Das Krypto-Update Woche 13: Turbulenzen und unschlüssiger Bitcoin

Ein Beitrag von CoinPro.ch – News, Wissen und Hintergründe rund um Bitcoin, Blockchain

Das Krypto-Update: Auf und Ab und Unschlüssigkeit für Bitcoin und Co.

Nachdem sich die traditionellen Märkte in dieser Woche ansatzweise von den historischen Kurseinbrüchen erholen konnten, kletterte der Bitcoin zunächst über die wichtige 6.000 CHF-Grenze. Für viele Investoren war dieser Aufwärtstrend sogar ein Zeichen dafür, dass sich die Nr.1-Kryptowährung von den Aktienmärkten abkapseln kann. Immer wieder steht die Frage im Raum, ob der Bitcoin schon jetzt einen krisenstabilen „Store of Value“ darstellen kann. Wir werfen einen Blick auf die Geschehnisse eine turbulenten Woche.

Krypto-Update: Bitcoin-Chart im Detail

Der Bitcoin startet mit einem Kursverlust von satten 6,5 % in das Wochenende. Aktuell steht das „digitale Gold“ bei einem Kurs von 5.939 CHF. In den vergangenen Tagen konnte sich der BTC durchweg über der wichtigen 6.000 CHF-Marke halten, doch nun übernehmen die Bären das Ruder im Markt. Sollte sich dieses Momentum in den kommenden Stunden bestätigen, dann kommt es auf den Unterstützungsbereich bei ca. 5.407 CHF an. Hier liegt die 6.000 USD-Marke. Durch die hohe Volatilität ist ein Kursrutsch bis ca. 4.750 CHF zwar unwahrscheinlich, aber dennoch realistisch. Immer wieder konnte man zuletzt beobachten, wie sich Panikverkäufe auf den Krypto-Markt auswirken. Hierfür gibt es mehrere Gründe.

Volatilität steigt weiter an

Wenn enorme Kursschwankungen das Krypto-Space beschäftigen, dann geistert der Begriff der „Volatilität“ durch die Medien.  Dieser bezeichnet in der Wirtschaft die Standardabweichung der Veränderungen und steht als ein hilfreiches Tool zur Verfügung, um das Risikomass zu bestimmen. In der Kryptowelt dient die Volatilität als wichtiger Indikator, um zu sehen, wie sich der Wert eines Assets in einer bestimmten Zeit verändert. In dieser Woche steigt der Bitcoin Volatilitäts-Index nach längerer Zeit wieder über die 10 %-Marke (aktueller Wert: 10,56 %). Eine spürbare Steigerung seit dem letzten Krypto-Update.

Explosive Mischung

In Krisenzeiten besteht die Gefahr, dass Anleger schnell in Panik geraten und die fundamentalen Eigenschaften eines Assets ausser Acht lassen. Im Krypto-Space spricht man von FUD (fear, uncertainty and doubt). Wenn diese Unsicherheiten auf eine „niedrige“ Marktkapitalisierung (ca. 166 Mrd. CHF) und eine hohe Volatilität treffen, entsteht eine hochexplosive Mischung. Kursschwankungen im zweistelligen Prozentbereich könnten schon bald wieder an der Tagesordnung stehen. Dabei stellt sich die Frage, ob sich die Kryptos von den traditionellen Märkten abkapseln können.

Abkapselung von den traditionellen Märkten?

Der Bitcoin zeigte in der aktuellen Woche vermehrt Ansätze, die Hoffnung darauf machen, dass sich die Nr.1-Kryptowährung von den traditionellen Märkten abkapseln kann. Schon lange attestieren Experten dem BTC goldähnliche Eigenschaften und ernennen diesen zu einem krisenstabilen Wertespeicher. Dieser Reputation konnte das „digitale Gold“ bereits mehrfach gerecht werden, zuletzt in der USA-Iran-Krise. Allerdings handelt es sich bei der aktuellen Coronavirus-Pandemie um eine weltweite Ausnahmesituation. Die Weltwirtschaft befindet sich in einer handfesten Krise und Regierungen schnüren Hilfspakete im Billionen-Bereich. Es ist fraglich, ob der Krypto-Markt sich in dieser Situation abkapseln kann. Denn gegen Ende der Woche ging es für Bitcoin und Co. wieder vermehrt in die andere Richtung.

