in Bezug auf Skalierbarkeit, Ziele und die allgemeine Projektstruktur untersucht. 

Er ist in drei Abschnitte unterteilt. Der erste Teil umfasst eine Benchmark-Analyse der Branche, in der viele Kernbegriffe definiert, Schlüsselbegriffe eingeführt und häufig verwendete Indikatoren erläutert werden. Im zweiten Abschnitt geht es um die wichtigsten Anwendungsfälle und Protokolle, die den Rahmen für offene Finanzinstrumente bilden. 

Im dritten Abschnitt analysiert der Leitfaden einige innovative Projekte. Darunter etwa Wing, das Ontology als Alternative zu Ethereum verwendet, sowie ForTube, das die Binance Smart Chain einführte. Das neueste Produkt von Enjin namens Efinity wird als Beispiel für eine Skalierungslösung für Ethereum-Tokentransfers genannt. YouHodler hingegen wird als Beispiel für die Verwendung von CeFi bei der Vermögensverwaltung genannt. Das Chain-übergreifende DEX-Modell von THORChain wird ebenfalls erläutert. Das Geldmarktprotokoll Equilibrium wird als Beispiel für die Nutzung der Polkadot-Technologie zur Chain-übergreifenden Kreditvergabe und Handel genannt. 

Sie können den Leitfaden hier herunterladen.

Flow Blockchain: Dapper Labs – Ein Metaversum für die Masse

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Von Lieferketten und Kryptowährungen bis zu automatisierten Industrieanwendungen und Videospielen: Die Blockchain-Technologie ist ein Digitalisierungs-Katalysator.

Doch obwohl entsprechende Netzwerke seit der Bitcoin-Geburtsstunde pilzartig aus dem Boden schießen, ist Blockchain für viele noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. CryptoKittie-Entwickler Dapper Labs hat sich hingegen Benutzerfreundlichkeit groß auf die Fahnen geschrieben und mit der Flow Blockchain ein Ökosystem für Medien und Assets gleichermaßen geschaffen – die Geburt des Blockchain-Metaversums.

Hinter der Flow Blockchain steht das Entwicklerteam von Dapper Labs, das bereits Projekte wie CryptoKitties, NBA Top Shot, Dapper Wallet und Cheeze Wizards verwirklicht hat. Die Stoßrichtung wird dabei bereits erkennbar: Die Flow Blockchain vereint digitale Marktplätze mit Unterhaltungsmedien und soll dabei vor allem eine benutzerfreundliche Umgebung schaffen.

Die speziell für Spiele-Anwendungen und dezentrale Apps (Dapps) entwickelte Flow-Blockchain verfügt als skalierbare Layer-1-Blockchain-Lösung über alle nötigen Komponenten, die Blockchain an die Massen zu bringen. Dazu zählt auch eine Reihe namhafter Partner, bereits auf Flow aktiv sind, darunter die NBA, UFC, Dr. Seuss und Warner Music Group.

DeFi und NFTs: Brandbeschleuniger für Ethereum

Vor allen zwei Entwicklungen drücken den Blockchain-basierten Finanzmärkten in Zukunft ihren Stempel auf: DeFi und NFTs (Non fungible Token). Die Märkte stecken zwar jeweils noch in den Kinderschuhen, deuten ihr immenses Wachstumspotenzial aber bereits an.

Mit dem konstanten Wachstum des Gaming-Sektors steigt auch die Verwendung von NFTs als integralen Bestandteil für In-game-Käufe. Auch die Digitalisierung des Kunst- und Kulturmarkts bringt immer häufiger NFT-Beteiligungen hervor. Das rasante DeFi-Wachstum hingegen bringt die Ethereum Blockchain schon jetzt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. So führte der DeFi-Hype unlängst zu derart horrenden Gebühren im Netzwerk, dass sich die Frage stellt: Wer kann sich das überhaupt noch leisten?

Alte Laster, neue Tugenden

Der DeFi-Struggle der Ethereum Blockchain offenbart einige wesentliche Kernprobleme: Das Netzwerk kann nicht ausreichend skalieren, um die explosiv steigende Nachfrage aufzufangen. Zudem sind die meisten Blockchain-Bedienoberflächen vergleichsweise sperrig. Man zwar nicht unbedingt des Programmierens mächtig sein, um sich mit einer Node an ein Netzwerk anzuschließen. Weniger tech-affine Nutzer dürften sich dennoch beim Anblick vieler DLT-Obeflächen vor den Kopf gestoßen fühlen.

