In Kryptowährungen und Bitcoin investieren – Lohnt sich das für mich?

Ein Beitrag von CoinPro.ch – News, Wissen und Hintergründe rund um Bitcoin, Blockchain

Vor dem Hintergrund der Schlagzeilen aus den vergangenen Wochen wird sich mancher Investitions-freudige Anleger mit der eingangs gestellten Frage befassen, ob sich das Investieren in Kryptowährungen wie den Bitcoin (BTC) oder Altcoins von Ethereum bis Zcash lohnt. Es kam in der Tat zu einigen Korrekturen. Diese aber können ebenso als Risiko wie als Chance verstanden werden. Ob Sie in eine Kryptowährung investieren sollten, entscheiden freilich Ihre Vorstellung an mögliche Renditen, Haltezeiten sowie die eigene Risikobereitschaft. Hinzu kommt, dass es mittlerweile nicht allein den Weg über den Direktkauf gibt, um von wachsenden Kryptomarkt zu profitieren. Wie Sie die Frage„In Kryptowährung und Bitcoin investieren – Lohnt sich das für mich?“ beantworten, hängt somit von einigen Faktoren ab.

Jeder Markt zeichnet sich durch Chancen und Risiken aus

Wissen sollten Sie, dass nach einem Rückgang immer auch bessere Zeiten folgen. Gerade die hohe Volatilität des Kryptomarktes übt ihren Reiz auf viele Anleger aus. Dass Prognosen von selbsternannten Experten zu mittelfristigen Kursanstiegen in sechsstellige Bereiche beim Bitcoin mit Vorsicht zu geniessen sind, ist offensichtlich. Es hat jedoch ebenfalls einen Grund, weshalb der Bitcoin Umfragen zufolge aufgrund seiner System-bedingten begrenzten Verfügbarkeit gute Aussicht auf weitere deutliche Zugewinne birgt.

Über das Für und Wider des Investments in Kryptowährungen diskutieren Anleger und Branchenkenner schon seit der Einführung des Bitcoin. Immer wieder geht es hier um die zentrale Frage nach den besagten Risiken auf der einen und den möglichen Erträgen auf der anderen Seite. In jedem Fall hat das vergangene Jahrzehnt seit Aufkommen der digitalen Währungen schrittweise eine andere Beurteilung nach sich gezogen. Ihr Nischendasein haben Kryptowährungen verlassen.

Kurzum: Coins sind zunehmend auf dem Weg in den sogenannten Mainstream.

In der jüngsten Vergangenheit konnte der Bitcoin immense Wertsteigerungen verzeichnen, musste aber fast ebenso grosse Wertverluste hinnehmen. Es stellt sich also die Frage, ob Bitcoin und Co. das Potenzial haben, sich einen verlässlichen Platz auf dem Finanzmarkt zu sichern und so auch eine Investmentalternative für Neulinge und kleinere Anleger zu bieten. Angesichts einer mittlerweile deutlich vierstelligen Zahl digitaler Währungen, die seit Einführung des Bitcoins entstanden sind, lockt zumindest theoretisch für jeden Anlegertypus ein passendes Angebot. Ganz zu schweigen von den Finanzderivaten, die sukzessive entstehen.

Wissenswert:

Das Portal coinmarketcap bezifferte Anfang März 2020 allein die Marktkapitalisierung der führenden fünf Währungen Bitcoin, Ethereum, Ripples XRP, Bitcoin Cash und den Stablecoin Tether auf deutlich über 180 Milliarden US-Dollar.

Kryptomarkt seit mehr als einem Jahrzehnt stetig gewachsen

So deutlich die Preise am Kryptomarkt schwanken, so eindeutig sind solche Zahlungen ein Fingerzeig dahingehend, dass das Investieren in Kryptowährungen aus gutem Grund weiter an Bedeutung gewinnt. Auch die zunehmende Akzeptanz der führenden Währungen zeigen, dass es sich nach rund einem Jahrzehnt nicht mehr um ein vorübergehendes Anlage- und Spekulations-Phänomen handelt. Dass vor allem der BTC Kurs zeitweise enorme Höhenflüge aufwies und schon kurze Zeit später wieder massive Korrekturen erlebte, sollte nicht darüber hinwegtäuschen: Der Markt bietet vielfältige Möglichkeiten, die auch etablierte Anlageklassen auszeichnet.

Wer das Risiko nicht scheut, kann gerade aus den teils deutlichen Schwankungen der Krypto-Kurse reichlich Profit ziehen. So sehr mancher eher klassisch ausgerichtete Investor die Schwankungsanfälligkeit von Kryptowährungen scheut: Eben diese manchmal gravierenden Schwankungen können ein Anreiz sein. Lohnt sich das Investieren in Kryptowährungen für mich? Gerade hier gibt die Risikofreude eine zentrale Rolle.

Verständnis für die technischen und monetären Aspekte ist unverzichtbar

Das Verständnis dafür, wie Kryptowährungen funktionieren, ist ein elementarer Aspekt, um über Sinn und Unsinn einer Investition entscheiden zu können. Zumindest sollten Sie wissen, was sich hinter dem Terminus Blockchain verbirgt und wie die verschiedenen Systemen arbeiten. Ein klarer Vorteil sind die Sicherheit gegenüber Manipulationen, die Nachverfolgbarkeit von Transaktionen und die mehr oder mehr weniger garantierte Anonymität der diversen Formate am Markt. Dass immer mehr Händler (sowohl im Online-Handel als auch in der „realen“ Welt) immerhin die erste Riege der Coins als Zahlungsmittel akzeptieren, spricht dafür, dass sich das Investieren in eine Kryptowährung lohnen kann.

