Kryptobrowser Brave ermöglicht direkten Krypto-Handel via Binance

Ein Beitrag von CoinPro.ch – News, Wissen und Hintergründe rund um Bitcoin, Blockchain

Der Kryptobrowser Brave basiert auf Blockchain und dem Open-Source-Webbrowser Chromium. Brave ist vor allem auf den Datenschutz seiner Nutzer ausgelegt: Durch moderne Datenschutzmassnahmen werden Malware und Website-Tracker blockiert und mit der Blockchain werden Benutzeraktivitäten anonym verfolgt.

Der Krypto-Browser Brave ist damit eine gelungene Kombination aus Werbeplattform und Datenschutz. Deshalb wundert es auch nicht, dass Brave noch letztes Jahr die 10-Millionen-Marke an Nutzern übertraf. Das Unternehmen gab gestern bekannt, dass die Nutzeranzahl mittlerweile über 12 Millionen gestiegen ist und die Anzahl verifizierter Content-Publisher auf über 500.000.

Enge Zusammenarbeit mit Binance

Die Krypto-Börse Binance, die weltweit höchste Anzahl an Benutzern verzeichnet, ist auch die weltweit grösste Krypto-Börse nach Marktvolumen. In Zusammenarbeit mit Binance hat es Brave seinen Nutzern ermöglicht, unterschiedliche Kryptowährungen direkt über den Browser zu kaufen und zu verkaufen. Der Kryptowährungshandel wird über den Brave Browser Widget abgewickelt.

Widgets für den Kryptobrowser Brave um mit Binance Kryptowährungen zu handeln – direkt im Browser

Wie gestern auf dem Binance-Blog angekündigt, ist auf dem Brave-Browser ein Binance-Widget integriert worden, wodurch die Nutzer von Brave direkt auf ihre Kontos bei binance.com und binance.us zugreifen können. Das Widget ermöglicht es, den Kontostand anzuzeigen, Einzahlungsadressen abzurufen und Kryptowährungen zu handeln, ohne dabei den Browser verlassen zu müssen. Diese Entwicklung macht Brave zum ersten Browser, der eine Krypto-Handelsfunktionen integriert.

Das Binance-Widget wird auf der Registerkarte des Brave Browsers verfügbar sein und jedes Mal, wenn der Nutzer eine neue Registerkarte öffnet, wird das Widget automatisch bei Brave angezeigt. Das neue Binance-Widget für Registerkarten ist standardmässig aktiviert, doch die Funktion kann in den Einstellungen auch jederzeit deaktiviert werden.

Download Brave Browser

Binance-CEO: Sichere Verwaltung von Kryptowährungen

Der Binance-CEO Changpeng Zhao findet, dass die Widget-Integration es Händlern ermöglichen wird, ihre Kryptowährungen reibungsloser und sicherer zu verwalten. Die Kombination des Binance-Widgets und des datenschutzorientierten Brave Browsers bietet den Nutzern eine sicherere Möglichkeit zum Kauf und Verkauf von ihren Kryptos. Binance freut sich auf eine langfristige Partnerschaft mit Brave und erhofft sich damit in naher Zukunft mehr Nutzer zu fördern.

Das Widget greift zwar über die Binance-API zu, doch dabei werden keine Daten vom Binance-Server geladen. API-Aufrufe werden nur dann in Binance durchgeführt, wenn sich der Benutzer über OAuth authentifiziert und mit dem Widget interagiert. Dadurch möchte Binance seinen Nutzern deutlich machen, dass ihre Privatsphäre weiterhin geschützt ist. Auf der Nightly-Desktop-Version ist eine frühe Version des Widgets bereits verfügbar, während die offizielle Release für April geplant ist.

Kryptobrowser Brave fördert die Krypto-Adoption

Brave unternimmt weiterhin wichtige Schritte, um die Krypto-Adaption zu fördern. Der Browser bietet nicht nur hohe Datenschutzstandards, sondern auch schnellere Geschwindigkeiten als andere Top-Suchmaschinen wie Google oder Yandex. Benutzer können über den Brave-Browser nun Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin und viele andere handeln. Die Brave-Plattform bietet auch einen eigenen Token – den Basic Attention Token (BAT). Damit werden die Nutzer für das Schauen von Werbung entlohnt und können ihre BATs bei Amazon, Apple, HBO & Co. gegen Prämien einlösen.