Krypto-Update: Was machen die Altcoins?

Ein Blick auf den Bitcoin Dominanz Index (ca. 65,5 %) verrät, dass sich die Anleger in diesen Tagen noch stärker auf den Bitcoin fokussieren. Die Altcoins sind demnach auf den First Mover angewiesen. Ethereum (-6,13 %) erlebt eine durchschnittliche Woche und nähert sich am Samstag weiter der 100 CHF-Grenze an. Jedoch machen Tweets von ETH-Mitbegründer Hoffnung auf eine aussichtsreiche Zukunft. In einem Post veröffentlichte Vitalik Buterin eine Roadmap, die die Ziele der kommenden 5-10 Jahre beschreibt. Ethereum muss noch einige Hürden nehmen, u.a. den Wechseln von Proof of Work zu Proof of Stake. Aber: Das enorme Potenzial ist im Krypto-Space einzigartig.

Zu den aktuellen Kursen

Nach dem Krypto-Update: Noch mehr Krypto-News

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Was macht eigentlich…? Das Update zu Ripple

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Der Bitcoin dominiert das Krypto-Space mit einer klaren Zweidrittelmehrheit und die Altcoins verweilen weiter im Schatten der Nr.1-Kryptowährung. In diesem Artikel wollen wir einen näheren Blick auf die aktuelle Situation im Hause Ripple werfen.

Ripple Kurs im Detail

Mit einem Kurszuwachs von satten 12 % verzeichnet Ripple am Freitag den grössten Gewinn in den Top 50. Damit steht XRP zum Zeitpunkt des Artikels bei einem Kurs von ca. 0,17 CHF und setzt ein wichtiges Statement. Unabhängige Kursausbrüche gelten in diesen Tagen als eine absolute Rarität. Immer wieder konnten Anleger in den vergangenen Tagen das gleiche Muster erkennen: Der Bitcoin bestimmt das Tempo und die alternativen Assets folgen auf Schritt und Tritt. Dieses Verhalten ist bei einem Bitcoin Dominanz Index von 65,5 % keineswegs verwunderlich. Umso erstaunlicher erscheint der heutige Kursausbruch von Ripple.

Zum aktuellen Ripple Kurs

Diese Grenze werden wichtig 

In den kommenden Stunden könnte sich entscheiden, ob der aktuelle Kursausbruch nur eine Momentaufnahme darstellt oder ob die Bullen XRP weiter in Richtung 0,20 CHF treiben. Die nächsten Widerstände liegen nun bei 0,18 CHF  und ca. 0,20 CHF. Aus der bearishen Perspektive bildet der Bereich bei 0,17 CHF nun einen neuen Supportbereich. Damit wächst das Polster auf die Tiefstände, die XRP zu Beginn der Coronakrise verzeichnen musste.

Alleinstellungsmerkmal

Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptos steht eine echte Firma hinter XRP. Das Blockchain-Unternehmen verfolgt seit Jahren das Ziel, internationale Transaktionen für Banken und User kostengünstiger und effizienter zu gestalten. Mithilfe der Blockchain-Technologie bietet Ripple dabei eine Lösung für den Zahlungsverkehr über Ländergrenzen. Renommierte Unternehmen wie Moneygram und die Mitsubishi UFJ Financial Group haben diese Vorteile schon lange erkannt. Bis dato kooperieren bereits über 200 Banken mit dem  „Bitcoin der Banken“. Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 7,6 Mrd. CHF ist Ripple, hinter Bitcoin und Ethereum, die drittgrösste Kryptowährung der Welt.

