Brave Together – Krypto-Browser Brave bekommt Videochat-Funktion

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Seit letzter Woche kann man mithilfe des Brave Browsers Videoanrufe tätigen

Der Browser Brave bekommt mit der neuen Funktion Brave Together eine integrierte, kostenlose Videokonferenz-Funktion spendiert. Der auf Googles Chromium aufbauende Webbrowser verfügt über eine Reihe besonders datenschutzfreundlicher Grundfunktionen und bietet mit der eigenen Kryptowährung BAT (Brave Attention Token) eine einfache, automatische Möglichkeit, Websitebetreiberinnen und -betreiber im Vorbeisurfen mit einem Trinkgeld zu versorgen. Ob Brave Together dem Platzhirschen Zoom Paroli bieten kann, ist aufgrund der geringen Verbreitung von Brave vorerst fraglich.

Die neue Videochat-Funktion baut auf dem Open-Source-Software-Set Jitsi Meet auf. Videocalls werden damit über WebRTC direkt von Rechner zu Rechner übertragen, lediglich für die anfängliche Vermittlung ist noch ein Server nötig. Momentan sind Brave-Together-Gespräche allerdings dennoch nur zwischen zwei Nutzerinnen oder Nutzern des Brave Browsers möglich. Ob langfristig andere Jitsi-Server und Clients direkt über den Browser angerufen werden können, ist noch nicht klar. Auch ist die Funktion bislang nur in der Desktop-Version des Browsers verfügbar: Die Unterstützung für Android- und iOS-Smartphones und Tablets ist aber bereits angekündigt. Die Nutzung ist ohne Benutzerkonto und damit bravetypisch datensparsam möglich. Die eigentlichen Videogespräche werden direkt zwischen den Browsern verschlüsselt. Informationen, die über den Brave-Relay-Server übertragen werden, sind allerdings lediglich transportverschlüsselt. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll jedoch nachgerüstet werden. Gerade im Vergleich zum weitverbreiteten Zoom, das immer wieder mit Datenschutzproblemen in die Schlagzeilen geraten ist, sind die Bemühungen des Brave-Teams auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Obwohl die Funktion bislang offiziell lediglich in Nordamerika verfügbar sein soll, zeigen erste Tests, dass Videoanrufe auch bei uns in Europa bereits funktionieren.

Auch andere Browser wie Mozillas Firefox haben mit Funktionen wie Firefox Hello in der Vergangenheit bereits versucht, VoIP-Funktionalität per WebRTC direkt in den Browser zu integrieren. Wegen ausbleibenden Erfolgs wurde die Option aber wieder gestrichen. Ob der wesentlich weniger verbreitete Brave-Browser mit Brave Together größere Erfolge erzielen wird, bleibt also abzuwarten.







Bitcoin (BTC) bei 300.000 USD ohne Institute? CEO von Blockstream meint ja

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Wo wird der Bitcoin-Preis es hinschaffen? Sind über 100.000 US-Dollar möglich, und vor allem, was braucht es dazu? Der CEO von Blockstream, Adam Back geht davon aus, dass weitaus mehr möglich ist, und dazu auch keine institutionellen Anleger notwendig sind.

Bitcoin-Preis bei 300.000 US-Dollar?

Der CEO von Blockstream, Adam Back geht davon aus, dass es allein durch Privatanleger möglich ist, den Bitcoin-Preis auf 300.000 US-Dollar zu bringen.

In einem Interview mit Bloomberg teilte der Krypto-Pionier Back mit, dass er nach wie vor an BTC glaube. Bis heute schürft er die Bitcoin und greift seine Bestände nicht an.

Back, der mit Satoshi Nakamoto korrespondierte und vor der Erfindung von Bitcoin ein Proof-of-Work-System erstellte, verweist auf das Coronavirus und den zunehmenden Druck von Bargeld als die zwei Hauptfaktoren, die die Wahrnehmung der Menschen über Geld verändern. Er sagt, dass Privatanleger allein Bitcoin innerhalb von fünf Jahren auf 300.000 US-Dollar hochtreiben können, unabhängig davon, ob sich große institutionelle Akteure für einen Einstieg entscheiden oder nicht.

“Möglicherweise ist keine zusätzliche institutionelle Übernahme erforderlich, da das derzeitige Umfeld mehr Einzelpersonen dazu veranlasst, über Absicherungen nachzudenken. Und Wert behalten, wenn weltweit viel Geld gedruckt wird.”

Back meint zur kürzlich von Goldman Sachs aufgeführten kritischen Einstellung zu Bitcoin eine Reihe von Missverständnissen in Bezug auf die Knappheit und zeigt, dass die Kryptomärkte noch in den Anfängen stecken.

Er bestreitet auch zunehmende Spekulationen, dass er der anonyme Bitcoin-Erfinder, Satoshi Nakamoto ist.

“Nein, bin ich nicht. An dieser Stelle wird allgemein angenommen, dass der Gründer von Bitcoin nicht bekannt ist, da viele Menschen eine hierarchische Denkweise haben.

Da Bitcoin eher wie ein digitales Gold ist, möchten sie nicht, dass Gold einen Gründer hat. Damit Bitcoin eine rohstoffähnliche Wahrnehmung beibehält, finde ich es sehr gut, dass Satoshi sich von der Öffentlichkeit fernhält.”

©Bild via Pixabay / Lizenz

Beginn der größten Bitcoin-Bullenfalle? BTC verwundbar nach 191% Aufschwung

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Der Bitcoin-Preis ist in den vergangenen drei Monaten um mehr als 191 Prozent gestiegen.  BTC fiel am so genannten “Schwarzen Donnerstag” am 12. März auf bis zu 3.600 Dollar. Seitdem stieg die dominierende Kryptowährung auf bis zu 10.440 Dollar und vollendete damit die schnellste Erholung seit Juni 2019.

