Deutsche Ermittler beschlagnahmen Bitcoin und Bitcoin Cash in Millionenhöhe

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Nachdem die deutsche Polizei gemeinsam Untersuchungen mit dem amerikanischen FBI angestellt hat, wurden jetzt Bitcoin und Bitcoin Cash im Wert von über 25 Millionen Euro beschlagnahmt, die im Zusammenhang mit der illegalen Film-Streaming-Plattform movie2k.to stehen.

Staatsantwaltschaft beschlagnahmt Bitcoin und Bitcoin Cash in Millionenhöhe

Die beiden Hauptbetreiber der Plattform movie2k.to werden beschuldigt, zwischen Frühjahr 2013 und Herbst 2018 zusammen mit ihren Komplizen über 880.000 Raubkopien über die Webseite verbreitet zu haben. Sie wurden auch beschuldigt, einen illegalen Streaming-Dienst betrieben zu haben, mit dem Benutzer Raubkopien ansehen konnten, ohne diese herunterladen zu müssen.

Einer der beiden, der als Programmierer der Seite arbeitet, befindet sich seit November 2019 in Polizeigewahrsam.

Am 3. August gab die Dresdner Staatsanwaltschaft mit Unterstützung der Landeskriminalpolizei in Sachsen und der Leipziger Steuerermittlungsabteilung bekannt, dass der Programmierer Bitcoin und Bitcoin Cash im Wert von 25 Millionen EUR hält.

Seit Mitte 2012 sollen die beiden Hauptbetreiber Gewinne aus Werbegebühren für movie2k.to und Abonnenteneinnahmen für den Kauf großer Mengen von Bitcoin verwendet haben.

Der Programmierer soll mehr als 22.000 Bitcoin damit erworben haben und die Krypto später hauptsächlich zum Erwerb verschiedener Immobilien über eine Berliner Immobilienfirma verwendet haben.

Berichten zufolge steht er auch im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Immobilienunternehmer in Berlin unter dem Verdacht der kommerziellen Geldwäsche.

Die Rückverfolgung und Identifizierung der Bitcoin wurde Berichten zufolge im Rahmen gemeinsamer Ermittlungsarbeiten zwischen dem Bundeskriminalamt und dem FBI durchgeführt.

Die Bitcoin wurden von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, um damit den Schadenersatz durchführen zu können.

Der Programmierer hat umfassend gestanden und soll die Strafverfolgungsbehörden bei ihren weiteren Ermittlungen gegen den zweiten Hauptbetreiber unterstützten, der auf der Flucht ist.

Wie Der Spiegel berichtet, war movie2k.to neben kino.to und neu.to jahrelang eine der weltweit führenden Plattformen für den Vertrieb illegaler Raubkopien.

2012 wurde der Hauptgründer und Betreiber von kino.to zu einer Haftstrafe von bis zu viereinhalb Jahren verurteilt.

©Bild via Pixabay / Lizenz

250’000 BEST Token zu gewinnen: Bitpanda-Token feiert Geburtstag.

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Bitpandas Token BEST feiert morgen 7. April Geburtstag. Kunden können Token gewinnen. (Gutschein für die Bitpanda-Anmeldung weiter unten im Artikel)

Möchtest du BEST gewinnen? Am 7. August jährt sich zum ersten Mal die Einführung des Bitpanda Ecosystem Tokens und das soll gebührend gefeirt werden. Deshalb verteilt Bitpanda 250’000 BEST an die Nutzer. In einem Newsletter an die Kunden schreibt Bitpanda folgendes:

Erinnerst du dich noch an den 7. August 2019? An diesem denkwürdigen Tag gingen unsere Bitpanda Global Exchange (jetzt Bitpanda Pro) und der Bitpanda Ecosystem Token (BEST) an den Start. Nach nur einem Jahr ist BEST gar nicht mehr wegzudenken und ermöglicht unserer wachsenden Community von mittlerweile mehr als 1 Million Bitpanda Nutzern nicht nur die optimale Nutzung unserer Plattformen, sondern bringt ihnen auch viele verschiedene Belohnungen und Vorteile.