Ripple spendet zur Bekämpfung des Coronavirus

Da es sich bei Ripple um ein Unternehmen handelt, sind die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie hier deutlich präsenter als bei dezentralen Ökosystemen. Mit einer Spendenaktion engagiert sich Ripple nun aktiv für die Bekämpfung von Covid-19 und setzt damit ein wichtiges Zeichen. CEO Brad Garlinghouse äusserte sich auf Twitter wie folgt zu der Aktion: „In diesen herausfordernden Zeiten ist Ripple entschlossen, Teil der globalen Antwort auf die COVID-19-Pandemie zu sein. Wir beginnen in unserem eigenen Hinterhof mit Spenden in Höhe von jeweils 100.000 Dollar an @Kipppunkt COVID-Fonds für Notfallmassnahmen und @Siliziumvalleyf COVID-Regionalfonds für die Reaktion auf die Krise. Wenn Sie an einem Beitrag zur globalen Reaktion interessiert sind, besuchen Sie die WHO-Seite COVID-19 Solidarity Response Fund.“

Obacht! Scam

Ripple warnt seine User aktuell vor vermehrten Scam-Angriffen. Immer wieder versuchen Cyber-Kriminelle Anwender mithilfe von gefakten Airdrops bzw. Giveaways über den Tisch zu ziehen. Das Ripple-Team kommunizierte deshalb deutlich, dass es keine XRP-Einheiten verschenkt. Hacker hatten zuvor 1,4 Millionen XRP-Einheiten erbeutet. Auf den Kurs scheinen sich diese Negativschlagzeilen jedoch nicht auszuwirken.

Fazit 

Ripple setzt am Freitag zum Bull-Run an und erhebt sich damit aus der Versenkung der vergangenen Wochen. Das Potential hinter XRP ist weiterhin unumstritten. Jedoch stellt sich die Frage, wie die Weiterentwicklung der realen Use Cases in der Zukunft vorangetrieben wird. Immer wieder hagelte es Kritik gegen das US-FinTech-Unternehmen. Viele Gegner sehen in Ripple nicht mehr als eine zentrale Brückenwährung oder einen „Banken-Coin“. Fest steht, dass XRP mit unzähligen renommierten Unternehmen kooperiert und somit weiterhin eines der spannendsten Projekte im Krypto-Space darstellt.

Weiterlesen: Das Update zu Ethereum

Mehr News zu Kryptowährungen

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Was macht eigentlich…? Das Update zu Ethereum

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Es ist ruhig geworden um die alternativen Assets. Das Coronavirus bestimmt das Weltgeschehen und die traditionellen Märkte kämpfen mit den Folgen. Für das Krypto-Space resultiert daraus auf den ersten Blick das folgende Ergebnis: Die Anleger achten beinahe ausschliesslich auf den Bitcoin.  Doch dieser Eindruck täuscht. Im Hintergrund arbeiten die Entwickler vieler Kryptos weiterhin auf Hochtouren. Dabei sollte man vor allem Ethereum im Auge behalten. Wir werfen einen Blick auf die aktuellen Geschehnisse.

Ethereum im Schatten

Mit einer Bitcoin Dominanz von 66 % ist das Kräfteverhältnis in der Krypto-Welt aktuell klar verteilt. Der Bitcoin dominiert mit einer beeindruckenden Präsenz. Dabei kann sich die Nr.1-Kryptowährung stellenweise sogar von den traditionellen Märkte abkapseln. Nicht wenige Experten attestieren dem „digitalen Gold“ zum wiederholten Male einen Status als krisenunabhängiger Store of Value. Für die Altcoins bringt die aktuelle Situation Vor- und Nachteile mit sich. Auf der einen Seite profitieren Ethereum und Co im Windschatten des First Movers, auf der anderen Seite gelten selbstständige Kursausbrüche mittlerweile als eine absolute Seltenheit. Doch vor allem Ethereum gehört zu dem engen Kandidatenkreis, dem so ein Ausbruch zeitnah gelingen könnte.

ETH-News

Wenn sich Vitalik Buterin zu Wort meldet, spitzen seine Anhänger die Ohren. So sorgte der ETH-Mitbegründer auch heute mit dem folgendem Tweet für Aufsehen: „Wir sollten Ressourcen in Richtung eines ordentlichen (vertrauenswürdigen, serverlosen, maximal Uniswap-ähnlichen UX) ETH ↔ BTC dezentralisierten Austausch setzen. Es ist peinlich, dass wir immer noch nicht ohne Weiteres zwischen den beiden größten Krypto-Ökosystemen tauschen können.“ Mit dem Tweet adressiert Buterin ein altbekanntes Problem. Für den Tausch zwischen ETH und BTC müssen User noch immer auf Krypto-Exchanges zurückgreifen.

