Das Krypto-Update Woche 13: Turbulenzen und unschlüssiger Bitcoin

Ein Beitrag von CoinPro.ch – News, Wissen und Hintergründe rund um Bitcoin, Blockchain

Das Krypto-Update: Auf und Ab und Unschlüssigkeit für Bitcoin und Co.

Nachdem sich die traditionellen Märkte in dieser Woche ansatzweise von den historischen Kurseinbrüchen erholen konnten, kletterte der Bitcoin zunächst über die wichtige 6.000 CHF-Grenze. Für viele Investoren war dieser Aufwärtstrend sogar ein Zeichen dafür, dass sich die Nr.1-Kryptowährung von den Aktienmärkten abkapseln kann. Immer wieder steht die Frage im Raum, ob der Bitcoin schon jetzt einen krisenstabilen „Store of Value“ darstellen kann. Wir werfen einen Blick auf die Geschehnisse eine turbulenten Woche.

Krypto-Update: Bitcoin-Chart im Detail

Der Bitcoin startet mit einem Kursverlust von satten 6,5 % in das Wochenende. Aktuell steht das „digitale Gold“ bei einem Kurs von 5.939 CHF. In den vergangenen Tagen konnte sich der BTC durchweg über der wichtigen 6.000 CHF-Marke halten, doch nun übernehmen die Bären das Ruder im Markt. Sollte sich dieses Momentum in den kommenden Stunden bestätigen, dann kommt es auf den Unterstützungsbereich bei ca. 5.407 CHF an. Hier liegt die 6.000 USD-Marke. Durch die hohe Volatilität ist ein Kursrutsch bis ca. 4.750 CHF zwar unwahrscheinlich, aber dennoch realistisch. Immer wieder konnte man zuletzt beobachten, wie sich Panikverkäufe auf den Krypto-Markt auswirken. Hierfür gibt es mehrere Gründe.

Volatilität steigt weiter an

Wenn enorme Kursschwankungen das Krypto-Space beschäftigen, dann geistert der Begriff der „Volatilität“ durch die Medien.  Dieser bezeichnet in der Wirtschaft die Standardabweichung der Veränderungen und steht als ein hilfreiches Tool zur Verfügung, um das Risikomass zu bestimmen. In der Kryptowelt dient die Volatilität als wichtiger Indikator, um zu sehen, wie sich der Wert eines Assets in einer bestimmten Zeit verändert. In dieser Woche steigt der Bitcoin Volatilitäts-Index nach längerer Zeit wieder über die 10 %-Marke (aktueller Wert: 10,56 %). Eine spürbare Steigerung seit dem letzten Krypto-Update.

Explosive Mischung

In Krisenzeiten besteht die Gefahr, dass Anleger schnell in Panik geraten und die fundamentalen Eigenschaften eines Assets ausser Acht lassen. Im Krypto-Space spricht man von FUD (fear, uncertainty and doubt). Wenn diese Unsicherheiten auf eine „niedrige“ Marktkapitalisierung (ca. 166 Mrd. CHF) und eine hohe Volatilität treffen, entsteht eine hochexplosive Mischung. Kursschwankungen im zweistelligen Prozentbereich könnten schon bald wieder an der Tagesordnung stehen. Dabei stellt sich die Frage, ob sich die Kryptos von den traditionellen Märkten abkapseln können.

Abkapselung von den traditionellen Märkten?

Der Bitcoin zeigte in der aktuellen Woche vermehrt Ansätze, die Hoffnung darauf machen, dass sich die Nr.1-Kryptowährung von den traditionellen Märkten abkapseln kann. Schon lange attestieren Experten dem BTC goldähnliche Eigenschaften und ernennen diesen zu einem krisenstabilen Wertespeicher. Dieser Reputation konnte das „digitale Gold“ bereits mehrfach gerecht werden, zuletzt in der USA-Iran-Krise. Allerdings handelt es sich bei der aktuellen Coronavirus-Pandemie um eine weltweite Ausnahmesituation. Die Weltwirtschaft befindet sich in einer handfesten Krise und Regierungen schnüren Hilfspakete im Billionen-Bereich. Es ist fraglich, ob der Krypto-Markt sich in dieser Situation abkapseln kann. Denn gegen Ende der Woche ging es für Bitcoin und Co. wieder vermehrt in die andere Richtung.

Krypto-Update: Was machen die Altcoins?

Ein Blick auf den Bitcoin Dominanz Index (ca. 65,5 %) verrät, dass sich die Anleger in diesen Tagen noch stärker auf den Bitcoin fokussieren. Die Altcoins sind demnach auf den First Mover angewiesen. Ethereum (-6,13 %) erlebt eine durchschnittliche Woche und nähert sich am Samstag weiter der 100 CHF-Grenze an. Jedoch machen Tweets von ETH-Mitbegründer Hoffnung auf eine aussichtsreiche Zukunft. In einem Post veröffentlichte Vitalik Buterin eine Roadmap, die die Ziele der kommenden 5-10 Jahre beschreibt. Ethereum muss noch einige Hürden nehmen, u.a. den Wechseln von Proof of Work zu Proof of Stake. Aber: Das enorme Potenzial ist im Krypto-Space einzigartig.

Zu den aktuellen Kursen

Nach dem Krypto-Update: Noch mehr Krypto-News

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Was macht eigentlich…? Das Update zu Ripple

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Der Bitcoin dominiert das Krypto-Space mit einer klaren Zweidrittelmehrheit und die Altcoins verweilen weiter im Schatten der Nr.1-Kryptowährung. In diesem Artikel wollen wir einen näheren Blick auf die aktuelle Situation im Hause Ripple werfen.

Ripple Kurs im Detail

Mit einem Kurszuwachs von satten 12 % verzeichnet Ripple am Freitag den grössten Gewinn in den Top 50. Damit steht XRP zum Zeitpunkt des Artikels bei einem Kurs von ca. 0,17 CHF und setzt ein wichtiges Statement. Unabhängige Kursausbrüche gelten in diesen Tagen als eine absolute Rarität. Immer wieder konnten Anleger in den vergangenen Tagen das gleiche Muster erkennen: Der Bitcoin bestimmt das Tempo und die alternativen Assets folgen auf Schritt und Tritt. Dieses Verhalten ist bei einem Bitcoin Dominanz Index von 65,5 % keineswegs verwunderlich. Umso erstaunlicher erscheint der heutige Kursausbruch von Ripple.