Ein Zusammenwirken wichtiger fundamentaler und technischer Faktoren trieb den Preis von Bitcoin in kurzer Zeit in die Höhe. Vor allem das im Vergleich zu den Vorjahren relativ hohe Options-, Spot- und institutionelle Volumen spielte offenbar eine entscheidende Rolle für den Aufschwung. Doch am gestern fiel der Preis von Bitcoin abrupt um 14 % gegenüber dem USD.

Der Bitcoin-Preis liegt wieder unter 10.000 US-Dollar, was nun?

Technisch gesehen befindet sich Bitcoin an einem entscheidenden Punkt, der über den mittel- bis langfristigen Trend in den nächsten 12 Monaten entscheiden könnte. Wenn der Bitcoin-Preis in der nächsten Woche auf über 10.500 Dollar steigt, wird er einen Ausbruch über einen mehrjährigen Zyklus, der bis 2017 zurückreicht, bestätigen.

Aber der Preis von Bitcoin stürzte innerhalb von Minuten von 10.440 auf 8.600 Dollar und demonstrierte damit eine brutale Ablehnung. Der grundlegende Unterschied zwischen der anhaltenden Rallye und früheren Aufschwungphasen im Oktober 2019 und Februar dieses Jahres ist die Beteiligung von privaten, professionellen und institutionellen Anlegern.

Im Februar, vor weniger als vier Monaten, erreichte der Preis von Bitcoin mit rund 10.550 Dollar einen lokalen Höchststand. Zu diesem Zeitpunkt deuteten verschiedene Messgrößen darauf hin, dass der Terminmarkt die Erholung in erster Linie antrieb.

Der Terminkontraktmarkt macht immer noch einen großen Teil des Marktes aus. Über die drei großen Bitcoin-Terminbörsen machen Longs 72 Prozent aus: BitMEX, Bitfinex und Binance Futures.

Aber das Verhältnis zwischen Privatkunden, Kassamarkt, Futures und institutionellem Zustrom war in den letzten Wochen deutlich ausgeglichener als in den Jahren 2018 und 2019.

Ein Risiko, das die Rallye verderben könnte

Marktdaten zeigen, dass mehr als 70 Prozent der Kontrakt auf dem Bitcoin-Markt Long sind. Wenn die Mehrheit Long ist, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit eines Long Squeeze.

Der Begriff “Long Squeeze” bezieht sich auf eine Kaskade von Liquidationen von Long-Positionen, die innerhalb kurzer Zeit zu einem raschen Preisrückgang führt. Wenn eine gravierende Korrektur in naher Zukunft vermieden wird, ebnet dies den Weg für eine Erholung von Bitcoin nach der Halbierung.

Ursprünglich wurde vermutet, dass die jüngste Preisaktion den Beginn eines ausgedehnten Bullenmarktes markiert. Jetzt, nach dem starken Preisrückgang am 2. Juni, bleibt BTC wieder anfällig.

Textnachweis: cryptoslate

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Bitcoin Kurs auf 10.000.000.000.000 Marktkapitalisierung „erreichbar“ – Hedgefonds Manager Raoul Pal

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Wie gestern von uns berichtet schaffte es der Bitcoin Kurs wieder einmal über die magische fünfstellige Grenze von 10.000 USD und konnte in der Spitze bis zum Langzeit-Widerstand bei 10.500 USD klettern. All das passierte innerhalb von weniger als einer Stunde. Doch so schnell der Pump kam, so schnell kam auch der anschließende Absturz auf die vorherige Region um die 9.500 USD. Aktuell notiert der Bitcoin Kurs zum Zeitpunkt des Verfassens des Artikels bei 9.530 USD.

Doch trotz dieses Aufs und Abs im Tagesverlauf des gestrigen Dienstag wollen wir etwas heraus zoomen und unseren Blick auf das größere Bild richten. Denn eines steht fest: der Bitcoin Kurs wurde nun schon mehrmals am Widerstand bei 10.500 USD zurückgewiesen und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der BTC Preis diese Grenze in Zukunft endlich durchbrechen wird, zu einem neuen Bullrun ansetzt und den Bitcoin Kurs auf neue Höhen katapultiert.

Passend dazu sagte der Macro-Investor Raoul Pal in einem Interview Mitte Mai, dass er eine Marktkapitalisierung von 10 Billionen USD für BTC für „erreichbar“ hält. Auf dieses Interview wollen wir in diesem Artikel einen Blick werfen. Viel Spaß dabei!

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Bitcoin Kurs von 500.000 USD

Das angesprochene Interview mit Raoul Pal wurde vom im Crypto-Bereich ebenfalls bekannten Max Keiser im „Keiser Report“ geführt. Das Interview wurde auf Youtube am 14. Mai, also kurz nach dem Halving am 11. Mai und der News vom 8. Mai, dass Hedgefonds Manager Paul Tudor Jones in BTC investiert hat, veröffentlicht.

Raoul Pal ist der Gründer und CEO von Global Macro Investor und Real Vision Group und als Hedgefonds Manager und Makro-Investor ein Verfechter von Bitcoin. Kurz gesagt prognostiziert Pal in dem Interview einen Bitcoin Kurs von rund 500.000 USD, da er laut eigener Aussage eine Marktkapitalisierung von 10.000.000.000.000 (10 Billionen) USD für „leicht zu erreichen“ hält.

Zu dieser Aussage gelangt Pal, weil BTC momentan seiner Meinung nach nur eine Nischen-Investment ist, trotz der Aufmerksamkeit die das Asset 2017 in der Öffentlichkeit erreichte, als der Bitcoin Kurs auf bis zu 20.000 USD kletterte. Die aktuelle Marktkapitalisierung von rund 175 Milliarden USD, welche nur mit der einiger Firmen, aber noch nicht mit der ganzer Asset Klassen zu vergleichen ist, könnte sich demnach vervielfachen, sobald BTC mehr an Bedeutung gewinnt.