Jeden Monat wächst der Anteil der Bitpanda Nutzer, die BEST in ihrer Wallet haben – genauso auch der Anteil derjenigen Nutzer, die ihre Tradingaufschläge mit BEST bezahlen. Heute wollen wir uns bei allen, die BEST besitzen und verwenden, für ihre tatkräftige Unterstützung und ihren Enthusiasmus im vergangenen Jahr bedanken!

Feiere mit uns und gewinne BEST

Insgesamt werden 250.000 BEST unserer Bestände im Rahmen dieser Aktion auf Bitpanda (nicht Bitpanda Pro) verlost. Es gibt zwei Möglichkeiten zu gewinnen:

  • Alle, die zwischen dem 6. August 2020 00:00 Uhr (MESZ) und dem 13. August 2020 23:59 (MESZ) BEST im Wert von mindestens 25 Euro auf Bitpanda (nicht auf Bitpanda Pro) kaufen, können 20.000 BEST gewinnen. 200.000 BEST werden unter 10 Nutzern verlost.
  • Außerdem erhält derjenige Nutzer, der am 7. August 2020 zwischen 00:00 Uhr und 23:59 Uhr die meisten BEST kauft (Mehrfachkäufe werden ebenfalls gewertet) 50.000 BEST.

Am 14. August werden die gewonnen BEST den jeweiligen Gewinnern auf ihre Bitpanda Wallet gutgeschrieben.

Hier noch einmal die Gründe warum es sich lohnt BEST zu haben und zu verwenden:

    • Mit BEST Rewards kannst du deine BEST-Bestände jährlich um bis zu 12% vermehren! Dafür musst du nur BEST in deiner Bitpanda Wallet haben und mindestens einmal im Monat traden.
    • Bitpanda Nutzer, die BEST haben, erhalten im gesamten Bitpanda-Ökosystem eine Ermäßigung von 25% auf ihre Tradingaufschläge. Dies gilt auch in Kombination mit anderen Ermäßigungen oder Werbeaktionen, die wir für Bitpanda und Bitpanda Pro anbieten.
    • Zusätzlich zur Ermäßigung von 25% gibt es auch bis Ende 2020 einen garantierten Mindestwert von 0,12 € pro BEST, wenn der Token zum Bezahlen von Tradingaufschlägen verwendet wird. Dieser Wert wird in den nächsten fünf Jahren jährlich um 10% erhöht.
    • Um das Angebot an BEST stetig zu reduzieren, wird ein Teil der BEST, die für Tradingaufschläge auf Bitpanda ausgegeben werden vierteljährlich verbrannt, bis 50% der Gesamtmenge an BEST zerstört sind.
    • Sobald du mindestens 5.000 BEST in deiner Bitpanda Wallet hast (VIP Level 1), darfst du im Zuge der exklusiven BEST VIP Votings mitbestimmen, welche digitalen Assets wir als nächstes hinzufügen.
    • BEST Nutzer profitieren von geringeren Einzahlungsgebühren, wenn sie per SOFORT oder Kreditkarte auf Bitpanda einzahlen. Als BEST VIP (Level 2 und 3) erhältst du bei Einzahlungen mit Kreditkarte eine Ermäßigung von 20% und bei Einzahlungen mit SOFORT sogar 25% auf deine Einzahlungsgebühren.

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Helikoptergeld: Stadt Zug verteilt Geschenkkarten im Wert von 100 Franken

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DIE VEREINIGUNG PRO ZUG - FÜR ZUGER UND ZUGER GESCHÄFTE

Wie die Luzerner Zeitung berichtet, verteilt die Stadt Zug bald 100 Franken Einkaufsgutscheine an die Einwohner. Damit soll das lokale Gewerbe stimuliert werden.

Die Chefin vom Verein Pro Zug Margraf erklärt, dass keine Papiergutscheine verteilt werden, sondern eine Geschenkkarte. Diese kann in allen Stadtzuger Geschäften, die Mitglied von Pro Zug sind, mit Ausnahme von Coop, Migros und Denner eingelöst werden. Dies schreibt die Luzerner Zeitung. Und auch auf der Website des Vereins Pro Zug steht:

Die Stadt Zug Covid 19 Geschenkkarte ist in den Geschäften von Coop und Migros nicht einlösbar.

