Warum das Bitcoin Halving ein voller Erfolg war – ein Kommentar

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Erfolgreicher hätte das Bitcoin Halving kaum werden können. Die Kurse haben praktisch nicht reagiert, die Hashrate ist bis auf einen kleinen erwartbaren Knick nicht großartig eingebrochen und auch sonst ist im Bitcoin-Ökosystem alles wie sonst. Wieso nur ein unspektakuläres Halving ein erfolgreiches Halving ist und warum die Notenbankenbilanzen mehr über das Bitcoin-Potential verraten als die Hashrate. Das Freitagskommentar.

Es wurde viel im Vorhinein über das Bitcoin Halving spekuliert, was alles passieren könnte. Wird der Kurs einbrechen oder gar sprunghaft ansteigen? Was ist mit den Minern und der Hashrate? Wie wir bereits im Vorfeld berichtet hatten, hat vieles darauf hingedeutet, dass das Bitcoin Halving unspektakulär abläuft und es kurzfristig zu keinen größeren Verwerfungen kommt.

Wenn aus Spekulation datenbasierte Modelle werden

Nicht jeden Tag geschehen spannende Ereignisse im Krypto-Ökosystem. Entsprechend kann es schnell passieren, dass besondere Ereignisse wie Halvings oder Hard Forks zu besonders großen Erwartungen in die ein oder andere Richtung führen. Schnell ertappt man sich dabei, seine eigene Erwartungshaltung, also zum Beispiel Short oder Long Bitcoin, auf den Tag Null zu projizieren.

Um die eigenen Erwartungen mit Substanz anzureichern, neigen wir dazu, Modelle, wie beispielsweise das Stock-to-Flow-Ratio, mit einzubeziehen. Nichts beruhigt mehr als datengetriebene Modelle, die aus Wünschen rationale Prognosen machen. Dass es in der Geschichte von Bitcoin erst zwei Halvings vor dem Aktuellen gegeben hat, spielt dabei kaum eine Rolle. Bislang hat das Modell funktioniert, warum sollte man dann noch eine Fallzahl von zwei kritisieren?

Mit dem Bitcoin Halving hat man zwar einen Anlass, sich mit derartigen Modellen zu beschäftigen, aber keinen sachlichen Grund, der zeitlich mit dem Ereignis zusammenfällt. Das Stock-to-Flow-Modell sagt rein gar nichts über die kurzfristige Kurs-Entwicklung, sondern nur über die Langfristige, aus.

Das Halving ist keine Aktionärshauptversammlung

Wenn bei einem Börsenunternehmen die Jahreshauptversammlung ansteht, spekulieren viele Anleger auf gute oder schlechte Bilanzergebnisse, je nach Positionierung. Wenn die Zahlen vom Vorstand verkündet werden, gibt es in der Regel heftigere Ausschläge nach oben oder unten. Die Volatilität ist dann höher als an normalen Börsenhandelstagen ohne Hauptversammlung.

Im Gegensatz zu Hauptversammlungen weiß aber jeder bei dem Halving, was fundamental mit dem Bitcoin-Ökosystem passiert. Die Konsequenzen sind jedem bekannt. Mining-Unternehmen hatten nach dem Halving vier Jahre Zeit, sich auf diesen Moment vorzubereiten.

Natürlich ändert das nichts an den möglichen Risiken, die durch Überreaktionen hervorgerufen werden können. Auch wenn der Bitcoin–Markt alles andere als effizient im theoretischen Sinne beschrieben werden kann, ist er zumindest so effizient, dass er die Halbierung des Mining-Ertrages ohne größeres Erdbeben absorbieren kann. Turbulenzen schließt das nicht aus. Sehr wohl aber eine Bitcoin-Kursexplosion als auch einen Zusammenbruch der Hashrate von über 50 Prozent.

Halving sichert die Zukunft, aber nicht die Gegenwart

Wir sollten uns über das reibungslose Halving freuen, es hätte nichts Besseres passieren können. Sowohl ein stark steigender Bitcoin-Kurs als auch ein fallender wären kein gutes Zeichen für die Reife und Stabilität des Ökosystems gewesen. Zumindest kurzfristig ist das Halving also ziemlich treffsicher eingepreist worden.

Der für den Wert von Bitcoin positive Effekt der Inflationshalbierung, ist ein Versprechen für die Zukunft und nicht die Gegenwart von Bitcoin. Das Halving ist ein Meilenstein zur Sicherung des Bitcoin-Wertversprechens, das in Zeiten inflationärer Geldpolitik mehr denn je an Relevanz hinzugewinnt.