Konkret sagt Pal dazu:

Ich denke, dass die Bewertung im Laufe der Zeit, wenn es zu dem Ökosystem wird, von dem wir glauben, dass es es sein wird […] – dann ja, eine Zahl von 10 Billionen Dollar ist innerhalb dieses Prozesses leicht zu erreichen. Damit wird es von einer Nische zu einem Vermögenswert, und sobald es eine vollständige Anlageklasse ist, wird es für andere investierbar.


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Hedgefonds Manager Paul Tudor Jones als Katalysator

Eine besondere Bedeutung misst Raoul Pal dabei der News vom 8. Mai bei, dass der Hedgefonds Manager und die Investoren-Legende Paul Tudor Jones 1-2% des Kapitals seines Fonds in Bitcoin Futures investiert hat und damit auf einen Anstieg des Bitcoin Kurs setzt.

Der Theorie von Pal nach könnte Jones aufgrund seiner Bekanntheit und Reputation in der Investment-Welt dabei als Katalysator für einen ganzen Ansturm von Hedgefonds sorgen, die in Zukunft auf den Bitcoin Kurs wetten.

Raoul Pal spricht hier fast schon von einer Art Gruppenzwang, der andere Hedgefonds Manager unterliegen, wenn das Investment von Jones in BTC aufgehen sollte:

Wenn es (Bitcoin) Alpha erzeugt, werden sie keine Wahl haben.

Fern ab von dieser Zukunftsmusik, können wir uns erst einmal darüber freuen, dass BTC aktuell aufgrund vieler Faktoren besser dasteht, als je zuvor. Spannend wird zu beobachten sein, was der Bitcoin Kurs nach dem vorerst gescheiterten Pump Richtung 10.500 USD macht.

Falls du dich nun auch der weltweiten Adoption anschließen, BTC kaufen wollen solltest und deine eigene ausführliche Recherche gemacht hast, achte unbedingt auf die Auswahl der richtigen Exchange oder des richtigen Brokers. Dein Geld und deine Coins sind nämlich nur so sicher, wie der Partner, dem du dabei vertraust. Nach unseren eigenen Tests können wir dir deshalb u.a. wegen der Benutzerfreundlichkeit eToro als Anlaufstelle empfehlen. Zudem kann man hier nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse setzen und so von jeder Marktlage profitieren. Bevor wir dir aber zu viel versprechen, klicke auf den Button und überzeuge dich einfach selbst!

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.

Krypto-Börse Coinbase mal wieder bei extremer Bitcoin-Volatilität nicht erreichbar

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Die beliebte Krypto-Börse Coinbase ist vor kurzem von der Krypto-Community unter die Lupe genommen worden, nachdem die weit verbreitete Frustration über Systemausfälle während der Spitze der Bitcoin-Volatilität überkocht ist.

Was ist der Grund für die Probleme und warum kann Coinbase nicht mit der derzeit geringen Krypto-Nachfrage Schritt halten?

Coinbase kann seine Plattform während der Bitcoin-Volatilität scheinbar nicht stabil halten
Gestern sprang der Bitcoin-Preis in weniger als einer Stunde um 600 Dollar. Während dieser Zeit kam es auch bei der beliebten Krypto-Plattform mit Sitz in San Francisco zu einem Systemausfall, so dass die Benutzer nicht in der Lage waren, die Volatilität zu handeln.

Die Volatilität ist es, die den Händlern Gewinne bringt, so dass die Plattform, auf der sie ihre Bitcoin aufbewahren, weit weniger attraktiv ist, wenn sie keinen Zugang haben. Bislang gehört Coinbase nach wie vor zu den beliebtesten Anlaufstellen für US-Krypto-Investoren. Doch allmählich scheint die Stimmung zu kippen.

Überall äußerten Händler ihren Unmut über den mangelnden Zugang, während Analysten die Frage stellten, warum dies angesichts des derzeit relativ geringen Interesses an Kryptowährungen und Bitcoin überhaupt passiert.

Wie wird sich dies auf den nächsten Bullenmarkt auswirken?

Was aber noch besorgniserregender ist, ist die Tatsache, dass Coinbase nicht mit dem aktuellen Niveau mithalten kann. Wie wollen sie dann beim nächsten Bullenmarkt den Zustrom von Benutzern unterstützen?

Der CEO von Coinbase, Brian Armstrong, wurde bekanntlich dafür zitiert, dass Bärenmärkte genutzt werden, um für den nächsten Bullenmarkt aufzubauen.

“Wir nutzen die Abwärtszyklen, um ein starkes Fundament aufzubauen, damit wir im nächsten Wachstumszyklus florieren können”, sagte er in einem jetzt verstummten Tweet.

Coinbase bleibt zwar noch eine der wichtigsten und beliebtesten amerikanischen Bitcoin Börsen auf dem Kryptomarkt, aber wenn Systemausfälle die Händler weiterhin plagen, wird der Thron bald in Frage gestellt werden.

Textnachweis: newsbtc

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Ungleichgewicht im Futures-Handel drückt den Bitcoin-Kurs (BTC)

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Nur kurz währte der Ritt oberhalb der 10.000 US-Dollar, bevor der Bitcoin-Kurs schnurstracks in die Tiefe brauste. Was steckt dahinter?

Nur einen Tag nachdem der Bitcoin-Kurs nach langer Zeit wieder die Angstmarke von 10.000 US-Dollar durchbrach, steht die Krypto-Welt auf dem Kopf. Mit einem 24-stündigen Minus von 5,7 Prozent notiert der Bitcoin-Kurs bei 9.499 US-Dollar und steht somit wieder dort, von wo aus er seine Mini-Rallye startete.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Insgesamt drei mal testete der Bitcoin-Kurs innerhalb der letzten acht Monate den Widerstand bei 10.5000 US-Dollar und prallte immer wieder an der Marke ab. Trotz der jüngsten Kurskorrektur kann sich der Bitcoin-Kurs in ein Wochenplus von 7,4 Prozent retten. Die 10.000-US-Dollar-Marke rückt jedoch nach dem letzten gescheiterten Versuch wieder vorläufig in die Ferne.