Abgesehen von Skalierungsproblemen ist die Achillesferse öffentlicher Blockchain-Netzwerke also vor allem ihre Einstiegsbarriere für neue Nutzer, die einer massenhaften Adaption der Technologie im Wege stehen. Dapper Labs hat mit Flow hingegen eine Blockchain-Allzweckwaffe geschaffen, die die Technologie reibungslos in den Mainstream überführt und darüber hinaus Millionen von Transaktionen pro Sekunde abwickeln kann.

Zudem können Nutzer durch die Teilnahme an der Plattform Belohnungen in Form von Flow Token verdienen. Die Nachfrage nach FLOW-Token steigt direkt mit der Aktivität auf der Plattform sowie der Nachfrage nach zusätzlich geprägten Sekundär-Token (z.B. Stable Coins oder Governance Token). Der FLOW-Token ist über coinlist erhältlich.

Go with the Flow

In den vergangenen zwei Jahren haben die Entwickler von Dapper Labs die Flow Blockchain daher von Grund auf neu konzipiert, um sie benutzer- und entwicklerfreundlich sowie modular und zukunftsfest zu gestalten. Das Design der Multi-node-Architektur verspricht eine hohe Leistung und niedrige Kosten, ohne Kompromisse bei der Dezentralisierung einzugehen oder das Netzwerk durch Sharding aufzubrechen, wie es etwa bei Ethereum 2.0 geplant ist.

Das Zersplittern der Blockchain durch Sharding-Funktionen löst zwar Skalierungsprobleme der Blockchain, schafft dafür aber neue: Zusätzliche Angriffsvektoren. Das Skalierungsproblem wird somit auf Kosten der Sicherheit gelöst.

Die von Grund auf für den Mainstream-Einsatz konzipierte Flow Blockchain ermöglicht demgegenüber ein nahtloses Onboarding, für Entwickler wie Nutzer gleichermaßen. Das Flow-Design ist dabei vom Pipelining in modernen CPUs inspiriert. Die vier Node-Typen von Flow arbeiten parallel und ermöglichen eine hohe Skalierbarkeit, ohne Sharding oder Second-Layer-Lösungen, wodurch eine entwicklerfreundliche Umgebung erhalten bleibt.

Eine Blockchain für NFTs

Der Markt für Non-fungible Token wächst stetig. Nutzer geben 10-100 Mal mehr für NFT-Assets aus als für typische digitale In-game-Assets, weil NFTs Authentizität, Seltenheit, Haltbarkeit und Eigentum garantieren. NFTs haben schließlich einen handelbaren Wert außerhalb des ursprünglichen Ökosystems. Eigentümer von NFT-Assets können ihre Token somit jederzeit am Sekundärmärkt handeln oder eben für immer behalten. Die Token lassen sich derart wie Familienerbstücke von einer Generation an die nächste weiter vererben.

Zudem lassen sich NFT-Assets in Drittanbieter-Funktionen integrieren. Aus diesem Grund ist CryptoKitties heute mit Hunderten von Wallets und Spielen kompatibel, einschließlich virtueller Welten wie CryptoVoxels oder Decentraland.

Ein Metaversum für die Masse

Die Kompatibilität ist auch letztlich der Grund für die Entwicklung der Flow Blockchain. Entwickler sollen auf einfache Weise Anwendungen aufeinander aufbauen können, die wirklich Mainstream-tauglich sind.

NFTs und DeFi sind daher zwei Schlüsselfaktoren, um die nächste Welle der Mainstream-Adoption in Gang zu bringen. Die Flow Blockchain schafft dafür ein Ökosystem, das als Blockchain-Metaversum Unterhaltung und Digitalwirtschaft auf einmalige Weise miteinander verbindet.

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Studie: Alibaba reicht 10 mal mehr Blockchain-Patente ein als IBM

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Für Skeptiker mag der Glaube an eine umfassende Ausbreitung der Blockhain-Technologie auch im Jahr 2020 bloßes Wunschdenken sein. Eine Studie zu Blockchain-Patenten untermauert das Narrativ über den Siegeszug von Distributed Ledger unterdessen mit stichhaltigen Belegen: Man könne mit Zuversicht feststellen, dass Blockchain überall zu finden ist und „schnell an Fahrt gewinnt.“

Anträge auf Blockchain–Patente haben im Jahr 2020 neue Mengenrekorde gesetzt. So will es eine Studie der Consultig-Firma Kisspatents.  An der Speerspitze der Entwicklung stehen die IT-Großkonzerne IBM und Alibaba.

