Afrika erstmals zweitstärkster Kontinent im Bitcoin-Direkthandel

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Das Peer-To-Peer (P2P) Bitcoin-Handelsvolumen in Afrika befindet sich weiterhin stark im Aufwind, denn nun verzeichnet der Kontinent schon zum dritten Mal in Folge ein neues Rekordhoch für den Direkthandel mit der Kryptowährung.

Während das Bitcoin-Handelsvolumen in Afrika also stetig zunimmt, verzeichnen Lateinamerika, Asien und Westeuropa im Anschluss an das Halving fallende Volumen für den P2P-Handel.

In Folge dessen hat der Bitcoin-Handel in Afrika inzwischen erstmals Lateinamerika überholt, das zuletzt noch die zweitstärkste Region im Hinblick auf das wöchentliche Handelsvolumen war.

Regional P2P weekly BTC trade volume: UsefulTulips.

Wöchtenliches P2P-Bitcoin-Handelsvolumen nach Region. Quelle: UsefulTulips.

Afrikas Höhenflug geht weiter

So haben die afrikanischen Krypto-Nutzer im Laufe der vergangenen Woche mehr als 14,6 Mio. US-Dollar in Bitcoin (BTC) über die P2P-Börsen Localbitcoins und Paxful gehandelt.

Damit knacken die Afrikaner zugleich ihr vorheriges Rekordhoch von 11,6 Mio. US-Dollar, das erst eine Woche zuvor aufgestellt worden war. Auch diese Marke war wiederum eine Verbesserung des Rekordhochs von 10 Mio. US-Dollar, das in der ersten Woche im Mai eingefahren wurde.

Der Handel zwischen dem nigerianischen Naira und Bitcoin macht dabei knapp zwei Drittel des insgesamten P2P-Handelsvolumens in Afrika aus, denn 9,5 Mio. US-Dollar an Bitcoin wurden letzte Woche allein in Nigeria umgesetzt.

Das Handelsvolumen von Nordamerika hat sich vergangene Woche ebenfalls gesteigert, wodurch der Kontinent seine Führungsposition mit einem Anstieg auf 25,4 Mio. US-Dollar noch weiter ausbauen konnte.

Nordamerika kann Führung ausbauen

Bei Betrachtung der letzten 365 Tage wird deutlich, dass lediglich Afrika und Asien ihre Jahresvolumen für den P2P-Handel von Bitcoin verbessern konnten.

Regional P2P yearly BTC trade volume: UsefulTulips.

Jährliches P2P-Bitcoin-Handelsvolumen nach Region. Quelle: UsefulTulips.

Allerdings rangiert Afrika hinsichtlich der Jahresvolumen nichtsdestotrotz auf Rang 5, während Nordamerika, Osteuropa, Lateinamerika und Asien die vorderen Plätze belegen.

In Nordamerika konnte vergangenes Jahr sogar die Schallmauer von 1 Mrd. US-Dollar für den P2P-Bitcoin-Handel geknackt werden.

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