Altcoins segeln mit

Auch die Altcoins wurden von den Markt-Turbulenzen am gestrigen Nachmittag zu Boden gedrückt. Während der Bitcoin-Kurs innerhalb weniger Minuten um rund 1.500 US-Dollar fiel, stürzte der Ether-Kurs (ETH) von 250 auf 230 US-Dollar. Mit einem Minus von 5,3 Prozent auf Tagessicht fällt die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung auf aktuell 234,64 US-Dollar. Trotz des jüngsten Kursabschlags kann Ether ein Wochenplus von 17 Prozent behaupten.

Nach einer deutlichen Kurssteigerung der letzten Tage ist der XRP-Kurs ebenfalls mit in die Tiefe gerauscht. Im Tagesverleich verliert der Ripple-Coin 3,9 Prozent an Wert und fällt somit auf aktuell 0,202 US-Dollar. Demgegenüber steht immerhin ein Plus von 3,8 Prozent der letzten sieben Tage.

Die gestrigen Marktverwerfungen haben sich zwar auch im IOTA-Kurs eingepreist. Mit einem Minus von 0,2 Prozent notiert die Internet-der-Dinge-Währung aber nahezu unverändert bei 0,233 US-Dollar. Ungeachtet dessen verbucht der IOTA-Kurs zudem ein staatliches Polster von 20,3 Prozent im Wochenvergleich.

Bitcoin-Kurs fällt durch Ungleichgewicht am Futures-Markt

Nur kurze Zeit konnte der Bitcoin-Kurs während des gestrigen Handelsverlaufs die Marke von 10.000 US-Dollar verteidigen. Nach einem rasanten Anstieg in den frühen Morgenstunden ist die Krypto-Leitwährung gegen 16 Uhr in weniger als 15 Minuten um 14 Prozent von 10.180 auf 9.600 US-Dollar gefallen. Was sind die Ursachen für die Berg- und Talfahrt?

Ein Auslöser für die Kursschwankung waren Ungleichgewichte im Futures-Markt. Als der Bitcoin-Kurs stieg, sind die Kaufliquidationen an der Krypto-Exchange BitMEX sprunghaft angestiegen. Nur kurze Zeit später stiegen die Verkaufsliquidationen stark an, da Händler von Long-Positionen zum Verkauf gezwungen waren.

Eine Kaufliquidation bei einem Bitcoin-Kontrakt tritt ein, wenn eine verlierende Short-Position aufgelöst wird, was den Kauf von Bitcoin nach sich zieht. Gleiches gilt umgekehrt bei einer Verkaufsliquidation. Schließen verlierende Long-Positionen, kommt es zum Abverkauf von Bitcoin. Durch eine ungleiche Verteilung der Kontrakte am Markt erklärt sich, warum der Bitcoin-Kurs ebenso rasch stieg, wie er wieder fiel.

Fund Rate deutete Kurssturz an

Dieses Ungleichgewicht zwischen Short– und Long-Positionen deutete sich bereits zuvor im Anstieg der Fund Rate, also des Zinssatzes, an. Der Zinssatz passt sich der Verteilung von Short– und Long-Positionen an und soll so ein Gleichgewicht zwischen den Postionen am Markt regulieren. Entsprechend müssen Inhaber von Long-Kontrakten oder Short-Kontrakten ihren Wett-Kontrahenten eine Gebühr zahlen. Kommt es zu einem Anstieg des Bitcoin-Kurs und der Fund Rate, müssen Händler von Long-Positionen alle acht Stunden Gebühren entsprechend des Zinssatzes an den Inhaber des Short-Kontraktes zahlen. Dieser Mechanismus soll verhindern, dass der Markt ungleich zugunsten von Long– oder Short-Positionen ausschwankt.

Diese Fund Rate ist um 14 Uhr auf BitMEX von zuvor 0,0100 Prozent auf 0,1644 Prozent gestiegen. Die Mehrheit der Händler hielten demnach in Erwartung eines Anstiegs Long Positionen. Demgegenüber wurden deutlich weniger Short-Positionen gehalten. In der Folge kam es zu einem Long Squeeze, also einer massenhaften Liquidierung von Long-Kontrakten. Die Gesamtabwicklungen von Käufen beliefen sich in den letzten 24 Stunden auf 141 Millionen US-Dollar, während die Abwicklungen von Verkäufen bei 121 Millionen US-Dollar lagen. Insgesamt wurden somit in den letzten 24 Stunden 263 Millionen US-Dollar allein an der Bitcoin-Derivatebörse BitMEX liquidiert.

In Bitcoin investieren – warum ist das immer noch so kompliziert?

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In Bitcoin investieren: Bitcoin kaufen und verkaufen wird von vielen immer noch mit viel Mühe, Aufwand und technischem Know How verbunden. Dass es immer noch vergleichsweise kompliziert ist, in Bitcoin zu investieren, liegt vor allem an den Faktoren Technologie, Recht und Mensch. Die gute Nachricht: Es wird definitiv einfacher werden!

Die meisten Leute, auch jene, die sich nicht bewusst mit neu aufkommenden Technologien beschäftigen, kennen mittlerweile Bitcoin und seine Vorzüge. Viele von ihnen würden auch gerne versuchsweise einen kleinen Geldbetrag in diese digitale Anlage investieren. Für «Normalsterbliche» ist das Kaufen und Verkaufen von Bitcoin und anderen Kryptowährungen aber nach wie vor ein mühsames Unterfangen, welches mehrere Tage und viel Nerven kostet. Einen seriösen Anbieter finden, ein Konto anlegen, sich verifizieren lassen (persönliche Daten eingeben, Wohnsitzbestätigung und ID-Kopie hochladen, einen Video-Call durchführen), Geld überweisen, Geld in Bitcoin wechseln, Wallet anlegen, Private Key sichern, Bitcoin auf die Wallet überweisen. Für die Mehrheit der Menschen ist das zu viel Aufwand, nur um dieses etwas verwirrende aber doch faszinierende Ding namens Bitcoin auszuprobieren.

