Bitcoin die letzte Option? – Wie uns BTC vor einer drohenden Hyperinflation schützen kann

Bitcoin (BTC) ist das stärkste und sicherste Netzwerk der Welt. Durch seine Verschlüsselung und die Dezentralität kann man Bitcoin nicht hacken. Das Bild zeigt ein Tresorschloss mit einem Bitcoin in der Mitte.

Bitcoin hat wieder die 6.000 USD Marke nach oben durchbrochen. Nach einem starken Abverkauf in der letzten Woche hat sich der Preis um die 6.000 USD gefangen. Der starke Anstieg ging mit der Nachricht aus den USA einher, dass die FED (Federal Reserve, Zentralbank der USA) weitere Maßnahmen ergreifen wird, um den gesamten Finanzmarkt zu stabilisieren.

Welche Auswirkungen hat die neue Strategie der FED auf den Bitcoin Kurs? Können die weiteren Maßnahmen zu einem plötzlichen BTC Boom führen? Wir schauen uns in diesem Artikel die aktuelle Entwicklung an und geben eine möglichen Ausblick für Bitcoin.

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Bitcoin Korrelation zum Aktienmarkt nimmt wieder zu

Bitcoin schien sich in den letzten Tagen aus den Fängen der Talfahrt der restlichen Finanzprodukte zu lösen. Der starke Anstieg am Wochenende auf bis zu 6.800 USD war aber nur von kurzer Dauer. Bereits am Sonntag ging es dann wieder unter die 6.000 USD. Heute zeigt sich jedoch BTC extrem korreliert mit dem Rest des Marktes. Vor allem mit dem DAX und S&P 500.

Die Kurs-Bewegung von Bitcoin ist mit der vom S&P 500 identisch. In dem nachfolgenden Chart wird der Zusammenhang zwischen den Assets mehr als deutlich.

Bitcoin Kurs S&P500

Der erste Pump von Bitcoin ging mit dem DAX einher. Hier war der Markt nämlich bereits geöffnet und konnte auf die Ankündigung der FED direkt reagieren. Danach hat der S&P 500 übernommen, wie man in dem Chart sehen kann. Ab dem Zeitpunkt, ab dem der Handel mit S&P 500 wieder aufgenommen wurde, hat der Bitcoin Kurs sich offensichtlich ziemlich stark daran gekoppelt. Die Korrelation liegt augenscheinlich bei genau 1. Wie und ob der Bitcoin Kurs weiterhin so stark korrelieren wird bleibt abzuwarten. Spätestens am Wochenende, wenn die Börsen geschlossen sind, werden wir erfahren, wie nachhaltig die aktuell Bewegung tatsächlich ist.

Die endlose Geld-Entwertung der Zentralbanken

Doch kommen wir wieder zum Kernstück dieses Artikels. Die FED hat heute verkündet, dass sie noch mehr Geld, welches aus dem Nichts entsteht, in die Hand nimmt, um die verschiedenen Märkte zu unterstützen. Die FED sagte in ihrer Erklärung:

Die Coronavirus-Pandemie verursacht in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt enorme Schwierigkeiten. Die erste Priorität unserer Nation ist es, sich um die Betroffenen zu kümmern und die weitere Verbreitung des Virus zu begrenzen. Während große Unsicherheiten bestehen bleiben, ist es klar geworden, dass unsere Wirtschaft mit schweren Problemen konfrontiert sein wird. Es müssen aggressive Anstrengungen im öffentlichen und privaten Sektor unternommen werden, um die Verluste an Arbeitsplätzen und Einkommen zu begrenzen und eine rasche Erholung zu fördern, sobald die Probleme nachlassen.

Auf den ersten Blick erscheint diese Maßnahme als notwendig, um die Welt in keine noch stärkere Krise zu stürzen. Die FED greift in ihren FIAT-Topf und wirft so viel Geld auf die verschiedenen Märkte und Marktteilnehmer, bis die Krise überstanden ist. Die Maßnahmen werden hier sicherlich ausgeweitet, wenn die bisherigen Maßnahmen keinen Erfolg zeigen. Das führt zwangsweise zu einer unlimitierten Geldentwertung. Das wiederum sollte Bitcoin in seinen Fundamentals stärken.

Hier noch ein Kommentar von Chris Rupkey, dem Chief Financial Economist der MUFG Union Bank:

Die Zentralbank ist nicht mehr nur der Kreditgeber der letzten Instanz, sondern jetzt auch der Käufer der letzten Instanz. Fragen Sie nicht, wie viel sie kaufen werden, das ist wirklich eine Quantitative Lockerung in die Unendlichkeit.


