Bitcoin die letzte Option? – Wie uns BTC vor einer drohenden Hyperinflation schützen kann

Bitcoin (BTC) ist das stärkste und sicherste Netzwerk der Welt. Durch seine Verschlüsselung und die Dezentralität kann man Bitcoin nicht hacken. Das Bild zeigt ein Tresorschloss mit einem Bitcoin in der Mitte.

Bitcoin hat wieder die 6.000 USD Marke nach oben durchbrochen. Nach einem starken Abverkauf in der letzten Woche hat sich der Preis um die 6.000 USD gefangen. Der starke Anstieg ging mit der Nachricht aus den USA einher, dass die FED (Federal Reserve, Zentralbank der USA) weitere Maßnahmen ergreifen wird, um den gesamten Finanzmarkt zu stabilisieren.

Welche Auswirkungen hat die neue Strategie der FED auf den Bitcoin Kurs? Können die weiteren Maßnahmen zu einem plötzlichen BTC Boom führen? Wir schauen uns in diesem Artikel die aktuelle Entwicklung an und geben eine möglichen Ausblick für Bitcoin.

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Bitcoin Korrelation zum Aktienmarkt nimmt wieder zu

Bitcoin schien sich in den letzten Tagen aus den Fängen der Talfahrt der restlichen Finanzprodukte zu lösen. Der starke Anstieg am Wochenende auf bis zu 6.800 USD war aber nur von kurzer Dauer. Bereits am Sonntag ging es dann wieder unter die 6.000 USD. Heute zeigt sich jedoch BTC extrem korreliert mit dem Rest des Marktes. Vor allem mit dem DAX und S&P 500.

Die Kurs-Bewegung von Bitcoin ist mit der vom S&P 500 identisch. In dem nachfolgenden Chart wird der Zusammenhang zwischen den Assets mehr als deutlich.

Bitcoin Kurs S&P500

Der erste Pump von Bitcoin ging mit dem DAX einher. Hier war der Markt nämlich bereits geöffnet und konnte auf die Ankündigung der FED direkt reagieren. Danach hat der S&P 500 übernommen, wie man in dem Chart sehen kann. Ab dem Zeitpunkt, ab dem der Handel mit S&P 500 wieder aufgenommen wurde, hat der Bitcoin Kurs sich offensichtlich ziemlich stark daran gekoppelt. Die Korrelation liegt augenscheinlich bei genau 1. Wie und ob der Bitcoin Kurs weiterhin so stark korrelieren wird bleibt abzuwarten. Spätestens am Wochenende, wenn die Börsen geschlossen sind, werden wir erfahren, wie nachhaltig die aktuell Bewegung tatsächlich ist.

Die endlose Geld-Entwertung der Zentralbanken

Doch kommen wir wieder zum Kernstück dieses Artikels. Die FED hat heute verkündet, dass sie noch mehr Geld, welches aus dem Nichts entsteht, in die Hand nimmt, um die verschiedenen Märkte zu unterstützen. Die FED sagte in ihrer Erklärung:

Die Coronavirus-Pandemie verursacht in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt enorme Schwierigkeiten. Die erste Priorität unserer Nation ist es, sich um die Betroffenen zu kümmern und die weitere Verbreitung des Virus zu begrenzen. Während große Unsicherheiten bestehen bleiben, ist es klar geworden, dass unsere Wirtschaft mit schweren Problemen konfrontiert sein wird. Es müssen aggressive Anstrengungen im öffentlichen und privaten Sektor unternommen werden, um die Verluste an Arbeitsplätzen und Einkommen zu begrenzen und eine rasche Erholung zu fördern, sobald die Probleme nachlassen.

Auf den ersten Blick erscheint diese Maßnahme als notwendig, um die Welt in keine noch stärkere Krise zu stürzen. Die FED greift in ihren FIAT-Topf und wirft so viel Geld auf die verschiedenen Märkte und Marktteilnehmer, bis die Krise überstanden ist. Die Maßnahmen werden hier sicherlich ausgeweitet, wenn die bisherigen Maßnahmen keinen Erfolg zeigen. Das führt zwangsweise zu einer unlimitierten Geldentwertung. Das wiederum sollte Bitcoin in seinen Fundamentals stärken.