Wer Bitcoin-Kurs-Prognosen möchte, sollte unser Geldsystem analysieren und nicht die Hashrate

Dass man aktuell eine Korrelation zwischen Bitcoin und Aktienmärkten feststellen kann, ist ein Zeichen für die großen Fortschritte von Bitcoin. Wäre es in 2016 zu einem Corona-Crash gekommen, dann hätten wir sicherlich nicht das gemeinsame auf und ab zwischen Krypto und traditionellen Markt gesehen.

Sollte es in Zukunft zu extremen Szenarien am Währungsmarkt kommen, starke Geldentwertung oder gar Währungsreform, dann würde aus dem vermeintlichen Risikoasset mehr denn je ein Safe Haven wie Gold werden. Das digitale Gold hat auch bereits heute schon diese Funktion, die allerdings noch von neuen Anlegergruppen kultiviert werden muss. Dass Bitcoin gerade auch für konservative Anleger geeignet ist, um das Portfolio zu diversifizieren, benötigt noch etwas Zeit.

Wie der Gang zum Notar

Das Halving ändert an all den makroökonomischen Rahmenbedingungen nichts. Es sorgt nicht für eine steigende Nachfrage nach Bitcoin wie es Gelddruckorgien der Notenbanken machen. Schließlich erwirbt man Bitcoin nicht aufgrund seiner geringen Emissionsrate. Vielmehr erhofft man sich einen Wertspeicher und eine Absicherung gegenüber Fiatwährungen. Das Halving ist also nur die Grundlage, um Bitcoin im makroökonomischen Gesamtkontext verorten zu können. Das Halving schafft eine Vergleichbarkeit zum traditionellen Geldsystem, indem es Bitcoin eine Inflationsrate gibt. Das Event ist für sich genommen vergleichbar mit dem Gang zum Notar, bei dem rechtskräfitg wirksam wird, was im Vorfeld bereits beschlossen wurde.

Schon im Aufwärtstrend? – Bitcoin klettert zurück über 10.000 US-Dollar

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Am Nachmittag des heutigen 14. Mai konnte Bitcoin (BTC) zwischenzeitlich über die psychologisch wichtige 10.000 US-Dollar Hürde springen, womit der Crash vom Wochenende nun endgültig ausgemerzt ist.

Cryptocurrency market daily overview

Marktvisualisierung von Coin360

Bitcoin wieder fünfstellig

Laut den Daten von Cointelegraph Markets und CoinMarketCap hat sich Bitcoin durch einen bisherigen Tagesgewinn von 13 % zurück in den fünfstelligen Bereich katapultiert.

Nachdem sich genügend Druck aufgebaut hatte, konnten die Widerstände am Ende des 9.000 US-Dollar Bereichs erfolgreich übersprungen werden, wodurch die marktführende Kryptowährung zurück auf ihrem Stand der letzten Woche ist.

Bei Redaktionsschluss sorgt ein kleinerer Abschwung jedoch dafür, dass Bitcoin zurück unter die 10.000 US-Dollar Marke gerutscht ist. Zuletzt beläuft sich der Kurswert dementsprechend auf 9.700 US-Dollar.

Bitcoin 1-day chart

Bitcoin Tagesdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

Wie Cointelegraph heute schon berichtet hatte, weist die Stärke der marktführenden Kryptowährung momentan keine Korrelation mit den Aktienmärkten auf, was nahelegt, dass Bitcoin sich nach und nach von äußeren Einflüssen „abkoppelt“.

Analyst: „Bitcoin könnte im Aufwärtstrend sein“

Cointelegraph Markets Analyst Michaël van de Poppe führt den Aufschwung vom heutigen Donnerstag darauf zurück, dass Bitcoin eine rekordverdächtige „Lücke“ auf den Futures-Märkten der Optionsbörse CME geschlossen hat.

CME Bitcoin futures 1-week chart showing gap

Lücke der CME Bitcoin-Futures. Quelle: TradingView

Jede Woche entsteht eine Lücke zwischen dem „normalen“ Bitcoin-Handel und dem Handel der Bitcoin-Futures, da für diese der Handel am Wochenende ausgesetzt wird. Im Laufe der Woche wird diese Lücke geschlossen, was den Kurs üblicherweise stark beeinträchtigt.

„Die CME Futures-Lücke wurde geschlossen. Dies hat einen Abschwung von 400 US-Dollar ausgelöst und zugleich eine interessante Preisspanne aufgebaut. Diese liegt zwischen 8.250 – 10.000 US-Dollar“, wie van de Poppe auf Twitter schreibt.

