Bringt Indien den nächsten großen Bitcoin-Boom (BTC)?

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Bringt Indien den nächsten Bitcoin Boom? Die Grundvoraussetzungen sind jedenfalls gelegt.

Noch im vergangenen Jahr hatte Bitcoin in Indien einen schweren Stand. Das Krypto-Verbot der Zentralbank lastete schwer auf den Hodlern und Kryptonauten des Subkontinents. Doch im März diesen Jahres kam dann das große Aufatmen. Das Verbot wurde gekippt, der Bitcoin-Handel konnte wieder durchstarten.

Die Handelsaktivitäten stiegen im Nachgang stark an. Das Handelsvolumen der in Indien ansässigen Börse WazirX war innerhalb eines Monats um 470 Prozent angestiegen. Laut Informationen von Coindesk sei die Anzahl an neuen Registrierungen von Februar bis Mai außerdem um 66 Prozent angestiegen.

Wie das Krypto-Magazin weiter berichtet, habe zudem die Nutzung von dApps angezogen. Die Hohe Dichte an tech-affinen Bürgern im Land lege zudem einen perfekten Nährboden für die Krypto-Adaption. Kurz um: Der Bitcoin-Handel und die Krypto-Adaption im zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt zieht an.

Indien und die digitale Rupie

Auch in anderen Krypto-Belangen gibt es in Indien Fortschritte zu vermelden. In einem Blogeintrag erläuterte der ehemalige indische Finanzsekretär Subhash Chandra Garg, dass die Rupie digitalisiert werden müsse. In Kryptowährungen wie Bitcoin und den daraus folgenden Stable Coins sieht Garg einen wichtigen technologischen Umschwung:

Die Erfindung von Kryptowährungen markiert einen revolutionären Aufbruch in der Entwicklung der Währungen. Von Münzen aus Metall über Geld aus Papier haben wir nun den Prototyp einer digitalen Währung – eine Währung, die eine digitale und keine physische Form hat. Eine Währung, die in Form von Computercodes und nicht als Fiat auf einem Stück Papier gedruckt existiert.

Subhash Chandra Garg

Szene-Kenner im Land erwarten für die Zukunft einen starken Zuwachs an (neuen) Krypto-Nutzern. Gegenüber Coindesk betonte Kashif Raza, Mitgründer des Krypto-Start-ups Crypto Kanoon, dass das Interesse und die Bereitschaft zur Portfolio-Diversifikation zugunsten von Bitcoin & Co. zunehme. Aktuell sei Gold hier noch klar bevorzugt, was sich jedoch – etwa aufgrund der leichteren Handelbarkeit von Bitcoin – zugunsten der Kryptowährung ändern könnte.

Startbedingungen für Bitcoin Boom schwierig

Dennoch: Die sozialen Bedingungen im Land sind schlecht, Millionen Menschen sind arbeitslos, die Bevölkerung leidet zum Teil Hunger. Zu Beginn des Jahres berichtete etwa Bloomberg, dass es gerade im Real-Estate-Bereich Verschuldungen in Milliardenhöhe gebe. Schattenbanken hätten das Wirtschaftswachstum mit Krediten zunächst kurzzeitig angekurbelt, was dann jedoch zu starken Einschränkungen führte, als die Menschen begannen, ihre Kredite zurückzuzahlen.

Auf der anderen Seite ist ein Wachstum gerade im Technologie-Bereich zu erwarten. Chinesische Unternehmen und Investoren stecken nach und nach Kapital in indische Start-ups und fördern damit das Wachstum im Land. Ein Bitcoin Boom ist also möglich. Er hängt jedoch auch von den weiteren Entwicklungen im Land ab.

Österreich kassiert ab: Bitcoin (BTC) findet seinen Weg zur Kasse

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Ab Sommer kann man in Österreich flächendeckend mit Bitcoin, Dash und anderen Kryptowährungen bezahlen. Das wird durch den Zahlungsdienstleister Salamantex ermöglicht.

Salamantex ermöglicht die Bezahlung mit Bitcoin, Dash und anderen Kryptowährungen in Österreich. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, verkündet, ermöglicht das Unternehmen die Bitcoin-Zahlung bei mehr als 2.500 Akzeptanzstellen – vorausgesetzt, die Händler aktivieren die Option.

