Bakkt wächst weiter: 70 neue Kunden

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Bakkt Bitcoin

Im vergangenen Jahr ging die Bitcoin-Future-Plattform von Bakkt an den Start. Die ersten Tage waren eher enttäuschend, dennoch ist die Zahl der Kunden inzwischen deutlich gestiegen. Einem aktuellen Blogpost zufolge betreut Bakkt nun mehr als 70 institutionelle Anleger.

Für normale Verbraucher arbeitet Bakkt an einer mobilen App. Mit dieser App können staatlichen Währungen, Kryptowährungen und Kreditpunkte gehandelt werden. Es sind jedoch noch nicht viele Details darüber bekannt.

Bakkt ist eine Bitcoin-Plattform, die sich im Besitz der Intercontinental Exchange befindet, einem führenden Betreiber von Clearingstellen, Daten- und Notierungsdiensten, zu dem auch die New Yorker Börse gehört. Bakkt zielt darauf ab, es seinen Verbrauchern und Institutionen zu ermöglichen, digitale Vermögenswerte zu kaufen, zu verkaufen, zu speichern und auszugeben, indem die bestehende Markt- und Handelsinfrastruktur mit der Blockchain verbunden wird.







Bakkt: Die Bitcoin-Futures-Börse wächst kräftig

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Die Bitcoin Futures und Optionen von der Chicago Mercantile Exchange (CME) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und knacken neue Höchststände.

Bereits im Dezember 2017 hatte die CME Group, einer der weltweit größten Börsenbetreiber für Termingeschäfte, Bitcoin Futures eingeführt. Insbesondere institutionelle Investoren scheinen diese nun immer stärker nachzufragen. So markierten die vom 15. Mai veröffentlichten Zahlen ein neues Allzeithoch. Insgesamt standen 10.789 Bitcoin-Terminkontrakte 53.945 Bitcoin entgegen (ein Kontrakt entspricht fünf Bitcoin) – Rekord.

Vom reinen Handelsvolumen an einem Tag konnte sich der 11. Mai besonders hervortun. Der Handelsumsatz lag mit über 21.000 Futures mehr als doppelt so hoch wie an den meisten anderen Tagen im letzten Monat. Das Bitcoin Halving am Montag, den 11. Mai, scheint hier also für erhöhtes Handelsinteresse gesorgt zu haben.

Wale gibt es auch im Futures-Handel

Während man bei sehr vermögenden Bitcoin-Besitzern von Walen spricht (>1000 Bitcoin), existiert im Futures–Handel der Begriff Large Open Interest Holders (LOIHs). Diese institutionellen Großpositionen sollen demnach ebenfalls zugelegt haben. Am 4. Mai sollen es so 66 LOIHs gewesen sein – ebenfalls Rekord.

Auch Bitcoin-Optionen gewinnen an Aufmerksamkeit

Eine noch viel jüngere Produktgruppe bei Bitcoin sind die Optionen, die noch ausgefeiltere Tradingoptionen bieten als Futures. Sei es zur Absicherung oder einfach nur zur Spekulation, Optionen oder Optionsscheine zählen zu den beliebtesten Derivaten. Diese gibt es erst seit kurzer Zeit an der CME zu handeln. So sollen bereits 5.000 Optionen mit einem Volumen von 25.000 Bitcoin seitdem gehandelt worden sein.

Auch hier konnten neue Höchststände verzeichnet werden. Vergleicht man die Zahlen dieser Woche mit den vorherigen, dann sieht man ein deutlich erhöhtes Volumen bei den Bitcoin Optionen. Insgesamt standen 2.909 Optionen (Open Interest) mit einem Bitcoin -Gegenwert von 14.545 BTC aus.

ICE ernennt Interims-Chef für Bakkt

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John Cantrell hat eine Nachrichten-App herausgegeben, die auf dem Bitcoin Lightning Network basiert. Dabei setzt sie den Fokus auf Privatsphäre.

Juggernaut, so der Name einer neuen App von Software-Entwickler John Cantrell, soll Onion Routing, Peer-to-Peer und Verschlüsselung in einer App, basierend auf dem Bitcoin-Lightning-Netzwerk, verbinden.

Bitcoin Lightning App im Beta-Stadium

Die App befindet sich laut offiziellen Informationen derzeit im Beta-Stadium. Cantrell teilte gegenüber dem Szene-Magazin Coindesk indes mit, dass ihn mitunter die Privatsphäre-Bedenken im Rahmen der Corona-Epidemie, etwa durch Löschungen bei WeChat und Facebook, dazu inspiriert hätten, eine derartige App ins Leben zu rufen. Damit verspricht die App globalen Zugang zu einem unzensierbaren Nachrichtendienst.

Die Nachrichten werden über das Lightning-Netzwerk verschickt. Es sind nicht reine Nachrichten, sondern Server-Anfragen. Man kann über eine API zugreifen und [nur] dafür bezahlen, was man nutzt. Das ermöglicht leichteren Zugang und globalen Zugriff,

zitiert ihn das Magazin weiter. Mehr Infos zum Bitcoin Lightning Network findet man auf der BTC-ACADEMY.

Trump reukrutiert Ex-Bakkt-Chefin Loeffler für Task Force

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Die Vorbereitungen zum digitalen US-Dollar laufen auf Hochtouren. Durch einen neuen Gesetzentwurf könnten die US-Bürger zudem künftig Anspruch auf das bedingungslose Grundeinkommen erhalten.

Der US-Kongress hat einen neuen Gesetzentwurf zur Einführung eines digitalen US-Dollars vorgelegt. Der Automatic Boost to Communities Act (ABC Act) sieht vor, dass die Wallets zum digitalen Dollar bis Anfang 2021 flächendeckend eingeführt werden könnten.