Hier noch ein Kommentar von Chris Rupkey, dem Chief Financial Economist der MUFG Union Bank:

Die Zentralbank ist nicht mehr nur der Kreditgeber der letzten Instanz, sondern jetzt auch der Käufer der letzten Instanz. Fragen Sie nicht, wie viel sie kaufen werden, das ist wirklich eine Quantitative Lockerung in die Unendlichkeit.


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Bitcoin als mögliche Option in der Hyperinflation

Bei jeder Geldspritze der FED wird der US-Dollar entwertet und zwar noch schneller als sonst. Am Ende können wir vielleicht mit den Maßnahmen der Zentralbanken etwas Zeit gewinnen aber im gleichen Schritt müssen wir uns vor der Entwertung unserer FIAT-Währungen fürchten. Das kann schlimmstenfalls in einer Hyperinflation enden. Wenn wir uns also in diese Richtung bewegen sollten, wonach es aktuell sehr stark aussieht, dann werden die Menschen nicht mehr in FIAT flüchten, wie es aktuell der Fall ist, sondern in andere Assets, um ihre Ersparnisse in Sicherheit zu bringen.

Wenn die Panik in Richtung FIAT-Flucht beginnt, dann bleiben den Menschen nicht mehr so viele Optionen. Edelmetalle wie Gold und Silber sind bereits jetzt schon physisch nur mit einem Aufschlag von 20-50% zu bekommen. Das wird sich in der Panik sicherlich weiter verschlechtern. Der Zugang ist also für viele nicht mehr gegeben – bereits jetzt schon. Somit bleiben dann nicht mehr viele Optionen.

Eine davon könnte Bitcoin darstellen. Zudem kann der Bitcoin-Markt nicht einfach angehalten werden. Hier wird 24/7 gehandelt. Daher hat jeder die Möglichkeit jederzeit in den Markt ein- und auszutreten.

BTC als Retter in der Not?

BTC erfüllt ähnliche Eigenschaften wie Gold und ist sogar in manchen Bereichen besser aufgestellt. Es ist genauestens limitiert und es können nicht mehr Bitcoind entstehen, wenn man mehr Energie reinsteckt. Bei Gold und Silber sind die Reserven noch lange nicht aufgebraucht und bei Bedarf kann der Abbau noch über Jahre gesteigert werden.

Bitcoin ist das härteste Asset von allen. Daher liegt es fast auf der Hand, dass sich Bitcoin in Zeiten einer Hyperinflation als mögliches Investment eignen könnte. Denn auch genau diesem Grund wurde BTC damals geschaffen.

Es bleibt aktuell natürlich abzuwarten, ob es überhaupt zu einer Hyperinflation kommt und ob BTC eine Schlüsselrolle dabei spielen kann. Die Krise hat etwas gutes an sich. Die Menschen sind aktuell dazu aufgefordert sich über ihre finanzielle Sicherheit Gedanken zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Not greift man nach dem letzten Strohhalm und vielleicht ist dieser letzte Strohhalm Bitcoin.

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Wie werden sich die Maßnahmen der Zentralbanken langfristig auf Bitcoin auswirken?

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Geheimer Bitcoin Indikator zeigt Bodenbildung – BTC Kurs wieder bullish?

Bitcoin Kurs BTC Preis Anstieg Chart

Ein Bitcoin zeigt sich aktuell als Fels in der Brandung. In Zeiten wo alle traditionellen Assets mit herben Verlusten zu kämpfen haben, kann sich der Bitcoin Kurs gut halten. Viele sprechen bereits von einer möglichen bullishen Trendwende und dass wir den Boden bereits gesehen haben. Dafür spricht auch der Bitcoin Indikator, der in der Vergangenheit immer wieder erfolgreich genutzt wurde, um eine Bodenbildung zu bestimmten.