Laut Brendan Eich, Mitbegründer und CEO von Brave, wird die Integration von Brave und Binance den Krypto-Handelsprozess vereinfachen, was für neue Krypto-Benutzer manchmal schwierig sein kann. Indem Brave eine führende Börse direkt in den Browser einbindet, wird der Handel mit Kryptowährungen zum Mainstream und ermöglicht es Benutzern, Transaktionen problemlos durchzuführen, findet Eich. Die Integration von Binance in den Brave-Browser soll diesen Prozess endlich nahtlos und einfach gestalten.

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Kryptowährungen gegen die Systemkrise? – Die stille Macht von BTC und Co.

Altcoin Bitcoin Kryptowährung News

Wie schnell unser gegenwärtiges Finanz- und Geldsystem unter Druck gerät, zeigt die aktuelle Krise rund um das Coronavirus. Die Konsequenzen sind in ihrer vollen Dimension noch nicht abzuschätzen. Doch bereits jetzt zeigt sich, dass wir uns auf nachhaltige Veränderungen einstellen müssen: viele Menschen werden ihre Arbeitsplätze verlieren, Produktions- und Lieferketten werden neu arrangiert und die Geldmenge steigt ins Unermessliche. Können Kryptowährungen Teil der Lösung sein?

In diesem Artikel wollen wir einen Blick auf die stille Macht von BTC und Co. werfen. Welche Vorteile bringen Kryptowährungen in einer Situation wie der jetzigen und was läuft eigentlich alles falsch?

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Binance CEO CZ spricht über Kryptowährungen

In einem aktuellen Blogbeitrag (siehe Quelle) teilte uns der Binance CEO Changpeng Zhao (CZ) seine Gedanken zur aktuellen Situation mit. Dabei gab CZ interessante Einblicke in seine Denkweise. Er sprach von den Fehlern im aktuellen System, der permanenten Erhöhung der Geldmenge (engl. quantitative easing) und der Macht von Kryptowährungen in diesem Kontext. Im Folgenden werde ich sowohl meine persönliche Meinung als auch die von CZ wiedergeben. Gehen wir in’s Detail:

Eine Führungskultur, die auf Zahlen und Ergebnisse getrimmt ist

Zunächst sprechen wir über die aktuellen Führungs- und Firmenkultur. Wir leben in einer Zeit, in der CEOs von Firmen vor allem eine Tätigkeit beherrschen müssen: die Bilanzzahlen von Jahr zu Jahr besser aussehen lassen. Dabei geht es oft gar nicht um nachhaltiges wirtschaften, sondern viel mehr um eine Steigerung des Umsatzes, der operativen Marge und bestenfalls einer konstanten Erhöhung der Dividenden. Anstatt Rücklagen zu bilden werden Gelder in die eigenen Aktien reinvestiert, so dass es zu sogenannten Buybacks kommt. Investoren einer Firma sehen solche Vorgänge natürlich gerne, da sich die in Umlauf befindliche Menge an Aktien verringert und der Preis eines einzelnen Titels steigt. Die Maxime lautet (fast) immer: wie können wir die Shareholder maximal befriedigen?

Keine Sorge, wir sprechen gleich wieder über Kryptowährungen. Das Ergebnis der gerade eben beschriebenen Firmenpolitik sieht man aktuell. Aufgrund nicht ausreichender Rücklagen geraten Firmen in Schieflage, da es schlicht und ergreifend an Liquidität fehlt. Was tun? – Die Antwort ist simpel: als systemrelevante Firma wartet man auf die Rettung durch den Staat respektive Zentralbanken. Und da diese nun ‚unbegrenzte‘ Liquidität zur Verfügung stellen, wird einfach mehr Geld gedruckt. Hier sind wir bereits bei einer zentralen Eigenschaft von Kryptowährungen wie Bitcoin: Sie sind in der Anzahl begrenzt und können eben nicht einfach aus dem Nichts erschaffen werden.