Krypto-Adaption voraus

Händlern wird es damit möglich, statt Bargeld- oder Kreditkartenzahlungen Bitcoin und andere Kryptowährungen zu akzeptieren. Für die Händler selbst ändert sich außer der Integration jedoch wenig – sie bekommen den Betrag in Form von Euro ausgezahlt. Dadurch werden sie vor Kursschwankungen, wie sie bei Bitcoin und Co. immer wieder vor kommen, geschützt. Händler, die die Akzeptanz einführen wollen, müssen die Bezahlmethode bei A1 Payment bestellen. Diese sollen dann innerhalb einer Woche aktiviert werden, die Händler werden anschließend mit Krypto-Fähigen Terminals ausgestattet, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Salamantex sieht in der aktuellen Situation rund um die Corona-Krise einen guten Zeitpunkt, um bargeldloses Zahlen zu forcieren. Österreich sei traditionell zwar ein Land mit hoher Affiniät zum Bargeld; die letzten Monate hätten jedoch zu einem Umdenken geführt, nachdem die Menschen von der Regierung und vom Handel dazu aufgerufen wurden, weitestgehend auf Bargeld zu verzichten – eine Chance für Bitcoin.

Unser Ziel ist es, dass das Bezahlen mit digitalen Währungen an der Kasse genauso einfach und selbstverständlich wird, wie wir das mit Kreditkarte seit Jahrzehnten gewohnt sind. Mit A1 haben wir für den österreichweiten Rollout einen Partner, der genau wie wir von diesem Bezahl-System der Zukunft überzeugt ist und das Bezahlen mit digitalen Assets für die breite Masse verfügbar macht. Den Händlern erschließt die Akzeptanz von Kryptowährungen neue kaufkräftige Kundengruppen und sie können sich in ihrer Branche als Vorreiter positionieren.

Markus Pejacsevich, COO Salamantex.

Salamantex plant ferner, die Integration von Bitcoin, Dash und Co. in Bezahlprozesse auszubreiten. Durch Partnerschaften mit A1 und Ingenico sei die Ausbreitung der Zahlungsoptionen auch in benachbarte Länder denkbar. Vor einigen Monaten stellte Ingenico bei der Europ Shop Messe das erste Kassenterminal mit integrierter Bitcoin-Option von Salamantex vor – BTC-ECHO berichtete.

Bitcoin in Österreich

Erst vergangene Woche berichteten wir über die neuen Crypto Stamps der Österreichischen Post. Über die Kombination von Blockchain-Technologie und Briefmarken bestreitet die Post in der Alpenrepublik neue Wege, die letztlich auch der Krypto-Adaption zugute kommen. Auch kann man an ausgewählten Automaten in Poststationen in Österreich Bitcoin kaufen. Mehr dazu an dieser Stelle.

Anwälte in Washington D.C. dürfen in Krypto bezahlt werden

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Der australisch-britische Rohstoffgigant BHP Group Limited gab am Montag bekannt, dass sie die Blockchain für einen Deal im Wert von 14 Millionen US-Dollar verwendeten, um Eisenerz an einen Top-Stahlproduzenten zu verkaufen.

Der multinationale Bergbaukonzern BHP Group hat diese Woche die erste Eisenerztransaktion auf Blockchain-Basis mit, Chinas größtem Stahlproduzenten, Baosteel, erfolgreich abgewickelt. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht, machte BHP am 12. Mai öffentlich, dass Eisenerz im Wert von 14,1 Millionen US-Dollar letzten Monat an Baosteel verkauft wurde.

Die technologische Grundlage dafür lieferte die Blockchain-Plattform Minehub. So kam die Technologie bei der digitalen Verarbeitung von Vertragsbedingungen, zum Austausch von Dokumenten sowie zur Echtzeit-Transparenz der Fracht zum Einsatz.

Der Einsatz der Technologie durch BHP solle dazu dienen den Rohstoffsektor zu digitalisieren, um den Dokumentationsprozess zu erleichtern, erklärt der Vertriebsleiter von BHP, Michiel Hovers, gegenüber Reuters am 29. Juni.

Sowohl BHP als auch Minehub betonen in unterschiedlichen Mitteilungen, dass die Blockchain die Effizienz und Transparenz erhöhen würde. Ob der Rohstoffkonzern bereits zuvor mit der Blockchain-Technologie arbeitete, ging allerdings nicht aus den Kommentaren hervor. Infolge des erfolgreichen Handels erklärte BHP die Blockchain für zukünftige Transaktionen weiter zu erforschen.

China hat mittlerweile bereits mehrere Projekte in der Stahlindustrie auf der Blockchain umgesetzt.

Crypto Stamps: Österreich bekommt Blockchain-Briefmarken

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Die österreichische Post hat sich bereits in der Vergangenheit Bitcoin-freundlich gezeigt. Nun zieht sie mit den Crypto Stamps 2.0. nach.

