Bloomberg: US-Bürger wechseln zunehmend von Dollar auf Bitcoin

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In einem Bloomberg-Artikel heißt es, dass die Amerikaner eher spekulativere Vermögenswerte wie Aktien, Gold und Bitcoin (BTC) bevorzugen würden, als den US-Dollar.

Hohe Sparquoten, niedrige Erträge

Aufgrund des COVID-19-Lockdown ist die Sparquote unter Privatpersonen in den USA auf einem historischen Höchststand. Die von den Finanzinstitutionen angebotene Rendite auf Sparkonten liegt jedoch fast bei Null. Gleichzeitig haben Vermögenswerte wie Bitcoin, Aktien und Gold seit März allesamt zweistellige Zuwächse erzielt. Das macht sie zu einer attraktiven Option für Anleger.

Wettlauf nach unten

Quelle: Bloomberg.

Im Artikel geht es um einen 28-jährigen Kalifornier, der dem Reporter erzählte, er würde seine Ersparnisse in Höhe von 15.000 US-Dollar, die er auf einem hoch verzinsten Sparkonto bei der Ally Bank hält, in Bitcoin umwandeln werde. Er sagt, er erwarte eine langfristige wirtschaftliche Stagnation und würde das deshalb tun.

Juli schlechtester Monat für US-Dollar seit einem Jahrzehnt

Die Realität ist sogar noch schlimmer als im Bloomberg-Artikel dargestellt. Es ist kein Geheimnis, dass der US-Dollar gegenüber anderen führenden Fiatwährungen rasch an Wert verliert. Tatsächlich ist der Juli laut der Financial Times der schlechteste Monat für den US-Dollar seit einem Jahrzehnt.

Bitcoin und US-Dollar Index (DXY) für Juli 2020

Bitcoin und US-Dollar Index (DXY) für Juli 2020. Quelle: Trading Economics.

Da weitere Corona-Hilfsschecks kommen sollen und der größte Teil des Landes immer noch von den COVID-19-Beschränkungen betroffen ist, ist es möglich, dass sich dieses Problem noch weiter verschärfen wird. US-Bürger könnten kurzfristig eine weitere Abwertung des US-Dollar erwarten und versuchen nun, ihre Ersparnisse in Anlagen mit höheren Renditen umzulegen. Aber nichts ist umsonst. In der Welt der Investitionen sind hohe Renditen mit hohem Risiko verbunden.

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