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Bitcoin Indikator zeigt mögliche Bodenbildung

Vor wenigen Woche stand Bitcoin noch bei 10.000 USD. Die Coronavirus-Krise hat aber vor BTC keinen Halt gemacht und einen historischen Kurs-Einbruch auf bis zu 3.800 USD verursacht. Damit ist auch der mögliche Kurs-Anstieg vor dem Bitcoin Halving, welches in weniger als 2 Monaten stattfinden wird, vorerst vom Tisch. Damit stehen nicht nur viele Investoren vor herben Verlusten, sondern vielleicht auch die BTC Miner, die im Mai von einem Block auf den anderen nur noch die Hälfte an Bitcoin für ihre Arbeit bekommen.

Genau hier spielt der Bitcoin Indikator, auf den wir heute näher eingehen, eine mögliche Schlüsselrolle. Dabei handelt es sich um den sogenannten „Puell Multiple“. Dieser ist aktuell auf ein Niveau gesunken, der im Vergleich zu den historischen Daten extrem niedrig ist. Zudem war bei ähnlich niedrigen Werten immer der jeweilige Bitcoin Kurs Boden erreicht. Danach ging es in der Regel immer bergauf. In anderen Worten: Der Indikator zeigt, dass Bitcoin aktuell unterbewertet ist.

Das Puell Multiple wird berechnet, indem die täglichen neuen BTC in US-Dollar durch den gleitenden 365-Tage-Durchschnitt der täglichen neuen BTC in US-Dollar geteilt wird.

Neue Bitcoin entstehen durch jeden neugefundenen Block durch einen Miner. Das ist eine Art Motivation für die Miner, um ihre Leistung ins System zu speisen. Aktuell liegt der Block Reward bei 12,5 BTC pro Block. Nachdem Bitcoin Halving wird es nur noch 6,25 BTC pro Block geben. Die Miner müssen in der Regel einen gewissen Teil dieser BTC direkt auf dem Markt verkaufen, um ihre laufenden Kosten zu decken.

Bitcoin Puell-Multiple im Bereich der Trendwende

Bitcoin Puell Multiple Indikator

Das Puell Multiple rutschte am 16. März auf 0,41 ab. Das ist der niedrigste Stand seit dem 17. Januar 2019. Die Kennzahl bewegt sich nun im grünen Bereich oder eher gesagt in der Spanne von 0,3 bis 0,5. Dieser Bereich wurde in der Vergangenheit immer in der letzten Phase des Bärenmarktes erreicht. Es war bis jetzt immer ein Zeichen für eine zeitnahe Trendwende.

Im Dezember 2017 hat Bitcoin seinen bisherigen Peak bei 20.000 USD erreicht. Die Blase kam an dieser Stelle zum platzen und bescherte uns allen eine extrem langen Bärenmarkt. Der Preis ist bis Dezember 2018 auf bis zu 3.200 USD gefallen. Damals lag der Puell-Multiple bei 0,30.


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Vergangenheit zeigt die Genauigkeit des Indikators

Bitcoin Puell Multiple 2

Der Bitcoin Indikator rutsche während der letzten Etappe des Bärenmarktes am 14. November 2018 in den grünen Bereich. Damals wurde nach mehreren Versuchen die 6.000 USD Unterstützung nach unten durchbrochen. An diesem Tag fiel das Puell-Multiple unter 0,5 und signalisierte damit eine Unterbewertung. Der Verkaufsdruck ließ in den folgenden Tagen nach und ermöglichte eine Erholung von 3.400 USD auf 4.400 USD in der letzten Novemberwoche.

Der Aufschwung war damals zwar nur von kurzer Dauer aber viel weiter bergab ging es mit dem Bitcoin Kurs auch nicht mehr. Mitte Dezember war dann der aktuell Boden mit 3.200 USD erreicht. Hier lag der Bitcoin Indikator nahe der 0,30.