Bitcoin an Postfilialen in Österreich

Dass die Post in Österreich Bitcoin gegenüber nicht abgeneigt ist, hat sie bereits in der Vergangenheit bewiesen. So berichteten wir schon im Februar vergangenen Jahres darüber, dass man in ausgewählten Filialen der Österreicher Post Bitcoin an Automaten kaufen kann. Gemeinsam mit dem Krypto-Unternehmen Kurant hatte sie zwischenzeitlich vier Automaten (Villach, Bregenz, Salzburg, Innsbruck) aufgestellt.

Crypto Stamps als Digital Collectibles

Wie das Unternehmen mitteilt, erweitert die Österreichische Post ihr Sortiment nun um eine neue Form von sammelbaren Krypto-Briefmarken. Die neue „Crypto Stamp 2.0.“ wurde laut des Unternehmens auf umweltfreundlichem Karton gedruckt und erscheint in vier unterschiedlichen Motiven: Honigdachs, Lama, Panda und Doge.

Estland: 500 Kryptofirmen verlieren ihre Lizenzen nach einem Geldwäscheskandal

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Estland – ein Paradies für Krypto-Unternehmen war eines der ersten auf dem Kontinent, das noch im Jahr 2017 virtuelle und Kryptowährungen liberalisierte. Innerhalb von drei Jahren wurden mehr als 1.400 Unternehmen aus der Krypto-Branche im Land lizenziert.

Im Rahmen eines Vorgehens gegen illegale Finanzströme hat Estland nun die Lizenzen von 500 Kryptowährungsunternehmen entzogen, was etwa 30 % der Gesamtlizenzen ausmacht. In einem Geldwäscheskandal in Höhe von 220 Milliarden US-Dollar, war auch die Danske Bank beteiligt – Dänemarks grösster Kreditgeber.

Die Aufsichtsbehörden befürchten, dass Börsen und andere Krypto-Unternehmen möglicherweise die Plattformen nutzen, um illegale Überweisungen zu ermöglichen.

Präventive Bereinigung der Kryptoindustrie

Leiter der estnischen Financial Intelligence Unit (FIU), Madis Reimand, erklärte, dass es sich bei dem Vorgehen um „präventive Bereinigung der Kryptoindustrie“ handele. Er fügte auch hinzu, dass das Ziel nicht darin besteht, den Krypto-Sektor zu lähmen, sondern die geltenden Regulierungen und Vorschriften zu verschärfen. Damit sollen eventuelle Risiken, die mit Geldwäsche in Verbindung stehen, vermieden werden.

Die FIU hat soweit auch diejenigen Unternehmen geschlossen, die ein halbes Jahr nach Erhalt der Lizenz immer noch nicht den Betrieb aufgenommen haben. Reimand erklärte, dass es sich beim Entzug der Lizenzen um ersten Schritt der bevorstehenden Markt-Aufräumung handelt. Dadurch sollen die dringendsten Probleme gelöst werden und es werden nur für diejenigen Unternehmen Operationen zugelassen, die einer estnischen Aufsicht und Zwangsmassnahmen unterliegen.

Von den verbleibenden 900 Unternehmen für digitale Vermögenswerte könnten weitere 50 Prozent ihre Lizenzen verlieren, weil sie keine Niederlassungen in Estland haben oder ihre Manager sich ausserhalb des Landes befinden.

Vergabe von Kryptolizenzen in Estland zukünftig erschwert

Die Sanktionen wurden durchgeführt, nachdem die Danske Bank beschuldigt wurde, über eine estnische Filiale Geld in Höhe von 223 Milliarden US-Dollar gewaschen und an Kreditnehmer bereitgestellt zu haben. Einer der grössten Geldwäscheskandale Europas hat die estnischen Behörden dazu gezwungen, ihre Aufmerksamkeit auf Krypto-Unternehmen zu lenken – ein Sektor, der als risikoreich gilt.

Die Regulierungsbehörden sind nämlich noch strenger geworden, mit dem Ziel die internationalen Risiken im Zusammenhang mit Geldwäsche einzudämmen. Nun hat das estnische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die Vergabe von Kryptolizenzen in diesem Land deutlich erschwert: Während es zuvor gerade mal 30 Tage dauerte, um eine Lizenz für 300 € zu erhalten, werden die Genehmigungen nach den neuen Bestimmungen zu einem Preis von 3.300 € und erst nach drei Monaten erteilt.

Auch in der Schweiz ist mittlerweile ein Anti-Geldwäsche-Siegel in der Krypto Welt angekommen: Start-Up Unternehmen haben sich dazu entschlossen, sich einer Selbstregulierungsorganisation (SRO) anzuschliessen. Durch Einhaltung der Geldwäschegesetze wollen die Unternehmen für mehr Akzeptanz bei den Behörden und deren Kunden werben.