Zum aktuellen Ripple Kurs

Diese Grenze werden wichtig 

In den kommenden Stunden könnte sich entscheiden, ob der aktuelle Kursausbruch nur eine Momentaufnahme darstellt oder ob die Bullen XRP weiter in Richtung 0,20 CHF treiben. Die nächsten Widerstände liegen nun bei 0,18 CHF  und ca. 0,20 CHF. Aus der bearishen Perspektive bildet der Bereich bei 0,17 CHF nun einen neuen Supportbereich. Damit wächst das Polster auf die Tiefstände, die XRP zu Beginn der Coronakrise verzeichnen musste.

Alleinstellungsmerkmal

Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptos steht eine echte Firma hinter XRP. Das Blockchain-Unternehmen verfolgt seit Jahren das Ziel, internationale Transaktionen für Banken und User kostengünstiger und effizienter zu gestalten. Mithilfe der Blockchain-Technologie bietet Ripple dabei eine Lösung für den Zahlungsverkehr über Ländergrenzen. Renommierte Unternehmen wie Moneygram und die Mitsubishi UFJ Financial Group haben diese Vorteile schon lange erkannt. Bis dato kooperieren bereits über 200 Banken mit dem  „Bitcoin der Banken“. Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 7,6 Mrd. CHF ist Ripple, hinter Bitcoin und Ethereum, die drittgrösste Kryptowährung der Welt.

Ripple spendet zur Bekämpfung des Coronavirus

Da es sich bei Ripple um ein Unternehmen handelt, sind die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie hier deutlich präsenter als bei dezentralen Ökosystemen. Mit einer Spendenaktion engagiert sich Ripple nun aktiv für die Bekämpfung von Covid-19 und setzt damit ein wichtiges Zeichen. CEO Brad Garlinghouse äusserte sich auf Twitter wie folgt zu der Aktion: „In diesen herausfordernden Zeiten ist Ripple entschlossen, Teil der globalen Antwort auf die COVID-19-Pandemie zu sein. Wir beginnen in unserem eigenen Hinterhof mit Spenden in Höhe von jeweils 100.000 Dollar an @Kipppunkt COVID-Fonds für Notfallmassnahmen und @Siliziumvalleyf COVID-Regionalfonds für die Reaktion auf die Krise. Wenn Sie an einem Beitrag zur globalen Reaktion interessiert sind, besuchen Sie die WHO-Seite COVID-19 Solidarity Response Fund.“

Obacht! Scam

Ripple warnt seine User aktuell vor vermehrten Scam-Angriffen. Immer wieder versuchen Cyber-Kriminelle Anwender mithilfe von gefakten Airdrops bzw. Giveaways über den Tisch zu ziehen. Das Ripple-Team kommunizierte deshalb deutlich, dass es keine XRP-Einheiten verschenkt. Hacker hatten zuvor 1,4 Millionen XRP-Einheiten erbeutet. Auf den Kurs scheinen sich diese Negativschlagzeilen jedoch nicht auszuwirken.

Fazit 

Ripple setzt am Freitag zum Bull-Run an und erhebt sich damit aus der Versenkung der vergangenen Wochen. Das Potential hinter XRP ist weiterhin unumstritten. Jedoch stellt sich die Frage, wie die Weiterentwicklung der realen Use Cases in der Zukunft vorangetrieben wird. Immer wieder hagelte es Kritik gegen das US-FinTech-Unternehmen. Viele Gegner sehen in Ripple nicht mehr als eine zentrale Brückenwährung oder einen „Banken-Coin“. Fest steht, dass XRP mit unzähligen renommierten Unternehmen kooperiert und somit weiterhin eines der spannendsten Projekte im Krypto-Space darstellt.

Weiterlesen: Das Update zu Ethereum

Mehr News zu Kryptowährungen

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Der tagesaktuelle Cardano Kurs (ADA)

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Cardano machte erst kürzlich im neuen Jahr 2020 wieder von sich reden. Charles Hoskinson – nicht nur einer der Cardano-Verantwortlichen, sondern auch einer der Ethereum-Gründer – liess viele Neuerungen rund um das System und die Cardano-Währung ADA durchblicken. Seit das Format 2015 startete, ist viel passiert, was die Nutzerzahlen sukzessive steigen liess. Das wesentliche Ziel der Entwicklungsarbeit war das Schaffen einer Krypto-Umgebung, die in vielerlei Hinsicht neue Wege beschreiten und dabei vor allem typische Fehler anderer Krypto-Systeme vermeiden sollte. Die Massnahmen waren durchaus von Erfolg gekrönt – die Community wächst und die Währung etabliert sich stetig. Gerade in der Welt der Wissenschaft findet das Projekt auch im fünften Jahr auf grossen Anklang. Kein Wunder, arbeiten doch etliche Forscher an der Entwicklung mit. Der aktuelle Cardano Kurs:

 Entwicklung von Cardano seit dem Jahr 2014

Die Entwickler des Unternehmens IOHK sind angetreten, um einige der drängendsten Probleme der Blockchain-Welt zu lösen. Darüber hinaus spielten die Aspekte der Nachhaltigkeit – das Mining von Währungen wie dem Bitcoin verbraucht massenhaft Strom – oder der „Interoperabilität“ mit anderen Systemen der Branche eine zentrale Rolle. Auf Börsen tauchte der Coin erst allmählich und etwa ab Ende 2017 zunehmend in Erscheinung. Inzwischen hat sich das Format durchgesetzt und hielt bei nahezu allen grossen Börsen Einzug. Ende Februar 2020 belegt der Coin ADA (mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,26 Mrd. US-Dollar (Quelle: coinmarketcap) auf Rang 12 der grössten Kryptosysteme. Die Entwickler kündigten zuletzt einige technische Neuerungen an, die durchaus das Potenzial für steigende Kurs und mehr Bekanntheit des Systems birgt. Cardano zeichnet sich für Fans vor allem durch die flexible Skalierbarkeit und die günstige Anwendung vor anderen Blockchain-Systemen aus.