Bitcoin Puell-multiple-2011-2015

Der Indikator hat bereits in der Vergangenheit perfekt zugetroffen. Ende 2011, als die erste Blase bei ca. 31 USD geplatzt ist und der Bitcoin Kurs wieder in Richtung 2 USD marschierte, lag der Puell-Multiple bei ca. 0,3. So ähnlich verlief es 2015, als der Boden nach der Blase in 2013/2014 erreicht wurde. Dort lag der Indikator auf einem ähnlichen Niveau. Somit war die niedrige Kennzahl immer ein guter Indikator, um das Ende eines Bärenmarktes zu bestimmen.


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Ist der Bitcoin Bärenmarkt nun vorbei?

Die letzte Messung des Bitcoin Indikators Puell-Multiple lag unter 0,50. Das deutet darauf hin, dass das Schlimmste bereits hinter uns liegt. Andere Kennzahlen wie der Z-Wert des Marktwerts zum realisierten Wert (MVRV) deuten ebenfalls auf eine Unterbewertung hin.

BTC muss aber noch nicht über den Berg sein. Denn in der Vergangenheit ist der Indikator immer wieder auf ca. 0,30 gefallen, bevor der Bärenmarkt vorbei war. Das ist uns bis jetzt erspart geblieben. Wenn man sich an der Geschichte orientiert, könnte es zu einem weiteren Verkaufsschub kommen, der die Preise wahrscheinlich wieder in den Bereich von 5.000 bis 4.000 USD und das Puell-Multiple auf 0,30 drücken könnte.

Zudem stecken wir aktuell in einem etwas anderen Bärenmarkt als in der Vergangenheit. Die Krise wurde nicht durch eine weitere Bitcoin Kurs Blase ausgelöst, sondern durch eine Pandemie. Daher sind weitere mögliche Auswirkungen vom Coronavirus auf die Kurse nicht absehbar. Dennoch können wir aktuell sehen, dass das BTC Ökosystem auch in einer Krise ohne Probleme funktioniert.

Dieser Markt ist vom traditionellen Markt ziemlich stark entkoppelt. Das zeigt auch die aktuell Korrelation mit Gold und S&P 500. In Bitcoin werden keine Billionen von der Zentralbank reingepumpt wie in den traditionellen Markt. BTC braucht keine Hilfe um so eine Krise durchzustehen. Zudem laufen wir vielleicht auf eine Hyperinflation zu und da könnte sich tatsächlich als deflationäres und stark limitiertes Asset behaupten.

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1.2 „Bitcoin“ und „alle Kryptowährungen“

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Wie aussagekräftig ist dieser Bitcoin Indikator? Stehen wir nun vor einer möglichen Trendwende oder erwartet uns ein weiterer Abverkauf?

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Bitcoin Kurs Explosion lässt Aktien und Gold alt aussehen – Korrelation, Fakten & Hintergründe

Bitcoin Kurs Marktreport Gold S&P500

Herzlich Willkommen zu unserem Bitcoin & Altcoin Report der KW 12, heute in einer Spezial-Ausgabe! Zusammen mit den Jungs von Accointing, wollen wir euch alle 2 Wochen die wichtigsten Metriken, Analysen und Fundamentaldaten in diesem Artikel zusammenfassen und euch einen kleinen Ausblick geben. Wenn du dich also gerade fragst, wie es wohl beim Bitcoin Kurs und Altcoins weitergeht, dann bist du hier genau richtig.

Kann sich der Bitcoin Kurs weiterhin gegen den restlichen Markt stemmen? Korreliert BTC nun mit Gold und Aktien? Haben wir den gröbsten Einbruch überstanden? Kann BTC von der aktuellen Krisen am Finanzmarkt profitieren?

Wir steigen am besten direkt ein, viel Spaß!

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Alle Augen sind auf den Bitcoin Kurs, Gold und S&P 500 gerichtet

In der vergangenen Woche wurde nicht nur beim Bitcoin Kurs negative Geschichte geschrieben, sondern auch auf allen anderen Märkten. Angesichts des jüngsten Finanzcrashs, betrachten wir in diesem Bericht ausnahmsweise nicht nur den Kryptomarkt.