In Bitcoin investieren – Warum ist das Ganze immer noch so kompliziert?

Bitcoin ist doch schon über 10 Jahre alt und seit dem grossen Boom 2017 auch in der breiten Gesellschaft angelangt. Darüber hinaus sollte die digitale Währung doch aufgrund seiner dezentralen Natur den Umgang mit Geld vereinfachen, wie das Internet den Umgang mit Informationen vereinfacht hat. Bitcoin erlaubt es jedem Menschen Geld zu halten, zu empfangen und zu senden, und das alles ohne jegliche Drittpartei. Die Krux liegt, wie so oft, im Übergang von der alten zur neuen Welt. Das alte Geld (CHF, EUR, USD) muss ja irgendwie gegen das neue Geld (BTC) getauscht werden. Hier gibt es nun verschiedene Reibungspunkte, welche diesen Prozess erschweren und in der Folge das Investieren in Bitcoin anstrengend machen.

Faktor Technologie

Bitcoin ist eine neuartige Technologie, die noch in den Kinderschuhen steckt. Das traditionelle Bankensystem mit Bitcoin zu vergleichen ist wie eine traditionelle Bibliothek mit Wikipedia zu vergleichen. Das eine System existiert seit Jahrhunderten und hat sich über Generationen bewährt, das andere wurde in den letzten 20 Jahren erfunden und ist noch im Wandel, geniesst noch wenig Vertrauen, ist technisch aber vielfach überlegen. Wie beim Digitalisieren von Büchern fällt auch beim Wechsel von altem zu neuem Geld ein eher umständlicher technischer Prozess an. Geld muss vom Bankkonto auf eine Wechselbörse gelangen, dort gegen Bitcoin getauscht werden, und dieses muss dann wieder auf eine vom Nutzer kontrollierte Wallet gesendet werden. Dieser Vorgang ermöglicht den Einstieg vom alten ins neue Finanzsystem, ist aber aktuell noch nicht sehr benutzerfreundlich gelöst und mit einigem Aufwand verbunden. Durch innovative neue Lösungen wird dieser Prozess aber laufend verbessert.

Von Kritikern wird an diesem Punkt auch gerne hinterfragt, wofür es sich denn lohnt diesen Aufwand überhaupt zu betreiben. Das Bitcoin Netzwerk könne ja viel weniger Transaktionen pro Sekunde verarbeiten als Banken und Kreditkarten, und sei deshalb technisch dem traditionellen Finanzsystem unterlegen. Diese und weitere Kritikpunkte sind berechtigt und machen es aus Nutzersicht aktuell noch etwas mühsam, Bitcoin zu benutzen, da Transaktionen nur relativ langsam und vergleichsweise ineffizient durchgeführt werden können. Dass das Grundkonzept dieses rein digitalen, globalen und dezentralen Finanzsystems aber um ein Vielfaches leistungsfähiger ist und das traditionelle Bankensystem nach einigen weiteren Jahren der Entwicklung wie ein altes Gebäude voller Bücher aussehen lassen wird, darüber bestehen unter Experten keine Zweifel. Die Musikqualität der ersten MP3-Player war ebenfalls schlechter als diese von CDs und entsprechend glaubte die Mehrheit, dass sich diese neue Technologie nie durchsetzen wird. Heute hören nur noch die wenigsten Musik mit ihrem Discman. Technologische Entwicklung schreitet häufig exponentiell voran, und was heute noch schwierig zu benutzen ist, wird übermorgen einfacher und besser sein als die alten gewohnten Systeme.

Faktor: Recht

Wer heute eine Investition tätigt oder überhaupt Geld transferiert, geht davon aus, dass bei dieser Transaktion eine Bank im Spiel ist. Das Geld der meisten Menschen ist genau genommen nicht in deren eigenem Besitz, sondern sie vertrauen es ihrer Bank für die sichere Aufbewahrung und für das Durchführen von Zahlungen an. Es gibt auch im Bitcoin Zeitalter noch gute Gründe dafür, diese Dienstleistung einer Bank in Anspruch zu nehmen, sie ist aber nicht mehr alternativlos. Banken haben mit dieser Aufgabe eine grosse Verantwortung und werden entsprechend streng reguliert, schliesslich hantieren sie mit unserem Ersparten. Sie brauchen eine Bankenlizenz, unterliegen strengen Eigenkapitalvorschriften und müssen akribisch nachweisen, mit wem bzw. für wen sie welche Transaktionen getätigt haben. Diese Gesetze gelten nun auch für meisten Bitcoin Verkaufsstellen, da sie von Kunden Geld annehmen und für sie Handel betreiben. Aus Nutzersicht bedeutet dies ein meist langer und aufwändiger Onboarding Prozess, in dem persönliche Daten angegeben und geprüft werden müssen, ähnlich wie beim Eröffnen eines Bankkontos. Wie Cash kann Bitcoin aber auch ganz selbständig vom Nutzer kontrolliert werden. Man braucht dazu weder ein Bankkonto noch muss man sich bei einem Drittanbieter verifizieren lassen, um dieses digitale Asset handeln und verwahren zu können. Wenn Bitcoin also richtig gehandhabt wird, kann es auch regulatorisch viel einfacher werden, es zu benutzen, da man dafür nicht gezwungen ist, sich mit einer von der Finanzmarktaufsicht regulierten Institution auseinanderzusetzen.