Buterin mit Lösungsansätzen

Selbstverständlich hat Vitalik Buterin bereits eine mögliche Lösung parat. So schlägt er einen Uniswap-ähnlichen Dienst auf einer dezentralisierten Exchange vor. Damit könnten User eine zentral Börse umgehen und die beiden Coins zügig miteinander tauschen. Eine solche Brücke wäre ein grosser Schritt für unzählige User (Stichwort: Nutzerfreundlichkeit und Anonymität). 

Wann kommt Ethereum 2.0?

Der Ethereum 2.0-Launch gilt als eines der meist erwarteten Highlights des aktuellen Krypto-Jahres. Allerdings könnte der langersehnte Wechsel von „Proof of Work“ zu „Proof of Stake“ durch die momentane Lage in den Hintergrund gedrängt werden. Die Cornovirus-Pandemie bestimmt die Schlagzeilen in der Finanzwelt und die Weltwirtschaft befindet sich in einer handfesten Krise. Im Krypto-Space richten sich beinahe alle Augen auf den Bitcoin und das anstehende Halving Event. Viele Fachleute gingen bis vor kurzer Zeit davon aus, dass Ethereum 2.0 noch in diesem Sommer erscheinen könnte. Eine Verschiebung könnte sich jedoch als ratsamer Schachzug erweisen. Und genau danach sieht es nun aus.

Roadmap veröffentlicht

In einer kürzlich veröffentlichten Roadmap stellte Buterin seine Vision für die kommenden 5-10 Jahre vor. Die Grafik weist auf eine kompletten Grunderneuerung des gesamten ETH-Ökosystems hin. Die vielversprechenden Neuerungen („PoS“, „Sharding“ „eWASM“ etc.) wirken beeindruckend und richtungsweisend zugleich. Allerdings rückt ein Launch im Sommer 2020 damit in weite Ferne.

Ethereum Kurs im Detail

Ethereum kann sich weiterhin über der wichtigen 100 CHF-Grenze halten. Zum Zeitpunkt des Artikels steht der Smart Contract-Coin bei einem Preis von 130,45 CHF. In den vergangenen 24 Stunden folgte ETH dem Bitcoin in eine kleine Konsolidierungsphase. Jedoch sollte man dieser Momentaufnahme nicht trauen. Die Volatilität befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau und verunsicherte Anleger reagieren sensibel auf neue Meldungen rund um die Coronavirus-Pandemie.

Zum aktuellen Ethereum-Kurs

Diese Grenze könnten wichtig werden

Mit einer Marktkapitalisierung von knappen 14 Mrd. CHF rangiert ETH weiterhin auf einem komfortablen zweiten Rang in den Krypto-Charts. In den vergangenen 24 Stunden lag das Handelsvolumen bei ca. 10 Mrd. ETH. Aus der bullishen Perspektive könnte ETH in den kommenden Tagen die Widerstände bei 154 CHF und 173 CHF attackieren. Hierfür müsste der Bitcoin jedoch zunächst einen neuen Bull-Run hinlegen. Nach unten sichern die Supportbereiche bei ca. 116 CHF und 98 CHF den Kurs vorerst ab.

Mehr Updates zu Kryptowährungen

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Das Krypto-Update Woche 12: Achterbahnfahrt für Bitcoin und Co.

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Das Krypto-Update: Achterbahnfahrt, rauf und runter für Bitcoin und Altcoins und der Ausgang ist nach wie vor offen.

Ein turbulente Woche nähert sich dem Ende. Während das Coronavirus die traditionellen Märkte in die Knie zwingt, gelingt dem Krypto-Markt eine starke Trotzreaktion. Der Bitcoin kann die Verluste der Vorwoche zwar nicht egalisieren, jedoch setzt die Nr.1-Kryptowährung ein wichtiges Statement.   Geht der Bitcoin doch als krisenstabiler „Store of Value“ aus der Krise hervor? Wir werfen einen Blick auf die aktuelle Marktlage.