Der Coronavirus hat eine riesige Panik ausgelöst. Der einzige echte „Bullrun“ findet derzeit auf Klopapier statt. Die meisten Konserven und haltbaren Güter scheinen aktuell die heißeste Wette im Markt zu sein. Während die Supermärkte also leergefegt sind schieben sich der Aktienmarkt und viele andere Assets weiter Richtung Süden, das gilt auch für Gold. Der Bitcoin Kurs hingegen konnte sich fangen und bewegt sich sogar aktuell auf die 6.000 USD zu. Was zum Teufel geht hier vor?

Wir werden einen Blick auf die Korrelation zwischen S&P 500, Gold und dem Bitcoin Kurs werfen. Dafür schauen wir, wie sich die historische Korrelation bei den Abstürzen verhalten hat und was das für die Zukunft von Bitcoin bedeuten könnte.

Wir schauen dabei speziell auf BTC, da die Nr. 1 die wichtigste und größte Kryptowährung im Kryptomarkt darstellt. Altcoins folgen oft der Bitcoin Kurs-Bewegung und konnten sich ebenfalls in den letzten Tagen von ihrer starken Seite zeigen. Bullrun oder Bullen-Falle?

Korrelation von S&P 500, Gold und Bitcoin

Lasst uns zunächst einen Blick auf die aktuelle Korrelation der Märkte werfen und ein wenig erklären, was mit dem Bitcoin Kurs passiert ist und warum es einen so großen Rückgang gab. Einer der Hauptaspekte ist die zuletzt starke Korrelation zwischen BTC, S&P 500 und Gold.

Chartabbildung BTC & S&P 500

Wir sehen den 3-Monats-Chart, der die Korrelation von S&P 500 (blau), Bitcoin (orange) und Gold (hellblau) zeigt. Der Bitcoin Kurs hat eine enorme Rallye in der ersten Hälfte des Jahres 2020 hingelegt. Seit dem 11. Februar hat er aber genau die gleichen Bewegungen gemacht wie die beiden anderen Vermögenswerte, bei denen eine Stagnation auftrat.

Von diesem Zeitpunkt an folgen der Abwärtstrend und die Aufschwünge vom Bitcoin Kurs genau dem Muster des S&P 500. Es ist erstaunlich, wie sehr der BTC Preis korreliert. Auch Gold hat genau die gleichen Bewegungen gemacht.

Schauen wir jetzt noch tiefer rein und betrachten den 1-Minuten-Chart:

Chartabbildung BTC & S&P 500Selbst auf der 1-Minuten-Basis ist die Korrelation zwischen dem S&P 500 und Bitcoin Kurs genau 1.

„Warum ist das so? Ich dachte, BTC und Gold seien „Store of Value“ und wenn alles untergeht, sollten diese Assets doch wieder steigen?“.

Falsch, denn in einem panischen und irrationalen Markt wie zuletzt ist alles mit 1 korreliert, die „Store of Value“-Funktion wird hier keineswegs zerstört. Bitcoin wird oft als digitales Gold bezeichnet, daher werfen wir einen Blick auf die Ereignisse in der Zeit vor BTC. Dafür schauen wir uns vor allem die Jahre 2000 und 2008 an in denen es ebenfalls einen enormen Crash an den Märkten gegeben hat.

Korrelation von S&P 500 und Gold: 2002 & 2008

Chartabbildung Gold & S&P 500

2000 war das Jahr der Dot-Com-Blase. Gold wies in den 2000ern eine große Korrelation zum S&P 500 auf und hat ebenfalls unter dem Crash gelitten. Anfang 2001 fand der Gold-Preis dann seinen Tiefpunkt und begann sich zu erholen, während der S&P 500 bis 2003 immer noch weiter fiel. Mit anderen Worten: Gold und der S&P 500 korrelierten negativ miteinander.