 

Wie kann ich eigentlich in eine Kryptowährung investieren?

Besonders Augenmerk verdient die in der Überschrift formulierte Überlegung, wie Sie in eine Kryptowährung investieren können. Hier nämlich präsentieren sich verschiedene Möglichkeiten. Je nachdem, welches Ziel Sie für sich selbst verfolgen. Eben diese bezieht sich keineswegs nur auf den Bitcoin als eine Art Leitwährung der Branche.

Die gängigsten Möglichkeiten fürs Investieren sind:

Die aktuellen Sorgen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus führen noch eher zu Anleger-Fragen, ob sich das Investieren in Kryptowährungen im eigenen Falle lohnen kann. Der Grund für Bedenken ist natürlich die Entwicklung am Kryptomarkt weltweit. Auch dort gab es viele Rückschläge, die mancher Inhaber von Bitcoin oder Litecoin hinnehmen musste. Viele Experten verweisen hier auf die Ansätze „Buy-and-hold“ oder den „Cost-Average-Effekt“. Gemeint ist hier, dass Sie – im ersten Fall beim „Kaufen und Halten“ – nach einem Direktkauf längerfristig an Ihrem Bestand festhalten. Ein passender Begriff mit Blick auf die Situation wäre: aussitzen. Der Cost-Average-Effekt wiederum kalkuliert mit Durchschnittspreisen durch den steten Aufbau eines Krypto-Vermögens in der eigenen Wallet.

Und genau hier kann die Lage Chancen bieten. Zumindest wenn man der ungeschriebenen Regel folgt, dass am Ende jeder Krise auch bessere Zeiten folgen. Zwischenzeitlich konnten Sie Coins so günstig wie lange nicht kaufen. So senken Sie Verluste als Folge früher Käufe zu höheren Preisen.

Per Mining in eine Kryptowährung und Bitcoin investieren – der Markt schwächelt derzeit

Dieser Ansatz erweist sich momentan eher nicht als lukrativ. Hohe Stromkosten und ein seit Jahresende 2019 gestiegener Schwierigkeitsgrad im Mining-Sektor sprechen zumindest vorerst nicht für diesen Einstieg. Mancher Branchenkenner hält den Bereich vorerst für „tot“. Dies bedeutet aber nicht, dass sich auch dies schon bald wieder lohnen kann, allerdings eher für technisch interessierte Investoren.

Der Kryptohandel über Kryptobörsen und Handelsplätze als Chance?

In der momentanen Phase scheint dies vielen Anlegern in spe eher eine schlechte Idee zu sein. Allerdings darf angesichts der Korrekturen durch die Ausbreitung des Corona-Virus nicht vergessen werden, dass jede Krise mit der Hoffung auf kommende Preisanstiege verbunden ist. Und dies könnte schon aus einem Grund lohnend sein. Sollten sich Bitcoin und Altcoins weltweit zunehmend als sicherer Hafen und Alternative zum sonst für Sicherheit stehenden Edelmetall Gold etablieren, ist ein baldiger Anstieg der Preise keineswegs ausgeschlossen. Bei der Auswahl der Börsen sollten Sie stets auf Handelsgebühren und die Kursstellung achten. Börsen orientieren sich zwar an den offiziellen Kursen des Marktes; Abzüge oder Aufschläge bei Kauf- und Verkaufspreisen variieren aber.

Diese Unterschiede wirken sich darauf aus, bei welchen Kursen sich das Investieren in Kryptowährungen lohnt – auch bei verlustreichen Verkäufen spielen die Handelskosten eine grosse Rolle. Auf Handelsplätzen, die verschiedene Marktteilnehmer zueinander bringen, sind Gebühren ebenfalls wesentlich. Welche Kurse gelten, entscheiden vor allem Angebot und Nachfrage auf den Plattformen.

Der Währungshandel unter Beteiligung von Kryptowährungen

Zunehmend kann sich auch – ähnlich wie am klassischen Währungsmarkt – lohnen Währungen gegeneinander zu handeln. Krisenbedingt sind die Kurse vieler Knastgelder wie des Euro, des Franken oder des Britischen Pfunds ebenfalls unter Druck geraten. Durch diese Entwicklung kann sich ein Investment in Bitcoin und Kryptowährungen als rentabler Ansatz erweisen. Auch hier geht es natürlich darum, dass Sie den richtigen Anbieter finden und die passenden Währungspaare für den Handel auswählen.

Wie sinnvoll sind Investitionen in kommende ICOs?

Eben wegen der Krise und fehlender Regulierungsbestimmungen in vielen Staaten sind Initial Coin Offerings (ICOs) zuletzt in die Kritik geraten. Denn am Markt gibt es immer auch schwarze Schafe, die eher auf ihren eigenen Profit aus sind, wenn sie Geld für vermeintlich lohnende neue Projekte und digitale Währungen insgesamt bei Anlegern einsammeln. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Wirtschaftskrise ist davon auszugehen, dass sich manche Regierung vorerst nicht weiter mit der Frage nach der Regulierung von Kryptowährungen befasst und Vorhaben auf Eis legt. Für mehr Anlegersicherheit sorgt dies vermutlich eher nicht. Dies trifft auch auf andere Finanzierungsmodelle für neue Projekte zu wie etwa Stablecoins oder Initial Exchange Offerings (IEOs), die von oder auf Börsen der Branche durchgeführt werden.

Renditen durch Aktien, die mit dem Kryptomarkt in Verbindung stehen?