Technologie und Geschichte hinter Cardano

Eines der elementaren Ziele des Systeme Cardano auf Basis der Blockchain Technologie: die Unterstützung und Förderung vielversprechender Wachstumsmärkte in puncto Dezentralisierung. Niedrige Kosten, hohe Sicherheitsstandards und eine ausgezeichnete Skalierbarkeit – auch und gerade mit Blick auf denzentral geschlossene Verträge und Anwendungsentwicklungen – sind drei Grundpfeiler des Projekts. Anders als einige andere Systeme widmete sich das Cardano-Projekt von Anfang an offen der Frage nach möglichen staatlichen Regulierungen. Aufsicht und User-Privatsphäre sollen in Einklang miteinander gebracht werden. Das zugrunde liegende Protokoll des Systems, welches in Schichten entwickelt wurde, wurde unter Berücksichtigung höchster wissenschaftlicher sowie wirtschaftlicher Programmier-Standards gestaltet. Für rechtliche und demokratische Sicherheit wird ein Governance-System sorgen, das mit der Zeit entstehen wird.

Überwacht wird die weitere Entwicklung inzwischen auch durch die in der Schweiz beheimatete Cardano Foundation. Grundlage für Cardanos ADA-Coin ist ein Haskell-Code. Rund drei Milliarden potenzielle Anwender weltweit sehen die Entwickler als Zielgruppe und meinen damit all jene, die weiter Zugriff auf traditionelle Bankkonten noch anderen Dienstleistungen der Finanzwelt haben.

Cardano Kurs: kaufen oder traden

Sie möchten Cardano (ADA) kaufen? Dann haben Sie die erste wichtige Entscheidung bereits getroffen. Es bieten sich mehrere Wege für den Einstieg an. Der Markt für Derivate mit Bezug zu digitalen Währungen wächst mit Produkten wie Differenzkontrakten (CFD), Optionen und Futures stetig. Auch Cardano findet sich auf Broker-Seiten als möglicher Coin für den CFD-Handel. Durch die besondere Funktion der Produkte können Sie nicht nur bei einem steigenden ADA bzw. Cardano Kurs Gewinne mitnehmen. Gezielte Positionen auf einen fallenden Kurs erlauben Nutzern das Absichern der Cardano-Coin in der Wallet. Einen übereilten Verkauf physisch erworbener ADA können sich Investoren so ersparen. Mit den richtigen Entscheidungen lassen sich Verluste im Fall der Fälle vollends abfedern. Der Cardano Direktkauf auf Kryptobörsen und Marktplätzen für die Vermittlung zwischen Käufern und Verkäufern ist die sprichwörtliche zweite Seite der Medaille.

Cardano kaufen:

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Das Krypto-Update Woche 12: Achterbahnfahrt für Bitcoin und Co.

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Das Krypto-Update: Achterbahnfahrt, rauf und runter für Bitcoin und Altcoins und der Ausgang ist nach wie vor offen.

Ein turbulente Woche nähert sich dem Ende. Während das Coronavirus die traditionellen Märkte in die Knie zwingt, gelingt dem Krypto-Markt eine starke Trotzreaktion. Der Bitcoin kann die Verluste der Vorwoche zwar nicht egalisieren, jedoch setzt die Nr.1-Kryptowährung ein wichtiges Statement.   Geht der Bitcoin doch als krisenstabiler „Store of Value“ aus der Krise hervor? Wir werfen einen Blick auf die aktuelle Marktlage.

Krypto-Update: Bitcoin stabilisiert sich

Die 5.000 US-Dollar-Grenze (ca. 4.931 USD) bildet die neue Hauptbasis für den Bitcoin-Chart. Nachdem der BTC in der Vorwoche einen Kursverlust von satten 40 % verkraften musste, rückte diese Supportlinie in den Fokus der Anleger. Trotz zwischenzeitlicher Einbrüche hielt der Unterstützungsbereich langfristig und bildete das Fundament für die Pullbacks der vergangenen Tage. Nach dem Überschreiten der 5.500 USD-Marke (ca. 5.424 CHF) dauerte es keine 5 Stunden bis das „digitale Gold“ am Freitag auf einen Kurs von ca. 6.400 CHF klettern konnte. Solche Kurszuwächse sind im volatilen Krypto-Markt keine Seltenheit, in der aktuellen Situation aber wichtiger denn je.

Handfeste Krise

Die traditionellen Märkte kämpfen weiterhin mit den Folgen der Covid-19-Pandemie. Handelsunterbrechungen an der Wall Street, exponentielle Infektionen und Rekordeinbrüche an den Aktienmärkten verunsichern die Anleger in dieser Krise mehr denn je. Niemand kann ein genaues Ende der aktuellen Lage prognostizieren. Die Regierungen versuchen die Wirtschaft mit riesigen Rettungsschirmen oder Helikoptergeld zu retten. Die Welt befindet sich in einer schwierigen Phase.

Wichtiges Zeichen

In der vergangenen Woche folgte der Bitcoin den traditionellen Märkten (Krypto-Update der Woche 11). Die Kurseinbrüche wurden durch die hohe Volatilität sogar befeuert und Investoren versuchten ihr Kapital durch Panikverkäufe zu retten. Schlagartig rutschte der BTC-Kurs auf ein Jahrestief von ca. 4.100 CHF. Lange galt die Nr.1-Kryptowährung als krisenstabiler „Store of Value“. Durch die aktuelle Krise verliert der Bitcoin diesen Status allmählich. Seit Donnerstag können wir jedoch eine andere Entwicklung beobachten, die Hoffnung macht. Der Bitcoin kapselt sich von den traditionellen Märkten ab und verzeichnete zweistellige Kurszuwächse.

Ist der Bitcoin ein sicherer Hafen?