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Kryptowährungen im Kontext: Die Beziehung zwischen Bitcoin und Social Media

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Seit Jahren entwickeln sich Social Media und Kryptowährungen in einem atemberaubenden Tempo parallel zueinander, bis heute hat sich daran nichts geändert. Aber was macht die Beziehung zwischen Bitcoin und Social Media aus?

Was 2016 mit einfachen Foreneinträgen begann, entwickelte sich in rasendem Tempo zu einem sozialen Phänomen. Erstmalig zeigten social Media reges Interesse an Kryptowährungen und verbreiteten betreffende Nachrichten wie ein Lauffeuer. Ein ebenso geschichtsträchtiges Ereignis fand sechs Jahre zuvor statt. Laszlo Hanyecz war die erste Person, die Bitcoins für Güter aus der realen Welt eintauschte. Im Jahr 2010 zahlte der Bauunternehmer aus Florida 10.000 BTC für zwei Pizzen von Papa John’s! Aus heutiger Sicht undenkbar, war der BTC damals lediglich weniger als einen halben Cent wert.

Dieses Ereignis zeigte der Welt jedoch, dass der Bitcoin tatsächlich als reale Währung eingesetzt werden konnte. Und auch wenn diese Nachricht zunächst nur auf wenige Ohren stiess, waren auch hier bereits die sozialen Medien im Spiel. Während diese beiden Pizzen auf dem heutigen Markt Millionen von Dollar wert gewesen wären, verdanken wir dieser albernen Bestellung doch einiges. Nur Laszlo Hanyecz ärgert sich vermutlich noch immer.

Dank der wachsenden öffentlichen Akzeptanz und der breiteren Anwendung von Bitcoins und anderen Kryptowährungen zählen diese heute, mit einem Wert von fast 9.000 US-Dollar pro Bitcoin, als sozial und wirtschaftlich rentable Anlagegüter. Auch ist es einfacher als je zuvor in dieses Geschäft einzusteigen und sich etwa ein Wallet, eine digitale Brieftasche, für den Handel von Bitcoins einzurichten. So ermöglichen Krypto-Börsen wie Bitvavo einem jedem Neueinsteiger einen einfachen und sicheren Einstieg, um die ersten Schritte auf einem unbekanntem Gebiet zu wagen.

Der Markt der Influencer

Nicht jedem ist die Bezeichnung Influencer ein Begriff. Aber selbst denen die nicht gerade im Marketing arbeiten wird eine Definition von „Influencer“ schwerfallen. Die Influencer der sozialen Medien sind Individuen, die es zu ihrem Job gemacht haben, bestimmte Produkte und Dienstleistungen in ihr Leben zu integrieren und sie dadurch zu bewerben oder zu vermarkten. Unter diesen Influencern finden sich auch Prominente, wie Schauspieler oder Musiker, die auf der Grundlage ihres Bekanntheitsgrades individuelle und persönliche Marken aufbauen.

Das Medium dieser Influencer sind mediale Plattformen wie Instagram, Facebook, Twitter, Snapchat und YouTube. Sie zeigen sich im privaten Umfeld und produzieren bewertbare Inhalte, sogenannte Peer-Reviews, die deren Zielgruppen ein Gefühl von Mitbestimmung einräumen. Auf diese Art und Weise erreichen sie ein riesiges auch oft branchenübergreifendes Publikum und das alles bequem von zu Hause aus. Es wird vermutet, dass 92% der Kunden die Inhalte von Influencern ansprechender finden als die beworbenen Produkte traditioneller Werbemodelle – wie Werbespots.

Wenn es um die öffentliche Akzeptanz wenig bekannter Branchen und Produkte geht, sind Influencer äusserst einflussreich. Wohl aufgrund der Tatsache, dass die Inhalte aus einer bereits vertrauenswürdigen Quelle, quasi Informationen aus erster Hand kommen. Kurz und knapp, Influencer sind aus dem modernen Marketing nicht mehr wegzudenken. Laut einer Studie aus dem Jahr 2018, erbringt jeder Dollar, der für Werbekampagnen durch Influencern ausgegeben wird im Gegenzug durchschnittlich 7.65 Dollar Rendite.

Der Bitcoin auf dem Vormarsch

Ob der Einfluss und die Verbreitung von Kryptowährungen schlussendlich den Influencern obliegt, bleibt abzuwarten. Woran jedoch kein Zweifel besteht, ist, dass Kryptowährungen in einer engen Beziehung zu den Plattformen der sozialen Medien stehen.