Faktor: Mensch

Bitcoin wurde von Programmierern, Ingenieuren und Tech-Nerds erfunden und über die ersten Jahre seiner Existenz gefördert. Deshalb erstaunt es nicht, dass die Mehrheit der Produkte und Dienstleistungen, die heute in der Bitcoin-Ökonomie angeboten werden, eher system- und nicht benutzerorientiert aufgebaut sind. Ein Ingenieur baut eine Bitcoin App, bzw. den entsprechenden Kauf- und Verkaufsprozess, anders auf als ein Psychologe. Der Ingenieur optimiert auf Leistungsfähigkeit des Systems, während der Psychologe die Benutzerfreundlichkeit priorisiert. Die meisten der heute vorhandenen Bitcoin Investment Services sind also, weil von Ingenieuren entwickelt, sehr leistungsfähig und technologisch fortgeschritten, dafür aber kompliziert und für den Alltagsnutzer unbrauchbar. Erst in den letzten 2-3 Jahren kamen die Bäcker, Lehrer und Apotheker dazu, die ebenfalls in diese neue Finanzwelt einsteigen möchten. Der Markt verändert sich, und es braucht eine neue Generation von Produktentwicklern, die den Alltagsbenutzer mehr in den Vordergrund stellen, damit das Investieren in Bitcoin einfacher wird.

In Bitcoin investieren: Wird es in Zukunft einfacher werden?

Die Verbreitung von Bitcoin schreitet rasch voran. Um das «digitale Gold» mit einer Marktkapitalisierung von über 150 Mrd CHF bildet sich eine grosse Industrie und neue innovative Anbieter stürmen den Markt mit einem gemeinsamen Ziel: Den Zugang zu Bitcoin massentauglich machen. Da immer mehr Geld und Talent in die Erreichung dieses Ziels fliesst, ist damit zu rechnen, dass es bereits in naher Zukunft sogar für Mutter und Grossmutter einfach möglich sein wird, in Bitcoin zu investieren. Während man sich früher manuell via Modem ins Internet einwählen musste (und dabei dann nicht gleichzeitig telefonieren konnte), schreiben heute die meisten Rentner mit links Emails und Facebook Kommentare. Mit Bitcoin stehen wir noch am Anfang dieser Entwicklung. Glücklicherweise müssen Menschen Dinge wie das Internet (oder auch iPhones, Kreditkarten, Autos) nicht bis ins Detail verstehen, um es nutzen zu können. Auch Bitcoin wird früher oder später an diesem Punkt angelangen, an dem die Mehrheit grundsätzlich versteht, warum es nützlich ist, und es auch ganz einfach benutzen können und in Bitcoin investieren.

Bild von Relai.ch

Als Jungunternehmer und Berater im Bereich Crypto Finance setzt sich Julian Liniger für die Zusammenführung der traditionellen und der Crypto-Finanzwelt ein. Mit seiner Firma Bravis berät und trainiert er Finanzdienstleister in den Bereichen Crypto Assets & Blockchain. Mit dem Startup Relai arbeitet er an der schweizweit einfachsten Bitcoin Investment App. Julian beschäftigt sich seit 2015 mit dieser Thematik und ist im Crypto Valley fest verankert.

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Bitcoin-Kurs (BTC): Kommt der Halving-Bullrun? Die Lage am Mittwoch

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) konnte am 1. Juni erstmals seit Ende Februar wieder die 10.000 US-Dollar-Marke erklimmen. Damit hat er den Corona-Einbruch überwunden. Kommt nun der nachgelegte Halving-Bullrun? Die Lage am Mittwoch.

Der Schock am 12. März saß tief. Der Bitcoin-Kurs war im Zuge der Corona-Verunsicherung an den Finanzmärkten auf manchen Krypto-Börsen auf unter 4.000 US-Dollar gerutscht. Milliarden hatten sich plötzlich in Luft aufgelöst. Der so genannte „Schwarze Donnerstag“ hatte an den Märkten sein Tribut gefordert, die Verunsicherung war groß.

Während Kritiker schnell dabei waren, den Krypto-Markt samt dem Sicherer-Hafen-Narrativ zu beerdigen, zeigt sich aktuell wieder einmal: Ein langer Atem zahlt sich aus. So konnte der Bitcoin-Kurs längst zur Erholungs-Rallye ansetzen und die Verluste des Corona-Schocks wieder aufholen. Prallte er im Mai noch einige Mal an der magischen 10.000 US-Dollar-Marke ab, konnte die Kryptowährung diese am 1. Juni vorerst hinter sich lassen. Die naheliegende Frage: Wohin geht nun die Reise?

Angebotsverknappung spricht für Bitcoin-Kurs-Rallye

Im Bitcoin-Netzwerk kam es vor gut zwei Wochen zum Bitcoin Halving. Bei diesem Event wird der Angebotsnachschub halbiert. Seitdem produzieren Miner nur noch 6,25 BTC pro erfolgreich geschürften Block. Die Kryptowährung bewegt sich seitdem darauf zu, das knappste Gut der Welt zur werden. Gemäß der Stock-to-Flow-Analyse könnte das im Nachgang des Halvings einen Bitcoin-Kurs von 288.000 US-Dollar begünstigen.

Das ökonomische Kalkül dahinter ist simpel. Sollte sich die Nachfrage nach Bitcoin erhöhen, dürfte das bei einer gleichzeitigen Verknappung des Angebotsnachschubes der Bitcoin-Kurs erhöhen.

Wiederholt sich die Geschichte?