Als die Finanzkrise 2008 auf die Weltwirtschaft einprasselte, gab es noch keine Kryptowährungen. Von daher stehen Anleger vor dem Problem, dass sie sich auf keine Referenzwerte beziehen können. Viele Fachleute attestierten dem Bitcoin in der Vergangenheit goldähnliche Eigenschaften. Durch das limitierte Vorkommen und die verankerten Halving Events wird die Inflationsrate niedrig gehalten. Ländergrenzen stellen für das dezentrale System keine Barrieren dar und es gibt keine Transportschwierigkeiten. Diese Merkmale sprechen tendenziell dafür, dass der Bitcoin einen „sicheren Hafen“ darstellen könnte. Auf der Gegenseite sollte man sich vergegenwärtigen, dass der Krypto-Markt mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von „nur“ 175 Mrd. CHF lediglich eine kleine Randnische unter den weltweiten Märkten ausfüllt. Von daher gibt es keinerlei Gewissheit oder valide Studien für derartige Prognosen.

Bitcoin gibt den Ton an

Der Bitcoin bestimmt, in welche Richtung der Markt wandert und die Altcoins folgen. Dieses Bild können wir seit über einem Jahr beobachten. Der Bitcoin Dominanz Index liegt bei 65,1 % und unabhängige Kursausbrüche der alternativen Assets sind eine echte Rarität. Ethereum hält sich mühsam über der 120 CHF-Grenze und die Altcoins können zum Wochenende eine leichte Schadensbegrenzung betreiben.

Zu den aktuellen Kursen

Nach dem Krypto-Update: Noch mehr Krypto-News

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Das Krypto-Update Woche 12: Achtenbahnfahrt für Bitcoin und Co.

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Das Krypto-Update: Achterbahnfahrt, rauf und runter für Bitcoin und Altcoins und der Ausgang ist nach wie vor offen.

Ein turbulente Woche nähert sich dem Ende. Während das Coronavirus die traditionellen Märkte in die Knie zwingt, gelingt dem Krypto-Markt eine starke Trotzreaktion. Der Bitcoin kann die Verluste der Vorwoche zwar nicht egalisieren, jedoch setzt die Nr.1-Kryptowährung ein wichtiges Statement.   Geht der Bitcoin doch als krisenstabiler „Store of Value“ aus der Krise hervor? Wir werfen einen Blick auf die aktuelle Marktlage.

Krypto-Update: Bitcoin stabilisiert sich

Die 5.000 US-Dollar-Grenze (ca. 4.931 USD) bildet die neue Hauptbasis für den Bitcoin-Chart. Nachdem der BTC in der Vorwoche einen Kursverlust von satten 40 % verkraften musste, rückte diese Supportlinie in den Fokus der Anleger. Trotz zwischenzeitlicher Einbrüche hielt der Unterstützungsbereich langfristig und bildete das Fundament für die Pullbacks der vergangenen Tage. Nach dem Überschreiten der 5.500 USD-Marke (ca. 5.424 CHF) dauerte es keine 5 Stunden bis das „digitale Gold“ am Freitag auf einen Kurs von ca. 6.400 CHF klettern konnte. Solche Kurszuwächse sind im volatilen Krypto-Markt keine Seltenheit, in der aktuellen Situation aber wichtiger denn je.

Handfeste Krise

Die traditionellen Märkte kämpfen weiterhin mit den Folgen der Covid-19-Pandemie. Handelsunterbrechungen an der Wall Street, exponentielle Infektionen und Rekordeinbrüche an den Aktienmärkten verunsichern die Anleger in dieser Krise mehr denn je. Niemand kann ein genaues Ende der aktuellen Lage prognostizieren. Die Regierungen versuchen die Wirtschaft mit riesigen Rettungsschirmen oder Helikoptergeld zu retten. Die Welt befindet sich in einer schwierigen Phase.

Wichtiges Zeichen

In der vergangenen Woche folgte der Bitcoin den traditionellen Märkten (Krypto-Update der Woche 11). Die Kurseinbrüche wurden durch die hohe Volatilität sogar befeuert und Investoren versuchten ihr Kapital durch Panikverkäufe zu retten. Schlagartig rutschte der BTC-Kurs auf ein Jahrestief von ca. 4.100 CHF. Lange galt die Nr.1-Kryptowährung als krisenstabiler „Store of Value“. Durch die aktuelle Krise verliert der Bitcoin diesen Status allmählich. Seit Donnerstag können wir jedoch eine andere Entwicklung beobachten, die Hoffnung macht. Der Bitcoin kapselt sich von den traditionellen Märkten ab und verzeichnete zweistellige Kurszuwächse.

Ist der Bitcoin ein sicherer Hafen?

Als die Finanzkrise 2008 auf die Weltwirtschaft einprasselte, gab es noch keine Kryptowährungen. Von daher stehen Anleger vor dem Problem, dass sie sich auf keine Referenzwerte beziehen können. Viele Fachleute attestierten dem Bitcoin in der Vergangenheit goldähnliche Eigenschaften. Durch das limitierte Vorkommen und die verankerten Halving Events wird die Inflationsrate niedrig gehalten. Ländergrenzen stellen für das dezentrale System keine Barrieren dar und es gibt keine Transportschwierigkeiten. Diese Merkmale sprechen tendenziell dafür, dass der Bitcoin einen „sicheren Hafen“ darstellen könnte. Auf der Gegenseite sollte man sich vergegenwärtigen, dass der Krypto-Markt mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von „nur“ 175 Mrd. CHF lediglich eine kleine Randnische unter den weltweiten Märkten ausfüllt. Von daher gibt es keinerlei Gewissheit oder valide Studien für derartige Prognosen.

Bitcoin gibt den Ton an

Der Bitcoin bestimmt, in welche Richtung der Markt wandert und die Altcoins folgen. Dieses Bild können wir seit über einem Jahr beobachten. Der Bitcoin Dominanz Index liegt bei 65,1 % und unabhängige Kursausbrüche der alternativen Assets sind eine echte Rarität. Ethereum hält sich mühsam über der 120 CHF-Grenze und die Altcoins können zum Wochenende eine leichte Schadensbegrenzung betreiben.