Abschließend meint er zuversichtlich:

„Es gibt keinen Abverkauf nach dem Halving. Der Abverkauf hat vor dem Halving stattgefunden. Bitcoin könnte schon in einem Aufwärtstrend sein.“

alle live-updates zu den kryptomärkten hier

Exodus nach dem Halving – Anleger ziehen ihre Bitcoin von den Kryptobörsen ab

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Im Anschluss an das lang ersehnte dritte Bitcoin-Halving, das am 11. Mai 2020 stattgefunden hat, haben die Krypto-Anleger knapp 23.540 Bitcoins (BTC) aus den Kryptobörsen abgezogen. Daran lässt sich ein gesteigertes Vertrauen in die Kryptowährung erkennen.

Zugleich setzt sich damit der Trend fort, dass Krypto-Anleger ihre Coins lieber in privaten Wallets einlagern und nicht mehr bei den großen zentralisierten Kryptobörsen. Seit dem heftigen Crash vom „Schwarzen Donnerstag“ ist die Anzahl der auf Kryptobörsen eingelagerten Bitcoin von 2.634.574 auf 2.332.524 Einheiten gefallen.

Bitcoin Net Exchange Flow versus Bitcoin Exchange Balances. Source: Glassnode.

Menge der auf Kryptobörsen eingelagerten Bitcoin (braune Linie). Quelle: Glassnode.

Ein gutes Zeichen?

Das Abziehen von den Kryptobörsen kann als positives Zeichen interpretiert werden, denn Anleger, die ihre Bitcoin von Handelsplattformen in eigene Wallets verschieben, scheinen in der nahen Zukunft keinerlei Verkaufsabsicht zu haben. Dementsprechend ist zu vermuten, dass sie ihre Krypto-Vermögen lieber langfristig halten wollen, was wiederum bedeuten würde, dass sie Vertrauen in die zukünftige Entwicklung von Bitcoin haben.

Am 12. März 2020, dem oben genannten „Schwarzen Donnerstag“, hatten die Kryptobörsen noch ein Rekordhoch an eingelagerten Bitcoin verzeichnet. So wurden innerhalb von nur 24 Stunden knapp 40.000 BTC auf den Handelsplattformen eingelagert. Als sich der Kurs der marktführenden Kryptowährung nach dem großen Crash wieder erholt hat, haben die Anleger dann allerdings damit begonnen, ihre Bitcoin in Scharen auszubuchen.   

Dieses langfristige Vertrauen in Bitcoin ist durchaus berechtigt, da die Fundamentaldaten der Kryptowährung weiterhin stark sind. So zeigen mehrere Indikatoren, dass das dazugehörige Blockchain-Netzwerk auf einem sehr guten Weg ist. Zudem hoffen die Krypto-Anleger wahrscheinlich auch darauf, dass die durch das Halving reduzierte Umlaufmenge den Bitcoin-Kurs nach oben treiben kann.

Bitcoin Halving 2020: 2 Dinge mit denen vorher keiner gerechnet hat

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Ganze 4 Jahre hat sich die BTC Community auf das Bitcoin Halving 2020 gefreut und nun ist es seit Montag auch schon wieder vorbei. Trotz der Wichtigkeit des Ereignisses für das digitale Gold und das gesamte Crypto-Ökosystem, gab es wenig zu sehen. Wie sollte es auch anders sein? Beim Halving handelt es sich schließlich lediglich um eine Software-Änderung. In der realen Welt dagegen versammelten sich viele, von Bitcoin Maximalist bis Neuling, bei BTC Livestreams auf Youtube.

Auch, wenn beim Bitcoin Halving an sich nicht viel zu sehen war, gibt es nun 2 Tage nach dem Halving einiges zu analysieren. Wie der Bitcoin Kurs auf das Event reagiert hat und wo es in den nächsten Wochen wahrscheinlich hingehen wird, hat unser Chart Analyst Felix gestern schon für euch in seiner Bitcoin Kurs Analyse zusammengefasst. Unser Content Creator Ilja ist in seinem Artikel gestern auch schon auf die Veränderung einiger On-Chain Daten eingegangen.

In unserem heutigen Artikel möchten wir genauer auf 2 Dinge eingehen, mit denen vor dem Bitcoin Halving niemand oder die Wenigsten gerechnet haben: die Entwicklung de Hashrate und eine riesige BTC Transaktion von einem Whale. Viel Spaß dabei!