Ausserhalb der Reichweite von Influencern und YouTube-Kanälen, wurden in den letzten Jahren mehr Nachrichtenartikel, Pressemitteilungen und Informationen produziert als je zuvor in der Geschichte von Bitcoin. Die Plattformen der sozialen Medien bieten dahingehend eine ideale Umgebung für die Verbreitung dieser Informationen. Im Zuge der immer vielfältigeren Anwendung von Kryptowährungen in mehr Bereichen interessieren sich immer mehr Menschen für das Thema. Dies kann auch als eine der grössten Triebfedern für die Verbreitung von Bitcoins angesehen werden.

Obwohl der Bitcoin im Jahr 2009 erfunden und herausgegeben wurde, hat sich die öffentliche Bekanntheit der Kryptowährung erst 2017 wirklich durchgesetzt. In den ersten Jahren war ein BTC weniger als einen Dollar wert. Erst im Jahr 2016 und durch die Berichterstattung kompetenter, sozialer Medien begann sich der Bekanntheitsgrad des Bitcoins rapide zu erhöhen. Dies war auch das Jahr, in dem Steemit, eine Plattform ähnlich zu Reddit, ins Leben gerufen wurde. Was Steemit abhob – und letztlich zum Mainstream von Bitcoin beitrug – war, dass Autoren für die von ihnen geschriebenen Beiträge mittels Kryptowährungen bezahlt werden konnten.

Während Steemit schliesslich in Vergessenheit geriet, war sein Wert für den Aufschwung der Kryptowährungen und deren anverwandten Technologien gewaltig. Steemit schaffte es eine kognitive Brücke zwischen Laien und Kryptowährungen zu schaffen – eine bisher ungesehene Gegenständlichkeit digitaler Währungen im tagtäglichen Gebrauch.

Bitcoin und Social Media

Während Steemit weitgehend aufgegeben wurde, besteht die ehemals durch diese Plattform ins Leben gerufene Verbindung von sozialen Medien und Kryptowährungen auf recht gesunde Weise weiter. Auch weil immer mehr Menschen ihre Zeit mit sozialen Medien verbringen und diese als bevorzugten Kanal für den Kontakt zur Aussenwelt nutzen, werden Kryptowährungen immer alltäglicher.

Je mehr Anwendungsfälle für Kryptowährungen entstehen, desto vertrauter und weniger misstrauisch wird man mit dessen Umgang – eine zunehmende allgemeine Akzeptanz. Soziale Medien haben darüber hinaus jedoch auch die Fähigkeit den Verlauf und die Akzeptanz von Kryptowährungen negativ zu beeinflussen. Das alte Sprichwort „Auch schlechte Presse ist gute Presse“ trifft hier nicht immer zu. Tatsächlich kam es nach dem inzwischen berüchtigten Bitfinex-Hacks zu einem Sturm auf die sozialen Medien. Dies führte unter anderem dazu, dass der Wert des Bitcoins um 20 % fiel, obwohl die Durchdringung oder Adoption zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht so hoch war.

Jedes Unternehmen wird ständig nach neuen und innovativen Wegen suchen, um mit Zielgruppen und bestehenden Kunden in Kontakt zu treten. Da Bitcoin und andere Kryptowährungen kein zentralisiertes Geschäft sind, sind diese Technologien stark von ihren grössten Befürwortern und Anwendern abhängig. Das sind jene, die Werbung für sie machen. Während es den Krypto-Börsen und Shops möglich ist teure Werbekampagnen zu finanzieren, sind die Kryptowährungen selbst vom Zuspruch ihrer Nutzer abhängig. Um die sozialen Medien ideal zu nutzen ist es also wichtig, dass auch Sie die Kryptowährung ihrer Wahl durch Artikel und deren Weiterverbreitung unterstützen. Das ist wie kostenlose Werbung, und wir alle profitieren davon.

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Bitcoin Boom in Afrika: Die Sache hat nur einen Haken

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Ein kürzlich veröffentlichter Report analysiert den Status Quo von Kryptowährungen in Afrika. Danach erfreuen sich Bitcoin und Co. auf dem Kontinent zwar wachsender Beliebtheit – der Weg zur Massenadaption ist jedoch auch in Afrika ein steiniger.

Afrika hat das Zeug zum Krypto-Kontinent: Das legt zumindest ein Report der Analysefirma Arcane Research nahe. Danach sei Afrika ein idealer Nährboden für Kryptowährungen – vor allem was den Use Case der grenzüberschreitenden Überweisungen betrifft.