Zu den aktuellen Kursen

Nach dem Krypto-Update: Noch mehr Krypto-News

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Coronavirus führt auch zum Crash bei Kryptowährungen

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In den vergangenen zwei Wochen haben die Aktienmärkte rund um den Globus massive Verluste erlitten. Der Swiss Marketing Index (SMI), also der Leitindex der Schweiz, verlor in den letzten drei Wochen über 3.500 Punkte. Dies bedeutet einen Rückgang von fast 30 Prozent in weniger als einem Monat. Aber nicht nur die Aktienmärkte sind von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen. Gleiches gilt für die Rohstoffmärkte, allen voran das Rohöl. Dort waren die Verluste sogar noch massiver, denn in der Spitze verlor zum Beispiel die US-Marke WTI die die Hälfte ihres Wertes.

Aus den Gründen ist es nicht verwunderlich, dass auch die Kryptowährungen massiv an Boden verloren haben. Wir möchten in unserem Beitrag etwas näher darauf eingehen, wie sich das Coronavirus auf die Wirtschaft auswirkt und vor allem, warum auch der Bitcoin & Co. in den Abwärtstrend geraten sind.

Coronavirus: aktuelle Situation in der Schweiz

Das Coronavirus breitet sich weltweit aus. Mittlerweile sind mehr als 140 von insgesamt 191 Ländern der Erde von dem neuen Virus betroffen. Leider macht die Schweiz in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Derzeit sind offiziell mehr als 2.200 Menschen in der Schweiz infiziert. Leider gibt es bereits Tote, denn (Stand 16.3.2020) es sind 14 Menschen in der Schweiz am Corona Virus gestorben. Daher hat die Bundesregierung mittlerweile zum Teil drastische Maßnahmen beschlossen, die zum Ziel haben, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Dazu gehört zum Beispiel, dass sämtliche Schulen des Landes bis zum 4. April geschlossen sind. Darüber hinaus gibt es mehrere Kantone, die eine starke Einschränkung des öffentlichen Lebens durchgeführt haben. Es handelt sich dabei insbesondere um:

  • Graubünden
  • Tessin
  • Jura
  • und weitere Kantone

Dort gehen die Einschränkung so weit, dass nur noch die Geschäfte geöffnet haben, die zur essenziellen Versorgung beitragen.

Dramatische Folgen für die Wirtschaft weltweit

Neben den gesundheitlichen Problemen, zu denen das Coronavirus bei vielen Schweizern und natürlich Menschen weltweit führen wird, sind es insbesondere die gravierenden negativen wirtschaftlichen Folgen, die befürchtet werden. Die erwarteten Konjunktureinbrüche bis hin zu einer möglichen Depression über mehrere Jahre haben bereits dafür gesorgt, dass die Börsen weltweit massive Verluste verbuchen mussten. Dies trifft sowohl für die Aktien- als auch für die Rohstoffmärkte zu. Einzig das Gold als sogenannte Krisenwährung konnte sich dem Abwärtssog bisher etwas entziehen, wobei auch beim Goldpreis in den letzten zwei Jahren deutlichere Rückgänge vorhanden sind.

Kryptowährungen diesmal kein Sonderfall

In den vergangenen Jahren war es mehrfach so, dass Kryptowährungen wie der Bitcoin im Handelsbereich eine Sonderstellung einnahmen. Die Krypto Märkte gelten als äusserst volatil, sodass sich beispielsweise der Wert des Bitcoin in den letzten zwei Jahren mehrfach verdoppelte und dann wieder halbierte. Aktuell ist es allerdings so, dass die Kryptos keine Sonderstellung einnehmen. Die massiven Verluste sind stattdessen darauf zurückzuführen, dass an allen Märkten ein genereller Ausverkauf stattfindet.

Anleger sowie Spekulanten sind in Panik geraten und veräussern im Prinzip alles, was gehandelt werden kann. Dazu zählen natürlich insbesondere:

  • Aktien
  • Fondsanteile
  • Rohstoffe
  • Kryptowährungen

Die meisten digitalen Währungen haben in den letzten vier Wochen die Hälfte ihres Wertes verloren. So sank beispielsweise der Preis für einen Bitcoin von 9.700 Fr. (16. Februar) auf aktuell rund 4.500 Franken (16. März 2020). Im Prinzip trifft diese Entwicklung auf nahezu alle Kryptowährungen zu. Ein gleiches Bild zeigt die zweitgrösste Währung, nämlich Ethereum. Hier fiel der Preis von über 250 auf aktuell nur noch knapp über 100 Franken. Dies bedeutet einen Preisrückgang von über 60 Prozent.

Crash am Krypto-Markt: weiterhin extrem hohe Volatilität

Während der Crash an den Aktienmärkten für nahezu alle Anleger und Spekulanten völlig überraschend kam, sind Händler bei Kryptowährungen diese hohe Volatilität fast schon gewohnt. Trotzdem war es natürlich auch hier eine Überraschung, dass das Coronavirus schnell zu solch enormen Rückgängen der Kurse führte. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass diese Volatilität noch in den nächsten Wochen, Monaten und vielleicht Jahren bestehen bleiben wird.

Einstiegskurse am Markt?

Immer dann, wenn es massive Verluste gibt, fragen sich manche Anleger und im Bereich der Kryptowährungen natürlich vor allem Spekulanten, ob dies ein guter Zeitpunkt wäre, um Positionen aufzustocken oder digitale Währungen neu zu kaufen. Diese Frage stellt sich natürlich aktuell nach den dramatischen Verlusten auch bei den bekannten Kryptowährungen, wie zum Beispiel:

Wie es gerade bei Kryptowährungen meistens der Fall ist, gibt es allerdings kaum eine seriöse Antwort auf diese Frage. Selbst Experten wissen nicht, wie sich die Kurse in den nächsten Wochen entwickelt werden. Grund dafür ist einfach die extrem hohe Unsicherheit rund um den Globus, wie es mit dem Coronavirus weitergehen wird.