Krypto-Update: Bitcoin stabilisiert sich

Die 5.000 US-Dollar-Grenze (ca. 4.931 USD) bildet die neue Hauptbasis für den Bitcoin-Chart. Nachdem der BTC in der Vorwoche einen Kursverlust von satten 40 % verkraften musste, rückte diese Supportlinie in den Fokus der Anleger. Trotz zwischenzeitlicher Einbrüche hielt der Unterstützungsbereich langfristig und bildete das Fundament für die Pullbacks der vergangenen Tage. Nach dem Überschreiten der 5.500 USD-Marke (ca. 5.424 CHF) dauerte es keine 5 Stunden bis das „digitale Gold“ am Freitag auf einen Kurs von ca. 6.400 CHF klettern konnte. Solche Kurszuwächse sind im volatilen Krypto-Markt keine Seltenheit, in der aktuellen Situation aber wichtiger denn je.

Handfeste Krise

Die traditionellen Märkte kämpfen weiterhin mit den Folgen der Covid-19-Pandemie. Handelsunterbrechungen an der Wall Street, exponentielle Infektionen und Rekordeinbrüche an den Aktienmärkten verunsichern die Anleger in dieser Krise mehr denn je. Niemand kann ein genaues Ende der aktuellen Lage prognostizieren. Die Regierungen versuchen die Wirtschaft mit riesigen Rettungsschirmen oder Helikoptergeld zu retten. Die Welt befindet sich in einer schwierigen Phase.

Wichtiges Zeichen

In der vergangenen Woche folgte der Bitcoin den traditionellen Märkten (Krypto-Update der Woche 11). Die Kurseinbrüche wurden durch die hohe Volatilität sogar befeuert und Investoren versuchten ihr Kapital durch Panikverkäufe zu retten. Schlagartig rutschte der BTC-Kurs auf ein Jahrestief von ca. 4.100 CHF. Lange galt die Nr.1-Kryptowährung als krisenstabiler „Store of Value“. Durch die aktuelle Krise verliert der Bitcoin diesen Status allmählich. Seit Donnerstag können wir jedoch eine andere Entwicklung beobachten, die Hoffnung macht. Der Bitcoin kapselt sich von den traditionellen Märkten ab und verzeichnete zweistellige Kurszuwächse.

Ist der Bitcoin ein sicherer Hafen?

Als die Finanzkrise 2008 auf die Weltwirtschaft einprasselte, gab es noch keine Kryptowährungen. Von daher stehen Anleger vor dem Problem, dass sie sich auf keine Referenzwerte beziehen können. Viele Fachleute attestierten dem Bitcoin in der Vergangenheit goldähnliche Eigenschaften. Durch das limitierte Vorkommen und die verankerten Halving Events wird die Inflationsrate niedrig gehalten. Ländergrenzen stellen für das dezentrale System keine Barrieren dar und es gibt keine Transportschwierigkeiten. Diese Merkmale sprechen tendenziell dafür, dass der Bitcoin einen „sicheren Hafen“ darstellen könnte. Auf der Gegenseite sollte man sich vergegenwärtigen, dass der Krypto-Markt mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von „nur“ 175 Mrd. CHF lediglich eine kleine Randnische unter den weltweiten Märkten ausfüllt. Von daher gibt es keinerlei Gewissheit oder valide Studien für derartige Prognosen.

Bitcoin gibt den Ton an

Der Bitcoin bestimmt, in welche Richtung der Markt wandert und die Altcoins folgen. Dieses Bild können wir seit über einem Jahr beobachten. Der Bitcoin Dominanz Index liegt bei 65,1 % und unabhängige Kursausbrüche der alternativen Assets sind eine echte Rarität. Ethereum hält sich mühsam über der 120 CHF-Grenze und die Altcoins können zum Wochenende eine leichte Schadensbegrenzung betreiben.

Zu den aktuellen Kursen

Nach dem Krypto-Update: Noch mehr Krypto-News

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Das Krypto-Update Woche 12: Achtenbahnfahrt für Bitcoin und Co.

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Das Krypto-Update: Achterbahnfahrt, rauf und runter für Bitcoin und Altcoins und der Ausgang ist nach wie vor offen.

