One Pay FX: Santander Bank und Ripple lancieren weltweite Zahlungsapp

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One Pay FX

Santander S.A., das grösste Bankunternehmen Spaniens, hat mit One Pay FX eine auf dem Ripple-Netzwerk basierende Zahlungsapp veröffentlicht. Zahlungen können damit ohne zeitliche Verzögerung über Landes- und vor allem Währungsgrenzen hinweg vorgenommen werden. Aus Sicht des Ripple-Entwickler-Teams macht vor allem die „flüssige, einfache Nutzungserfahrung für mobile Anwenderinnen und Anwender“ die Qualität der App aus.

Zum Start des Programms für Android und iOS ist allerdings vorerst nur die Nutzung von Euro, US-Dollar, britischen Pfund und polnischen Zlotys möglich. Zudem setzt die App voraus, dass sowohl Senderin als auch Empfänger einer Zahlung ein Konto bei Santander unterhalten. Ob in Zukunft auch Überweisungen auf Konten bei anderen Banken möglich wird, ist noch nicht bekannt. Die Ripple-Entwickler arbeiten allerdings bereits mit verschiedenen Finanzinstitutionen zusammen, sodass diese Option mittelfristig durchaus im Raum stehen könnte.

Ripple ist eine der spannendsten Technologien im Bereich der Kryptowährungen. Der Ripple-Ledger weist grosse Ähnlichkeiten mit der Blockchain-Technologie auf, die bei Bitcoin und vielen anderen Kryptosystemen zum Einsatz kommt. Neben dem blossen Transfer der Ripple-eigenen Währung XRP beherrscht das System auch den Transfer anderer Währungen, die in Form virtueller Schuldscheine ausgetauscht werden. Über ein Handelssystem, das direkt auf dem Ledger gespeichert wird, können verschiedene Token gegeneinander gehandelt werden. Bei währungsübergreifenden Zahlungen sorgt ein Pathfinding-Algorithmus dafür, dass jeweils ein möglichst günstiger Umtauschpfad gefunden wird. Die so vereinbarten Zahlungspfade werden als atomare, nicht trennbare, Transaktionen ausgeführt. Das hat auch für die Santander-Kundschaft einen entscheidenden Vorteil: Bei Zahlungen von einer Währung in die andere wissen sie, bei Nutzung der neuen One Pay FX App nun bereits beim Versenden einer Überweisung auf den Cent genau, wie viel Geld in der Zielwährung gutgeschrieben wird. Traditionelle Überweisungen, bei denen der eigentliche Währungstausch erst im Laufe des Vorgangs vorgenommen wird, können einen solchen Komfort nicht sicherstellen.







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