Die Analysten von Kisspatents teilten ihre Ergebnisse vor kurzem mit der Öffentlichkeit. Obwohl Unternehmen 2019 im Vergleich zum Vorjahr die dreifache Menge an Blockchain–Patenten eingereicht hatten, verdoppelte sich diese Zahl allein in der ersten Jahreshälfte von 2020. Alibaba reichte dabei zehnmal so viele Patente ein wie IBM. Bei der Gesamtzahl der angemeldeten Patente bleibt IBM fürs erste dennoch auf Platz eins. Behält Alibaba bei der Patentanmeldung aber das aktuelle Tempo bei, könnte es sich noch bis zum Jahresende an die Spitze setzen.   

FinTech-Anwendungen überwiegen

Für ihre Studie wertete das Kisspatents-Team nur veröffentlichte Patentanträge aus, die in den USA eingereicht wurden. Die Patente decken eine Bandbreite an Anwendungsfällen ab.

Die Hälfte aller Blockchain–Patente zielt so auf den FinTech-Sektor. Der Fokus liegt hier auf den Ökosystemen von Kryptowährungen und Bitcoin-Börsen. Dahinter stehen Patente für die Abwicklung von Geschäftsprozessen über Distributed Ledger. Diese Kategorie umfasst ein Zehntel aller eingereichten Anträge. Von Relevanz sind weiterhin Anwendungsfälle im traditionellen Bankgeschäft und dem Gesundheitswesen.

Die mit Abstand meisten Blockchain–Patente stammen aus den USA. Den zweiten Platz nehmen die Cayman-Inseln ein. Eine Alibaba-Tochter, die mit der Verwaltung ihrer DLT-Patente betraut ist, hat dort ihren Firmensitz. Verwunderlich an den Kisspatents-Daten ist hingegen die vergleichsweise geringe Menge an chinesischen Patentanträgen. Dies deckt sich nicht mit anderen Studien zu dem Thema.

Kisspatents selbst weist auf methodische Schwierigkeiten hin, die bei der Erforschung von Blockchain–Patenten auftreten. Suchanfragen brächten danach oftmals Anträge hervor, in denen zwar von „Blockchain“  und „DLT“ die Rede sei, ohne dass es sich dabei um ein tatsächlich Blockchain–Patent handelte. Um diese Mängel auszugleichen, griff Kisspatents auf die komplexere Methode des Natural Language Processings zurück. Die Studienergebnisse scheinen bislang allerdings nicht von unabhängigen Wissenschaftlern bestätigt worden zu sein. Ein gesundes Maß an Skepsis ist im Umgang mit den Daten folglich angebracht.

Blockchain-Patente und das Krypto-Ethos

Interessant ist laut der Studie ebenfalls, dass ein Großteil der Patentanträge nicht etwa von spezialisierten Blockchain–Unternehmen stammt, sondern von Konzernen aus der Fortune500-Liste. Dr. D’vorah Graeser, CEO von Kisspatents, nahm dies zum Anlass um auf unterschiedliche Haltungen zum Thema des geistigen Eigentums in der Branche hinzuweisen.

Große Unternehmen würden laut Graeser „alles in ihren Händen Stehende tun, um ihre Innovationen zu schützen und zu monetarisieren.“ Dies schneidet sich mit der Perspektive des Ethereum-Gründers  Vitalik Buterin und weiter Teile der Krypto-Community. Im Geiste der Dezentralität lehnt diese Besitzansprüche auf Blockchain-Neuerungen oftmals ab.

Führungskräfte von europäischen Zentralbanken erklären: CBDCs brauchen keine Blockchain

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Führungskräfte von europäischen Zentralbanken sind sich einig, dass CBDCs keine Blockchain benötigen. Die Gründe dafür erklären sie auf der Virtual 2020 der European Blockchain Convention.

Warum CBDCs keine Blockchain benötigen

Warum die digitale Währung der globalen Zentralbank (CBDCs) keine Blockchain-Technologie benötigen, erklären einige Führungskräfte der europäischen Zentralbank.