Bullishe Einschätzungen bezüglich einer Post-Halving-Rallye berufen sich dabei vor allem auf die vergangenen Bitcoin Halvings. So setzte der Bitcoin-Kurs jeweils zu explosiven Bullruns nach jeder Halbierung an:

  • 1. Halving: Das erste Bitcoin Halving fand am 28. November 2012 statt. Die Belohnung für Miner halbierte sich von 50 BTC auf 25 BTC. Der Bitcoin-Kurs lag zum Zeitpunkt des Halvings bei 12,35 US-Dollar. Nach 150 Tagen erreichte er 127 US-Dollar. Seinen Höchststand in der Phase zwischen Halving 1 und Halving 2 erreichte er im Dezember 2013, ein knappes Jahr später, mit etwa 1.038 US-Dollar. Der Zuwachs erreichte damit ein Maximum von über 9.300 Prozent.
  • 2. Halving. Das zweite Bitcoin Halving fand am 9. Juli 2016 statt. Die Halbierung erfolgte von 25 BTC auf 12,5 BTC. Zum Zeitpunkt des Halvings lag der Bitcoin-Kurs bei 650,63 US-Dollar. 150 Tage später war er bei 758,81 US-Dollar. Seinen Höchststand erreichte der Bitcoin-Kurs am 17. Dezember mit knapp 20.000 US-Dollar, nach etwa 1,5 Jahren. Hier waren es „nur“ knapp 3.000 Prozent Zuwachs.

Sollten sich derartige Szenarien im aktuellen Fall wiederholen, wären die 288.000 US-Dollar laut Stock-to-Flow-Analyse noch konservativ geschätzt.

Impulse für das Ökosystem

Insgesamt stehen die Zeichen im Bitcoin-Ökosystem aktuell auf Wachstum. So wurde etwa in der vergangenen Woche erstmals ein Reversible Initial Coin Offering (RICO) gestartet. Damit soll die in Verruf geratene Funding-Methode ICO einen seriöseren Anstrich bekommen. Die Neuheit daran: Sollte ein Projekt sein Funding-Ziel nicht erreichen, können Investoren ihr Geld zurückbekommen. LUKSO-CEO Fabian Vogelsteller sieht hier samt LYXE-Token eine neue Ära für Investoren anbrechen. Gegenüber BTC-ECHO teilte er mit:

Der Reversible ICO ist der erste ICO, der das Investieren über Zeit automatisiert. Dadurch, dass man LYXe nur reserviert und nicht direkt kauft, hat man mehr Bedenkzeit, sein Investment zu durchdenken. Diese kauft man dann über einen Zeitraum von 8 Monten. Da das kaufen linear passiert, weiß man immer, wann man wieviel schon gekauft hat, und wieviel Ether man noch wieder rausholen kann. [….]

Dadurch dürfte auch das Ethereum-Ökosystem wieder neue Anschübe bekommen. Letzteres steuert aktuell auf das nächste Update zu, das Ethereum in die Übergangsphase zur neuen Netzwerk-Version bringen soll. Sollte hier alles glatt über die Bühne gehen, dürfen sich Investoren auf Kurszuwächse gefasst machen.

Disclaimer: Diese Zeilen stellen lediglich die Einschätzung des Schreibers dar. Sie sind kein Investment-Advice und dienen lediglich der Information.

Bitcoin Volumen steigt massiv: Ist BTC bereit für das große Geld?

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Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 186 Milliarden US-Dollar dominiert Bitcoin den Kryptomarkt. Im Vergleich zu großen Firmen, Nationalwährungen oder Gold ist die größte Kryptowährung jedoch noch einer der kleineren Player. Eine gestern veröffentlichte Studie von Coinmetrics (Quelle) zeigt nun jedoch, dass das Bitcoin Volumen stark angestiegen ist.

Das tägliche Handelsvolumen hat deutlich zugenommen und Bitcoin wird als Handelsobjekt immer beliebter. Ist BTC im jetzigen Zustand schon bereit für das große Geld der Institutionellen Investoren?

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Bitcoin Kurs notiert wieder über 10.000 US-Dollar

Erst gestern überraschte der Bitcoin Kurs mit einem sprunghaften Anstieg über die Marke der 10.000 Dollar. Die gestern veröffentlichte Studie von Coinmetrics wirft nun einen Blick auf das tägliche Handelsvolumen der größten Kryptowährung.

Diese Metrik seriös festzustellen, ist zunächst gar nicht leicht. Denn eines der größten Herausforderungen ist hierbei die fehlende Transparenz von Börsen sowie die unzähligen Handelsplätze, an denen Bitcoin getradet werden kann. So heißt es im Report von Coinmetrics:

Die Fragmentierung des Handelsvolumens von Bitcoin verhindert eine geradlinige Aufnahme der Marktgröße.

Aus der Perspektive von institutionellen Investoren stellt dies bereits eine große Hürde dar. Denn Investoren müssen zunächst eine empirische Untersuchung des Ökosystem durchführen und dabei festlegen, welche Handelsplätze und Börsen sie als geeignet für die eigenen Bedürfnisse empfinden.

Folgende Grafik illustriert bereits die Unterschiede des täglichen Volumens, je nachdem welche Märkte und Parameter (nur US-Dollar, Alle Fiat-Währungen, US-Dollar + Fiat + Stablecoin, etc.) man einbezieht:

Bitcoin Volumen in Abhängigkeit der Märkte

Hierbei zeigt sich im Übrigen auch deutlich, dass der Derivate-Markt das größte Volumen bringt.

Auch wenn dies zunächst negativ (mindestens aber hemmend) klingt, gibt es ausreichend positive Zeichen für Bitcoin. Die folgende Aussage aus dem Report von Coinmetrics unterstreicht dies bestens:

Das Handelsvolumen von Bitcoin verzeichnet ein exponentielles Wachstum und wenn der Trend anhält, wird es bald dem Niveau von großen Asset-Klassen gleichstehen.

Als Zeithorizont wird hier im Übrigen eine Zeitspanne von ca. 3-5 Jahren angegeben.

Institutionen können 5 Millionen Dollar am Tag bringen

Die oben stehende Grafik zeigte, dass das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der US-Dollar Märkte für Bitcoin 0.5 Milliarden beträgt. Dementsprechend sind das 500 Millionen Euro. Da institutionelle Investoren (falls sie nicht den Weg über Futures gehen) den Weg über US-Dollar gehen, ist diese Zahl auch ein guter Anhaltspunkt für institutionelle Investoren. Die Frage kann nämlich sein, wie viel Geld täglich in Bitcoin investiert werden kann.