Diese konnten während des Lockdowns offen halten, weshalb die Stadt Zug so entschieden hat.

Unterstützen Sie die kleineren Stadt Zuger Geschäfte.

Die normale Pro Zug Geschenkkarte ist davon nicht betroffen!







Die BaFin greift durch: Das jähe Ende der Bitcoin-Automaten-Ära

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Die BaFin greift durch: Sämtliche Bitcoin-Automaten des Betreibers von Shitcoins.club werden versiegelt.

Bitcoin und Deutschland kommen nicht so recht auf einen grünen Zweig. Während die Regierung mit dem Kryptoverwahrgesetz Fakten für Dienstleister geschaffen hat, tun sich die Gesetzgeber weiterhin mit der Bitcoin-Präsenz im öffentlichen Raum schwer. Allen voran die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) scheint einen Narren an Bitcoin-Ausgabestellen gefressen zu haben. Jetzt fallen sämtliche Bitcoin-ATMs des Betreibers Shitcoins.club der Regulatorik zum Opfer.

Behörden rätseln über Bitcoin

Bitcoin-Automaten schwebten hierzulande schon immer in einem regulatorisch luftleeren Raum. 2011 hatte die BaFin in einem Merkblatt Bitcoin noch als Komplementärwährung definiert und damit diesen unsicheren Status bekräftigt. Eine legale Ausgabe von Komplementärwährungen ist per Gesetz nicht eindeutig geregelt und liegt letztlich im Ermessen der Behörden.

Während die „Ausgabe von Regionalgeld-Gutscheinen als nicht strafbar eingeschätzt“ wird, wird gemäß Bundesbankengesetz „mit Freiheits- oder Geldstrafe bestraft, wer unbefugt Geldzeichen (Marken, Münzen, Scheine oder andere Urkunden, die geeignet sind, im Zahlungsverkehr an Stelle der gesetzlich zugelassenen Münzen oder Banknoten verwendet zu werden) ausgibt oder zu Zahlungen verwendet“, so ein Schreiben des Bundestags.

Mit anderen Worten: Die Ausgabe von Bitcoin als Komplementärwährung fiel in die Kategorie illegal, oder genauer: halblegal. Denn das Kammergericht Berlin hat das Verbot 2018 zunächst gekippt. Die BaFin überschreite ihre Kompetenzen bei der regulatorischen Festlegung von Bitcoin, hieß es im Urteilsspruch. Seit Jahresbeginn hat die BaFin aber wieder bei der Zuständigkeit für die Erteilung entsprechender Lizenzen die Hosen an und machte von dem Recht schnell Gebrauch.

Das endgültige Aus

Im März zog die Behörde dem ATM-Betreiber und Geschäftsführer von Shitcoins.club kurzerhand den Boden unter den Füßen weg. Vonseiten der BaFin hieß es:

Die BaFin hat gegenüber […] dem Geschäftsführer der KKT UG aus Berlin mit Bescheid vom 26. Februar 2020 die sofortige Einstellung des grenzüberschreitenden Eigenhandels angeordnet.

Herr XY betreibt als Geschäftsführer der KKT UG die Seite www.shitcoins.club und stellt im gesamten Bundesgebiet Automaten auf, an denen Kryptowährungen gegen Geld erworben oder veräußert werden können. Darüber hinaus bietet das Unternehmen sog. „face to face“-Transaktionen mit der Möglichkeit des Erwerbs von Kryptowährungen.

Damit betreibt Herr XY als Mitglied des Organs der KKT UG gewerbsmäßig den Eigenhandel nach § 1 Absatz 1a Satz 1 Nr. 4 lit. c Kreditwesengesetz (KWG), ohne über die nach § 32 Absatz 1 KWG erforderliche Erlaubnis der BaFin zu verfügen. Er handelt daher unerlaubt.

[Anm.d.Red.: Name des Betreibers wurde geschwärzt.]