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Bitcoin als mögliche Option in der Hyperinflation

Bei jeder Geldspritze der FED wird der US-Dollar entwertet und zwar noch schneller als sonst. Am Ende können wir vielleicht mit den Maßnahmen der Zentralbanken etwas Zeit gewinnen aber im gleichen Schritt müssen wir uns vor der Entwertung unserer FIAT-Währungen fürchten. Das kann schlimmstenfalls in einer Hyperinflation enden. Wenn wir uns also in diese Richtung bewegen sollten, wonach es aktuell sehr stark aussieht, dann werden die Menschen nicht mehr in FIAT flüchten, wie es aktuell der Fall ist, sondern in andere Assets, um ihre Ersparnisse in Sicherheit zu bringen.

Wenn die Panik in Richtung FIAT-Flucht beginnt, dann bleiben den Menschen nicht mehr so viele Optionen. Edelmetalle wie Gold und Silber sind bereits jetzt schon physisch nur mit einem Aufschlag von 20-50% zu bekommen. Das wird sich in der Panik sicherlich weiter verschlechtern. Der Zugang ist also für viele nicht mehr gegeben – bereits jetzt schon. Somit bleiben dann nicht mehr viele Optionen.

Eine davon könnte Bitcoin darstellen. Zudem kann der Bitcoin-Markt nicht einfach angehalten werden. Hier wird 24/7 gehandelt. Daher hat jeder die Möglichkeit jederzeit in den Markt ein- und auszutreten.

BTC als Retter in der Not?

BTC erfüllt ähnliche Eigenschaften wie Gold und ist sogar in manchen Bereichen besser aufgestellt. Es ist genauestens limitiert und es können nicht mehr Bitcoind entstehen, wenn man mehr Energie reinsteckt. Bei Gold und Silber sind die Reserven noch lange nicht aufgebraucht und bei Bedarf kann der Abbau noch über Jahre gesteigert werden.

Bitcoin ist das härteste Asset von allen. Daher liegt es fast auf der Hand, dass sich Bitcoin in Zeiten einer Hyperinflation als mögliches Investment eignen könnte. Denn auch genau diesem Grund wurde BTC damals geschaffen.

Es bleibt aktuell natürlich abzuwarten, ob es überhaupt zu einer Hyperinflation kommt und ob BTC eine Schlüsselrolle dabei spielen kann. Die Krise hat etwas gutes an sich. Die Menschen sind aktuell dazu aufgefordert sich über ihre finanzielle Sicherheit Gedanken zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Not greift man nach dem letzten Strohhalm und vielleicht ist dieser letzte Strohhalm Bitcoin.

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Kryptowährungen gegen die Systemkrise? – Die stille Macht von BTC und Co.

Altcoin Bitcoin Kryptowährung News

Wie schnell unser gegenwärtiges Finanz- und Geldsystem unter Druck gerät, zeigt die aktuelle Krise rund um das Coronavirus. Die Konsequenzen sind in ihrer vollen Dimension noch nicht abzuschätzen. Doch bereits jetzt zeigt sich, dass wir uns auf nachhaltige Veränderungen einstellen müssen: viele Menschen werden ihre Arbeitsplätze verlieren, Produktions- und Lieferketten werden neu arrangiert und die Geldmenge steigt ins Unermessliche. Können Kryptowährungen Teil der Lösung sein?

In diesem Artikel wollen wir einen Blick auf die stille Macht von BTC und Co. werfen. Welche Vorteile bringen Kryptowährungen in einer Situation wie der jetzigen und was läuft eigentlich alles falsch?

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Binance CEO CZ spricht über Kryptowährungen

In einem aktuellen Blogbeitrag (siehe Quelle) teilte uns der Binance CEO Changpeng Zhao (CZ) seine Gedanken zur aktuellen Situation mit. Dabei gab CZ interessante Einblicke in seine Denkweise. Er sprach von den Fehlern im aktuellen System, der permanenten Erhöhung der Geldmenge (engl. quantitative easing) und der Macht von Kryptowährungen in diesem Kontext. Im Folgenden werde ich sowohl meine persönliche Meinung als auch die von CZ wiedergeben. Gehen wir in’s Detail:

Eine Führungskultur, die auf Zahlen und Ergebnisse getrimmt ist

Zunächst sprechen wir über die aktuellen Führungs- und Firmenkultur. Wir leben in einer Zeit, in der CEOs von Firmen vor allem eine Tätigkeit beherrschen müssen: die Bilanzzahlen von Jahr zu Jahr besser aussehen lassen. Dabei geht es oft gar nicht um nachhaltiges wirtschaften, sondern viel mehr um eine Steigerung des Umsatzes, der operativen Marge und bestenfalls einer konstanten Erhöhung der Dividenden. Anstatt Rücklagen zu bilden werden Gelder in die eigenen Aktien reinvestiert, so dass es zu sogenannten Buybacks kommt. Investoren einer Firma sehen solche Vorgänge natürlich gerne, da sich die in Umlauf befindliche Menge an Aktien verringert und der Preis eines einzelnen Titels steigt. Die Maxime lautet (fast) immer: wie können wir die Shareholder maximal befriedigen?