Während anderswo das Hauptaugenmerk auf Investitionen, Spekulation und Handel gerichtet war, hat Afrika ein größeres Bedürfnis an dem Einsatz von Kryptowährungen als jeder andere Kontinent

Kein Wunder also, dass sich Peer-to-Peer-Währungen wie Bitcoin in Afrika zunehmender Beliebtheit erfreuen. Laut dem Report verfügt Südafrika über die meisten Hodler; 13 Prozent der Internet-Nutzer im Alter zwischen 16 und 64 halten Kryptowährungen. Es folgt Nigeria mit 11 Prozent. Möglicherweise könnten Südafrika und Nigeria in absehbarer Zeit die Plätze tauschen: Nigeria sieht seit dem Frühjahr einen steilen Anstieg beim Bitcoin Trading auf der Plattform localbitcoins. Auch localbitcoins-Konkurrenz Paxful gehört zu den größeren Krypto-Akteuern, die auf dem Kontinent aktiv sind. Anfang Mai lancierte die Bitcoin-Tauschplattform eine Corona-Spendenkampagne für Afrika.

Lückenhafte Infrastruktur erschwert Bitcoin-Adaption

Dem überdurchschnittlichen Interesse an Bitcoin steht eine noch deutlich ausbaufähige technologische Infrastruktur gegenüber. Nur 39 Prozent der Afrikaner haben laut Arcane Research zugang zum World Wide Web, im Gegensatz zu 63 Prozent der übrigen Weltbevölkerung.

Auch was die Verbreitung von internetfähigen Endgeräten angeht hinkt Afrika dem Rest der Welt laut dem Report noch hinterher. 2018 verwendeten demnach nur 39 Prozent der Menschen in der Südsahara-Region ein Smartphone. Immerhin: Bis 2026 soll dieser Anteil auf 66 Prozent steigen. Zwar kann man Bitcoin auch ohne Internet überweisen – der einfachste Weg ist und bleibt jedoch die Mobile Wallet. Einen möglichen Weg, die Löcher in der Netzabdeckung zu stopfen, sieht der Bericht beispielsweise in dem StarLink-Projekt von SpaceX.

Damit Afrika sein Potenzial als „die vielversprechendste Region für die Einführung von Kryptowährungen“ auschschöpfen könne, bedürfe es folglich weiterer Investitionen. Dann könnte der Kontinent – auch aufgrund seiner Demografischen Struktur mit vielen jungen Menschen – zeigen, was Bitcoin und Co. können.

Allerdings sind nicht alle Hürden technischer Natur. Auch die Frage nach der Regulierung von Bitcoin und dem Krypto-Sektor ist für einen Großteil des Kontinents noch nicht geklärt:

Die Legalität von Bitcoin und anderen Krypto-Vermögenswerten ist in der Region sehr unterschiedlich, wobei über 60 Prozent der afrikanischen Regierungen ihre Position noch klären müssen. Diese Ungewissheit stellt zwar keine absolute Barriere dar, ist aber ein Hemmnis für die Geschwindigkeit der Adaption,

glaubt Arcane Research.

Krypto-Browser Brave: Nutzerzahlen in einem Jahr mehr als verdoppelt

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Der Browser um den Basic Attention Token hat immer mehr Nutzer – der Weg zum Chrome- und Safari-Killer ist jedoch noch weit.

Der Krypto-Browser Brave erfreut sich wachsender Beliebtheit. Im Mai 2020 hat der Browser die Zahl von 15 Millionen monatlich aktiven Usern (MAU) überschritten. Damit verbucht der Browser, der mit dem Basic Attention Token (BAT) über eine Kryptowährung verfügt, ein Wachstum bei den MAU von 125 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei der Zahl der täglich aktiven User (DAU) konnte Brave zulegen: 5.3 Millionen Menschen benutzen den Browser mittlerweile täglich, vor einem Jahr waren es noch zwei Millionen.

Von wegen „Flatten the curve“: Brave auf dem Vormarsch

Fast 1.000 Prozent Wachstum im Anzeigengeschäft

Das Ökosystem um den Basic Attention Token wächst unterdessen nicht nur hinsichtlich der Nutzerbasis von Brave. Auch das Anzeigengeschäft floriert. So haben Brave-Nutzer die Wahl, entweder komplett auf Werbung zu verzichten, oder bis zu fünf Werbungen per Push-Nachricht zu erhalten. Für das Betrachten einer Anzeige erhalten Nutzer derzeit 0,05 BAT (zur Zeit des Schreibens umgerechnet 0,1 US-Dollar).

Diese können einerseits als „Trinkgeld“ an die Ersteller von Webinhalten verteilt werden – sofern diese zu den 700.000 Content Creators gehören, die sich bereits auf der Plattform haben. Ferner können die BAT auch „gehodlt“ oder ausgezahlt werden; für letzteres ist allerdings eine Registrierung beim (Custodial) Wallet-Anbieter Uphold notwendig.