Festzustehen scheint nur: Sollte es weiter so negative oder dramatische Nachrichten bezüglich der Ausbreitung des Virus geben, werden die Kurse der Kryptowährungen mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit weitere, zum Teil massive, Kurseinbrüche haben. Sollte es allerdings hingegen zu positiven Meldungen kommen, könnte es durchaus passieren, dass eine heftige Gegenreaktion erfolgt. Dann ist nicht ausgeschlossen, dass zum Beispiel der Bitcoin oder auch Ethereum innerhalb weniger Tage um 10, 20 oder vielleicht mehr als 30 Prozent steigen werden.

Wie sollten Spekulanten und Anleger sich jetzt verhalten?

Mittlerweile muss man bei Kryptowährungen nicht ausschliesslich von Spekulanten und Tradern sprechen, die sich für das digitale Geld interessieren. Immer mehr Finanzprodukte sind etwas langfristiger ausgerichtet. Daher stellt sich die berechtigte Frage, ob jetzt vielleicht nicht unbedingt ein guter Zeitpunkt zum spekulieren, aber vielleicht zum Einstieg in eine langfristige Investition sein könnte. Leider lässt sich hier nicht mehr als im vorherigen Abschnitt erläutert sagen. Kein Experte weiss, ob die Kurse der Kryptowährungen aktuell einen Boden gefunden haben.

Anleger sollten auf jeden Fall nicht allzu viel Geld in Kryptowährungen in der aktuellen Situation investieren. Als Portfoliobeimischung können Bitcoin & Co. jedoch durchaus interessant sein. Einige Anlageformen sind für ein längerfristiges Investment in Cryptocoins geeignet, wie zum Beispiel Krypto-Fonds oder auch bestimmte Zertifikate. Dennoch sollten Sie auf jeden Fall bedenken, dass der Markt jetzt noch volatiler als ohnehin bereits ist.

Fazit: Kryptowährungen im Sog des Coronavirus

Die aktuelle Marktsituation bei den digitalen Währungen ist kein Sonderfall. Stattdessen sind Bitcoin & Co. schlichtweg in den allgemeinen massiven Sog an den Märkten geraten, der durch das Coronavirus und die dramatischen Folgen für die Wirtschaft ausgelöst wurden. Ob es sich jetzt allerdings bereits um Einstiegskurse handelt, kann nicht seriös beantwortet werden. Kryptowährungen sind zum einen jetzt vielleicht interessant, könnten aber trotzdem zum anderen noch weiter massiv an Boden verlieren.

Mehr Einschätzungen zu Bitcoin und Kryptowährungen

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Bitcoin-Crash auf 3.700 USD durch Botnet-Angriffe auf BitMEX verursacht?

Ein Beitrag von CoinPro.ch – News, Wissen und Hintergründe rund um Bitcoin, Blockchain

Ist die Ursache für den Bitcoin-Crash gefunden? Am 13. März wurde die Krypto-Börse BitMEX zum Opfer von zwei Botnet-Angriffen: um 02:15 UTC und um 12:56 UTC. Die Krypto-Gemeinschaft erlebte zu diesem Zeitpunkt einen der schlimmsten Crashes in der Geschichte von Bitcoin (BTC).

In weniger als einer Stunde stürzte BTC um 1.800 US-Dollar auf das Rekordtief von 3.660 Dollar. Obwohl der Bitcoin-Kurs es wieder schaffte, auf 5.200 USD zu steigen, sorgte der Crash für grosse Debatte in der Krypto-Gemeinschaft. Viele Hodler stellten sich die Idee in Frage, ob Bitcoin tatsächlich ein sicherer Hafen für Krisenzeiten ist.

Bitcoin-Crash: Mögliche Manipulation durch die Börse?

Während dem 25-minütigen Ausfall wurden laut Daten von Datamish.com fast 1,2 Milliarden Dollar an Bitcoin-Long-Kontrakten aufgelöst. Viele Nutzer beschuldigten BitMEX, den Absturz verursacht zu haben. In der Krypto-Community kursierten Gerüchte über eine mögliche Manipulation durch die Börse. Viele vermuteten, dass BitMEX den Ausfall selbst verursacht haben könnte, um Kursverluste einzudämmen. Diese Börse wurde auch früher der Marktmanipulation beschuldigt, um von Bitcoin-Abstürzen zu profitieren.

Dazu äusserte sich am 16. März der CEO von BitMEX, Arthur Hayes, und erklärte, dass das BitMEX-Team die Fakten zusammengetragen hat und in den kommenden Tagen die Fragen und Bedenken der Community umfassend und transparent behandeln wird. Hayes nutzte die Gelegenheit, um solche Vorwürfe zurückzuweisen, da Handelsausfälle sowohl die Erfahrung der Kunden verschlechtern als auch und dem eigenen Ansehen auf dem Markt schaden. Es wäre daher gegen die Interessen der Plattform, solche Ausfälle künstlich hervorzurufen, erklärte Hayes.

Der Angreifer änderte seine Strategie

Der BitMEX-CTO, Samuel Reed, enthüllte am nächsten Tag Details zu den Angriffen. Die Börse fiel am 13. Februar um 02:15 UTC und um 12:56 UTC tatsächlich zwei Botnet-Angriffen zum Opfer. Der Angreifer hat das System der Börse seit einiger Zeit getestet und seine Strategie geändert, bevor er zugeschlagen hat.

Der Angriff vom 13. März war damit anders, denn das Botnet fand einen durchgehend und zuverlässig langsamen Endpunkt, wodurch die Datenbank überlastet wurde. BitMEX erkannte den ersten Angriff nicht, weshalb es zum Ausfall der Datenbank gekommen ist. Das Sicherheitssystem von BitMEX konnte den zweiten Angriff jedoch erkennen und abwehren.

Betroffene erhalten Erstattung

Wie Reed erklärt, haben betroffene Personen bereits eine Erstattung erhalten und die Börse nimmt alle notwendigen Korrekturen vor, um eine Wiederholung solcher Angriffe zu verhindern. Einige Massnahmen seien bereits aktiv, während andere noch Zeit brauchen, um vollumfänglich umgesetzt zu werden. Die Rückerstattungen belaufen sich auf über 200.000 US-Dollar.

In den kommenden Tagen wird von der Börse erwartet, dass sie einen detaillierten technischen Bericht veröffentlicht.