Betroffen waren 24 Standorte, knapp die Hälfte aller in Deutschland gemeldeten Bitcoin-Automaten. Zum Verhängnis wurde dem Betreiber das neue Kryptoverwahrgesetz. Kraft Gesetzes wird für gewerbsmäßige Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen im Inland eine Lizenz benötigt. Diese erhielt der ATM-Betreiber nicht.

Rund vier Monate ließ der Betreiber die Automaten noch laufen, aber seit gestern ist Schluss. Die BaFin hat begonnen, die ATMs abzuschalten und zu versiegeln. Lässt man sich die Lokalisierung der Geldautomaten auf der Homepage von Shitcoins.club anzeigen, erscheint lediglich der Hinweis: Dienst nicht verfügbar.

Drama um Chainlink, Schweizer Bitcoin-Banken und Neues von Ripple

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Ripple kommt aus dem Jammertal, die Schweizer Bank Cler in die Gänge und Russland auf keinen grünen Zweig mit Bitcoin: Der News-Check.

Willkommen zu unserem News-Check. Alles, was das Bitcoin-Ökosystem aktuell bewegt. Mit Jan Heinrich Meyer aka essra.

The Big Short? Zeus Capital LLP macht Stimmung gegen Chainlink

Wie zahlreiche andere Altcoins konnte auch Chainlink (LINK) in den letzten 30 Tagen deutlich an Wert zulegen: Mit einem Kurs von 9,70 US-Dollar handelt LINK satte 80 Prozent höher, als noch vor einem Monat. Schön für jene, die bei Link vorher long gegangen waren. Angesichts solcher Zuwächse in so kurzer Zeit reiben sich freilich auch die Bären die Tatzen: Im volatilen Krypto-Markt ist liegt oft nur ein schmaler Grad zwischen „himmelhoch jauchzend“ und zu Tode betrübt. Das Investment-Unternehmen Zeus Capital LLP hat keinen Hehl daraus gemacht, auf welcher Seite es steht. Nicht nur hat Zeus Capital bereits im Juli Stimmung gegen Chainlink gemacht und einen verheerenden Kurseinbruch prophezeit; das Unternehmen hat zudem zahlreichen bekannteren Krypto-Analysten halbseidene Angebote gemacht…

Bank Cler auf dem Weg zur ersten staatlichen Bank mit Bitcoin-Konto?

Die Schweizer Bank Cler, eine Tochter der Basler Kantonalbank, will ihren Kunden künftig Dienstleistungen rund um Bitcoin und Co. anbieten. Als digitale Bank ist Cler dem Krypto-Sektor per se näher als ihre altehrwürdige Mutterbank – doch das ist nicht der einzige Grund, warum die Bank Cler im kommenden Jahr die Verwahrung von beziehungsweise den Handel mit Kryptowährungen anbieten möchte.

XUMM soll XRP in den Zahlungsberkehr einbinden

XRP, das Krypto-Asset des kalifornischen FinTechs Ripple, konnte letzte Woche nach langer Durststrecke wieder die 30-Cent-Marke erklimmen. Ein Wochenplus von knapp 24 Prozent – so etwas hat es bei dem „Banken-Coin“ lange nicht mehr gegeben. Befördert haben dürfte den Anstieg nicht nur aktuelle Quartalsbericht von Ripple, sondern auch die Ankündigung der XRP-App XUMM, die ein Interface für das XRP-Ledger, die „Heimat“ des Ripple-Coins, bietet und perspektivisch zu einer veritablen Banking App werden könnte. Eine erste öffentliche „Nicht-Beta-“Version.

Der russische Eiertanz mit Bitcoin

Der russische Präsident Vladimir Putin hat ein Gesetz unterzeichnet, das den rechtlichen Status von Bitcoin in Russland regelt. Danach ist der Besitz von Bitcoin und Co. in Russland nicht strafbar, aber von seiner Akzeptanz ist BTC noch weit entfernt. Der Handel ist streng reglementiert, wer Kryptowährungen kaufen will, braucht dafür künftig ein Bankkonto – die perfekte Antithese zum Grundgedanken von Bitcoin.