Menschen, und nicht Unternehmen, müssen im Mittelpunkt aller gesetzgeberischen Hilfsbemühungen stehen, um die durch diese globale Pandemie verursachten Schäden zu bekämpfen. Zu viele unserer Arbeiter, Menschen mit niedrigem Einkommen und Familien im ganzen Land waren sofort betroffen, und wir brauchen ein aggressives und umfassendes Finanzhilfeprogramm,

kommentiert die Kongressabgeordnete Rashida Tlaib. Der neue Gesetzentwurf schlägt zudem mehrere Zahlungskanäle für das Helikoptergeld vor. So sollen die Gelder zunächst direkt auf Bankkonten oder in Prepaid-Debitkarten fließen. Ab kommenden Jahr soll sich die Währung außerdem in Wallets einzahlen lassen.

Der ABC ACT fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen für US-Bürger, das durch das 2-Billionen US-Dollar schwere Konjunkturprogramm der Regierung gedeckt ist. Demnach soll die Bevölkerung während der Krise monatlich 2.000 US-Dollar und im Anschluss ein Jahr lang monatlich 1.000 US-Dollar erhalten. Laut Tlaib unterstützen bereits 57 Abgeordnete in beiden Kammern den Vorschlag zum bedingungslosen Grundeinkommen.

Ehemalige Krypto-Managerin wird von Trump in Corona-Sonderkommission berufen

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Die ehemalige Geschäftsführerin der Krypto-Handelsplattform Bakkt, die aktuell für die Republikanische Partei als Senatorin des US-Bundesstaates Georgia tätig ist, wurde trotz jüngster Kritik an ihrer Person in eine Sonderkommission zum Wiederaufbau der amerikanischen Wirtschaft berufen. Dazu schreibt Kelly Loeffler am 16. April auf Twitter:

„Vielen Dank an @realDonaldTrump, dass er mich in die Sonderkommission für den Wiederaufbau der amerikanischen Wirtschaft während der #COVID19 Krise ernannt hat. Inzwischen haben sich 22 Mio. US-Bürger arbeitslos gemeldet, was ein klarer Auftrag ist, die Wirtschaft wieder anzukurbeln und die amerikanische Bevölkerung zurück in Arbeit zu bringen.“

Die Ernennung ist Balsam für die Seele von Loeffler, die im Zuge der Corona-Krise in eine persönliche Kontroverse geraten war, da sie vertrauliche Informationen aus einem parlamentarischen Ausschuss dazu genutzt haben soll, um auf den Aktienmärkte Insiderhandel betrieben zu haben. Dabei steht eine siebenstellige Summe im Raum.

Loeffler streitet Vorwürfe ab

Loeffler hat entsprechende Anschuldigungen bereits mehrfach zurückgewiesen, da die Investmententscheidungen ihres privaten Portfolios von außenstehenden Beratern getroffen würden, ohne dass sie und ihr Mann darin involviert sind.

Nichtsdestotrotz ist der plötzliche Abverkauf von Aktien, die anschließend massiv an Wert verloren haben, und der parallele Ankauf von Wertpapieren eines Softwareherstellers für Homeoffice-Apps, in den Augen der Öffentlichkeit verdächtig.

In der von US-Präsident Trump ins Leben gerufenen überparteilichen Sonderkommission, die „den Präsidenten dabei unterstützen soll, die amerikanische Wirtschaft in der Corona-Krise wiederaufzubauen“, sitzt neben Loeffler noch ein weiterer umstrittener Republikaner.

David Purdue hatte Ende Januar bzw. Anfang Februar ebenfalls schlagartig Aktien abverkauft und im Gegenzug Anteile einer Sicherheitsfirma angekauft.

Da die Anschuldigungen gegen Loeffler und ihre Parteikollegen noch nicht zu offiziellen Ermittlungen geführt haben, waltet die US-Senatorin weiterhin ihres Amtes und beschwört die Widerstandsfähigkeit der amerikanischen Wirtschaft in Zeiten der Krise.

Präsident Trump hatte zuletzt neue Richtlinien für die Wiederaufnahme des Wirtschaftsbetriebes herausgegeben, die nach und nach umgesetzt werden sollen, aber noch kein festes Datum haben.

Laut Trump wird es keine Rückkehr zur Normalität geben, solange nicht ein wirksames Gegenmittel gegen das Coronavirus gefunden ist. Diese Normalität sei erst wieder erreicht, sobald „ein Restaurant, das vor der Krise 158 belegte Plätze hatte, wieder 158 Plätze vollmachen kann“.

Kritik an der Regierung

Am gleichen Tag, an dem sich Senatorin Loeffler dafür aussprach, „die amerikanische Bevölkerung zurück in Arbeit zu bringen“, mahnte Andrew Yang, ein ehemaliger Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei, dass die Republikaner dabei zu aller erst die Wirtschaft im Blick hätten und nicht die Menschen:

„Die Maßeinheit einer Wirtschaft sollten die Menschen sein und nicht die Dollar.“

Ein Fan des ehemaligen Präsidentschaftskandidaten nutzte die Ankündigung von Loeffler, um auf die vermeintlichen Verfehlungen der Republikanischen Partei aufmerksam zu machen:

„Die Tatsache, dass sich 22 Mio. Amerikaner arbeitslos melden mussten, da sie von Monatslohn zu Monatslohn leben, sagt viel über die Lohnentwicklung in Amerika aus und wirft ein Licht auf unser kaputtes System. Es wird Zeit, das von  @AndrewYang geforderte Grundeinkommen einzuführen.“

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