Thomas Moser, stellvertretendes Mitglied des Verwaltungsrates der Schweizer  Zentralbank, und Martin Diel von der Deutschen Bundesbank diskutieren auf der Virtual 2020 der European Blockchain Convention am 21. September über den Stand der CBDCs.

Während der Online-Podiumsdiskussion schienen sich sowohl Diel als auch Moser einig zu sein, dass globale CBDC-Projekte wie Chinas digitaler Yuan aus mehren Gründen keine Blockchain benötigen.

Moser sagte, dass die primären Anwendungsfälle für Blockchain Vertrauen schaffen sollen, wenn ein Projekt keine zentrale Partei hat.  Er sagte:

“Wie zum Beispiel Bitcoin denke ich, dass es ein sehr guter Anwendungsfall für Blockchain ist.”

Dazu, das die Beteiligung der Zentralbank die Verwendung von Blockchain unnötig mache, da das Vertrauen von einer Zentralpartei bereitgestellt werde, sagte er:

“Wenn man jedoch eine Zentralbank hat, ist dies die zentrale Partei. Und wenn man dieser zentralen Partei vertraut, ist es meiner Meinung nach nicht ganz einfach zu begründen, dass man eine Blockchain benötigt.”

Er verriet außerdem, dass die Schweizerische Nationalbank in Kürze ein Arbeitspapier veröffentlichen wird, in dem ein CBDC für den Einzelhandel ohne Blockchain vorgeschlagen wird. Das bevorstehende Projekt wird die Privatsphäre von Transaktionen bewahren, wie es ein wesentliches Merkmal von Bargeld ist. Dies wird durch blinde Signaturen anstelle einer Blockchain ermöglicht.

Diel, Leiter der Analyse des Zahlungssystems bei der Deutschen Bundesbank sagte, dass Blockchain-Technologie für CBDC nicht erforderlich sei. Dazu führte er Beispiele für zwei wichtige CBDC-Initiativen wie Chinas digitalen Yuan und Schwedens E-Krone an.

“Weder die schwedische Riksbank noch die Volksbank von China scheinen Blockchain zu verwenden, daher ist Blockchain kein Muss.”

Dies sagte auch, dass es keinen Sinn macht, öffentliche oder unzulässige Blockchains für CDBC-Systeme zu nutzen. Öffentliche Blockchains bieten ein Netzwerk für wichtige Kryptos wie Bitcoin und Ethereum und können keiner zentralen Partei gehören. Sie können von jedermann voll betrieben werden.

“Unzulässige Blockchains, die für offizielle Blockchain-Transaktionen verwendet werden, sind für mich nicht denkbar.”

[email protected] Pixabay / Lizenz

USA: Spitzenreiter bei Blockchain-Patenten

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Die chinesische Firma Alibaba hat in diesem Jahr zwar bisher die meisten Patente angemeldet, aber die Vereinigten Staaten sind im Ranking der Länder immer noch an der Spitze in Sachen Blockchain-Patente, wie es in einem Bericht des Beratungsunternehmens für geistiges Eigentum KISSPatent vom 17. September heißt.

IBM und Alibaba haben die meisten Blockchain-Patente angemeldet. Alibaba hat über 200 Patente angemeldet und IBM etwas mehr als 100 Patente. Aber auch andere US-Unternehmen, wie etwa die Bank of America und Mastercard, haben mehrere Patente angemeldet. Damit ist die Gesamtzahl in den USA sehr hoch. Laut KISSPatent wurden in der ersten Hälfte des Jahres 2020 mehr Blockchain-Patente angemeldet als im gesamten Jahr 2019. 

Die USA haben 2.112 Patente angemeldet, die Kaimaninseln 350 und Kanada 118. Die übrigen Top-Sechs sind Japan mit 108, Südkorea mit 87 und China mit 77 Patenten. Die Kaimaninseln stehen an zweiter Stelle, da die Tochterfirmen von Alibaba dort ihren Sitz haben und von dort aus die Patente angemeldet haben.

Viele chinesische Unternehmen sind in verschiedenen Top-10-Listen in Sachen Blockchain-Patente vertreten. Aber nicht alle Unternehmen arbeiten ausschließlich an der Blockchain. Laut KISSPatent haben diese Unternehmen Blockchain-Anwendungen im Rahmen ihres Technologieangebots patentieren lassen. China soll dem Bericht zufolge deshalb so viele Patente angemeldet haben, um einige Handelssanktionen im Ausland zu umgehen. Es hieß:

“Sie haben aus dem Beispiel von Xiaomi, der chinesischen Version von Apple, gelernt. Das Unternehmen konnte bei seiner Expansion über China hinaus seine Smartphones nicht verkaufen, weil die schwedische Firma Ericsson so viele Patente inne hatte.”