Mehr Bitcoin-Nachrichten von CoinPro.ch

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Infografik: Wie die Vergangenheit zeigt, dass der Bitcoin ein Überlebenskünstler ist

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Dieser Tage gibt es ständig neue Hiobsbotschaften am Kryptomarkt. Beispielhaft ist dabei die Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Aber wie dramatisch ist die Entwicklung wirklich und wie berechtigt sind Sorgen, dass die gesamte Kryptobranche aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen in eine existenzbedrohende Krise geredet wird? Richtig ist: In den vergangenen zehn Jahr gab es immer wieder mal problematische Situationen, in denen der BTC-Kurs dramatisch abgestürzt ist. Aber wie heisst es so schön: Totgesagte leben länger. Schauen wir uns also einige der grösseren Krisensituationen, die Ursachen und die tatsächlichen Auswirkungen an.

Krise 1: Der Bitcoin-Crash im Jahr 2011 nach dem Mt.Gox-Einbruch

Mt.Gox K.K. galt nach der Gründung im Jahr 2009 als Hoffnungsträger für viele Fans digitaler Währungen. Von Japan aus startete das Unternehmen in der ersten Phase nach dem Marktstart seine Erfolgsgeschichte. Ein Jahr nach Aufnahme der Geschäfte wurde aus dem ursprünglichen Handelsplatz für Bitcoin-Investoren eine „echte“ Kryptobörse. Doch die Geschichte der Firma wurde eben nicht nur von positiven Schlagzeilen begleitet. Das Jahr 2011 gilt für viele Branchenkenner als eines der ersten schwarzen für den Sektor insgesamt. Die Börsenpleite folgte zwar erst im Jahr 2014. Doch schon 2011 gab es Probleme. Sicherheitslücken in der Plattform-Software und daraus folgende Hackerangriffe führten zu massiven Kurskorrekturen bei der Leitwährung der Kryptowelt.

Dabei war auffallend, wie schnell Einbrüche bei Kursen für digitale Währungen auftreten können. In der schlimmsten Phase Mitte Juni 2011 brach der Bitcoin-Kurs auf nur einen US-Cent ein. Bremsen konnte dies den Höhenflug zahlreichen Kryptowährungen allerdings nur für kurze Zeit. Danach verbuchte die Währung sukzessive neue Anstiege, die mit Unterbrechungen bis heute anhalten.

Krise 2: Silkroad setzt Aktivitäten aus – Kurs des Bitcoin fällt auf 200 US-Dollar

Auch im Falle des Anbieters Silkroad Online handelte es sich um einen asiatischen Anbieter. Die Plattform aus Korea ist ein Dienstleister, der im Bereich Online-Gaming schon frühzeitig sehr erfolgreich war. Spielerinnen und Spieler konnten den Dienst seit dem Jahr 2005 gratis verwenden. Es handelte sich um einen Provider, über den Gamer Geld gegen Spiel-interne Leistungen eintauschen konnten. Beim Spiele-Client spielte der Bitcoin früher als bei vielen Mitbewerbern eine Rolle. Ab dem Jahr 2013 gab es Meldungen zur Schliessung der russischen Plattform-Variante. Dieser Massnahme folge eine internationale Aufgabe des Dienstes. Für den Bitcoin bedeuteten die Entwicklungen schrittweise Kursverluste von vormals 1.100 US-Dollar pro BTC auf 200 USD in der schlimmsten Phase. Aber auch von diesem Verlauf erholte sich der Kurs der ersten und noch immer wichtigsten Kryptowährung. Im Gegenteil.

In der Folgezeit holte die digitale Währung nicht nur den vorherigen Einbruch mehr als deutlich wieder auf. Faktisch fand sich der Preis in immer neuen Kurssphären ein und liess sich ungeachtet der verschiedenen Rückschläge nur bedingt beeinflussen.

Krise 3: die Altcoin-Blase platzt – was passierte mit dem Bitcoin?

Schon die Entwicklungen in den Jahren nach der Krise infolge des „Silkroad-Dilemmas“ zeigen, dass der Bitcoin und damit auch Altcoins immer stärker zu einem eigenen, mehr oder weniger unabhängigen Bereich des Finanzmarktes werden. Denn was war trotz aller Schwierigkeiten bis zum Jahr 2017 passiert? Auch wenn der Bitcoin für viele Investoren noch immer eher ein Spekulationsobjekt als ein dauerhaftes Investment fürs Portfolio war und ist, erlebte der Coin eine mehr als imposante Aufwärtsbewegung. Nur so war der nächste Einbruch überhaupt möglich. Im Zusammenhang mit dem medial als „Platzen der Altcoin-Blase“ titulierten Szenario in der Zeit von 2017 bis zum Jahr 2019 zeichnete sich ein Rückgang von phasenweise 20.000 US-Dollar pro Coin auf nur noch 3.000 Dollar ab.

Doch auch von diesem Rückschlag erholte sich der Bitcoin, während es zeitgleich an Börsen und im Finanzsektor manches Produkt gab, das die Entwicklungen bis heute nicht überstanden hat. Ganz ohne Frage ist die Währung von ihrem vorläufigen Höchststand weit entfernt. Verluste wurden dennoch in einem nicht unbeträchtlichen Ausmass wieder ausgeglichen.

Krise 4 – das Corona-Virus und die Folgen für die Kryptowelt

Viele Analysten hatten in den vergangenen Jahren die Theorie entwickelt, digitale Währungen – alle voran der Bitcoin – könnten parallel zum Edelmetall Gold zum sicheren Hafen in der Not werden, wenn die Märkte zusammenbrechen. Das Corona-Virus hat gezeigt, dass auch Kryptowährungen nicht gegen Einbrüche der allgemeinen Wirtschaftslage gefeit sind. Einmal mehr gab es phasenweise einen mehr als gravierenden Einbruch des Bitcoin-Kurses. Noch in der dritten Februarwoche lag der Preis pro Bitcoin bei knapp über 10.000 US-Dollar. Knapp vier Wochen später fand sich der Kurse zeitweise bei unter 4.000 US-Dollar ein. Wie entwickelte sich der Preis im Anschluss? Der Bitcoin kehrte relativ schnell zurück in den Bereich oberhalb von 5.000 Dollar. Hier zeigte sich nochmals, dass Rückgänge genau genommen zum Alltag aller Krypto-Anleger gehören. Aufgrund seiner „natürlichen“ Beschränkung der verfügbaren Bitcoins kann durchaus davon ausgegangen werden, dass sich das digitale Gold zukünftig weiter deutlich positiv entwickeln wird.