Der monetäre Anreiz für das Anklicken von Werbung scheint sich auch auf Seiten der Werbenden zu bewähren:

Mit einer CTR (Click-Through-Rate) von 9 Prozent (90-Tage-Durchschnitt) schneiden Brave Ads weiterhin hervorragend ab, verglichen mit dem Branchendurchschnitt von 2 Prozent. Bestimmte Marken sehen bis zu 15 Prozent CTR. Mit bisher über 1 Milliarde Anzeigenbestätigungen haben Brave Ads einen Anstieg von 930 Prozent gegenüber den 97 Millionen Anzeigenbestätigungen im Oktober 2019 verzeichnet,

freut sich Brave.com über den Zuwachs im Geschäft mit Werbekunden.

Der Chrome-Killer?

Brave basiert auf dem selben Quellcode wie der Browser Chrome aus dem Hause Google. Im Gegensatz zur „Datenkrake“ Google liegt bei Brave ein besonderer Fokus auf dem Datenschutz. Popups, Cookies und Anzeigen in Videos gibt es bei Brave ebensowenig wie Tracker, die den Nutzer websiteübergreifend verfolgen.

Trotzdem spielt Brave, zumindest in Sachen Martkanteil, noch lange nicht bei den „Großen“, allen voran Branchenprimus Chrome, mit. Dieser wurde – Stand heute – auf über fünf Milliarden Endgeräten installiert. Dagegen beläuft sich die Zahl der Brave-Installationen auf lediglich zehn Millionen.

Der Weg zum Mainstream ist für Brave trotz der guten Wachstumszahlen also noch weit.

Investmentbank Goldman Sachs zeigt Interesse an Bitcoin

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Da das Interesse institutioneller Anleger an Kryptowährungen wächst, überprüfen globale Investmentbanken wie Goldman Sachs und JPMorgan Chase erneut ihre Ansichten zu Bitcoin (BTC). Goldman Sachs ruft seine Kunden nun dazu auf, sich über die Auswirkungen der aktuellen Richtlinien auf Bitcoin, Gold und Inflation zu informieren.

Goldman Sachs veranstaltet Aufruf zu Bitcoin & Co.

Die in New York City ansässige Investmentbank Goldman Sachs veranstaltet am 27. Mai einen Kundenaufruf mit dem Titel „US-Wirtschaftsausblick und Auswirkungen der aktuellen Politik auf Inflation, Gold und Bitcoin“. Die Investment Strategy Group von Goldman Sachs, Teil der Abteilung Consumer and Investment Management des Unternehmens, hat eine Mitteilung veröffentlicht, in der Kunden zum Aufruf eingeladen werden, bei dem sie sich über Bitcoin informieren können.

Es wurden keine Details darüber veröffentlicht, welcher Aspekt von Bitcoin während des Aufrufs erörtert werden soll, was eine Reihe von Spekulationen in den sozialen Medien auslöste. Viele Mitglieder der Krypto-Community betrachten den Bitcoin-Aufruf von Goldman Sachs als einen Aufwärtstrend für die Branche. „Bitcoin ist unvermeidlich. Alle, die dagegen vorgegangen sind, müssen jetzt niederknien – zuerst JPMorgan und jetzt auch Goldman Sachs“, schrieb ein Twitter-Nutzer. „Sogar Banken stellen fest, dass Fiat-Geld an Wert verliert“, twitterte ein anderer.

Steigende institutionelle Nachfrage nach Kryptowährungen

Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, haben mittlerweile auch bei institutionellen Anlegern Interesse geweckt. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von PWC und Elwood Asset Management zeigt, dass das verwaltete Krypto-Hedgefonds-Vermögen stetig gewachsen ist und Ende des letzten Jahres einen Wert von 2 Milliarden US-Dollar übertroffen hat. Die Autoren gehen davon aus, dass die Krypto-Hedgefonds-Branche in den kommenden Jahren erheblich wachsen wird. Auch Barry Silbert, CEO von Grayscale, deutete an, dass der Kauf im zweiten Quartal noch höher sein wird.

Institutionelle Anleger sind über die Produkte von Grayscale Investments in Bitcoin und mehreren anderen Kryptowährungen engagiert. Das Unternehmen gab bekannt, dass der Grossteil seiner Rekordinvestitionen im ersten Quartal (88 %) von institutionellen Anlegern stammte, die von Hedgefonds dominiert wurden. Die meisten gingen in den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC). Die durchschnittliche wöchentliche Investition im ersten Quartal betrug im ersten Quartal 2020 29,9 Mio. USD – ein deutlicher Anstieg gegenüber 3,2 Mio. USD im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Auch Milliardärsinvestoren empfehlen Bitcoin als Absicherungsstrategie

Immer mehr Milliardärsinvestoren nehmen in ihre Anlageportfolios auch Bitcoin auf oder empfehlen Bitcoin als Absicherungsstrategie. Unter ihnen sind der Vorsitzende von Virgin Galactic, Chamath Palihapitiya, der CEO von Galaxy Digital, Michael Novogratz, und der berühmte Hedgefonds-Manager Paul Tudor Jones. Mehrere Ökonomen und Analysten haben vorausgesagt, dass nach der Covid-19-Krise mehr institutionelle Investoren in Kryptowährungen investieren werden.