Lange Zeit galt dies als vielversprechender Weg. Hersteller von Computerchips, Grafikkarten und anderen für die Kryptowelt wichtige Aktienunternehmen waren auch bei Krypto-Anlegern ein beliebter Weg, um das Risiko zu streuen. Gleiches galt für die Wertpapiere von Unternehmen, die selbst in die Kryptobranche investierten wie Google, Microsoft oder IBM galten als vielversprechend. Dieser Tage leidet aber der gesamte Aktienmarkt weltweit unter den Folgen des wirtschaftlichen Zusammenbruchs durch die Verbreitung des Virus. Allerdings: Wer an eine baldige Erholung der Märkte durch die zahlreichen Konjunkturprogramme auf allen Kontinenten glaubt, kann Aktien derzeit (und auch noch für eine ganze Weile) teils sehr günstig erwerben. Ob sich das Investieren in Kryptowährungen auf diese Weise für Sie lohnt hängt auch und gerade von einer Frage ab: Haben Sie den nötigen langen Atem, bis die Kurse wieder steigen? Für Einsteiger und Anleger, die ihr Geld bald vielleicht für andere Zwecke benötigen, ist dies eher kein guter Weg.

CFDs und Co. – das Wetten auf Kursschwankungen als Investition

Neben dem erwähnten direkten investieren in Bitcoin in Form eines „physischen“ Kaufs der bevorzugten Art gibt es aber am Markt mit zunehmender Auswahl Broker und Börsen, die Ihnen indirekte Spekulationen auf die Kryptokurse ermöglichen. Viele Produkte sind mit der Zeit entstanden, mit denen Sie auf Kursbewegungen sozusagen wetten können. Differenzkontrakte (CFDs) sind ein Modell, es gibt aber auch Produkte wie ETFs – so genannte Exchange-traded Funds (ETFs) –, Optionen oder Futures, die Ihnen das Spekulieren zumindest auf eine Auswahl der führenden Kryptowährungen ermöglichen. Freilich: Viele dieser Produkte verlangen ein starkes Nervenkostüm. Dafür aber können Sie hier vielfach nicht allein auf steigende, sondern gleichermassen auf sinkende Kurse der digitalen Währungen wetten. Der Vorteil besteht nicht zuletzt darin, dass oft schon geringe Einsätze ausreichen und der Handel mit Hebelwirkung bei entsprechend hohem Verlustrisiko möglich ist. So können Sie als Kunde mitunter ein Vielfaches Ihres eigenen Budgets in Positionen unterschiedlicher Laufzeit investieren.

Dafür locken aber bei ausreichender Risikobereitschaft höhere Gewinne. Nicht zu vergessen. Besitzen Sie Währungen der digitalen Welt und stürzen die Preise ab, können Sie durch Spekulationen auf sinkende Preise auch Ihren Walletbestand absichern und Verluste im Idealfall in einen Gewinn umkehren. Dies ist aber natürlich ein grösseres Risiko und Bedarf Vorwissen.

Unser Fazit: Für viele kann es sich lohnen in Bitcoin zu investieren

Bei allen genannten Anreizen für das lohnende Kryptowährungs-Investieren sollen Sie stets die rechtlichen Rahmenbedingungen an Ihrem Aufenthaltsort im Blick haben. Nicht alle Länder erlauben den Handel, in anderen Fällen gibt es klare Vorgaben für den zugelassenen Handel. Besonders wichtig ist dabei immer die Frage, wie es um die Besteuerung Ihres Kryptokapitals steht. Zwischen verschiedenen Ländern gibt es teils gravierende Unterschiede. Informieren Sie sich unbedingt, ob und wie Erträge besteuert werden und ob Verluste bei der Steuererklärung geltend gemacht werden können. Immer mehr Staaten führen Regeln ein, da sie Krypto-Erträge als interessante Einnahmequelle erkannt haben. Insgesamt eignen sich Krypto-Investitionen für jeden, der sich mit einer hohen Schwankungsbreite arrangieren kann und ausreichend belastbar ist. Denn es kann auch akut zu massiven Einbrüchen kommen, die man nervlich aushalten können muss.

Darüber aber standen dem Risiko seit jeher enorme Gewinnchancen gegenüber, wenn der Markt wieder deutlich nach oben ausbricht. Kennenlernen können Sie den Handel bei vielen Anbietern mit einem Demokonto, sodass das strategisch sinnvolle Vorgehen erst einmal ohne Risiko testen und den Markt kennenlernen können.

In Bitcoin investieren? Hier erklären wir, wie es geht.

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Bitcoin Trading verstehen – Diese Indikatoren solltest du kennen!

Bitcoin Trading, Crypto Trading, Handel

Mit der Entstehung von Bitcoin vor 10 Jahren erhob sich zeitgleich eine neue Form der Anlageklasse: Kryptowährungen beziehungsweise Crypto Assets im Englischen. Bitcoin Trading mutierte schnell zu einer beliebten Alternative zum Forex-Trading.

Diese – im Vergleich zu anderen Assets wie Aktien oder Gold – noch junge Anlageklasse unterscheidet sich fundamental von den bestehenden Vermögenswerten. Sei es hinsichtlich der Renditechancen, der Volatilität oder einfach der zugrunde liegenden Technologie, die disruptiv ist und dem klassischen Banken-Sektor konträr gegenübersteht.

Daher bedarf es Indikatoren und Methoden, die über den Preis und das Handelsvolumen hinausgehen, um die Entwicklung und den Kurs von Kryptowährungen wie Bitcoin zu verstehen. Mit dem heutigen Artikel „Bitcoin Trading verstehen – Ein Überblick der wichtigsten Indikatoren“ möchten wir den Grundstein legen und aufzeigen, welche Indikatoren es gibt und inwieweit diese zur Bewertung von Crypto Assets wie Bitcoin hilfreich sind.