Quelle: KISSPatent

Quelle: KISSPatent 

Unter den Patentanmeldungen besteht die Hälfte aller Anmeldungen aus Fintech-Patenten. Darunter sind Anwendungen, die Kryptowährungen verwenden und solche, die die Aufbewahrung oder den Austausch von Kryptowährungen unterstützen. Weitere beliebte Kategorien sind Patente für dezentralisierte Geschäftsplattformen, Lösungen auf Blockchain-Basis, Geschäftsdienstleistungen mit einer Finanzkomponente sowie Gesundheits- und traditionelle Bankdienstleistungen über Blockchain. 

Viele Branchengrößen sind wegen dem umgreifenden Patent-Trolling besorgt. Square hat daher zur Gründung der Cryptocurrency Open Patent Alliance beigetragen. Die Gruppe will den Zugang zu innovativen Technologien demokratisieren.

Ethereum Classic will 51%-Attacken durch Kooperation mit ChainSafe und OpenRelay verhindern

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Ethereum Classic Labs, das Entwicklungsteam hinter dem Ethereum-Ableger Ethereum Classic, ist eine Partnerschaft mit ChainSafe und OpenRelay eingegangen, um sich damit zukünftig gegen weitere sogenannte 51%-Attacken abzusichern, die das Blockchain-Netzwerk zuletzt wiederholt heimgesucht hatten.

In einem Blogeintrag bestätigt Ethereum Classic, dass das Entwicklungsteam mit ChainSafe und OpenRelay zusammenarbeiten wird, um entsprechende Lösungsansätze zu entwickeln.

James Wo, der Gründer und Chef von Ethereum Classic Labs, erklärt die Absicht hinter der Kooperation wie folgt:

„OpenRelay und ChainSafe sind durch vorherige Zusammenarbeiten beide sehr gut mit Ethereum Classic vertraut, und damit haben wir ein paar richtig kluge Köpfe, um gemeinsam das Problem der 51%-Attacken zu lösen. Durch die Kooperation bekommen wir zusätzliche Expertise im Bereich der Absicherung von Proof-Of-Work Systemen.“

Figure bringt Blockchain-basierte Dienstleistungen für Investmentfonds heraus

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Das Unternehmen Figure Technologies hat neue Blockchain-basierte Produkte und Dienstleistungen für Investmentfirmen auf den Markt gebracht, wie aus einer entsprechenden Mitteilung hervorgeht.

Das in San Francisco ansässige Technologieunternehmen nutzt als Grundlage für ihre Produkte die Provenance Blockchain und will darüber viele Arbeitsprozesse von Investmentfirmen vereinfachen, angefangen von der Kapitalbeschaffung bis hin zum Fondsmanagement. Die angebotenen Dienstleistungen bieten unter anderem Unterstützung in den Bereichen Kapitalbeschaffung und Investor-Onboarding sowie bei der Befolgung von rechtlichen Vorgaben bei der Einholung von Kundeninformationen, der Einhaltung von Geldwäschegesetzen und Bankgesetzen.

Mike Cagney, der Geschäftsführer und einer der Mitgründer von Figure, erklärt, dass sein Unternehmen Investmentfirmen dabei helfen will, sich auf die eigene Kernkompetenz, also das Investieren, konzentrieren zu können:

„Die Digital Fund Services von Figure sind eine Blockchain-basierte End-to-End Lösung, die die nötigen Werkzeuge für Kapitalbeschaffung und Fondsmanagement zur Verfügung stellen, und diese mit einem primären, und zukünftig auch sekundären, Marktplatz für den Handel von Fondsanteilen kombiniert.“

In diesem Zusammenhang hat Figure zudem bekanntgegeben, dass der Venture Capital Fonds „Friends & Family Capital II“ als erstes Investmentunternehmen die Blockchain-Produkte nutzen wird. Der Investmentfonds will die Dienstleistungen von Figure nutzen, um „den Handel von Fondsanteilen vollständig zu digitalisieren“ und um Transaktionen kosteneffizient und nahezu in Echtzeit abzuwickeln.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Figure die Blockchain-Technologie einsetzt. So hat die Firma zuvor bereits einen Blockchain-Marktplatz für den Verkauf von Krediten ins Leben gerufen.