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Bitcoin Hashrate bleibt erstaunlich stabil

Die Berichterstattung vor dem Bitcoin Halving war enorm. Die Tatsache, dass der Block Reward dadurch von 12,5 auf 6,25 BTC pro gefundenem Block gesunken ist, dürfte also so gut wie niemandem entgangen sein. Da die Miner, die ab nun mit 50% weniger Einnahmen auskommen müssen, auch diejenigen sind, die die Hashrate im Netzwerk zur Verfügung stellen, wurde in den letzten Wochen viel über die Entwicklung der Hashrate nach dem Halving diskutiert. Doch wie hat sich diese bisher, am 2. Tag nach dem Halving entwickelt?

Wenn wir einen Blick auf den Chart der Bitcoin Hashrate werfen, sehen wir, dass wir nicht viel sehen. Die Hashrate, also die gesamte Rechenpower, die die Miner für das Mining aufwenden, ist zwar gesunken, hat sich aber nur unwesentlich verändert.

Je nachdem welcher Quelle man sich bedient, betrug sie am Sonntag bzw. Montag vor dem Bitcoin Halving noch über 136 TH/s. Bis jetzt ist sie dabei lediglich auf 117 TH/s gefallen, was einem Rückgang von nicht einmal 14% entspricht.

Bitcoin Hashrate


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Im Großen und Ganzen ist das eine sehr erfreuliche, aber auch keine verwunderliche Nachricht. So mancher Kritiker von Bitcoin hat vor dem Halving darüber philosophiert, dass es zu einer „Mining Todes-Spirale“ kommen könnte, bei der sich die Hashrate und der Bitcoin Kurs gegenseitig in die Tiefe ziehen. Das kam allerdings bekanntermaßen bisher nicht so und wird es aller Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft nicht.

Das Bitcoin Halving Event ist nämlich allen Minern bestens bekannt gewesen und so konnten sich diese lange Zeit mit ihrer Hardware darauf einstellen. Deshalb ist nun in den nächsten Tagen und Wochen nicht mehr mit einem weiteren sehr starken Abfall der Hashrate zu rechnen, weil die Miner, die nach dem 630000. Block nicht mehr profitabel sind, ihre Geräte schon abgeschaltet haben dürften.

BTC Whale Alert mit 417 Mio. USD

Wer die Augen auch nach dem Bitcoin Halving offen gehalten hat, konnte noch etwas beobachten, womit so im Vorfeld keiner gerechnet hat: eine BTC Whale Transaktion im Wert von 417 Mio. USD. Diese ist laut BitInfoCharts die 16. größte in der Geschichte von Bitcoin.

Bei der Transaktion mit über 47.835 Bitcoin wurde für eine Gebühr von 1,44 USD verschickt.

Whale Transaktion

Die Transaktion wurde laut Blockstream in den Block 630.082 eingebaut und fand so deutlich nach dem Halving statt. Trotzdem ist es unwahrscheinlich, dass zwischen dem Event und der Transaktion ein direkter Zusammenhang besteht. Die Wallet, auf die die BTC geschickt wurden, war in den letzten Monaten sehr aktiv. Die Vermutung liegt nahe, dass sie einer Exchange gehört. Das wurde bisher allerdings nicht bestätigt.

Falls du also jetzt nach dem Halving noch überzeugter von Bitcoin bist als vorher und deine eigene ausführliche Recherche gemacht hast, haben wir hier noch einen wichtigen Tipp für dich! Die Auswahl des richtigen Brokers für deinen Kauf ist nämlich einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Nach eigenen ausführlichen Tests können wir dir deshalb eToro ans Herz legen. Überzeug dich einfach selbst!

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Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.

Bitcoin Block 629.999: Was steckt hinter der mysteriösen Halving Nachricht?

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Nach 4 langen Jahren fand am Abend des 11.05 das heiß erwartete Bitcoin Halving statt. Nachdem mein Kollege Ilja bereits gestern einen Blick auf die Auswirkungen auf den Kurs sowie weitere On-Chain Daten geworfen hat, möchte ich in diesem Artikel einen näheren Blick auf den Bitcoin Block 629999 und die darin enthaltene mysteriöse Nachricht werfen.

Vorweg: Die Euphorie rund um das Halving legt sich nun langsam und so werden wir uns in den nächsten Tagen und Wochen auch wieder stärker um allgemeine News rund um Bitcoin und Kryptowährungen fokussieren. Den Abschluss der Reihe zum Thema Bitcoin Halving bildet nun dieser Artikel, da die darin enthaltene Nachricht wohl eine längere Gültigkeit und Auswirkung für die Nachwelt haben wird. In diesem Sinne viel Spaß mit dem Artikel!