2008 kam dann die Subprime-Hypothekenkrise. Hier passierte genau dasselbe. Gold war in den frühen Tagen der Finanzkrise hoch korreliert, dann korrelierte es wieder negativ. Der Gold-Preis fing wieder Ende 2008 an zu steigen, kurz vor dem Startschuss von Bitcoin. Der S&P 500 stieg erst ab März 2009. Also mehrere Monate nach Gold.


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Warum passiert diese Korrelation? Wird der Bitcoin Kurs sich wieder unabhängig machen?

Es gibt einige Faktoren, die mit dem Aspekt zusammenhängen, warum Gold und Bitcoin in einer Finanzkrise und Paniksituation, wie wir sie jetzt haben, fallen.

  1. Investoren sind panisch und setzten lieber auf Bargeld als auf alles andere. Jeder will sicherstellen, dass er ausreichend Lebensmittel und andere lebensnotwendige Dinge kaufen kann, daher ist in einer Zeit der Unsicherheit Bargeld der König (Cash is King). Alle oben genannten Vermögenswerte können nicht für Einkäufe verwendet werden (ich schließe derzeit Bitcoin mit ein, auch wenn sich das in Zukunft ändern kann).
  2. Margin Calls. Das ist ein wichtiger Aspekt, der von vielen Leuten, die nicht tief genug in der Finanzwelt stecken, meistens vernachlässigt wird. Händler müssen bei Margin Calls die hinterlegte Sicherheit erhöhen, um ihre Position gegen eine Liquidierung abzusichern. Dadurch verkaufen viele Händler andere Positionen für Bargeld, um damit dann den jeweiligen Margin Call zu decken. Auch hier fließt viel Liquidität aus anderen Assets ab. Das betrifft dann auch den Bitcoin Kurs.

Bitcoin Kurs in seiner ersten Krise

Der Bitcoin Kurs erlebt aktuell seine erste Krise und zeigte am 12. März den größten Rückgang seit über 6 Jahren. Hier sind die 3 Hauptgründe dafür:

  1. Viele Fonds und einzelne Händler, die sowohl in der Forex- als auch in der Bitcoin-Welt handeln, benötigten Sicherheiten, um ihre Margin-Calls oder nicht abgesicherten Positionen zu decken. Deswegen wurden viele BTC verkauft.
  2. Die großen Kreditunternehmen wurden liquidiert. Vor allem die Miner vor dem Bitcoin Halving wollten ihre BTC nicht verkaufen, sondern sie stattdessen als Sicherheit nutzen, um sich Bargeld zu leihen. Als der Bitcoin Kurs fiel, sank natürlich auch der tatsächliche Wert der hinterlegten Sicherheit und so wurden sie liquidiert.
  3. Die Fonds-Handelsmarge auf Bitmex wurde liquidiert, über 1,4 Milliarden US-Dollar wurden liquidiert.

Alle drei Ereignisse hatten mit Fonds und Händlern zu tun, die eine kurzfristige Lösung brauchten, um ihre hinterlegten Sicherheiten zu erhöhen. Das ist auch der gleiche Grund für den starken Rückgang vom Gold Kurs. Langfristig gesehen hat sich also nichts geändert und der Rückgang war ganz klar eine kurzfristige Lösung für diese Fonds und Händler, die keine andere Option hatten und Liquidität benötigten.

Bitcoin als Store of Value nicht gescheitert – Unkorreliertheit weiterhin gegeben

Bitcoin ist also doch nicht gescheitert, ein möglicher Store of Value und unkorreliert zu allen anderen Vermögenswerten zu sein. Der Hauptgrund für die jüngste starke Korrelation des Bitcoin Kurs zu den klassischen Finanzmärkten war Angst und Panik. In einer Situation, in der die Menschen Geld brauchen, verkaufen sie alles, was sie haben – auch Gold und BTC.

Ein weiteres Indiz, was für eine erhöhte Nachfrage nach BTC spricht ist die Aussage von Coinbase. Laut der Handelsplattform haben 73% der Nutzer am 12. März BTC gekauft und 27% verkauft. Das bestätigt auch die Suchanfrage nach „Bitcoin kaufen“ auf Google-Trends.

