Wiederholt sich die Geschichte? Bitcoin könnte kurz vor einem Zusammenbruch stehen: Analyst

Advertisement

Es besteht kein Zweifel: Bitcoins Preisaktion in den letzten Wochen war seltsam. So wie der S&P 500 in eine Spanne eingetreten ist, so ist auch die Krypto-Währung in eine Spanne eingetreten.

In der vergangenen Woche hat BTC buchstäblich in einer Bandbreite von 5% getradet. Und in den vergangenen zwei Monaten blieb der Vermögenswert in einer Spanne von 15% stecken.

Obwohl Bitcoin seit einiger Zeit nicht mehr auf diese Weise getradet wurde, vergleichen einige die jüngste Preisaktion mit den Februar-Höchstständen des Jahres 2020.

Jetzt-Zustand ist vergangenen Höchstständen sehr ähnlich

Am 4. Juli hat ein pseudonymisierter Krypto-Trader kommentiert: Bitcoins jüngste Preisaktion ist noch schlimmer, als es zunächst den Anschein haben mag.

Unter Verweis auf das untenstehende Diagramm schreibt der Analyst: 

„Es wird für viele von euch so schwer sein.“

Wie dargestellt, haben sowohl die Rallye von Bitcoin im Februar als auch die jüngste Kurserholung gerundete Höchststände gebildet. Noch wichtiger ist, dass sie diese Höchststände um genau denselben Wert herum gebildet haben: 10.500 Dollar.

Sollte sich die Vergangenheit wiederholen, könnte die führende Krypto-Währung bald einem starken Zusammenbruch ausgesetzt sein.

Der Analyst nennt zwar kein genaues Kursziel, aber er schloss Fibonacci-Retracements der Bewegung von 3.700 $ auf 10.500 $ ein. Die nächstliegende Retracement-Stufe ist die 38,2%ige Retracement-Stufe bei $7.919 – und diejenige, die dieser am nächsten kommt, ist die 50%ige Retracement-Stufe bei $7.146.

Dies ist nicht die einzige Ähnlichkeit, die Analysten zwischen den damaligen und heutigen Höchstständen beobachtet haben.

Ein Ichimoku-Cloud-Spezialist glaubt zudem, dass sich Bitcoin aus der Perspektive der Wolke jetzt an einem sehr ähnlichen Punkt wie im Februar befindet.

Bitcoin-Chart von IchimokuScholar. Schaubild von TradingView.com

Entscheidende Unterschiede

Trotz der Ähnlichkeiten gibt es einige entscheidende Unterschiede, die es wert sind, hervorgehoben zu werden.

Analyst Eric Thies kommentiert: Es wäre höchst anormal, wenn Bitcoin hier die Spitze erreicht hätte.

Er hat Ende Juni das untenstehende Diagramm geteilt, aus dem hervorgeht, dass sich alle Spitzenwerte von Bitcoin in den letzten zwei Jahren in etwa einem Monat gebildet haben. Im Vergleich dazu erreicht die aktuelle Spitze 60-70 Tage:

„BTC sieht strukturell weniger wie eine lokale Spitze und mehr wie eine Startrampe aus. Natürlich kann es sein, dass die Dinge erst nach unten gehen müssen, bevor sie wirklich nach oben gehen, aber diesmal sieht es vielversprechend anders aus.“

Bitcoin-„Top“-Analyse von Eric Thies (@KingThies auf Twitter). Schaubild von TradingView.com

Mohit Sorout von Bitazu Capital hat ebenfalls festgestellt, dass es große Unterschiede zwischen damals und heute gibt.

Er betont, dass im Gegensatz zu allen wichtigen Höchstständen von Bitcoin im vergangenen Jahr die Finanzierungsraten der BTC-Futures-Märkte derzeit negativ bis neutral sind. Das ist wichtig, da es zeigt, dass die Longpositionen nicht überverschuldet sind – was wiederum bedeutet, dass Bitcoin Spielraum hat, sich nach oben zu erholen.

Advertisement

schreib einen Kommentar