Bitcoin Trading verstehen auf Basis von Indikatoren

Bevor wir tiefer in das Thema eintauchen, ein paar Vorworte zur generellen Situation bei Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen. Auf die Gefahr mich zu wiederholen, muss ich betonen, dass der Markt für Kryptowährungen noch ein sehr junger Markt ist. Konkret heißt das, dass erprobte Indikatoren und Methoden zur Chartanalyse, die für klassische Vermögenswerte bereits seit Dekaden eingesetzt werden, noch keine längeren Tests im Kryptomarkt durchlaufen konnten.

Erst seit Anfang 2017 beispielsweise erreicht der Markt tägliche Handelsvolumina im Milliarden US-Dollar Bereich. Des Weiteren gibt es nach wie vor nur eine begrenzte Anzahl an verlässlichen Datenquellen, während Exchanges vorgeworfen wird, die eigenen Handelsvolumina zu waschen. Parallel dazu existiert der Kryptomarkt seit der letzten Finanzkrise und hat somit noch nie eine globale (makroökonomische) Rezession miterleben respektive durchlaufen müssen.

Daher ist es umso wichtiger, einen holistischen (d.h. ganzheitlichen) Ansatz zur Bewertung und dem Verständnis von Kryptowährungen wie Bitcoin und deren Kursentwicklung zu verwenden. Wir möchten im Folgenden also betrachten, welche Indikatoren es gibt, die uns beim Thema „Bitcoin Trading verstehen“, weiterhelfen.


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Chartanalyse verstehen: ein holistischer Ansatz

Das Thema Bitcoin Trading & Chartanalyse erinnert mich ein wenig an Religion. Jeder hat hierbei seine eigenen Glaubenssätze und seine eigenen Lieblingsindikatoren. Während die einen auf rein technische Indikatoren setzen, ergänzen die anderen Technische Analysen mit Fundamentaldaten und schwören auf Indikatoren wie BTC Hashrate oder Anzahl an Transaktionen. Um einige Fragen und offene Punkte hierbei zu nennen:

Kann alles nur durch Preis und Volumen analysiert werden? – Wohl eher nicht. Wie wichtig ist die On-Chain-Aktivität und beispielsweise das tägliche Transaktionsvolumen? Spielt die Hashrate eine Rolle? Wie relevant ist das Wachstum eines Netzwerks und somit die Anzahl an User?

Mit all diesen Fragen möchte ich auf eine wichtige Botschaft hinaus: Bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist man gut beraten, einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, der nicht nur technische Indikatoren aus der Bitcoin Chartanalyse (auch wenn diese insbesondere kurzfristig sehr wichtig sind) berücksichtigt, sondern eben das gesamte Bild betrachtet. Und genau damit beginnen wir jetzt.

Indikatoren, um Bitcoin und andere Kryptowährungen zu analysieren

Die einzige, wahre und magische Lösung zur 100%-Analyse von Kryptowährungen gibt es natürlich nicht. Dennoch gibt es zwei fundamentale Fragen, die uns bei der Lösung des Problems helfen. Anders formuliert: es gibt zwei Fragen, die wir beantworten müssen, um eine gute Strategie zu erhalten, die uns bei der Analyse und Bewertung von Crypto-Assets hilft.

  1. Welche Indikatoren (Chartanalyse + Fundamentaldaten) gibt es, die das Verhalten von Kryptowährungen beschreiben?
  2. Welche Datenquellen existieren (und sind auch noch relevant), um eine (bestimmte) Kryptowährung zu analysieren?

Die Antwort darauf wollen wir uns jetzt anschauen. Sie enthält zum einen Elemente der klassischen Markt- respektive Chartanalyse und zum anderen Elemente, die ganz spezifisch dem Thema Bitcoin Trading beziehungsweise dem Kryptomarkt zuzuordnen sind.

  1. Klassische Indikatoren
    1. Trendindikatoren
    2. (das) Momentum als Indikator
    3. Volatilität als Indikator
    4. Volumina als Indikatoren
  2. Krypto-spezifische Indikatoren – Fundamentaldaten
    1. Netzwerkdaten
    2. Protokoll
  3. Datenquellen
    1. Exchanges als Datenquellen
    2. On-Chain-Aktivitäten, d.h. Blockchain als Datenquelle
    3. Social Media als Quelle
    4. Finanzmarkt als beeinflussender Faktor

Diese zwei respektive drei großen Punkte, d.h. Indikatoren aus der Chartanalyse und Fundamentaldaten sowie Datenquellen, sollten die Basis einer jeden holistischen Bewertung von Kryptowährungen darstellen. Im Folgenden gehen wir nun auf die einzelnen Indikatoren ein, die wir für das Bitcoin Trading benötigen. Anschließend beleuchten wir die beiden Aspekte Fundamentaldaten und Datenquellen genauer.

Die wichtigsten klassischen Indikatoren im Überblick

Es gibt etliche Indikatoren, die relevant und hilfreich sind, um Bitcoin und andere Kryptowährungen zu analysieren. Die meisten von ihnen sind Indikatoren aus dem klassischen Finanzmarkt, die dort bereits seit Jahrzehnten zur Chartanalyse verwendet werden. Wenige andere Indikatoren sind jedoch spezifisch für das Bitcoin Trading sowie weitere Kryptowährungen geeignet. Im Folgenden gehen wir kurz auf die vier oben genannten Indikatoren (Momentum, Trend, Volatilität und Volumen) ein. In einem zukünftigen Artikel werden wir die einzelnen Indikatoren noch im Detail beschreiben und erklären.