Ein turbulente Woche nähert sich dem Ende. Während das Coronavirus die traditionellen Märkte in die Knie zwingt, gelingt dem Krypto-Markt eine starke Trotzreaktion. Der Bitcoin kann die Verluste der Vorwoche zwar nicht egalisieren, jedoch setzt die Nr.1-Kryptowährung ein wichtiges Statement.   Geht der Bitcoin doch als krisenstabiler „Store of Value“ aus der Krise hervor? Wir werfen einen Blick auf die aktuelle Marktlage.

Krypto-Update: Bitcoin stabilisiert sich

Die 5.000 US-Dollar-Grenze (ca. 4.931 USD) bildet die neue Hauptbasis für den Bitcoin-Chart. Nachdem der BTC in der Vorwoche einen Kursverlust von satten 40 % verkraften musste, rückte diese Supportlinie in den Fokus der Anleger. Trotz zwischenzeitlicher Einbrüche hielt der Unterstützungsbereich langfristig und bildete das Fundament für die Pullbacks der vergangenen Tage. Nach dem Überschreiten der 5.500 USD-Marke (ca. 5.424 CHF) dauerte es keine 5 Stunden bis das „digitale Gold“ am Freitag auf einen Kurs von ca. 6.400 CHF klettern konnte. Solche Kurszuwächse sind im volatilen Krypto-Markt keine Seltenheit, in der aktuellen Situation aber wichtiger denn je.

Handfeste Krise

Die traditionellen Märkte kämpfen weiterhin mit den Folgen der Covid-19-Pandemie. Handelsunterbrechungen an der Wall Street, exponentielle Infektionen und Rekordeinbrüche an den Aktienmärkten verunsichern die Anleger in dieser Krise mehr denn je. Niemand kann ein genaues Ende der aktuellen Lage prognostizieren. Die Regierungen versuchen die Wirtschaft mit riesigen Rettungsschirmen oder Helikoptergeld zu retten. Die Welt befindet sich in einer schwierigen Phase.

Wichtiges Zeichen

In der vergangenen Woche folgte der Bitcoin den traditionellen Märkten (Krypto-Update der Woche 11). Die Kurseinbrüche wurden durch die hohe Volatilität sogar befeuert und Investoren versuchten ihr Kapital durch Panikverkäufe zu retten. Schlagartig rutschte der BTC-Kurs auf ein Jahrestief von ca. 4.100 CHF. Lange galt die Nr.1-Kryptowährung als krisenstabiler „Store of Value“. Durch die aktuelle Krise verliert der Bitcoin diesen Status allmählich. Seit Donnerstag können wir jedoch eine andere Entwicklung beobachten, die Hoffnung macht. Der Bitcoin kapselt sich von den traditionellen Märkten ab und verzeichnete zweistellige Kurszuwächse.

Ist der Bitcoin ein sicherer Hafen?

Als die Finanzkrise 2008 auf die Weltwirtschaft einprasselte, gab es noch keine Kryptowährungen. Von daher stehen Anleger vor dem Problem, dass sie sich auf keine Referenzwerte beziehen können. Viele Fachleute attestierten dem Bitcoin in der Vergangenheit goldähnliche Eigenschaften. Durch das limitierte Vorkommen und die verankerten Halving Events wird die Inflationsrate niedrig gehalten. Ländergrenzen stellen für das dezentrale System keine Barrieren dar und es gibt keine Transportschwierigkeiten. Diese Merkmale sprechen tendenziell dafür, dass der Bitcoin einen „sicheren Hafen“ darstellen könnte. Auf der Gegenseite sollte man sich vergegenwärtigen, dass der Krypto-Markt mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von „nur“ 175 Mrd. CHF lediglich eine kleine Randnische unter den weltweiten Märkten ausfüllt. Von daher gibt es keinerlei Gewissheit oder valide Studien für derartige Prognosen.

Bitcoin gibt den Ton an

Der Bitcoin bestimmt, in welche Richtung der Markt wandert und die Altcoins folgen. Dieses Bild können wir seit über einem Jahr beobachten. Der Bitcoin Dominanz Index liegt bei 65,1 % und unabhängige Kursausbrüche der alternativen Assets sind eine echte Rarität. Ethereum hält sich mühsam über der 120 CHF-Grenze und die Altcoins können zum Wochenende eine leichte Schadensbegrenzung betreiben.

Zu den aktuellen Kursen

Nach dem Krypto-Update: Noch mehr Krypto-News

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