Google Trends Chart BitcoinSchauen wir uns auch einige On-Chain-Kennzahlen an. Wenn wir den nicht realisierten Nettogewinn betrachten, können wir sehen, dass wir in die nächste „Kapitulationszone“ eingetreten sind.

Unrelaized Profits BTC ChartsHodler oder langfristige Investoren erhöhen ihre Bitcoin-Positionen. Das sagt uns, dass der starke Bitcoin Kurs-Rückgang durch Verkäufe der Investoren und Händler verursacht wurde, die einen kurzfristigen Zeithorizont hatten.

HODLer Chart BitcoinWo geht die Reise für den Bitcoin Kurs jetzt hin?

Das ist eine Frage, die sich wohl fast jeder aktuell stellt. Menschen, die tiefer in den Finanzmärkten verwurzelt sind, verstehen voll und ganz, dass es ein allgemeines Problem mit den Märkten gibt. Wir werden wahrscheinlich nicht nur eine finanzielle Rezession, sondern vielmehr eine finanzielle Depression erleben. Die Liquidität wird ein wichtiges Thema sein. Aus diesem Grund werden die Regierungen aushelfen müssen. Wie machen sie das?

Die US-amerikanische Zentralbank (FED) hat bereits 2,2 Billion US-Dollar bereitgestellt. Das sind 2.200.000.000.000 USD. Lasst euch diese Zahl auf der Zunge zergehen! Die Entwertung der staatlichen Währungen können wir aktuell live mitverfolgen. Zudem wurde in den USA beschlossen, dass die Zeit für „Helikopter-Geld“ reif ist – es werden 1000 US-Dollar an jede einzelne Person in den USA verteilt. Die Erstellung von Geld aus dem Nichts geht in die nächste Runde und es könnten weitere folgen.

BTC vs. FIAT

Wenn wir nun einen Vergleich zum Bitcoin Kurs ziehen, dann sehen wir zwar einen starken Rückgang durch die Coronavirus-Panik aber der Unterschied ist hier, dass sich der BTC Preis selbst stabilisiert hat. Es gibt keine FED, die Bitcoins aus dem Nichts erstellen kann, um diese wieder in den Markt zu pumpen. Bitcoin ist das härteste Geld.

Zudem können die Märkte nicht einfach geschlossen werden, damit man die Händler und Investoren dazu zwingt nicht zu verkaufen. BTC stellt aktuell einen Markt dar, der 24/7 ohne Unterbrechung funktioniert und genutzt wird.

Bitcoin und Gold werden sich wahrscheinlich früher erholen

Es steht wohl außer Frage, dass die Menschen weiterhin in Bargeld flüchten werden, wenn die Panik anhalten sollte. Ebenso ist davon auszugehen, dass das Finanzsystem in der jetzigen Form in den kommenden 6-24 Monaten nicht gut dastehen wird.

Die Korrelation von Gold und Bitcoin zu dem Rest des Marktes wird nicht mehr bei 1 liegen, wenn die Panik erstmal vorbei ist. Beide Vermögenswerte haben ein großes Potential sich schneller von einer Krise zu erholen. Tatsächlich hat die Korrelation sowohl in den letzten 3 Tagen als auch heute bereits stark abgenommen. Überraschenderweise nur die Korrelation vom Bitcoin Kurs zu den Aktien, aber nicht die von Gold.

Wir halten euch auf dem Laufenden und sind gespannt, was die kommenden Wochen und Monate für BTC bereit halten. Wir halten in jedem Fall durch!


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Disclaimer: Dieser Artikel dient lediglich zur Aufklärung und soll weitere Recherchen rund um das Projekt Cardano anstoßen. Keine der getroffenen Aussagen enthält eine Handelsempfehlung. Bitte investiert immer mit Bedacht und macht eure eigenen Recherchen!

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[Bildquelle: Shutterstock, CoinMarketCap, Tradingview, DeFi Pulse, alternative.me]


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