Trend als Indikator

Wie der Name Trend erahnen lässt, dienen Trend-Indikatoren dazu, Tradern den Trend, also die Richtung) einer Kryptowährung anzuzeigen, die sie gerade handeln. Hierbei gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten: der Trend einer Kryptowährung kann nach unten gehen (=bearish trend), er kann nach oben tendieren (=bullish trend) oder er befindet sich in einer Seitwärtsbewegung (=keine klare Richtung).

Beispiele hierfür sind der Moving Average Convergence Divergence (MACD) oder Expontential Movering Average (EMA). Letzterer Indikator nimmt die Kurse einer Kryptowährung für einen gewählten Zeitraum der Vergangenheit (5, 20, 50 oder 200 Tage) und gewichtet diese nach einem bestimmten Muster; in unserem Fall werden die Kurse der letzten Tage besonders stark gewichtet. Dadurch ergibt sich ein Durchschnittswert, der als Indikator zum aktuellen Kurs verwendet werden kann. Der MACD verwendet unter anderem den EMA und ist weiterer, populärer Indikator.

Momentum als Indikator

Unter dem Begriff Momentum (auch Momentum-Indikator) verstehen wir bei der Chartanalyse im Allgemeinen (und dementsprechend auch beim Bitcoin Trading im Konkreten) Indikatoren, die die Stärke und Geschwindigkeit eines bestimmten Parameters einer Kryptowährung messen; normalerweise ist dies der Preis. Ein Momentum-Indikator entscheidet sich vom Trend-Indikator dadurch, dass er nicht notwendigerweise die Vergangenheit/historische Muster berücksichtigt.

Als Beispiel hierfür ist der RSI (=Relative Strength Index) zu nennen. Dieser misst die Geschwindigkeit und Stärke (=Amplitude) der Änderung eines aktuellen Trends. Er setzt also die Auf- und Abwärtsbewegungen einer Kryptowährung in einem gewissen Zeitraum in eine Relation. Anders formuliert: er dient dazu, (kurzfristige) Hoch- bzw. Tiefpunkte zu antizipieren und somit Trendwenden in der Kursentwicklung frühzeitig zu erkennen.

Volatilität als Indikator

Der Begriff Volatilität ist den meisten wahrscheinlich bekannt. Volatilität misst das Ausmaß der Schwankung eines Preises unabhängig von dessen Richtung. Anders formuliert: die Schwankungsintensität eines Preises einer gewissen Kryptowährung wird über einen Zeitraum gemessen. Eine hohe Volatilität entsteht also dann, wenn innerhalb kurzer Zeit der Preis häufig nach oben und unten geht – bildlich gesprochen wie bei einer Achterbahnfahrt. Dies ist vor allem im Kryptomarkt der Fall. Bei langsamen Bewegungen (wie in etablierten Anlageklassen) haben wir eine geringe Volatilität. Im Bezug zur Bitcoin Chartanalyse können wir hier beispielsweise Bollinger Bänder als Indikator nennen.

Volumen als Indikator

Volumen-Indikatoren geben uns relevante Metriken und Hinweise über (nun ja) eben das gehandelte Volumen eines spezifischen Assets. Dies kann einerseits das gehandelte Volumen für Kontrakte (also beispielsweise Futures) oder das gesamte gehandelte Volumen am Spotmarkt betreffen. Auch wenn Volumina als Indikatoren zunächst trivial klingen, sind sie hilfreich, um zu bestätigen bzw. abzulehnen, ob ein Trend eines Assets weiterhin anhält, abflacht oder umkehrt.

Ein relativ intuitiver Indikator ist hierbei der On-Balance Volume (OBV) Indikator. Dieser setzt das Marktvolumen und dessen Änderungen in Verbindung mit Preisbewegungen. So ist die Annahme, dass große Änderungen im Handelsvolumen auch zu großen Preisänderungen führen. Wenn das Handelsvolumen des Kryptomarkts also binnen wenigen Tagen stark ansteigt, ist nach dem OBV-Indikator davon auszugehen, dass die Preise bald nachziehen. Grund hierfür könnte beispielsweise das Interesse von Institutionellen Investoren sein. Auf der anderen Seite kann ein drastischer Rückgang des Handelsvolumens als Indikator für ein abfallendes Interesse und somit auch sinkende Preise interpretiert werden.


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Bitcoin Trading auf Basis von Fundamentaldaten: Netzwerk & Protokoll

Die gerade eben vorgestellten Indikatoren sind ‚allgemeiner‘ Natur. Indikatoren wie der Trend, das Momentum oder die Volatilität werden auch im klassischen Aktien- und Finanzmarkt verwendet. Im Hinblick auf Kryptowährungen spielen jedoch noch weitere Aspekte eine wichtige Rolle.

Und genau deshalb wollen wir uns noch mit den Fundamentaldaten beschäftigen. Bei Unternehmen können wir uns die Bilanzen und Jahresabschlussberichte anschauen, um festzustellen, wie eine Firma aufgestellt ist. Wir finden Antworten auf die Absatzzahlen, die Verschuldung, die getätigten Investitionen und so weiter. Bei Kryptowährungen können wir diesen Prozess nicht einfach 1:1 übernehmen. Wir benötigen also andere fundamentale Daten, die uns einen Eindruck über die Qualität der Kryptowährung geben.

Das Netzwerk als Fundament einer Kryptowährung

Der wohl wichtigste Aspekte hierbei ist das Netzwerk, welches einem Coin zugrundeliegt. Denn das Netzwerk und die damit verbundenen Parameter sind das Fundament, auf dem eine Kryptowährung aufbaut. Was heißt das nun konkret?