Im Report heißt es hierzu, dass institutionelle Investoren bei dem aktuellen Handelsvolumen rund 1 Prozent, also 5 Millionen Dollar pro Tag, in Bitcoin investieren könnten.

Die Käuferseite möchte höchstwahrscheinlich nicht mehr als 1% des täglichen Handelsvolumens ausmachen. Dementsprechend kann sie aktuell 5 Millionen US-Dollar pro Tag an frischem Geld in den Markt fließen kann ohne diese Grenze zu überschreiten.

Mit dem aktuellen Wachstum des Volumens macht sich Bitcoin also bereit für institutionelle Investoren. Die parallel dazu stark ansteigenden Volumina am Derivate-Markt zeigen, dass der Handel mit Futures bereits seit einiger Zeit relevant und interessant für „das große Geld“ ist.

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Wie denkst du über Bitcoin und dessen Verhältnis zu institutionellen Investoren? – Siehst du darin eine Chance für den Bitcoin Kurs oder eine Gefahr für Privat- und Kleinanleger?

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[Bildquelle: Shutterstock]

Bitcoin-Crash könnte Gewinnrealisierung sein, um sich auf unglaubliche Altcoinseason vorzubereiten

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So schwer es auch zu glauben sein mag, du hast diese Schlagzeile richtig gelesen – Altcoins könnten endlich in der Lage sein, gegen Bitcoin auszubrechen und die angeschlagene und gebeutelte Anlageklasse mehr in Einklang mit der Erholung zu bringen, die die Kryptowährung Nummer eins erlebt hat.

Der erste Schuss fiel heute mit dem jüngsten Absturz des Bitcoin-Preises, bei dem die Wale im Vorfeld einer bevorstehenden Altcoinseason offenbar Gewinne in Altcoins mitnahmen.

Bitcoin-Blitzabsturz sieht potenziell einen Kapitalfluss in Altcoins

Heute Nachmittag sackte der Bitcoin-Preis in einem dramatischen Blitzabsturz in weniger als fünf Minuten um über 600 Dollar ab.

Kryptohändler und -Investoren drängten sich, den Vermögenswert ohne einen größeren Verlust beim Ausverkauf abzustoßen, was zu einem weiteren Kaskadeneffekt führte. Durch diesen Schritt wurden auch Long-Positionen im Wert von über 220 Millionen Dollar auf der berüchtigten Krypto-Margin-Handelsplattform BitMEX aufgelöst.

Was jedoch nicht so offensichtlich war, ist die Tatsache, dass ein Großteil des Kapitals, das BTC verließ, seinen Weg in Altcoins wie Ethereum, Ripple, Chainlink und andere gefunden haben könnte.

Bei dem gestrigen Pump von Bitcoin kam es zu einem Absturz der Altcoins, die sich fast sofort wieder erholten. Als die Käufer den Preis der allerersten Kryptowährung weiter in die Höhe trieben, startete ein dicker Fisch den heutigen Ausverkauf und leitete möglicherweise eine Trendwende ein.

Zeitgleich mit dem Ausverkauf von Bitcoin pumpten Altcoins auf dem gesamten Altcoinmarkt, gepaart gegen BTC, während Bitcoin genau in dem Moment abstürzte, als die führende Kryptowährung beim USD-Handelspaar abstürzte.

Bitcoin: Chartbild

Der seitwärts gerichtete Handel mit der Kryptowährung Nummer eins ist das beste Umfeld für Altcoins, in dem sie gedeihen können, und eine ausgewachsene Altcoinseason ist längst überfällig. Es ist weit über ein Jahr her, dass Altcoins wirklich die Sonnenseite gesehen haben, nicht mitgezählt die Rallye Anfang 2020, die durch den Zusammenbruch des Marktes am Schwarzen Donnerstag nahezu schlagartig zunichtegemacht wurde.

Fallender Keilausbruch und historischer Rückfall lassen vermuten, dass die Altcoinseason endlich da ist

Eine Altcoinseason könnte demnächst beginnen, wie aus den Tabellen und Datumsmustern hervorgeht.

Märkte sind zyklisch und die Geschichte wiederholt sich oft. Es gibt auch seltsame Korrelationen um zeitliche Termine, die nicht immer Sinn machen.

Zum Beispiel scheint die Halbierung der Belohnung für den BTC-Block, von der gesagt wird, dass sie für Bitcoin in Bezug auf Angebot und Nachfrage unglaublich bullish ist, ein Auslöser für eine starke Altcoinseason zu sein.

Nachdem der Vermögenswert 2015 die Talsohle durchschritten hatte, stürzte Bitcoin im Juli 2016, als es sein Halving erreichte, ab, während Altcoins (Alts) ihren ersten Aufstieg zum Superstar begannen.

Von diesem Ausbruchsmoment bis zur Spitze wuchsen die Altcoins gegenüber BTC um über 10.000%. In der Zwischenzeit stieg auch Bitcoin auf 20.000 $, was zeigt, wie stark die Performance bei Alts im Vergleich dazu war.

Bitcoin: Chartbild

Trotzdem bleibt die Stimmung bei Alts am Boden, und die Stimmung bei Bitcoin war noch nie so stark wie heute. Der jüngste Absturz, bei dem Anlagegut in Alts floss, ein sich wiederholendes Muster, das mit dem letzten Halving übereinstimmt, und ein massiv fallender Keil im monatlichen Zeitrahmen auf dem Altcoin/BTC-Chart deuten darauf hin, dass Alts die Kryptowährung Nummer 1 über einen längeren Zeitraum erneut übertreffen werden.

Quelle: NewsBTC

Altcoins Chartbild
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