Blockchain – Chancen für den Umweltschutz

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Blockchain ist eine Schlüsseltechnologie auf dem langen Weg der Energiewende. Welchen Beitrag DLT schon jetzt im Energiesektor leistet.

Ein Gastbeitrag von Reiner Schmidt: Heute Rentner, Künstler und Hobby-Astrologe möchte der gelernte Bankkaufmann, Alt-Hippie, Globetrotter und langjährige Qualitätsmanager einen ganz anderen, ungewohnten Blick auf Krypto, Blockchain und die neue Zeit werfen.

Wie jede Technologie kann die Blockchain für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden. Prinzipiell kann die Blockchain-Technologie durch die sichere und permanente Aufzeichnung von ständig abrufbaren Daten z.B. den Papierverbrauch enorm senken. Darüber hinaus ist es auffällig, dass es viele Geschäftsmodelle gibt, die soziale und ökologische Probleme mit SDGs (Sustainable Development Goals) direkt angehen.

Durch ihre Eigenschaft, Daten unveränderlich aufzuzeichnen, hat die Blockchain für den Umweltschutz ein besonders großes Potenzial. Aktuell wird sie bereits genutzt, um Daten über die natürliche Umwelt aufzuzeichnen und Veränderungen in Ökosystemen zu erfassen und die Nachhaltigkeit zu steigern. Im Handel gibt es unter anderem Anwendungen, die verantwortungsvoll gefangenen Fisch nachverfolgbar machen und Öko-Zertifizierungen nachweisen.

Klimasünder oder Beitrag zur Nachhaltigkeit?

Blockchain wird oft als Klimasünder bezeichnet, da die Technologie derzeit große Mengen an Energie verbraucht. Das stimmt auch, aber es gibt bereits verschiedene Lösungsansätze für dieses Problem.

Andererseits kann Blockchain aber auch einen erheblichen Beitrag zur Energiewende leisten. So hat zum Beispiel der Automobilhersteller Daimler ein Pilotprojekt gestartet, das umweltfreundliches Fahrverhalten auf einer Blockchain aufzeichnet und durch eine Krypto-Währung belohnt.

Außerdem lassen sich zum Beispiel Energiezertifikate auf der Blockchain speichern, sodass Konsumenten jederzeit die Stromquellen nachvollziehen können. Langfristig ist sogar eine dezentraler Peer-to-Peer Energiemarkt vorstellbar, auf dem private Stromerzeuger Ökostrom direkt an den Verbraucher weiterleiten könnten, ohne dafür den Umweg über Energiekonzerne gehen zu müssen.

Die Blockchain hat ungeahntes Umweltschutz-Potenzial

Viele Blockchain-Unternehmen haben ihrer Vision einen wirkungsvollen Ansatz hinzugefügt. Dabei haben sie den Blockchain-Prozess mit einem positiven Anreiz kombiniert, die Welt um uns herum zu verbessern. Mit diesem Ansatz können sich diese Blockchain-Unternehmen eher auf Umweltauswirkungen als auf einen rein monetären Schwerpunkt konzentrieren.

Einige Unternehmen verwenden beispielsweise Blockchain und Kryptowährung, um dynamisch auf die Umwelt einzuwirken. Ein Modell für diesen dynamischen Einfluss ist die Poseidon Foundation. Selbige bekämpft den Klimawandel durch die Einbeziehung sogenannter Emissionsgutschriften. Dies alles wird durch die Blockchain-Plattform Reduce implementiert. Reduce analysiert den CO2-Fußabdruck eines Produkts und gibt ihm einen relativen CO2-Kreditwert.

Die Endkosten des Produkts beinhalten dann diesen CO2-Kreditwert. Diese höheren Kosten tragen dazu bei, Kunden von Produkten mit höheren Umweltkosten vom Kauf abzuhalten. Die Poseidon Foundation behauptet, dass Blockchain in diesem Prozess von entscheidender Bedeutung war, da sie es ihnen ermöglicht hat, effizient öffentliche, unveränderliche Aufzeichnungen über jeden CO2-Kredit zu erstellen und gleichzeitig die Implementierung in Einzelhandelssystemen auf der ganzen Welt zu vereinfachen.