CEO von Pantera sieht Bitcoin (BTC) bis nächsten August bei 115.000 US-Dollar

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Der CEO von Pantera, einer kryptofokussierten Investmentfirma und Hedgefonds hat einige der größten Positionen seines Venture-Unternehmens im Kryptobereich genannt. Neben Bitcoin finden sich noch einige andere interessante Projekte darunter.

CEO von Panter sieht Bitcoin-Preis in naher Zukunft bei 115.000 USD

In einem Interview mit Thinking Crypto verriet Dan Morehead, dass die größte Investition des Unternehmens liegt, gefolgt von Ethereum. Danach sprach Morehad über Polkadot, Filecoin, Augur und 0x als andere Altcoins, in die auch investiert wurde.

Insgesamt verwaltet Pantera Krypto-Vermögenswerte im Wert von 600 Millionen US-Dollar. Der CEO gibt an, selbst in die Kapitalfonds des Unternehmens zu investieren.

Morehead bleibt bei Bitcoin optimistisch, der seiner Meinung nach im Durchschnitt um etwas mehr als 200 Prozent pro Jahr steigt, trotz der manischen Bullen- und Bearruns, die für Schlagzeilen sorgen.

Er glaubt, dass es eine Ineffizienz auf dem Markt gibt, die die Auswirkungen der Halbierung von Bitcoin nicht vollständig eingeschätzt, bevor sie eintreten.

“In den letzten beiden Halbierungen gab es sehr deutliche positive Impulse. Sie beginnen ungefähr ein Jahr und ein Viertel vor der Halbierung und dauern ungefähr 440 Tage nach der Halbierung. Und was normalerweise passiert ist, ist, dass die Märkte ein wenig in die Halbierung gestiegen sind und nach der Halbierung in den nächsten 440 Tagen eine Tonne gestiegen sind.”

Basierend auf der Stock-to-Flow-Analyse des Unternehmens zu früheren Halbierung sagt Morehead, dass Bitcoin bis nächsten August voraussichtlich 115.000 US-Dollar erreichen wird. Er warnt aber davor, dass BTC diese Zahl in 12 Monaten nicht unbedingt übertreffen würde.

Der CEO ist zuversichtlicher, dass Bitcoin in zwei Jahren 100.000 US-Dollar knacken wird und vergleicht dies mit einer Frühphasen-Venture-Investitionsmöglichkeit, die nur deshalb anders aussieht, weil sie in Echtzeit-Preise bietet. Dennoch warnt er die Anleger, nur so viel Kapital in Bitcoin zu investieren, wie sie sich leisten können, zu verlieren, und diese Investition 10 bis 15 Jahre lang zu halten.

Laut Morehead profitiert der Kryptomarkt von erheblichen Änderungen bei Depotangeboten, die institutionellen Anlegern mehr Möglichkeiten bieten, ihre Vermögenswerte sicher zu lagern.

“Wenn Sie ein Treuhänder sind und das Geld eines anderen verwalten, verwalten Sie beispielsweise eine Stiftung. In den Anfangszeiten war es ziemlich schwierig, in Krypto zu investieren. In den letzten ein oder zwei Jahren hat sich dies dramatisch verändert Menge. Wir haben Fidelity im Weltraum, die New Yorker Börse, Coinbase Custody, BitGo, also haben Sie diese sehr seriösen Firmen – die jetzt sechs, sieben, acht Jahre Erfahrung ohne Sicherheitsvorfälle haben. Für mich ist das die große Veränderung. Dies ermöglicht es einem institutionellen Anleger, der eine treuhänderische Verantwortung trägt, dies tatsächlich dem Anlageausschuss vorzulegen.”

Trotz der Fortschritte warnt Morehead davor, dass Institutionen schrittweise in den Raum eintreten werden, anstatt sich plötzlich sofort zu zeigen.

“Das Missverständnis, das ich sagen würde, ist, dass es diese Wahrnehmung gibt, dass es wie ein Lichtschalter ist, und dass es sich gerade in der” Aus “-Position befindet und etwas passieren wird und in die” Ein “-Position geht. Es ist nicht so binär. Wir hatten 2013 institutionelle Investoren. Und es wird wahrscheinlich einige wirklich berühmte, wirklich angesehene Institutionen geben, die in fünf Jahren keine Krypto mehr haben. Es ist ein Prozess. Es ist ein Kontinuum.”