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Bitcoin Block 629999: Der letzte Block mit 12,5 BTC

Wer sich ein wenig mit Blockchains befasst, der wird wohl wissen, dass Zeit nicht in Minuten, sondern in Blöcken angegeben wird. In Folge dessen findet das Bitcoin Halving eben alle 210.000 Blöcke statt. Da ein Block im Durchschnitt (!) alle 10 Minuten gefunden wird, rechnen wir mit den durchschnittlichen 4 Jahren.

Zurück zu den Blöcken: alle 210.000 Blöcke bedeutet, dass das dritte Halving in der Geschichte von Bitcoin bei Block 630.000 stattfinden muss. Im heutigen Artikel dreht es sich jedoch nicht genau um den „Halvingblock“, sondern um den Block mit der Nummer 629.999. Anders formuliert: Es handelt sich um den letzten Block, der den Minern noch einen alten Block Reward von 12,5 BTC brachte.


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Satoshi Nakamoto, der Genesisblock und die mysteriöse Nachricht

Kommen wir nun zum Genesis Block und der aktuellen, (mehr oder weniger) mysteriösen Nachricht aus dem Block 629.999. Einige von euch werden mit Sicherheit wissen, dass der Genesis Block den ersten Block darstellt, der auf der Bitcoin Blockchain gemined wurde.

In ihm manifestierte Satoshi Nakamoto die Motivation für Bitcoin und den damit verbundenen Seitenhieb auf die globale Finanzpolitik. Darüber hinaus hat er damit bewiesen, dass der Genesisblock nicht vorher erstellt werden kommte. So hieß es am 03.01.2009, dem ersten Tag der Blockchain:

The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks.’

Zur damaligen Zeit spürte die Menschheit zum ersten Mal seit langer Zeit wieder eine globale Finanz- und Wirtschaftskrise. Parallel zu der heutigen Zeit (wenn gleich Unterschiede existieren) mussten die Banken gerettet und die Wirtschaft mit Liquidität in Form von erhöhten Geldmengen stimuliert werden.

Als Hommage an die damalige Zeit und die aktuellen Turbulenzen rund um Corona zeigt sich nun die Nachricht, die im Block 629.999 hinterlassen wurde. Werfen wir einen Blick darauf.

Die Nachricht im Bitcoin Block 629.999

Alle relevanten Information zu diesem Block kannst du selbst auf folgender Seite nachvollziehen: Klick mich. Für unseren Teil ist jedoch vor allem eine Information relevant: die Coinbase Data sowie der Miner.

Im folgenden Screenshot sehen wir die beiden gerade genannten Attribute:

Bitcoin Block 629999

Zunächst halten wir fest, dass der chinesische Miningpool namens F2Pool den letzten Block gefunden hat. In diesem Block hinterließ der Miningpool eine Nachricht, die uns wohl noch länger beschäftigen könnte:

NYTimes 09/Apr/2020 With $2.3T Injection, Fed’s Plan Far Exceeds 2008 Rescue

Auf Deutsch lässt sich die Nachricht übersetzen mit: NYTimes, 09.April 2020: Mit einer Geldspritze von 2.3 Billionen US-Dollar übersteigen die Pläne der Federal Reserve die Rettung von 2008 deutlich.

Was können wir aus dieser Nachricht schlussfolgern?

Die Schlussfolgerung sollte relativ klar sein: 11 Jahre nach dem ersten Bitcoin Block und der damals herrschenden Finanzkrise hat sich die geldpolitische Situation nicht verbessert. Der referenzierte Artikel zeigt in die Vergangenheit und beweist, dass die Maßnahmen, um die Wirtschaft aufrechtzuerhalten, zur heutigen Zeit sogar noch deutlich gravierender ausfallen müssen als es noch 2008 der Fall war. Die Message ist eine klare Hommage an die Botschaft von Satoshi Nakamoto und ein Plädoyer für eine Geldpolitik, die sich wohl eher an der österreichischen Schule als der keynesianischen Wirtschaftspolitik orientiert.

In diesem Sinne können wir beim nächsten Halving in 4 Jahren gespannt einen Blick darauf werfen, in welchem Zustand sich die Weltwirtschaft befindet und ob wir nach wie vor eine Geldpolitik der Expansion betreiben.

Wie gefällt dir die Nachricht im Block 629.999 und was denkst du darüber?