Wertpapierfirmen wie JPMorgan Chase, die Bitcoin und anderen Kryptowährungen zuvor skeptisch gegenüberstanden, kommen nun auf sie zu und beginnen, diese zu akzeptieren. Jamie Dimon, CEO von JPMorgan, bezeichnete Bitcoin früher als Betrug, bedauerte dies jedoch bald. Mittlerweile arbeitet die JPMorgan Chase schon mit ersten Kunden aus der Krypto-Branche, nämlich den Börsen Coinbase und Gemini.

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Benutzen statt hodln: Status Quo von Bitcoin in Afrika – und woran es hakt

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Ein neuer Report analysiert den Status Quo von Kryptowährungen in Afrika. Danach erfreuen sich Bitcoin und Co. auf dem Kontinent zwar wachsender Beliebtheit – der Weg zur Massenadaption ist jedoch auch in Afrika ein steiniger.

Afrika hat das Zeug zum Krypto-Kontinent: Das legt zumindest ein Report der Analysefirma Arcane Research nahe. Danach sei Afrika ein idealer Nährboden für Kryptowährungen – vor allem was den Use Case der grenzüberschreitenden Überweisungen betrifft.

Während anderswo das Hauptaugenmerk auf Investitionen, Spekulation und Handel gerichtet war, hat Afrika ein größeres Bedürfnis an dem Einsatz von Kryptowährungen als jeder andere Kontinent

Kein Wunder also, dass sich Peer-to-Peer-Währungen wie Bitcoin in Afrika zunehmender Beliebtheit erfreuen. Laut dem Report verfügt Südafrika über die meisten HodlerInnen; 13 Prozent der Internet-NuterInnen im Alter zwischen 16 und 64 halten Kryptowährungen. Es folgt Nigeria mit 11 Prozent. Möglicherweise könnten Südafrika und Nigeria in absehbarer Zeit die Plätze tauschen: Nigeria sieht seit dem Frühjahr einen steilen Anstieg beim Bitcoin Trading auf der Plattform localbitcoins. Auch localbitcoins-Konkurrenz Paxful gehört zu den größeren Krypto-Akteuern, die auf dem Kontinent aktiv sind. Anfang Mai lancierte die Bitcoin-Tauschplattform eine Corona-Spendenkampagne für Afrika.

Lückenhafte Infrastruktur erschwert Bitcoin-Adaption

Dem überdurchschnittlichen Interesse an Bitcoin steht eine noch deutlich ausbaufähige technologische Infrastruktur gegenüber. Nur 39 Prozent der AfrikanerInnen haben laut Arcane Research zugang zum World Wide Web, im Gegensatz zu 63 Prozent der übrigen Weltbevölkerung.

Auch was die Verbreitung von internetfähigen Endgeräten angeht hinkt Afrika dem Rest der Welt laut dem Report noch hinterher. 2018 verwendeten demnach nur 39 Prozent der AfrikanerInnen ein Smartphone. Immerhin: Bis 2026 soll dieser Anteil auf 66 Prozent steigen. Zwar kann man Bitcoin auch ohne Internet überweisen – der einfachste Weg ist und bleibt jedoch die Mobile Wallet. Einen möglichen Weg, die Löcher in der Netzabdeckung zu stopfen, sieht der Bericht beispielsweise in dem StarLink-Projekt von SpaceX.

Damit Afrika sein Potenzial als „die vielversprechendste Region für die Einführung von Kryptowährungen“ auschschöpfen könne, bedürfe es folglich weiterer Investitionen. Dann könnte der Kontinent – auch aufgrund seiner Demografischen Struktur mit vielen Jungen Bürgerinnen – zeigen, was Bitcoin und Co. können.

Allerdings sind nicht alle Hürden technischer Natur. Auch die Frage nach der Regulierung von Bitcoin und dem Kryptosektor ist für einen Großteil des Kontinents noch nicht geklärt:

Die Legalität von Bitcoin und anderen Krypto-Vermögenswerten ist in der Region sehr unterschiedlich, wobei über 60 Prozent der afrikanischen Regierungen ihre Position noch klären müssen. Diese Ungewissheit stellt zwar keine absolute Barriere dar, ist aber ein Hemmnis für die Geschwindigkeit der Adaption,

glaubt Arcane Research.