BitSeeds weist den Weg

Ein weiteres umweltbewusstes Blockchain-Unternehmen ist BitSeeds. BitSeeds ist eine Blockchain-Lösung zur Bekämpfung der Entwaldung, worüber jede Kryptowährung frei ausgegeben werden kann. BitSeeds wirkt sich jedoch auf die Umwelt aus, indem es sich verpflichtet, für jedes auf seiner Plattform erstellte BitSeed einen Baum zu pflanzen. Mit diesem Versprechen verspricht BitSeeds, über 1 Milliarde Bäume zu pflanzen, um die Hälfte aller Regenwälder zu erhalten und wieder aufzubauen. BitSeeds hofft, mit dieser Initiative umweltorientierte Menschen zu ermutigen, ihre Plattform zu nutzen und sich ihrem Kampf gegen die Entwaldung anzuschließen.

Ein weiteres gutes Beispiel ist Oxyn. Oxyn hilft Umweltorganisationen, indem es über seine Plattform Mittel bereitstellt. Für jede Transaktion, die stattfindet, gibt Oxyn 0,5 Prozent an Umweltorganisationen, die sie als Green Fighters bezeichnen. Oxyn zielt darauf ab, Umweltprojekte mit großen potenziellen Auswirkungen in unserer Welt zu unterstützen.

Dezentrales und nachhaltiges Ressourcenmanagement

Blockchain kann den Übergang zu dezentralen, sauberen und ressourcenschonenden Energie– und Wassersystemen in großem Maßstab unterstützen. Plattformen könnten verteilte Daten zu diesen Ressourcen sammeln (z. B. Wasser- und Energiedaten auf Haushaltsebene, die mit intelligenten Sensoren erfasst wurden).

Dies ist ein Grundpfeiler, da Entscheidungsträger in den Systemen – sowohl zentralisierte Behörden als auch Benutzer auf Einzelhandelsebene häufig Entscheidungen basierend auf wenigen Informationen treffen. Blockchain-basierte Plattformen könnten dies überwinden und fundiertere Entscheidungen und sogar dezentrale Entscheidungen über die Verwaltung dieser Ressourcen ermöglichen. Dies könnte die Rückverfolgbarkeit und Überprüfung erneuerbarer Energiequellen, den Peer-to-Peer-Handel, dynamische Preise und ein besseres Gleichgewicht auf der Nachfrageseite umfassen.

Blockchain und die Lieferketten

Ein großes Potenzial für den Umweltschutz haben Blockchain-Anwendungen, die die Nachvollziehbarkeit von Lieferketten verbessern: Woher kommt mein Fisch, wurde mein Holz unter nachhaltigen Kriterien produziert, stammt mein Obst wirklich aus regionalem Anbau? Ein wichtiger Grund für die Umweltkrisen liegt auch im fehlenden Vertrauen zwischen den Akteuren einer globalisierten Welt, in der Konsumenten und Erzeuger eine immer größer werdende Distanz voneinander haben. Diese Distanz fördert Betrugsrisiken und Intransparenz. Und je mehr Zwischenstationen ein Konsumgut durchläuft, desto größer werden die Risiken. Die Blockchain kann hier einen enormen Beitrag leisten, in dem sie verlorengegangenes Vertrauen wieder herstellt. In der Blockchain sorgt der Algorithmus dafür, dass alle Transaktionen verifiziert werden und im Nachhinein nicht mehr verändert werden können.

Das internationale Waldzertifizierungssystem PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes), das nach eigenen Angaben weltweit 265 Millionen Hektar Wald zertifiziert, hat in einem Pilotprojekt die Blockchain als Alternative untersucht, um den Weg des Holzes vom Rohstoff bis zum gebrauchsfertigen Endprodukt verfolgen zu können.

Vom Fangnetz auf den Teller

In einer weiteren Pilotanwendung wird die Blockchain genutzt, um den Weg vom Thunfisch, seinen Fanggebieten vor Indonesien bis zum heimischen Verbraucher genau zu dokumentieren. Dazu senden registrierte Fischer eine einfache SMS, um ihren Fang zu registrieren und gleichzeitig einen digitalen Wert in der Blockchain zu erzeugen. Jede Transaktion in der Lieferkette von einem Akteur zum nächsten erzeugt einen unveränderbaren Eintrag in der Blockchain, wodurch sich der Weg vom Fischer bis zum Endkunden später zweifelsfrei zurückverfolgen lässt.

