Bitcoin bricht $11.500 – doch Analysen zeigen: BTC ist immer noch unterbewertet

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Vermutlich hat der DeFi-induzierte Bullrun den Krypto-Markt in der vergangenen Woche nach oben getrieben, wobei Bitcoin, Ethereum und andere wichtige Krypto-Währungen den Anlegern Gewinne von über 10-15% bescheren konnten.

Feeds von einem On-Chain-Datenanbieter beweisen das oben Gesagte – wobei insbesondere die Stimmungsmetriken den Weg für noch höhere Preise ebnen.

Bitcoin: Markt-Stimmung wird immer besser

Daten von The TIE – einem Anbieter von alternativen Daten für digitale Assets, der die Wahrnehmung von Investoren bei Hunderten von digitalen Assets quantifiziert – zeigen, dass Bitcoin sowohl bei kurz- als auch bei mittelfristigen Geschäften bullish agiert.

Der untenstehende Chart zeigt den „langfristigen Stimmungswert“ mit dem Preis von Bitcoin und verdeutlicht, dass letzterer gerade erst begonnen hat, mit der öffentlichen Wahrnehmung des bahnbrechenden digitalen Assets gleichzuziehen:

Bild: The TIE

Die Stimmung blieb stabil, selbst als Bitcoin im März unter dem berüchtigten „Schwarzen Donnerstag“ litt und die Preise während zweier Trading-Sessions um über 45 Prozent fielen. Seitdem hat sich die öffentliche Wahrnehmung jedoch verbessert, wobei die Preise die Metrik widerspiegeln.

Geht man allein von den Daten aus, so hat sich Bitcoin noch immer nicht mit der langfristigen öffentlichen Stimmung abgeglichen. Es besteht immer noch eine „Lücke“, die zeigt, dass BTC nach dieser speziellen Metrik unterbewertet ist.

Unterdessen zeigt ein weiterer Chart, dass Twitter sich weniger Sorgen über den Preis von Bitcoin macht. Die Dominanz der Tweets beträgt selbst bei steigenden Preisen nur 42 Prozent. 

Dies kann auf den Anstieg der Altcoins auf Ethereum-, DeFi- und DEX-Basis in den letzten Wochen zurückgeführt werden – wobei das Trio ein massives Kleinanleger-Interesse zeigt, nachdem einige Coins innerhalb weniger Tage um das 1000fache gestiegen sind.

Abbildung: The TIE

U.S.-Gutverdiener häufen Krypto an

Die Stimmungsmesswerte folgen dem gestrigen Bericht über amerikanische Gutverdiener und Millennials, die zu den produktivsten Käufern von großkapitalisierten Kryptowährungen in den USA gehören.

Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 kauften US-Bürger Kryptowährungen im Wert von 67 Milliarden US-Dollar. Diese Zahlen bedeuten einen durchschnittlichen Kryptokauf von 4.000 Dollar pro Person. 

Allerdings ist die Zahl immer noch geringer als die 111 Milliarden Dollar oder 7.000 Dollar pro Person vom letzten Jahr.

Auch bei der Kryptoadaption sind die USA führend. Der Umfrage zufolge hatte Amerika unter den zehn führenden Ländern ab 2019 eine 15-prozentige Durchdringung mit Investitionen in digitale Vermögenswerte und ein entsprechendes Bewusstsein. 

Die Spitzenreiter sind, wenig überraschend, aufstrebende Märkte wie die Türkei und Brasilien, da die Bürger Krypto-Währungen als besseres Wertaufbewahrungsmittel im Vergleich zur traditionellen Finanzwirtschaft betrachten.

Firmen wie Coin Metrics (Anbieter von Krypto-Marktdaten) sagen, dass Bitcoin, wenn diese Wachstumsraten beibehalten werden, sogar den US-Anleihenmarkt übertreffen wird:

„Das derzeitige tägliche Volumen von Bitcoin würde „weniger als 4 Jahre Wachstum benötigen, um das tägliche Volumen aller US-Aktien zu übertreffen und weniger als 5 Jahre, um das tägliche Volumen aller US-Anleihen zu übertreffen“.

Angesichts der enormen Stimmungs- und Adaptionsraten kann man sagen: Daten zeigen, dass ein zwei Jahre andauernder Bärenmarkt bald zu Ende gehen könnte.

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