Je stärker das Vertrauen in klassische Geldanlagen schwindet, desto eher werden Bitcoin und Altcoins weitere Anhänger gewinnen. Einige Experten rechnen zudem mit Gewinnen, wenn gerade Banken krisenbedingt weiter Interesse an der Blockchain und damit am Bitcoin oder Alternativen wie Ethereum und Ripple entwickeln.

Fazit zu den Krisen des Bitcoin-Kurses:

Was lernen wir aus den vorangegangenen Krisen, die der Bitcoin durchlebt hat? Es sind letztlich auch die zunehmenden Verbindungen zum traditionellen Finanzsektor, die Spuren in der Kryptowelt hinterlassen. Die Entwicklungen demonstrieren aber ebenso, dass digitale Währungen kein Instrument sind, das für kurze Zeit auftaucht und wieder verschwindet. Verstärkte staatliche Regulierungen, Akzeptanz bei Banken und anderen Wirtschaftssparten und vor allem die immer grössere Begeisterung für die Blockchain werden dafür sorgen, dass Bitcoin und Co. auch bei Schwankungen immer öfter in den Genuss steigender Nachfrage und Kurse kommen werden. Dass dabei von Zeit zu Zeit auch eine Bereinigung ins Haus steht, ist normal. Es bedeutet aber nicht, dass der Bitcoin nicht immer wieder auch Aufwärtsbewegungen erleben wird.

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Bitcoin wird aus der Corona Krise gestärkt hervorgehen

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Tyler Winklevoss, der prominente Bitcoin-Investor und Mitgründer der Krypto-Börse Gemini, hat auf Twitter die marktführende Kryptowährung trotz ihrem Crash durch Corona und der wirtschaftlichen Situation verteidigt. So hat Winklevoss Bitcoin als Gold 2.0 bezeichnet, das sich noch in seiner Anfangsphase befindet.

Auch Anthony Pompliano, ein Mitgründer von Morgan Creek Digital, stützt diese These. Pompliano ist der Überzeugung, dass Bitcoin durch das Halving neuen Aufwind bekommt, nachdem es aus der Corona-Krise gestärkt hervorgeht.

Liquiditätskrise der gesamten Finanzmärkte durch Corona

Für den momentanen Absturz von BTC ist laut Pompliano eine grössere Liquiditätskrise der Finanzmärkte verantwortlich, die durch die Panik um das Coronavirus verursacht wurde. Laut seiner Aussage verhalten sich Gold und Bitcoin momentan genau gleich und gehen nach unten, wie es bei einer Liquiditätskrise auch erwartet wird. Ein solches Verhalten zeigte Gold schon während der Finanzkrise 2008. Ähnlich wie damals, müssen Edelmetalle auch diesmal starke Verluste hinnehmen, sodass z. B. Gold in der letzten Woche 10 Prozent an Wert verloren hat. Die Korrelation der beiden Anlageprodukte macht sich schon seit längerer Zeit bemerkbar.

Pompliano erklärt in einer neuen Folge seines Podcasts, wie die Panik um das Coronavirus und die Liquiditätskrise den Absturz von Gold und Bitcoin ausgelöst hatten, obwohl beide Assets als vermeintlich sichere Wertaufbewahrungsmittel galten. Eine Liquiditätskrise bedeutet, dass die Anleger aus einem bestimmten Markt fliehen, wodurch es plötzlich weit mehr Verkäufer als Käufer gibt. Die Anleger bekommen dadurch Probleme, ihre Assets in Bargeld zu liquidieren, unterbieten sich gegenseitig und akzeptieren auch die kleinsten Preise, um an Bargeld zu kommen.

So hatte in der Finanzkrise von 2008 Gold einen 30%-igen Wertverlust erfahren, obwohl es seit 5.000 Jahren als sicherer Hafen gilt. Die Anleger hatten einfach mehr Bargeld bzw. Liquidität bevorzugt. Das Gold hat damals seine Funktion als sicherer Hafen und Wertaufbewahrungsmittel erfüllt – und genau das passiert aktuell mit Bitcoin.

Bitcoin-Kurserholung überlappt sich mit dem Halving-Event

Pompliano geht davon aus, dass viele Anleger letzte Woche ihre Kryptowährungen für Bargeld getauscht haben. Das soll die Hauptursache für die Verluste der Kryptomärkte sein. Die verbleibenden Anleger werden jedoch „bis zum bitteren Ende“ durchhalten, weshalb es unwahrscheinlich ist, dass der Bitcoin-Kurs weiter nach unten geht.

Die heftigen Abstürze sieht Pompliano sogar als eine Kaufgelegenheit: Wenn sich Bitcoin langsam stabilisiert, werden die Anleger wie während der Finanzkrise 2008 wegen befürchteter Entwertung und geldpolitischer Massnahmen bald wieder auf Wertaufbewahrungsmittel à la Gold und Bitcoin ausweichen. Dann sollte es für Kryptowährungen bald wieder nach oben gehen und Bitcoin könnte dann wieder besonders gut dastehen.

Pompliano weist auch darauf hin, dass ein weiterer Faktor den nachfolgenden Aufschwung umso mehr intensivieren könnte: Im Zeitraum der Erholung nach der Liquiditätskrise wird auch das viel beschworene Bitcoin-Halving stattfinden, das aktuell nur noch 10.000 Blöcke entfernt ist. Viele Krypto-Experten und Analysten sehen das BTC-Halving-Event als „Katalysator“ für einen Aufwärtstrend. Für Bitcoin könnte es dementsprechend bald wieder spannend werden, wenn die Verknappung des Angebots mit einem wiederkehrenden Anstieg der Nachfrage zusammenfällt.

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