Tweets zu BTC-Halbierung: Investoren weiter optimistisch bei Bitcoin-Kurs

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Die lange erwartete Bitcoin-Halbierung fand statt und brachte einiges an Volatilität mit sich. Der Kurs ist in den letzten drei Stunden bis zum Block 630.000 um 5 bis 7 Prozent in jede Richtung gestiegen und gesunken.

Zu Beginn des Tages schaffte die Top-Kryptowährung auf CoinMarketCap eine schnelle Rallye um 8 Prozent von 8.475 US-Dollar auf 9.168 US-Dollar. Sie fiel aber auch schnell wieder unter die Unterstützung bei 8.750 US-Dollar. 

Kryptomarkt Tageskurschart. Quelle: Coin360

Interessant dabei ist: Als der Block Nummer 629.000 gemint wurde, fügte f2pool noch eine Nachricht ein :”NYTimes 9. April 2020 Mit der Injektion von 2,3 Bio. US-Dollar übertrifft der Plan der US-Zentralbank den Rettungsplan von 2008.” Die Botschaft ist eine Hommage an eine ähnliche Nachricht, die der Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto im Jahr 2009 im Genesis-Block hinterlassen hat. 

Nakamoto schrieb dazu: “The Times 3. Januar 2009 Kanzler kurz vor zweiter Hilfszahlung für Banken.” Das war seine Nachricht im ersten Bitcoin-Block. Die Botschaft von f2pool bezieht sich auf das jüngste Konjunkturpaket der US-Zentralbank in Höhe von 2,3 Bio. US-Dollar. Dieses soll die US-Wirtschaft vor einer Implosion aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs schützen.  

Bitcoin-Kurs stagniert: Twitter explodiert

Im Allgemeinen ging die Halbierung, wie von vielen Amateur- und professionellen Analytikern erwartet, vonstatten. Sie erwarteten, dass der Tag selbst kein nennenswertes Ereignis werden würde. 

Viele unterstützen die Idee, dass die Halbierung bereits im Kurs eingerechnet sei. Angesichts der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit durch die Coronavirus-Pandemie erwarteten nur wenige, dass Bitcoin am Tag der Halbierung eine zwei- oder dreistellige Rallye hinlegen würde. 

Trotz des Ausbleibens einer Rallye war die Krypto-Community auf Twitter während des gesamten Ereignisses sehr aktiv. Aus Daten von The TIE, einem alternativen Datenanbieter für digitale Vermögenswerte, geht hervor, dass die Tweets von Konten in Verbindung mit Kryptowährungen in den letzten 24 Stunden sehr häufig die Halbierung und Bitcoin als Stichwort nannten.

24-Stunden-Twitter-Chart nach Stichworten Quelle: TheTIE

Die Dominanz von Bitcoin-Nennungen auf Twitter, also der Prozentsatz aller Krypto -Tweets, den eine einzelne Kryptowährung an einem bestimmten Tag ausmacht, stieg im Vorfeld der Halbierung ebenfalls auf ein Sechsmonatshoch. 

BTC Tweet-Dominanz (6 Monate). Quelle: TheTIE

Ähnliche Steigerungen können sowohl im täglichen Stimmungs-Score von Bitcoin als auch im Volumen der auf Bitcoin und die Halbierung bezogenen Tweets festgestellt werden.  

BTC-Tages-Stimmung und Marktkapitalisierung (1 Woche). Quelle: TheTIE

Der TIE-Gründer Joshua Frank kommentierte dazu: 

Der heutige tägliche Stimmungs-Score und das Tweet-Volumen zeigen, dass am Tag der dritten Halbierung die Anzahl der Gespräche über Bitcoin um 72 Prozent angestiegen sind (gegenüber dem gleitenden 30-Tages-Durchschnitt). Bitcoin hat zum ersten Mal seit Juni 2019 mehr als 50.000 Tweets an einem Tag erreicht.

Im Monat vor der Halbierung wurde das Ereignis immer stärker zum wichtigsten Bitcoin-Thema. Es war damit das meistbenutzte Wort in Twitter-Konversationen rund um den Coin. Trotz des jüngsten Rückgangs waren 51 Prozent der Tweets im Zusammenhang mit der Halbierung heute positiv. Der tägliche Stimmungs-Score von Bitcoin hat sich gegenüber den Monatstiefs vor nur zwei Tagen schnell verdoppelt. 

Bitcoin: Weiterhin bessere Entwicklung als andere Anlageklassen

Makro-Vermögensrenditen des laufenden Jahres (in Prozent). Quelle: Skew

Trotz der glanzlosen Bitcoin-Kursentwicklung ist der digitale Vermögenswert immer noch der Vermögenswert mit der besten Entwicklung seit Jahresbeginn. Er hat einen deutlichen Vorsprung vor den traditionellen Märkten und Rohstoffen. 