An dieser Stelle passt folgende Aussage von Changpeng Zhao bestens:

Sobald mehr und mehr Geld gedruckt wird, werden die Steuerzahler indirekt bestohlen. Denn sie verlieren an Kaufkraft und werden indirekt ärmer. Dennoch beschweren sie sich nicht. Erst wenn eine komplette Bank scheitert (siehe Lehman 2008) gibt es eine schuldige Person/Firma. Wenn einfach nur Geld gedruckt wird, echauffiert sich niemand. Denn der Einzelhändler oder die Privatperson, die dadurch ärmer wird, weiß nicht, was da gerade geschieht. Also ist es in den Augen derjenigen, die das tun, völlig okay.

Langfristige Auswirkung bullish für Kryptowährungen

Natürlich kann man dieses Spiel nicht ewig spielen. Und genau deshalb können wir langfristig bullish gegenüber Kryptowährungen sein. Denn das Kartenhaus, das durch permanentes Drucken von Geld und Staatsrettungen am Leben gehalten wird, wird langsam aber bestimmt zusammenfallen.

Mit Kryptowährungen sieht dieses Spiel anders aus. Es gibt keine Bankenrettung. Es gibt auch keine Erhöhung der Geldmenge, wenn einer danach schreit. Und genau dies bricht mit dem aktuellen Kreislauf.

Nun gibt es natürlich einige Menschen, die sich bereits dieser Tatsache bewusst sind. Dennoch sehen wir aktuell keinen Bitcoin Kurs von 100.000 Dollar oder mehr. Offensichtlich bewertet die Mehrheit der Menschen die aktuelle Situation anders oder ist sich über deren Ausmaß nicht bewusst. Hierbei sollten wir jedoch entspannt bleiben und dem Markt die notwendige Zeit geben. CZ drückt dies so aus:

Die Märkte sind ineffizient. Bis sich eine Änderung durchsetzt, vergeht eine Menge Zeit. Und in dieser Zeit ergeben sich viele Chancen. Die FED hat gerade angekündigt ‚unbegrenzte Liquidität‘ zur Verfügung zu stellen. Hat die breite Masse das richtig verstanden? – Ich glaube nicht. Haben die Banken es verstanden? – Manche ja und manche nein. Hast du dir wegen der Negativzinsen einen Kredit geholt? – Nein, wahrscheinlich nicht. Und hast du dir davon Bitcoin gekauft? – Nein, wahrscheinlich auch nicht.

Worauf will der Binance CEO hinaus? – Er möchte wohl aufzeigen, dass die Menschen in der aktuellen Situation sich panisch und somit nicht rational verhalten. Sie bewerten Dinge emotional und nicht aufgrund ihrer eigentlichen Eigenschaften und Natur. Menschen kaufen gerade in solchen Maßen Toilettenpapier als würde bald der neue „Toilettenstandard“ eingeführt werden.


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Nachhaltige Veränderungen benötigen Zeit

Die Botschaft ist also klar: Großflächige Veränderungen benötigen Zeit. Dies trifft alleine zu, weil wir nicht von der Mündigkeit eines jeden Bürgers ausgehen können. Ab dem Moment, ab dem die Mehrheit der Menschen realisiert, dass die aktuelle Geldpolitik zu einer massiven Inflation führt, werden sie aufhören, Geld zu horten. Ab diesem Moment werden sie sich nach alternativen Anlagen umschauen. Natürlich wird hierbei nicht jeder Kryptowährungen für sich entdecken, aber viele werden realisieren, dass einige alte Vermögenswerte nicht mehr so interessant sind.

Ich möchte zum Abschluss des Artikels keine Schwarzmalerei betreiben, sondern lediglich CZ zitieren:

Im Grunde genommen glaube ich, dass das aktuelle System kaputt ist. Kryptowährungen wie Bitcoin lösen das Problem. Wir sollten also nicht die Spieler hassen, sondern viel mehr das Spiel.

Wie ist deine Meinung zu der aktuellen Situation? – Siehst du die Probleme, die aufgezeigt wurden und können Kryptowährungen Teil einer Lösung sein? Ich bin gespannt auf deine Meinung!

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[Bildquelle: Shutterstock]


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