©Bild via Pixabay / Lizenz

Pompliano: „Bitcoin wird langfristig mindestens 400.000 US-Dollar wert sein“

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Im Zuge des aktuellen Aufwärtstrends von Bitcoin (BTC) hat einer der größten Fürsprecher der marktführenden Kryptowährung eine steile Prognose für die zukünftige Kursentwicklung gewagt.

Anthony „Pomp“ Pompliano, Mitgründer von Morgan Creek Digital, meint, dass Bitcoin weiter im Aufwind bleiben wird und langfristig die 400.000 US-Dollar Marke knackt.

Digital ist besser als analog

In einem Interview mit dem Krypto-Podcaster Peter McCormack meint Pomp dementsprechend, dass Bitcoin irgendwann mindestens (!) 400.000 oder 450.000 US-Dollar wert sein wird, wenn die Kryptowährung eine Marktkapitalisierung von 8 Billionen US-Dollar erreicht. Auf dem Weg dahin wird Bitcoin immer wieder neue Rekorde aufstellen, so der Experte.

Den Hauptgrund für diese Entwicklung sieht Pompliano darin, dass Bitcoin eine Art digitales Gold sei. Ähnlich wie bei anderen Finanzprodukten würde die digitale Form einen viel größeren Markt eröffnen, was der Kryptowährung darüber hinaus einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Edelmetall verschafft.

Dahingehend meint Pomp:

„Ich sage es den Leuten immer wieder: Nennt mir eine Branche, die von analog auf digital umgestiegen ist, und deren Markt in digitaler Form kleiner war als in analoger. Das gibt es einfach nicht. Das ist so, weil die Digitalisierung eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt. Sie ist eine markterweiternde Technologie.“

Größer als Gold

Dementsprechend kommt Pompliano zu dem Schluss, dass der Bitcoin-Markt früher oder später größer sein wird als der Goldmarkt. Allerdings räumt der Krypto-Experte ein, dass es womöglich 50 Jahre dauern könnte, bis Bitcoin auf 400.000 US-Dollar klettert.

In diesem Zusammenhang erklärt er:

„Rechnen wir es mit einfachen Zahlen durch. Nehmen wir an, die Marktkapitalisierung von Gold beträgt aktuell 8 Bio. US-Dollar. Wenn wir diesen Wert für Bitcoin zugrunde legen, dann kommen wir bei jetziger Umlaufmenge auf einen Kurswert von 400.000 bis 450.000 US-Dollar. Glauben Sie, dass der Bitcoin-Markt so groß sein wird wie der Goldmarkt? Ich glaube das nicht, ich glaube, er wird größer sein.“

Diesen Optimismus behält Pompliano auch im weiteren Interview bei, indem er seine kurz- bis mittelfristige Prognose von 100.000 US-Dollar erneut bekräftigt. So ist er weiterhin überzeugt davon, dass die wichtige Marke schon Ende 2021 geknackt werden kann. Bei Redaktionsschluss beläuft sich der Bitcoin-Kurs auf 11.581 US-Dollar, wodurch die Marktkapitalisierung 214 Mrd. US-Dollar erreicht. Der Goldkurs befindet sich derweil ebenso im Aufwind, was dazu geführt hat, dass das Edelmetall am 4. August sogar die 2.000 US-Dollar Marke überspringen konnte.

JP Morgan-Studie: Alte kaufen Gold, Junge investieren in Bitcoin

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JP Morgan Bank

Gemäss einer aktuellen Studie von JP Morgan investierten die Jungen in Bitcoin und die Älteren in Gold. Zu diesem Schluss ist eine Analyse von JPMorgan gekommen.

Demnach wenden sich die älteren Generationen momentan verstärkt den traditionellen Vermögenswerten zu: Gold, Silber und Anleihen. Gemeint ist die Generation der Babyboomer (1946 – 1960), die schon nach dem Goldeinbruch im Jahr 2008 auf das Edelmetall setzte. Dieses Muster wiederholt sich im Rahmen der aktuellen Finanzkrise. Der Goldkurs ist Anfang März eingebrochen, durch die vermehrten Investitionen hat er sich inzwischen jedoch wieder erholt. Inzwischen liegt er 34 Prozent über dem YTD (Year-to-Date) und mit über 2.000 US-Dollar/oz auf einem neuen Allzeithoch.