Keine Sorge, wir sprechen gleich wieder über Kryptowährungen. Das Ergebnis der gerade eben beschriebenen Firmenpolitik sieht man aktuell. Aufgrund nicht ausreichender Rücklagen geraten Firmen in Schieflage, da es schlicht und ergreifend an Liquidität fehlt. Was tun? – Die Antwort ist simpel: als systemrelevante Firma wartet man auf die Rettung durch den Staat respektive Zentralbanken. Und da diese nun ‚unbegrenzte‘ Liquidität zur Verfügung stellen, wird einfach mehr Geld gedruckt. Hier sind wir bereits bei einer zentralen Eigenschaft von Kryptowährungen wie Bitcoin: Sie sind in der Anzahl begrenzt und können eben nicht einfach aus dem Nichts erschaffen werden.

An dieser Stelle passt folgende Aussage von Changpeng Zhao bestens:

Sobald mehr und mehr Geld gedruckt wird, werden die Steuerzahler indirekt bestohlen. Denn sie verlieren an Kaufkraft und werden indirekt ärmer. Dennoch beschweren sie sich nicht. Erst wenn eine komplette Bank scheitert (siehe Lehman 2008) gibt es eine schuldige Person/Firma. Wenn einfach nur Geld gedruckt wird, echauffiert sich niemand. Denn der Einzelhändler oder die Privatperson, die dadurch ärmer wird, weiß nicht, was da gerade geschieht. Also ist es in den Augen derjenigen, die das tun, völlig okay.

Langfristige Auswirkung bullish für Kryptowährungen

Natürlich kann man dieses Spiel nicht ewig spielen. Und genau deshalb können wir langfristig bullish gegenüber Kryptowährungen sein. Denn das Kartenhaus, das durch permanentes Drucken von Geld und Staatsrettungen am Leben gehalten wird, wird langsam aber bestimmt zusammenfallen.

Mit Kryptowährungen sieht dieses Spiel anders aus. Es gibt keine Bankenrettung. Es gibt auch keine Erhöhung der Geldmenge, wenn einer danach schreit. Und genau dies bricht mit dem aktuellen Kreislauf.

Nun gibt es natürlich einige Menschen, die sich bereits dieser Tatsache bewusst sind. Dennoch sehen wir aktuell keinen Bitcoin Kurs von 100.000 Dollar oder mehr. Offensichtlich bewertet die Mehrheit der Menschen die aktuelle Situation anders oder ist sich über deren Ausmaß nicht bewusst. Hierbei sollten wir jedoch entspannt bleiben und dem Markt die notwendige Zeit geben. CZ drückt dies so aus:

Die Märkte sind ineffizient. Bis sich eine Änderung durchsetzt, vergeht eine Menge Zeit. Und in dieser Zeit ergeben sich viele Chancen. Die FED hat gerade angekündigt ‚unbegrenzte Liquidität‘ zur Verfügung zu stellen. Hat die breite Masse das richtig verstanden? – Ich glaube nicht. Haben die Banken es verstanden? – Manche ja und manche nein. Hast du dir wegen der Negativzinsen einen Kredit geholt? – Nein, wahrscheinlich nicht. Und hast du dir davon Bitcoin gekauft? – Nein, wahrscheinlich auch nicht.

Worauf will der Binance CEO hinaus? – Er möchte wohl aufzeigen, dass die Menschen in der aktuellen Situation sich panisch und somit nicht rational verhalten. Sie bewerten Dinge emotional und nicht aufgrund ihrer eigentlichen Eigenschaften und Natur. Menschen kaufen gerade in solchen Maßen Toilettenpapier als würde bald der neue „Toilettenstandard“ eingeführt werden.


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Nachhaltige Veränderungen benötigen Zeit

Die Botschaft ist also klar: Großflächige Veränderungen benötigen Zeit. Dies trifft alleine zu, weil wir nicht von der Mündigkeit eines jeden Bürgers ausgehen können. Ab dem Moment, ab dem die Mehrheit der Menschen realisiert, dass die aktuelle Geldpolitik zu einer massiven Inflation führt, werden sie aufhören, Geld zu horten. Ab diesem Moment werden sie sich nach alternativen Anlagen umschauen. Natürlich wird hierbei nicht jeder Kryptowährungen für sich entdecken, aber viele werden realisieren, dass einige alte Vermögenswerte nicht mehr so interessant sind.

Ich möchte zum Abschluss des Artikels keine Schwarzmalerei betreiben, sondern lediglich CZ zitieren:

Im Grunde genommen glaube ich, dass das aktuelle System kaputt ist. Kryptowährungen wie Bitcoin lösen das Problem. Wir sollten also nicht die Spieler hassen, sondern viel mehr das Spiel.

Wie ist deine Meinung zu der aktuellen Situation? – Siehst du die Probleme, die aufgezeigt wurden und können Kryptowährungen Teil einer Lösung sein? Ich bin gespannt auf deine Meinung!

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