Nehmen wir Bitcoin als Beispiel. Wenn wir die Bitcoin Blockchain und somit das Bitcoin Netzwerk betrachten, gibt es einige wichtige Parameter. So sollten wir zur holistischen Bewertung von Bitcoin beispielsweise auf folgende Aspekte achten:

  • Anzahl Adressen: Wie viele Adressen gibt es auf der Bitcoin Blockchain?
  • Transaktionsvolumen: Wie hoch ist das tägliche Volumen an Transaktionen auf der Blockchain?
  • Hashrate: Wie viel Rechenleistung hat das Netzwerk?
  • Alter: Wie lange existiert das Netzwerk schon?
  • Dezentralität: Wie viele Nodes gibt es eigentlich?
  • Durchschnittliches Transaktionsvolumen: Wie viel USD werden eigentlich im Durchschnitt versendet?

All‘ diese Aspekte sind enorm wichtig, um eine Aussage über die tatsächliche Verwendung des Netzwerks zu treffen. Während die Indikatoren der Chartanalyse ausschließlich auf die Charts schauen, betrachten wir bei der Fundamentalanalyse den ‚realen‘ Wert einer Kryptowährung.

Anders formuliert: es gibt Coins, die charttechnisch interessant sein mögen & mit denen sich auf kurzfristige Sicht Geld verdienen lässt. Auf mittel- bis langfristige Sicht haben diese Coins jedoch wohlmöglich gar keine Substanz, da uns die Fundamentaldaten zeigen, dass niemand das Netzwerk nutzt.

Ich habe gerade eben bereits einige Aspekte aufgezählt, auf die man achten sollte. Natürlich kann man hier auch eigene Indikatoren verwenden. So könnte man beispielsweise über die Verteilung des Vermögens auf die verschiedenen Adressen eine Art Einkommensverteilung erstellen und so weiter.

Neben dem eigentlichen Netzwerk gibt es noch einen zweiten Aspekt, der sehr wichtig ist. Die Rede ist von dem Protokoll einer Kryptowährung. Denn in diesem werden das Grundgerüst für Parameter wie beispielsweise die Performance gelegt.

Nehmen wir auch hier wieder das Beispiel Bitcoin. Aus dem Bitcoin Protokoll erhalten wir Informationen über Kennzahlen wie die Blockzeit, die Blockgröße oder die maximale Anzahl an Coins. Daraus können wir weitere Erkenntnisse gewinnen:

  • Wie viele Transaktionen pro Sekunde kann das Netzwerk damit maximal verarbeiten?
  • Wie lange wird es dauern bis alle Coins verteilt sind?
  • Welcher Konsensmechanismus wird verwendet?
  • Kann jeder am Netzwerk teilnehmen (permissionless) oder nicht?

Mit genau diesen Informationen haben wir mehr Input für unsere Bewertung. Wir können daraus beispielsweise Erkenntnisse zu dem geplanten Use-Case, der Dezentralität oder der Token-Verteilung gewinnen. Auch geplante Änderungen am Protokoll können als Preistreiber fungieren und daher relevant für das Bitcoin Trading sein.

Was können wir also bisher mitnehmen? – Um Kryptowährungen möglichst ganzheitlich (holistisch) zu bewerten, müssen wir sowohl Fundamentaldaten als auch die technische Analyse als Werkzeuge benutzen. Während uns das Tool der Chartanalyse einen Eindruck über den kurzfristigen Verlauf gibt, können uns die Fundamentaldaten bei der mittel- bis langfristigen Bewertung helfen. Wir gehen davon aus, dass sich positive Fundamentaldaten auch langfristig auf den Kurs auswirken werden. Während wir viele Wege finden, den Kursverlauf von Kryptowährungen zu analysieren, mag eine entsprechende Datenquelle zur Bewertung der Fundamentaldaten bereits komplizierter sein. Kommen wir damit also zum letzten Punkt: welche Datenquellen gibt es überhaupt, die ich verwenden kann?


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Datenquellen: Woher kommen die Informationen?

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene große Datenquellen, die wir zu Rate ziehen können: Orderbücher von Exchanges, die Blockchain einer Kryptowährung, Social Media und Daten vom Finanzmarkt. Während die ersten beiden Datenquellen spezifisch für Kryptowährungen sind, sind die letzten beiden eher ’softe‘ Datenquellen.

Orderbücher von Exchanges: Preis, Volumen und vieles mehr

Für unsere Chartanalyse benötigen wir Charts als Grundlage. Diese Charts können wir beispielsweise über Webseiten wie tradingview.com finden. Wenn wir einen Chart nun zu genüge analysiert haben, wollen wir wahrscheinlich auch selbst tätig werden und die Kryptowährung handeln. Dazu sollten wir einen Blick in die Orderbücher von Exchanges werfen. Dort finden wir nämlich auf transparente Art und Weise Informationen zum aktuellen Handelspreis, dem Spread zwischen Bid und Ask, dem täglichen Handelsvolumen und vielen weiteren Aspekten.

Die Blockchain als transparente Informationsquelle

Die meisten Informationen, die wir zur Fundamentalanalyse brauchen, finden wir in der Blockchain. Denn wo sonst sollten wir Informationen zum täglichen Transaktionsvolumen, der Anzahl an Adressen, der Netzwerkleistung oder der durchschnittlichen Blockgröße finden?

Was diesen Punkt angeht, müssen wir das Rad also nicht neu erfinden. Wir nutzen das, was uns Kryptowährungen mit auf den Weg geben: Transparenz und Vertrauen in die Qualität der Daten.