Die jüngeren Generationen setzen dagegen auf Bitcoin. Gemeint sind vor allem Menschen in ihren 20ern, 30ern und 40ern, welche traditionell eher auf digitale Währungen setzen. Die Kryptowährung Bitcoin macht dabei eine ähnliche Entwicklung wie Gold durch. Während der Kurs zu Beginn der Krise auf 4.000 US-Dollar einbrach, hat er inzwischen wieder die 11.000 US-Dollar geknackt – das macht auf Jahresbasis einen Anstieg von über 60 Prozent. Damit ist Bitcoin zudem die leistungsstärkste Anlage im Jahr 2020.
Jüngere Menschen investieren derzeit auch in Aktien und andere risikoreiche Vermögenswerte. Vor allem am populären Aktienmarktindex S&P 500 finden sich aktuell viele junge Investoren. Der Index hat in den letzten Wochen und Monaten fast 40 Prozent gut gemacht und sich von den massiven Einbrüchen während der Pandemie erholt. Damit liegt der S&P 500 nun ebenfalls im grünen YTD.

Die unterschiedlichen Investitions-Präferenzen zwischen Jung und Alt hat auch Krypto-Entrepreneur Robert Kiyosaki erkannt, der sagt: Edelmetall sind für die Älteren, Bitcoin für die Jungen. Der Autor von „Rich Dad Poor Dad“ ist zudem der Meinung, dass Investoren mit Bitcoin und Co. besser gegen das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten gerüstet sind.







Bitcoin CME-Futures werden mit einer Prämie von über $300 gehandelt

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Die jüngste Stärke von Bitcoin hat bei den Investoren ein Gefühl von “FOMO” erzeugt. Dieser Trend wird mit Blick auf die wachsende Prämie zwischen Spot-Bitcoin und BTC-Futures an der CME verdeutlicht.

Die Nachfrage nach BTC von Anlegern, die diese Plattform nutzen – die auf Institutionen, professionelle Händler und wohlhabende Einzelhändler zugeschnitten ist – hat die Futures-Prämie um mehr als 300 $ über das hinausgetrieben, wo der Spot Bitcoin Kurs derzeit handelt.

Dies ist ein Zeichen dafür, dass so genanntes “intelligentes Geld” verzweifelt versucht, das Aufwärtsrisiko bei Bitcoin zu erhöhen. Trotz dieses Trends zeigt der Commitment of Traders-Bericht von letzter Woche, dass Institutionen, die CME zum Handel mit der Benchmark-Kryptowährung nutzen, weiterhin shorten.

Die Stärke von Bitcoin wächst, da die Nachfrage nach knappen Vermögenswerten einen Siedepunkt erreicht

Während die Gelddrucker innerhalb der Zentralbanken weltweit weiterhin Fiat in noch nie dagewesenen Raten drucken, wächst bei den Anlegern die Furcht vor der drohenden Inflation.

Dies hat dazu geführt, dass der Goldpreis ein neues Allzeithoch von über $ 2.000 pro Unze erreicht hat, während Silber und andere Rohstoffe ebenfalls Anzeichen von Stärke zeigen. Dieselben Faktoren, die den Goldpreis in die Höhe treiben, treiben auch Bitcoin in die Höhe, so dass er von Tiefstständen von 9.000 $ vor nur wenigen Wochen auf jüngste Höchststände von 12.000 $ klettern konnte.

CME-Futures sehen steigende Prämien, da die Nachfrage nach BTC steigt

Ein Anzeichen für die wachsende Bitcoin-Nachfrage ist der Aufschlag, der beim Blick auf BTC-Futures auf CME zu beobachten ist. Analyst Josh Rager beobachtete kürzlich, dass Futures für die Benchmark-Kryptowährung auf der Plattform jetzt mit einem Aufschlag von über 300 $ gegenüber dem Spot-BTC gehandelt werden.