Der digitale Vermögenswert hat jetzt eine niedrigere Inflationsrate als Gold. Charles Edwards von Capriole Investments warnte allerdings: 

Das wird die brutalste Bitcoin-Halbierung der Geschichte. Die Produktionskosten werden sich in Kürze auf 14.000 US-Dollar verdoppeln. Das sind 70 Prozent mehr als der aktuelle Kurs. Bei der letzten Halbierung lag der Preis nur 10 Prozent unter den Produktionskosten. Der Kurs und die Hashrate sind um 20 Prozent eingebrochen. 

Die Angst, etwas zu verpassen, ist vorbei. Es ist eine große Miner-Kapitulation zu erwarten. 30 Prozent Plus

Auch die Altcoins schnitten im Zuge der Bitcoin-Halbierung schlecht ab. Ether (ETH) fiel um 1,95 Prozent, XRP um 2,47 Prozent und Tezos (XTZ)  um 4,80 Prozent.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 236 Mrd. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin liegt bei 66 Prozent.

Behalten Sie hier die wichtigsten Kryptomärkte in Echtzeit im Auge.

Bitcoin: Dritte Halbierung hat stattgefunden

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Das mit der größten Spannung erwartete Kryptowährungsereignis des Jahres 2020 ist gestern eingetreten. Die Bitcoin-(BTC)-Blockbelohnung wurde zum dritten Mal halbiert. Diese Halbierungen gibt es alle vier Jahre. Die jüngste Halbierung der Bitcoin-Blockbelohnung für Miner hat die Blockbelohnung von 12,5 BTC auf 6,25 BTC halbiert.

Die dritte Bitcoin-Halbierung fand am Montag um 21:23 Uhr  statt, wie aus Daten von Tradeblock.com hervorgeht. Nach der Halbierung lag Bitcoin laut Coin360 bei 8.500 US-Dollar. Die Marktdominanz lag bei 67 Prozent.

Bitcoin-Blockbelohnung: Von 50 BTC bis 0,00000001 BTC

Seitdem der erster Bitcoin-Block im Jahr 2009 generiert wurde, hat es drei Halbierungen gegeben. Alle 210.000 Blöcke, die gemint werden oder ungefähr alle vier Jahre verringert eine Bitcoin-Halbierung die Mining-Belohnung um 50 Prozent. Die erste Bitcoin-Halbierung fand im Jahr 2012 statt. Dabei wurde die ursprüngliche Blockbelohnung von 50 BTC auf 25 BTC reduziert. Die zweite Halbierung fand im Jahr 2016 statt, wobei die Belohnung von 25 BTC auf 12,5 BTC halbiert wurde.

Da das Angebot von Bitcoin auf 21 Millionen Coins begrenzt ist, wird es Halbierungen bis zum Jahr 2140 oder bis zum 21-millionsten BTC geben. Dann beträgt die Blockbelohnung 1 Satoshi, die kleinste Einheit von Bitcoin. 1 Satoshi entspricht 0,0000000001 BTC. Bei Redaktionsschluss beläuft sich die Zahl der im Umlauf befindlichen Bitcoin laut Blockchain.com auf 18,37 Millionen.

Auswirkung der Bitcoin-Halbierung

Da die beiden vorhergehenden Bitcoin-Halbierungen den Bitcoin-Kurs letztlich positiv beeinflusst haben, gehen Bitcoin-Halbierungen mit vielen Kursprognosen und Spekulationen einher. Einige Leute aus dem Kryptoraum haben vorausgesagt, dass die dritte Bitcoin-Halbierung keine Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs haben werde. Andere sind zuversichtlich, dass die Halbierung aufgrund der Reduzierung des Angebots an neuen Bitcoin definitiv Auswirkungen auf den Kurs der Kryptowährung haben werde.

Die Auswirkung auf den Kurs ist zwar unklar, aber die jüngste Bitcoin-Halbierung hat durchaus eine direkte Auswirkung auf die Miner. Eine Reihe von Kryptoexperten prognostizieren, dass die neue Halbierung die Miner dazu veranlassen werde, das Bitcoin-Mining einzustellen, da viele Mining-Geräte veraltet sein werden. Laut Alejandro De La Torre, dem Vizepräsidenten des Mining-Pools Poolin, hätten einige unrentable Miner bereits vor der Halbierung am Montag damit begonnen, ihre Geräte abzuschalten.