Social-Media als Stimmungsbarometer der Community

Gerade im Kryptomarkt erleben wir häufig emotionale Reaktionen, die zu irrationalen Kursverläufen führen. Ohne dass es einen kausalen Zusammenhang gibt, können Gerüchte, die über Twitter und Co. ihren Weg in die weite Welt finden, den Ausgangspunkt eines Kursanstieges darstellen. Aus diesem Grund sollten wir für unsere holistische Analyse auch immer einen Blick auf Twitter, Telegram und natürlich Github werfen. Während Github vielleicht nur für Developer aussagekräftig ist, kann ‚jedermann‘ einen guten Einblick über Twitter oder Telegram erhalten. Hierbei werden Fragen beantwortet wie:

  • Wie ist Stimmung der Community gerade?
  • Gibt es vielleicht Aktionen, die kritisiert werden?
  • Stehen wichtige oder medienwirksame Events wie Konferenzen an?
  • Kommuniziert und informiert das Developerteam transparent?

Antworten auf all‘ diese Aspekte liefern uns Social-Media-Kanäle.

Finanzmarktdaten als Basis für makroökonomische Bewertungen

Auch wenn Kryptowährungen eine spezielle Anlageklasse darstellen, sind sie nicht völlig unabhängig vom Finanzmarkt zu betrachten. Denn makroökonomische Einflüsse bestimmen auch (indirekt) den Kurs von Kryptowährungen. Beispiele hierfür sind die Entscheidungen von Notenbanken zur Zins- und Geldpolitik.

Kontinuierliche Zinssenkungen und das Beharren auf einer expansiven Geldpolitik führen beispielsweise dazu, dass einige Investoren Anlagemöglichkeiten suchen, die in ihrer Anzahl begrenzt sind. Aber auch allgemeine wirtschaftliche Daten sind relevant: wie verhält sich beispielsweise der Goldpreis? Befindet sich die Weltwirtschaft in einer guten wirtschaftlichen Situation oder droht eventuell eine Rezession und einer globaler wirtschaftlicher Rückgang, der auch das Interesse an Kryptowährungen beeinflusst?

Bitcoin Trading verstehen – der Weg ist das Ziel

Wir konstatieren, dass neben den technischen Indikatoren zum (Bitcoin) Trading auch die Elemente Fundamentaldaten und Datenquellen eine essentielle Rolle für die Bewertung von Crypto-Assets spielen. Mit dem heutigen Artikel wollte ich zunächst einen Überblick geben und auf die Notwendigkeit eines holistischen Ansatzes hinweisen. Zusätzlich haben wir Indikatoren klassifiziert und einige Beispiele der jeweiligen Klassen genannt. Die Indikatoren als solche werden wir zukünftig nochmals genauer beleuchten.

Auch wenn (beziehungsweise gerade weil) wir nie mit hundertprozentiger Sicherheit Aussagen über die Zukunft treffen können und die Kryptowelt sich besonders durch ihre Eigenarten hervorhebt, ist es wichtig ein solides Framework zu haben, welches in unterschiedlichen Aspekten denkt und bewertet. Es ist wichtig zu verstehen, dass „alles zusammenhängt“ und die Summe der einzelnen Dinge das große Ganze bewegt.

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Nachdem du jetzt bereits sehr viel darüber gelernt hast, wie man Bitcoin und andere Kryptowährungen handelt und worauf es dabei zu achten gilt, bleibt nur noch eine Frage zu klären: Wo handelt man am Besten Bitcoin & Co.?

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Infografik: Wie die Vergangenheit zeigt, dass der Bitcoin ein Überlebenskünstler ist

Ein Beitrag von CoinPro.ch – News, Wissen und Hintergründe rund um Bitcoin, Blockchain

Dieser Tage gibt es ständig neue Hiobsbotschaften am Kryptomarkt. Beispielhaft ist dabei die Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Aber wie dramatisch ist die Entwicklung wirklich und wie berechtigt sind Sorgen, dass die gesamte Kryptobranche aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen in eine existenzbedrohende Krise geredet wird? Richtig ist: In den vergangenen zehn Jahr gab es immer wieder mal problematische Situationen, in denen der BTC-Kurs dramatisch abgestürzt ist. Aber wie heisst es so schön: Totgesagte leben länger. Schauen wir uns also einige der grösseren Krisensituationen, die Ursachen und die tatsächlichen Auswirkungen an.

Krise 1: Der Bitcoin-Crash im Jahr 2011 nach dem Mt.Gox-Einbruch

Mt.Gox K.K. galt nach der Gründung im Jahr 2009 als Hoffnungsträger für viele Fans digitaler Währungen. Von Japan aus startete das Unternehmen in der ersten Phase nach dem Marktstart seine Erfolgsgeschichte. Ein Jahr nach Aufnahme der Geschäfte wurde aus dem ursprünglichen Handelsplatz für Bitcoin-Investoren eine „echte“ Kryptobörse. Doch die Geschichte der Firma wurde eben nicht nur von positiven Schlagzeilen begleitet. Das Jahr 2011 gilt für viele Branchenkenner als eines der ersten schwarzen für den Sektor insgesamt. Die Börsenpleite folgte zwar erst im Jahr 2014. Doch schon 2011 gab es Probleme. Sicherheitslücken in der Plattform-Software und daraus folgende Hackerangriffe führten zu massiven Kurskorrekturen bei der Leitwährung der Kryptowelt.

Dabei war auffallend, wie schnell Einbrüche bei Kursen für digitale Währungen auftreten können. In der schlimmsten Phase Mitte Juni 2011 brach der Bitcoin-Kurs auf nur einen US-Cent ein. Bremsen konnte dies den Höhenflug zahlreichen Kryptowährungen allerdings nur für kurze Zeit. Danach verbuchte die Währung sukzessive neue Anstiege, die mit Unterbrechungen bis heute anhalten.