Dies deutet zwar darauf hin, dass die Trader aufgrund der anhaltenden Stärke der BTC in einem Rausch sind, um ein langfristiges Engagement bei BTC zu erlangen, aber die Institutionen bleiben etwas skeptisch. Laut dem Bericht “Commitments of Traders” sind institutionelle Anleger stark netto-shortend, obwohl die Privatpersonen überwältigend Long sind. Der Datenaggregator Unfolded bot kürzlich Einblick in diesen Trend:

Textnachweis: cryptoslate

Letztes Update:

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Nicht alle DeFi-Benutzer sind an die Nutzung von Ethereum gebunden

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Es ist kein Geheimnis, dass Ethereum am meisten von der anhaltenden Begeisterung für dezentralisierte Finanzen (DeFi) profitiert hat. Schließlich basieren fast alle DeFi-Protokolle und Coins auf der ETH-Blockchain, die nach Marktkapitalisierung die zweitgrößte ist.

Die Dominanz von ETH kommt nicht wirklich unerwartet: Ethereum hat die aktivsten Entwickler, die höchste Markenbekanntheit und vor allem das größte Angebot an Vermögenswerten und Infrastruktur. Eine große Mehrheit der Stablecoins, die für die DeFi-Erfahrung von zentraler Bedeutung sind, basiert beispielsweise auf Ethereum.

Neue Daten zeigen jedoch, dass nicht alle DeFi-Power-User Ethereum verwenden. Das heißt, sie würden sogar eine neue Blockchain verwenden, wenn diese eine bessere Benutzererfahrung bieten würde.

DeFi-Benutzer sind nicht “emotional mit Ethereum verbunden

Eine neue Umfrage des dezentralen Börsenaggregators dex.blue ergab, dass DeFi-Trader nicht verpflichtet sind, Ethereum zu verwenden. Nachdem das Unternehmen 134 Antworten von DeFI-Power-Usern erhalten hatte, analysierte es:

“Krypto-Trader sind nicht so emotional mit Ethereum verbunden, wie viele denken mögen. Wie ist Ihre Haltung? “Ich glaube an Ethereum und Vitalik ist mein Gott” oder “Ich würde die Blockchain im Handumdrehen wechseln, wenn nötig”? Auf einer Skala von 1-10 erreicht der Durchschnittswert nur 5,5 in Richtung Ethereum”.

Qiao Wang, ein ehemaliger Produktchef der Kryptoforschungsfirma Messari, schrieb im Juni auf Twitter:

“Ich habe meine Meinung geändert, nachdem ich ein Dutzend Defi-Plattformen benutzt habe. Solange ETH 2.0 noch nicht vollständig ausgerollt ist, besteht die offensichtliche Chance, dass eine hochskalierbare Blockchain Ethereum entthront. 10 Dollar Transaktionsgebühr zu zahlen und 15 Sekunden auf die Abrechnung zu warten, ist einfach schlechtes UX”.

Wir sahen das Problem mit den Gebühren am Samstag während des berüchtigten Flash-Crashs. Als ETH abstürzte, stiegen die Gaskosten auf 180 Gwei, als die Investoren versuchten, ihre DeFi-Positionen zu verwalten und Coins zu und von den Börsen zu schicken. Bei 180 Gwei kann jede Interaktion mit einem DeFi-Vertrag über 10 Dollar kosten und noch mehr, wenn man mit komplexen Protokollen zu tun hat.

Vorerst gewinnt ETH

Obwohl es diese Bedenken bezüglich der Skalierbarkeit gibt, liegt Ethereum immer noch weit vor seinen Konkurrenten.

Ein Beispiel: 19 von 20 der wichtigsten DeFi-Protokolle, die auf der Datenseite DeFi Pulse zu finden sind, basieren auf Ethereum. DeFi-Protokolle, die auf der Blockchain basieren, erhalten nach wie vor einen Großteil der Investitionen, die in DeFi fließen, wobei sich die Investoren für die bewährte Blockchain gegenüber den aufkommenden Konkurrenten entscheiden.

Textnachweis: newsbtc

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