Zur Halbierung von Bitcoin gab es eine Halving-Party von Cointelegraph auf YouTube. Den Tagesplan dazu konnte man hier einsehen und die Party war hier zu sehen. Der Live-Stream wurde allerdings von YouTube abgebrochen.

Anzahl kleinerer Bitcoin-Wallets steigt

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Die Anzahl der Bitcoin-Adressen ist seit der zweiten Halbierung im Jahr 2016 insgesamt gestiegen. Aber die Zahl der kleinen Wallets mit einem Guthaben von weniger als 0,1 BTC hat sich am stärksten gesteigert.

Laut Daten von Glassnode vom 11. Mai, stieg die Zahl der Bitcoin (BTC)-Adressen mit einem Guthaben von unter 0,01 BTC (derzeit etwa 86 US-Dollar) nach der dritten Halbierung im Vergleich zur zweiten Halbierung im Juli 2016 um 235 Prozent. Damit gibt es nun mehr als 10 Millionen solcher Wallets. Die Anzahl der Adressen mit einem Guthaben zwischen 0,01 BTC und 0,1 BTC (etwa 86 US-Dollar und 860 US-Dollar) stieg um 204 Prozent. Die Zahl der Adressen mit mehr als 0,1 BTC, aber weniger als einem Bitcoin, stieg um 142 Prozent.

Quelle: glassnode

Selbst die Zahl der Wale mit Adressen über 1000 BTC (derzeit etwa 8,6 Mio. US-Dollar) stieg um 13,2 Prozent. Die Zahl der Wallets mit Guthaben zwischen 100 und 1000 BTC (mindestens 860.000 US-Dollar) nahm hingegen nur um 6,3 Prozent zu.

“Jüngere” Wallets: Grund für Volatilität?

Während des Krypto-Crashs im März wurde viel darüber spekuliert, ob langfristige BTC-HODLer, also diejenigen, die ihre Krypto über fünf Jahre lang sicher in ihren Wallets aufbewahrt hatten, für den Einbruch verantwortlich gewesen sein könnten. Wie Cointelegraph berichtete, könnten Transaktionen mit Coins, die für sechs Monate oder weniger gehalten wurden, den Bitcoin-Markt in der Bullenphase 2019 und im Einbruch im März 2019 beeinflusst haben.

Das Bitcoin Halving ist durch

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Closeup Five Bitcoins mockup with reflection on black color background, cryptocurrency and isolate concept, Include clipping pathDas Bitcoin Halving ist zum Beginn der Woche durchgeführt worden. Zum Wochenende wurde der Preis durch den Hype um das Halving zwischenzeitlich sogar wieder 5-stellig. Doch – wenig überraschend – stiegen einige Investoren zum Wochenstart aus, um ein gutes Plus einzufahren.

Bitcoin News: Das Bitcoin Halving ist durch

Etwa 20 Prozent ging es im unmittelbaren Zeitraum um das Halving herum runter – einige Daytrader hatten wahrscheinlich die Marktsituation genutzt, um ein schnelles Plus zu machen. Doch vor allem die HODLer hielten den Support deutlich über 8.000 US-Dollar. Der Kurs erholte sich inzwischen sogar wieder auf das Niveau zum Beginn der Woche vor dem Halving. Wer auf einen deutlichen Abfall hoffte, wurde also enttäuscht.

Die Langzeitprognosen sehen hervorragend aus. Die Coronakrise und der Flash-Sale nach dem Halving konnten den Basis-Support nicht signifikant nach unten korrigieren. Und damit erwarten die meisten Analysten eine Rallye in Richtung 20.000 US-Dollar, sobald die weltweite Wirtschaft aus dem Lockdown kommt.

(Bildquelle: Fotolia.com)

Bitcoin News

Ethereum News und ETH-Kursinfo

Bitcoin kaufen – Interessante Einstiegshilfen

Bitcoin Halving Live-Ticker

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In Kürze erleben wir die dritte Halbierung der Blockbelohnung in der geschichte Bitcoins. Sie wird von 12,5 auf 6,25 Bitcoin pro Block halbiert werden. CryptoTicker bringt die Ereignisse der letzten Stunden im Live-Ticker

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19:15 Uhr: Block 629991 ist geminet. Die Blöcke erscheinen nahezu im Minutentakt. Es scheint gerade mehr Hashpower im Netzwerk zu geben. Die Miner reißen sich förmlich um die letzten Blöcke vor dem Halving.

Bitcoin News Feuerwerk
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