Krise 2: Silkroad setzt Aktivitäten aus – Kurs des Bitcoin fällt auf 200 US-Dollar

Auch im Falle des Anbieters Silkroad Online handelte es sich um einen asiatischen Anbieter. Die Plattform aus Korea ist ein Dienstleister, der im Bereich Online-Gaming schon frühzeitig sehr erfolgreich war. Spielerinnen und Spieler konnten den Dienst seit dem Jahr 2005 gratis verwenden. Es handelte sich um einen Provider, über den Gamer Geld gegen Spiel-interne Leistungen eintauschen konnten. Beim Spiele-Client spielte der Bitcoin früher als bei vielen Mitbewerbern eine Rolle. Ab dem Jahr 2013 gab es Meldungen zur Schliessung der russischen Plattform-Variante. Dieser Massnahme folge eine internationale Aufgabe des Dienstes. Für den Bitcoin bedeuteten die Entwicklungen schrittweise Kursverluste von vormals 1.100 US-Dollar pro BTC auf 200 USD in der schlimmsten Phase. Aber auch von diesem Verlauf erholte sich der Kurs der ersten und noch immer wichtigsten Kryptowährung. Im Gegenteil.

In der Folgezeit holte die digitale Währung nicht nur den vorherigen Einbruch mehr als deutlich wieder auf. Faktisch fand sich der Preis in immer neuen Kurssphären ein und liess sich ungeachtet der verschiedenen Rückschläge nur bedingt beeinflussen.

Krise 3: die Altcoin-Blase platzt – was passierte mit dem Bitcoin?

Schon die Entwicklungen in den Jahren nach der Krise infolge des „Silkroad-Dilemmas“ zeigen, dass der Bitcoin und damit auch Altcoins immer stärker zu einem eigenen, mehr oder weniger unabhängigen Bereich des Finanzmarktes werden. Denn was war trotz aller Schwierigkeiten bis zum Jahr 2017 passiert? Auch wenn der Bitcoin für viele Investoren noch immer eher ein Spekulationsobjekt als ein dauerhaftes Investment fürs Portfolio war und ist, erlebte der Coin eine mehr als imposante Aufwärtsbewegung. Nur so war der nächste Einbruch überhaupt möglich. Im Zusammenhang mit dem medial als „Platzen der Altcoin-Blase“ titulierten Szenario in der Zeit von 2017 bis zum Jahr 2019 zeichnete sich ein Rückgang von phasenweise 20.000 US-Dollar pro Coin auf nur noch 3.000 Dollar ab.

Doch auch von diesem Rückschlag erholte sich der Bitcoin, während es zeitgleich an Börsen und im Finanzsektor manches Produkt gab, das die Entwicklungen bis heute nicht überstanden hat. Ganz ohne Frage ist die Währung von ihrem vorläufigen Höchststand weit entfernt. Verluste wurden dennoch in einem nicht unbeträchtlichen Ausmass wieder ausgeglichen.

Krise 4 – das Corona-Virus und die Folgen für die Kryptowelt

Viele Analysten hatten in den vergangenen Jahren die Theorie entwickelt, digitale Währungen – alle voran der Bitcoin – könnten parallel zum Edelmetall Gold zum sicheren Hafen in der Not werden, wenn die Märkte zusammenbrechen. Das Corona-Virus hat gezeigt, dass auch Kryptowährungen nicht gegen Einbrüche der allgemeinen Wirtschaftslage gefeit sind. Einmal mehr gab es phasenweise einen mehr als gravierenden Einbruch des Bitcoin-Kurses. Noch in der dritten Februarwoche lag der Preis pro Bitcoin bei knapp über 10.000 US-Dollar. Knapp vier Wochen später fand sich der Kurse zeitweise bei unter 4.000 US-Dollar ein. Wie entwickelte sich der Preis im Anschluss? Der Bitcoin kehrte relativ schnell zurück in den Bereich oberhalb von 5.000 Dollar. Hier zeigte sich nochmals, dass Rückgänge genau genommen zum Alltag aller Krypto-Anleger gehören. Aufgrund seiner „natürlichen“ Beschränkung der verfügbaren Bitcoins kann durchaus davon ausgegangen werden, dass sich das digitale Gold zukünftig weiter deutlich positiv entwickeln wird.

Je stärker das Vertrauen in klassische Geldanlagen schwindet, desto eher werden Bitcoin und Altcoins weitere Anhänger gewinnen. Einige Experten rechnen zudem mit Gewinnen, wenn gerade Banken krisenbedingt weiter Interesse an der Blockchain und damit am Bitcoin oder Alternativen wie Ethereum und Ripple entwickeln.

Fazit zu den Krisen des Bitcoin-Kurses:

Was lernen wir aus den vorangegangenen Krisen, die der Bitcoin durchlebt hat? Es sind letztlich auch die zunehmenden Verbindungen zum traditionellen Finanzsektor, die Spuren in der Kryptowelt hinterlassen. Die Entwicklungen demonstrieren aber ebenso, dass digitale Währungen kein Instrument sind, das für kurze Zeit auftaucht und wieder verschwindet. Verstärkte staatliche Regulierungen, Akzeptanz bei Banken und anderen Wirtschaftssparten und vor allem die immer grössere Begeisterung für die Blockchain werden dafür sorgen, dass Bitcoin und Co. auch bei Schwankungen immer öfter in den Genuss steigender Nachfrage und Kurse kommen werden. Dass dabei von Zeit zu Zeit auch eine Bereinigung ins Haus steht, ist normal. Es bedeutet aber nicht, dass der Bitcoin nicht immer wieder auch Aufwärtsbewegungen erleben wird.

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Der Beitrag Infografik: Wie die Vergangenheit zeigt, dass der Bitcoin ein Überlebenskünstler ist erschien zuerst auf CoinPro.ch.