Die Überwachung der Lieferkette ermöglicht es, minderwertige Produkte früher zu identifizieren. Das Ausmaß der Neuproduktion und Rückrufe lässt sich so reduzieren. Das hat einen positiven Effekt auf die CO2-Bilanz und andere Ressourcen.

Fälschungsschutz mit einer ökologischen und ethischen Komponente

Ein weiteres wichtiges Thema ist Fälschungsschutz. Produktfälschungen sind oft sehr stark schadstoffbelastet und stellen deshalb eine Gefahr für die Umwelt dar. Der Fälschungsschutz und die Nachverfolgung der Produktion hat neben der ökologischen auch eine ethische Komponente. Vom Verbraucherschutz einmal abgesehen, kann die Blockchain die Produktionsbedingungen von Waren sicherstellen. Nicht nur im Fair-Trade-Warensegment etablieren sich diese Lösungen nach und nach und gewährleisten menschenrechtskonforme und faire Arbeitsbedingungen.

HHS Technology: Patientendaten gelangen auf die Blockchain

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Die Vorteile der Blockchain können für den Gesundheitssektor eminent wichtig, gar lebensrettend sein. Der US-Bundesstaat Utah geht daher eine Kooperation mit dem Softwareunternehmen HHS ein.

Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig der Zugriff auf Gesundheitsdaten sein kann. Erst durch diesen Ausbruch ist vielen klar geworden, dass in vielen Fällen die Patienten überhaupt keinen Zugang zu ihren eigenen Gesundheitsakten haben. Nicht nur bei Krankheiten mit langen Genesungszeiten erschwert dies die Behandlung ungemein. Zugleich stellen unzulängliche Informationen ein größeres Gesundheitsrisiko für die Gemeinschaft dar. Gerade in den USA droht die Situation, komplett aus dem Ruder zu laufen. Diese Woche wurde bekanntgegeben, dass der US-Bundesstaat Utah eine Kooperation mit dem Softwareunternehmen HHS Technology Group eingegangen ist, um Patientendaten per Blockchain zu speichern. Anhand dieser Lösung soll es laut den beteiligten Partnern leichter sein, den Datenaustausch zwischen Patienten, Gesundheits- und medizinischen Dienstleistern sicherzustellen. Dies gilt als großer Vorteil bei Naturkatastrophen und anderen Krisen.

Die neue Lösung basiert auf dem MediBook von HHS. Das MediBook ist eine Cloud-basierten, per Blockchain betriebene Lösung, die die Verwaltung und gemeinsame Nutzung kompletter Patientenakten über mehrere, unterschiedliche Systeme hinweg ermöglicht. Das MediBook von HHS stellt eine zuverlässige Informationsquelle zu dem Zustand der Patienten dar. Es ermöglicht Pflegern und Mitarbeitern an vorderster Front zugleich einen sicheren Zugang sowie eine fachgerechte Dokumentation. 

MediBook von HHS erhöht die Effizienz

Da diese von überall aus abgerufen werden kann, begleitet sie den Patienten quasi überall hin. Dies ermöglicht den Anbietern eine schnelle und nahtlose Überprüfung medizinischer Informationen für Patienten, die sie noch nie zuvor behandelt haben. Das Ergebnis ist außerdem eine deutlich effektivere Triage, wenn es wichtige medizinische Vorgeschichte und Grunderkrankungen gibt, die berücksichtigt werden sollten. Bei der gemeinsamen Nutzung von Daten sind gleichwohl die geltenden Regeln der Bundesgesetze zu beachten. Neue Vorschriften verlangen beispielsweise von den Krankenversicherern, den Zugriff auf vom Patienten genehmigte Anwendungen von Drittanbietern zu gestatten. Hintergrund ist, dass Patienten ihre eigenen Informationen wie Laborergebnisse und gerichtlich entschiedene Ansprüche jederzeit abrufen können. Der Zugriff auf die Daten erfolgt über eine Blockchain-basierte digitale Wallet. Diese ist rund um die Uhr unter Wahrung der Integrität und Sicherheit der Daten abrufbar.

Estland nimmt weltweit eine absolute Vorbildfunktion ein, was das Speichern von Gesundheitsdaten auf der Blockchain betrifft. Sage und schreibe 99 Prozent der Gesundheitsdaten sind dort digitalisiert. Von solchen Zahlen ist man in der Bundesrepublik Deutschland weit entfernt

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